- vor 8 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Help, I need somebody
00:02Help, not just anybody
00:04Help, you know I need someone
00:07Help, help me if you can
00:12I'm feeling down
00:14And I do appreciate you being around
00:19Won't you please, please help me
00:23Help me, help me
00:27Oh Mann, ey, die beiden können einem wirklich leid tun
00:52Der Anstieg geht erst doch im Arsch vorbei
00:54Aber Lukas Auftritt letzte Woche war schon spektakulär, oder?
00:58Er hat sich ja nicht mit Absicht losgestellt
01:00Ich glaube, ich habe keine Ahnung, dass sie überhaupt nichts miteinander hatten
01:04Hatten
01:05Was ist los?
01:21Ah, geh schon mal vor, ich komme gleich nach
01:24Okay
01:24Morgen, Betty
01:26Hey
01:27Morgen
01:27Na, wie warst du im Therapeuten?
01:30Ja, war ja nur das Erstgespräch
01:33Aber bis jetzt ist er ganz sympathisch
01:35Das hört sich doch schon mal gut an
01:37Boah, ich finde es genau richtig, dass du das jetzt angehst
01:40Ja, jetzt muss ich erst mal zig Formulare und Fragebögen ausfüllen
01:43Ach, das machst du
01:44So ist nachher aber auch wirklich fast, ne?
01:48Ja, danke
01:49Morgen
01:49Morgen, morgen
01:50Ähm, was machst du hier?
01:53Heute ist Freitag
01:54Ja
01:54Ja, Schule
01:55Fridays for Future, Papa
01:58Ich gehöre zur Demo
02:00Achso, ja, stimmt
02:01Okay, aber bitte sein vorsichtig
02:03Sei bitte vorsichtig
02:04Leute, das ist super friedlich
02:07Bis später
02:09Jo, Tschüsseldorf
02:11Oh, Gott
02:13Gut, Achtung
02:20Das ist ein bisschen kalt
02:21Ich weiß es nicht
02:23Ich, ähm
02:28Ich höre, wir machen das ganz gut zusammen
02:30Das mit dem Elternmodus
02:32Achso, ja
02:34Ein bisschen schade, dass ich jetzt erst mitmachen darf, aber
02:37Achso, das spielt jetzt nie, ne?
02:38Mhm
02:39Das sieht anders sehr gut aus
02:40Ich würde sagen, deine Tage hier in der KSD nicht sind gezählt, Paula
02:44Gratuliere
02:45Das fände ich ja fast ein bisschen schade
02:49Ah, Frau Kaiser
02:54Hallo, ich bin Schwester Betty
02:55Wir können direkt weiter in den Handlungsraum
02:58Normalerweise muss mich keiner schieben
03:00Normalerweise fallen Sie ja auch nicht im Ruhm aus
03:02Hallo, Dr. Stern, haben Sie Zeit?
03:04Ja, was gibt's?
03:05Das ist Margareta Kaiser, 60 Jahre alt
03:08Sie war bei uns im Haus zu dialysern, hatte währenddessen eine Synkope
03:10Vitalwerte sind aber soweit wieder stabil und B1 wäre frei
03:13Okay
03:14Hallo, ich bin Dr. Stern
03:16Hallo
03:17Gut, dann schauen wir uns das doch mal an
03:19Frau Kaiser, wir hatten einen Kollaps
03:24Ist das schon mal vorgekommen?
03:26Ach was, ich komm bestens klar
03:28Gut, das Herz schwächelt ein bisschen
03:30Die Niere verabschiedet sich auch allmählich
03:33Wie oft sind Sie bei uns zur Dialyse?
03:35Na, nur dreimal die Woche
03:36Sehr anstrengend für Ihr Herz
03:38Entschuldigung, Sarah Kaiser, ich bin Ihre Schwester
03:44Ah, kommen Sie rein
03:45Das ist Dr. Stern, ich bin Schwester Betty
03:47Hallo
03:47Ich wollte Sie gerade von der Dialyse abholen
03:50Da haben Ihre Kollegen gesagt, dass sie plötzlich Herzprobleme hatte
03:52Mir ist nur etwas schummrig geworden
03:54Warst du wieder ohnmächtig?
03:55Das passiert nämlich häufiger in letzter Zeit
03:57Ist das so, Frau Kaiser?
04:04Okay, gut
04:05Wir machen eine Echokardiografie
04:07Und nehmen Sie stationär auf
04:09Muss das sein?
04:12Leider ja
04:13Schwester Betty nimmt Ihnen jetzt gleich noch Blut ab
04:15Bis später
04:28Dass Sie Ihre Ohnmachten immer noch so runterspielt
04:31Dabei hat sie die momentan mehrmals wöchentlich
04:32Wann hatte Ihre Schwester den Schlaganfall?
04:34Den hatte sie schon vor fünf Jahren
04:36Bis dahin ging es ihr eigentlich gut
04:38Also im Rahmen ihrer Möglichkeiten
04:40Sie war schon als Kind chronisch krank
04:42Woran litt Ihre Schwester?
04:44Als sie klein war, da hatte sie rheumatisches Fieber
04:46Das hat nach und nach die Herzklappe zerstört
04:47Mit drei Klappeninsuffizienz
04:49Und an der kaputten Klappe hat sich irgendwann ein Blutklumpen gebildet
04:52Der wurde ins Gehirn geschwemmt
04:54Und dann kam der Schlaganfall
04:55Und seitdem ist Ihr linker Arm gelähmt
04:58Lebt sie alleine?
