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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:30Gut, wir halten eine OP permanent frei.
00:55Dr. Brantano, konnten Sie Dr. Weber schon informieren? Ich kann Sie nicht erreichen.
01:01Ich versuch's nochmal.
01:08Guten Morgen, Dr. Brantano. Ich weiß, ich bin zu spät.
01:11Emil hat heute Morgen ein T-Shirt von Kai entdeckt und wollte nicht in den Kindergarten.
01:14Ich wollte noch was mit Ihnen besprechen.
01:16Aber ich bin in zwei Minuten da.
01:21Wir kriegen einen Notfall.
01:22Deswegen ruf ich an.
01:25Verletzung durch Telamina auf dem Weg zu einem medizinischen Einsatz vor fünf Tagen.
01:35Ausgedehnte Verbrennungen am Rumpf und am rechten Bein Trümmerfraktur des rechten Unterschenkels.
01:42Das hört sich überhaupt nicht gut an.
01:45Nach drei Tagen war sein Kreislauf so weit stabil, dass er hierher verlegt werden konnte.
01:49Professor Weber ist auf dem Weg.
01:50Oh, ich danke Ihnen.
01:51Guten Morgen.
01:56Ich habe Dr. Brantano Sie erreicht.
01:57Ja.
01:58Wegen der Einlieferung.
02:00Wieso?
02:01Er wollte unbedingt in der Sachsen-Klinik behandelt werden.
02:03Und ich habe jetzt Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt und er wurde mit einer Militärmaschine über Frankfurt nach Leipzig ausgeflogen.
02:08Hallo.
02:19Hallo.
02:19Polytrauma nach Detonation im Einsatz mit ausgedehnten Verbrennungen.
02:23Ein erstes Deprimon wurde vor Ort bereits schon gemacht.
02:26Danke.
02:26Wir wissen Bescheid.
02:33Kreislaufsakt ab.
02:34Wir brauchen Volumen und Doppelit.
02:36Schnell.
02:37Ich bin vorbereitet.
02:53Das hat gar nicht mehr aufgehört zu bluten.
02:56So kleine Hautarterien sorgen manchmal für einen enormen Blutfluss.
03:00Den kann man mit einem Verband gar nicht stellen.
03:03Gut, dass Sie direkt hergekommen sind.
03:04Ich habe meine Entspannungsübungen gemacht und mein Glas umgeschmissen und mich geschnitten.
03:10Ich mache Ihnen jetzt erstmal einen Röpfchenverband.
03:17Sie sind ein Sommertyp.
03:20Ich liebe den Sommer.
03:21Woher wissen Sie das?
03:22Nee, farblich meine ich.
03:24Blau, rosé, rot.
03:25Das ist ihrs.
03:26Sind Sie Farbberaterin?
03:26Kosmetik- und Typberaterin mache ich.
03:30Das klingt spannend.
03:38Frau Kessler?
03:41Das sind nur so Krämpfe.
03:43Die kenne ich schon.
03:43Im linken Unterbauch?
03:49Haben Sie das schon länger?
03:51Ich habe diese Ausstülpungen im Darm.
03:55Die Vertikel.
03:56Die könnten sich entzündet haben.
03:58Kleines Blutbild und Entzündungsparameter, bitte.
04:01Das müssen wir uns unbedingt genauer anschauen.
04:03Ich bin gekommen, so schnell ich konnte.
04:10Wie geht es Ihnen?
04:12Transport hat ihn ganz schön mitgenommen.
04:15Aber wir konnten ihn wieder stabilisieren.
04:16Verdrennungengrad 2, B und 3.
04:18Ungefähr 18% der Körperoberfläche.
04:20Das ist eine starke Belastung für seinen Kreislauf.
04:23Wie wollen Sie vorgehen?
04:24Differenziertes Volumen- und Katecholaminmanagement.
04:27Einen ZVK hat er schon.
04:29Ich würde aber auf jeden Fall noch einen haemodynamischen Monitoring veranlassen.
04:32damit ich ihn besser überwachen kann.
04:36Arteriellen Zugang vorbereiten.
04:37Ja.
04:44Geben Sie er einen Moment.
05:02Ja.
05:06Ja.
05:07Ja.
05:07Ja.
05:07Ja.
05:07Ja.
05:08Sie haben einen schönen Tag.
05:38Aber ich hätte einen Tipp gegen Ihre Müdigkeitsfältchen.
