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  • vor 3 Stunden

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:30Guten Morgen!
00:45Guten Morgen!
00:48Sind Sie denn schon aufgeregt wegen Ihres großen Auftritts?
00:52Unseren Auftritt, meinen Sie?
00:53Sie halten den Vortrag. Ich habe ja nur ein paar Zahlen geliefert.
00:56Die Vision, wie wir die Sachsenklinik nachhaltiger gestalten in der Zukunft, die stammt von Ihnen.
01:04Und den vielen Kollegen, die mir zugearbeitet haben.
01:08Jetzt seien Sie mal nicht so bescheiden. Sie haben sich da ganz schön reingehängt.
01:13Sieht doch aus. Sie haben wie eine Löwin für den Kongress gekämpft.
01:16Es ist irgendwie ganz schön heiß heute.
01:17Echt? Finden Sie?
01:20Frau Marquardt!
01:24Frau Marquardt?
01:25Sie hat eine Synkope.
01:27Wie lange war Sie bewusstlos?
01:29Ein paar Sekunden.
01:31Piss mal der Kreislauf. Ich meine, es ist doch kein Wunder bei der Hitze.
01:34Ja, wie auch immer. Trotzdem sehen wir uns das mal an.
01:37Ich übernehme das. Viel Erfolg.
01:40Bis gleich.
01:40Bis gleich.
01:42Kommen Sie.
01:44Ich brauche ein Aufnahmelabor mit Blutbild.
01:46Ich mache gleich auch noch ein EKG und sicherheitshalber ein CT Ihres Kopfes.
01:52Das wäre dann freiwillig.
01:54Na gut, das volle Programm, wenn wir jetzt schon dabei sind.
01:58Also Schwindel, Reißlaufprobleme und Hitzewallungen, da denke ich natürlich sofort ans Klimakterium.
02:04Da bin ich bisher ganz gut durchgekommen.
02:06Na ja, vielleicht ist es auch erst der Anfang.
02:09Na großartig.
02:14Guten Morgen.
02:16Wie geht's dir?
02:17Alles bestens.
02:20Sind wir noch sauer auf mich?
02:22Sauer? Wieso?
02:22Weil du der Meinung bist, dass ich mich ein bisschen zu sehr bei dir und deiner Schwester eingemischt habe, das war nicht mein Plan.
02:30Hast du aber.
02:31Und nein, ich bin nicht mehr sauer auf dich.
02:34Ist nur nicht so ganz mein Tag heute.
02:36Ja, das klingt jetzt nicht so optimal, aber kannst du mir vielleicht trotzdem den Gefeind tun und mir bei meinem Motivationsschreiben helfen?
02:42Ich soll dir erklären, warum du Medizin studieren willst.
02:47Du sollst es mir nicht sagen, du sollst mir bei den Formulierungen helfen.
02:50Ah, bei den Formulierungen, okay, ja.
02:53Dann lasse ich mir schon mal eine neue Formulierung einfallen für Nervensäge mit Helfer-Syndrom.
02:58Komm, hau ab.
03:06Wenigstens ist es schön kühl in der Röhre.
03:09Ich fahr sie gleich raus.
03:11Och, ich mach's mir gerade richtig gemütlich.
03:13Also das CT ist unauffällig und das EKG ist auch in Ordnung.
03:17Tja, das ist alles ohne Sport.
03:20Also die Blutwerte, die zeigen keine Entzündungsparameter, aber...
03:25Was aber?
03:28Bei Ihrem Bluthochdruck handelt es sich um eine Gestationshypertonie.
03:32Was?
03:33Sie sind in der achten Schwangerschaftswoche.
03:44Weißau!
03:54Hoppala.
03:55Okay, kein Kaffee für mich heute.
03:57Ja.
03:57Was ist denn mit Ihrer Hand?
04:03Ach, keine Ahnung.
04:04Hat mir irgendwie letzte Woche das Handgelenk verstaucht.
04:10Soll ich mir das mal ansehen?
04:13Nein, nein.
04:13Ist nett, aber...
04:16Ich will Sie da gar nicht auffalten.
04:19Tun Sie nicht.
04:23Kommen Sie.
04:23Kaffee nehmen wir mit.
04:32Dann los.
04:32Das gibt's nicht.
04:46Das gibt's doch nicht.
04:49Ich bin 52.
04:52Ich kann doch kein Kind mehr bekommen.
04:54Die Wahrscheinlichkeit, in Ihrem Alter schwanger zu werden, ist sehr gering.
05:01Etwa 1 zu 10.000.
05:06Das heißt, ich hätte 10.000 Mal ungeschützten Sex haben müssen.
05:13Das hab ich aber nicht.
05:16Nur einmal.
05:16Die Statistik besagt aber auch, dass 9.999 andere Frauen in Ihrem Alter, die ungeschützten Sex hatten, nicht schwanger geworden sind.
05:29Ich kann kein Kind mehr bekommen.
05:31Das ist doch absurd.
