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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:30Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, im Klinikalltag unterstützen die Pflegerinnen und Pfleger unsere Ärzteschaft.
00:55Erst und heute soll es mal umgekehrt sein und Sie werden von unserer Ärzteschaft bedient zum Dank für diese wunderbare Zusammenarbeit.
01:03Und ich darf die Gelegenheit nutzen und mich bei Dr. Brentano und bei Frau Dr. Fahn ganz herzlich für die Organisation dieses Abends zu bedanken und wünsche Ihnen jetzt guten Appetit.
01:25Musik
01:27Dr. Brentano, es gibt doch bestimmt noch was anderes außer Kartoffelsalat.
01:35Ja, es gibt Kartoffelsalat.
01:42Ich wusste es von Anfang an, dass es ein Fehler war, Sie mit dieser Aufgabe zu beauftragen, diesen Abend zu organisieren.
01:52Musik
02:04Philipp?
02:06Philipp!
02:07Was ist?
02:09Du hast am ganzen Körper gezittert und Kartoffelsalat geschrien. Was hast du denn geträumt?
02:17Kann mich nicht erinnern.
02:19Hat es was mit dem Dankeschön-Tag zu tun? Mit dem Dinner?
02:26Wie kommst du denn darauf?
02:31Kann ich dir helfen?
02:33Nein, nein, auf gar keinen Fall.
02:38Darum geht es doch gerade, dass du dich mal ausnahmsweise zurücklehnen kannst und dich um nichts kümmern musst.
02:46Aber ich kümmer mich gerne.
02:47Nein, nein.
02:48Du musst dich um nichts.
02:49Dr. Fahn...
02:50Dr. Fahn hat ihren Teil der Planung erledigt.
02:53Mach dir keine Gedanken.
02:55Hm?
03:01Hab alles im Griff.
03:06Das müsste bald wirken.
03:07Ich hab versucht ihn zu halten, aber er hat so stark gezittert, hat er...
03:12Chris, kommst du bitte?
03:13Er ist auf den Kopf gefallen.
03:16Wir kümmern uns um Ihren Namen.
03:17Hat er sowas schon mal gehabt? Einen epileptischen Anfall?
03:19Nein, nein, noch nie. Warum kommt er immer noch nicht zu sich? Was?
03:23Bitte folgen Sie mir kurz mit nach draußen.
03:26Ich hab noch ein paar Fragen an Sie und ich denk so ein Glas Wasser tut Ihnen auch ganz gut.
03:29Herr Echterneier?
03:31Wir hatten gerade die Klinik verlassen.
03:32Ja.
03:33Eigentlich waren wir ja wegen mir hier.
03:34Ja, Sie hatten einen Termin bei Dr. Demi, richtig?
03:36Ja, zur Nachuntersuchung.
03:38Keine Metastrasen. Wir waren so glücklich.
03:40Wir wollten nur schnell nach Hause die Koffer holen und dann zum Flughafen.
03:42Sven war immer gesund. Ich war immer die Kranke.
03:47Können Sie das nicht einfach wegräumen, bitte?
03:53Unfassbar.
03:58Guten Tag.
04:00Ich wüsste ja nicht, was an diesem Tag gut sein soll.
04:02Ja, ich wollte noch mal nachfragen. Morgen ist noch dieses Dankeschön.
04:06Ja, das haben Sie gestern schon gesagt. Ich hab's nicht vergessen.
04:08Das ist gut.
04:09Ach, ich mach übrigens keinen Salat. Ich bring Antipasti mit, ja?
04:13Was?
04:14Ja, Antipasti. Sie wissen schon. Eingelegtes Gemüse, Käse, Schinken, Salami.
04:17Ja, ich weiß, was Antipasti ist. Ich muss nur gucken, ob sich dafür schon jemand eingetragen hat.
04:22Ja, dann tun Sie das, ja.
04:25Moment, ich hab die Datei gleich.
04:27Tragen Sie mich doch einfach für Antipasti ein und wenn es sich doppelt, dann sagen Sie mir Bescheid, dann bringe ich einen Kartoffelsalat mit.
04:32Kartoffelsalat? Auf keinen Fall.
04:34Dann melden Sie sich einfach, wenn Sie das geklärt haben, ja?
04:37Ich hab die doch nicht gelöscht. Was ist die denn?
04:55Hat Frau Echtemeyer noch was über ihren Mann gesagt, was für seine Behandlung wichtig sein könnte?
04:58Nee. Sind die Ergebnisse vom CT immer noch nicht da?
05:02Mhm.
05:04Okay.
05:06Ich hoffe wirklich, dass nichts Schlimmes ist.
05:08Die beiden sind echt ganz süß zusammen. Ich hab die schon ein paar Mal gesehen, wenn Frau Echtemeyer zur Nachuntersuchung hier war.
05:13Nachuntersuchung?
05:15Ja. Brustkrebs.
05:16Eigentlich wollten die beiden heute verreisen nach Hawaii. Als sie damals ihre Diagnose bekommen hat, haben die beiden sich geschworen, nach Hawaii zu verreisen, wenn alles gut läuft.
05:29Na ja. Jetzt das.
05:33Eli, meine Hänge. Wir haben heute den Mann deiner Patientin aufgenommen, Frau Echtemeyer.
05:41Ja, ich weiß. Ich war gerade bei ihr. Schöner Mist. Was sagen denn die Zitierbilder?
05:46Die stehen noch aus.
05:48Wenn Sie da sind, sagen Sie Bescheid. Mach ich.
05:49Ciao.
