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Nachrichten des Tages | 20. Juni - Abendausgabe
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Nachrichten des Tages | 20. Juni - Abendausgabe
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00:00
Atomgespräche in Genf. Außenminister Europas treffen ihren iranischen Amtskollegen am Freitag.
00:20
Die Außenminister aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien werden am Freitag mit ihrem iranischen Amtskollegen in Genf zusammenkommen,
00:29
um über das iranische Atomprogramm zu sprechen.
00:32
Die EU selbst wird über die sogenannten E3-Außenminister versuchen, Einfluss auf den Iran zu nehmen.
00:42
Die EU war 2015 einer der Hauptvermittler eines gemeinsamen Abkommens.
00:46
Es sah vor, dass Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden, wenn dieser die nuklearen Verpflichtungen einhält.
00:52
Israel startete am Freitag einen Großangriff auf den Iran, auf den dieser mit Raketenbeschuss reagierte.
01:03
Zuvor hatten die USA und der Iran fast zwei Monate lang Atomgespräche geführt, unter Vermittlung des Human.
01:12
Europa trägt Mitschuld an der Verschärfung der Feindseligkeiten zwischen Israel und dem Iran.
01:18
In einem Interview mit Euronews erklärt der iranische UN-Botschafter Ali Bahraini,
01:25
führende Politiker hätten die israelische Aggression nicht verurteilt.
01:31
Nun treffen sich die Außenminister Frankreichs, Deutschlands und des Vereinigten Königreichs
01:35
mit ihrem iranischen Amtskollegen in Genf, um über das iranische Atomprogramm zu sprechen.
01:40
We will explain for E3 about the failures they have had and the shortcomings that they
01:50
have had, which has resulted to this situation.
01:53
Because Europe did not try to stop Israel from committing such a crime, and because Europe
02:02
sometimes, and some of them, unfortunately are justifying the aggression committed by Israel,
02:08
The impunity, which has been given to Israel, is something which encourages that entity
02:17
to continue committing new crimes.
02:20
And this impunity is because of inaction by Europeans, by United States and by Security Council.
02:28
Bahraini warnte auch, dass der Iran direkt auf die USA reagieren werde, falls diese militärisch
02:34
eingreifen sollten, und schloss Angriffe gegen das Land nicht aus.
02:38
It's quite clear for us that the United States has been a complicit to what Israel is doing
02:45
now, the crime that Israel is committing against the Iranian people.
02:51
If the United States crosses some red lines, then it will receive the same reaction we gave
02:59
to Israel.
03:00
We will very firmly respond to the United States if it crosses the red lines.
03:06
Iran will respond to the United States in the United States?
03:12
Our military forces are monitoring the situation.
03:17
It is their domain to decide how to react.
03:21
Bahraini sagte Euronews, dass es immer noch Raum für die Diplomatie gebe, um ein neues
03:32
Atomabkommen zu erreichen.
03:34
Aber zuerst müssen die Kämpfe mit Israel aufhören.
03:41
In der zweiten Woche des andauernden Konflikts zwischen Israel und Iran greifen sich beide Seiten
03:46
weiterhin mit Raketen und Drohnen an.
03:48
Israelische Luftangriffe trafen am frühen Freitag die nordiranische Stadt Rasht.
03:53
Der Iran hat wiederum am Donnerstag eine Rakete mit mehreren Sprengköpfen eingesetzt, die
03:58
nach Angaben des israelischen Militärs eine neue Herausforderung für das Abwehrsystem
04:03
Iron Dome darstellte.
04:05
Die jüngsten iranischen Angriffe trafen ein Krankenhaus im Süden Israels und Wohnhäuser
04:10
in Tel Aviv.
04:11
Das israelische Militär bestätigte außerdem, dass sie am Freitag Luftangriffe auf die Gebiete
04:15
um Kermanasha und Tabriz im Westen Irans flogen.
04:20
25 Kampfjets hätten am Freitag morgen Komponenten der Infrastruktur für die Lagerung und den
04:25
Abschuss von Raketen angegriffen.
