Devilman (jap. デビルマン, Debiruman) ist eine im Jahr 2004 entstandene japanische Realverfilmung des gleichnamigen populären Manga-Klassikers Devilman von Gō Nagai aus den frühen 1970er-Jahren, der wegen seiner expliziten Gewaltdarstellung Kontroversen auslöste. Regie führte Hiroyuki Nasu. Die Manga-Adaption handelt von einem Jungen, der wieder zum Leben erweckte Legionen von höllischen Kreaturen bekämpfen soll, aber selbst mit einem Dämon verschmilzt.
Handlung
Der verwaiste Akira wächst in gutbürgerlichen Verhältnissen bei einer Adoptivfamilie, den Makimuras und deren attraktiver Tochter Miki, auf. Obwohl Akira ein eher schwächlicher Schüler ist, der gehänselt wird, verliebt sich Miki heimlich in den liebenswerten jungen Mann, der die ihm entgegengebrachte Sympathie jedoch kaum erwidert. Seit frühester Kindheit hegt Akira eine fast brüderliche Freundschaft mit dem blondgefärbten und stets missgelaunten Ryō, einem extrem schweigsamen Charakter, der auch vor exzessiver Gewaltanwendung nicht zurückschreckt, um seinem Freund beizustehen. Seitdem gilt Ryō unter seinen Mitschülern als personifizierter Teufel.
Nach dem unerwarteten Tod von Ryōs Vater, einem Wissenschaftler, der in einer mehreren Millionen alten Erdschicht eine neuartige Energiequelle auf dem Untergrundsee des Südpols entdeckte, erfährt Akira von der Existenz intelligenter Lebewesen, die sich von anderen Arten ernähren, um sich selbst weiterzuentwickeln. Diese todbringenden Kreaturen, im Film namentlich als Dämonen bezeichnet, sind Gefangene und Verursacher der sonderbaren Energieform. Fortan nehmen sie Besitz von menschlichen Körpern. Im Beisein seines Gefährten offenbart Ryō, dass er ebenfalls seit geraumer Zeit von einem unglückverheißenden Dämon befallen sei. Er bittet Akira, ihn zu töten, doch als dieser ablehnt, wird auch er mit außerirdischen Kräften konfrontiert, denen sein schwächlicher Körper nicht gewachsen ist.
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