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  • vor 3 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:30Musik
01:00Ich bin Dr. Böhm.
01:17Ja.
01:18Frau Elfers, was ist passiert?
01:20Ich war in meinem Laden, habe eine Kundin beraten.
01:23Da wurde mir plötzlich schwarz vor Augen.
01:25Ich glaube, ich habe zu wenig getrunken.
01:29Entschuldigung.
01:30Der Laden.
01:34Hier steht, Sie haben Schmerzen in der Nierengegend.
01:37Setzen Sie sich bitte mal auf.
01:39Ja.
01:40Etwas nach vorne beugen.
01:42Ich klopfe Sie ab. Nicht erschrecken.
01:45Oh!
01:46Okay.
01:47Ich schaue mir noch mal die andere Seite an.
01:52Oh!
01:53Sie können sich wieder anlehnen.
01:56Ich taste einmal noch kurz den Bauch ab.
01:58Darf ich?
01:58Ja.
01:59Seit wann haben Sie diese Beschwerden?
02:04Seit ein paar Tagen.
02:06Ich dachte, es ist wieder der Rücken.
02:07Vom vielen Stehen in den hohen Hacken.
02:10Wasser lassen irgendwie auffällig?
02:12Nein.
02:13Urin hell, kein sichtbares Blut?
02:15Nein.
02:15Okay.
02:16Wir machen ein Blutbild, Aufnahmelabor, Entzündungsparameter und Nierenwerte.
02:20Das war's für das Erste.
02:22Besprechen wir uns dann gleich noch mal.
02:27Ist das Ihr Chef oder Chefin?
02:30Puh.
02:31Das wäre er gerne.
02:34Wo arbeiten Sie denn, wenn ich fragen darf?
02:36Ich bin Geschäftsführerin in einem Kosmetikshop in der Innenstadt seit 35 Jahren.
02:41Das ist mein Laden.
02:43Nein, die scheinen ohne Sie auf jeden Fall nicht klar zu kommen.
02:47Dr. Fahnen?
03:01Hallo.
03:02Hallo.
03:03Was machen Sie denn hier?
03:04Dr. Weber hat mich um mein Konzil gebeten.
03:06Eine Patientin.
03:07Ah.
03:08Hallo.
03:09Hey.
03:10Davon hat Sie gar nichts erzählt.
03:12Und dazu kommen Sie extra aus Bern?
03:13Ja, ich bin auch gleichzeitig meine Mutter besuchen und Freunde.
03:17Ja, das kann ich sehr gut verstehen.
03:19Und alte Kollegen helfen sich gegenseitig.
03:21Wie schön.
03:22Ja, sozusagen.
03:25Na dann, wir sehen uns.
03:27Bestimmt.
03:31Und wann will sie es Ihnen sagen?
03:33Kein Wort zu irgendjemandem.
03:35Ja, ich bin wegen Frau Meier hier.
03:37Gut, dann lass uns rein.
03:38Mhm.
03:39Sie können einmal hier Platz nehmen und kurz warten.
03:45Ich muss zurück in meinen Laden.
03:49Können Sie mir nicht ein Antibiotikum geben?
03:52Leider nein.
03:53Das Labor war auffällig.
03:55Der Ultraschall ist auf jeden Fall notwendig.
03:57Ja, gut.
03:58Bis gleich.
03:59Klar.
03:59Ja.
03:59Ja.
04:01Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:02Ja.
04:03Ja.
04:03Ja.
04:03Ja.
04:09Ja.
04:16Ja.
04:17Ja.
04:18Ja.
04:18Ja.
04:19Dann bis gleich.
04:20Ja.
04:22Ja.
04:37Ja.
04:38Ja.
04:38Brauchst du Hilfe?
04:57Nur eine Minute.
04:59Dann hast du Zeit.
05:08Wir können loslegen.
05:15In Ordnung.
05:18Bisschen höher.
05:23Alles klar, Gestalt.
05:38Es liegt eine hochgradige Nierenstauung rechts vor.
05:42Ui.
05:44Dann mal die andere Seite.
05:51Und auf der linken Seite haben Sie bereits eine Hydronefrose.
05:54Eine sogenannte Wassersackniere.
05:56Und das alles von der Blasenentzündung?
05:59Das ist kein Harnwegsinfekt.
06:02Es könnten Nierensteine sein.
06:04In jedem Fall müssen wir die Niere jetzt schnell entlasten,
06:07damit keine bleibenden Schäden entstehen.
06:09So schlimm?
