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00:00ARD Text im Auftrag von Funk
00:04Meinst du nicht, zu einer Verurteilung können die Hilfen abzuschließen?
00:07Doch, schon. Aber ich hätte halt noch Fragen gehabt.
00:14Schreib ihm noch einen Brief.
00:16Ich werde abreisen ohne zu verkaufen.
00:19Und ich werde jemanden hier vor Ort Prokura übertragen.
00:23Klingt so, als würdest du dich schon wehen.
00:31Oh.
00:33Wir haben aber noch den Schlüssel.
00:35Den habe ich vorhin außen stecken gelassen.
00:39Wie konnten Sie mir das antun, obwohl ich genauso unschuldig war wie Ihre Familie damals?
00:44Aber ich will, dass Sie eines wissen.
00:47Egal was passiert ist, ich lasse mich davon nicht unterkriegen.
00:52Das heißt also, wir sitzen jetzt hier fest.
00:55Frau Bergmann hat klargemacht, sie gibt mir nur diese eine Chance.
01:01Das Hochzeitsmenü kann ich jetzt also vergessen.
01:04Das tut mir ehrlich leid.
01:06Davon kann ich mir jetzt aber auch nichts kaufen.
01:08Erst lässt du den Schlüssel stecken und dann machst du auch noch das ganze Schloss kaputt.
01:12Ich wollte doch nur...
01:13Wie kann man denn nur so blöd sein?
01:14Wir werden auf den Schlüssel.
01:15Also...
01:17Wir werden auf den Schlüssel.
01:22Wir werden auf den ersten Schlüssel in der Nacht kurz 2018
01:27bis nach dem letzten Schlüssel
01:28Just one day without you, I could throw my heart away. Can't you hear I'm asking you to stay through the rainbow colored night.
01:52Stay, why don't you stay? Stay, why don't you stay? Stay, stay.
02:12Ich hab das ja nicht absichtlich gemacht.
02:14Aber du hättest besser aufpassen müssen und dann auch noch ohne Handy losziehen.
02:18Du hättest auch deinen Akku laden können.
02:20Ja, aber einigen wir uns einfach darauf.
02:24Wir haben uns beide nicht besonders intelligent angestellt.
02:28Sorry.
02:32Sorry, ich wollte jetzt nicht so drüber sein. Das war gemein.
02:38Berufskrankheit. In der Küche herrscht immer ein rauer Ton.
02:50Ja, schon gut. Ich weiß ja, wie wichtig dir das Probekochen gewesen wäre.
02:56Ja, ich hätte echt gerne das Hochzeitsmenü gekocht.
03:10Das wäre ja auch eine schöne Idee gewesen.
03:22Ja. Und jetzt kann ich nicht mal Bescheid sagen, warum ich unentschuldigt fehle.
03:28Zum Glück haben wir die hier.
03:42Falls wir noch länger hier sitzen müssen, dann frieren wir nicht.
03:46Ja. Wenigstens das.
03:50Vielleicht müssen wir gar nicht so lange warten.
04:06Ähm, warum?
04:08Die Sonnenbüchlers testen doch unsere Schnitzeljagd.
04:12Na klar. Die müssen ja eigentlich schon auf dem Weg sein.
04:22Jetzt nochmal. Nehmt euch die Sonnenbüchlers zum Vorbild.
04:25Dann sitzt auch ihr in 50 Jahren Hand in Hand noch hier.
04:30Guck mal. Kann doch nur diese Bank sein.
04:33Genau. So.
04:35So, dann setzen wir uns mal hin.
04:37Ja. Und wo ist jetzt? Hand in Hand.
04:39Hahaha.
04:41Alphons, ich hab's. Hier, hinter dir. Direkt hinter dir.
04:45Ach so, der nächste Hinweis.
04:47So.
04:49Machen wir mal. Jetzt bin ich aber mal gespannt.
04:51Ja.
04:53Also, dort wo sie erkannt hat, dass er der Richtige ist,
05:05findet der Bräutigam den nächsten Hinweis.
05:09Wo sie?
05:11Also jetzt weiß ich gar nichts mehr.
05:13Hat dir der Rotlauf mal was erzählt?
05:15Keine Ahnung, wo das sein sei.
05:17Ja, also.
05:19Aber.
05:20Also bisher haben wir ja eigentlich alles gut gefunden.
05:23Mhm.
05:24Aber hier?
05:25Ja.
05:26Da bin ich mit meinem Latein am Ende.
05:27Ja, außerdem, Hildiger, die Zeit, glaub ich, wird langsam,
05:29hab mein Dienstgegen bald an.
05:31Wollen wir abbrechen?
05:33Ja, besser ist es.
05:34Ich rufe die Fanny mal an und sage Bescheid.
05:37Mei.
05:44Mailbox.
05:46Ja.
05:47Hallo, Fanny Sombichler hier.
05:48Ich wollte nur sagen, dass es jetzt einen Hinweis gibt,
05:51den wir nicht entschlüsseln können.
05:53Und außerdem müssen wir aus Zeitgründen
05:55leider die Schnitzeljagd jetzt überhaupt abbrechen.
05:58Ja?
05:59Äh, bitte.
06:00Hoffentlich hört sie das ab.
06:02Ich rufe jetzt den jungen Rotlauf ein.
06:04Ja, mach das.
06:12Äh, Mailbox.
06:14Ja, dann, dann müssen wir einfach warten, bis wir einen von den beiden sehen.
06:18Ja.
06:19Also bisher sind wir ja ganz gut zurechtgekommen, aber dieser Hinweis war ja wirklich sehr speziell.
06:25Ja, für uns.
06:26Ich mein, der Bräutigam wird die Antwort schon wissen.
06:29Ja, da ist Robby doch da.
06:35Ja, doch.
06:37Hallo Herr Klee.
06:38Was ist denn jetzt schon wieder?
06:39Das ist auch noch für Sie abgegeben worden.
06:41Was noch?
06:42Das waren jetzt nicht die einzigen Pakete, die heute angekommen sind.
06:50Weil der Laden läuft.
06:51Ja.
06:52Herr Klee finden Sie es richtig, dass die Mitarbeiter ihre privaten Sendungen hierher liefern lassen?
06:58Tut sie das?
06:59Ja.
07:00Ja.
07:01Also ich...
07:02Also ich...
07:03Bei Ihnen ist das vollkommen verständlich, Sie sind der Hauptgeschäftsführer.
