00:01Ende 2024 sind hunderte Männer aus armen Regionen Bangladeschs nach Russland gereist.
00:07Sie glaubten dort als Köche, Wäschearbeiter oder Reinigungskräfte zu arbeiten.
00:11Doch nur wenige Tage nach der Ankunft merkten viele, sie wurden belogen.
00:16Nach Aussagen von Männern, die fliehen konnten, waren die Dokumente keine Arbeitsverträge.
00:20Sie sollten Militärverträge unterschreiben. Auf Russisch.
00:23Ein Betroffener erinnert sich an die Worte eines russischen Kommandanten.
00:27Die Männer wurden in Lager gebracht.
00:31Dort erhielten sie innerhalb weniger Tage eine Ausbildung für den Umgang mit Waffen und Drohnen.
00:48An der Front seien sie oft in die gefährlichsten Bereiche geschickt worden, als menschliche Schutzschilde, sagen die Betroffenen.
00:57Italiengebiethadungen werden Sie in die
01:22Ein Mann aus Bangladesch sei vor ihren Augen von einer Drohne getötet worden, berichten Kameraden.
01:34Viele gelten bis heute als vermisst. Der letzte Kontakt lief oft über kurze Sprachnachrichten.
01:52Auch der 20-jährige Sayyad meldete sich verzweifelt bei seinem Vater.
01:56Dieser erinnert sich später an die, Zitat, letzte Nachricht von seinem Sohn.
02:00In Bangladesch laufen Ermittlungen gegen vermeintliche Jobvermittler, die Verbindungen zu russischen Strukturen haben sollen.
02:30Nach Angaben der Behörden gelten bereits rund 40 Männer als tot.
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