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Nachrichten des Tages | 22. Januar 2026 - Abendausgabe

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Transkript
00:01US-Präsident Trump hat sich mit NATO-Generalsekretär Rütte auf ein Rahmenabkommen zu Grönland geeinigt.
00:07Doch viele bleiben skeptisch.
00:10Die EU ist kein Sklave der USA, sagt Ex-Kommissionschef Juncker im Interview mit Euronews.
00:16Sie dürfe sich neokolonialem Verhalten nicht unterwerfen.
00:20US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, er werde die für den 1. Februar angedrohten Zölle gegen acht europäische Länder nicht erheben.
00:28Denn er habe bei den Gesprächen über Grönland mit NATO-Generalsekretär Mark Rütte in Davos Fortschritte erzielt.
00:36Es gebe eine Rahmenvereinbarung für ein künftiges Abkommen, das den USA und allen NATO-Mitgliedern zugutekomme.
00:43Trump gab kaum Details zum Inhalt des Abkommens bekannt.
01:00Dennoch bleiben viele skeptisch, allen voran die Menschen in Grönland und Dänemark.
01:05Das ist, dass Präsidentens ambitionen intakt ist.
01:08Es ist natürlich isoliert und positivt, dass es gesagt wird, dass wir nicht zu brauchen militärmacht.
01:16Das muss man natürlich unternehmen.
01:18Aber das wird nicht den här Satz zu gehen.
01:20Denn es wird sehr klar beobachtet, dass es besser ist, als es zu leben, und dass Danmark nicht kann passen auf Grönland.
01:30Also die Herausforderungen sind, dass es immer noch ein Künstlerische Integrität gibt, das nicht mit den Institutionen verbunden ist.
01:40Trumps Pläne, Grönland zu kaufen, haben die NATO in ihren Grundfesten erschüttert.
01:50Bei der Rede von Donald Trump in Davos war der Andrang enorm.
01:54Unter denen, die vor Ort dabei waren, sind der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore und Kroatiens Ministerpräsident.
02:02Euronews hat die beiden befragt.
02:10Ich glaube, das war nicht komplett.
02:11Also, keine Gefahr für Grönland für Grönland.
02:15Das war ein guter Messer.
02:16Ich denke, die einzige Weg zu lösen, ist, dass wir uns zu sprechen sprechen.
02:21Es gibt keine andere Weg.
02:22Ich denke, die Transatlantische Partnerschaft ist wichtig, war historisch wichtig, und wir sollten alles machen, dass es immer wichtig ist.
02:29Ich bin sicher, dass es keine andere Weg gibt, als zu sprechen.
02:33Das war sehr klar heute.
02:34Neokoloniales Verhalten nennt der ehemalige EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker das Gebaren der USA.
02:58Und dem könne die EU sich nicht unterwerfen, betonte er im Interview mit der Euronews-Sendung Europe Today.
03:05Juncker hat Erfahrung mit Donald Trump.
03:07Er leitete in dessen erster Amtszeit die Europäische Kommission und wendete einen Handelskrieg durch Verhandlungen mit Trump ab.
03:13Der US-Präsident hatte am Mittwoch bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zwar einen Militäreinsatz gegen Grönland ausgeschlossen,
03:20weiterhin aber sein Interesse an einer Übernahme bekundet.
03:23Die Europäische Union kann nicht zu einer Art kolonialen, neokolonialen Verhalten sein,
03:31dass die Europäische Union ihre eigene Ehre hat und die US-Präsidentin hat,
03:37aber sie ist nicht der Slave des USA.
03:42Juncker forderte die EU auf, selbstbewusster gegenüber den USA aufzutreten und zu zeigen,
03:47dass sie bereit sei, die europäischen Interessen zu verteidigen.
03:50Nachdem der Iran die landesweiten Proteste zuletzt gewaltsam niedergeschlagen hat,
03:56sagte der Neffe von Ayatollah Ali Khamenei im Gespräch mit Euronews,
04:01sein Onkel werde bis zum letzten Tropfen Blut Widerstand leisten.
04:05Mahmoud Muradkani ist Arzt in Nordfrankreich und seit Jahren ein Gegner des iranischen Regimes.
04:101986 kam er nach Frankreich, sieben Jahre nach der Islamischen Revolution.
04:14Muradkani hofft, dass sein Onkel eines Tages verhaftet und vor Gericht gestellt wird.
04:18Am Wochenende sprach das Regime erstmals von tausenden Toten.
04:45Eine Verantwortung der Sicherheitskräfte räumte es jedoch nicht ein.
04:48Laut der Nichtregierungsorganisation Human Rights Activists in Iran wurden bereits mehr als 4000 Demonstranten getötet.
04:55Muradkani glaubt, dass das Mullah-Regime nach dem Tod des Obersempfels
05:25ersten Führers wegen interner Rivalitäten von selbst zerfallen könnte.
05:29Dieses Szenario sei ihm lieber als eine Intervention von außen.
05:32Eine solche Einmischung, sagt er, könne Anarchie und Terrorismus auslösen.
05:36Er steht nach eigenen Angaben in regelmäßigen Kontakt mit Menschen im Iran.
05:40Er berichtet, einige Demonstranten fühlten sich von US-Präsident Donald Trump im Stich gelassen.
05:45Während einige Beobachter sagen, Ayatollah Ali Khamenei wolle seinen Sohn Moitabah als Nachfolger aufbauen, widerspricht Muradkani.
