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  • vor 2 Tagen
Als Reaktion auf die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump vor dem Hintergrund der Grönland-Krise bereitet die EU einem Medienbericht zufolge einen handelspolitischen Gegenschlag vor. In Kürze wollen die Staats- und Regierungschefs zu einem Sondergipfel zusammenkommen.

Credit: AFP

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Transkript
00:00Nach den Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump auch gegen Deutschland wollen die EU-Staats-
00:07und Regierungschefs in Kürze zu einem Sondergipfel zusammenkommen. Dabei soll die Antwort der
00:12Europäischen Union auf Trumps Drohungen wegen des Streits um Grönland koordiniert werden,
00:16das teilte Ratspräsident Antonio Costa mit. Trump hatte am Wochenende erklärt, bis zu einem
00:22Verkauf der zu Dänemark gehörenden Insel Grönland an die USA solle unter anderem Deutschland bis
00:28zu 25 Prozent zusätzliche Zölle zahlen. Die Bundesrepublik und die übrigen betroffenen
00:33Länder kritisierten dies scharf. Laut Medien bereitet die EU einen handelspolitischen
00:39Gegenschlag vor. Auch Deutschland habe sich dafür ausgesprochen, Strafzölle und andere
00:44Sanktionen gegen die USA zu prüfen. Bundesaußenminister Johann Wadephul rechnet nach eigenen Angaben
00:50vorerst nicht mit der Unterzeichnung des EU-Handelsabkommens mit den USA. EU-Kommissionspräsidentin
00:57Ursula von der Leyen sprach vor dem Hintergrund der Krise mit Bundeskanzler Friedrich Merz
01:02und weiteren europäischen Spitzenpolitikern. NATO-Generalsekretär Mark Rutte sprach nach
01:07eigenen Angaben in einem Telefonat mit Trump über die Sicherheitslage in Grönland und
01:12der Arktis. Heute will Rutte in Brüssel den dänischen Verteidigungsminister Truls Lund
01:17Paulsen und die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeld treffen. Grönland gehört zum
01:23EU- und NATO-Mitglied Dänemark. Trump hat in den vergangenen Wochen immer wieder einen
01:28Besitzanspruch auf Grönland erhoben. Er begründete dies mit nationalen Sicherheitsinteressen der USA in
01:35der Arktis.
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