06:10Wir nehmen sie jetzt stationär auf.
06:13Wie lange dauert denn das?
06:15Mindestens zwei bis drei Tage.
06:17Je nachdem wie schnell wir die Ursache finden.
06:19Zwei, drei Tage? Das geht nicht.
06:21Ihr Laden ist jetzt erstmal nicht so wichtig.
06:23Das ist ein sehr ernsthafter Befund, Frau Ulfers.
06:26Geht doch gar nicht um den Laden.
06:29Das ist ein Notfall.
06:31Die Patientin muss dringend behandelt werden.
06:33Ich kann sie nicht wegschicken.
06:38Dr. Kaminski, Böhm hier.
06:40Gut, dass ich Sie erreiche.
06:41Ich habe hier eine Patientin.
06:43Eine drittgradige Nierenstauung.
06:45Frau Ulfers.
06:47Karen Ulfers.
06:48Frau Kollegin, ich habe selbst alle Hände voll zu tun.
06:51Wäre wichtig, dass Sie sich die Sono sofort ansehen.
06:54Schicken Sie sie mir rüber.
06:56Ja, danke.
06:57Das müsste jemanden verlegen oder entlassen.
07:01Die Patientin muss stationär aufgenommen werden.
07:16Karen.
07:17Boris, was machen Sie denn hier?
07:21Ich konnte Sie nicht erreichen.
07:23Ja, mein Handy.
07:24Es war aus.
07:25Ich wollte Sie gerade anrufen.
07:28Wie geht's Ihnen denn?
07:29Super, hervorragend.
07:30Das heißt, Sie kommen heute noch in unseren Store zurück?
07:36Den Store?
07:37Wenn Sie meinen Laden meinen?
07:39Nein, vermutlich nicht.
07:41Also definitiv nicht.
07:43So wie es aussieht, ist die linke Niere kurz davor zu versagen.
07:47Wenn sie es nicht schon getan hat.
07:49Was würden Sie vorschlagen?
07:51Tja.
07:52Eine Ureterorenoskopie, um Harnleiter und Blase zu beurteilen.
08:01Dabei könnte ich auch etwaige Steine erkennen und sie sofort entfernen.
08:05In jedem Fall werde ich einen Doppelj-Katheter einlegen, um den Abfluss aus den Nieren wiederherzustellen.
08:12Gut.
08:13Danke.
08:14Ich habe in einer Stunde eine Labroskopie.
08:16Die könnte ich eventuell ein Stück nach hinten.
08:19Die Patientin soll sofort in den OP gebracht werden.
08:21Ich gehe mich einwaschen.
08:22Das Problem ist, dass ich ohne die Zugangsdaten nichts machen kann.
08:25Ist mir klar.
08:26Ach, aber der Großhändler, der wartet auf die Bestellungen.
08:29Ohne die stehen wir kommende Woche ohne Ware da.
08:31Ja, ich weiß.
08:32Und die Firmenleitung fragt nach dem Quartalsbericht, den hätte ich gestern Abend schon schicken müssen.
08:36Gestern, gestern, gestern, gestern ging es mir nicht so gut.
08:41Ich könnte das alles für Sie übernehmen.
08:43Und Sie werden ganz in Ruhe wieder gesund.
08:45Ich bin nicht krank.
08:47Frau Elfers, wir müssen Sie jetzt direkt für einen Eingriff vorbereiten.
08:50Oh gut, ja.
08:51Was für einen Eingriff?
08:52Das erklärt Ihnen alles gleich der Arzt.
08:54Und die Zugangsdaten?
08:55Ich melde mich morgen bei Ihnen.
08:57Ich ruf morgen an.
08:58Ich ruf Sie an.
09:02Der Befund ist im Vergleich zur letzten Bildgebung vor drei Wochen deutlich fortgeschritten.
09:06Schneller als erwartet.
09:08Das Meningiom hat bereits den Hirnstamm infiltriert.
09:11So wie es sich jetzt darstellt, ist es inoperabel.
09:15Und es wird sich weiter ausbreiten.
09:17Und Ihre Beschwerden verschlimmern.
09:20Aber es gibt noch Möglichkeiten.
09:22Wir können die übliche Kombination aus Chemo und Bestrahlung versuchen, um den Tumor operabel zu bekommen.
09:28Das wäre Szenario eins.
09:30Und zwei wäre ein Debulking, um den Tumor zu verkleinern und die Symptome zu lindern.
09:35Ist aber in der Lokalisation sehr riskant.
09:38Und die neurologischen Ausfälle wären unkalkulierbar.