05:51Ach, Chris, sag mal. Was ist besser? Börek mit Schafskäse oder türkischer Kartoffelsalat?
05:56Ich dachte, Sie hätten sich bei Bulgursalat eingetragen?
05:59Ja, aber ich dachte, ich könnte kurzfristig umdisponieren.
06:02Das müssen Sie mit Dr. Brentano besprechen. Der führt die Liste. Aber sollte kein Problem sein.
06:08Tschüss, Chris.
06:10Tschüss.
06:19Bring mich mal auf den neuesten Stand. Ich glaube, ich habe die letzten Folgen verpasst.
06:22Und die letzten Folgen? Wovon?
06:24Von dieser Telenovela. Lilli und Chris. Irrwege des Verlangs.
06:28Wir sind einfach nur Kollegen. Aber wenn du Hilfe brauchst...
06:31Dann sage ich dir Bescheid, ich weiß, mach ich.
06:33Also was jetzt? Börek oder Kartoffelsalat?
06:35Ich wusste gar nicht, dass du überhaupt kochen kannst.
06:37Alter, ich kann abgetrennte Gliedmaßen wieder annähen. Da würde ich ja wohl so einen Kartoffelsalat hinkriegen.
06:42Das macht mir dein Essen jetzt nicht so richtig schmackhaft.
06:49Yara Hazal. 18 Jahre Distortionstrauma. Hohe rechts. Dem ist im Takt.
06:53Hallo, ich bin Dr. Hoffmann. Was ist passiert?
06:56Ich könnte mich tot ärgern. Ich bin wirklich so bescheuert.
06:59Sowas Blödes kann doch auch echt mit mir passieren.
07:00Was passiert ist, war die Frage.
07:02Ich bin beim Tanzen umgeknickt.
07:04Gut, ich sehe mir das gleich an, ja?
07:06Helfen Sie ja mal in einem Rollstuhl bitte.
07:08Vor einem Wettkampf gehe ich eigentlich nie aus.
07:11Ich bin doch nur zu Hause geblieben.
07:14Welche Disziplin?
07:16Langstrecke. Meinen Sie, das ist gebrochen?
07:20Ach.
07:23Also ich glaube nicht, dass der Knöchel gebrochen ist, aber sicherheitshalber machen wir ein Röntgen vom Fuß.
07:28Okay.
07:30Ich hatte auch eine Liste ausgedruckt. Kannst du mal bitte in meiner grauen Hose nachgucken?
07:35Die hatte ich gestern an.
07:38Okay, ich warte.
07:39Dr. Brentano, alles gut?
07:43Ja, alles gut.
07:45Ja, ich meine, das ist ja auch morgen ein wichtiger Tag und der kostet ja auch nicht wenig.
07:48Ich weiß, aber das meiste bringen ja die Ärzte.
07:50Könnte ich vielleicht nochmal auf die Liste gucken? Ich weiß nämlich jetzt nicht mehr, habe ich mich für Streuselkuchen, Quarkholchen oder Kartoffelsalat eingetragen?
07:55Definitiv kein Kartoffelsalat. Quarkholchen war es bei Ihnen, Quarkholchen.
08:01Sicher?
08:03Tod sicher.
08:05Ach, äh, und die Musiker?
08:08Da müssen Sie Dr. Farn fragen.
08:11Ja, weil...
08:12Entschuldigung, aber ich habe hier...
08:14Ich habe hier jemanden vom Gesundheitsministerium in der Leitung.
08:19Oh.
08:22Und, hast du sie gefunden?
08:25Oh, Gott sei Dank. Du bist ein Schatz.
08:29Das ist jetzt nicht dein Ernst.
08:31Normalerweise kontrollierst du alle meine Taschen, bevor du alles in die Waschmaschine haust.
08:35Entschuldige bitte. Entschuldige, entschuldige...
08:39Es war nicht so gemeint. Entschuldige...
08:45Eine Hirnblutung als Ursache des Krampfanfalls können wir ausschließen.
08:49Dr. Farn, Dr. Brentano hat mit...
08:52Dr. Demir, ich wollte eigentlich nur fragen, ob Sie mit den Vorbereitungen für morgen soweit fertig sind.
08:58Ja, schon längst.
09:00Das ist ja großartig. Und haben Sie auch mit den Musikern gesprochen, was die so spielen sollen?
09:03Natürlich.
09:05Fantastisch. Ich freue mich. Danke.
09:13Welche Ursache könnte der Anfall gehabt haben? Können Sie irgendwas erkennen?
09:17Ja. Da.
09:19Der hat eine AVM.
09:21Hier sehen Sie?
09:23Das sieht ziemlich monströs aus.
09:25Hat Glück gehabt, dass bislang noch nichts passiert ist.
09:26Wir müssen ein MRT machen, um uns das genauer anzusehen.
09:30Ja. Und danach gleich eine DSA. Brauchen Sie dabei Hilfe?
09:35Danke. Das kann auch einer der Pfleger machen.
09:37Ja. Zum Beispiel, äh... Chris?
09:42Ja. Zum Beispiel.
09:44Dann sage ich Ihnen mal gleich Bescheid.
09:47Dr. Demir?
09:49Schon gut.
09:51Hallo? Emma?
09:52Hab ich deine an?
09:53Gute Morgen.
09:54Du hast mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt.
09:55Tut mir leid.
09:56Lörchen.
09:57Ich muss dir etwas sagen.
09:58Ich weiß genau, was du sagen willst.
09:59Wir haben keine Reiserücktrittsversicherung.
10:00Wir haben keine Reiserücktrittsversicherung. Das macht aber nichts. Du bist jetzt wichtiger
10:01als Hawaii.
