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  • vor 13 Stunden

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Transkript
00:00Entschuldigung, bitte, das ist doch hier die Konrad-Duden-Allee.
00:19Entschuldigung, hallo Sie, hier stand doch noch vor sechs Wochen die Konrad-Lurzer-KG.
00:26Geh mal zur Seite, Lurzer, weiß ich nichts von.
00:31Na, also das, das ist doch, das ist doch.
00:42Kann doch nicht einfach ein Bühnen des Wirtschaftsunternehmen.
00:44Ah, weißt du was, dieser Brömmelkamp schafft mich noch.
00:58Weißt du, was er sich jetzt wieder ausgedacht hat?
00:59Also, du müsstest mir sicherlich gleich erzählen.
01:01Jetzt will er alle Absatzzahlen nach Artikeln und Sachbearbeitern spezifiziert.
01:05Ja, und du hast doch diesen schönen Computer.
01:07Ach, Adam, du nimmst das alles viel zu tragisch.
01:10Neue Biesen kehren nun mal gut.
01:11Und nimm mal, als der Schmidt raus ist, kann der Brömmelkamp auch nicht sein.
01:15Frau Schneider?
01:19Ja, bitte?
01:21Wo bleibt denn die Frau Rotenbaum?
01:22Sie wollte nur noch mit Herrn von Niederbach.
01:24Was die wollte, ist mir egal.
01:26Wenn ich jemand sprechen will, will ich ihn sofort sprechen.
01:29Die Firma ist nicht mehr da.
01:31Ob Lotzer meine Abwesenheit nicht verkraftet hat?
01:35Aber du wolltest ja unbedingt in die Ferien.
01:39Die Firma wird schlicht und einfach umgezogen sein.
01:44Moment mal.
01:45Das werden wir gleich haben.
01:56Hallo?
01:57Ja, ich hätte gerne die neue Nummer der Konrad-Lotzer-KG.
02:02Äh, Sportartikel und Trim-Geräte.
02:04Äh, das ist doch Konrad-Duden-Allee.
02:08Nein.
02:10Oh, herzlichen Dank.
02:12Ja.
02:16Fichtenstraße 25.
02:21Das sind keine Absatzzahlen.
02:23Das sind bestenfalls Annäherungswerte.
02:25Ich habe...
02:27Ja, äh...
02:29Ich habe...
02:31Ja?
02:33Ich habe bereits mit Herrn Lehmann gesprochen.
02:35Ich brauche das nach Preisgruppen, Artikeln und Bezirken neu geordnet.
02:39Na, Herr Dr. Brockstedt und Herr Dr. Schmidt-Lotzer...
02:41Na, ja, ich weiß, Sie haben sich im Verkaufszahlen wenig gekümmert,
02:44aber ich kümmere mich darum.
02:47Transparenz und Konsequenz, Frau Rotenbaum,
02:50sind die wichtigsten Führungsinstrumente.
02:53Eine, wir bekommen, die Konsequenz sind...
02:59Sch fists...
03:01Schöpfung, die Konsequenz, die Konsequenz flog schweißen hat.
03:07Kaffee
03:37Ja, bitte?
03:45Warum hat man mir denn nicht mitgeteilt, dass die Firma umgezogen ist?
03:50Umgezogen?
03:52Wenn das mal alles wäre.
03:54Was? Wieso?
03:56Hat Herr Dr. Schmidt-Lausitz etwa meinen Sicherheitsbericht nicht bekommen?
04:00Ich habe vor Urlaubsantritt Frau Brögele extra gebeten, ihn noch fertig zu tippen.
04:04Ich habe mich also wie immer vollkommen vorschriftsmäßig verhalten und wenn Herr Dr. Schmidt-Lausitz...
04:09Ich glaube nicht, dass Herr Dr. Schmidt-Lausitz sich noch für Ihren Sicherheitsbericht interessiert hat.
04:15Um Gottes Willen.
04:18Ist mir etwa trotz aller Vorsicht ein schwerwiegender Fehler unterlaufen.
04:21Ach, Quatsch.
04:24Herr Dr. Schmidt-Lausitz ist bei den Fischen.
04:27Bei den Fischen?
04:29Ist er ertrunken?
04:30Nein, er hat die Leitung eines Zierfisch-Importunternehmens übernommen.
04:35Bei uns ist seit drei Wochen Herr Brömmelkamp, Geschäftsführer.
