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  • vor 8 Monaten
Ein Feuerwehrball sorgt in Rosenheim für reichlich Gesprächsstoff. Nicht nur, dass es auf dem Großereignis zu einer handfesten Schlägerei kommt: Hinterher gibt es auch noch eine Leiche, die verschwindet, um dann bei Theresia Unterberger wieder aufzutauchen. Der Tote war ihr Geliebter und genoss in Rosenheim nicht gerade einen guten Ruf, hatte er doch nach dem Antritt seines Erbes die Pacht bei einigen Gewerbetrieben in Rosenheim deftig erhöht. Davon betroffen ist auch der Steinmetz Baby Hutschenreuther. Doch er bleibt nicht der einzige Verdächtige: Die attraktive Frau Unterberger hat für den Tatzeitpunkt nämlich kein richtiges Alibi, und auch die Ehefrau des Opfers, Aurelia Ferstl, könnte die Nase voll gehabt haben von den Eskapaden ihres Mannes.
Ulrichs Kombinationsgabe und Korbinians intime Kenntnis der Rosenheimer Mentalität hilft den Polizisten – die erneut von Gerichtsmedizinerin Dr. Rita Braun unterstützt werden – schließlich, den Fall zu lösen. Dass Baby Hutschenreuther Stockls Verlobter ist, Aurelia Ferstl eine alte Jugendliebe von Korbinian und sich Ulrich just in die Verdächtige Unterberger verguckt, macht die Lösung des Falles allerdings nicht gerade einfacher … (Text: ZDF)

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Transkript
00:00Zuerst machst du einen Stress und dann kommst du spät.
00:03Ich hörst auf Zeiten, ich kann doch nichts dafür, wenn dir die Uniform in der letzten Sekunde daherbringen.
00:07Wie schau es denn überhaupt aus? Komm her.
00:10Dunkelkabinion, darf ich nicht einmal bei einer Feuerwehrübung dabei sein?
00:14Das wird dir so passen. Teilnehmen darfst du erst, wenn du dir ein Maske gestehen kannst.
00:18Erzähl doch den Baum nicht so ein Blödsinn, der glaubt das noch.
00:21Das kann ich schon.
00:23So schaust du aus.
00:24Gut schaust du aus.
00:26Und du erst?
00:27Wie zeigt, dass du mir andere davon überzeugst?
00:30Nicht immer noch mehr.
00:31Was sind denn das für Töne? Willst du mich loswerden, ne?
00:36Wo bleibt denn überhaupt so, Ulrich? Fahrt der nicht mit uns?
00:39Fährt gerade fertig.
00:40Fahrt der mit?
00:41Auf geht's, Leute, packen wir es. Wir haben halt noch mehr Fahrten.
00:43Ja, ja.
00:43Ulrich!
00:47Bin schon da.
00:51Ja, du, Marie, hilf mir doch bitte mehr mit dem Ding da.
00:56Stimmt was nicht.
00:57Ganz im Gegenteil.
00:58Verstehe ich nicht.
01:01Die Marie ist halt fasziniert von der Makellosigkeit ihrer Erscheinung.
01:06Mei, ist angeboren.
01:09Gehen wir dann fahren?
01:11Ja.
01:11Macht das im Auto.
01:13Hat jemand meine Videokamera gesehen?
01:17Wir haben die Präsidium verschlampt.
01:18Komm, steig rein.
01:19Komm, steig rein.
01:24Und dieser Bauunternehmer mit seinen Verbindungen hat quasi dafür gesorgt, dass ich...
01:28Ja, und dieser Unternehmer mit seinen Verbindungen hat quasi dafür gesorgt, dass ich rausgeschmissen
01:42haben sie mir aus meiner Stadt. Ja, und? Jetzt bin ich hier.
01:48Du traust dich wenigstens erst.
01:50Ich weiß gar nicht, warum ich dir das erzähle. Ich habe das eigentlich noch nie jemand erzählt.
01:55Schön, dass das mir sitzt. Du sagst doch nicht weiter.
01:58Zu du.
02:00Wir und ich.
02:01Ja, was machst du so?
02:03Ich weiß nicht, was sie tun sollen.
02:06Beruflich oder privat?
02:09Privat.
02:12Du musst halt einfach auf deinen Bauch hören.
02:14Im Moment kribbelt er gerade schön.
02:26So gut, sagst du das?
02:27Was soll denn das?
02:28Willst du jetzt alle ein heiles Eheleben vorspielen, oder was?
02:31Du, ich wollte schon lange mal mit dir reden.
02:34Bleib doch mal da.
02:35Ihr wisst nicht, was wir noch miteinander zum Reden hätten.
02:39Darf ich bitte?
02:41Ich kann gar nicht tanzen.
02:42Ich meine zumindest nicht so was.
02:43Was willst du?
02:43Du kannst so ein Madel nicht zurückweisen.
02:45Ich bring's dir bei.
02:45Das ist aber Zeit lang her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben.
03:08Lass dich unschauen.
03:10Gut, schau's aus.
03:12Hast du dich praktisch gar nicht verändert?
03:14Hast dich so genau hingeschaut.
03:16Schöne Frau wie dich, macht dich doch nur interessanter.
03:21Darauf könnte ich verzichten.
03:24Dein Mann.
03:28Ein Zwiefacher, magst du?
03:30Freilich.
03:34Eins, zwei, drei, eins, zwei, drei, eins, zwei, eins, zwei...
03:37Das ist immer noch genauso gut wie früher.
03:41Du liest immer noch wie eine Fede in meiner Hand.
03:43Mein Baby ist der sanfteste Mensch auf der ganzen Welt.
03:46Also, ich sage Ihnen das jetzt ganz ehrlich.
03:49Mein Baby hat keine Schwächen.
03:51Außer, dass er vielleicht ein bisschen leifersüchtig ist.
03:54Aber dafür gebe ich ihm auch keinen Grund.
03:56Gell, Beatit?
03:58Sind Sie jetzt sicher vor dem Ulrich, seine Nachstellung?