07:06So.
07:07Aber ich...
07:09Ich finde die Rezeption sollte nicht zur Poststelle der Mitarbeiter verkommen.
07:12Ich mein, was ist wenn was verloren geht? Wer ist denn dann haftbar?
07:20Ja, Sie.
07:21Ja.
07:22Aber es geht ja nichts verloren.
07:24Und was ist wenn...
07:29Herr Drexler.
07:32Jetzt gebe ich Ihnen mal wirklich einen gut gemeinten Rat von Hauptgeschäftsführer zur Portier auf Probe.
07:42Ich will jetzt nicht so weit gehen und sagen, dass wir hier am Fürstenhof alle Familie sind, aber...
07:47Wenn man einem Kollegen einen Gefallen tun kann, dann tut man ihm den Gefallen, weil der Mitarbeiter am Fürstenhof...
07:55Verstehen Sie?
07:57Und Herr Drexler, wenn Sie das anders sehen, dann sollten Sie vielleicht überlegen, ob ich als Portier in einem Fünf-Sterne-Hotel hier vielleicht falsch bin.
08:12Und halt schreiben.
08:16Rückschreiben.
08:43Sorry.
08:51Finde ich gut.
08:55Weiß ich ja nicht einfach.
09:00Glaubst Du, er antwortet?
09:01Keine Ahnung.
09:04Aber ist eigentlich auch egal.
09:07Ich habe ihm jetzt alles gesagt, was ich sagen wollte.
09:10Das war's dann.
09:12Vielleicht hilft es dir, ein bisschen abzuschließen.
09:15Ja. Also, bestimmt nicht komplett.
09:18Die Vergangenheit wird mich schon noch das ein oder andere Mal einholen.
09:22Ich bin für dich da.
09:31Ich will dich jetzt endlich heiraten.
09:34Was habe ich für ein Glück?
09:42Das ist doch Klingel.
09:44Das ist wahrscheinlich Yvonne. Vielleicht hat sie ein Kleid gefunden.
09:48Yvonne?
09:50Wirklich?
09:53Ja, cool. Dann komme ich später gleich vorbei.
09:57Mhm.
09:59Ja.
10:00Danke.
10:02Und war sie erfolgreich?
10:04Tja. Werden wir dann sehen.
10:07Erstmal mal mitarbeiten, wo wir stehen geblieben sind.
10:10Mhm.
10:20So, Herr Drexler.
10:33Ich passe es, auf den letzten Drücker zu kommen.
10:37Haben Sie schon Feierabend?
10:39Kurze Pause.
10:42Der Kollege Peter. Für mich übernommen.
10:45Mhm.
10:46Ja.
10:47Es gibt Tage, da braucht man schon ein bisschen Nervennahrung.
10:51Kann stressig sein, unser Job.
10:55Manchmal.
10:57Sie dürfen sich nur nicht selber zu sehr unter Druck setzen.
11:03Hm?
11:04Sehr positiver Stress.
11:07Heute hier am Fürstenhof zu sein, ist das Beste, was ich mir vorstellen kann.
11:12Ja.
11:13Genau deswegen.
11:14Ich meine, Ihr Herz hängt an diesem Job.
11:19Umso wichtiger ist eine entspannte Haltung.
11:23Ist nun nicht immer so einfach, wenn man, wenn man versucht, alles richtig zu machen.
11:36Ich bin ja doch in der Probezeit.
11:38Ja, eben.
11:39Und da dürften Sie auch einmal einen Fehler machen.
11:42Nach Möglichkeit halt nicht den gleichen zweimal.
11:46Hm?
11:47Und jetzt sollten Sie vielleicht den Peter wieder ablösen, damit er seine Arbeit machen kann.
11:52Ich komme auch gleich und dann reden wir weiter.
11:54Ja.
11:55Ich brauche.
11:56Ja.
11:57Gut.
11:58Ja.
11:59Gut.
12:00Ja.
12:01Gut.
12:02Ja.
12:03Gut.
12:04Ja.
12:05Gut.
12:06Ja.
12:07Super.
12:08Ja.
12:09Dann vielen Dank für Ihren Anruf.
12:10Mhm.
12:11Viel Dank.
12:12Mhm.
12:13Vielen Dank.
12:14Vielen Dank.
12:15Ja.
12:16Vielen Dank.
12:17Ja.
12:18Vielen Dank.
12:19Mhm.
12:20Mia verzichtet darauf, Rechtsmittel gegen das Scheidungsurteil einzulegen.
12:27Das heißt, wir müssen nur noch die Verhandlung abwarten, dann ist das Thema endlich durch.
12:31Warte, das bedeutet, wir können nach der Verhandlung heiraten?
12:34Bedeutet das.
12:35Oh Gott.
12:36Dann kann ich abwarten, bis du endlich meine Ehefrau bist.
12:38Ich auch nicht.
12:39Oh.
12:40Entschuldigung.
12:41Es ist doch nichts passiert.
12:42Es tut uns leid, aber Yannick hat gerade erfahren, dass die Scheidung quasi durch ist.
12:55Und das bedeutet dann, dass Sie heiraten können?
12:58So wie geplant?
12:59Ja.
13:00Ach, ist das schön, das freut mich.
13:01Dankeschön.
13:02Gratulation.
13:03So.
13:04Also.
13:05Warten Sie, ich helfe Ihnen.
13:06Oh, danke, das ist nett.
13:07Natürlich.
13:08Dankeschön.
13:09So.
13:10So.
13:11Ich gehe jetzt erst mal nach oben.
13:12Mein Mann und ich, wir haben nämlich einen langen, langen Spaziergang gemacht und ich
13:16bin ein bisschen müde.
13:17Also bis später.
13:18Bis später.
13:19Ciao.
13:20Ciao.
13:21Du hast was verloren.
13:22Was?
13:23Dort, wo sie erkannt hat, dass er der Richtige ist, findet der Bräutigam den nächsten Hinweis.
13:35Was soll das denn?
13:37Na, ich sehe hier nur einen Bräutigam.
13:40Den nächsten Hinweis.
13:46Tess.
13:47Das hört hier mir an wie eine Schnitzeljagd, oder nicht?
13:52Total.
13:53Vielleicht sollten wir...
13:56Sollten wir.
13:57Das war sofort.
13:59Die nächsten Hinweis.
14:01Vielleicht war einer der Hinweise doch zu schwer für die Sonnenbichlers.