04:59Nein, nein, sie lebt bei mir
05:00Deshalb macht mich das auch so wahnsinnig, dass sie ihren Zustand nicht ernst nimmt
05:04Ich mache mir Sorgen um sie
05:06Ja, das ist verständlich
05:08Ich werde sie weiter durchchecken und mir ein Gesamtbild machen
05:12Sie werden nicht der erste Arzt, der ihr dringend zu einer Herz-OP rät
05:15Aber davon wird sie wie die ganze Zeit schon nichts wissen wollen
05:18Naja, das werden wir sehen
05:20Ich werde mir von den Kollegen aus der Nephrologie die Krankenakte ihrer Schwester kommen lassen
05:24Und dann sehen wir weiter, ja?
05:28Danke
05:28Was tippst du da eigentlich die ganze Zeit?
05:40Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen?
05:42Ich bin Tristan Hoffmann
05:43Und ich glaube, ich hatte einen Herzinfarkt
05:45Ich habe sämtliche Symptome
05:46Er hat ein Druckgefühl in der Brust
05:48Okay
05:49Dr. Lewandowski, haben Sie Zeit?
05:51Die Eins wäre frei
05:52Ja, was haben wir?
05:54Herzinfarkt, Herr Doktor
05:56Gut, dann kommen Sie bitte einmal mit
05:58Diese Enge in meiner Brust
06:04Ich hatte das Gefühl, überhaupt keine Luft mehr zu bekommen
06:08Und dann diese Schweißausbrüche
06:10Ja, also das EKG zeigt keine Anzeichen für einen Infarkt
06:13Aber um sicher zu gehen, werde ich Ihre Herzinfarkt
06:14Und dann diese Symptome im Labor checken lassen
06:16Dazu muss ich Ihnen etwas Blut abnehmen
06:18Siehst du, es ist doch ernst
06:21Nein, das müssen wir abklären
06:23Und so lange würde ich Sie gerne hier behalten
06:25Aber geht das nicht schon heute?
06:27Morgen beginnen doch die Proben für den Lohengrin
06:29Mein Lebensgefährte ist Opernsänger
06:39Ich bin Heldentenor
06:41Ach, ich dachte immer, es gibt keine Helden mehr
06:44Was? Nein, nein, Heldentenor bezeichnet nur die Stimmlage des Sängers
06:48Und hat dann doch eher weniger mit einem Superhelden zu tun
06:50Sie kennen sich aus
06:51Ja, der Herr Doktor hat recht
06:53Meine Stimme erfordert viel mehr Volumen
06:56Viel mehr Schwere und Größe
06:58Als beim normalen Tenor
07:00Ja, lassen Sie die Symptome abklären, Herr Hoffmann
07:02Also dann
07:04Du willst doch nicht schon bei den Proben den Heldentod sterben, hm?
07:08Hey, die Krankenakte von Frau Kaiser ist gerade aus der Nephrologie gekommen
07:19Perfekt
07:19Hier können wir gehen?
07:21Habe ich schon angeleiert
07:22Und ich dachte, du willst vielleicht ein Röntgenbild sehen?
07:24Hm, auf der man eventuell eine Verdickung der linken Herzkammer entdecken könnte?
07:28Hm
07:29Das täte ich nur ohne dich
07:33Das frage ich mich auch
07:36Na, ihr beiden?
07:43Hey
07:43Hallo
07:44Das klappt ja schon super
07:47Ja
07:47Achso, ja
07:57Oh, oh
07:59Hey, hey, hey
07:59Geht, oder?
08:01Ja
08:01Oh, ich
08:05Ich würde es so gerne mal in den Park, aber allein traue ich mich nicht
08:08Ja, du sollst es doch nicht übertreiben, Paula
08:10Ich weiß
08:11Hey, ein bisschen Frau Schlupf würde dir auch gut tun
08:14Okay
08:18In meiner Mittagspause, ja?
08:20Und davor rufst du dich nochmal aus
08:21Okay
08:22Versprochen
08:23Gut, ich helf dir
08:25Hier Maggie, trink mal einen Schluck
08:33Maggie, du musst wirklich mehr trinken
08:35Drei bis vier Liter täglich, dass wir...
08:37Ist gut, Mama
08:38Ja
08:40David
08:44Hallo
08:45Was machst du denn hier?
08:49Jetzt sag nicht, du bist extra aus Brüssel gekommen
08:51Ja, wenn meine kleine Schwester mich braucht, bin ich da
08:54Das wäre mir neu
08:55Was machst denn du hier?
08:57Grüß dich, Sarah
08:57Erstmal so lieb
08:59Danke
08:59Ja, Maggie und ich haben gerade in dem Moment telefoniert, als sie im Krankenhaus zusammengebrochen ist
09:04Hab ich natürlich sofort alle Termine abgesagt und bin direkt los
09:07Na, Schwester, Herzchen, wie geht's dir?
09:11Alles okay, mir geht's gut
09:13Ja, genau
09:14Deshalb bist du auch stationär aufgenommen worden, weil's dir so gut geht
09:18Kannst du unserer Schwester mal sagen, dass sie nicht immer sofort hysterisch werden muss?
09:23Ich hole meine Vasa
09:27So tolle Blumen habe ich schon lang nicht mehr bekommen
09:31Danke, David
09:34Und jetzt lass hören
09:37Wie geht's dir?
09:39Was macht das Leben?
09:41Vielleicht kann diese Therapie mir ja wirklich helfen
09:42Weißt du denn schon, wann du deine nächste Sitzung hast?