05:33Das ist absurd.
05:36Hören Sie.
05:38Ich kann mir gut vorstellen, dass das hier überraschend kommt.
05:41Und nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen.
05:44Ich würde Sie gerne über Nacht hier behalten, zur Kontrolle.
05:50Warum?
05:52Naja, wegen Ihres hohen Blutdrucks und der Synkoba.
05:57Das geht nicht.
05:57Ich hab wirklich tausend Termine.
05:59Die vergessen Sie nun mal ganz schnell.
06:01Es geht jetzt um Ihre Gesundheit und das Wohl Ihres Kindes.
06:05Ja, also gut.
06:12Morgen wird dann Dr. Schulte die gynäkologische Untersuchung übernehmen.
06:17Und ich kümmere mich mal darum, dass Sie ein schönes Einzelzimmer bekommen.
06:21Nee, nee, kein Einzelzimmer.
06:23Ich, ich...
06:24gehöre nicht zu den Leuten, die Wasser predigen und Wein trinken.
06:28Gut, wie Sie meinen.
06:29Das ist keine Verstauchung.
06:41Das ist ganz eindeutig eine Radiusfraktur.
06:44Ah, verstehe.
06:48Die Fraktur ist disloziert.
06:50Wo lautet denn Ihre Diagnose?
06:53Karpaltunnelsyndrom.
06:54Ah, das hab ich mir schon gedacht.
06:55Das ist ja nicht so tragisch, oder?
06:57Nee, ist letztlich gut behandelt.
06:58Ja, und die Hand ist dann auch wieder vollbeweglich.
07:03Weil Sie es sind, geb ich mir mal Mühe.
07:06Okay, was machen wir?
07:09Ich würde eine Verplattung der Radiusfraktur durchführen.
07:12Klingt gut.
07:13Haben Sie Zeit?
07:15Sie haben Glück.
07:18Aber eins müssen wir noch verraten.
07:22Wie wollten Sie heute mit der Hand operieren?
07:26Ach, das wäre schon irgendwie gegangen.
07:27Ja, genau.
07:31Ärzte.
07:43So, also erklären muss ich Ihnen ja eigentlich nichts.
07:45Ich würde dann direkt mal den Blutdruckmonitor holen.
07:47Ja.
07:48Kann ich sonst noch irgendwas für Sie tun?
07:50Danke.
07:50Für mich könnten Sie aber noch was tun.
07:54Sehr gerne, Frau Schröter.
07:56Wenn Sie nicht wollen, dass ich hier vor lauter Langeweile sterbe, lassen Sie mich nach Hause gehen.
08:00Darüber haben wir schon besprochen.
08:01Und ich kann Sie nicht entlassen.
08:02Das darf nur der behandelte Arzt machen.
08:04Dann soll er nochmal wiederkommen, der Dr. Kowalski.
08:06Dr. Kowalski hat gerade seine Sprechstunde.
08:09Außerdem hat er bei der Visite nochmal ausdrücklich gesagt, dass er Sie gerne hier behalten will.
08:13Aber wieso denn?
08:14Ich bin doch wieder gesund und ich habe keine Schmerzen mehr und das Fieber ist auch weg.
08:17Also wenn Sie unbedingt gehen wollen, gegen den Rat des Arztes, dann können Sie das natürlich tun.
08:20Und ich kann Sie ja nicht festhalten.
08:23Ich muss wieder.
08:24Wenn Sie nur seine Betten nicht leer rumstehen haben.
08:29Dr. Kaminski ist ein hervorragender und gewissenhafter Arzt, der nicht aus monetären Gründen Klinikbetten belegt.
08:36Und wenn es ihm ums Geld ginge, dann wären Sie schon längst wieder zu Hause und dieses Bett wäre mit einem lukrativen OP-Patienten belegt.
08:43Aha. Und Sie sind?
08:46Sarah Marquardt, ich bin die Verwaltungsdirektorin der Klinik.
08:49Aha. Verstehe. Aber warum haben Sie dann kein Einzelzimmer?
09:00So. Fertig. Das war's.
09:04Oh, super. Dann schaue ich Sie ja noch rechtzeitig zum Spiel.
09:08Was für ein Spiel?
09:10Basketball-Bundesliga.
09:13Natürlich nur vom Sofa aus.
09:16Dann wollen Sie sich also selbst entlassen?
09:18Ja, dafür bin ich ja schließlich Arzt.
09:21Na, dann haben Sie ja auch schon mal was von postoperativen Risiken gehört.
09:25Herr Kollege, ich bin mir ganz sicher, Sie haben einen ganz fantastischen Job gemacht. Ich mache mir da gar keine Sorgen.
09:29Dann muss ich Ihnen ja auch nicht erklären, dass Sie die Hand unbedingt noch schonen wirken.
09:34Haben Sie denn jemanden, der Ihnen im Haushalt hilft?
09:38Ich komme ganz gut allein zurecht.
09:40Ihre Entscheidung, Dr. David.