14:22Ich weiß nur, dass ich jetzt in der Fürstenhofküche stehen sollte.
14:30Wusstest du, dass Pflanzen auch Jetlag haben können?
14:51Ja.
14:52Die haben eine innere Uhr und wenn die durcheinander gerät, dann wachsen sie schlechter.
15:00Echt jetzt?
15:01Ja.
15:02Weil dann wissen sie nicht mehr, ob sie ihre Blüten öffnen oder schließen sollen.
15:06Du willst jetzt wirklich mit mir über Blumen reden?
15:11Ja.
15:12Oder hast du ein besseres Thema?
15:15Ich will überhaupt nicht reden.
15:19Ich will einfach raus hier.
15:20Tja, also wenn wir jetzt ein Bambus wären, das ist wirklich eine sehr interessante Pflanze.
15:25Also, weil der bildet unterirdisch so Ausläufer.
15:28So eine Art Wurzeln, mit denen er spielend unter einer Wand hindurch kommt.
15:33Du bist auch eine Art Pflanze.
15:35Eine höchst seltsame.
15:37Danke.
15:38Äh, das war als Kompliment gemeint.
15:43Es gibt eben einfach Menschen, die sind anders.
15:47Besonders.
15:51Ich werde allerdings lieber die mitnehmen.
16:05Da oben haben sie nämlich keinen guten Empfang.
16:07Dankeschön.
16:08Sehr nett.
16:09Dann wünsche ich Ihnen eine schöne Wanderung.
16:10Viel Spaß.
16:11Vielen Dank.
16:12Tschüss.
16:13So, da wären wir wieder.
16:15Ich an Ihrer Stelle würde ja jetzt in die Sauna gehen.
16:17Gute Idee, Marina.
16:18Viel Spaß.
16:19Danke.
16:20Danke.
16:21Kleine.
16:22Was haben Sie im Moment?
16:23Ja klar.
16:24Was gibt's denn?
16:25Es geht um einen Herrn Drexler.
16:27Der macht ja gerade seine Probezeit, um dann möglicherweise als Portier bei uns zu arbeiten.
16:32Und das setzt ihn doch anscheinend ganz schön unter Druck.
16:36Ja, tut mir leid für ihn, aber was habe ich damit zu tun?
16:39Ich denke, Sie könnten ihn vielleicht dazu motivieren, beim Betriebssport mitzumachen.
16:43Da war er schon.
16:44Ich glaube, das ist nicht so sein Ding.
16:46Das könnte es ja noch werden, oder?
16:48Ich glaube eher nicht.
16:49Sorry, ich muss jetzt...
16:50Äh, Lali?
16:51Ja?
16:52Sind Sie sicher, oder haben Sie einfach nur keine Lust?
16:57Beides.
16:58Wissen Sie, ich fürchte halt, der junge Mann tut sich ein bisschen schwer, Anschluss zu finden.
17:03Ja, kein Wunder, der ist so überkorrekt und steif.
17:06Ja, er versucht einfach einen guten Eindruck zu machen.
17:09Ja, hat bei mir nicht geklappt.
17:11Aber nur weil jemand anders ist, hat er ja trotzdem eine Chance verdient, oder?
17:18Ich meine, wir hatten schon einmal jemanden, der anders war als andere.
17:24Und der am Anfang überall angeeckt ist.
17:27Und dann...
17:28Und dann...
17:29Es war wirklich so süß, wie du damals den Unterschlupf für uns gebaut hast.
17:35Es war wirklich so süß, wie du damals den Unterschlupf für uns gebaut hast.
17:51So süß, dass du sofort gewusst hast, dass ich der Richtige bin?
17:54Ja, schon irgendwie.
17:56Übrigens glaube ich, dass die Schnitzeljagd wirklich für uns ist.
17:59Ich meine, sonst hätten wir nicht den nächsten Hinweis gefunden, oder?
18:02Ja, ja.
18:03Wahrscheinlich wollte Frau Sonnbichler, dass wir den Zettel finden.
18:05Hm.
18:06Und dass sie sich hingelegt hat, das war ein Vorwand.
18:09Und sobald wir finden, was wir finden sollen, warten da alle auf uns.
18:12Ja, wenn wir es nur irgendwann finden.
18:14Was stand denn nochmal auf diesem Zettel drauf?
18:17Auf dem Weg zum Fürstenhof wächst die Medizin am Baum.
18:21Das hilft euch weiter.
18:22Ja, die Medizin am Baum.
18:28Das ist ein Mistelzweig.
18:33Du weißt, was das bedeutet, oder?
18:34Oh ja?
18:35Mhm.
18:36Das sieht ja aus wie der Schlüssel von meiner Werkstatt.
18:52Mhm.
18:53Wie kommt denn der hier hin?
18:54Keine Ahnung.
18:55Aber da wartet wahrscheinlich der Schatz von unserer Schnitzeljagd auf uns.
19:00Glaubst du?
19:01Ja, vielleicht ein Junggesellenabschied.
19:04Jetzt schon.
19:05Ja, warum nicht?
19:07Oh.
19:08Finden wir jetzt einfach raus.
19:09Herzlichen Dank.
19:10Äh, Papi hat mir übrigens geschrieben, er und Leo schaffen es doch zur Hochzeit.
19:18Ach wirklich?
19:19Ach wirklich?
19:20Das ist ja toll.
19:21Da komme ich meinem Sohn auch mal wieder zu Gesicht.
19:23Dafür hast du ja mich Tag und Nacht um die Ohren.
19:26Ja, aber nicht mehr lange.
19:28Stimmt.
19:29Ach, ihr zwei.
19:31Was, was macht ihr denn hier?
19:33Ja, Maxi probiert ihr Brautkleid, das weiß ich mir natürlich nicht entgehen.
19:36Ja.
19:37Äh, du, du hast mich doch angerufen und gemeint, du hättest das perfekte Kleid für mich gefunden.
19:44Das perfekte Kleid?
19:46Hab ich das?
19:47Ein Brautkleid?
19:49Ist du denn bereit?
19:53Ja.
20:04Da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da.
20:14Und?
20:15Was sagst du?
20:17Yvonne, das, das ist perfekt.
20:27Du wirst ganz wunderbar aussehen.
20:30Und das Gute ist, es sprengt nicht dein Budget.
20:34Danke dir.
20:37Gerne.
20:44Mami.