09:47Anerstag
09:48Wie geht's dir?
10:18Was?
10:36Oh, er spricht
10:37Hi
10:38Ich hab ein Date
10:43Ach, ein Typ von der App?
10:45Bruno, 24
10:47Werbekaufmann, Lichtraucher
10:48Und, ähm, er schreibt super süße Nachrichten
10:52Du kommst mir irgendwie bekannt vor
10:53Du siehst aus wie meine nächste Freundin
10:55Und er sieht total gut aus, hier
10:59Oder?
11:01Voll
11:02Ja
11:02Aussehen ist ja auch das Wichtigste
11:05Naja, der Charakter ist schon auch wichtig, ne?
11:07Hey
11:14Hey
11:19Hi
11:20Hey.
11:33Hi.
11:35Sorry noch mal wegen letzter Woche.
11:37Es tut mir von Leid für dich, das ist echt blöd gelaufen.
11:40Shit happens.
11:41Was ist denn jetzt mit dir und der von Arnstedt?
11:43Ich will nicht drüber reden.
11:44Wahrscheinlich ist es besser so.
11:45Ich meine, ich hab dir direkt gesagt, dass es mit der nicht gut ausgeht.
11:48Das beste Rezept gegen Liebeskummer ist, dich neu zu verlieben.
11:50Ich mach jetzt Online-Dating.
11:52Es gibt so viele Leute, die Single sind und jemanden suchen.
11:54Ich hab heute Abend ein Date.
11:56Na gut, komm, ich zeig ihn dir.
11:58Okay.
12:00Hier.
12:11Helena.
12:13Nein, Konrad Kochen wird übergewertet.
12:20Ja.
12:21Leg dich heute Abend doch einfach schon mal nackt ins Bett.
12:27Ich melde mich zurück.
12:28Ja.
12:29Äh, das war rein beruflich ganz wichtig.
12:32Ja.
12:36Helena, wir müssen reden.
12:37Und beim dritten Date gesteht sie mir dann plötzlich, dass sie eigentlich verheiratet ist.
12:49Da hat sie sich natürlich für mich erledigt.
12:51Na ja.
12:52David.
12:53Die richtige kommt noch.
12:54Kommt noch.
12:56Ja, ey, sag mal, ist das in Ordnung für dich, wenn ich jetzt wieder fahre?
13:00Ich könnte die Besprechung noch schaffen, wenn ich gut durchkomme.
13:02Ja.
13:03Ja, du musst los, natürlich.
13:07So schön, dass du hier warst.
13:08Ja.
13:10Ich dank dir, David.
13:12Für alles.
13:14Sehr gerne, Maggie.
13:15Sehr.
13:17Also gut.
13:18Das war so klar, dass du direkt wieder abhaust.
13:21Ja, geht's doch wieder besser.
13:23Du weißt ja richtig gut Bescheid.
13:26Frau Kaiser.
13:27Hallo, hallo.
13:28Ich hab wieder den charmanten jungen Herrn dabei.
13:31Der bringt sie jetzt zum Röntgen.
13:32Hallo.
13:33Hallo.
13:35Dankeschön.
13:37Und du beruhigst dich mal.
13:45So.
13:46Sag mal.
13:47Glaubst du wirklich, wenn du hier mal mit Grünzeug auftauchst
13:49und einen lustigen Schwank aus deinem Leben erzählst, damit wird deine Schuldigkeit getan?
13:53Maggie ging es schlecht, ich bin sofort hierher gefahren, hier geht's wieder gut, ich fahr zurück.
13:57Was willst du von mir?
13:58Dass du dich nicht dauernd aus der Affäre ziehst, das will ich.
14:01Dir ist doch völlig egal, was hier wirklich los ist.
14:03Entschuldige bitte mal, ich habe heute Morgen eine Sitzung abgebrochen und bin direkt auf die Autobahn, ja?
14:08Und ich hab mein Leben abgebrochen vor fünf Jahren, als ich Maggie zu mir geholt hab.
14:12Ja, dazu hat dich niemand gezwungen, ja?
14:14Nein.
14:15Du bleibst.
14:17Du hörst hier mit mir zusammen an, was der Arzt zu sagen hat.
14:19Herr Hoffmann, ich hole Sie dann gleich zu einer Untersuchung ab, ja?
14:27Ja.
14:28Hier ist Mike.
14:29Guten Tag.
14:32Und wenn Sie bei dir nichts finden, kannst du sicher morgen schon wieder nach Hause.
14:35Das glaub ich nicht.
14:36Und wenn es nicht das Herz ist, dann ist es vielleicht ja etwas anderes.
14:44Und ich bin ernsthaft krank.
14:46Ach, Tristan, das denkst du doch immer.
14:48Aber bisher hat man noch nie was gefunden.
14:49So, ich hole dir jetzt mal ein paar Sachen von zu Hause.
14:54Das ist lieb von dir.
14:57Kannst du mir bitte meine Partitur mitbringen?
15:00Ach ja, und meine Halspastillen.
15:03Ich habe schon wieder so ein schreckliches Kratzen im Hals.
15:19Alljährlich nah vom Himmel eine Taube.
15:32Um neu zu stärken seine Wunderklaft.
15:40Es heißt, der Brau...
15:43Frau Puhl!
15:44Pst!
15:46Da singt jemand Loren Grin.
15:49Das ist eine Wagner-Oper.
15:51Ich dachte, sie hören nur Schlager.