09:41Die muss es aber nicht geben.
09:43Ziemlich sicher schon.
09:47Das kann nicht sein.
09:51Ich weiß, das ist ein ziemlicher...
09:53Nein, das muss ein Fehler sein. Ich meine, mir geht es doch gut.
09:56Und ihr zwei, ihr tut so, als wäre ich in drei Monaten tot.
09:59In drei Monaten habe ich jetzt...
10:01Ja, oder fünf. Das ist doch völlig egal.
10:05Das kann alles nicht stimmen.
10:09Ich habe ein vierjähriges Kind, verdammt!
10:11Was war's denn nun?
10:29Ein Stein?
10:31Nein, kein Stein.
10:34Weder im Haarenleiter noch in den Nieren.
10:37Na, was war's denn dann, Doktor...
10:41Das wissen wir leider noch nicht.
10:43Wie war der Name noch gleich?
10:45Kaminski.
10:47Wir werden morgen ein MRT machen und vielleicht auch eine Sintografie.
10:51Also, damit kann ich auf keinen Fall in den Laden.
10:55Bevor wir nicht wissen, was es ist, würde ich Sie sowieso nirgendwo hingehen lassen.
10:59Ich habe Ihnen einen Katheter gelegt, um Ihre Nieren zu entlasten.
11:03Deshalb der Urinbeutel.
11:05Was ist das denn für ein Laden?
11:07Kosmetik.
11:09Hm, dann kenne ich ihn sowieso nicht.
11:11Benutzen Sie Nassrasierer?
11:13Selbstverständlich.
11:15Kosmetik.
11:17Aftershave-Balm?
11:18Eine ganz normale Creme auf Wasserbasis.
11:20Auch Kosmetik.
11:21Sonnencreme?
11:22Gelegentlich.
11:23Kosmetik.
11:24Haarshampoo, Seife, Zahnpasta.
11:28Auch Kosmetik?
11:29Alles Kosmetik.
11:31Bei dem jungen Mann hier werden Sie eher Gehör finden.
11:34Gute Nacht.
11:40Worum geht's denn?
11:42Doktor Kaminski gehört zu den Männern, die glauben, Kosmetik sei ein reines Frauenthema.
11:49Maria.
11:50Was denn jetzt noch?
11:51Ich habe mal eine Liste gemacht.
11:52Mit dem Pros und Kontras der beiden Therapieoptionen.
11:55Ich habe auch schon einen Favoriten, aber ich will dich nicht beeinflussen.
11:56Vielleicht können wir ja mal morgen drüber reden.
11:57Ich kann mich heute nicht damit beschäftigen.
11:58Morgen ist Emils Geburtstag.
11:59Ach ja, der Geburtstag.
12:00Das hätte ich fast vergessen.
12:01Was versucht ihr mir da eigentlich einzureden?
12:02Gar nichts.
12:03Aber...
12:04Dann hört auf, so ein Mist zu reden und lass mich einfach in Ruhe, ja?
12:05So, das ist Ihre Suite.
12:06Ihre Anziehsachen sind im Schrank, die Tasche ist dort.
12:07Es ist alles vorbereitet.
12:08Danke.
12:09Danke.
12:10So, das ist Ihre Suite.
12:11Ihre Anziehsachen sind im Schrank, die Tasche ist dort.
12:12Es ist alles vorbereitet.
12:13Danke.
12:14Danke.
12:15Danke.
12:16Danke.
12:17Danke.
12:18Danke.
12:19Danke.
12:20Danke.
12:21Danke.
12:23Danke.
12:24Danke.
12:25Danke.
12:27Danke.
12:29Danke.
12:31Danke.
12:32Danke.
12:33Danke.
12:35Danke.
12:36Danke, danke.
12:37Danke, danke.
12:38Wer war denn eigentlich der Typ, der Sie wegen des Passwortes so ein bisschen bedrängt hat?
12:49War das die Assistent?
12:50Unausstehlicher Mensch, der war nicht meine Wahl.
12:52Der wurde mir vorgesetzt.
12:54Die Konzernleitung wünscht sich ein jüngeres Gesicht.
12:57Für die bin ich zu alt und zu hässlich.
13:00Haben Sie das genauso gesagt?
13:01Natürlich nicht.
13:04Entlastung haben Sie es genannt.
13:06Ich brauche keine Entlastung.
13:07Entlastung kommt direkt vor Entlassung.
13:13Glauben Sie, dass er Sie ersetzen soll?
13:15Ich kenne doch meine Kundinnen.