20:45Es sind nur Freudentränen.
20:51Ich kann's einfach immer noch nicht glauben, dass mein Cookielein heiratet und dann ganz weit weg geht.
20:55Ja, ich bin ja nicht aus der Welt.
20:57Mami.
20:58Mami.
20:59Ich komm nicht ganz auf dem Buch rum.
21:00Ich komm.
21:01Das ist es gar nicht.
21:02Es ist einfach...
21:05Egal.
21:06Komm.
21:07Ich will dich jetzt mal klar erzählen.
21:14Was ist, wenn's nicht passt?
21:16Maxi.
21:17Maxi.
21:18Das passt dir.
21:19Vertrau mir.
21:30Also dafür, dass da gleich eine Party steigen soll, das ist ziemlich ruhig, oder?
21:33Wahrscheinlich gehört das zum Plan.
21:35Die sind extra Nutzschmäuschen still.
21:39Wieso steckt denn da schon ein Schlüssel?
21:41Ja.
21:46Endlich.
21:48Ihr?
21:49Wen habt ihr denn erwartet?
21:51Die Sonnenbichlers.
21:52Die Sonnenbichlers?
21:53Warum denn die Sonnenbichlers?
21:54Danke fürs Aufmachen.
21:55Aber ich muss jetzt wirklich los.
21:58Äh, wo musst du denn hin?
22:01Bist du allein?
22:03Mit deinem Bruder, ja.
22:05Äh, also war ich.
22:07Was habt ihr denn erwartet?
22:09Eine Party.
22:10Naja, irgendeine Überraschung.
22:12Ihr habt uns doch extra mit der Schnitzeljagd hergelockt.
22:16Oh.
22:19Ich glaub, da haben wir irgendwas missverstanden.
22:23Ja und nein.
22:26Es war eine Überraschung geplant, aber eher keine Party und auch nicht heute.
22:32Danke.
22:33Danke.
22:55Ist schön geworden, oder?
22:56Ja, super.
22:57Total happy.
22:58Vielen Dank.
22:59Bis dann, Denise.
23:00Ich auch, danke.
23:01Bis zum nächsten Mal, ja?
23:02Ja, bis dann.
23:03Ja, tschüss.
23:04Oh, Entschuldigung.
23:05Alles, alles gut.
23:06Tut mir leid.
23:07Hey.
23:08So stürmisch.
23:09Was machst du überhaupt hier?
23:10Ich dachte, du guckst die Annex Bruder auf die Finger.
23:11Dachte ich auch.
23:12Aber er ist nicht aufgetaucht.
23:13Oh.
23:14Er heult mir vor, wie wichtig es ihm ist, das Menü für die Hochzeit zu kochen.
23:16Und dann?
23:17Ich hab extra meine Pause nach hinten verschoben, damit er die Küche für sich allein hat.
23:20Aber das mach ich nicht wieder.
23:21Ich bin nicht mehr so nachgiebig.
23:23Vielleicht hat er einen guten Grund.
23:24Den er mir nicht mitteilen kann?
23:26Wozu gibt's Handys?
23:27Ich weiß nicht, ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen und absagen.
23:32Störe ich?
23:33Äh, ne.
23:34Alles gut.
23:35Das macht mich total nervös, wenn du hier so um mich rumputzt.
23:38Entschuldige, ich muss hier arbeiten.
23:40Du, wenn ich gewusst hätte, dass der Typ so unzuverlässig ist, dann hätte ich dir den
23:43Tipp mit dem Probekochen auch nicht gegeben.
23:44Ja, und ich hätte überhaupt nicht zugesagt.
23:46Und jetzt?
23:47Nix.
23:48Der kann sein Hochzeitsmenü kochen, wo er will.
23:53Aber nicht in meiner Küche.
23:55Ciao mein Schatz.
23:57Ciao.
23:58Wenn Sie eine Massage wünschen oder einen Besuch in unserer Sauna, dann sprechen Sie
24:04mich gerne wegen eines Termins an.
24:06Allgemein kann ich Ihnen auch absolut die Kutschenfahrten, wenn Sie mögen, auch inklusive
24:09Picknick empfehlen.
24:10Danke.
24:11Gut.
24:12Es gilt grundsätzlich alles, was Sie benötigen, machen wie möglich jeden Tag, zu jeder Zeit,
24:15Tag und Nacht.
24:16Toll.
24:17Ja.
24:18Und jetzt wünsche ich Ihnen einen wunderschönen Aufenthalt im Hotel bei uns, Frau Österreich.
24:19Danke.
24:20Könnte ich bitte noch meinen Schlüssel bekommen?
24:23Oh, ja.
24:24Ja, natürlich.
24:25Entschuldigung.
24:26Danke.
24:27Bitteschön.
24:28Tschüss.
24:29Tschüss.
24:30Frau Österreich ist hier Stammgast.
24:32Ihr musst du das nicht alles erzählen.
24:34Du musst mir nicht erzählen, wie ich meinen Job zu machen habe.
24:38Will ich auch gar nicht, aber du wirkst irgendwie verkrampft und angestrengt.
24:42Okay, du bist in der Probezeit, du willst alles richtig machen, deshalb wäre es ganz
24:46gut, dass du ab und zu beim Betriebssport vorbeischäumen würdest.
24:49Ich hab mir die Termine alle aufgeschrieben und ich war auch schon da.
24:52Pünktlich im Gegensatz zu dir.
24:54Äh, normalerweise bin ich auch pünktlich.
24:56Ganz ehrlich, dein Programm hat mich nicht wirklich überzeugt.
24:59Gut, dann überlege ich mir etwas, was zu dir passen könnte.
25:02Äh, wenn die Frau Österreich kommt, ist das Stammgast.
25:05Wo ist mein Rückschein?
25:07Nein, nein, nein, nein, nein.
25:09Also, wann kannst du?
25:13Bekommst du eigentlich Provision dafür, dass du mich zum Sport überredest, oder was?
25:23Ich bin hier betriebliche Gesundheitsmanagerin, das fällt in mein Aufgabengebiet.
25:27Deshalb weiß ich, Sport würde dir gut tun.
25:29Ja, äh, Betriebssport ist mit dem Haften.
25:32Das ist mein Garant dafür, dass die Leute nicht krank sind.
25:35Abgesehen davon ist es ein maßgeschneidertes Programm der Geschäftsleitung.
25:38Muss ich doch nicht entgehen lassen, oder?