09:42Sagen Sie mal, haben Sie keine Kopfhörer?
10:01Oh, sorry.
10:03Wir kümmern uns jetzt erst mal um Ihren Blutdruck.
10:05Entschuldigung, mich nervt das auch immer, wenn ich mir den Kram von anderen Leuten im Bus anhören muss.
10:12Na, schon gut.
10:13Na ja, aber dann willkommen im Club.
10:15Wie bitte?
10:16Na, Bluthochdruck.
10:18Ich habe eigentlich nur nie eine Beckenentzündung, aber weil ich so hohes Fieber und zu hohen Blutdruck hatte, musste ich hier liegen.
10:22Ach so.
10:25Ihre Vorgängerin war übrigens irre anstrengend.
10:27Die hat wegen jeder Kleinigkeit angefangen zu heulen.
10:30Stimmungsschwankungen.
10:31Dann müssen Sie sich bei mir keine Sorgen machen.
10:33Ja, nee, Sie sind ja auch nicht schwanger.
10:35Doch.
10:36What?
10:38Wie alt sind Sie denn?
10:42Ähm.
10:44Sorry.
10:47Ähm.
10:48Sorry, ich...
10:49Ah ja.
11:00Dankeschön.
11:06Knirpsartig und dumm.
11:10Wie bitte?
11:12Das hat Nietzsche über die Leipziger Studenten gesagt.
11:17Ich fühle mich nicht angesprochen.
11:20Mhm.
11:22Und haben Sie also den Gedanken an ein Medizinstudium wieder verworfen?
11:27Nein, ganz und gar nicht.
11:28Ich bin fast fertig mit meiner Bewerbung.
11:30Mir fehlt jetzt nur noch das Motivationsschreiben.
11:34Was motiviert denn heutzutage einen jungen Menschen, Arzt zu werden?
11:38Oder anders gefragt, was glauben Sie prädestiniert Sie dazu?
11:42Na ja, ich habe ja schon mal eine ganze Menge Erfahrungen im pflegerischen Bereich sammeln dürfen.
11:49Das allein ist noch keine Qualifikation.
11:53Was war denn Ihre Motivation?
11:56Ah.
11:57Zu meiner Zeit, da wurde man Astronaut oder Anwalt oder Arzt.
12:04Ich bin Arzt geworden, weil die Juristerei den Charakter verdirbt.
12:07Sagt das auch Nietzsche?
12:13Nein.
12:14Dr. Kaminski.
12:16Mhm.
12:17Ich verstehe.
12:18Gut, ich muss dann mal.
12:21Ach so, Frau Schulter hat mal wieder nachgefragt, wann sie endlich gehen kann.
12:24Ja, ich sehe nachher nach ihr.
12:26Danke.
12:26Möchten Sie eine?
12:33Die sind wirklich lecker.
12:35Ich habe das vorher nicht so gemeint.
12:37Ich wollte damit nicht sagen, dass sie zu alt sind, um ein Kind zu bekommen.
12:41Ist schon gut.
12:45Ich habe auch gar nicht vor, das Kind zu bekommen.
12:48Nein?
12:49Warum nicht?
12:53Na, wissen Sie, ich habe das alles schon hinter mir.
12:55Ja, ich habe einen ganz wunderbaren Sohn, Bastian, der ist schon 21.
13:01Was soll ich denn jetzt nochmal mit einem Baby?
13:03Das macht doch alles keinen Sinn.
13:05Aber das sind doch meistens die schönsten Dinge, die keinen Sinn machen.
13:12Sind Sie denn verheiratet oder sowas?
13:14Mach ich nie.
13:16Also haben Sie Ihren Sohn auch alleine großgezogen?
13:18Mhm.
13:19Und der Vater, also jetzt der aktuelle,
13:25das war ein schwerer Fehler.
13:30Frau Schulthal.
13:31Hm, Dr. Kowalski.
13:32Nun bin ich der Kaminski, nicht der Kowalski.
13:36Das gibt es doch nicht.
13:38Äh, ich habe gehört, Sie wollen nicht bei uns bleiben.
13:40Genau, ich würde gerne...
13:41Also Sie könnten glatt die Zwillingsschwester einer Person sein,
13:45mit der ich ab und zu Kontakt habe.
13:47Hm?
13:48Bei Ihnen ist es wahrscheinlich die Hitze,
13:54bei mir ist es nur der Blutdruck.
13:56Hm.
13:58Kann ich denn irgendwas für Sie tun?
14:00Nein, nein, ich habe ja immer eine Notfalltasche im Büro
14:02und...
14:03und morgen bin ich bestimmt wieder zu Hause.
14:05Wenn Sie sich da mal nicht irren.
14:06Es ist wirklich nur der Blutdruck.
14:10Na, wenn Sie das sagen.
14:12Und Sie bleiben wenigstens noch bis zum Frühstück morgen früh, ja?
14:16Oh.
14:21Nein.
14:29Oh, Entschuldigung.
14:32Wollte nicht stimmen.