13:17Ich weiß, wie man sie zufrieden stellt.
13:19Gut, neuerdings gehen auch einige meiner Stammkunden schon zu Boris.
13:25Mit seinem verlogenen Charme wickelt er die doch alle um den Finger.
13:28Unglaublich ist das.
13:30Aber was das Schlimmste ist.
13:31Seitdem Boris da ist, steigt der Umsatz.
13:39Das weiß nur noch keiner.
13:41Okay, jetzt verstehe ich auch, warum Sie ihn nicht in Ihre Buchhaltung lassen wollen.
13:45Wenn der das sieht, wenn die Chefs das sehen, na dann gute Nacht.
13:51Weißt du, wo die Schwimmflügel sind?
14:05Äh, im Schlafzimmer.
14:07In unserer Sommertasche.
14:09Was ist los?
14:10Ach, ich weiß auch nicht.
14:10Das funktioniert hier alles gar nicht.
14:12Das Klebeband klebt nicht und guckt, wie das aussieht.
14:13Hey, hey, hey, hey.
14:14Es geht einfach nicht richtig ab.
14:18Ich mach das.
14:25Geht ihr die Patientin nicht aus dem Kopf?
14:29Ja, ja, vielleicht.
14:31Ich weiß auch nicht.
14:32Ich freu mich schon so auf sein Gesicht morgen.
14:47Wenn er die Geschenke alle auspackt.
14:50Ja.
14:52Unglaublich.
14:52Vier Jahre.
14:54Das ging so schnell.
15:00Und bald wünschte sich sein erstes Handy.
15:02Dann fängt er an zu skaten und dann zu kiffen und findet uns beide wahrscheinlich total ätzend.
15:17Aber in den nächsten Jahren findet er uns richtig cool.
15:24Ich finde dich immer richtig cool.
15:32Mama, ich hab zu.
15:46Oh nein, Simba.
16:14Simba.
16:16Mein Kater.
16:17Der hat das Katzenklo umgeschmissen.
16:19Das macht er immer, wenn die zu lange alleine sind.
16:23Sie haben eine Überwachungskamera für Ihre Katzen?
16:26Ist ja ein bisschen so wie beim Babysitten.
16:28Na, selbstverständlich.
16:30Ich muss doch wissen, wie es meinen Babys geht.
16:34Und was soll ich jetzt machen?
16:35Die brauchen frisches Wasser und Futter.
16:38Und jemand muss das Katzenklo neu machen.
16:42Nachbarn?
16:43Die sind verreist.
16:46Also notnotfalls könnte ich nachher mal vorbeischauen.
16:49Aber ich muss noch bis heute Nacht arbeiten.
16:50Das ist zu spät.
16:52Ja, dann tut's mir leid.
16:53Und da, wo wir das Boot positionieren, um dann loszustarten.
16:57Ja?
16:58Machst du das hier mal?
16:59Ja, ich kann es.
16:59Guck mal.
17:00Ja, genau.
17:00Das ist gut.
17:02Ja?
17:03Und ich hol jetzt mal unser Boot.
17:13Bist du bereit?
17:14Und dann musst du noch ein bisschen schaufeln.
17:16Ein bisschen was drauf.
17:17Okay, so zweimal.
17:19Gut.
17:20Und dann positionieren wir hier jetzt mal unser Boot.
17:24Perfekt.
17:26So.
17:28Jetzt nehmen wir hier die Schnur.
17:30Und los geht's.
17:32Mama, guck mal!
17:34Ja, ganz toll!
17:37Willst du nicht auch runterkommen?
17:39Gleich.
17:41Gut.
17:44Hat jemand Lust auf ein Eis?
18:08Ja!
18:09Natürlich!
18:09Natürlich!
18:10Ich komme!
18:18Wir haben Orange und Schokolade, Emil.
18:22Schokolade!
18:23Schokolade.
18:24Was hab ich mir gedacht?
18:26Ach, das hab ich mir auch gedacht.
18:38Hallo!
18:38Wie geht's Ihnen?
18:41Ja, sehr gut.
18:44Kommen Sie.
18:47Bitte.
18:59Finden Sie nicht, es wäre mal an der Zeit, dass Sie und ich, also, dass wir beide ein bisschen
19:05Vertrauen aufbauen?
19:06Äh, ja.
19:08Ja.
19:09Insofern würde ich Ihnen gerne die Zugangsdaten zu meinem Account geben, damit Sie mich vertreten
19:13können.
19:14Sehr gerne.