05:43Jetzt schauen wir erst mal, wie ich Ihnen helfen kann.
05:47Naja, und hier sieht man schon die Divertikel.
05:50Sie sind stark entzündet, eine akute Divertikulitis.
05:57Das deckt sich auch mit den Laborwerten.
05:59Sie haben sehr stark erhöhte Entzündungswerte.
06:02Oh.
06:04Wir behandeln Sie erst mal konservativ.
06:07Und entlasten Ihren Darm.
06:09Das heißt, Sie bekommen erst mal nur Wasser und Tee.
06:11Das ist wie Fasten.
06:13Und die notwendigen Nährstoffe,
06:14sowie Spurenelemente und Vitamine
06:16bekommen Sie dann durch eine Infusion.
06:18Heißt das, ich muss hier bleiben?
06:20Wir müssen erst mal schauen, ob die Medikamente anschlagen.
06:24Aber kann man Ihr das überhaupt zumuten? Sie ist doch emotional total gefangen.
06:33Ach, Sie haben schon begonnen.
06:36Sehr gut.
06:38Wir haben uns mit einer offenen, stark dislozierten Trümmerfraktur des rechten Unterschenkels zu tun.
06:45Dazu Verbrennung dritten Grades.
06:47Die Fraktur wurde vor Ort reponiert und mit einem Fixateur extern gesichert.
06:52Die aktuellen Bilder haben ergeben, dass der Fixateur nicht mehr sitzt.
06:57Eine sekundäre Dislokation wahrscheinlich verursacht durch den Transport.
07:00Das müssen wir zeitnah korrigieren.
07:02Die Verbrennungen müssen dringend revidiert werden.
07:05Bei dem Ausmaß kann das einige Zeit dauern.
07:07Wir korrigieren den Fixateur und machen uns ein genaues Bild von den Wunden.
07:11Die Anästhesie wird mit Sicherheit kein Spaziergang.
07:13Aber es gibt meiner Meinung nach keine Alternative.
07:17Das Bein ist extrem schwer verletzt. Die Weichteile, die Knochen.
07:21Eine Heilung ohne massive Einschränkung der Funktion ist absolut fraglich.
07:27Eine Amputation?
07:30Das Bein ist ein Risiko für seinen gesamten Zustand.
07:37Ich finde es zu früh für eine Amputation.
07:41Damit habe ich heute wirklich nicht gerechnet.
07:46Ich war meine Kollegin nur ungern allein im Laden.
07:49Meinem Benni wird es auch nicht gefallen.
07:51Ist das Ihr Mann?
07:52Nein, mein Sohn.
07:54Und Sie haben niemanden, der auf ihn aufpasst, oder?
07:56Nein, nein, der lebt schon alleine.
07:58Aber wir sind uns sehr nah.
08:04Ich habe einiges durchgemacht.
08:06Wissen wir sonst noch irgendwas wissen? Unverträglichkeiten, Allergien?
08:09Hm.
08:11Benni ist allergisch gegen Petersilie. Das hat gedauert, bis ich das rausgekriegt habe.
08:15Die spritzen wir hier niemandem.
08:18Und wenn ich hiermit fertig bin, dann bringe ich Sie auf die Station. Können Sie laufen?
08:22Seine Lunge ist frei. Der Kreislauf war die letzte Stunde stabil.
08:37Er steht es durch.
08:43Ich hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl bei diesem Einsatz.
08:46Es war seine Entscheidung.
08:50Aber ich hätte die da breiten müssen.
08:57Ich ziehe mich um für die OP.
08:59Okay.
09:00Okay.
09:01Okay.
09:02Okay.
09:04Okay.
09:05Okay.
09:06Okay.
09:07Mal.
09:08Okay.
09:10Okay.
09:14Okay.
09:15Hallo.
09:45Also, wenn du Interesse an einer kostenlosen Typen bereitst...
09:59Alles okay?
10:00Ja.
10:01Sicher?
10:02Ja.
10:03Ich hab's eilig.
10:04Ich muss los.
10:15Gut, Sie sind gerade dran.
10:18Wenn Sie mir das heute Nachmittag dann ins Büro reichen können?
10:21Ja, brauche ich.
10:22Ah, Frau Professor.
10:24Wie geht es Ihnen?
10:26Sein Zustand ist unverändert.
10:28Es geht jetzt gleich in den OP.
10:30Sie müssen wirklich zuversichtlich bleiben.
10:33Entschuldigung.
10:36Weber?