25:40Hm.
25:47Okay. Wann soll ich kommen?
25:53Greta war sauer, hm?
26:02Sieht man mir das an?
26:04Ich kann sie sogar verstehen.
26:07Wenn ich an ihrer Stelle wäre, würde ich mich auch nicht mehr in meine Küche lassen.
26:11Das war einfach super unprofessionell.
26:14Mir tut das echt leid. Ich war da ziemlich ungeschickt.
26:18Der Fürstenhof sollte lieber dafür sorgen, dass die Schlösser an den Hütten in Ordnung sind.
26:22Das heißt, du bist nicht mehr sauer auf mich?
26:26Das hätte mir doch genauso passieren können.
26:29Ach so, und es tut mir leid, dass ich dich so angeblafft habe.
26:33Es stand einfach nur so wahnsinnig viel auf dem Spiel.
26:36Ja, klar. Das Hochzeitsgeschenk für deinen Bruder.
26:39Ja, was ich jetzt wohl vergessen kann.
26:41Ich glaube kaum, dass ich hier in der Nähe irgendwo eine professionelle Küche finde,
26:45in der sich so ein kompliziertes Menü zubereiten lässt, wie ich es geplant habe.
26:51Das ist echt schade.
26:53Ja, aber nicht mehr zu ändern.
26:55Muss ich mir wohl was anderes überlegen.
26:57Dir fällt bestimmt noch was Gutes ein.
26:59Ja, mal schauen.
27:01Man sieht sich.
27:02Bis dann.
27:03Oh.
27:04Oh.
27:05It's done.
27:31Ooh!
27:33Ah!
27:34Na?
27:35Nein, das darfst du noch nicht sehen.
27:37Ach komm, das ist doch nur Aberglaube.
27:39Sicher ist sicher.
27:40Hast du im Falltreffer gelandet?
27:43Was ist los?
27:45Passt es nicht?
27:47Doch.
27:48Doch.
27:49Aber?
27:50Du solltest mich vielleicht trotzdem angucken, wenn du es jetzt so unsicher wirst.
27:54Auf gar keinen Fall. Das Kleid ist perfekt.
27:57Und trotzdem gibt's ein Problem.
28:04Was ist?
28:05Hey.
28:06Okay.
28:07Lass mich raten.
28:08Da ist ein riesengroßer Fleck drauf, den keiner auskriegt.
28:11Dosi.
28:12Was denn?
28:13Was ist?
28:14Es...
28:15Es ist mir fast unangenehm, das anzusprechen, weil...
28:25Weil ich so'n riesenglück hab.
28:27Mit dir und...
28:28Und...
28:29Dass wir jetzt im Fürstenhof heiraten.
28:33Aber...
28:34Als ich das Kleid gesehen hab.
28:37Ich mein...
28:38In dem Kleid...
28:41Im Standesamt in Tölz zu heiraten, das...
28:44Das krieg ich irgendwie in meinem Kopf nicht zusammen.
28:47Also nicht, dass es da nicht schön ist, aber...
28:50Aber es ist und bleibt eine Amtsstupe.
28:52Mhm.
28:53Und ich mein, dass wir beide heiraten.
28:58Nach allem, was wir durchgemacht haben.
29:01Das ist doch viel mehr, als...
29:04Ein Verwaltungsakt.
29:06Wenn ich mir dann vorstelle, wir geben uns das Ja-Wort in so einer...
29:11Amtsstube.
29:12Du bist'n ganz besonderen Ort.
29:17Du nicht?
29:20Doch.
29:21Sicher.
29:23Also, wo wollen wir unser Traum machen?
29:25Im Fürstenhof? Im Blauen Salon?
29:27Oder im Garten draußen?
29:29Wenn das Wetter mitspielt?
29:31Naja.
29:32Die Feier ist ja schon im Blauen Salon.
29:34Und...
29:36Irgendwie...
29:37Ist das ja auch unser Arbeitsplatz.
29:39Mhm.
29:40Mhm.
29:41Es ist irgendwie nichts Besonderes.
29:43Für uns.
29:45Ja.
29:46Ja.
29:47Uns fällt schon mal was richtig Gutes ein.
30:00Okay, schieß los.
30:02Worüber willst du mit mir reden?
30:04Kilian Rüttloff.
30:05Ja, da gibt's nicht viel zu sagen.
30:07Er hatte eine Chance und noch eine gibt's nicht.
30:08Und wenn's nicht seine Schuld war?
30:12Willst du mir jetzt auch was von klemmenden Schlössern und leeren Akkus erzählen?
30:15Oder sonst eine Verkettung von unglücklichen Umständen?
30:17Aber es war genau so.
30:20Ist seine Oma vielleicht doch noch die Treppe runtergefallen?
30:22Nein, das nicht.
30:23Aber wir saßen wirklich gemeinsam in dieser Hütte fest und deswegen konnte er nicht kommen.
30:27Und mir auch nicht Bescheid sagen.
30:28Naja, sein Akku war leer und ich hatte mein Handy nicht dabei.
30:32Ja, und ich war außerdem die Person, die von außen diesen Schlüssel hat stecken lassen und von innen irgendwas am Hebel abgerissen hat, weswegen wir festsaßen.
30:39Und jetzt schickt er dich.
30:42Was?
30:43Nein.
30:44Weil es jemand scheinert, so wahnsinnig wichtig ist, dieses Hochzeitsmenü zu kochen.
30:48Das ist ja auch ne total süße Idee.
30:51Ja, ist es auch.
30:53Aber er hat den Termin vermasselt und jetzt schickt er dich.
30:56Er hat mich nicht geschickt.
30:57Das musst du mir glauben.
30:59Ich muss weitermachen.
31:04Ich habe übrigens im Frühjahr Berberitzen angepflanzt.
31:09Eine ganz besondere Sorte.
31:11Und habe die Früchte fermentiert.
31:14Möchtest du ein Glas?
31:18Das ist Verstechung.
31:19Nein.
31:20Das ist ein rein freundschaftliches Geschenk.
31:23Und das hier ist eine rein freundschaftliche Bitte, ja?
31:26Mhm.
31:29Okay.
31:30Er kriegt noch ne Chance.
31:31Ja, aber wenn er es nochmal vermissen hat.
31:32Ja, danke.
31:34Nicht nochmal.
31:39So.
31:44Ja.