19:15Ja, gibt da nur ein kleines Problem.
19:18Ich hatte doch gestern eine Narkose.
19:20Da hab ich doch glatt mein Passwort vergessen.
19:24Sie haben das Passwort vergessen?
19:25Ja, aber haben Sie es sich denn irgendwo aufgeschrieben?
19:27Habe ich.
19:28Habe ich.
19:28Aber nicht im Büro, leider.
19:31Bei mir zu Hause.
19:32Na ja, da könnte ich ja vorbeifahren.
19:35Ja?
19:36Ja, super.
19:38Sie haben doch keine Angst vor Katzen.
19:44Äh, vor Katzen?
19:45Nein.
19:45Ja, klasse.
19:47Weil wissen Sie, die müssten nämlich auch mal gefüttert werden.
19:51Und im Katzenklo, da könnte mal das Streu erneuert werden.
19:55Klar.
19:56Ja, ich zeig Ihnen mal, wie die heißen.
19:59Der große Geschenkte, das ist mein Kater, Simba.
20:03Der liebt es ja, hinter den Ohren gekrault zu werden.
20:07Aber nicht am Bauch, da kratzt er.
20:13Der Mittagsschlaf wird noch eine Weile dauern.
20:16War total ausgepowert.
20:19Er konnte ja schon gestern Abend vor lauter Aufregung gar nicht einschlafen.
20:26Ist alles gut?
20:30Ja.
20:33Ja.
20:52Die Patientin.
20:53Wegen der Doktor Fahn hier ist.
20:59Es gibt keine Hoffnung mehr.
21:01Und sie hat auch einen kleinen Sohn.
21:09Willst du darüber reden?
21:15Halt mich einfach fest.
21:16Ja.
21:16Ja.
21:16Ja.
21:23Ich liebe dich.
21:48Ich liebe dich.
21:51Ich liebe dich.
22:18Ich liebe dich.
22:19Das war's für heute.
22:49Boris, der ist in meiner Wohnung.
23:10Ihr Assistent ist in Ihrer Wohnung und fängt Ihre Katzen an.
23:14Ja.
23:15Wie haben Sie ihn überhaupt dazu bekommen?
23:17Nein.
23:18Ich hab Ihnen gesagt, dass das Passwort an meinem Kühlschrank klebt.
23:22Aber?
23:23Kann doch sein, dass ich mich geirrt habe.
23:26Oh.
23:27Ah!
23:28Was macht Kekke?
23:30Hm.
23:32Ich muss eine halbe Stunde in der Klinik sein.
23:47Nein.
23:48Nein.
23:49Doch.
23:50Nein.
23:51Muss ich.
23:52Nein.
23:53Nein.
23:54Du bleibst hier.
23:55Hm?
23:56Du bleibst hier.
23:57Hm?
23:58Nein.
23:59Nein.
24:00Nein.
24:01Nein.
24:02Nein.
24:03Nein.
24:04Nein.
24:05Nein.
24:06Nein.
24:07Nein.
24:08Nein.
24:09Nein.
24:10Nein.
24:11Nein.
24:12Nein.
24:13Musik
24:42Ja, Josie, Maria hier. Du sag mal, könntest du jetzt gleich auf Emil aufpassen? So für ein, zwei Stunden vielleicht?
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25:52Diesmal komme ich nicht davon.
25:55Und dann möchte ich wenigstens in Würde und zu Hause sterben.
26:03Karin!
26:07Sie haben mich verarscht.
26:08Bitte?
26:09Da war kein Zettel am Kühlschrank.
26:10Was? Ich dachte...
26:12Blödsinn! Sie wollten doch nur, dass ich ihre scheiß Katzen föttere.
26:15Eins der Fische hat mich sogar gekratzt.
26:16Oh ja, das war Simba.
26:17Der mag keine Fremden. Die Hand sollten Sie mal lieber untersuchen lassen.
26:21Was haben Sie eigentlich für ein scheiß Problem?
26:25Ich bin doch nun wirklich kooperativ.
26:26Und Sie kratzen jeden weg, der sich Ihrem Fressnapf nährt.
26:29Sie sind kein bisschen besser als Ihre blöden Katzen.
26:32Verschwinden Sie!
26:33Nein, ich bleibe!
26:34Was fällt Ihnen ein?
26:38Wissen Sie was?
26:39Sie sind alt.
26:40Eigentlich wäre es Ihre Pflicht, Platz zu machen für Jüngere.
26:44Ich lasse mich nicht von so einem aufgeblasenem,
26:48eitlem, arroganten, karrieregeilen Schönling wegdrängen.