10:02Nein, er nicht. Ich will dir etwas anderes sagen.
10:03Du, warte mal. Ich glaube, da kommt Frau Davon.
10:04Hallo?
10:05Hallo?
10:06Emma?
10:07Habe ich deine an?
10:12Gute Morgen.
10:13Du hast mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt.
10:16Tut mir leid.
10:18Lörchen.
10:19Ich muss dir etwas sagen.
10:20Ich weiß genau, was du sagen willst.
10:22Wir haben keine Reiserücktrittsversicherung. Das macht aber nichts. Du bist jetzt wichtiger
10:27als Hawaii.
10:28Nein, er nicht. Ich will dir etwas anderes sagen.
10:30Du, warte mal. Ich glaube, da kommt Frau Dr. Farn.
10:34Da sind sie ja.
10:36So.
10:41Wir haben jetzt die CT-Ergebnisse. Sie haben eine AVM im linken Schläfenlappen.
10:47AVM? Was ist das?
10:50Arteriovenöse Malformation. Stell dir ein verwickeltes Wollknäuel vor. So sieht das aus
10:59in meinem Kopf. Nur, dass das keine Wolle ist, sondern Venen.
11:03Und was bedeutet das?
11:06Das ist eine Fehlverbindung zwischen zwei Blutgefäßen. Dadurch kommt es zu einem extrem hohen Blutdruck
11:13in den Venen. Und es besteht die Gefahr, dass ein Gefäß platzt.
11:17Klingt gefährlich. Eine Hirnblutung kann in wenigen Minuten zum Tod führen.
11:22Und was kann man da tun?
11:24Wir werden die Gefäßmissbildung genau untersuchen. Und dann sehen wir weiter.
11:29Das wollte ich dir vorhin sagen. Und jetzt weißt du es.
11:42Und seit wann weißt du es?
11:44Seit... seit fast 30 Jahren.
11:55Die Ergebnisse sind gleich da. Um welchen Wettkampf geht es?
11:59Landesmesserschaft. Ich muss unter die drei Westen.
12:02Wieso muss?
12:03Qualifikation für das Sportstipendium in den USA.
12:07Was? Und wie schnell sind Sie?
12:10Zehntausend Meter auf 41 Minuten.
12:13Damit habe ich aber trotzdem nur eine 70 bis 80 prozentige Chance auf das Stipendium.
12:17Also ich muss mindestens 38, 30 haben, um eine über 90 prozentige Chance zu haben.
12:22Wow. Sie sind gut.
12:25Jetzt weiß ich, woher wir uns kennen.
12:28Sie laufen auch im Klarer Park.
12:30Ja.
12:32Sie sind einer von den Ferngesteuerten.
12:35Wer bitte?
12:37Es gibt drei verschiedene Arten von Läufern.
12:40Die, die laufen, weil es ihnen Spaß macht.
12:43Die leistungsorientierten.
12:45Und die, die wie ferngesteuert nach vorne laufen, ohne zu grüßen oder nach rechts und links zu schauen.
12:51Und?
12:54Es ist nichts gebrochen, aber Sie haben einen Bänderriss.
12:58Dann kann ich den Wettkampf vergessen.
13:00Das tut mir leid.
13:01Die Ärzte haben mir damals gesagt, ich soll lernen, mit der Krankheit umzugehen.
13:11Und als dann jahrelang nichts passiert ist, da, da, da bist du verdrängt.
13:15Ach, 30 Jahre.
13:17Du hättest jederzeit sterben können.
13:21Lorchen, ich hab, ich hab immer darauf geachtet, dass wir nie im Streit auseinander gehen.
13:27Ach, ich dachte, du hast es verdrängt, dass du jederzeit sterben kannst.
13:30Habe ich auch die meiste Zeit.
13:33Lorchen, aber auch ohne AVM.
13:36Ich hätte alles genauso gemacht in meinem Leben.
13:39In unserem Leben.
13:41Das kannst du doch so gar nicht sagen.
13:43Vielleicht hast du, vielleicht hast du unbewusst jede Art von Aufregung vermieden,
13:47weil du immer Angst hattest, dass dir eine Ven im Kopf platzt.
13:50Vielleicht hättest du einen anderen Beruf ergriffen.
13:52Andere Hobbys gehabt, andere, andere Freunde.
13:55Vielleicht hätten wir Kinder gehabt.
13:57Das ist der Grund, also das ist der Grund, warum wir kinderlos sind.
14:13Entschuldigung.
14:15Herr Echtermeier?
14:20Bereit zum Blut abnehmen?
14:24Wo kommst du mit?
14:26Nein, ich bleib noch ein bisschen hier draußen.
14:31Ach, hier sind sie.
14:33Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich mit Dr. Globisch das Gericht getauscht habe.
14:37Getauscht?
14:40Und wer macht jetzt was?
14:41Keine Ahnung, sie hat nur gesagt, sie will tauschen.
14:44Ich hab dann vergessen zu fragen, was sie eigentlich macht.
14:46Können Sie mal in Ihrer Liste nachsehen?
14:48Hab ich nicht dabei.
14:50Ja, ist nicht schlimm. Ich frag Kathrin nochmal.
14:52Falls sich einer von Ihnen für Kartoffelsalat eingeschrieben hat.
14:56Ach, Kartoffelsalat, das kann sein.
14:58Machen Sie gern was anderes.
14:59Ich sag Ihnen dann noch Bescheid.
15:01Danke.
15:03Ist viel Arbeit, so eine Organisation, ne?
15:05Ach, es geht.