14:34Schon gut.
14:35Was gibt's denn?
14:41Wollten Sie nicht nach Hause gehen?
14:43Ich wollte mich nur kurz ein bisschen ausruhen.
14:48Vielleicht...
14:48werden Sie in einem Patientenzimmer besser aufgehoben.
14:54Mir geht's gut.
15:01Haben Sie starke Schmerzen?
15:02Mit den Opioiden wäre ich vorsichtig.
15:06Dr. Prenzano, Sie müssen mir keinen Vortrag halten.
15:09Ich weiß selbst, was für mich am besten ist.
15:12Wir sind ein...
15:14...gute Besserung.
15:15Ich wollte nur kurz eine sehen.
15:32Nein, nein, kommen Sie ruhig rein.
15:35Wie geht's Ihnen denn?
15:37Gut.
15:38Das ist nur eine Kreislaufschwäche.
15:39Und deshalb nimmt Dr. Hoffmann Sie stationär auf?
15:44Na gut, es ist ja auch der Blutdruck.
15:46Ich denke, er will auf Nummer sicher gehen.
15:49Aber...
15:49Müssen Sie nicht los?
15:51Doch, ja.
15:53Ich wollte Sie um Ihre Unterlagen bitten.
15:55Wegen der Zahlen.
15:55Ich melde Ihnen sofort zu.
15:57Gut.
15:58Sie werden mich würdig vertreten.
16:00Und die gesamte Sachsenklinik steht hinter Ihnen.
16:02Danke.
16:05Gute Besserung.
16:19Sie hatten ja schon wieder Herrenbesuch.
16:23Das war unser Klinikleiter.
16:24Und der hat sich nur erkundigt, wie es mir geht.
16:27Also mir wäre der jetzt ein bisschen zu alt.
16:28Aber von der Optik her ist er gar nicht so verkehrt, oder?
16:32Oder war das jetzt der schwere Fehler?
16:40Nein.
16:41Der schwere Fehler hat Hausverbot.
16:43Krass.
16:44So kann man das sagen.
16:46Vielleicht haben Sie ja Glück.
16:50Womit?
16:51Na, mit dem Charakter.
16:53Vielleicht bekommen Sie ja eine Tochter.
16:54Und die kommt dann ganz nach Ihnen.
16:56Also Sie sind wirklich entzückend.
17:00Ich bin wirklich zu alt für ein Kind.
17:02Meine Oma sagt immer, man ist so alt, wie man sich fühlt.
17:07Mhm.
17:08Wenn ich das nur wüsste.
17:10Was?
17:11Wie Sie sich fühlen?
17:15Wenn ich in den Spiegel gucke, dann passt das, was ich da sehe,
17:20gar nicht zu dem, was in mir ist.
17:23Sie meinen die Falten und so?
17:26Mhm.
17:28Ich habe zwar heute oft mehr Kraft als mit 20 oder 30, aber es ist nun mal eine Tatsache.
17:36Ich bin 52.
17:37Also ich finde, Sie haben sich richtig gut gehalten.
17:40Danke.
17:41Und wenn Sie noch mal Mutter werden wollen, dann ist das jetzt Ihre letzte Chance, oder?
17:49Mhm.
17:51Wissen Sie was?
17:52Die Wahrscheinlichkeit, in meinem Alter schwanger zu werden, ist 1 zu 10.000.
17:57In meinem Fall sogar 1 zu 20.000, weil ich nur noch einen Eierstock habe.
18:01Dann ist das ja ein richtiges Wunder.
18:03Ja, Dr. Stein?
18:14Ja, Frau Marquardt, ist alles angekommen.
18:17Ich habe nur noch eine Frage zu den Energiekosten in Spalte 3.
18:21Sind das die Durchschnittswerte der letzten 5 oder der letzten 10 Jahre?
18:27Ja, ja, das habe ich mir auch schon gedacht.
18:30Nee, sonst alles sehr klar und übersichtlich.
18:32Dann mal los.
18:34Kann ich gut gebrauchen.
18:36So.
18:38Kongresszentrum Golis!
18:43Ja.
18:46Hey, warte mal, warte mal, warte mal.
18:48Tschüss.
18:49Wo warst du noch heute? Wir wollten uns noch was essen.
18:51Ja, mir ist eine Kleinigkeit dazwischen gekommen.
18:54Was ist mit deiner Hand passiert?
18:56Kleine OP, aber es ist kein Drama.
18:58Wir legen im Sturz letzte Woche?
19:00Ja.
19:01Warum hast du nichts gesagt? Du musst doch Schmerzen gehabt haben.
19:03Jetzt ist ja wieder alles gut.
19:06Sieht nicht so aus.
19:09Wo willst du jetzt hin?
19:11Nach Hause, wenn du nichts dagegen hast.
19:13Nein, aber ich denke, du sollst jetzt damit kein Auto fahren?
19:16Und ich denke, dass du dich wieder ganz schön einmischst.
19:20Warum?