26:57Und was ist, wenn ich Ihnen beweise,
26:59was für ein guter Verkäufer ich bin?
27:01Aha.
27:02Na bitte.
27:04Gut.
27:05Wenn Sie es schaffen...
27:07Moment.
27:07Genau.
27:10Doktor Kaminski, eine Falkencreme zu verkaufen.
27:13Dann kriegen Sie von mir das Passwort.
27:17Deal.
27:18Und wenn ich es schaffe,
27:20dann lassen Sie sich in einen anderen Laden versetzen.
27:23Deal.
27:23Herr Doktor Hoffmann?
27:28Ja?
27:28Können Sie mir kurz helfen?
27:29Wie machen wir das hier mit Ihrem Opelplan?
27:32So.
27:32Den drehen Sie einfach um.
27:33Das ist kein Problem, diesen zu verschieben, ja?
27:35Auf 8 Uhr und das andere dann am nächsten Tag.
27:38Ja?
27:38Okay.
27:38So machen wir das.
27:39Gut.
27:39Oh, hallo.
27:49Maria ist hier?
27:51Ja, Lilly hat nochmal um ein Gespräch gebeten.
27:54Wegen Frau Meier.
27:58Der Fall nimmt Maria ganz schön mit, ja?
28:01Ja, sehr traurig.
28:06Da kann man nichts machen?
28:07Ich finde schon, aber Maria und Lilly sehen das anders.
28:17Hoffmann?
28:20Ja, ich bin auf dem Weg.
28:37Achte, Boris Achte.
28:58Falls Sie Pharmavertreter sind, sind Sie bei mir falsch.
29:00Kein Fahner, aber sowas ähnliches.
29:05Kosmetik.
29:07Ja, noch einer.
29:10Darf ich Ihnen eine Frage stellen?
29:12Ich schätze, Sie sind Ü50.
29:17Ich hätte da einen Tipp, wie Sie innerhalb eines Monats
29:21zehn Jahre jünger aussehen können.
29:22Und wozu?
29:26Na ja, jünger aussehen wollen doch alle.
29:33Haben Sie auch etwas,
29:35das mich zehn Jahre jünger macht?
29:39Wozu soll ich jünger aussehen?
29:41Na ja, man fühlt sich
29:42besser, selbstbewusster,
29:45happy.
29:45Ich sag Ihnen mal, was einen alten Sack wie mich
29:50happy macht.
29:56Das
29:57Silence.
30:01Stille.
30:03Und in Ruhe einen Kaffee trinken.
30:05Aber das ist wirklich
30:09das Premium-Produkt...
30:10Psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch.
30:14Da ist sie wieder.
30:17Die Stille.
30:19Einen schönen Tag noch.
30:33Du hast es ihm doch nicht gesagt.
30:34Du sollst es ihm endlich sagen.
30:38Nein, noch nicht.
30:41Du nimmst ihm die Chance,
30:42sich...
30:43sich zu verabschieden.
30:49Eli.
30:50Ich möchte in den nächsten Tagen
30:52eine Patientenverfügung aufsetzen
30:53und ich wollte dich fragen.
30:56Ich weiß, es ist viel verlangt,
30:58aber es würde alles für mich leichter machen.
31:02Auf keinen Fall.
31:03Bitte, Eli.
31:03Nein.
31:04Das...
31:06Das kann ich nicht.
31:10Tut mir leid.
31:15Tja.
31:16Und das MRT hat nichts ergeben.
31:19Ja, um das endgültig beurteilen zu können,
31:22brauche ich eben noch die Synthi-Grafie.
31:24Ja, das haben Sie mir doch gerade schon erklärt.
31:25Ja, das haben Sie mir doch gerade schon erklärt.
31:30Ja, das haben Sie mir doch gerade schon erklärt.
31:34Geben Sie schon her.
31:35Ich unterschreibe.
31:36Na gut, bitte.
31:37Sie haben Sie mir doch noch die Synthi-Grafie.
31:38Ja, das ist mir doch noch die Synthi-Grafie.
31:39Ja.
31:39Ja.
31:39Ja.
31:39Ja.
31:40Ja.
31:40Ja.
31:40Kennen Sie einen Herrn Achtel?
31:43Wieso? Haben Sie ihm was abgekauft?
31:47Selbstverständlich nicht.
31:48Sie benutzen keine Faltencreme.
31:51Beklären Sie mich bitte auf.
31:53Es ging um eine Wette.