15:07Aber es muss ja am Ende alles stimmen, ne?
15:10Wir zeigen den Kolleginnen und Kollegen ja viel zu selten, dass, wie wertvoll Ihre Arbeit ist.
15:14Das wird schon.
15:15Nein, du musst mich nicht abholen. Wirklich nicht.
15:16Der Arzt kommt gerade.
15:17Bleib's dann.
15:18Also tatsächlich wäre es nicht so schlecht, wenn Sie jemand abholen würde.
15:19Ja.
15:20Aber nicht mein Freund.
15:21Wir haben gerade eine Krise.
15:22Beziehungsweise ich habe eine Krise.
15:23Er versteht einfach meine Probleme nicht.
15:24Bitte gehen Sie mal ein paar Schritte.
15:25Ich muss einfach immer rechnen.
15:26Ich muss einfach immer rechnen.
15:27Ich kann mich nicht abholen.
15:28Ich kann mich nicht abholen.
15:29Wirklich nicht.
15:30Der Arzt kommt gerade.
15:31Bleib's dann.
15:33Also tatsächlich wäre es nicht so schlecht, wenn Sie jemand abholen würde.
15:36Ja.
15:38Aber nicht mein Freund.
15:40Wir haben gerade eine Krise.
15:42Beziehungsweise ich habe eine Krise.
15:45Er versteht einfach meine Probleme nicht.
15:48Bitte gehen Sie mal ein paar Schritte.
15:50Ich muss einfach immer raten, das in seinem Kopf habe ich.
15:56Mir lebt er ja kein Wort.
16:01Aber wie sollen wir mit einer Person zusammen sein, die ihr Leben nicht mit ihr teilen möchte?
16:06Der alles mit sich selbst ausmacht.
16:09Wie soll das funktionieren?
16:11Haben Sie denn in dem anderen Fuß auch Schmerzen?
16:15Nein, keine Schmerzen.
16:16Also so ein leichtes Kribbeln oder Torpetsgefühl.
16:20Also bevor ich Sie entlasse, würde ich mir das gerne genauer ansehen.
16:26Herr Haas?
16:28Haben Sie meine Frau gefunden?
16:30Leider nicht. Sie war nicht mehr im Innengarten.
16:32Aber ich bin mir sicher, dass sie direkt nach der Untersuchung zu Ihnen kommen wird.
16:36Falls mir was passiert, ich habe eine Bitte an Sie.
16:39Sagen Sie meiner Frau, sie soll in der Innentasche meiner Jacke nachschauen.
16:47Versprechen Sie mir das?
16:49Ja. Sie können sich auf mich verlassen.
16:52Danke.
16:53Ja.
16:57Ab jetzt nicht mehr bewegen. Kann losgehen.
17:00Mhm.
17:02So, ich spritze jetzt das Kontrastmittel. Kann sein, dass es gleich ziemlich heiß wird im Kopf. Das ist aber normal.
17:12Es ist mir eben peinlich.
17:14Ja gut, dann rufe ich halt jeden an und frag.
17:16Nach der Spätzler-Martin-Skala sprechen alle Punkte für eine OP.
17:21Mhm. Und nach der Lilifan-Skala?
17:25Auch. Manche Wehen sind schon so sehr erweitert, es wäre ein Wahnsinn nicht zu operieren.
17:30Aber?
17:32Aber auch sehr riskant.
17:35Vor allem die Stelle hier ist so nah am sensormotorischen Sprachkortex.
17:40Wir embolisieren zuerst und entfernen im zweiten Schritt.
17:43Gut.
17:47Die sicherste Methode. Wenn der Patient liegen bleibt, dann ist eine Spontanblutung eher unwahrscheinlich.
17:53Ja, das stimmt. Aber Stress könnte auch zu einer Spontanblutung führen.
17:57Dann können wir nur hoffen, dass die beiden ihren Streit bald beilegen.
18:00So was passiert, wenn Menschen nicht miteinander reden.
18:03Und reden ist halt schon sehr wichtig.
18:07Stimmt's, Dr. Fahn?
18:08Kümmern Sie sich um die OP-Vorbereitung?
18:14Ja. Mach ich.
18:17Danke.
18:18Ja, hallo. Hier. Fahn, mein Name.
18:24Ich würde gern einen Flug buchen.
18:29Nach Hanoi.
18:31Übermorgen.
18:32So war ich hin.
18:33Ich war kurz zu Hause und hab dir ein paar Sachen geholt.
18:34Aber es hätte doch Zeit bis morgen gehabt.
18:35Ich weiß nicht, ob ich morgen noch hier bin.
18:36Ich denk darüber nach.
18:37Ein paar Tage zurück.
18:38Ich denk darüber nach.
18:39Ein paar Tage zurück.
18:40Ja.
18:41Ja, hallo.
18:42Ja, hallo.
18:43Hier.
18:44Fahn, mein Name.
18:45Ich würde gern einen Flug buchen.
18:46Nach Hanoi.
18:47Übermorgen.
18:48Übermorgen.
18:54Loa, ich hin.
18:56Ich war kurz zu Hause und hab dir ein paar Sachen geholt.
18:59Aber es hätte doch Zeit bis morgen gehabt.
19:01Ich weiß nicht, ob ich morgen noch hier bin.
19:03Ich denk darüber nach, ein paar Tage zu deiner Schwester zu ziehen.
19:07Bitte.
19:09Bitte, Loa, bitte nicht.
19:11Ich frag mich die ganze Zeit, was echt war in unserem Leben.
19:14Alles.
19:15Alles war echt.