04:02Was denn für ein Ulrich?
04:04Also, ich ziehe Sie recht schön, Herr Kriminalrat, gell?
04:06Das hätte Sie jetzt nicht gebraucht.
04:08Das hat er nicht so gemeint.
04:10Sagen Sie es ihm, dass Sie es nicht so gemeint haben.
04:13Das habe ich nicht so gemeint.
04:15Gute Pause!
04:28Wer ist der Tori?
04:30Virtuos gespielt, Herr Moor! Passt wie der Armstrong.
04:34Der Radlfahrer spielt dir jetzt auch nur Trompete.
04:38Genau.
04:39Danke.
04:42Und du sagst mir einfach so.
04:43Ja, mei.
04:44Ja, mei, ist das alles, was du dazu einfahrt?
04:47Schau, was soll ich denn jetzt?
04:48Willst du das gar nicht wahr sein?
04:50Erst versprichst du mir das Blaue vom Himmel
04:52und wenn es drauf ankommt, dann stehst du mir so ins Eck, oder was?
04:54Trägt dich doch nicht so auf.
04:56Als wenn ich es nicht geahnt hätte,
04:58ich tue mir gut, du hast mir es versprochen.
05:01Hey, was man halt so sagt,
05:03ist das ein Amethyst?
05:06Ja, und Perlen.
05:08Das hat meine Großmutter zur Hochzeit geschenkt gekriegt.
05:11Schön sind die.
05:12Ja.
05:14Was machst denn du da?
05:17Ich glaube, Sie verstehen etwas falsch.
05:18Da gibt es nichts Falsches zum Verstehen.
05:20Bibi, ich kann dir das erklären.
05:21Start bis mit dir, rede ich später.
05:24Jetzt lass es euch los.
05:30Bibi, Bibi, bitte, bitte, Bibi, hör auf.
05:33Bibi, Siehvoll.
05:36Hört's, halt auf.
05:37Bibi.
05:38Und ihr spielt's was.
05:39Alles klar, Chef.
05:42Bibi, Bibi, Siehvoll.
05:46Lass dich zusammen.
05:47Jetzt darf er gestalten.
05:48Wart du.
05:50Bibi, bitte, hör auf.
05:53Lass den los jetzt.
05:56Siehvoll.
05:58Siehvoll, bitte.
05:59Bibi, ich wollte dem Ulrich doch nur meinen Halsschmuck zeigen.
06:13Da war nix.
06:15Ja, genau so war's.
06:16So.
06:39Und?
06:41Nix mehr.
06:42Täter muss auch hier sein.
06:45Michi, lass alles absperren.
06:46Alles klar.
06:47Ihr bleibt's auf der Seite und du kämpfst verkehrlich.
06:50Jetzt höre ich nur das Biesl und nix.
06:51Okay.
06:52Ich kann einen aushalten.
06:52Bleib wieder da.
06:53Nein.
06:53Wo bleibt denn der Arzt?
06:56Und da.
06:56Wir haben einen riesen Unfall am Endhaltreieck.
06:59Und heute kommt alles zusammen.
07:00Und?
07:00Ein Einstich von einem ziemlich breiten Messer, würde ich sagen.
07:04Ich würde ja sagen.
07:06Und außerdem hat er an der Stirn ein Glaukom.
07:08Was ein Glaukom?
07:10Ja, so ein Ding da.
07:12Ein Feigerl.
07:13Du meinst der Hämatom?
07:14Ja.
07:15Das ist vom Sturz?
07:16Das wird ja heißen, dass er noch gelebt hat.
07:18Ja, vielleicht hat er noch gelebt, Minuten oder so nach dem Messerstich.
07:22Oder ist es von der Schlägerei?
07:23Ist der überhaupt tot?
07:29Pumpen tut nix mehr.
07:30Die Tatwaffe muss noch hier sein.
07:34Ja, worauf warten Sie dann?
07:36Durchsuchen?
07:37Wir wollen heim oder wollen Sie uns alle verhaften?
07:39Messer, bitte.
07:40Oh, hast du das.
07:44Also Sie haben wirklich rein gar nix gesehen?
07:46Nein.
07:47Wie ist Ihr Name?
07:47Christentia Michelbauer.
07:49Wo waren Sie?
07:49Wichsle, schnappt euch doch den Rutschenreiter.
07:52Siehst du, der Einzige, der ein großes Messer hat?
07:54So wär's das.
07:55Wieso soll denn der Baby auf den Ferstl losgehen, ha?
08:10Der war doch auf Erna eifersüchtig.
08:13Mit dem Ulrich Ferstl hat der Baby nix am Hut gehabt.
08:16Stimmt.
08:18Aber untersucht wird's trotzdem.
08:19Meine Herren.
08:26So können wir doch nicht weiter.
08:27Ist die Tatwaffe gefunden worden?
08:29Nein.
08:31Was denn mit dem Arzt?
08:32Ist noch an der Unfallstelle.
08:34Spuren?
08:35Gesichert.
08:37Ja, dann lösen Sie den Ball auf.
08:41Sperren Sie den Tatort ab, lassen Sie die Leiche wegbringen.
08:44Die Verhöre, die können wir ja im Präsidium genauso gut führen.
08:48Haben Sie eigentlich recht, Chef?
08:49Was?
08:51Wird erledigt.
08:53Herr Mohr, kümmern Sie sich um den Abtransport der Leiche, ja?
08:56Den Rest machen wir.
08:57Alles klar.
09:01Herrschaften!
09:01Warte, Söhne, da kannst du nach Hause gehen.
09:13Ja, Mensch, wo ist denn der Tote?
09:15Weiß nicht, habt ihr den Schraub transportiert?
09:18Nein, nicht, dass ich wüsste.
09:19Dann wird der Schraub transportiert worden sein.
09:21Der Winzelt?
09:22Ja, Moment, Sie haben doch gesagt...
09:23Was denn? Macht Schluss!
09:25Der Winzelt weiß nicht.
09:26Das reicht doch, was heute passiert ist.
09:28Winzelt?
09:29Winzelt!