31:45Müsste dann eigentlich jetzt gewesen sein.
31:46Meine Güte.
31:47So'n Haufen Unterlagen, oder?
31:48Ja.
31:49Und vor allen Dingen ganz schön viel Verantwortung.
31:51Obwohl es nur 15 Prozent sind.
31:53Katja, ich bin dir so dankbar, dass du diese Procura übernimmst.
31:57Wer wird dafür besser geeignet als du?
31:58Du hast selber mal ein Hotel geleitet.
31:59Und außerdem hast du mein volles Vertrauen.
32:04Hey.
32:05Hey.
32:06Stört's?
32:07Nein, überhaupt nicht.
32:08Wir sind gerade fertig.
32:09Ihr besprecht was Geschäftliches.
32:12Ja.
32:13Ich gehe zu Alex, nach Tansania.
32:16Und Katja wird die Verwaltung meiner Anteile übernehmen.
32:22Glückwunsch.
32:23Ja, danke.
32:24Aber keine Sorge.
32:26Ich fahr noch nicht sofort.
32:27Ich hoffe, wir beide, wir schaffen es nochmal in die Berge.
32:30Und wenn nicht, da kommst du mich bitte besuchen.
32:32Und dann nehmen wir uns den Kilimandscharo vor.
32:35Okay, machen wir.
32:38Gerne.
32:39Also, wir sehen uns noch.
32:40Bis dann.
32:41Bis dann.
32:42Bis dann.
32:51Hey.
32:52Ich bin mir sicher, er hätte noch mit dir geredet.
32:54Unter vier Augen.
32:57Wahrscheinlich.
32:59Du verwaltest Markus' Anteile?
33:01Ja.
33:02Er hat mich drum gebeten.
33:05Ist dir bewusst, was das heißt?
33:07Du bist jetzt Teil von diesen ganzen Machtkämpfen?
33:10Ja, ich weiß.
33:11Aber ich will einfach, dass Markus einen wirklichen Schlussstrich unter alles hier ziehen kann.
33:16Und das geht nur so?
33:17Ja, sonst hätte er am Ende jetzt an Christoph Saalfeld verkauft.
33:20Der hätte dann hier tun und machen können, was er will.
33:23Punkt.
33:25Ja.
33:26Und außerdem muss ja einer die Stimme der Vernunft sein.
33:32Na ja.
33:33Und wenn das jemand ist, dann wirst du das.
33:38Tut mir leid, wenn's gleich ein bisschen weh tut.
33:44Aber das muss sein, damit du bald richtig schön aufblößt.
33:48Ha.
33:50Ha.
33:51Hey.
33:52Was machst du denn hier?
33:54Ich hab dich gesucht.
33:56Hm?
33:58Frau Bergmann,
34:00gib mir eine zweite Chance.
34:03Und ich weiß, wem ich das zu verdanken habe.
34:06Ach, ich hab ja bloß mit dir gesprochen.
34:09Offensichtlich hast du genau das Richtige gesagt.
34:12Das heißt also, ich kann jetzt doch für Janiks Hochzeit kochen.
34:16Danke.
34:17Danke, danke.
34:18Danke.
34:19Danke.
34:20Danke.
34:21Danke.
34:22Danke.
34:23Danke.
34:54Ha! Wie versprochen, exakt pünktlich.
34:59Fünf Minuten vor der Zeit ist die wahre Pünktlichkeit.
35:02Dass du im Job so überkorrekt bist, verstehe ich. Aber privat...
35:06Ich denke, das ist Betriebssport. Ich bin dienstlich hier.
35:09Ja, aber es kann ja trotzdem Spaß machen.
35:13Okay. Du stehst ja viel im Job.
35:19Und dass du in der Probezeit bist, das belastet dich.
35:24Wenn du damit meinst, dass ich gestresst bin, dann irrst du dich.
35:28Hier zu arbeiten ist mein absoluter Traumjob.
35:30Ja, den du unbedingt behalten willst, was dich unter Druck setzt.
35:37Was? Aber sind wir jetzt hier beim Sport oder bei der Psychotherapie?
35:40Ich muss ja wissen, was dich belastet, damit ich die richtigen Übungen aussuchen kann.
35:45Können wir einfach anfangen?
35:47Ja, wir fangen an mit Yoga.
35:51Und zum Abschluss machen wir ein paar Atemübungen zur Stressreduktion.
35:55Okay, ich bin nicht gestresst. Okay?
35:58Ja.
35:59Komm bitte in den Vierfüßlerstand.
36:00Die Übung heißt Cat-Cow-Übung, auch bekannt als Katze-Kuh-Übung.
36:10Dafür atmen wir tief ein.
36:14Gehen ins Hohlkreuz.
36:18Popo nach oben.
36:18Jetzt atmen wir tief aus.
36:25Gehen in den Katzenbuckel und Kopf Richtung Brust.
36:32Und jetzt nochmal die Kuh.
36:38Und jetzt die Katze.
36:41Das findest du richtig witzig, dass ich mich jetzt hier zum Affen mache für dich, ne?
36:44Wenn du die Übung nicht richtig ausführst, dann bringen sie dir auch nichts.
36:47Okay, dann machen wir den herabschauenden Hund.
36:56Popo hoch.
36:58Rücken schön lang und Kopf in die Verlängerung der Wirbelsäule.
37:03Okay, oh Gott, es reicht. Es reicht, okay?
37:06Fritz, die Übungen werden dir wirklich gut tun.
37:07Nee, du willst mich lächerlich machen, okay?
37:09Sind wir im Zoo oder was?
37:11Du hast ein Problem mit mir, seitdem wir uns das erste Mal begegnet sind.
37:14Das brauche ich nicht.
37:15Das brauche ich nicht.
37:24Ich hätte gar nicht erst davon anfangen sollen, dass ich nicht im Standesamt heiraten möchte.
37:29So schlimm ist es da ja auch wieder nicht.
37:33Aber dass uns so gar keine andere Location einfällt.
37:36Also, dass wir gar keine Idee haben.
37:46Weißt du was? Wichtig ist ja eigentlich nicht, wo wir heiraten.
37:50Sondern, dass wir heiraten.
37:52Aber es soll schon ein besonderer Ort sein.
37:54Für uns beide.
37:56Ja.
37:58Aber wenn uns so gar nichts einfällt, dann heiraten wir halt einfach doch am Standesamt.
38:04Der Wunschboden wird uns helfen.