31:55Wer von uns beiden es schafft, Ihnen eine Faltencreme zu verkaufen?
32:00Warum mir?
32:01Weil ich mir schon gedacht habe, dass er sich an Ihnen die Zähne ausbeißt.
32:08Was ist der Einsatz?
32:10Ach, das ist doch Blödsinn.
32:12Ich wollte ihm nur eine Lehre erteilen.
32:14Er wird über kurz oder lang meinen Job übernehmen.
32:17Ach, warum denn?
32:19Weil ich meinen Chefs zu alt bin.
32:22Meine Güte, dieses junge Volk.
32:25Ja.
32:27Keiner hat mehr Respekt vorm Alter.
32:29Ja.
32:30Und vor unserer Erfahrung.
32:32Ja, aber immerhin haben Sie ja die Wette gewonnen.
32:36Erst wenn Sie mir die Faltencreme abkaufen, Doktor.
32:40Doktor Kermenski.
32:46Ach so, na ja.
32:49Warum ich?
32:51Das ist Aufgabe des Partners.
32:52Wann würdest du denn sonst fragen, wenn du in ihrer Situation wärst?
32:55Chris, wahrscheinlich.
32:57Ich habe ja keine Partner.
32:59Und deine Schwester?
33:00Um Gottes Willen, das würde ich dir niemals zumuten.
33:03Oder meiner Mutter, die musste das damals schon mal meinem Vater machen.
33:06Das war schrecklich für sie.
33:07Ich würde auch nicht Björn fragen.
33:10Ich könnte ihm nicht für den Rest seines Lebens dieses schlechte Gewissen aufheizen.
33:14Und was ist mit meinem Gewissen?
33:16Du schaffst es.
33:19Okay?
33:20Ich weiß es.
33:26Bis bald.
33:26Was ist das?
33:37Nicht mal ins Stand hier.
33:44Anti-Aging-Creme.
33:46Mhm.
33:48Aha.
33:48Die habe ich für Sie mitgebracht.
33:50Für mich?
33:51Äh, für Sie beide.
33:56Ah, ist wohl eher was für Sie.
34:00Für die Haut ab 50?
34:02Da sind Sie näher am Haltbarkeitsdatum drin als ich.
34:05Die habe ich von Frau Olfers.
34:07Äh, apropos.
34:10Ein sehr seltener Befund.
34:15Eine Retroperitone-Fibrose.
34:17Morus Ormund.
34:19Richtig.
34:19Das ist die Ursache für die Stauung.
34:22Kein Tumor.
34:24Hier sieht man es sehr deutlich.
34:26Also, die Bindegewebsvermehrung ummauert den Harnleiter geradezu.
34:31Dadurch kann der Urin nicht abfließen und das Nierengewebe wird sukzessive zerstört.
34:36Wie sieht der Therapieansatz aus?
34:38Ich habe eine Hochdosis-Steroid-Gabe verordnet.
34:43Wie schätzen Sie die Schädigung ein?
34:45Ja, die linke Niere ist leider nicht mehr zu retten.
34:47Außerdem stellt sie eine permanente Infektionsgefahr dar.
34:52Deshalb sollten wir sie so zeitnah wie möglich entfernen, um nicht auch noch die Gesunde zu verlieren.
34:58Ich würde ihn assistieren.
35:01Als Assistenzarzt sehen Sie mir ein bisschen zu alt aus.
35:04Ich habe gewonnen.
35:10Sie haben einen auf Mitleid gemacht, weil Sie krank sind.
35:13Nee, nee, nee.
35:14Kommen Sie mir nicht zu.
35:15Ich glaube doch nicht ernsthaft, dass ich wegen so einem Schwachsinn in den Laden wechsle.
35:18So war die Wette.
35:20Das war doch nicht ernst gemeint.
35:22Ach so.
35:22Ein Betrüger sind Sie auch noch.
35:24Rücken Sie doch einfach das Passwort raus.
35:26Und ein schlechter Verlierer obendrein.
35:27Wissen Sie, dieser Job ist für mich eine Riesenchance.
35:37Wissen Sie, ich war auch mal die Neue.
35:40Dann wissen Sie ja, wie es ist.
35:42Ja.
35:42Und jetzt bin ich für alle unsichtbar.
35:46Und für meine Chefs bin ich eine Altlast.
35:48Sie sind doch keine Altlast.
35:56Tut mir leid.
36:06Dr. Kaminski will Sie nochmal sprechen.
36:09Wann denn?
36:10Jetzt sofort.