09:31Morgen, Frau Stockel!
09:38Morgen, Herr Saturi!
09:40Ah, Herr Saturi!
09:41Wegen gestern.
09:43Das tut mir leid.
09:44Schon vergessen.
09:46Frau Stockel, habe ich meine Videokamera gestern irgendwo hier liegen lassen?
09:48Nein, ich habe es nicht gesehen.
09:50Aber wollen Sie vielleicht einen Kaffee?
09:52Gerne.
09:56Morgen!
09:58Morgen!
09:58Guten Morgen!
10:06Regens!
10:08Also, die Faktenlage ist kurz gesagt so, dass sich die Leiche des verstorbenen Herrn Ferstl-Ulrich
10:16nicht im Leichenschauhaus befindet.
10:18Und wo ist sie dann?
10:19Vielleicht in der Pathologie?
10:21Auch nicht.
10:22Herrschaft!
10:25Die Leiche war ja schon weg, wo ich sie habe abtransportieren lassen wollen.
10:29Und der Wirt, der Herr Bernrieder, hat gesagt, dass sie schon abtransportiert worden ist.
10:34Ja, und haben Sie es überprüft?
10:35Herr Gottes Willen, wer steht denn eine Leiche?
10:37Michi!
10:37Jetzt mal langsam.
10:40Wollen Sie damit sagen, dass Sie den ordnungsgemäßen Abtransport der Leiche dem Leo überlassen haben?
10:47Herr Moor...
10:48Kann mir vielleicht einer der Herren erklären, wie ein Toter an Tatort verlassen kann?
10:59Oder war der vielleicht am Ende gar nicht tot?
11:01Höh!
11:05Wenn Sie es so waren, dann möchte ich allerdings jetzt nicht in Ihre Haut stecken.
11:09Bringen Sie mir die Leiche.
11:12Oder Sie können sich gleich ein Revier für den Streifendienst aussuchen.
11:31Ich weiß ja...
11:33Es war doch schon so spät.
11:35Und den Toten nimmt doch niemand.
11:36Hör auf, Michi.
11:37Das hast du versemmelt.
11:39Moment.
11:41Ich glaube, ich weiß, wo die Leiche ist.
11:43Auf geht's.
11:44Ja, aber...
11:45Du bleibst da.
11:47Und checkst die Vergangenheit von diesem Walross.
11:49Baby Hutschenreiter.
11:50Walross.
11:52Der muss reden.
11:58Der Ulrich Ferstl wollte sich von hier trennen.
12:00Das war bei dem Gespräch ganz eindeutig.
12:02Warum sollte man ihn dann hier finden, wenn er sich trennen wollte?
12:05Glauben Sie, dass ein Toter aufsteht und wandeln kann mit der Lazarus?
12:07Na, wenn der liebe Herrgott die Hand im Spiel hat, ist alles möglich.
12:10Und glauben Sie, dass Ihr Herrgott den Ulrich Ferstl hat wieder auferstehen lassen?
12:14Na, wenn ich ehrlich bin, nicht wirklich.
12:16Wenn also Ihr Herrgott seine Hand nicht im Spiel hat, dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten.
12:21Entweder die Leiche ist gestohlen worden oder der Tote war gar nicht tot.
12:24Ja, da war nichts mehr.
12:26Sie haben selber den Puls gefüllt.
12:28Sie haben den Puls gefüllt.
12:32Also, da.
12:37Blut.
12:38Nehmen Sie mich bitte.
12:55Ja.
13:00Ist das der Karl-Amer-Lucki?
13:02Lucki!
13:03Es ist ein
13:03fremd-Ton.
13:06In Dissochaft, ich sage es auf einen
13:17en Amd Sipf Shoah.
13:21Es passiert immer noch kurz.
13:24Sie wissen eigentlich nicht genau dann hat er sich zusammen.
13:25Jetzt- Dus.
13:26Ja.
13:27L ais an죠 Sieben
13:28...
13:29La la
13:30El
13:31L respect
13:32Da steckst du also. Was hast du denn da? Sag her. Also doch.
13:52Mama, ich kann dir das erklären.
13:54Du hast nicht nur den Ulrich angelogen, sondern auch mich.
13:56Mama, ich wollte einen Film für euch machen.
13:58Mama, ich wollte dich überraschen. Ehrlich. Ich schwöre meinen Bauch vom Onkel Corbinian.
14:04Das ist aber ein dicker Schwur.
14:08Was hast du denn aufgenommen? Sag her.
14:13Gerade ist es noch gegangen.
14:15Nein, wenn du dich kaputt gemacht hast.
14:19Das wird teuer, das sage ich dir. Die Reparatur, die zahlst du von deinem Taschengeld. Verstehst du mich?
14:23Mama.
14:28So, jetzt ganz fest draufdrücken.
14:34Wird ja gleich besser gehen.
14:35Und keine aufregenden Befragungen, okay?
14:38Sag her, wie ist es möglich, dass ein eigentlich Toter ist aus eigener Kraft bis zu dieser Wohnenschaft?
14:43Weil kein Arzt den Tod festgestellt hat, sondern halt der Sanitäter.
14:46Das war ja leider kein Arzt in der Nähe.
14:48Jetzt fassen Sie mal auf. Ein Stich in die Nieren löst einen Schock aus, der im Extremfall einen Kreislauf vollkommen zum Erliegen bringt.
14:54Und dann hat es selbst ein erfahrener Notarzt schwer, überhaupt noch einen Puls zu führen.
14:59Jetzt gibt es aber den Fall, dass so ein Kreislauf sich auch noch einmal für kurze Zeit stabilisiert.
15:04Und das scheint bei dem Herrn Verstel dabei gewesen zu sein.
15:06Aber jetzt ist er tot.
15:08Können Sie nicht lesen. Das ist ein Totenschein.
15:11Der Mann ist tot. Also?
15:15Bleibt ja das auch.
15:16Kannst du mir ein paar Fragen beantworten?
15:26Du hattest was mit diesem Ulrich Verstel, oder?
15:29Mhm.