10:38Ja?
10:42Ich verstehe.
10:45Ja, dann muss ich kommen.
10:48Mhm.
10:50Tschüss.
10:52Emils Kindergarten.
10:53Die Erzieherin ist krank und alle Kinder ihrer Gruppe müssen noch vor dem Mittagessen abgeholt werden.
10:57Aber wie mache ich das denn jetzt?
10:59Sophia hat heute frei.
11:00Sie ist gar nicht in der Stadt.
11:03Wissen Sie was?
11:04Ich nehme einfach frei und hole Emil ab.
11:08Wirklich?
11:09Natürlich.
11:10Und keine Diskussion.
11:11Außerdem bin ich ja für Emil auch keine Unbekannte.
11:14Danke.
11:15Ich bin doch froh, wenn ich irgendwas tun kann.
11:18Das erste haben wir alle Nekrosen entfernt.
11:35Dr. Globisch, wie sieht es bei Ihnen aus?
11:37Er ist nach wie vor stabil.
11:42Dann übernehmen jetzt Sie und wir korrigieren den Fixateur.
11:47Sie sind sicher, dass Sie am Tisch bleiben wollen.
11:51Wir können Kollegen.
11:52Ich weiß, worauf Sie hinaus wollen, aber Sie sind sein bester Freund.
11:57Es war sein Wunsch zu uns in die Sachsenklinik zu kommen.
12:01Er wollte, dass wir uns um ihn kümmern.
12:07Ich habe übrigens in seinen Unterlagen eine Patientenverfügung gefunden.
12:11Ausgestellt auf mich.
12:13Hier.
12:18Haben Sie dafür nichts gewusst?
12:20Er muss sie erst vor Ort geschrieben haben.
12:26War er sich des Risikos bewusst?
12:28Fangen wir an?
12:39Fangen wir an.
12:42Buhlmaschine.
12:44Die Weichteil ist wirklich stark zerklüffelt.
12:46Ich entferne die Distanzpilz.
13:02Hey mein Schatz, wie geht es dir?
13:04Du, ich bin nicht zu Hause.
13:06Ich kann dir heute leider kein Essen vorbeibringen.
13:08Vielleicht bestellst du dir einfach was.
13:11Couscous, das war die Mama.
13:16Das ist doch schöner so.
13:19Eine Kollegin hat mir vorhin ein paar Sachen vorbeigebracht.
13:22Kochen Sie eigentlich noch für Ihren Sohn?
13:24Ja klar, mache ich gerne.
13:26Ich frage nur, weil ich habe einen Teenager zu Hause
13:28und ich hatte eigentlich gehofft, dass sich das mit dem Kochen irgendwann erledigt hat.
13:33Ist schön, wenn Sie selbstständig werden, aber irgendwie auch schrecklich.
13:39Auch.
13:42Sie müssen nur noch so circa zehn Minuten tapfer sein.
13:45Dann kommt die Schmerzmedikation von Dr. Demir.
13:50Kommt Ihr Sohn Sie heute noch besuchen?
13:52Nein, der weiß nicht, dass ich hier bin.
13:57Sein Papa, mein Mann, der ist früh gestorben, da war Benni noch ganz klein.
14:03Ja, das war schlimm für ihn. Ich will nicht, dass er sich Sorgen macht.
14:10Fragen Sie sich manchmal auch, wie es Ihnen geht?
14:16Mir geht's gut.
14:25Wenn alles gut geht, können wir in ein bis zwei Wochen die definitive Osteosynthese machen.
14:30Ja, aber das ist noch eine halbe Ewigkeit bis dahin.
14:35Da kann viel passieren.
14:37Ich bin überzeugt, dass wir sein Bein erhalten können.
14:40Ohne Funktionsverlust.
14:41Er schafft das.
14:44Er schafft das.
14:45Ich wusste gar nicht, dass Sie joggen.
14:46Ich musste nach der Dr. Hoffmann OP erstmal an die frische Luft.
14:48Wie, was heißt das?
14:49Nein, nein, ist alles gut gelaufen.
14:50Er ist jetzt stabil, aber sein Zustand ist nach wie vor kritisch.
14:51Ich meine, wir müssen uns wirklich...
14:52Entschuldigung, dürfen wir?
14:53Ach so, ja, natürlich.
14:54Das Einzige, was wir jetzt wirklich machen können, ist Professor Weber zu unterstützen.
14:59Ja.
