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  • vor 7 Stunden
Wegen seiner Funktion, Menschen mit Hilfe von KI in anzüglichen Situationen darzustellen, ist der Chatbot Grok umstritten – jetzt will der Onlinedienst X von US-Milliardär Elon Musk diese Funktion einschränken, jedoch vorerst nur in Ländern, in denen solche Handlungen illegal sind.

Credit: AFP

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Transkript
00:00Der belgischen Abgeordneten Viktoria Vandeberg ist etwas widerfahren, was viele Frauen weltweit kennen.
00:07Von ihr kursieren gefälschte Nacktfotos im Internet.
00:11Er stellt mit dem KI-Chatbot Grog.
00:15Möglich macht dies der neue Spicy Mode, übersetzt scharfer Modus.
00:20Er ermöglicht Nutzern in Sekundenschnelle anzügliche Bilder von Frauen oder Kindern zu erstellen.
00:25Etwa mit Aufforderungen wie Entferne ihre Kleider oder Ziehe ihr einen Bikini an.
00:33Auch die Erstellung und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte ist damit möglich.
00:39Nach weltweiter Empörung hat der Online-Dienst Ex von US-Tech-Milliardär Elon Musk nun reagiert und die Funktion eingeschränkt.
00:47Allerdings nur in Ländern, in denen solche Handlungen illegal sind.
00:51Am Wochenende sperrte Indonesien als erstes Land der Welt Grog vollständig.
00:57Malaysia zog einen Tag später nach.
01:00Die EU-Kommission und die britische Aufsichtsbehörde Ofcom hatten Musks Unternehmen aufgefordert, Maßnahmen zum Schutz der Grog-Nutzer zu ergreifen.
01:09Wenn die geplanten Änderungen nicht effektiv seien, werde sich die EU-Kommission nicht scheuen, ihr ganzes juristisches Arsenal zu nutzen, erklärte ein Sprecher in Brüssel.
01:20Auch der US-Bundesstaat Kalifornien eröffnete eine Untersuchung zu dem Fall.
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