15:30Wie lange ging das schon?
15:33Über ein Jahr.
15:35Hatte er einen Schlüssel von deiner Wohnung.
15:38Du hast aber nicht gehört, wie er heute Nacht gekommen ist.
15:41Hast aber einen guten Schlaf.
15:44Ich habe Schlaftablette genommen.
15:46Warum?
15:46Warum haben Sie denn nicht schlafen können?
15:48Vielleicht wegen dem Streit, den Sie mit dem Ulrich Verstel gehabt haben?
15:53Worum ging es denn da dabei?
15:56Woher wissen Sie das?
15:58Von meinem werten Herrn Kollegen.
16:00Spionierst du mir nach?
16:01Frau Unterberger, wir sind bei der Polizei und nicht beim Bundesnachrichtendienst.
16:04Also wenn Sie bitte schön so freundlich sind, würden wir eine Frage beantworten.
16:06Ja, ich wollte mit ihm Schluss machen und er wollte nicht.
16:10Komisch, von meinen Kollegen hat sich das so angehört, als hätte der Ulrich Verstel Ihnen die Ehe versprochen gehabt.
16:15Und dieses Versprechen wollte ich jetzt nicht mehr einhalten.
16:17Oder, Herr Kollege?
16:18Ja, ich habe das Gespräch halt zufällig mitgehört.
16:21Du warst ziemlich sauer auf ihn.
16:23Zufällig hast du das Gespräch mitgehört?
16:25Ja.
16:25Natürlich war ich sauer auf ihn.
16:29Der Ulrich konnte ziemlich verletzend sein, wenn er wollte.
16:31Und er hat gewollt.
16:35Dieses Witte, die würde mich ganz gern ausruhen.
16:40Gleich haben wir es.
16:41Eine Frage noch.
16:42Wann haben Sie gestern den Feuerwehrball verlassen?
16:45So um halb zwölf.
16:47Hat dich jemand gesehen?
16:49Ja, jeder an meinem Tisch hat mich gesehen.
16:51Da sind die Namen drin.
16:53Das können Sie überprüfen.
16:54Das ist die Adresse vom Amtsarzt.
17:03Da gehen Sie halt nachmittag hin und lassen Sie eine Blutprobe machen.
17:06Aber zuverlässig, gell?
17:07Sonst müssen wir Sie vorführen lassen.
17:09Also, Wiedersehen.
17:20Das ist jetzt nötig, die Frau so anzugehen.
17:22Das Alibi von dir ist alles andere als wasserdicht.
17:24Wieso denn?
17:25Nein, die verabschiedet sich, geht raus, holt ein Messer, kommt zurück und sticht ihn auf.
17:29Und bei der Schlägerei hat niemand bemerkt, dass die nochmal zurückgekommen ist.
17:32Warum sollst du das tun?
17:33Wegen dem bisschen Streit.
17:35In jeder Beziehung gibt es Streit.
17:37Weil er sein Eheversprech nicht halten hat wollen.
17:39Nichts ist gefährlicher als eine Frau, die in ihre Ehre gekränkt ist.
17:43Ach stimmt.
17:43Sie sind ja unser Frauenexperte, gell?
17:46Was komisch ist, dass Sie immer noch allein sind.
17:48Sie persönlich brauchen es nicht gleich werden.
17:50Nur weil Sie sich ärgern.
17:51Was ich nicht verstehe, ist, dass wir das Messer noch nicht gefunden haben.
18:04Wollt ihr was trinken?
18:24Nein, danke.
18:25Das ist mein Kollege Sartori.
18:27Grüß Gott.
18:28Aurelia, wir kommen von der Theresia Unterberger.
18:36Wir haben dort einen Mann gefunden, tot.
18:41Das scheint dich gar nicht zu wundern.
18:45Der Ulrich hat mit der Unterberger ein Verhältnis gehabt, schon über ein Jahr.
18:49Hat er das nichts ausgemacht?
18:53Am Anfang schon, aber dann haben wir uns arrangiert.
18:56Was heißt es, Sie haben sich arrangiert?
19:00Ja, er lebt sein Leben und ich lebe meins.
19:03Wollte er sich nicht scheiden lassen?
19:04Nein, nie.
19:06Ich meine, er hat immer mit einer anderen Frau zusammengelebt.
19:10Scheidung war nie ein Thema.
19:12Jedenfalls bis jetzt.
19:15Können wir uns ein bisschen umsehen?
19:17Ja, bitte.
19:18Danke.
19:19Stefan?
19:19Stefan?
19:19Ist das ein Däffrecker?
19:28Nein, ein Sperrl.
19:30Ach so.
19:31Das ist ein Däffrecker.
19:33Der Kriegsrat vom Hofer.
19:37Andreas Hofer.
19:40Schön.
19:43Das ist überhaupt eine saubere Sammlung bei Land.
19:45Mein Mann hat Geld geerbt.
19:50Viel Geld.
19:51Hat mich mit einer anderen betrogen.
19:54Ich hätte viele Gründe gehabt, ihn umzubringen.
19:57Das denkst du?
19:58Der bricht doch nicht meinen Kopf.
20:02Du hast immer schon ein bisschen viel nachgedacht.
20:06Aber ich bin doch jetzt die Hauptverdächtige.
20:08Stimmt's?
20:08Du bist eine Verdächtige.
20:10Stimmt.
20:10Glaubst du, dass ich ihn umgebracht habe?
20:15Das glaub ich mir, wenn man den Beruf schon lange hat gewöhnt.
20:21Weißt du noch, wie ich mir damals den Arm ausgerenkt habe?
20:24Ja.
20:26Du hast meinen Arm genommen, hast dich hingesetzt und hast gesagt, das tut jetzt ein bisschen weh.
20:31Aber lange nicht so, wie wenn mir jetzt nichts machen würde.
20:36Und dann hast du kurz, aber sehr heftig an meinem Arm gezogen.
20:39Und es hat sehr wehgetan.
20:40Aber ziemlich schnell war es besser.
20:44Du hast immer für alles Erlösung gewusst.