15:00Sie hat mir erzählt, dass Sie für Sie babysitten.
15:01Apropos, wollen Sie nicht lieber mitnehmen?
15:02Okay.
15:03Wollen Sie nicht lieber mitnehmen?
15:04Okay.
15:06Ich meine, wir müssen uns wirklich...
15:08Entschuldigung, dürfen wir?
15:09Ach so, ja, natürlich.
15:10Das Einzige, was wir jetzt wirklich machen können, ist Professor Weber zu unterstützen.
15:16Ja.
15:17Sie hat mir erzählt, dass Sie für Sie babysitten.
15:21Apropos, wollen Sie nicht lieber mitnehmen?
15:23Okay.
15:36Die müssen heute noch raus, ja?
15:38Ja, gerne.
15:42Sie sollten Ihre Gesundheit wirklich ein bisschen ernster nehmen, Frau Kessler.
15:45Sie können ins Bett.
15:48Arbeiten Sie schon wieder?
15:50Ja, muss.
15:52Was ist denn los?
15:57Benni meldet sich gar nicht.
16:00Er hat ja auch keinen direkten Grund dazu.
16:02Irgendwann meldet er sich immer.
16:06Ihr Benni hat weder den Röntgenblick noch den siebten Sinn.
16:09Rufen Sie ihn doch einfach mal an.
16:12Hm?
16:26Das ist die Mailbox von Benni Kessler.
16:28Nachrichten nach dem Piep.
16:31Ja.
16:32Hallo, mein Schatz.
16:33Hier ist noch mal die Mama.
16:34Ich rufe aus der Sachsenklinik an.
16:36Die behandeln mich da wegen meiner Bauchschmerzen, weißt du.
16:38Aber ist alles gut.
16:40Musst dir keine Sorgen machen.
16:42Also, nein, nein, nein, nein.
16:43Du kannst dir schon Sorgen machen und mich besuchen kommen, ja?
16:46Also, das war die Mama.
16:50Na, also geht doch.
16:51Ich bringe Sie jetzt mal auf Ihr Zimmer, ja?
16:58Frau Kessler?
16:59Oh, jetzt mal bitte ganz schnell einen Rollstuhl.
17:00Frau Kessler, ganz ruhig weiteratmen.
17:02Ach.
17:11Ich hab's befürchtet.
17:14Es ist zu einer Perforation gekommen.
17:24Und, was ist mit mir?
17:25Dr.
17:26Demi erklärt Ihnen das gleich.
17:32Vorsichtig.
17:33Danke.
17:38Und?
17:39Durch die Entzündung ist Ihre Darmband so verletzlich geworden,
17:42dass sie nun durchgebrochen ist.
17:45Ist das gefährlich?
17:46Wir müssen schnell operieren.
17:47Bevor Damenheit in Ihre Bauchhülle gerät.
17:49Das könnte zu einer Bauchfüllentzündung führen.
17:51Operieren?
17:52Wir dürfen keine Zeit verlieren.
17:54Hat Benni sich gemeldet?
17:56Leider nicht.
17:57Aber ich kann Ihr Handy bei mir behalten,
17:58und dann sage ich Ihnen Bescheid.
18:02Gut, dass ich Sie hier treffe.
18:03Ich wollte sowieso noch mit Ihnen sprechen.
18:04Ach, Sie wollen sich hoffentlich auf die Klinikleitung bewerben?
18:06Nein.
18:07Auf gar keinen Fall.
18:08Schade.
18:10Es geht um die Stelle von Herrn McNeil.
18:12Ich möchte, dass sie so schnell wie möglich wieder besetzt wird.
18:15Das wird nicht nötig sein.
18:16Sagt wer?
18:18Wenn wir intern etwas umverteilen,
18:20dann kommen Sie sicher auch mit einem Mitarbeiter weniger aus.
18:23Frau Magbert, das ist jetzt nicht Ihr Ernst.
18:25Also mit Personalmitteln scherze ich nicht.
18:27Sie wissen doch, wie wir in den Kliniken chronisch unterfinanziert sind.
18:30Ja, und Sie kennen das Konzept meiner Schmerzklinik.
18:32Die Physiotherapeuten arbeiten fest bei uns.
18:34Das werden die Verbleibenden ja auch weiterhin tun.
18:38Frau Magbert, ich möchte mich jetzt wirklich nicht mit Ihnen schreiten, aber...
18:40Ganz kurz.
18:41Meine Handtasche ist weg.