38:07Du meinst, wir sollen uns den perfekten Ort einfach wünschen.
38:14Unser Ort.
38:19Der ist hier.
38:20Ja.
38:20Wenn es einen perfekten Ort für unsere Trauung gibt, dann ist das ja wohl...
38:23Dann der Brunnen.
38:25Mann, ey.
38:27Haben wir nicht sogar ein Bild vom Wunschboden auf unsere Hochzeitseinsage?
38:30Wir wussten es eigentlich die ganze Zeit.
38:34Ach, Henriide.
38:36Hier zu heiraten ist...
38:38...es wäre ein Traum.
38:40Ein Traum der Wirklichkeit wird's.
38:43Bürgermeisterin kriege ich auch hierher.
38:46Meinst du?
38:47Hey, Lale.
39:13Hast du auch Feierabend?
39:16Hey.
39:18Stress gehabt?
39:20Ich verstehe echt nicht, wie du mit diesem Fritz Drechsler auskommst.
39:24Und jetzt sag bitte nicht, er sei total freundlich und locker.
39:28Das ist er nicht.
39:29Okay.
39:30Was war denn los?
39:31Ich will ihm wirklich helfen, damit er seinen Stress ein bisschen abbaut.
39:34Aber er benimmt sich wie so ein Idiot.
39:37Okay.
39:38Nochmal von Anfang an.
39:39Was ist denn passiert?
39:40Ich hab ihn zu einer Betriebssport-Einzelstunde eingeladen.
39:43Aber nur, weil Herr Sonnenbichler mich überredet hat.
39:45Aber er hat sich überhaupt nicht drauf eingelassen.
39:49Vielleicht waren die Übungen zu schwer?
39:50Nein, das waren einfach Yoga-Basics.
39:53Egal, ich mach gar nichts mehr für ihn.
39:55Auch wenn mich Herr Sonnenbichler tausendmal drum bittet.
39:58Also, ihr hattet echt einen schwierigen Start, hm?
40:01Ja, und es wurde nicht besser.
40:04Du, ähm, ich muss noch ins Café Liebling.
40:08Brot holen.
40:10Willst du mit?
40:11Nee, danke.
40:12Ich will dir auch nicht den Feierabend verdämen.
40:14Tschüss.
40:22Ah, schon zurück von deiner Martiné im Golfclub?
40:25Wie du siehst.
40:26Reginald hat dann anlässlich seines Jubiläums
40:29eine ganz besondere Tropfen aus seinem Keller geholt.
40:32Aha.
40:33Na, dann hattest du ja wenigstens einen Grund zum Feiern.
40:36Wer sagt denn, dass es nur einer war?
40:39Hast du etwa deinen Spätzl angebettelt,
40:41dir finanziell etwas unter die Arme zu greifen?
40:43Äh, wieso sollte ich?
40:45Na ja, richtig, du brauchst ja gar kein Geld mehr.
40:47Ich hab einen Käufer für eins meiner spanischen Hotels an der Hand.
40:51Dann kann ich bald Markus' Anteil übernehmen.
40:53Ja, schön für dich, aber die Sache wird zwar nicht funktionieren.
40:56Aha.
40:56Ich weiß, du träumst von einer Mehrheit.
40:58Die ich habe.
40:59Meine 50 Prozent hat eine Rückabwicklung und dann noch seine 15.
41:03Ja, aber die Sache hat einen Haken, dass er nicht an dich verkaufen wird.
41:07Sondern an dich.
41:07Wo hast du denn plötzlich das Kapital her?
41:12Du, er wird warten, bis ich zahlen kann.
41:16Und in der Zwischenzeit?
41:17Verwaltet Katja seine Anteile.
41:20Und da Katja sicherlich nicht auf deiner Seite stehen wird
41:22und ich außerdem Maxis Anteile verwalte,
41:27haben wir jeder 50 Prozent.
41:30Sagst du es dir, aber sicherlich nur zum Wohle des Fürstenlos einsetzen werden?
41:35Sicherlich.
41:38Man sieht sich.
41:45Na, Frau Saalfeld.
41:49Willkommen im Club.
41:51Oder sollte ich besser sagen, im Haifischbecken.
41:53Dann hat die Maxi tatsächlich noch ihr Traumkleid gefunden zu ihrer Hochzeit.
42:06Das ist doch kein Wunder bei so fachkundiger Hilfe.
42:09Na, danke schön.
42:10Man muss nur wissen, wo man suchen muss, dann findet man es auch.
42:13Stimmt.
42:14Fanny.
42:15Hallo, Fanny.
42:15Hallo, Fanny.
42:16Hey, was kann ich für dich tun?
42:19Brot.
42:20Und welches?
42:22Ah, Vollkorn.
42:23Okay.
42:24Fanny, wirst du dich nicht zu uns setzen?
42:26Komm.
42:27Ja, gern.
42:30Ja, aber irgendwas ist.
42:33Das sehe ich an ihrer Nasenspitze.
42:36Sie wissen ja, dass ich sehr gut mit Lale befreundet bin.
42:40Ja.
42:40Und ich mag den Fritz Drexler total gern.
42:44Also, nur als Freund.
42:46Ja, aber die beiden verstehen sich gar nicht.
42:49Nein, das wissen Sie auch schon.
42:51Ja, ja.
42:51Ich habe die Lale gefragt, ob sie einen Herrn Drexler über den Sport integrieren könnte.
42:57Damit er sich ein bisschen entspannt.
42:58Ja, aber das ist total nach hinten losgegangen.
43:00Oh Gott.
43:01Das ist natürlich blöd für dich, wenn deine Freunde sich nicht vertragen.
43:04Ja, und dabei bin ich überzeugt, dass gerade weil sie so unterschiedlich sind, sich super ergänzen würden.
43:10Ja, das ist, weil die sich gegenseitig im Weg stehen.
43:16Ich habe irgendwie das Gefühl, dass die beiden so einen Neuanfang bräuchten.
43:21Wie so ein Reset am Computer.
43:23Aber vielleicht sollten die sich mal zu zweit treffen.
43:28Und dann könnten die sich ein bisschen schnuppern.
43:31Außerhalb des Fürstenhofs.
43:32Ja.
43:33Ja, aber dazu kriege ich die beiden nicht.
43:35Also?
43:36Naja, die zwei, die müssen ja gar nicht wissen, dass die miteinander verabredet sind.