19:21Warum denken eigentlich immer alle, dass sie für mich mitdenken müssen?
19:24Da kommt schon mein Taxi.
19:26Schönen Feierabend.
19:26Oh, Entschuldigung.
19:39Können Sie nicht schlafen?
19:57Mir geht so viel durch den Kopf.
19:59Außerdem muss ich auch dauernd aufs Klo.
20:04Wenn das Baby erst mal da ist, müssen Sie nachts ständig raus.
20:10Ich habe Ihnen das doch schon gesagt.
20:12Ich werde das Kind nicht bekommen.
20:13Überlegen Sie mal.
20:16Wenn das Kind 18 ist, dann bin ich 70.
20:19Wer weiß, ob ich da überhaupt noch lebe.
20:24Meine Mutter ist mit 35 gestorben.
20:27Da war ich 8.
20:28Das tut mir leid.
20:32Das ist kein Ding.
20:34Ich will damit nur sagen, alles kann immer passieren.
20:38Vielleicht gebe ich morgen um wegen meinem hohen Blutdruck.
20:41Das wollen wir jetzt mal nicht hoffen, aber ich verstehe, was Sie sagen.
20:47Wer hat sich denn dann um Sie gekümmert nach dem Tod Ihrer Mutter?
20:52Meine Oma.
20:53Die ist jetzt übrigens 80 und topfit.
20:56Die sagt, ich hätte Sie so jung gehalten.
20:58Bei mir werden dann auch alle denken.
21:02Ich bin die Oma.
21:04Wenn Sie das Baby so lieb haben wie meine Oma mich,
21:08dann wird die Kleine es richtig gut haben.
21:11So, ich schlaf jetzt weiter.
21:16Gute Nacht.
21:18Natürlich.
21:20Gute Nacht.
21:24Ich gehe noch ein bisschen spazieren.
21:28Ja, wer ist denn da und schläft noch gar nicht?
21:57Ja, meine Leute, kleine Mars.
22:01Bist du gar nicht müde?
22:04Ja, ich auch nicht.
22:07Bist du mein kleiner Schatz.
22:10Schau mal wieder.
22:11Ich habe leider Ihre reizende Zimmergenossin geweckt.
22:19Aber immerhin hatte sie die zündende Idee,
22:23wo ich sie finden könnte.
22:24Ist es das, was ich denke, wonach es aussieht?
22:36Ist es das, was ich denke, wonach es aussieht?
22:40Aber es sind doch hoffentlich keine Drillinge, hm?
22:51Komm, Minzi.
22:54Ich mache doch keine künstliche Befruchtung.
22:57So was Lustloses würde ich Ihnen noch gar nicht zutrauen.
23:02Trotzdem wüsste ich gern, wie...
23:04Fragen Sie nicht.
23:07Sie kennen doch meinen kolossal schlechten Männergeschmack.
23:12Hier.
23:15Na, du kleine Mars.
23:16Oh, ja.
23:20Ich sage der Schwester gleich Bescheid.
23:22Ja, du hast einen kleinen Kran.
23:24Ich mache so ein kleiner Stink.
23:26Oh, ja.
23:28Sunrise, sunrise.
23:31Looks like morning in your eyes.
23:35But the clocks held 9.15 for hours.
23:41Sunrise, sunrise.
23:43Ah!
23:50Drecksding.
23:59Was willst du denn schon wieder?
24:01Ja, ich wünsche dir auch einen wunderschönen guten Morgen.
24:03Na?
24:04Ich wollte nur fragen, ob wir zusammen was frühstücken wollen.
24:07Wie, jetzt?
24:08Ja, jetzt.
24:09Wann sonst?
24:11Pass auf, um dir die Entscheidung ein bisschen zu erleichtern,
24:13ich habe alles eingekauft.
24:15Du musst dich also um nichts kümmern
24:16und ich stehe quasi schon vor deiner Tür.
24:33Ich fühle mich so jung,
24:35auch wenn ich es nicht mehr bin.
24:37Na ja, aber ihr kalendarisches Alter
24:39muss ja auch nicht mit ihrem biologischen übereinstimmen.
24:41Wir machen gleich den nötrischen.
24:43Ja.
24:44Ja.
24:48Ich, ich spüre so viel Lebendigkeit in mir.
24:52Ist das seltsam?
24:54Überhaupt nicht.
24:55Ich freue mich so für Sie wirklich.
24:58Andererseits, mit 52 nochmal Mutter zu werden,
25:00das ist doch seltsam, oder?
25:02Nicht unbedingt.
25:04Wenn Männer mit 60 nochmal Vater werden,
25:05dann findet das überhaupt keiner kümmerisch.
25:07Da haben Sie recht.
25:16Bitte schön.
25:19Mhm.
25:20Sieht gar nicht mal so übel aus.
25:21Ja.
25:23Für so ein richtiges englisches Frühstück
25:24fehlen jetzt doch die Bohnen aber.
25:26Na gut, da will ich mal nicht so streng sein.