20:47Ich habe ihn nicht umgebracht.
20:49Das findest du raus.
20:54Ich fahre ins Nachlassgericht.
20:57Sie können ja weiter Witwen trösten.
20:58Wiederschauen.
21:12Auf Wiederschauen.
21:13Und wegen der Sache Hutschenreuter, wenn Sie mir das bitte gleich rüberschicken.
21:18Der Tod ist, als er wieder aufgetaucht hat.
21:21Wie erfreulich erfreulich.
21:22In der Wohnung von der Theresia Unterberger, seiner Geliebten.
21:25Also interessant.
21:27Sie, die Feststellung der vorläufigen Todesursache durch den Sanitäter.
21:31Also, das ist ein Vorgang, der nicht unbedingt in der Öffentlichkeit diskutiert werden sollte.
21:36Verstehen Sie es?
21:36Selbstverständlich.
21:38Glaubst du auch noch von der Presse?
21:39Also bei mir nicht.
21:41Bei mir auch nicht.
21:42Äh, wenn was kommt, an mich durchstellen.
21:44Und wegen der Unterberger machen Sie Druck.
21:46Es ist gut, wenn der Fall schnell aufgekehrt ist.
21:49Selbstverständlich.
21:49Herrschaftszeiten, immer wenn ich einen Kaffee möchte, ist die Kanne leer.
21:59Glaubst du das?
22:00Frau Stocker, warum holen Sie euch das Wasser auf der Toilette, wo wir doch hier auch ein schönes Wasser anhaben?
22:05Das Wasser dort ist weicher.
22:06Ach so.
22:09Der Bericht aus der Pathologie.
22:12Danke.
22:13Was ist ja schnell, Frau Doktor? Was steht denn drüben?
22:16Das weißt doch eh nicht.
22:18Ja, Frau Stocker.
22:19Das war doch das erste Mal, dass Sie den Bericht aus der Pathologie nicht lesen.
22:26Ohreinstich in die Niere. Todesursache war der hohe Blutverlust.
22:30Zeitpunkt des Todes?
22:32Zwischen ein und zwei Uhr morgens. 3,4 Promille hat der gehabt.
22:36Der Breite kann Messerstich mehr. Irgendwas über die Tatwaffe?
22:40Klingenbreite 3 bis 4 Zentimeter.
22:43Und was sagt denn Ihre kriminalistische Intelligenz dazu?
22:47Ich würde sagen, ein Brotmesser.
22:49Ja. Jedenfalls kein Hirschfänger.
22:52Servus.
22:52Da. Der Hutschenreuter hat eine Vorstrafe wegen leichter Körperverletzung.
22:56Da schau her.
22:58Haben Sie das gewusst, Frau Stocker?
23:00Machen Sie sich um mich keine Sorgen.
23:02Der Baby ist eine Seele von einem Menschen.
23:04Wie Sie überprüft, ist das Alibi von Ihrer Unterberger?
23:09Ja, ist recht.
23:11Hofer, Kripp, Rosenheim. Servus.
23:14Ist für Sie.
23:17Ach und Herr Mohr, führen Sie den Hutschenreuter zum Verhör vor?
23:20Ist gut, ja.
23:20Was? Der Vincent.
23:23Der Hutschenreuter.
23:25Und den Akku habt Sie auch geladen.
23:27Mhm.
23:28Uli, ich wollte bloß einen Filmfeld machen.
23:31Ja, ich weiß, du hast es ja nicht mit Absicht gemacht, aber es ärgert mich trotzdem.
23:35Wir bezahlen selbstverständlich die Reparatur.
23:37Gern, Vincent?
23:38Ja, Mama.
23:39Dann lass ich.
23:44Mach einen Garantiefall draus und
23:46aus nächstem fragst du mich, okay?
23:48Großes Kriminelle, Helmut.
24:09Ja, Kriminelle, was machst denn du da?
24:36Magst du ein Weißbier?
24:36Ein Weißbier.
24:39Sag mal, Leo, die Sprühmaschinen im Festsaal, ist das halt gestern Abend geklärt worden?
24:43Ihr habt doch den Festsaal versiegelt. Das kann ja nicht. Und Weißwürst?
24:46Na, danke, ich hab schon.
24:48Rosi, bringst du ein paar Weißwürst?
24:54Ist das das Messer?
24:55Was meinst du jetzt?
24:57Du weißt schon, das ist, wo der Ferstler miterstocher geworden ist.
25:01Apropos, weißt du, warum der Ferstler so verhasst war?
25:04Sein Vater war ein großer Immobilienmakler. Ferstl und Bauberger, kennst du doch. Das war seine Firma.
25:10Naja, und der ist vor einem halben Jahr gestorben und hat dem Jungen alles vermacht.
25:14Von der Loreto-Wiesen bis zum Riedergarten.
25:18Und das Erste, was der gemacht hat, war die Pacht, beziehungsweise die Miete bei all seinen Klienten zu erhöhen.
25:23Bei dir?
25:23Um die Erbschaftssteuer zu bezahlen, hat er gesagt.
25:27Na, das hat vielen nicht gepasst.
25:29Ist für einen Hund, der Ferstl.
25:31Gewesen.
25:32Gewesen.
25:35Einen guten Herr Kommissar.
25:37Die hat doch schon.
25:38Er weiß, Wurscht geht immer.
25:39Herr Kollege, wollen Sie einkaufen?
25:49Ihr feiner Herr Neff wird meine Videokamera ruiniert. Das wird teuer.
25:52So, ruiniert hat er sie.
25:53Ja, ruiniert hat er sie. Sie lässt ihn immer nicht mehr einschalten.
25:56Ja, wenn das stimmt, werden wir den Schaden selbstverständlich ersetzen.
25:58Was soll denn das heißen, wenn das stimmt?
26:01Warum sich erfindet das einfach, oder was?
26:02Das heißt, dass ich erst mit dem Vincent darüber reden möchte.
26:05Trämen Sie einen nicht so auf. Ist ja bloß eine Videokamera.