04:39Ach so.
04:42Ja, also, dann will ich mich mal gleich bei Herrn Dr. Brömmelkamp vorstellen.
04:46Äh, Timi?
04:47Ja?
04:48Das würde ich an deiner Stelle nicht.
04:49Herr Brömmelkamp ist mindestens so korrekt wie du.
04:52Da kann man nicht einfach so unangemeldet hereinschleien.
04:54Das kann man nicht, nicht?
04:56Ach, bitte nehmen Sie doch.
04:57Schreiben Sie eine höfliche Absage.
05:03Strömungen und Tendenzen interessieren mich nur insoweit, wie Sie unsere Firma betreffen.
05:08Unter Bezug auf Ihr freundliches Schreiben vom...
05:14Wollen Sie nicht diktieren?
05:17Nee.
05:18Solchen Kleingram verlasse ich mich völlig auf Sie.
05:21Noch was?
05:22Die Bewerbung für die Verkaufsleiterstelle.
05:27Geht an Frau Odenbaum.
05:28Ich erwarte noch heute Ihre Stellungnahme.
05:36Ingrid.
05:44Schreibzimmer Schmelzer.
05:45Hallo Frau Schmelzer.
05:46Ihr Lieber.
05:47Tut mir leid, mehr als arbeiten können wir nicht.
05:50Die Wehr hat sich auch krank gemeldet.
05:52Was?
05:57Ingrid, das kannst du doch nicht machen.
06:05Schreibzimmer Brügele?
06:09Aufgelegt.
06:10Mensch Ingrid.
06:11Die spielen doch alle verrückt.
06:12Ich hab's ja gesagt, der neue Chef bringt neue Katastrophen.
06:15Warum? Wer war denn dran?
06:16Dein Atom?
06:18Na, neuerdings will er doch alles immer schon gestern, ne?
06:21Ich geh dir mal beruhigen.
06:39Frau Brügele, guten Morgen.
06:41Morgen.
06:42Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo mein Büro ist?
06:45Im Büro.
06:46Ja.
06:48Bei Frau Wespe im Zimmer steht ein zusätzlicher Schreibtisch.
06:51Bei Frau Wespe?
06:52Und wo sitzt Frau Wespe?
06:54Zimmer 15, gegenüber von der Tierküche.
06:59Frau Wespe, bitte, was bedeutet Z.A.
07:02Punkt.
07:02Punkt.
07:07Zur Ablage.
07:10Und wo ist die?
07:12Wenn es nichts Wichtiges ist, immer der Papierkorb.
07:18Und was bedeutet Z.W.V.?
07:20Oh, Herr Thieme.
07:26Guten Morgen, Katharina.
07:28Morgen.
07:30Es war ein herrliches Wetter auf Hawaii.
07:32Ja.
07:34Wenn Sie mich jetzt freundlicherweise an meinen Schreibtisch lassen würden.
07:37Ihrer?
07:38Wieso?
07:38Ist meiner.
07:41Katharina, wenn Sie das bitte...
07:42Wenn ich vorstellen darf.
07:44Herr Förster ist seit zwei Tagen bei uns eingestellt.
07:47Und Herr Thieme.
07:48Guten Tag.
07:49Ja, also...
07:50Katharina, wenn ich Sie ganz kurz unter vier Augen sprechen könnte.
07:52Natürlich, natürlich.
07:57Das glaube ich nicht.
08:00Dem Betriebsrat ist jedenfalls nichts von einer Entlassung bekannt.
08:04Und wo ist jetzt mein Arbeitsplatz?
08:05Keine Ahnung.
08:09Der Lehmann hat den neuen Raumverteilungsplan.
08:12Der Ader.
08:13Das hätte ich dem niemals zugetraut.
08:15Machen Sie sich jetzt keine unnötigen Sorgen, Herr Thieme.
08:23Aber es ist doch nur die Monatsstatistik.
08:26Tut mir leid.
08:28Aber ich brauche den Computer für die Absatzzahlen.
08:31Okay.
08:33Meine Gerotten kannst du dann auch sehr überhalten.
08:35Oh mein Gott, Alvin.
09:03Ich habe dich gar nicht auf dem Raumverteilungsplan.
09:04Und wo soll ich sitzen?
09:07Ich habe für dich keinen Schreibtisch.
09:09Und keinen Raum.
09:10Wenn du ein Kollege wärst, wüsste ich einen Ausweg.