25:28Danke schön.
25:29Guten Appetit.
25:30Danke dir auch.
25:33Oh, oh, tut mir leid, habe ich ganz vergessen.
25:35Soll ich das mal schnell für dich schneiden?
25:37Brauchst du nicht.
25:41Kannst mit deiner Hand noch nicht mal ein Messer halten?
25:44Ich brauche kein Messer.
25:49Lass mich das noch für dich schneiden.
25:50Das kann man nicht mit ansehen.
25:52Ja, dann schau auf deinen Teller.
25:54Was ist das Stimmen daran,
25:54wenn ich dir denn Essen schneide?
25:55Alter, ich bin doch kein kleines Kind mehr.
25:57Du benimmst sie hier aber so.
26:03Sehr gut.
26:06Hast du Ketchup?
26:08Hm, glaube nicht.
26:11Glasscherben.
26:12Sorry, ich dachte,
26:13ich habe die irgendwie alle erwischt.
26:14Ist das da Milch?
26:15Ich habe mich schon gewundert,
26:16was hier so komisch riecht.
26:21Du musst das jetzt nicht irgendwie aufräumen.
26:23Du kannst dich bitte einfach entspannen.
26:25Danke.
26:27Aber ein Kind würde ja mein Leben
26:36komplett auf den Kopf stellen.
26:39Könnte aber auch noch Bereicherung sein.
26:42Viele Frauen erleben ihre späte Mutterschaft
26:44als ganz großes Glück.
26:46Und was ist mit dem Risiko für Fehlbildungen?
26:49Die chromosomalen Fehlbildungen
26:52nehmen natürlich mit dem Alter zu,
26:54aber die kann man ganz gut im Blick behalten.
26:58Im Laufe der Pränataldiagnostik.
27:04Das hier, dieser Schatten.
27:07Das ist ihre Gebärmutter.
27:08Was ist denn?
27:21Der Fötus ist nicht der,
27:22wo er sein sollte.
27:32Ach, Dr. Kuh.
27:34Kaminski.
27:35Wissen Sie, wo Frau Markmann ist?
27:36Ähm, die müsste bei einer Untersuchung sein.
27:39Ach so.
27:40Ich bin ja so froh, dass ich jetzt gehen kann.
27:42Ich hatte ja gestern auch kein Fieber mehr.
27:45Ähm, soll ich Frau Markmann was ausrichten?
27:48Äh, nein, danke.
27:50Ach so.
27:51Alles Gute für Sie.
27:53Danke.
27:53Danke.
27:53Ja, der Fötus hat sich im Eileiter eingenistet.
28:12Und das heißt?
28:15Dass wir sie behandeln müssen.
28:19Entweder medikamentös oder laparoskopisch.
28:22Bei einer Eileiter-Schwangerschaft hat der Fötus keine Überlebenschance.
28:31Das heißt, ich muss jetzt entscheiden,
28:32ob ich mich operieren lasse oder Medikamente nehme?
28:35Ja, aber Sie haben Zeit.
28:40Ich weiß, das ist jetzt alles etwas viel auf einmal.
28:44Ich glaube, ich wäre jetzt ganz gerne einen Moment alleine.
28:46Natürlich.
28:48Rufen Sie mich an, wenn irgendwas ist.
28:50Ja.
29:04Ich halte Sie auf dem Laufen.
29:06Ja, vielen Dank.
29:08Bis bald.
29:11Glückwunsch.
29:12Danke.
29:14Scheint ja richtig gut gelaufen zu sein.
29:16Zeig mal.
29:17Echt?
29:17Oh, das freut mich für dich.
29:20Wirklich.
29:22Ja, ich muss zugeben, dass die Beiträge der Kollegen mich ziemlich inspiriert haben.
29:27Klimaneutral in zehn Jahren.
29:29Das ist sportlich.
29:31Ja, aber zu schaffen.
29:34Und es wird auch Zeit, dass wir mal Nägel mit Köpfen machen.
29:37Haben Sie Frau Marquardt schon von ihrem Erfolg berichtet?
29:39Nein, hat sich noch keine Gelegenheit dazu.
29:43Danke.
29:45Ah, hallo.
29:46Ah, hey.
29:48Hallo.
29:49So, ich bin fertig.
29:51Wie ist die Untersuchung gelaufen?
29:53Gut.
29:54Sie freuen sich jetzt bestimmt, dass Sie nach Hause kommen.
29:57Ja.
29:59Aber mit Ihnen fand ich es richtig schön.
30:02Ja, das fand ich auch.
30:04Ja.
30:05Aber jetzt geht es zurück ins normale Leben.
30:07Also nicht, dass ich meinen Job vermisst hätte oder so.
30:09Aber ich freue mich auf die ganzen Deppen da.
30:12Was machen Sie denn beruflich?
30:14Ich arbeite an der Kfz-Zulassungsstelle.
30:16Also, wenn Sie mal ein personalisiertes Kennzeichen brauchen?