04:27
Nach Angaben der in Washington ansässigen Nichtregierungsorganisation Humanitarian Rights
04:31
Activists wurden bei den israelischen Luftangriffen in dieser Woche im Iran mindestens 657 Menschen
04:38
getötet und 2037 verwundet.
04:41
Das israelische Militär behauptet, zwei Drittel der iranischen Raketenabschussanlagen
04:46
zerstört zu haben, während die UN-Atombehörde am Freitag bestätigte, dass der Schwerwasserreaktor
04:52
in Arak durch einen Angriff beschädigt wurde.
04:55
Inmitten des eskalierenden Konflikts schlossen Länder wie Australien und die Tschechische Republik
04:59
ihre Botschaften in Teheran.
05:01
Nach Angaben des Weißen Hauses wird der Präsident Donald Trump innerhalb von zwei Wochen entscheiden,
05:06
ob er sich Israels Kampagne anschließt, wobei er immer noch eine Chance zur Diplomatie sieht.
05:15
Spanien lehnt eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 5% des Bruttoinlandsproduktes ab.
05:21
Ministerpräsident Pedro Sánchez nannte den Vorschlag unvernünftig.
05:25
Die NATO wird auf ihrem Gipfel in der kommenden Woche über die Anhebung des Ausgabenziels auf 5% beraten.
05:32
Für die Vereinbarung ist aber ein einstimmiger Beschluss aller 32 NATO-Mitgliedstaaten erforderlich.
05:39
In einem Schreiben war NATO-Generalsekretär Mark Röther erklärte Sánchez,
05:43
sein Land könne sich nicht auf irgendwelche Ausgabenziele in Bezug auf das Bruttoinlandprodukt festlegen.
05:49
Spanien ist das Land mit den geringsten Verteidigungsausgaben in der gesamten Allianz.
05:54
Im vergangenen Jahr beliefen sich die Verteidigungsausgaben auf weniger als 2% des BIP.
06:01
Sánchez' Koalitionspartner, das Linksbündnis Sumer, hat angekündigt, die Regierung zu verlassen,
06:07
sollte das 5%-Ziel angenommen werden.
06:10
Der US-Sondergesandte in der Ukraine, Keith Kellogg, plant Berichten zufolge in den kommenden Tagen eine Reise nach Weißrussland,
06:20
um sich mit dem dortigen Machthaber Alexander Lukaschenko zu treffen.
06:24
Es wird angenommen, dass sein Besuch ein Versuch ist, die weitgehend festgefahrenen Friedensgespräche
06:30
zwischen der Ukraine und Russland wiederzubeleben.
06:33
Angesichts des engen Bündnisses Lukaschenkos mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin
06:38
äußerte die Oppositionsführerin Svetlana Tikhanovskaya jedoch starke Zweifel an seiner Rolle bei den Gesprächen.
06:45
Ich glaube nicht, dass die Belarus ein Platz für die Begegnung auf den Krieg sein kann,
06:52
denn Lukaschenko ist ein Teil dieser Kriege, er ist Koagressor und er ist für Putins Interesse,
07:01
und er kann überhaupt nicht vertraut werden.
07:04
Tikhanovskaya fügte hinzu, der Krieg des Kremls in der Ukraine habe die belarussische und russische Führung
07:10
sogar noch enger zusammengebracht.
07:13
Ich glaube, dass die Krieg ein Blaschen für Lukaschenko war,
07:16
und er will nicht den Krieg des Krems, weil er verdient große Geld für unsere Wirtschaft.
07:24
Er produziert eine große Rolle für die russische Armee,
07:27
und in dieser Atmosphäre der Sanktionen gegen Lukaschenkos Regime
07:31
ist ein guter Grund für ihn.
07:33
Er ist nicht interessiert in der Krieg,
07:36
er vielleicht möchte, dass er wichtig ist,
07:40
aber er ist hier nicht independent.