09:14Und der wäre?
09:15Aber nur, wenn ich meine Statistik auf deinem Computer machen kann.
09:18An dem Tisch soll ich arbeiten?
09:29Das ist doch besser als nichts.
09:30Das ist doch nur vorübergehend, oder?
09:32Also ich weiß nicht.
09:34Wir sind unheimlich im Stress, wenn Sie uns diese Artikel nach Preis- und Warengruppen geordnet aufrechnen können.
09:38Also was diesen Tisch anbelangt, so muss ich in aller Form erklären, dass...
09:44Was meinst du, sollen wir ihn in den Keller zurückbringen?
09:46Und ja, es ist...
09:48Also, ich verstehe das alles nicht.
09:53Du hast doch immer gesagt, du bist in der Firma unentbehrlich.
09:56Bin ich auch, aber wenn ein neuer Chef kommt, der Herr Dr. Brömme kam es neulich, war nicht da.
10:00Und da haben die eben den Förster an meinen Tisch gesetzt.
10:03Förster? Was denn für ein Förster?
10:05Und so ein neuer, den Sie während meiner Abwesenheit eingestellt haben.
10:10Meinst du, dass das schon mal ein Nachfolger ist?
10:12Nein, das glaube ich nicht.
10:14Aber wenn mich keiner vermisst hat...
10:17Also wie wichtig der Leiter einer Revisionsabteilung ist, das merkt man immer erst, wenn man keinen mehr hat.
10:21Also auf alle Fälle musst du von diesem Katzentisch weg und dem Neuen beweisen, wer du bist.
10:25Kämpfen, Alwin, verstehst du?
10:27Warhaft berechtigt.
10:28Morgen können wir die Waffe nehmen.
10:35Ich sollte an die Bewerbung erinnern.
10:48Sie wollten noch heute die Vorauswahl treffen.
10:51Frau Rotenbaum meint...
10:52Bin ich gerade dabei.
10:54Der Herr Möller hat zwar die besten Zeugnisse,
10:57aber der Bewerber Rohr hat die meiste Erfahrung.
11:00So schön gute Zeugnisse sind, Frau Schneider, ich bin mehr für Praktiker.
11:03Was machen Sie denn da?
11:05Ich befrage das I-Ging.
11:07Das beste Orakel, das die Menschheit je erfunden hat.
11:11Warten Sie mal.
11:12Ah ja.
11:13Vertrauen Sie Ihren Instinkten, wenn Sie Ihren Geschäften nachgehen.
11:18Na sehen Sie, Frau Schneider.
11:21Auch das I-Ging ist für den Bewerber Rohr.
11:24Dem schicken Sie bitte gleich heute noch eine Aufforderung zum Vorstellungsgespräch.
11:29Ich habe doch ausdrücklich angeordnet, dass keine Besucher...
11:31Wer sind Sie denn überhaupt?
11:32Thieme, Alvin Thieme.
11:33Ich dachte nur, Frau Schneider, ich habe eine Tiefenprüfung des Verkaufsbezirks Süd-Süd-Ost vorbereitet
11:39und die kann ich doch nicht an einem winzigen Katzentisch...
11:42Wieso können Sie das nicht?
11:43Es kommt nicht auf den Schreibtisch an, sondern auf den Mann dahinter.
11:46Selbstverständlich.
11:47Wo arbeitet denn der Herr, äh, wie?
11:48Thieme.
11:50Vorübergehend noch bei Herrn Kalinke und Herrn von Niederbach.
11:52Ah, da bleiben Sie erst mal, bis Sie weiteres von mir hören.
11:55Ja, Herr Dr. Brömmelkamp.
11:57Brömmelkamp ohne Doktor.
11:59Jawohl, Herr Direktor.
11:59Na, was Neues aus der Gerüchteküche?
12:17Nichts Besonderes.
12:19Der Brömmelkamp hat einen neuen zum Vorstellungsgespräch gebeten.
12:22Kollegen kommen, Kollegen gehen.
12:26Die Luchtzocker AG wird ewig bestehen.
12:30Also, wenn jemand nach mir fragt, ich bin dienstlich im Hause unterwegs.
12:37Ich muss Sie unbedingt sprechen, Frau Westen.
12:40Alwin, Sie machen sich da völlig unbegründete Sorgen.
12:43Vor jeder Entlassung muss der Betriebsrat gehört werden.