36:11Ich würde Sie direkt zu ihm bringen.
36:12Er wird Ihnen alles erklären.
36:13Aber vorher bräuchte ich noch das Passwort.
36:16Sie müssen jetzt leider gehen.
36:18Ich wollte nur sagen, dass...
36:46Wenn du es willst, dann...
36:48...mache ich das mit der Patientenverfügung.
36:52Danke.
36:55Danke, Eli.
36:59Du bist wirklich ein Freund.
37:00Du bist wirklich ein Freund.
37:02Du bist wirklich ein Freund.
37:02Du bist irgendwie ein Freund.
37:03Du bist wirklich ein Freund.
37:04Untertitelung. BR 2018
37:34Welchen Zugang bevorzugen Sie? Interkostaler Flankenschnitt zwischen 11. und 12. Rippe?
37:40Unter Schonung des Nervus subkotales. Sehr gut, Herr Kollege.
37:45Können Sie?
37:46Haken für mich?
38:04Was machen Sie da?
38:19Nichts. Ich... Ich hatte was verloren.
38:24Die Ritoneum ist von der Feldkapsel entfernt.
38:27Die Nierenvehne ist dargestellt.
38:39Oh ja, die Nierung ist eindeutig raus.
38:43Wir präparieren jetzt die Nielus.
38:46Bitte, ich wollte Frau Olfers nicht bestehen. Ich brauche nur dringend das Passwort für die Buchhaltung.
38:51Ich will doch nur meinen Job machen. Glauben Sie mir, ich bin kein Dieb.
38:54Das passiert auch alles im Sinne von Frau Olfers.
38:57Sie verlassen jetzt sofort das Zimmer.
39:01Die Behandlungsdauer einer immunsuppressiven Therapie liegt zwischen ein und zwei Jahren.
39:07Aber Sie müssen sich auf eine lebenslange, engmaschige Kontrolle einstellen.
39:14Das Wichtigste ist, Ihre verbleibende Niere zu erhalten.
39:23Es gibt Gegner, die kann man nicht besiegen, die muss man sich zum Freund machen.
39:29Konfuzius.
39:29Ach, tolle Creme übrigens, die mir Frau Olfers da verkauft hat.
39:40Finde ich, sieht doch mindestens schon eine Woche jünger aus, hm?
39:43Ich muss Ihnen ein Geständnis machen.
39:55Oh je.
39:56Ich habe Ihre Tasche durchfüllt. Ich dachte, ich finde vielleicht das Passwort.
40:00Haben Sie etwa geglaubt, ich bin schon so verkalkt, dass ich meine Passwörter in der Handtasche mit mir rumtrage?
40:07Ich habe vorhin im Head-Office angerufen und um meine Versetzung gebeten.
40:12Oh.
40:13Damit ist mein Teil der Wetter erfüllt.
40:15Ich soll mit Frau Friedrichsen aus der Amroner Straße wechseln.
40:19Wie bitte? Die Friedrichsen?
40:21Die kann doch Creme nicht von Emulsion unterscheiden.
40:24Ich schlage Ihnen einen Deal vor.
40:26Sie ziehen Ihren Versetzungswunsch zurück.
40:30Dafür kriegen Sie das Passwort.
40:32Und Sie dürfen den Store leiten, solange ich hier bin.
40:36Verstanden?
40:39Danach teilen wir uns den Job.
40:42Ihren Laden? Wirklich?
40:44Ja.
40:46Simba.
40:49Simba?
40:51Das Passwort.
40:56Hätte man drauf kommen können?
40:58Hätte man. Hätte man. Apropos.
41:02Ich muss noch ein paar Tage hierbleiben.
41:05Und ich werde mich jetzt erst mal in aller Ruhe auskurrieren.
41:12Sie schaffen das schon.
41:15Danke.
41:16Bitte.
41:16Emil, mein Schatz.
41:22Heute ist dein fünfter Geburtstag.
41:24Mann, bist du schon groß.
41:26Ich gratuliere dir von ganzem Herzen.
41:28Und ich bin sicher, der Papa und du,
41:30ihr macht euch heute einen ganz tollen Tag.
41:33Vielleicht fahrt ihr ja hierher an den See.
41:36Und vielleicht habt ihr auch so schönes Wetter.
41:37Ich umarme dich, mein Liebling.
41:41Und ich denke immer an dich.
41:46Deine Mama.
41:46Habt noch was vergessen?
42:16Ich bin...
42:17Top.
42:24Top.
42:29Untertitelung des ZDF, 2020
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