30:25Love oder so?
30:28Da fehlt ein E.
30:29Ja, ist doch egal.
30:32Sie denken jetzt doch darüber nach, ob Sie es behalten sollen oder nicht, hm?
30:37Es wird bestimmt richtig cool.
30:39Sie werden eine richtig coole Mutter.
30:40Und dann treffen wir uns irgendwann auf der Straße mit der Kleinen.
30:42Es wird schön.
30:43Und dann fragen Sie sich, warum Sie sich so viele Gedanken gemacht haben.
30:48Vielleicht haben Sie recht.
30:49Ja, habe ich recht.
30:51Und Sie passen auf sich auf, ja?
30:54Sie auch.
31:13Oh, ist da Alkohol drin?
31:21Um die Uhrzeit spinnst du ein bisschen?
31:24Spießer.
31:24Es ist richtig schön hier.
31:32Hm.
31:37Hast du eigentlich mal überlegt, dir Mitbewohner zu suchen?
31:40Die Wohnung ist doch ein bisschen zu groß für dich alleine, oder?
31:44Du willst doch nicht wirklich hier einziehen.
31:49Warum nicht?
31:50Ach, was.
31:51Überleg doch mal, wir könnten die ganze Nacht zocken, wir könnten Serien glotzen.
31:58Ich koche was für uns.
31:59Du hilfst mir endlich mal bei meinen Motivationsscheiben.
32:02Das ist eine Win-Win-Situation, komm schon.
32:04Erstmal nur auf Probe.
32:05Ein, zwei Wochen, wenn es nicht passt, bin ich weg.
32:10Du gibst ja ganz schon Mühe, dein Helfer-Syndrom zu unterdrücken.
32:12Wollen Sie mir nicht einfach sagen?
32:42Was los ist.
32:49Gestern habe ich mich gefragt, ob ich es schaffen würde, noch mal ein Kind groß zu ziehen.
32:54Und dann habe ich gedacht, ja klar.
32:59Und das Leben fing noch mal von vorne an.
33:02Das war schön.
33:03Jetzt stellt sich die Frage überhaupt nicht mehr.
33:10Was ist passiert?
33:14Es ist eine Eileiterschwangerschaft und jetzt soll ich entscheiden, ob ich Medikamente nehme oder eine OP mache.
33:22Das ist doch erst mal egal.
33:26Jetzt bin ich plötzlich alt.
33:29Blödsinn.
33:31Sie waren gestern genau einen Tag jünger als heute.
33:34Kommen Sie.
33:39Au, au, au, au, au.
33:42Patientin ist kalt, schweißig.
33:43Puls, schnell und flach.
33:46Nötige Abwehrspannung am Unterbauch.
33:48Was ist passiert?
33:4990 zu 54, Puls 117.
33:51Dringender Verdacht auf innere Blutung.
33:53Wir müssen operieren sofort.
33:54Was ist passiert?
33:55Sie hatten einen Kreislaufzusammenbruch.
33:57Alles ist gut.
33:57Das war kein Kreislaufzusammenbruch.
33:58Das ist eine Ruptur.
33:59Sie sind jetzt hier.
34:05Also nicht.
34:06OP und Blutkonserven sind bereit.
34:08Gut.
34:23Musstest du damals eigentlich auch so ein Motivationsschreiben abgeben?
34:27Keine Ahnung, weiß ich gar nicht mehr.
34:29Aber warum du Medizin studieren wolltest, weißt du schon noch, oder?
34:34Klar.
34:36Frauen stehen auf Ärzte.
34:41Und jetzt im Ernst?
34:47Nach meinem Unfall damals war ich ja viel bei Ärzten.
34:51Und irgendwann wollte ich mal verstehen, worüber die reden.
34:53Und dann bin ich bei diesem Thema hängen geblieben.
34:56Bis ich es irgendwann besser konnte als alle anderen.
34:59Deswegen brauchst du auch nie Hilfe.
35:03Genau.
35:06Also ich kann gut mit Menschen.
35:08Und das finde ich schon mal sehr wichtig.
35:13Aber Lilly meinte neulich, dass...
35:15dass das als Begründung ein bisschen schwach ist.
35:19Ja, aber es geht nicht um Lilly.
35:21Oder doch?
35:24Wie meinst du das?
35:30Willst du wegen Lilly Medizin studieren?
35:34Nein.
35:35Ich will Arzt werden.
35:37Ist ja total entzündet, zeig mal.
35:46Wo ist die Drainage?
35:47Ach, die hat mich genervt.
35:51Ja, war vielleicht ein bisschen zu vorschnell, ich weiß.
35:55Also auf die Gefahr hin, dass ich mich einmische?
35:59Aber vielleicht solltest du da mal jemanden draufschauen lassen?
36:01Ich kann nichts sehen, hier ist einfach zu viel Blut.
36:13Ich komme hier gut ran.
36:15Okay.
36:16Fast dann.
36:18Danke.
36:21Ich entferne den Eileiter.