26:07Ist ja bloß eine Videokamera. Sie haben leicht reden.
26:09Wissen Sie, was das Ding gekostet hat?
26:10Nein.
26:13Was haben Sie inzwischen gemacht? Weißwürste getestet, oder?
26:16Nein, ich habe ermittelt.
26:17Ach so.
26:19Ja, der Ulrich Ferstl hat bei allen seinen Klienten die Pacht erhöht.
26:22Deswegen war das so verhasst.
26:24Da haben viele Leute einen Grund gehabt, dem was anzutun.
26:26Einer Pachterhöhung bringe ich keinen um, Herr Hofer.
26:28Ihre Aurelia Ferstl, die ist die Schlüsselfigur in dem Fall.
26:30Jetzt fahren Sie weiter, Sie halten den ganzen Verkehr auf.
26:33Das glaube ich nicht.
26:35Fahr zwei, da was so nicht ist.
26:38Die Frau erbt die halbe Innenstadt von Rosenheim.
26:40Ja!
26:41Sie war am Tathat und sich hat sogar ein doppeltes Motiv.
26:44Eifersucht und Geld.
26:45Und wenn Sie jetzt versuchen, Sie aus alter Verbundenheit zu schützen,
26:48dann kommen Sie selber in die Bredouille.
26:50Niemand will die schützen.
26:51Und warum sind Sie der Letzte, der mir einen Vortrag wegen Befangenheit halten kann?
26:55So wie Sie die Unterberger beim Verhör angesäuselt haben.
26:57Das ist ja wohl ein Unterschied, ob man eine Frau schützt, weil sie gerade unter Schock steht,
27:00oder ob man sich von seiner Jugendliebe einkochen lässt,
27:02obwohl sie die Hauptverdächtige in einem Mordfall ist, oder?
27:04So.
27:06Was?
27:08Passen Sie mal auf.
27:09Ihr impertinenter Ton geht mir schon lange auf den Wecker.
27:11Wenn sich hier einer einkochen lässt, dann sind Sie das.
27:13Ja, ist ja gut!
27:14Sie haben doch überhaupt kein wirkliches Interesse an der Kriminalistik.
27:17Was für Sie zählt, ist doch nur, dass Sie früh genug aus dem Kommissarjahr drauskommen,
27:20dass Sie sich in den Biergarten reinsetzen.
27:22Sie?
27:22Sie führen Ihre Ersatzkriege, weil Sie aus Ihrem Paradies in München rausgeflogen sind.
27:27Hören Sie doch mal zu!
27:28Wissen Sie, was Sie sind?
27:30Nebenerwerbskommissaren!
27:30Feierabend, Kriminaler!
27:32Drei mal auf der Devise lieber zwei Augen zudrücken, als ein blaues Auge riskieren!
27:35Sie ersatzten, James Bond!
27:37Was?
27:37Sie spielen den Fluss der Beschützer von der Unterbeer-Arbeitsklamp, dass bei ihr landen können!
27:41Das nehmen Sie zurück!
27:42Gleich zeig doch voran!
27:43Das nehmen Sie zurück, sonst tragen wir es gleich hier aus!
27:45Gar nichts, nehme ich zurück!
27:46Jetzt gehen wir uns noch ein bisschen auseinander und zeigen wir Ihre Ausweise!
27:49Zeit versorgt!
27:50Jetzt schreit zeig!
27:50Ach so, es handelt sich also um eine Ermittlung!
27:54Grüß Gott, Verstocking!
27:56Das geht ins Labor!
27:58Das kann er nicht machen!
27:59Was?
28:00Das geht's weit!
28:02Wer kann was nicht machen?
28:05Der Baby ist doch kein Verbrecher!
28:08Der was angekettet werden muss!
28:09Willi, was haben Sie den Auftrag ausgeführt?
28:17Danke, Herr Mohr!
28:18Nehmen Sie ihm die Handschellen ab!
28:20Aber nur für Ihre Verantwortung!
28:23Warum haben Sie denn die Mühe der Vorführung gelassen?
28:25Das werden Sie gleich sehen!
28:25Sagen Sie, Herr Hutschenreuther, stimmt es, dass Sie Ihren Steinmetzbetrieb vor zwei Wochen
28:36geschlossen und Insolvenz angemeldet haben?
28:44Und warum?
28:45Ich meine, es war doch ein gut geführtes Geschäft, beste Lage, derer gegenüber vom Friedhof?
28:50Ja, mei, es wird nochmal klappen!
28:53Der Ferstl hat die Bracht erhöht!
28:55Und deshalb haben Sie ihn erstochen?
28:57Nein!
28:59Mein Hirschfänger ist für richtiges Wild reserviert, nicht für so einen Aasgeier!
29:03Sie haben ihn ja nicht mit dem Hirschfänger erstochen, sondern mit dem Brotmesser!
29:07Sie sind nach der Lauferei zur Theke gegangen, haben das Brotmesser genommen in den Zugstöcher
29:11und dann haben Sie das Messer in die Spülmaschine gesteckt und eingeschalten!
29:15Das ganze Blut wird abgewaschen!
29:17Was Sie aber nicht bedacht haben, ist, dass die Fingerabdrücke nicht abgewaschen werden!
29:21Ich habe ihn nicht umgebracht!
29:22Darum findet sie auf keinem Messer irgendeinen Fingerabdruck!
29:26Dürfen wir jetzt gehen?
29:32Vorläufig!
29:33Aber halten Sie sich zu unserer Verfügung!
29:34Was soll man machen ohne Ergebnis von der Spurensicherung?
29:43Na, wir hätten ihn bis morgen da breiten können!
29:45Ach, das können wir doch der Stockel nicht antun!
29:47Außerdem ist er ja sozusagen Polizei bekannt, oder?
29:50So nachsichtig kenne ich Sie gar nicht!
29:51Sie sind verliebt!
29:52Ich muss noch lange arbeiten!
29:56Heute wird spät!
29:57Ich habe noch ein paar Sachen aufzuarbeiten!
29:58Was ist denn geschuldigt beim Herrn Satori?