18:44Das gibt's doch gar nicht.
18:45Vielleicht ist sie vorne drin.
18:46Das ist nicht Emil.
18:47Was?
18:48Oh.
18:49Das ist nicht Emil.
18:50Was?
18:51Oh.
18:53Café?
18:54Ja.
18:55Was?
18:56Das ist nicht Emil.
18:57Was?
18:59Oh.
19:00Kaffee?
19:27Ich hätte ihm abraten müssen.
19:30Es war Kais Wunsch, diesen Einsatz zu machen.
19:36Er wusste, was er tut.
19:38Ich hätte mehr insistieren müssen.
19:42Stattdessen habe ich ihm noch Hilfe mit Emil angeboten,
19:46wenn er gehen will.
19:47Weil es dein Freund ist.
19:53Kannst du nachher, Oskar, vom Fußball abholen?
19:56Das Training fällt doch aus.
19:57Ach ja.
20:01Ohne Trainer.
20:03Du weißt auch nicht, warum McNeil so plötzlich zurück nach Schottland ist.
20:08Ich frage nur, weil ihr habt euch doch so gut verstanden.
20:15Na ja, auch wieder.
20:16Ich seh mal wieder nach Kai.
20:18Okay.
20:48Hey, wollt ihr mitmachen?
20:54Nein, danke. Wir haben noch einen Termin. Baby-Yoga.
20:57Baby-Yoga. Ja, er kann sogar schon den herabschauenden Hund.
21:02Ja.
21:03Viel Spaß noch.
21:08Jetzt, wo ich gerade Anschluss gefunden habe an die junge Muttergruppe, müssen wir zum Baby-Yoga.
21:13Tja.
21:18Hier ist die Perforation. Alice-Klemme.
21:31Es ist kaum da, in einem Inhalt ausgetreten. Wir sind rechtzeitig.
21:35Läuft die Antibiose schon? Ich hatte Piperazilin angefordert.
21:38Ich habe es gerade angehängt.
21:40Sehr gut.
21:42Ich entferne den Divertikel tragenden Teil des Sigmas.
21:48Sie wird Tachycard.
21:51Eine anaphylaptische Reaktion?
21:53Ja.
21:54Ich gebe Adrenalin und mehr Volumen und gehe mit dem Sauerstoff hoch.
22:02Was ist denn da los?
22:04Wo sind die Britney und die Antialergikum?
22:06Bekommt sie gleich.
22:07Die Mama kommt bestimmt bald, ne?
22:21Kleiner Mausemann.
22:24So.
22:26Ei.
22:27Ei.
22:27Ja, guck mal.
22:33Hoppala.
22:34Guck mal hier, mein Spann.
22:36Ali.
22:36Ups, ja.
22:37Du kannst es schon so gut heißen.
22:40So.
22:40Oh.
22:41Guck mal, magst du da noch mal eins haben?
22:45Ja.
22:46Ja, schau mal, wer da ist.
22:48Ja.
22:50Der Große.
22:51Na?
22:52War es schön?
22:53Der Große.
22:53Na, wie ist es gelaufen?
22:55Also, sehr, sehr gut ist es gelaufen.
22:58Schön.
22:59Na, das würde ich aber nicht sagen.
23:02Wieso?
23:05Frau Marquardt untertreibt.
23:06Ich habe die beiden im Park getroffen.
23:08Mary Poppitz ist nichts gegen sie.
23:09Das glaube ich sofort.
23:12Wie geht's Ihnen?
23:19Ich muss.
23:20Ich würde vorschlagen, Sie gehen jetzt nach Hause mit Emil und ruhen sich mal so richtig aus.
23:27Ich weiß nicht, ob ich das kann.
23:29Sie müssen wirklich mit Ihren Kräften haushalten.
23:32Und das sage ich nicht nur im Interesse der Sachsenklinik.
23:35Achtung und...
23:38Plopp, mein Freund.
23:39Ach.
23:39Ich weiß nicht, wie ist es gelaufen.
24:09Ich brauche sofort das Sono.
24:19Nehmen Sie dir die Mehrheit ab und rufen Sie den diensthandenden Angiologen.
24:24Schnell!
24:26Hallo? Ich brauche sofort Dr. Rösler auf der ITS.
24:29Willkommen zurück.
24:48Frau Kessler, wie fühlen Sie sich denn?
24:52Ein bisschen müde.
24:55Das ist normal. Die Operation ist auch sehr gut verlaufen.