36:23Sie vormacht keine halben Sachen.
36:27Wieso, weil sie zusammengebrochen ist?
36:29Nein, weil sie sich für die Sterilisation entschieden hat.
36:33Ist sie stabil?
36:34Freiklapp stabil.
36:36Also ich finde ihre Entscheide wohl wundernswert.
36:53Ich habe mich für eine Sterilisation entschieden.
37:05Tja, keine halben Sachen.
37:09Darf ich sie auf ihr Zimmer fahren?
37:14Einzelzimmer.
37:15Selbstverständlich.
37:17Aber das bleibt unter uns.
37:18Natürlich.
37:19Ist denn irgendwas passiert in meiner Abwesenheit?
37:25Irgendwelche Intrigen oder Verschwörungen?
37:31Ich habe Ihnen was mitgebracht.
37:34Ah.
37:37Der Kongress.
37:45Ist der komplett wahnsinnig geworden?
37:48Die Sachsen-Klinik ist in zehn Jahren klimateutral.
37:52Fahren Sie mich bitte sofort zu ihm.
37:55Nein.
37:56Doch, ich bestehe darauf.
37:58Das nützt nichts.
38:00Kaminski.
38:00Nein.
38:01Bitte.
38:08Dr. Brentano-Dienst.
38:10Ja, es muss jetzt auch nicht unbedingt Dr. Brentano sein.
38:13Ich kann mal gucken, ob ich jemand anderen finde.
38:15Alter, ich danke dir.
38:16Aber ich mache das jetzt alleine, okay?
38:18Ich gehe nach Hause.
38:19Ich melde mich dann später bei dir.
38:21Oh.
38:29Entzückendes Hämatom haben Sie da.
38:32Entzündet ist die Stelle auch.
38:36Gratuliere, Herr Kollege.
38:37Dass Ihnen das als Arzt passiert,
38:44erwerbt mich dabei am meisten.
38:47Die Drainage hätten Sie nicht ziehen dürfen.
38:51Aber das muss ich Ihnen ja nicht erzählen.
38:53Hat mich bei allem gestört.
38:55Suchen Sie sich jemanden, der Ihnen hilft.
38:58Sonst gefährden Sie die Funktionsfähigkeit der Hand.
39:00Und das sollten Sie ernst nehmen.
39:08Sei denn, Sie wollen nicht mehr als Chirurg arbeiten.
39:11Dr. Demir.
39:16Komm mal gerade.
39:18Dr. Stein.
39:20Sie wollten mich sprechen.
39:22Ja.
39:24Herzlichen Glückwunsch.
39:25Der Klimaretter.
39:26Vielleicht bekommen Sie auch in zehn Jahren den Nobelpreis.
39:29Ich übernehme die alleinige Verantwortung
39:31für das, was ich da gesagt habe.
39:33Das müssen Sie auch.
39:35Von mir können Sie da keine Unterstützung erwarten.
39:38Das ist doch unmöglich, so etwas zu versprechen.
39:40Das glaube ich nicht.
39:42Ach.
39:42Und wer bezahlt das Ganze?
39:44Ich finde, es ist endlich mal an der Zeit,
39:46den roten Taten folgen zu lassen.
39:49Sie müssen alleine den Kopf dafür hinhalten.
39:50Ich werde sagen, dass ich damit nichts zu tun habe.
39:53Und jetzt brauche ich meine Ruhe auf ärztlichen Rat.
40:00Gute Besserung.
40:05Willkommen in der Normalität.
40:12Hatten wir nicht gesagt, ich melde mich bei dir?
40:15Ja, aber die Klinik liegt ja auf dem Weg zu deiner Wohnung.
40:19Und ich dachte, mich halt mal spontan an.
40:21Guck mal, wie weit du bist.
40:22Du wolltest zu mir? Warum?
40:25Na, du wolltest mir doch noch bei meinem Motivationsschreiben helfen.
40:28Ist das so?
40:29Ja, das ist so.
40:30Und ich dachte mir, wenn ich schon mal bei dir bin,
40:32dann kann ich auch gleich was für uns kochen.
40:35Hunger?
40:37Du willst also wirklich bei mir einziehen?
40:41Naja, ich brauche schließlich deine Hilfe.
40:45Ist klar.
40:47Im Gegenzug helfe ich dir mit deiner Hand,
40:49bis sie wieder okay ist.
40:50Das kann aber schon eine Weile dauern.
40:56Ist nicht so schlimm.
40:57Ich schreibe auch ziemlich langsam.
41:00Ah, meine Umständigung.
41:02Reingefallen.
41:08Ich habe noch nicht einkauf.
41:10Vielleicht können wir was bestellen.
41:11Auf Ah wig.
41:12olun.
41:13Und ich habe noch nicht braucht.
41:14Ich bin auch nicht geötet.
41:14Das ist einfach mal gewöhnt.
41:15Ich brauche aber auch nicht.
41:18Ich versuche nicht zu.
41:19Vielen Dank.
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