12:46Und wo ist mein Platz?
12:47Katharina, ich will wieder einen richtigen Arbeitsplatz haben.
12:50Ich habe Ihnen doch auch bei der Wahl meine Stimme gegeben.
12:53Das geht mich ja nichts an, aber ich glaube, der Timi dreht langsam durch.
13:00Ich habe gerade eben mit dem Betriebsrat gesprochen.
13:03Frau Westen ist auch der Ansicht, dass es unzumutbar ist,
13:06mir in meiner Eigenschaft als Leiter der Revisionsabteilung und als Sicherheitsbeauftragter
13:10keinen richtigen Arbeitsplatz zuzuweisen.
13:16Herr Lehmann, Frau Westen war eben bei mir.
13:19Wieso hat der Timi keinen Schreibtisch?
13:21Aber er hat doch einen winzigen Beistelltisch.
13:24Das ist doch nur vorübergehend.
13:25Wie so vorübergehend?
13:26Ich kann meine Arbeit nicht an einem winzigen Beistelltisch erledigen.
13:30Was und wo Sie arbeiten, bestimme allein ich.
13:33Frau Schneider?
13:34Ja?
13:35Ist irgendwo ein Schreibtisch bei?
13:36Ich habe Schreibtische bestellt.
13:38Frau B. hat sich heute krank gemeldet.
13:39Aber ich glaube nicht, dass ein Platz im Schreibzimmer für Herrn Thieme das Richtige wäre.
13:43Glauben heißt nicht wissen.
13:46Herr Thieme, Sie setzen sich so lange ins Schreibzimmer, bis die Sache endgültig geklärt ist.
13:51Noch irgendwelche Fragen?
13:53Gut.
13:55Frau Schneider?
13:58Also ich würde das nicht so tragisch nehmen.
14:00Wo keine Eifersucht ist, ist es auch meistens keine Liebe.
14:03Wenn du meinst.
14:06Ja?
14:06Mensch, Herr Thieme, wo waren Sie denn so lange?
14:12Im Urlaub.
14:13Und währenddessen wurde mein Arbeitsplatz aufgelöst.
14:16Aber Herr Brümelkamm hat jetzt angeordnet, ich solle erst einmal den Platz von Frau Bär im Schreibzimmer einnehmen.
14:22Ja, selbstverständlich, Herr Thieme, überhaupt kein Problem.
14:29Oh, Frau Schmelzer.
14:30Die Bär war mit mir beim Friseur und auch einkaufen.
14:34Gefällt sich?
14:35Kommst du?
14:36Ich? Wohin denn?
14:37Wohin wohl?
14:39Du wolltest doch mit in die Kantine kommen.
14:41Ach so.
14:46Mensch, der ist doch real viel zu, wenn der uns mal nicht kontrollieren soll.
14:50Was?
14:51Ja, und was sollen wir da machen?
14:53Was wir machen sollen?
14:55Abwarten.
14:56Mensch, womöglich wird der schon Buch wie, ob wir nicht am Arbeitsplatz sitzen.
14:59Oh!
15:15Und wie wär's mit einklopfen?
15:17Wieso denn? Dann versorgt man doch die besten Sachen.
15:22Übrigens, du hast doch den Herrn Möller für die neue Stelle im Verkauf vorgeschlagen.
15:26Ja, wieso?
15:27Na ja, weil der Brömmel einen gewissen Herrn Rohr zum Vorstellungsgespräch gebeten hat.
15:32Was?
15:34Wo hast denn das her?
15:38Hab ich gefunden.
15:47Der Brömmelkamm macht Fehler über Fehler.
15:51Weißt du, was der sich heute geleistet hat?
15:52Der hat den Thieme ins Schreibzimmer gesetzt.
16:01Thieme?
16:03Was?
16:06Nein, direkt gesagt haben Sie es mir noch nicht.
16:09Nein, der Herr Brömmelkamm hat nur gesagt,
16:10bevor ich arbeite, das stimmt immer noch eher.
16:13Und was soll ich machen?
16:15Kämpfen, alle.
16:16Was darfst du?
16:16Das habe ich auch gedacht.
16:18Ich bin zwar bei allen beliebt, aber wenn man mich wirklich entlassen will,
16:22dann brauche ich die Solidarität aller meiner Kollegen.
16:27Dann könnte ich gerne mal deinen Computer haben.