24:58Nur, Sie haben eine Alergie gegen Penicillin.
25:03Habe ich vergessen.
25:07Sie wussten davon?
25:08Warum haben Sie das denn nicht angegeben?
25:10Hat mein Sohn sich endlich gemeldet?
25:12Nein.
25:14Hoffentlich ist ihm nichts zugestoßen.
25:16Frau Kessler, es geht gerade nicht um Ihren Sohn.
25:18Es kann so viel passieren, selbst auf dem Weg in die Klinik.
25:20Sie wären mir vorhin fast auf dem Tisch geblieben. Das ist passiert.
25:23So, hier habe ich die Kräcke reingemacht, die er so gerne isst.
25:30Und da sind die Windeln drin.
25:33Hier habe ich ein bisschen Spielzeug zusammengepackt noch.
25:35So gut.
25:38Toni, haben Sie es schon?
25:39Ach, jetzt habe ich die Spieluhr vergessen.
25:42Die brauche ich eigentlich, um zu schlafen, nicht?
25:44Ach, das kriegen wir schon, Jenny.
25:45Ja?
25:46Ja, klar.
25:47Gut.
25:48Dann bis später, mein Krümel, ja?
25:50Ja.
25:51Danke.
25:51Machen Sie sich keine Sorgen. Wir schaffen das.
25:53Danke.
25:53Ja.
25:54Guck mal, wir gucken mal jetzt da drin, was wir da alles Tolles finden.
25:57Und Doni nehmen wir auch mit.
25:59Ne?
26:00Komm.
26:05Was ist mit seinem Bein?
26:08Die Sonne zeigt eine arterielle Thrombose.
26:12Hyperin haben Sie bereits gegeben, nehme ich an.
26:13Die medikamentöse Therapie reicht nicht aus.
26:18Wir müssen operieren, um die Durchblutung des Beins wieder herzustellen.
26:21Nochmal operieren und dann?
26:23Das ist doch alles Flickwerk.
26:25Wir beheben eine Baustelle und es bildet sich die nächste Komplikation.
26:29Wollen Sie amputieren?
26:31Wollen Sie wirklich amputieren?
26:32Wollen Sie wirklich amputieren?
26:43Hey.
26:52Hey.
26:56Wie geht's Frau Kössler?
26:59Frau Kössler, die hat Trennungsschmerz.
27:03Oh.
27:03Also, ihr Sohn ist ausgezogen und deswegen hängt sie wohl ein bisschen durch.
27:10Ah.
27:14Vermisst du Lilly?
27:19Du meinst, weil sie jetzt gerade mit Dr. Heilmann auf diesem Kongress ist?
27:22Ja, genau das meinte ich.
27:25Ich sag mal so, es tut mir gerade ganz gut, dass ich sie nicht jeden Tag sehen muss.
27:30Wir sind wichtig.
27:37Komm.
27:46Wir reden über eine offene Trompend-Arteriektomie.
27:49Aber die Komplexität der Verletzung macht den direkten operativen Zugang zum Gefäß schwierig.
27:54Und deshalb wollen Sie es doch nicht mal versuchen?
27:55Das Bein ist und bleibt ein Risiko und sein Allgemeinzustand ist nach wie vor kritisch.
28:00Jeder weitere Eingriff, jede Komplikation kann Ihnen das Leben kosten.
28:07Wenn wir amputieren, reduzieren wir die verbrannte Fläche um sechs bis acht Prozent.
28:12Auch das Risiko einer selbst ist hervorgerufen durch die Weichteilverletzung, schalten wir damit nahezu aus.
28:16Ich verstehe Ihre Sorge, aber wenn wir jetzt amputieren, wird uns das Kai niemals verzeihen.
28:20Mit einer modernen Prothese kann man heutzutage sehr gut leben.
28:22Das wissen Sie doch am besten. Sie sind der Endoprothetiker.
28:24Das bedeutet nicht, dass ich vorheilig amputiere.
28:26Natürlich nicht!
28:29Aber beim Zustand seines Beines können wir nicht klar vorhersagen, ob es jemals wieder voll funktionsfähig sein wird.
28:35Möglicherweise erhöht eine Prothese seine Lebensqualität sogar.
28:39Ich kenne Kai.
28:40Den Verlust eines Beines steckt er nicht einfach so weg.
28:44Er hat mich bevollmächtigt, nicht Sie.