19:18Wir hätten Kinder haben können.
19:20Eine Familie.
19:21Unser ganzes Leben wäre anders verlaufen, wenn du von Anfang an ehrlich mit mir gewesen wärst.
19:28Ich find unser Leben perfekt.
19:30So, wie es ist.
19:35Für mich fühlt es sich gerade so an, als wär das überhaupt nicht mehr mein Leben.
19:39Weil ich die letzten 35 Jahre mit einem Fremden und einer Lüge verbracht habe.
19:48Der Computer rechnet dann aus, wie lange es dauert, bis der Reiz zum Fuß ankommt.
19:54Und vergleichen es dann mit dem anderen Fuß.
19:58Sie glauben also, ich hab ein Problem mit meinen Nerven?
20:00Das werden wir bald herausfinden.
20:01Mein Freund.
20:02Monat lang kein Wort von ihm.
20:03Und jetzt ruft er die ganze Zeit an.
20:04Wir hatten vor ein paar Wochen schon so eine ähnliche Situation.
20:05Da dachte er, ich will mich von ihm trennen und auf einmal war er der liebste Mensch der Welt.
20:19Ja, und dann finde ich heraus, dass es alles eine Show war.
20:31Sie haben ein Tarsaltunnelsyndrom.
20:34Der Schienbeinnerv, der auch durch den Fuß läuft, ist geschädigt.
20:38Das liegt am sogenannten Tarsaltunnel, der eingeengt ist.
20:42Der Nerv wird eingedrückt und das tut weh.
20:46Und jetzt?
20:48Sie haben jetzt zwei Möglichkeiten.
20:50Entweder Sie machen die Übungen, dann wird das einige Monate dauern, bis Sie wieder trainieren können.
20:55Oder ich operiere Sie und entferne das Band, das den Tarsaltunnel umgibt.
21:00Das ist keine große OP, aber es ist sehr effektiv.
21:05Okay, dann operieren Sie. Am besten sofort.
21:09Ja, das habe ich mir fast gedacht.
21:16Wir würden in zwei Schritten vorgehen.
21:19Wir führen einen Katheter in die krankhafte Hirnarterie und verschließen die Gefäßabschnitte mit einem Kleber.
21:26Im zweiten Schritt entfernen wir dann die AVM, sodass wirklich nichts mehr passieren kann.
21:31Das ist doch sicher ein sehr riskanter Eingriff.
21:35In seltenen Fällen kann das Sprachzentrum beschädigt werden.
21:38Und es kann auch vorkommen, dass es während der OP zu einer Hirnblutung kommt.
21:42Das wäre dann tödlich, oder?
21:44Unter Umständen, aber auch eher unwahrscheinlich.
21:50Sie müssen sich nicht sofort entscheiden, aber je länger wir mit der OP warten,
21:54desto höher das Risiko, dass eine Hirnblutung vorkommt.
21:59Wir sehen uns denn später.
22:03Was meinst du? Soll ich die OP machen?
22:11Jetzt soll ich auf einmal für dich entscheiden. Das kann ich nicht, Sven. Tut mir leid.
22:14Tut mir leid.
22:15Aber Läuchen, lass uns im Guten verabschieden.
22:25Das würde ich gerne, aber es geht nicht, Sven. Ich kann nicht. Tut mir leid.
22:29Schönen Feierabend.
22:30Bleibt rein.
22:31Tschüss, tschau.
22:32Chris?
22:33Ja?
22:34Hast du einen Moment?
22:35Leider nicht. Ich muss noch kurz was erledigen.
22:39Und morgen? Ich habe frei.
22:41Ich habe morgen auch frei, aber ich bin schon verabredet.
22:43Was mit dem Moment?
22:45Ich habe morgen auch frei, aber ich bin schon verabredet.
22:47Was mit übermorgen oder nächste Woche? Ich habe ansonsten nicht immer Zeit.
22:53Ach.
22:55Worum geht's?
22:57Ich bin schon verabredet.
22:59Ich habe morgen auch frei, aber ich bin schon verabredet.
23:02Was mit übermorgen oder nächste Woche? Ich habe ansonsten nicht immer Zeit.
23:06Ach.
23:08Worum geht's?
23:09Nicht so wichtig.
23:10Ja?
23:11Sicher?
23:12Ja.
23:13Ja?
23:14Ja, alles gut.
23:16Gut, dann mach dir noch einen schönen Abend.
23:18Dir auch.
23:19Tschüss.
23:21Na?
23:22Hi.
23:24Dr. Farn?
23:25Ja.
23:26Ich wollte Sie um einen Gefallen bitten.
23:28Ich wollte Sie um einen Gefallen bitten.
23:30Ja.
23:31Ja.
23:32Ja.
23:33Ja.
23:35Ja.
23:36Dr. Farn?
23:37Ja.
23:38Ich wollte Sie um einen Gefallen bitten.
23:49Ja, bitte.
23:53Dr. Brentano.
23:55Kommen Sie doch einen Moment rein. Setzen Sie sich doch.
23:57Dankeschön.
23:58Ich weiß ja, dass ich mich auf Sie verlassen kann, aber ich wollte einfach noch mal nachfragen.
24:01Steht alles für heute Nachmittag?
24:02Alles bestens.
24:03Wunderbar.
24:04Ich meine, ein paar Kollegen können ja leider nicht dabei sein.
24:06Die müssen natürlich arbeiten, aber das lässt sich halt in einem Krankenhaus auch nicht
24:09vermeiden.
24:10Na, wir hoffen, dass Sie in einer Ihrer Pausen vorbeikommen und einen kleinen Snack zu sich
24:15nehmen können.