16:29Tut mir leid.
16:31Wir wollen da keine Gewohnheit draus werden lassen.
16:34Entschuldigung, würden Sie mir bitte Ihre Essensmarken geben?
16:37Sie können in der Zwischenzeit schon einen Tisch suchen.
16:39Ja.
16:44Du darfst dein Essen nicht kalt werden, ja?
16:46Mahlzeit.
16:46Mahlzeit.
16:47Ich weiß gar nicht, was du hast.
16:48Du hast doch ausgesprochen, Freunde.
16:50Und wie?
16:51Darf ich?
16:53Klar.
16:58Na, Frau Wespe, wieder Diät?
17:00Ich esse doch den Kantinenfraßen.
17:02Oh, Entschuldigung, ich wusste nicht.
17:05Frau Wespe, bitte behalten Sie doch Platz.
17:06Ich nehme rasch an den Stuhl.
17:13Die Wellen.
17:14Also die Brandung.
17:16Die Wellen, die sind so hoch.
17:18Was ist denn hier los?
17:22Kollege Thieme gibt seinen Einstand im Schreibbüro.
17:25Also wenn diese, diese Fete hier frei ist,
17:27dann könnte das jemand für mich abschreiben, ja?
17:31Und schaffe Laune, was?
17:32Was ist denn den Gefahr?
17:35Ach, du kennst den doch.
17:38Ja, glaubst du denn, dass ich keine Augen im Kopf habe?
17:43Allein wie du ihn angesehen hast?
17:44Meine Güte, er hat uns doch nichts getan.
17:47Und wenn er uns Kaffee und Kuchen ausgibt,
17:48dann ist es...
17:48Fühlt sich das ganze Schreibzimmer als sein Haar im Auf.
17:51Schon die Art und Weise, wie er sich neulich anzieht.
17:54Glaubst du denn, ich habe nicht mitgekriegt,
17:55dass er hinter dir her ist?
17:56Arden, du glaubst doch nicht wirklich, dass ich...
18:00Ich und der Thieme.
18:04Ausgerechnet der Thieme.
18:05Ich sehe doch, dass du ihm schöne Augen machst.
18:08Also, ich brauche mir das nicht sagen zu lassen, ja?
18:13Wer so etwas von mir denkt.
18:15Ich und der Thieme.
18:17Du hast ja nicht mehr alle Tassen im Schrank.
18:19Ja, geht's bitte.
18:21Ich wollte wirklich nicht...
18:22Nein, du wolltest nicht, aber du hast...
18:24Schönen Feierabend.
18:27Eine Kantine, ich möchte drüber sprechen.
18:29Ja, klar.
18:29So, ich habe gesessen.
18:30Guten Morgen.
18:31Guten Morgen.
18:31Guten Morgen.
18:31Guten Morgen.
18:31Guten Morgen, richtig so.
18:33Guten Morgen.
18:33Ich weiß gar nicht mehr, wie ich das überhaupt noch schaffen soll.
18:36Immer wieder so.
18:37Du bist ja auch leid.
18:37Also, bis später, ja.
18:39Tschüss, ja.
18:43Guten Morgen.
18:45Stell dir mal vor, der Huhn von der Wespe ist schon wieder...
18:49Was heißt du denn?
18:50Schau mal, was ist denn los?
19:01Der Adam hat gestern's.
19:04Schau mal, dann.
19:06Was hat sie denn?
19:23Eine Privatangelegenheit, ja?
19:24Da muss man Adam anrufen.
19:37Das ist der Einzige, der da trösten kann.
19:44Pröbele.
19:47Also, seien Sie nicht böse, aber ich muss jetzt arbeiten.
19:50Sie können jetzt reingehen.
20:02Ach.
20:04Danke.
20:06Danke, Herr Ross.
20:07Bitte nehmen Sie Platz.
20:09Ja.
20:10Herr Lehmann.
20:11Ja.
20:11So, Herr Lehmann, so geht das nicht.
20:15Wir müssen schließlich arbeiten und der Herr Thieme, der...
20:17Ja, meinen Sie vielleicht, mir ist das recht?
20:19Die wollen sich zwar mit dem Schreibtisch beeilen, aber eine Woche wird das noch dauern.
20:22Ja, und wenn Sie die Frau Wespe vorübergehend zu uns setzen und den Herrn Thieme auf ihren Platz, das...
20:28Die Katharina?