07:43
Sollte der Besuch tatsächlich stattfinden,
07:46
wäre Kellogg der ranghöchste amerikanische Vertreter,
07:49
der seit mehreren Jahren nach Belarus gereist ist.
07:52
Die Demokratische Republik Kongo und Ruanda stehen kurz vor der Unterzeichnung eines Friedensabkommens.
08:01
Das Abkommen wurde von den Vereinigten Staaten vermittelt
08:04
und soll am 27. Juni unterzeichnet werden.
08:07
Alle Beteiligten haben ein vorläufiges Abkommen veröffentlicht.
08:11
Es umfasst Themen wie Entwaffnung, die Integration nicht staatlicher bewaffneter Gruppen
08:16
und die Rückkehr von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen im Osten der DRK.
08:20
In dieser Region kämpfen bewaffnete Gruppen um den Zugang zu natürlichen Ressourcen
08:26
wie Tantal, Gold, Kobalt, Kupfer und Lithium.
08:29
Die Konflikte dauern bereits Jahrzehnte an.
08:32
Der Kongo hat seinem Nachbarland Ruanda vorgeworfen,
08:36
eine der größten Gruppen, die M23-Rebellen, zu unterstützen.
08:40
Auch UN-Experten schätzen, dass 4000 Kämpfer der Gruppe aus Ruanda stammen.
08:45
Kigali weist diese Aussagen jedoch entschieden zurück.
08:49
Die M23 ist eine von etwa 100 bewaffneten Gruppen,
08:53
die an dem Konflikt beteiligt sind und um die Kontrolle über die Region kämpfen.
08:57
Offiziell im Krieg befinden sich Kongo und Ruanda nicht.
09:02
Bereits mehrere Länder, darunter Katar und Angola, haben versucht, im Konflikt zu vermitteln.
09:07
Das Friedensabkommen gelang erst unter Schirmherrschaft der USA.
09:11
Wach auf, wach auf, heißt es im Song für eine ganz besondere Dance for Refugees-Kampagne.
09:29
Jenny BSG hat sich die Choreografie dazu ausgedacht.
09:32
Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni sprach die Tänzerin mit Euronews über die Spendenkampagne.
09:43
Die Social Media Kampagne fordert die Menschen auf, ihre Versionen der Choreografie auf Instagram hochzuladen und Geld zu spenden.
10:02
Sie richtet sich vor allem an junge Menschen, mit denen Jenny in ihrer Tanzschule und auf ihren Auslandsreisen arbeitet.
10:09
Ich versuche, die neue Generation aufzuladen, weil sie, für mich, sind die Veränderung.
10:15
Sie können die Unterschiede in dieser Welt machen.
10:18
Und Dance war, für mich, ein guter Weg, um die Aufmerksamkeit anzuladen,
10:24
um diese Narrative zu verändern, um die Strecke, die Potenzial, die Resilienz der Refugee.
10:33
Jenny BSG wurde in Belgien geboren, wohin ihre Familie vor dem Krieg in der Demokratischen Republik Kongo floh.
10:43
Das prägte die Künstlerin und führte zu ihrem Aktivismus in Zusammenarbeit mit dem UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge.
10:53
Meine Familie, sie verletzten die Veränderung in den 90s.
10:57
Und, you know, meine zwei älteren Brüder, sie haben Zeit in der Flüchtlinge Camp.
11:02
Meine Mutter, sie hat die Veränderung.
11:07
Mein Vater, auch.
11:09
Veränderung, Angst, Struggle.
11:11
Heute habe ich die Veränderung, dass die Flüchtlinge nicht die Flüchtlinge der Flüchtlinge definiert.
11:23
Sie definiert ihre Kraft.
11:25
Nach Angaben der Vereinten Nationen gibt es derzeit weltweit 123 Millionen gewaltsam vertriebene Menschen.
11:31
Doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren.
11:33
Fast 37 Millionen von ihnen sind Flüchtlinge.
11:36
Die Organisation warnt, dass die jüngsten drastischen Kürzungen bei der Finanzierung humanitärer Hilfe ihr Leben gefährden.
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