15:53Und so ein Country-Zeug.
15:54Sie wissen so einiges nicht von mir, Schwester Ava.
15:56Ja, das ist ja so.
16:06Donnerwetter.
16:08Also wirklich beeindruckend.
16:09Ein Opernsänger auf unserer Station.
16:12Tristan Hoffmann, Tenor.
16:14Sie wissen, einer von denen, die anfangen zu singen anstatt zu bluten,
16:16wenn man ihnen ein Dolch in die Brust stößt.
16:18Hahahaha!
16:21Ja, aber so leid es mir tut.
16:23Ich muss sie bitten, mit dem Singen aufzuhören.
16:25Die anderen Patienten brauchen ihre Ruhe.
16:28Ach so.
16:30Sie sind doch hoffentlich nicht wegen ihrer Stimmbänder hier.
16:33Stimmbänder hier?
16:34Nein.
16:35Eigentlich nicht.
16:36Ja, Gott sei Dank.
16:37Das wäre ja für einen Opernsänger die Katastrophe.
16:44Bitte setzen Sie sich.
16:47Wir haben noch nicht alle Untersuchungen abgeschlossen,
16:49aber wir wissen bereits, dass Ihre Schwester unter einer Aortenklappenstenose leidet.
16:54Was genau heißt das?
16:55Das ist eine Verengung der Herzklappe, die operiert werden muss.
16:59Und zwar dringend.
17:01Die OP ist längst überfällig, ich weiß.
17:03Und warum ist das denn dann noch nicht passiert?
17:05Weil Margareta sich weigert. Sie hat Angst.
17:09Ja klar, keiner freut sich auf eine Herz-OP.
17:11Nur ist es akut leider so, dass jede noch so kleine Anstrengung bei ihrer Schwester
17:16zum Herztod führen könnte.
17:18Nach der OP würden die Synkopen, unter denen sie ja ständig leidet, aufhören.
17:25Und das würde ihre Lebensqualität um ein Vielfaches verbessern.
17:28Ihre sicherlich auch. Ich denke, Sie pflegen Ihre Schwester alleine?
17:32Mein Mann und meine Töchter unterstützen mich.
17:34Die lieben Margareta.
17:36Und es wäre für uns alle eine große Erleichterung,
17:39wenn wir nicht ständig Angst haben müssten, dass sie das Bewusstsein verliert.
17:42Es ist natürlich kein kleiner Eingriff.
17:44Das muss man dazu sagen, so eine Operation bringt immer Risiken mit sich.
17:49Aber ohne eine OP wäre die Lebenserwartung Ihrer Schwester leider sehr gering.
17:55Vielleicht versuchen Sie ja doch nochmal mit ihr zu reden.
17:58Das ist aussichtslos.
18:00Meinen Sie, wie oft ich das probiert habe?
18:02Die blockt sofort ab.
18:03Lässt sich auf überhaupt keine Diskussionen ein.
18:05Sarah, lass es mal meine Sorge sein. Ich rede mit ihr, ja?
18:08Die Operation ist beschlossene Sache.
18:14Frau Doktor von Arnstedt, hätten Sie vielleicht einen Moment Zeit?
18:19Ich würde gerne mal mit Ihnen reden.
18:21Bin ganz ohr.
18:22Wollen wir nicht in mein Büro? Da können wir ganz in Ruhe...
18:24Um was geht's?
18:25Um Sie und Lukas Hilpert.
18:27Ich kann mir vorstellen, dass es nicht gerade einfach für Sie ist,
18:29jetzt wo raus ist, dass Sie und Herr Hilpert ein Paar sind.
18:31Es gibt kein Paar.
18:32Ist ja auch verständlich, dass Sie es mir gegenüber nicht zugeben wollen.
18:36Ausgerechnet Mia, die immer gesagt hat, nie intim im Team.
18:39Obwohl ich zugeben muss, dass ich auch nicht besonders glücklich war,
18:42als damals Ihr Bruder mit Schwester Hanna und ich hatte ja auch recht.
18:45Also, ich würde jetzt gerne wissen, was genau Sie von mir wollen, Frau Pohl.
18:50Ihnen Mut machen. Einfach so. Von Single zu Single. Ex-Single.
18:55Ich hatte anfangs auch Schwierigkeiten, zu Konrad und meinen Gefühlen zu stehen.
19:00Bis ich die Magie der Liebe so einfach zugelassen habe.
19:04Und ich finde, das sollten Sie auch tun.
19:06Ich finde, wir sollten weiter arbeiten. Bitte.
19:09Ja, genau. Also, wenn Sie mal reden wollen, meine Tür steht jederzeit für Sie offen.
19:15Ah, ja?
19:20Gibt's denn sowas?
19:21Das ist ja mal schade.
19:30Ich begreife nicht, wie du es überhaupt so weit kommen lassen konntest,
19:33dass sich Ihr Zustand so zugespitzt hat.
19:35Und du wagst es mir, Vorwürfe zu machen?
19:38Du tauchst hier zwei-, dreimal im Jahr auf und...
19:42Glaubst du, könntest irgendwas beurteilen?
19:44Ich wusste doch nicht, dass es ihr so schlecht geht.
19:46Ach, ich denke, ihr habt immer eure tollen Telefonate,
19:49wo ihr euch so schön austauscht. Schön oberflächlich, wie es scheint.
19:53Dass sie eine Herz-OP braucht, hat sie mir jedenfalls nicht gesagt.
19:56Aber ich werde sie schon überzeugen, sich operieren zu lassen.