28:45Ich habe sie ja nach Allergien gefragt, aber vielleicht nicht entschieden genug.
29:03Naja, du hast gefragt und sie hat geantwortet. Da kann man doch gar nicht mehr machen.
29:08Und außerdem kann doch kein Mensch damit rechnen, dass eine Patientin vergisst, ihre Penicillinallergie anzugeben.
29:12Sie redet immer nur von ihrem Sohn.
29:16Das sich übrigens immer noch nicht gemeldet hat.
29:18Aber, guck mal.
29:22Ein Hochzeitsfoto von sich und ihrem Mann?
29:26Ihrem verstorbenen Mann.
29:29Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sie ihren ganzen Schmerz auf ihren Sohn projiziert.
29:33Daher die Überfürsorge?
29:35Mhm.
29:37Der Typ kommt noch nicht mal vorbei, wenn seine eigene Mutter im Krankenhaus liegt.
29:40Mhm.
29:42Was machst du da?
29:43Ihm genau das sagen.
29:48Hallo, hier ist Miriam Schneider aus der Sachsenklinik.
29:51Ich wollte sie nur darüber informieren, dass ihre Mutter gerade operiert wurde.
29:55Doch, sie hat Ihnen eine Nachricht hinterlassen.
29:57Ach so.
29:59Äh, ja.
30:00Äh, kein Problem.
30:01Schneider, Miriam.
30:04Okay, bis später.
30:04Lass mich raten.
30:06Er hat die Nachricht gar nicht abgehört.
30:08Er ist wohl noch nicht dazu gekommen.
30:09Seine Mutter schickt ihm wohl gefühlt tausend Nachrichten am Tag.
30:12Das glaube ich sofort.
30:13Oh, da muss ich jetzt mal ran.
30:27Marquardt?
30:28Ja, Herr Esser, hallo.
30:29Ich grüße Sie.
30:31Ja, ja, genau.
30:31Das habe ich überprüft.
30:32Die Abrechnung ist total in Ordnung.
30:34Psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch, psch.
30:36Nein, nicht Sie.
30:37Ich habe hier nur das Kind einer Kollegin.
30:40Ja.
30:41Nein, nein, ich melde mich dann wieder.
30:43Ja, entschuldigen Sie.
30:44Wiederhören.
30:46So, das machst du super, ne?
30:49Frau Marquardt, ich würde gerne noch mal in Ruhe mit Ihnen reden.
30:51Sie sehen ja, das ist ein bisschen ungünstig jetzt.
30:54Ne?
30:54Ich sehe schon.
30:55Was ist denn mit Emil?
30:56Hat er immer noch keinen Mittagsschlaf gemacht?
30:57Nein.
30:58Ich glaube, er kann wirklich ohne seine Spielurin nicht einschlafen.
31:00Ich weiß noch, wie ich mit Hannah in dem Alter stundenlang durch Leipzig gefahren bin.
31:04Ja, wir wollten jetzt aber eigentlich keine Stadtrundfahrt machen.
31:08Vielleicht holen wir einfach noch mal die Post.
31:12Gut, dann komme ich später noch mal wieder.
31:15Ja, danke.
31:16Du kleiner Stritzi.
31:18Du kleiner Stritzi.
31:20Ja.
31:21Wollen wir noch mal die Post holen zusammen?
31:23Ja.
31:24Ja, los.
31:25Oh, da hilfst du mir.
31:26Wir gucken mal, ne?
31:34Wir gucken mal, ne?
31:35Wir gucken mal.
31:36Wir gucken mal.
31:44Wir gucken mal, ne?
31:45So, einmal hier und einmal hier.
32:14Wunderbar.
32:15Vielen Dank.
32:15Danke.
32:16Frau McGrath.
32:17Ach, hallo.
32:19Hallo, mein Schatz.
32:20Na, ist alles in Ordnung?
32:22Alles bestens.
32:23Vorhin war ein bisschen unruhig, aber Dr. Globisch und ich haben ihn wieder beruhigt.
32:27Danke, Sie helfen mir wirklich sehr.
32:30Könnten Sie noch einen Moment auf ihn aufpassen?
32:32Natürlich, wir zwei sind ein super Team, ne?
32:35Ja, mein Schatz.
32:36Er hat mir schon zwei Pharmavertreter erspart.
32:38Sie argumentiert als Emils Mutter, nicht als Ärztin.
32:46Natürlich.
32:47Sie hat Angst, Kai zu verlieren.