24:16Apropos Snack.
24:17Die Essensliste ist auch fertig?
24:19Bis gestern haben die Kollegen noch viel hin und her getauscht, aber ich habe immer alles
24:23auf meiner Liste aktualisiert.
24:24Schön.
24:25Kann ich mal reingucken, weil ich möchte ja gerne wissen, worauf ich mich freuen kann.
24:29Natürlich.
24:30Danke.
24:31Soll das ein Witz sein?
24:32Was meinen Sie?
24:33Hier steht.
24:34Doktor Stein, Kartoffelsalat.
24:35Doktor Heilmann, Kartoffelsalat.
24:36Doktor Globisch, Kartoffelsalat.
24:37Was?
24:38Nein.
24:39Der Einzige, der was anderes geschrieben hat, ist Doktor Demir.
24:42Türkischer Kartoffelsalat.
24:43Das kann nicht sein.
24:44Doktor Brentano, ist das Ihre Art von Humor?
24:46Oder ist das Ihre Art, unserem Pflegepersonal Ihre Wertschätzung zu zeigen?
24:52Nein.
24:53Ich...
24:54Ich...
24:55Schämen Sie sich, Doktor Brentano!
24:56Schämen Sie sich!
24:57Nein!
24:58Nein!
24:59Nein!
25:00Nein!
25:01Doktor Brentano?
25:02Kartoffelsalat?
25:03Ist hier ein älterer Patient vorbeigekommen?
25:06Nee.
25:07Hat niemand gesehen.
25:08Haben Sie einen echter Meier gesehen?
25:09Er sollte sein Bett nicht verlassen.
25:10Er war da, als meine Schicht anfing.
25:11Er ist weg.
25:12Na los, wir suchen ihn.
25:13Na los, wir suchen ihn.
25:14Na los, wir suchen ihn.
25:44Mein Freund hat mir gerade geschrieben und gesagt, dass es ja eh nicht so schlimm sei, wenn
25:51ich das Stipendium nicht bekomme.
25:52Da wir ja am Ende des Tages immer noch uns hätten.
25:55Das ist doch nett von ihm.
25:57Er versucht Ihnen Mut zu machen.
25:59Geht es jetzt los?
26:04Ja.
26:05Haben Sie noch irgendwelche Fragen?
26:07Als ich gestern im Bett lag, habe ich mir ausgemalt, wie es wäre, wenn ich das Stipendium
26:11nicht bekomme.
26:12Was ist dabei rausgekommen?
26:15Ich verbittere und fange an zu saufen.
26:18Gut, wollen wir?
26:22Sie gehen auch zum Lachen in den Keller, oder?
26:27Roboter können nicht lachen.
26:32Ich hoffe mal, Sie machen mich wieder gesund.
26:35Das werde ich.
26:40Ich bin in den Keller.
26:50Hey, was machst denn du hier?
27:13Das wollte ich dich auch gerade fragen.
27:15Ich bin jetzt mit Eli verabredet.
27:17Ich auch.
27:17Ich habe mich schon gewundert, warum der unbedingt mit mir Ruderboot fahren will.
27:20Wie bei dem Wetter?
27:21Mir hat er erzählt, er will für ein Date üben, was er demnächst hat.
27:29Na dann, los geht's.
27:35Hast du etwa keine Lust, mit mir Ruderboot zu fahren?
27:38Doch.
27:40Aber?
27:40Aber ich muss dir noch was sagen.
27:50Ach, hier sind sie.
27:56Wissen Sie eigentlich, wie viele Leute nach Ihnen gesucht haben?
27:58Sie können doch nicht einfach weglaufen.
27:59Tut mir leid.
28:01Ich konnte nicht schlafen.
28:03Da wollte ich den Sonnenaufgang angucken.
28:06Der seit Stunden vorbei ist.
28:08Ja, aber ich habe nachgedacht über Lore, die OP, mein Leben.
28:19Ich denke, ich lasse mich operieren.
28:26Gut.
28:28Sehr gut.
28:30Aber vorher muss ich mich mit Lore versöhnen.
28:37Für den Fall, dass mir was passiert.
28:38Ja, dann rufen Sie sie an und ich schaue mal, wie der OP-Plan so aussieht.
28:46Wenn das Ganze hier vorbei ist, dann erwarte ich natürlich eine Postkarte von Ihnen aus.
28:49Habe...
28:49Notfall an der Außentreppe Süd.
28:58Ich brauche hier Hilfe.
28:59Schnell!
28:59Chris, du weißt, ich bin kein einfacher Mensch.
29:12Ja, ist mir auch schon aufgefallen, ja.
29:15Ich habe dich wirklich schlecht behandelt und als es dann vorbei war mit uns beiden, habe ich auch gedacht, dass es besser so ist.
29:23Weil du wirklich was Besseres verdient hast.
29:25Aber ich vermisse dich.
29:34Ich vermisse dich auch.
29:38Ich wollte nur, dass du das weißt.
29:47Wir könnten ja einfach da weitermachen, wo wir aufgehört haben.
29:51Ich glaube, wir hatten gerade ein Abendessen geplant.
29:53Ist doch ein bisschen besser bei dem Tag.
29:55Ja, aber es gibt ja ein Problem.
30:00Und zwar, ich muss nämlich...
30:03Entschuldigung.
30:05Eli.
30:06Vielleicht ist es was Wichtiges?
30:08Ach Quatsch, der ist einfach nur neugierig.
30:11Also?
30:12Ich habe wirklich kein Recht, das von dir zu verlangen.