19:57Ja, klar. Du machst ja auch immer alles mit links. Du hast doch keine Ahnung.
20:04Du musst ja auch nicht 24 Stunden täglich für Maggie da sein.
20:06Nein, Sarah, ich lebe in Brüssel seit 15 Jahren.
20:10Das kannst du mich doch nicht jetzt im Vorwurf machen.
20:12Du wolltest sie doch unbedingt zu dir holen.
20:14Da war sie auch noch nicht in diesem Zustand.
20:17David, ich habe kein Leben mehr.
20:19Klaus und ich haben seit Monaten eine Ehekrise.
20:22Von meinen Töchtern kriege ich nichts mehr mit.
20:24Und wie Maggie mich mittlerweile behandelt, das merkst du ja.
20:28Ich kann nicht mehr. Kapierst du das, David?
20:30David!
20:39Guten Appetit.
20:40Danke.
20:43Kein Wunder, dass David uns so selten besucht, wenn du ihn immer so anschreist.
20:52Ich muss jetzt nach Hause. David bleibt noch.
20:55Du willst ja noch was mit unserer Schwester besprechen.
21:08Herr Hoffmann, möchten Sie was essen? Lecker Pasta?
21:11Ach, wo denken Sie hin? Ich kann ja noch nicht einmal richtig schlupfen.
21:14Oh, darf ich? Danke sehr.
21:16Dankeschön.
21:20Herr Hoffmann, ich habe gute Nachrichten.
21:21Ihr Herz hat keinerlei Auffälligkeiten, Ihre Werte sind gut, also alles ohne Befund.
21:26Die sind doch super neu.
21:28Ich habe schlechte Nachrichten für Sie.
21:30Es gibt neue Symptome.
21:32Ich habe diese entsetzlichen Halsschmerzen.
21:36Ach so, ja, dann lassen Sie mich mal sehen.
21:39Habe ich alles? Ja, perfekt.
21:41Immer Mund aufmachen.
21:42Sie haben eine Pharyngitis.
21:46Ja, das ist ein Rachenkatar.
21:48Rachenkatar.
21:50Das kommt bestimmt von Ihrer Klimaanlage. Auf sowas reagiere ich empfindlich.
21:54Wir haben keine Klimaanlage?
21:56Ja, es könnte sich vielleicht mal eine Infektion handeln, sowas kommt vor.
21:59Oder es ist Krebs.
22:00Tristan, ich bitte dich.
22:02Ja, das würde ich jetzt auch erstmal ausschließen.
22:04Aber meine Brustschmerzen sind doch auch noch nicht verschwunden.
22:07Ja, wir überhalten das im Auge, aber so lange sollten Sie auf jeden Fall erstmal Ihre Stimme schonen.
22:14Sie haben recht.
22:16Ich weiß.
22:17Sie haben recht.
22:19Sie haben recht.
22:21Ich weiß.
22:36Emily bringt eine Halssushi mit.
22:38Echt? Wow.
22:40Sie ist einfach ein super Mädchen.
22:42Ja, dafür bist du sehr mitverantwortlich. Zumindest biologisch.
22:45Ach so, ja? Du meinst, meine Gene haben keinen größeren Schaden angelegt, ja?
22:50Hätte es schlimmer kommen können.
22:52Ja, danke.
22:56Emily, fände es bestimmt spannend, mal deine Familie kennenzulernen.
23:01Ich habe keine Familie mehr. Ich bin bei meiner Großmutter aufgewachsen.
23:05Ach, Mist, sorry, dass er zu mir zählt.
23:08Tja, also mit Verwandtschaft kann ich leider nicht so.
23:10Da wäre es jetzt ein Juni nicht.
23:13Da wäre es jetzt ein Juni nicht.
23:14Finde ich toll, dass du dir noch Zeit für einen Kaffee mit mir nimmst.
23:19Mhm.
23:20Finde ich toll, dass du dir noch Zeit für einen Kaffee mit mir nimmst.
23:32Mhm.
23:34Der von diesem Kioskwagen vor der Klinik ist richtig gut, ne?
23:38Dann lass uns mal über diese Herz-OP sprechen, hm?
23:41Und du kriegst übrigens ordentlich Ärger von mir, weil du mir nicht schon längst davon erzählt hast.
23:47Welche Herz-OP?
23:49Na, deine.
23:51Sarah meinte, dass du die nicht machen möchtest, aber das ist natürlich vollkommener Quatsch.
23:54Ich lasse mich nicht operieren.
23:56Ja, das musst du aber.
23:58Wir haben gerade mit Dr. Stern gesprochen und er hat uns eigentlich...
24:01Schluss jetzt!
24:02Wenn du noch einmal von dieser Operation redest, dann brauchst du dich bei mir gar nicht mehr blicken zu lassen, ist das klar?
24:09Aber es ist doch selbstverständlich, dass du dich operierst.
24:12Du sollst deine Klappe halten!
24:14Sag mal, Maggie, spinnst du?
24:17Diese OP ist deine einzige Chance.
24:20Geh doch zurück nach Brüssel und kümmere dich um dein Leben.
24:25Raus!
24:32Herr Kaiser!
24:33Hallo!
24:34Hallo!
24:35Haben Sie was erreicht?
24:36Eher nicht.
24:37Ich hatte ganz vergessen, wie stur Margareta sein kann.
24:41Schätze, Sarah hatte recht und sie kriegt ja wirklich die volle Ladung ab, im Gegensatz zu mir.
24:46Wohnen Sie nicht hier?