32:49Aber sich von Ängsten leiten zu lassen, ist nie eine gute Idee.
32:52Schon gar nicht in der Medizin.
32:53Trotzdem verständlich.
32:55Ich würde dich auch lieber ohne Bein haben, anstatt gar nicht.
32:58Ich wäge doch nun schon fast stündlich ab, was das Beste für ihn ist.
33:04Und ich bin mir sicher, dass ich Kai retten kann.
33:07Mit zwei gesunden Beinen.
33:10Auch wenn es ein langer Weg wird.
33:14Kai ist willensstark.
33:16Aber er lässt sich auch leicht aus der Bahn werfen.
33:20An einer Prothese würde er verzweifeln.
33:24Sie kommt.
33:29Philipp, bitte sei nett zu ihr.
33:35Sie haben recht.
33:37Wir sollten es wenigstens versuchen.
33:41Und ich habe mir auch über das Verfahren Gedanken gemacht.
33:43Was halten Sie von einem...
33:44Kathetergestützten Eingriff, ja.
33:47Ja.
33:51Ich melde ein OP an.
33:54Ich bin vor Ort.
34:11Mehr Kontrast, bitte.
34:18Da haben wir es.
34:19Die Arteria bucletea ist komplett verschlossen.
34:22Wo gab er die Kathete?
34:31Mit seiner Vollmacht zu kommen, war nicht sehr fair.
34:37Nein.
34:41So, bin am Thrombus vorbei.
34:45Ballon aufblasen.
34:45Das sieht gut aus.
34:53Frau Garty geht raus.
34:59Und nochmal Kontrastmittel.
35:08Durchblutung ist wieder hergestellt.
35:09Als Herbsttyp sollten Sie unbedingt mehr Brombeere tragen.
35:27Ich mache Ihnen einen Vorschlag.
35:28Ich trage in Zukunft mehr Brombeere und Sie vergessen nie wieder eine Allergie.
35:31Entschuldigung, Dr. Demir.
35:39Hallo, Mama.
35:39Benni.
35:42Das ist also Ihr kleiner Benni.
35:44Komm her, mein Junge.
35:46Ich glaube, wir sind ja auch fertig, oder?
35:48Wenn dein Lack getrocknet ist.
35:54Ach, schön.
35:55Geil,�� ist es.
36:03Geil.
36:04Geil.
36:05Geil.
36:06Geil.
36:07Geil.
36:08Geil.
36:21Geil.
36:22Geil.
36:24Fürs Erste hat er es geschafft.
36:44Ja.
36:46Fürs Erste.
36:50Gestatten Sie mir eine Frage.
36:51Ja. Sie stören Sie doch sowieso.
36:56Was genau hat Sie umgestimmt?
37:06Dass er mir vertraut.
37:11Dann dachte ich, sollte ich auch Vertrauen in ihn haben.
37:21Verstehe.
37:22Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
37:52Ja.
38:03Frau Marbert, ich hätte...
38:06Er ist gerade erst eingeschlafen.
38:10Aber Sebastian hatte nicht so viel Energie.
38:15Ja.
38:17Die leben klein.
38:19Man vergisst so schnell.
38:20Danke übrigens, dass Sie mich bei Frau Dr. Weber nicht verraten haben.
38:26Aber das kostet Sie was.
38:28Stellen Sie sich mal vor, Sie wären ja mit dem falschen Kind angekommen.
38:31Wie finden Sie es denn, wenn wir 50% des Gehalts von McNeil in neue Projekte der Schmerzklinik investieren?
38:4670.
38:46Lassen Sie uns bei 60 treffen.
38:47Na gut, dann laden Sie mich aber heute Abend auf ein Glas Wein ein.
38:50Das ist doch ein Deal.
38:55Spätzchen, alles gut.
38:56Psch, psch, psch, psch, psch.
38:57Ich guck mal, wo Dr. Weber bleibt.
39:02Ja, bitte.
39:03Och, bitte, Emil.
39:06Alles gut.
39:07Die Mama kommt gleich.
39:08Ja.
39:18Ja.
39:18Ja.
39:19Ja.
39:19Ja.
39:20Ja.
39:20Ja.
39:21Ja.
39:22Ja.
39:22Ja.
39:22Ja.
39:27Ja.
39:27Ja.
39:27Ja.
39:32Ja.
39:36Ja.
39:37Ja.
39:38Ja.
39:38Ja.
39:38Ja.
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