30:00Mach ich schon noch!
30:02Du hast es mir versprochen!
30:03Ja!
30:04Ja!
30:05Ich kann sowas halt nicht so gut!
30:11Bis mir jetzt bis!
30:19Dann bis morgen!
30:20Du sag mal, den Buben habe ich heute noch überhaupt nicht gesehen!
30:28Kannst du nicht!
30:29Der hat Hausarrest!
30:31Wegen der Videokamera, gell?
30:32Der Satori habe ich heute schon angerannt!
30:35Du, die Reparatur ist zu immer bei mir!
30:37Weil ich möchte es nicht, dass der Ulrich deswegen Scherereien hat!
30:42Was ist, was in dem Kopf von dem Buben vorgegangen?
30:44Jetzt tu nicht er so!
30:46Du warst schlimmer!
30:47Ich?
30:47Ja!
30:49Find's lieber raus, wo der Ulrich die Kamera zur Reparatur hinbracht hat!
30:52Na, das weiß ich schon!
30:54Ich war Schlimmer!
30:55Was ist denn los?
31:08Karwinian, bei der Untersuchung von dem Alibi von der Unterberger habe ich noch einen Zeugen gefunden!
31:14Und der hat gesagt, dass er sie kurz vor zwölf noch einmal im Festzeug gesehen hat!
31:17Also eine Viertelstunde später, als was sie dir gesagt hat!
31:21Na, ich hab's doch gewusst!
31:22Du, ich sag das dem Satori und soll sie sofort vorführen!
31:25Der wollte nicht einmal auf dich warten!
31:27Was ist denn mit dem los?
31:28Keine Ahnung!
31:29Vielleicht hat er eine berufliche Sinnkrise!
31:30Gut, du hast mich angreifen, hast du mich?
31:32Du, Karwinian!
31:34Wege dem Abtransport von der Leiche!
31:36Vergieß es!
31:43Warum hast du mir das nicht gleich erzählt?
31:44Morgen!
31:46Na, Sie sind aber heute besonders fleißig!
31:49Würden Sie mich da vielleicht informieren?
31:51Frau Unterberger ist um kurz vor zwölf von dem Zeugen noch einmal im Festsaal gesehen worden!
31:55Sie sagt, sie hat ihre Handtasche dort vergessen!
31:58Also, warum hast du uns das nicht gleich erzählt?
32:00Ich hab's vergessen!
32:05Hast du vielleicht noch was vergessen?
32:07Zum Beispiel, dass du den Ulrich Fersl erstochen hast?
32:11Was?
32:12Na ja, er hat ja doch die Ehe versprochen!
32:14Jetzt wollte er sein Versprechen plötzlich nicht mehr einhalten!
32:16Du warst natürlich wütend auf ihn!
32:18Du bist raus im Biergarten gegangen!
32:19Dann hast du den Lärm von der Schlägerei gehört und
32:22bist noch einmal zurückgekommen!
32:25Und da stand er plötzlich vor dir!
32:27Du hast die Nerven verloren,
32:29hast dir ein Messer aus der Schublade genommen
32:30und auf ihn eingestoben!
32:31Einen merkwürdigen Beruf hast du dort ausgesucht?
32:37Niemand hat was gesehen!
32:39Du nimmst das Messer, steckst es in die Geschirrspülmaschine,
32:41schaltest ein,
32:43dann läuft was schief!
32:47Der Fersl ist nämlich so betrunken,
32:48dass er gar nicht mitgekriegt hat,
32:49wer überhaupt auf ihn eingestochen hat.
32:51Er geht davon aus, dass es seine Frau war.
32:53Aus Eifersucht.
32:55Und deshalb
32:56geht er jetzt nicht nach Hause, sondern zu dir.
32:59Er schafft es aber nur,
33:00bis ins Badezimmer, wo er schließlich verblutet.
33:03Von all dem hast du nichts mitbekommen,
33:04weil du dir eine Schlaftablette genommen hast.
33:06Das hat die Blutuntersuchung bestätigt.
33:08Als wir ihn dann am nächsten Morgen bei dir finden,
33:10musst du uns nicht mal was vorspielen.
33:12Schock ist nämlich echt.
33:14Dass du mir sowas zutraust.
33:15Geresia,
33:22wir sind noch nicht fertig.
33:24Ich hab den Ulrich Fersl geliebt,
33:27aber der Alkohol
33:27und diese verfluchte Erbschaft,
33:29die haben ihn total verändert.
33:30Er hat mich verletzt, ja,
33:32aber deswegen einen Menschen umbringen.
33:35Auf dem Feuerwehrball,
33:36da warst du mir sofort sympathisch,
33:38du warst so offen,
33:38so, so unverstellt.
33:40Ich hab gedacht,
33:41endlich einmal ein Mann,
33:42der nicht so verdruckst ist
33:45wie die meisten anderen Männer.
33:48Tja, leider
33:48habe ich mich getäuscht.
33:51Du bist so einer,
33:52der für den persönlichen Erfolg
33:53über Leichen geht.
33:55Wenn du für deine ungeheuren Anschuldigungen
33:57auch nur irgendeinen winzigen Beweis
33:59vorlegen kannst,
34:00dann kannst du mich ja verhaften.
34:01Aber jetzt
34:02geh ich.
34:10Wenn eine Frau liebt,
34:16dann liebt sie.
34:17Verstehen Sie mich.
34:25So habe ich das gestern nicht mehr in Kopf.
34:34Und?
34:40Ja, nein.
34:44Jede Menge erstklassiger Verdächtiger.
34:47Nicht einmal einen zweiklassigen Beweis.
34:48Was sagt denn das Labor?
34:50Drei Minuten Spülgang
34:51mit 60 Grad.
34:52Da bleiben keine Spuren übrig.
34:54Fingerabdruck?
34:55Nichts.
34:56Das ist ja fix nochmal.
34:57Mir rennen die Leute
34:57von der Presse in die Tür ein.
34:59Irgendwo macht der Täter
35:01doch immer einen Fehler.
35:02Was ist denn mit der Ehefrau?