24:48Nee, in Brüssel.
24:51Okay.
24:52Ich habe mich tatsächlich nicht sehr oft hier blicken lassen.
24:54Ich meine, Sarah hat sich immer um alles gekümmert.
24:57Und ich, ja, ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, was das heißt, jemanden zu pflegen.
25:02Ich glaube, das wissen die wenigsten.
25:05Aber immerhin wissen Sie ja jetzt, was Ihre Schwester leistet.
25:09Ich muss leider.
25:10Ja.
25:21Tristan, ein Rachen-Katar ist doch kein Weltuntergang.
25:24Das sagt sich so leicht.
25:27Ich könnte meine Stimme verlieren.
25:33Ich finde, du steigerst dich ständig in irgendwas rein.
25:36Und ich habe den Eindruck, das wird immer schlimmer mit dir.
25:38Ich wäre ja wohl nicht der Erste, bei dem man eine falsche Diagnose stellt.
25:42Man kennt das doch.
25:44Ein harmloser Schnupfen.
25:46Und drei Wochen später ist man tot.
25:49Du wirst nicht sterben.
25:52Die Kopfschmerzen, die du vor zwei Wochen hattest, das war auch kein Hirntumor.
25:55Und der Pickel auf deinem Kopf war kein Melano.
25:58Du hattest heute keinen Herzinfarkt und du wirst auch keinen Krebs haben.
26:01Du tust ja so, als wäre ich ein Hypochand.
26:03Das bist du ja auch.
26:05Aber ich bilde mir meine Beschwerden noch nicht einfach nur ein.
26:07Tristan ist nervt.
26:08Mach dein Drama auf der Bühne, aber nicht hier.
26:11Und wenn du dich weiter so in alles reinsteigerst,
26:13dann brauchst du dich nicht zu wundern, wenn du eines Tages wirklich krank bist.
26:17Ich muss hier mal raus.
26:19Aber Isolde, was ist denn los mit dir?
26:26Hallo Sarah.
26:27Ich glaube, ich habe mich da ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt wegen der OP von Maggie.
26:35Nein, sie hat mich rausgeworfen.
26:41Ich brauche dich hier.
26:42Wenn ihr glaubt, dass ihr mich jetzt hier zu zweit bequatschen könnt.
26:57Maggie.
27:01Wir wollen dich nicht bequatschen.
27:04Aber wir wollen dich auch nicht verlieren.
27:06Wir machen uns wirklich große Sorgen.
27:08Dr. Stern sagt, wenn du dich nicht operieren lässt...
27:10Dann sterbe ich.
27:14Und wenn ich mich operieren lasse, dann nicht?
27:17Dr. Stern sagt, dass sich deine Lebensqualität sogar wieder steigert,
27:19weil du nicht mehr andauernd in Ohnmacht fallen würdest.
27:22Dann steht es also fest, dass es bei meiner Operation keine Komplikationen geben wird.
27:27Dass ich nicht schon währenddessen sterbe oder danach komplett ans Bett gefesselt bin.
27:31Maggie, du bist hier in den besten Händen und selbst wenn...
27:34Selbst wenn?
27:35Ich würde mich auch um dich kümmern, wenn du ein richtiger Pflegefall fährst.
27:39Dann bin ich also noch nicht eingeschränkt genug.
27:42Das hat Sarah nicht so gemeint.
27:44Ihr wisst doch überhaupt nicht, wie ich mich fühle.
27:47Wie es ist, immer abhängig zu sein von anderen, weil man krank ist.
27:51Und das von klein auf hätte mir eigentlich schon gereicht.
27:54Aber nein, als Zugabe gibt es noch einen Schlaganfall und ich muss weiter so durch diese Welt.
27:58Zumindest kann ich noch einiges alleine machen.
28:01Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass ich das für diese Herz-OP riskiere.
28:07Maggie, Maggie?
28:09Maggie?
28:10Saga, was hat sie? Was ist mit dir?
28:12Die hat wieder so einen Ohnmachtsanfall.
28:17Hallo? Hallo, ich brauche Hilfe!
28:22Meine Schwester, ich... Ich glaube, sie stirbt.
28:25Wenn ich dir Rassi-Geräusche beizeit hätte, ich sehe nur für die Kompensation aus.
28:29Und das heißt was?
28:30Ja, was genau bedeutet das?
28:32Wir müssen Not einfach gehen.
28:43Mir ist egal, was die Leute von mir denken.
28:46Aber wie Helena zu mir ist.
28:50Sie redet nicht mit mir, geht mir aus dem Weg.
28:56Tja, ich weiß echt nicht, was ich machen soll.
29:00Oh Mann.
29:03Dich hat es echt richtig erwischt, ne?
29:07Ja.
29:09Das, was ich gesagt habe, das meine ich auch so.
29:12Ich liebe sie.
29:16Ich muss mit ihr reden.
29:19Okay.
29:20Dann sei aber nicht enttäuscht, wenn sie direkt wieder dicht macht.
29:25Und?
29:26Wie sehe ich aus?
29:27Dreh dich mal!
29:29Hammer!
29:30Du willst dich sofort in mich verlieben.
29:32Danke.
29:33Wünscht mir Glück.
29:34Viel Glück.
29:35Viel Glück.
29:39Okay, so.
29:41Wie wäre es mit Pizza und Rotwein heute Abend?
29:45Alkohol ist keine Lösung.
29:46Kein Alkohol aber auch nicht.
29:47Also ich wäre dabei.
29:49So.