30:15Aber vielleicht kannst du ja dir vorstellen...
30:17Dr. Dem hier.
30:18Vielleicht ist es ja doch wichtig.
30:24Ja?
30:25Ja?
30:26Endlich!
30:27Herr Echter, er hat da wieder einen Krampfanfall.
30:28Sieht nicht gut aus.
30:29Ich fange gleich mit auf hier an.
30:30Kommen Sie am besten so schnell wie wir...
30:31Und das geht nicht schneller!
30:32Nervus tibialis und Arteria tibialis posterior identifiziert.
30:36Ich durchtrenne jetzt die Bandstruktur, Skalpell.
30:37Tupfer?
30:38Ich brauche hier mehr Licht.
30:39Bis jetzt sieht alles sehr gut aus.
30:40Vorsicht!
30:41Sie sind nah an der Querverbindung.
30:42Ich erweitere jetzt...
30:43Sie sind nah an der Querverbindung.
30:44Ich erweitere jetzt...
30:45Sie sind nicht schneller!
30:46Nervus tibialis und Arteria tibialis posterior identifiziert.
30:50Ich durchtrenne jetzt die Bandstruktur.
30:52Skalpell?
30:53Tupfer?
30:55Ich brauche hier mehr Licht.
30:58Bis jetzt sieht alles sehr gut aus.
31:03Vorsicht, Sie sind nah an der Querverbindung.
31:07Ich erweitere jetzt die Öffnungsstellen der Sehnenplatte.
31:13Würden Sie gleich den Weißwein übernehmen?
31:17Wie bitte?
31:19Ich dachte mir, Sie könnten den Weißwein ausschenken.
31:24Planen Sie mich lieber nicht ein.
31:25Ich muss sehen, wann ich hier wieder auskomme.
31:28Ach, Sie meinen, Sie schaffen es vielleicht nicht?
31:30Ach, das wäre aber schade.
31:32Die Kollegen würden Sie sehr vermissen.
31:34Geben Sie sich keine Mühe, ja?
31:36Ich weiß, dass ich gerade schwer zu ertragen bin.
31:42Wo sollen der hin?
31:45Am besten da hinten dran.
31:52Na, schon nervös wegen Ihrer Rede?
31:56Was für eine Rede?
31:57Na ja, Sie halten doch im Namen von uns allen eine Dankesrede.
32:01Und die wird dann über Lautsprecher im ganzen Krankenhaus übertragen.
32:04Für alle die, die heute arbeiten müssen.
32:07Das ist nicht Ihr Ernst.
32:08Wir haben ein Problem.
32:09Hat das irgendwas mit Kartoffelsalat zu tun?
32:18Nein, aber wir haben nicht genug Besteck.
32:21Das kann nicht sein. Ich habe alles vorbesteckt.
32:25Wir haben 200 Messer geliefert, aber keine Gabeln.
32:27Ist leer.
32:28Und jetzt?
32:29Ich war zu Jakob.
32:30Der hat noch das Besteck aus der Cafeteria.
32:31Na, hoffentlich klappt das rechtzeitig.
32:33Hallo?
32:34Wo ist mein Mann?
32:35Ist was mit Sven?
32:36Also, soweit ich weiß, geht es um eine Not-OP.
32:38Ach, ist was passiert?
32:39Was ist mit Sven?
32:40Ich soll ihn von Ihrem Mann ausrichten, dass sie in seiner Jackentasche nachschauen sollen.
32:41In seiner Jackentasche.
32:42In seiner Jackentasche.
33:10Ich weiß, es ist Ihr freier Tag, aber gut, dass Sie da sind.
33:25Wie weit sind Sie?
33:26Der Schädel ist eröffnet. Ich präpariere gerade die harte Hirnhaut ab.
33:29Wie ausgedehnt ist die Blutung?
33:31Circa dreimal vier Zentimeter im CT. Allerdings ist unmittelbarer Nähe des Sprachkortex.
33:35Haben wir genug Blutkonserven?
33:38Vier.
33:39Gut, ich übernehme.
33:43Ich positioniere.
33:47Wie lange dauert denn die OP noch?
33:52Das können wir leider noch nicht sagen.
33:54Aber wenn Sie wollen, kann ich noch ein bisschen bei Ihnen bleiben.
33:58Dankeschön.
33:59Sehr liebenswürdig.
34:02Die arteriellen Zuflüsse sind jetzt zu strengt.
34:05Es blutet zu stark.
34:07Vitalparameter?
34:09Ich komme nicht richtig ran an die Hauptvene.
34:12Ich schaffe es nicht, Sie zu unterbinden.
34:15Tücher, wir müssen die Blutung stoppen.
34:19Vitalparameter fallen.
34:21Die Vene liegt zu nah am Sprachkortex.
34:25Sorgen, ich sehe nichts.
34:29Ich habe es gleich.
34:33Geschafft.
34:35Ich entferne jetzt die Malformation.
34:39AVM entfernt.
34:40gut gemacht.
34:41Ach, geh ran, Roland.
34:42Puh.
34:43Das wird nichts mit den Gabeln.
34:44Ach, geh ran, Roland.
34:45Puh.
34:46Das wird nichts mit den Gabeln.
34:48Ach, geh ran, Roland.
34:49Ach, geh ran, Roland.
34:51Puh.
34:52Das wird nichts mit den Gabeln.
34:53Ach, geh ran.
34:54Ach, geh ran.
34:55Ach, geh ran, Roland.
34:56Puh.
34:57Das wird nichts mit den Gabeln.
34:58Puh.
35:24Ja, die OP ist gut verlaufen.