06:14Er glaubt, Khamenei habe seine Nachfolge nicht geregelt und denke noch nicht an seinen Tod.
06:19Das Europäische Parlament hat dafür gestimmt, das Handelsabkommen zwischen der EU und Mercosur an den Europäischen Gerichtshof zu verweisen.
06:31Dieser Schritt verzögert das Freihandelsabkommen erheblich und könnte sogar die endgültige Verabschiedung verhindern.
06:38334 Abgeordnete stimmten dafür, 324 dagegen und 11 enthielten sich.
06:46Die Europäische Kommission könnte das Freihandelsabkommen vorläufig anwenden, wenn dies von den Mitgliedstaaten gebilligt wird.
06:54Es wäre die erste Mal, wenn die Kommission entscheidet, um eine Provisional-Application anwenden Provisionales zu verweisen,
07:03zu wissen, dass es nur ein paar Stunden später nach dem Voto gegen eine Provisional-Application anwenden Provisionales zu verweisen,
07:12das wäre sehr schwierig zu verstehen, von der Parlaments-Präsidentin, dass die Kommission so machen.
07:21Das Abkommen zwischen der EU und den lateinamerikanischen Mercosur-Staaten wurde am 17. Januar unterzeichnet
07:35und soll eine Freihandelszone mit über 700 Millionen Menschen schaffen.
07:41Es ist in Europa umstritten und mehrere Länder wie Frankreich und Polen haben sich dagegen ausgesprochen.
07:48Die Befürworter sehen darin eine große Chance für die europäische Industrie
07:54und eine Möglichkeit, die geostrategische Position der EU zu stärken, in einer Zeit der Konflikte mit den USA.
08:02Die Entscheidung des obersten Gerichtshofs könnte mehr als ein Jahr dauern
08:07und in der Zwischenzeit wird die Genehmigung des Abkommens im Prinzip ausgesetzt.
08:12Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat erklärt,
08:19er werde dem sogenannten Friedensrat von US-Präsident Donald Trump beitreten.
08:24Der Rat soll den Waffenstillstand und Wiederaufbau in Gaza überwachen
08:28und Trump will damit globale Konflikte lösen.
08:32Netanyahus Büro hatte zuvor Einwände gegen die Teilnahme der Türkei am Board of Peace erhoben.
08:39Der rechtsextreme israelische Finanzminister Smodric hatte den Friedensrat insgesamt zurückgewiesen
08:47und gefordert, Israel solle die alleinige Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen.
08:53Zu den Ländern, die Trumps Friedensrat bereits beigetreten sind,
08:57gehören die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko, Vietnam, Belarus, Ungarn, Kasachstan und Argentinien.
09:05Großbritannien, Russland und die EU haben zunächst nicht öffentlich auf ihre Einladungen reagiert.
09:12Der US-Präsident wirbt beim Weltwirtschaftsforum in Davos für seine Initiative,
09:17die, so Trump, eines Tages die Vereinten Nationen ersetzen könnte.
09:22Euronews hat in Davos die EU-Kommissarin für Erweiterung getroffen.
09:29Denn auch die EU-Beitrittsbemühungen der Ukraine stehen auf der Tagesordnung des Weltwirtschaftsforums.
09:36Kommissarin Marta Kuhs sagt im Interview mit Journalistin Maria Tadeo,
09:40sie führe wichtige Gespräche über den Wiederaufbau der Ukraine,
09:43auch mit privaten US-Unternehmen wie BlackRock,
09:46das an Investitionen in der Nachkriegsukraine interessiert sei.
09:50We can only be successful if we will bring private capital.
09:54But we will not be able to bring private capital in if we will not make the conditions,
10:00the business conditions, so that the investors will feel safe.
10:03And BlackRock is a big name. BlackRock can't change things.
10:06Indeed. And, you know, the European Union is not enough.
10:09State money or EU money is not enough.
10:12We desperately need also private engagement.
10:15And out of the talks I have had until now in Davos,
10:19I can see the interest is very big.
10:22But of course everybody would like to end the war as soon as possible.
10:25Es gibt Spekulationen, der Ukraine werde ein beschleunigter Beitrittsprozess angeboten,
10:31der schon 2030 abgeschlossen sein könnte.
10:34Dazu sagt die EU-Kommissarin,
10:36We know that we have a big challenge and it is great what you ask.
10:40A big challenge how to gap the time we have and the challenges is.
10:46Or I wouldn't say quick membership, but you know, we are still using the methodology,
10:52which was used basically when your country, Spain, 40 years back became a member of the European Union.
10:59So how can we change, not perhaps also the methodology, we will have to speak about this,
11:06but how can we bring the countries who are indispensable for the European security
11:11and also prosperity in the European Union in the sense that it will make us stronger, EU, and not weaker?
11:19Die Erweiterungskommissarin hofft, dass die EU ihre Verfahren anpassen werde,
11:24um schnellere Beitritte zu ermöglichen.
11:27Dies entspreche dem sich rasch wandelnden geopolitischen Klima.
11:31Eine EU mit stärkeren Erweiterungsprotokollen sei eine unabhängigere EU,
11:36die besser auf die Herausforderungen von heute und morgen vorbereitet sei.
11:41A pleasure.
11:41A pleasure.
11:42A pleasure.
11:43A pleasure.
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