29:50Axel ist erst morgen zurück von seiner Fortbildung.
29:52Also?
29:53Pizza und Rotwein, Alter.
29:54Komm.
29:55Hey.
29:56Hey.
29:57Hey.
29:58Was willst du trinken?
29:59Ähm.
30:00Ich nehme eine Cola.
30:01Okay.
30:02Oder nee.
30:03Doch, lieber ein Wasser.
30:04Mein Putz ist eh schon zu hoch.
30:06Wieso?
30:07Hast du gleich wieder einen Einsatz als DJ?
30:09Nee, danke.
30:10Einmal nie wieder.
30:11Äh, ich habe gleich ein Date.
30:12Ah, verstehe.
30:13Ich glaube, ich bin auch ein bisschen zu früh.
30:14Ja.
30:15Mal schauen, ob er echt so aussieht wie auf den Fotos.
30:16Mal schauen, ob er echt so aussieht wie auf den Fotos.
30:17Online-Dating?
30:18Mhm.
30:19Ja, warte.
30:20Warte.
30:21Ah, warte.
30:22Oh, ne.
30:23Mal schauen, ob er echt so aussieht wie auf den Fotos.
30:24Online-Dating?
30:25Ja, warte.
30:26Oh, ne.
30:27Oh, ne.
30:28Doch, lieber ein Wasser.
30:29Mein Puls ist eh schon zu hoch.
30:30Wieso?
30:31Hast du gleich wieder einen Einsatz als DJ?
30:32Nee, danke.
30:33Einmal nie wieder.
30:34Äh, ich...
30:35Ich habe gleich ein Date.
30:36Ah, verstehe.
30:37Ich glaube, ich bin auch ein bisschen zu früh.
30:39Ja.
30:40Mal schauen, ob er echt so aussieht wie auf den Fotos.
30:42Online-Dating?
30:44Mhm.
30:45Ja, warte.
30:46Ja.
30:47Hier.
30:48Guck.
30:49Das ist Bruno.
30:50Sein Profil stimmt zu 96% mit meinem Überein.
30:52Ich weiß schon so viel über ihn, obwohl wir uns noch nie gesehen haben.
30:55Das spart einem das lästige Kennenlernen, ne?
30:59Komm, ich zeig's dir.
31:00Ist total easy.
31:03Isolde, mein Herz.
31:07Bitte.
31:08Komm zurück.
31:10Ich vermiss dich so sehr.
31:12Ohne dich bin ich...
31:15...nichts.
31:24Guten Morgen, Herr Hoffmann.
31:25Guten Morgen.
31:26Guten Morgen.
31:27Oh, Verzeihung, Herr Doktor.
31:29Ich hoffe, Sie haben gute Nachrichten.
31:30Etwas anderes verkrafte ich heute nicht.
31:32Ja, ich kann Ihnen zumindest mal sagen, dass es sich bei Ihrer Pharyngitis um keine Virusinfektion handelt.
31:37Was heißt das?
31:39Es ist doch Krebs.
31:41Es gibt neue Symptome.
31:43Ach ja?
31:44Was denn für welche?
31:45Dieses Druckgefühl in meiner Brust wird immer schlimmer.
31:48Ja, und dann...
31:50...wie so schreckliches Aufstoß.
31:53Sehr unangenehm.
31:56Leiden Sie gelegentlich unter Sodbrennen?
31:59Ja.
32:01Des Öfteren.
32:03Woher wissen Sie das?
32:05Haben Sie heute schon gefrühstellt?
32:07Nein.
32:08Ich habe überhaupt keinen Appetit.
32:11Meine Lebensgefährtin und ich, wir...
32:14...hatten einen Streit.
32:16Das ist gut, das ist gut.
32:20Also, dass Sie nüchtern sind.
32:21Ich würde gerne eine Endoskopie bei Ihnen machen lassen.
32:25Eine Magenspiegelung.
32:28Sehr gut.
32:38Es war knapp, aber sie hat alles gut überstanden.
32:41Ihre Schwester ist ganz schön widerstandsfähig.
32:43Ich weiß.
32:45Maggie.
32:49Also, gestorben bin ich schon mal nicht.
32:51Nein, sind Sie nicht, Frau Kaiser.
32:52Und auch sonst ist alles sehr gut verlaufen.
32:54Dafür kannst du dich bei den Ärzten bedanken.
32:55Ich hätte viel früher auf dich hören sollen, Sarah.
33:04Nein, sind Sie nicht, Frau Kaiser.
33:07Und auch sonst ist alles sehr gut verlaufen.
33:10Dafür kannst du dich bei den Ärzten bedanken.
33:13Ich hätte viel früher auf dich hören sollen, Sarah.
33:19David, kannst du mich mal kneifen?
33:21Sonst glaube ich nämlich, dass ich das nur träume.
33:24Herr Dr. Stern, die Drogen, die Sie meiner Schwester gegeben haben,
33:27wie lange darf sie die nehmen?
33:34Hey, du solltest sie doch kneifen.
33:36Untersteh dich, du.
33:37Untersteh dich, du.
33:55Isolde, mein Herz.
33:56Mein Herz.
33:57Da bist du ja.
33:58Ich bin ja so froh.
34:00Es tut mir leid.
34:02Ich weiß doch, dass ich manchmal ein bisschen...
34:06...anstrengend sein kann.
34:08Da übertreibst du ausnahmsweise mal nicht.
34:10Ich werde mich besser.
34:12Tristan, von deinen Lippenbekenntnissen habe ich genug.