35:26Das heißt, Sie können wie geplant in zwei bis drei Monaten wieder trainieren.
35:31Dann kann ich mir endlich wieder einen Trainingsplan machen.
35:35Ziele haben, das ist doch das Wichtigste, oder? Finden Sie nicht?
35:42Doch, vermutlich.
35:45Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich mit meinem Freund mache.
35:51Verlassen Sie ihn.
35:54Was?
35:56Sie haben was Besseres verdient.
36:00Sie kennen meinen Freund doch gar nicht.
36:03Aber ich kenne den Typ. Und das reicht.
36:07Interessant, dass Sie das sagen. Weil Sie erinnern mich ein bisschen an ihn.
36:14Deshalb weiß ich auch, wovon ich rede.
36:20Los, los, los, los! Es geht los! Hey!
36:22Warte! Ja, Entschuldigung.
36:26Komm, mal schnell.
36:27Los, warte!
36:28Ja, warum?
36:29Ich gehe weg.
36:31Nach Vietnam.
36:34Äh...
36:36Wann?
36:37Morgen.
36:40Ähm, und wie lange?
36:42Ich weiß nicht.
36:44Ein paar Monate, schätze ich.
36:58Wartet mal!
36:59So, ich habe jetzt doch Schafskäse-Bürrex gemacht.
37:03Ah, im Mini-Format.
37:05Also gut, ich habe sie gekauft, aber dafür schmecken sie auch.
37:08Oh Mann, ich muss in die Notaufnahme.
37:10Nehmt ihr die Bürrex mit?
37:12Danke!
37:13Ich wollte dir das gestern schon sagen. Mein Vater hat einen Unfall.
37:17Meine Familie braucht mich jetzt.
37:19оронige Sprach Gamow
37:27Ich wollte dir das gestern schon sagen. Mein Vater hat einen Unfall.
37:30Meine Familie braucht mich jetzt.
37:35Ja, also, liebe Kolleginnen und Kollegen, ich begrüße Sie alle ganz herzlich zu uns.
38:00Ja, im Alltag kommen ja die Momente zu kurz, wo man mal innehalten kann, um Danke zu sagen.
38:08Und dafür ist dieser Abend heute da. Liebe Pflegerinnen, liebe Pfleger, ohne Sie würde gar nichts laufen in der Sachsenklinik.
38:14Sie trösten unsere Patienten, behandeln unsere Patienten und natürlich versuchen wir alle gemeinsam, sie geheilt dann auch zu entlassen.
38:22Und deswegen gilt der Dank heute Ihnen und die Ärzteschaft wird Sie alle verwöhnen und bedienen.
38:30Heute Abend. Also genießen Sie es und danke für die gute Zusammenarbeit. Auf Ihr Wohl.
38:39Haben wir jetzt eine Fernbeziehung oder wie?
38:42Wenn du dir das vorstellen kannst.
38:46Ja, kann mir das vorstellen.
38:50Ich mache auch diesmal keinen Rückzieher.
38:51Gut zu wissen.
39:04Ähm, setz dich doch erst mal.
39:10Möchtest du was essen?
39:12Oder zuerst was trinken?
39:13Ach, hallo. Na.
39:18Also eigentlich...
39:20Eigentlich möchte ich jetzt was ganz anderes.
39:23Wehe, du machst dich aus dem Staub, Sven. Hörst du?
39:45Ich brauche dich noch.
39:46Wenn du wieder aufwachst, dann verspreche ich dir, dass ich...
39:55Ich verspreche dir, dass ich endlich den Schuppen aufräume.
40:01Was?
40:02Du bist wach?
40:05Bitte, Sven, sag was versuchst.
40:08Bitte, bitte sprich.
40:10Du hast jetzt wieder einen Anfall und du bist operiert worden.
40:20Die AVM in deinem Kopf ist weg.
40:23Du brauchst keine Angst mehr zu haben.
40:26Das ist gut.
40:32Und du?
40:36Ich bleib da.
40:37Freu dich nicht zu früh.
40:43Das mit dem Schuppen habe ich gehört.
40:52Und wann erfahren Sie, ob Sie zur Adoption zugelassen sind?
40:55Naja, bald hoffentlich. Wir sind beide schon ziemlich aufgeregt.
40:58Ich drücke Ihnen die Daumen.
40:59Danke.
41:00Wissen Sie eigentlich, wo Chris ist?
41:01Ähm, der wollte Dr. Fahn bei was helfen. Getränkenachschub.
41:05Aber wir haben doch mehr als genug.
41:08Ja, ich fand die Ausrede auch ziemlich schlecht.
41:11Verstehe.
41:13Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich nehme mal an, Sie haben auch alle langsam Hunger.
41:18Deswegen würde ich jetzt gerne das White Dinner eröffnen.
41:21Und Sie bitten, liebe Pflegerinnen und Pfleger, schon einmal Platz zu nehmen.
41:24Und die Ärzte vielleicht schon mal zu mir zu bitten.
41:27Dr. Brentano, kommen Sie mal kurz.
41:30Es gibt ja gar keinen Kartoffelsalat.
41:39Ja, es tut mir leid. Da ist irgendwas durcheinander gekommen.
41:44Ach was, ich bitte Sie. Das ist doch alles wunderbar reichhaltig. Ganz toll.
41:49Finden Sie.
41:50Ja. Sie und Dr. Fahn haben das ganz toll organisiert.
41:54Ach, danke.
41:56Und zwar so gut, dass ich vorschlage, dass Sie das nächstes Jahr gleich nochmal machen.
42:01END
42:06END
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