20:30Ohne mein Verschulden.
20:32Ich war zwölf Jahre in ungekündigter Stellung und dann wurde die Firma plötzlich von einer anderen geschluckt.
20:37Ja, das kenne ich.
20:39Sie haben eine Familie?
20:41Eine Frau und zwei Kinder.
20:43Mein Sohn...
20:44Ja, ja, ja.
20:45Und Ihre Gehaltsvorstellung.
20:47Wissen Sie, ich habe vor, die Verkaufsbezirke neu zu orten.
20:50Herr Becker, ein junger Mitarbeiter, der nächste Woche in die Prüfung geht.
20:54Herr Brömmelkamp, das können Sie nicht machen.
20:57Ich lasse doch als Betriebsrät den Sohn nicht mit mir umspringen.
21:00Moment mal, Frau Wespe.
21:02Sie können hier doch nicht so einfach...
21:03Sie können mich doch nicht einfach ins Schreibzimmer abschieben.
21:07Wer will Sie wohin abschieben?
21:09Immer mit der Ruhe.
21:11Erst Transparenz, dann Konsequenz.
21:14Ach, Herr Rohr, können Sie bitte einen Moment draußen warten, ja?
21:22Herr Thieme, ich habe eine gute Nachricht für Sie.
21:25Ich bin bereit, mich ins Schreibzimmer zu setzen.
21:28Vorübergehend.
21:28Damit Sie dann an meinen Schreibtisch...
21:31Na ja, so lange das Gehalt stimmt, ist mir egal, wo ich sitze.
21:34Vorübergehend.
21:34Vorübergehend?
21:38Wieso vorübergehend?
21:40Ich bin in dieser Firma in ungekündigter Stellung und was das Schreibzimmer anbelangt, mir gefällt es gut hier.
21:46Sehr gut sogar.
21:47Ja, bitte, habe ich es nicht gesagt.
21:48Herr Brömmelkamp hat mich an diesen Arbeitsplatz gesetzt und ich denke nicht daran, ihn wieder aufzugeben.
21:53Ja, ja, ja, Alwin.
21:55Wir werden sehen.
21:55Sie müssen das verstehen.
22:01Ein Schreibzimmer ist sozusagen, ja, eben ein Frauenbüro.
22:07Und wenn da plötzlich ein Mann sitzt...
22:09Ach, Frau Wespe, Sie können doch wirklich.
22:11Ich bin Betriebsrätin und habe meine Gründe.
22:15Herr Brömmelkamp?
22:18Ja.
22:23Herr von Niederbach ist bereit, Herrn Thieme vorübergehend seinen Schreibtisch zu überlassen.
22:26Der bei uns?
22:27Aber er weigert sich an Herrn von Niederbach.
22:29Er sagt, Sie haben ihm den Platz im Schreibzimmer zugewiesen und nur Sie können ihn wieder versetzen.
22:35Und damit hat er recht.
22:36Ich habe ihn in den Schreibtisch immer versetzt und dort bleibt er.
22:40Nur irgendwelche Fragen?
22:41Mein Arzt hat mich wieder gesund geschrieben und der Thieme weigert sich, mein Platz...
22:45Herr Thieme, bitte, ja?
22:46Ja, der Thieme lässt mich nicht an meinen Schreibtisch.
22:49Ich habe das so nicht gesagt.
22:50Ich habe lediglich festgestellt, dass mir dieser Arbeitsplatz zugewiesen wurde.
22:55Bitte, Alwin, dein Schreibtisch ist doch längst bestellt.
22:58Natürlich kriegst du auch ein eigenes Büro.
22:59Das ist doch jetzt nur für eine Woche.
23:01Nur für eine Woche?
23:02Ehrenwort, Herrgott, was denkst du denn?
23:04Ja, bisher war immer von vorübergehend die Rede.
23:09Wenn man mir von Anfang an gesagt hätte...
23:12Ich dachte, ich bin ja noch Leiter der Revisionsabteilung, oder?
23:16Hat jemand was anderes gesagt?
23:18Na Gott sei Dank, dann kann ich Sie alle beruhigen.
23:21In meiner Eigenschaft als Leiter der Revisionsabteilung und als Sicherheitsbeauftragter
23:25bin ich so viel in der Firma unterwegs, dass ich für eine Woche auf einen eigenen Schreibtisch ganz verzichten kann.
23:34Ich bin ja noch allegedly�

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