34:16Es muss sich wirklich was ändern.
34:18Ich liebe dich.
34:19Und ich weiß, dass du mich auch liebst.
34:22Aber die Diva musst du in Zukunft auf der Bühne lassen.
34:25Ich verspreche es.
34:27Hoch und...
34:29Hoch...
34:31...und heilig.
34:36Herr Hoffmann, wir haben einen Befund.
34:39Nein!
34:41Doch, wir haben eine Refluxerkrankung bei Ihnen festgestellt.
34:46Das ist doch nichts Ernstes, oder?
34:48Nein, nein.
34:50Das ist ein Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre.
34:52Und das hat letztlich auch zu Ihrer Pharyngitis geführt.
34:55Genau.
34:57Das ist ja wunderbar.
34:59Nein, das würde ich jetzt vielleicht nicht sagen.
35:01Nein, ich habe keinen Krebs. Das ist wunderbar.
35:03Das ist natürlich richtig, ja.
35:05Aber woher kommt so ein Reflux?
35:09Ja, in den meisten Fällen beruht er auf einer Erschlaffung des unteren Speiseröhrenschließmuskels.
35:14Aber das lässt sich medikamentös behandeln.
35:17In ein paar Tagen sollte es Ihnen schon wieder besser gehen.
35:19Danke.
35:21Die Proben können beginnen.
35:24Ihre Stimme sollten Sie allerdings noch schonen.
35:30Danke.
35:42Ist das wirklich in Ordnung für dich, wenn ich wieder zurück nach Brüssel fahre?
35:45David, du hast in Brüssel dein Leben und um Maggie brauchst du dir jetzt erstmal keine Sorgen mehr zu machen.
35:51Ja, weil du für sie da bist.
35:54Sarah, ich muss mich bei dir entschuldigen.
35:57Mir ist klar geworden, was du in den letzten Jahren geleistet hast.
36:01Das habe ich nicht gesehen. Das tut mir leid.
36:04Danke, David.
36:05Ich hätte dich viel mehr unterstützen müssen.
36:08Na ja, aus der Ferne hast du das ja.
36:11Maggie ist immer wie ausgewechselt, wenn du mit ihr telefoniert hast.
36:15Du bist für sie der Blick ins richtige Leben und...
36:18Ich habe sie wie eine Patientin behandelt.
36:21Klar, du bist ja auch voll verantwortlich für sie.
36:23Es kann Wunder, dass du ab und zu ein bisschen überfürsorglich bist.
36:26Ich bräuchte was von deiner Leichtigkeit.
36:29Kannst du haben.
36:31Ich komme jetzt nämlich öfter nach Aachen.
36:32Ich lasse ihn nicht mehr allein mit der Verantwortung.
36:37Ist schön.
36:40Tschüss.
36:56Du hast mir nur gar nichts von deinem Date erzählt.
36:58Der ist einfach nicht aufgetaucht, dieser Idiot.
37:00Was?
37:01Ich habe ihn direkt gelöscht.
37:10Sicher?
37:13Überhaupt nicht.
37:31Wir müssen reden.
37:33Worüber?
37:35Das, was letzte Woche passiert ist, das tut mir wirklich leid.
37:41Und dir geht sicherlich das Gerede auch ziemlich auf die Nerven.
37:45Hm.
37:46Aber das, was ich gesagt habe, das meine ich auch so.
37:51Ich liebe dich.
37:58Aber wir hatten doch nur eine Affäre. Und die ist jetzt vorbei.
38:00Aber das zwischen dir und mir, das war doch mehr als Sex.
38:04Ah, du brauchst was gegen Realitätsverlust. Kein Problem.
38:08Aber wenn man Sex mit Liebe verwechselt, dann ist das ein Problem.
38:13Und wenn du denkst, dass ich jemals eine Beziehung mit dir eingehen würde, hast du ein Problem.
38:18Du ein Problem.
38:19Aber wie auch immer, Herr Hilbert, Sie haben sicherlich noch einiges zu tun auf Station. Hm?
38:23Ach.
38:24Du bist ja hier.
38:25Ja, ich bin auf Station. Hm?
38:26Du bist ja hier.
38:30Ja, ich bin auf Station. Hm?
38:36Hm?
38:38Ah.
38:44Hallo, Schwester Betty.
38:55Hallo. Wie geht's Sie?
38:57Ganz gut. Ich war gerade mal wieder bei der Physio.
38:59Sehr gut. Sie machen gute Fortschritte.
39:02Kann ich irgendwas für Sie tun?
39:03Ja. Ähm...
39:06Ich wollte nur wissen, also...
39:08Was mit Franco und Ihnen, das ist ja vorbei.
39:10Also, also endgültig, meine ich, oder?
39:14Wieso?
39:16Weil... Ich habe nämlich das Gefühl,
39:18zwischen Frank und mir
39:19da bahnt sich wieder was an.
39:24Ja.
39:24Ja.
39:25Ja.
39:26Ja.
39:27Ja.
39:28Ja.
39:29Ja.
39:30Ja.
39:31Ja.
39:32Ja.
39:33Ja.
39:34Ja.
39:35Ja.
39:36Ja.
39:37Ja.
39:38Ja.
39:39Ja.
39:40Ja.
39:41Ja.
39:42Ja.
39:43Ja.
39:47Ja.
39:49Ja.
39:51Ja.
39:53Ja.
39:53Vargave
39:56Ja.
39:58Ja.
39:59Untertitelung des ZDF, 2020
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