35:05Die ärgt doch alles.
35:06Das ist doch ein erstklassiges Motiv.
35:08Das ist das Revier
35:08von meinem Kollegen.
35:09Ja, ich konnte mit unserem Verdacht
35:11konfrontieren.
35:12Und wenn sie dann leugnet,
35:13stehen wir wieder
35:13mit runtergelassenen Hosen da.
35:15Was?
35:16Bildlich gesprochen, Chef.
35:17Na ziehen Sie sich die Hosen
35:18wieder rauf
35:19und lassen Sie sich mal
35:20was einfallen.
35:22Wofür zahlt denn
35:23in der Freistaat
35:23das viele Geld?
35:26Das viele Geld
35:27ist noch flach.
35:28So, Tori?
35:40Du, Ulrich,
35:41es ist zwecks der Kamera.
35:42Au!
35:42Das darf doch nicht wahr sein!
36:07Klar, Kovalea!
36:08Genau in dem Moment, Herrschaft!
36:10Das konnte doch der Burr
36:11nicht wissen,
36:11dass da sowas passieren wird!
36:13Das ist wohl sie auch!
36:14Wenn ich die ganze Zeit
36:14im Busen von der Kellnerin
36:15gefilmt hätte es dann!
36:16Das tut mir ja leid,
36:19Ulrich!
36:20Ist schon gut.
36:24Keine Sprecher.
36:25Entschuldigung!
36:26Korpignan, schau!
36:28Akteferstl!
36:29Mir ist da was aufgefallen!
36:43Korpignan?
36:50Was soll denn das?
36:58Warum müssen wir uns
36:59eigentlich hier treffen?
37:05Warum sagst du nichts?
37:11Kennst du den Valentin?
37:13Meinst du den Schnapsbruder?
37:14Der bei jeder Feier
37:15rumschnaut?
37:17Das war früher
37:17mal ein sehr vermögender
37:18Großhändler.
37:19Er hat viel Geld
37:20im Osterhandel gemacht.
37:22Ja, traurig.
37:22Aber warum erzählst du mir das jetzt?
37:25Der hat seine Frau umgebracht.
37:28Mit dem Jagdgewehr erschossen.
37:29Das war kein Unfall.
37:31Sie haben stritten.
37:33Dann hat er zur Waffe gegriffen
37:35und hat abgedrückt.
37:37Die Beweislage
37:38war damals eindeutig.
37:40Aber er hat sich mit seinem Geld
37:41ein paar Zeugen gekauft.
37:43Die haben behauptet,
37:43sie hätten ihn
37:44beim Garten springen gesehen.
37:46Also wurde er nie angeklagt.
37:47Und der Mord
37:49ist nie aufgeklärt worden.
37:53Und kaum zwei Jahre später
37:55hat er das Geschäft verkauft müssen.
37:57Nicht viel mehr
37:58als ein Jahr hat er braucht,
37:59bis er das ganze Geld
38:00versprüht gehabt hat.
38:02Ist dir was aufgefallen?
38:03Was denn?
38:05Beim Valentin.
38:07Der redet mit sich selber.
38:10Der redet mit seiner Frau.
38:15Schau, Aurelia,
38:16wir wissen,
38:17dass du und dein Mann
38:18das ihr Gütertrennung
38:19vereinbart gehabt habt.
38:20Wenn er sich scheiden hätte lassen,
38:22wärst du leer ausgegangen.
38:22Zuerst ertragst jahrelang
38:26seine Demütigungen
38:27und dann stehst du plötzlich
38:28mit leeren Händen da.
38:29Er heiratet eine Junge
38:30und sie kriegt alles.
38:32Die Villa, die Möbel,
38:33den Schmuck,
38:34die Bilder.
38:37Die versteht doch überhaupt
38:38nichts von Kunst.
38:40Aurelia.
38:43Ein freiwilliges Geständnis
38:45bringt einen großen Straferlass.
38:46Wie hast du damals immer gesagt?
38:56Das tut jetzt ein bisschen weh.
38:58Aber lang nicht so,
39:00wie wir mir jetzt nichts machen würden.
39:05Es ist eh vorbei.
39:09Ich wollte dich schon anrufen
39:11und dir alles sagen.
39:14Ja, ich war's.
39:16Ich konnte es einfach nicht ertragen,
39:19dass die alles hätten kriegen sollen.
39:22Und ich habe ihn da immer nur geliebt,
39:25obwohl er so wildsau war.
39:28Aber er wollte die Teresa Unterberger
39:30gar nicht heiraten.
39:33Was?
39:38Ich habe auf dem Feuerwehrball
39:40zufällig ein Gespräch
39:40von den beiden mitbekommen.
39:43Er wollte weg von ihr.
39:45Was?
39:46Warum hat er das mir nicht gesagt?
39:52Warum hat er das mir nicht gesagt?
39:54Warum hat er das mir nicht gesagt?
39:54Irgendwie wird es nix mit uns zwei.
40:13Warte, ich will nicht.
40:26Herr Sattori?
40:27Was gibt's?
40:29Wissen Sie, was ich Ihnen hoch anrechne?
40:31Nein.
40:33Dass Sie mir auf dem Feuerwehrball
40:34vor allen Leuten recht gegeben haben.
40:36Das finde ich ganz stark.
40:52Ist schon gut.
40:53Ich wollte mich noch entschuldigen.
41:06Komm jetzt.
41:12Wir gehen.
41:12Nein, Baby.
41:14Ich habe Kopfweh.
41:18Die Herren Kommissare bringen mich nach Hause.
41:21Was?
41:21Ich glaube, der Baby Hutschenreiter kann einen Elch
41:38Ich glaube, der Baby Hutschenrötter kann einen Elch mit einer bloßen Faust erschlagen.
41:52Kann sie nicht einmal den Mund halten, Herr Hofer.
41:54Herr Saturi, bei uns im Oberland gibt es eh keine Elche.
42:00Weil sich der Baby Hutschenrötter alle erschlagen hat.
42:08Der Baby Hutschenrötter

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