43:42Ah, geniale Idee.
43:45Ja.
43:53Knapp daneben ist auch vorbei.
44:18Na ja, so schlecht war der Wurf auch nicht.
44:20Aber ich kann es besser.
44:22Das war echt eine gute Idee mit dem Darts.
44:25Ich glaube, zu Hause hätte ich mich nur über diesen Typen aufgeregt.
44:28Was machst du denn hier?
44:32Wenn man vom Teufel spricht.
44:34Dasselbe könnte ich dich fragen.
44:37Ich bin mit Fanny verabredet.
44:38Nein, ich bin mit Fanny verabredet.
44:40Ihr beide seid mit Fanny verabredet.
44:46Ihr seid mal eure Gesichter sehen.
44:48Ihr guckt genau gleich.
44:50Also, das Ding ist, ich mag euch beide wirklich sehr.
44:55Also kann es nicht sein, dass ihr euch beide nicht aufstehen könnt.
44:57Ist aber so.
44:58Ich sag's ungern, aber da sind wir uns einig.
45:00Ja, und das müssen wir ändern.
45:02Jetzt.
45:03Beim Darts.
45:04Ja, sei denn, euch fällt gemeinsam was Besseres ein?
45:12Gut, meinetwegen.
45:13Aber nur Fanny zuliebe.
45:14Schon wieder sind wir uns einig.
45:15Das wird fast schon zur Gewohnheit.
45:18Witzig.
45:29Es beschäftigt dich ganz schön, dass Markus weggeht, hm?
45:33Und du weißt immer ziemlich genau, was ich denke, hm?
45:35Also, es ist jetzt gerade nicht so schwer zu erkennen, dass dich irgendwas wirklich beschäftigt.
45:42Ich hab keine Ahnung, Katja.
45:45Weißt du, als ich hierher gekommen bin und festgestellt hab, dass Markus mein Vater ist,
45:50da wollte ich absolut nichts mit ihm zu tun haben.
45:52Und wir haben echt einige Höhen und Tiefen durch, gelindig gesagt.
45:57Und trotzdem ist er mein Vater.
46:00Und es ist ja auch gerade alles wirklich schön zwischen uns.
46:03Hey, du wirst ihn nicht verlieren und du kannst ihn auch immer besuchen.
46:08Ja, trotzdem wird er nicht mehr hier sein.
46:13Es ist auch nicht nur, es ist nicht nur, dass er weggeht.
46:17Es ist auch, dass du seine Anteile verwaltest.
46:20Ja, findest du das irgendwie schwierig, oder?
46:24Nee, nee, nee, überhaupt nicht.
46:27Er hätte keine bessere Wahl als dich treffen können.
46:29Darum geht's nicht.
46:31Ich hör da ein Aber.
46:35Ja.
46:37Christopher und Werner.
46:39Thema Haifischbecken.
46:40Bist du sicher, dass du damit schwimmen willst?
46:44Du, vielleicht will ich Ihnen auch einfach zeigen, dass man nicht immer kämpfen muss.
46:47Was übrigens die wenigsten gefährlichen Hai-Arten wirklich tun.
46:54Okay, das heißt, du willst den Führungsstil ändern?
46:57Mhm.
46:59Ich bin mir einfach sicher, dass nicht immer alles so antagonistisch sein muss.
47:02Also klar kann man Meinungsverschiedenheiten haben, aber am Ende wollen wir doch alle dasselbe.
47:08Dass der Fürstenhof erfolgreich ist.
47:09Respekt.
47:15Markus hätte wirklich niemand Besseren wählen können als dich.
47:24Stark!
47:25Pulsei wär besser?
47:26Oder Triple 20?
47:28Das ist der beste Beruf.
47:28Ja, okay, ich weiß auch, wenn man immer recht hat, muss man es nicht immer gleich sagen.
47:34Ich weiß.
47:36Sieh einer an, der Mann ist ja doch lernfähig.
47:39Trotzdem, du schaffst die Triple 20 nicht.
47:41Das werden wir ja sehen.
47:43Ist das eigentlich ein Ehering an deinem Finger?
47:47Ja.
47:47Ha!
47:52Übergetreten.
47:52Was?
47:53Ja, du warst zu weit vorne.
47:55Guck mal, du musst genau 2,37 Meter vom Board weg sein, sonst bist du zu weit vorne.
47:58War ich nicht.
48:00Ich hab's doch gesehen.
48:00Wie willst du das gesehen haben?
48:02Also ich hab nicht hingeschaut.
48:03Ich schon, der Wurf ist ungültig.
48:05Ich dachte, du bist endlich ein bisschen lockerer geworden.
48:07Was soll ich machen?
48:09Die Regeln sind die Regeln, sonst müssen wir ja nicht spielen.
48:11Ich mein, Regeln waren dir eh nicht so wichtig bislang.
48:14Wir kannten den Wurf auch einfach wiederholen.
48:17Wieso?
48:17Wegen dieser Spaßbremse hier.
48:22Ja gut, ist ja nicht die Weltmeisterschaft.
48:28Steh ich gut?
48:30Sieht man deinen Mann eigentlich mal?
48:32Wo ist denn der?
48:34Oder ist der froh, auch mal einen Abend lang dein Gelaber nicht ertragen zu müssen?
48:42Ja, ich bin mir sicher, dass Louis wird schnell verkauft.
48:44Wirklich gute Lage.
48:45Die Küche ist perfekt ausgestattet und er hat eine solide Basis an Stammpublikum.
48:50Das klingt so, als wären Sie immer noch interessiert.
48:53Ist er tot, oder?
48:54Für mich, ja.
48:56Er hatte mich und meine Mama verlassen, weil er mit einer anderen Frau eine andere Familie gegründet hat.
49:00Das tut mir leid.
49:02Schnee von gestern.
49:03Die Bürgermeisterin traut uns am Wunschboden.
49:05Super.
49:07Na, zumindest etwas.
49:08Fehlt nur noch.
49:09Blomendeko.
49:12Tischkarten, Menü und hundert andere Sachen.
49:14Trotzdem sollten wir uns in Zukunft besser aus dem Weg gehen.
49:17Auch wenn Fanny sich das wünscht, so eine Freundschaft kann man ja nicht erzwingen.
49:20Ich will gar nicht mit ihr befreundet sein.
49:23Wirklich gute Idee.
49:24Wirklich gute Idee.
49:25Wirklich gute Idee.
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