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  • vor 2 Tagen
Australien war globaler Vorreiter, jetzt zieht Frankreich nach: Die Nationalversammlung in Paris hat ein Verbot von Online-Netzwerken für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren auf den Weg gebracht. Die Abgeordneten stimmten mit klarer Mehrheit für den Gesetzesentwurf. Bereits zum nächsten Schuljahr könnte die Reform in Kraft treten, wenn der Senat ebenfalls zustimmt.

Credit: AFP

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Transkript
00:01Australien war globaler Vorreiter, jetzt zieht Frankreich nach.
00:05Die Nationalversammlung in Paris hat ein Verbot von Online-Netzwerken für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren auf den Weg gebracht.
00:14Die Abgeordneten stimmten mit klarer Mehrheit für den Gesetzentwurf, der noch vom Senat beschlossen werden muss.
00:20Bereits zum nächsten Schuljahr könnte die Reform dann in Kraft treten.
00:24Das Verbot umfasst unter anderem TikTok, Snapchat und Instagram.
00:29Gegen Online-Enzyklopädien wie Wikipedia und pädagogische Inhalte richtet sich das Vorhaben nicht.
00:36Ziel des Gesetzes ist es, gesundheitsschädliche Folgen der Online-Dienste auf Heranwachsende zu vermeiden.
00:42Zu den Risiken zählen etwa Cybermobbing, das ständige Vergleichen mit anderen oder brutale Inhalte.
00:49Zudem sollen an Frankreichs Schulen Handys künftig auch in der Oberstufe nicht mehr erlaubt sein.
00:55Die Mobiltelefone müssen entweder abgeschaltet in der Tasche bleiben oder sie werden allmorgendlich zu Unterrichtsbeginn eingesammelt.
01:03In Australien war im Dezember das weltweit erste Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche in Kraft getreten.
01:10Auch andere EU-Länder erwägen Einschränkungen.
01:13In Deutschland nahm Ende August eine Expertenkommission ihre Arbeit für ein mögliches gesetzliches Mindestalter für Online-Netzwerke auf.
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