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  • vor 4 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Und in den Schmerz, Atman, komm schön runter.
00:05Mach ich doch!
00:06In den Schmerz.
00:08Schlange aus.
00:10Ich halte es nicht mehr aus!
00:12Scheiße!
00:12Alles gut.
00:13Das machst du ganz toll, Schwesterchen.
00:16Ganz toll.
00:18Ich glaube, wir will wirklich auch.
00:20Wunderbar.
00:22Jawohl. Und atmen. Und atmen.
00:27Bin ich rechtzeitig?
00:30Du hast mir extra geschrieben.
00:31Dass du warten sollst, bis ich mich bei dir melde.
00:34Laura.
00:36Okay, bitte. Lassen wir uns mal ganz kurz sprechen.
00:38Nein, ich...
00:38Okay.
00:39Laura.
00:42Okay, ich muss dich bitten, es zu gehen. Und zwar sofort.
00:44Jetzt lauf ich nicht mal mehr bei der Geburtarbeiter.
00:46Laura möchte es nicht. Das ist hier alles zusätzlicher Stress.
00:49Das ist mein Kind, um das es hier geht.
00:51Ja, richtig. Und deswegen gehe ich jetzt meine Arbeit machen, ja?
00:53Lass dich hierbei reden jetzt.
00:55Lass mich...
00:55Lass du mich bitten, Lidzi.
00:56Lass dich schon wieder verschwinden.
00:57Sondern ich ruf die Polizei.
00:58Ist das okay? Es ist okay.
00:59Wir kommen hier alle klar.
01:03Das könnt ihr nicht machen.
01:06Das könnt ihr nicht machen!
01:07Das könnt ihr nicht machen!
01:24Er ist wunderschön.
01:25So toll hast du das gemacht.
01:30Hallo.
01:33Okay.
01:36Ich würde ihn mal warten jetzt, ja?
01:38Und untersuchen und anziehen.
01:41Und dann könnt ihr bald nach Hause gehen.
01:42Ja.
01:43Okay.
01:44Hallo.
01:44Ich bin so nicht.
01:48Ich bin so nicht.
01:57Scheiße.
01:57Ich bin so nicht.
02:01Ich bin so nicht.
02:06Und ich bin so nicht.
02:07Und? Fühlst du dich gut?
02:25Schön.
02:28Danke.
02:36Bin gleich wieder da.
02:38Bin gleich wieder da.
02:49Mordet?
02:50Mother?
03:20Ich finde, die sehen alle gleich aus. Klein und schrumpelig.
03:23Ach komm, die ist schon süß.
03:27Ist die sentimental oder was?
03:28Quatsch.
03:29Ist es schon soweit?
03:31Oh, guten Tag Höfler. Tut mir leid, ich hatte noch einen Termin.
03:34Alexander von Thal, LKA vermisst die Stelle, die hatten telefoniert.
03:38Martha ist die beste Hebamme, die ich hier habe.
03:41Keine Spuren von Gewalteinwirkung.
03:44Sie würde niemals ein Baby allein liegen lassen und einfach abhauen.
03:47Darf ich?
03:48Ja, außerdem ist ihr Handy ausgeschaltet.
03:51Ist das so ungewöhnlich?
03:53Wir müssen Tag und Nacht erreichbar sein.
03:55Selbst im Kino bleibt das Handy an.
03:57Sie haben angegeben, dass es heute Morgen während der Geburt einen Streit mit dem werdenden Vater gab?
04:01Ja, mit Peter Moos.
04:03Es war ein spezieller Fall. Er war eh schon wütend auf Martha.
04:06Wieso?
04:07Ich habe Martha davor gewarnt, sich zu sehr in das Privatleben der Paare einzumischen.
04:12Schön mit unserem Becken nach vorne, ganz bewusst.
04:15Wir können genau die Hände auf den Bauch legen.
04:18Ganz ruhig, ganz entspannt fangen wir an, in unser Becken jetzt mal richtig schön ein bisschen weich zu machen.
04:26Und dann fangen wir auch schon mal an, richtig schön in unserem Bauch zu atmen.
04:30Genau, kennen wir auch schon, wenn wir uns gleich von Anfang an richtig schön dran gewöhnen.
04:35Und gehen ganz bewusst in Verbindung mit unserem Baby, was da jetzt drin hin und her gewogen wird.
04:44Genau, wie so ein Tanz.
04:46Genau.
04:48Und jetzt wechseln wir mal die Richtung.
04:51Einmal in die andere Richtung.
04:54Macht es ruhig noch so fünfmal in die Richtung, dann könnt ihr nochmal wechseln.
04:57Ja?
04:58Und ich bin gleich wieder bei euch.
05:01Okay, wunderbar.
05:03Atmen, atmen.
05:05Hey.
05:06Hey.
05:07Hey.
05:08Was ist denn los?
05:09Hey.
05:10Deswegen Peter?
05:11Hey.
05:12Nur weil ich schwanger bin, denkt er, er kann seine Kollegin vögeln.
05:14Oh.
05:15Es tut mir leid.
05:16Ich hab es heute Morgen rausgefunden.
05:17Er hat es noch nicht mal geleugnet.
05:18Er ist gar nicht mal leugnet.
05:19Hey.
05:20Was ist denn los?
05:21Hey.
05:22Was ist denn los?
05:23Hey.
05:24Beleid.
05:25Deswegen Peter?
05:26Nur weil ich schwanger bin, denkt er, er kann seine Kollegin vögeln.
05:30Oder weil ich schwanger bin.
05:31Denkt er, er kann seine Kollegin vögeln.
05:33Oh.
05:34Es tut mir leid.
05:37Ich hab es heute Morgen ausgefunden.
05:40Er hat es noch nicht mal geleugnet.
05:43Ich würde den Typen nie wiedersehen.
05:48Ja, nur warte, jetzt bekommt ihr erst mal ein Kind zusammen.
05:51Das heißt doch nicht, dass ich mir alles gefallen lassen muss.
05:54Nein, aber es heißt, dass man eine Verantwortung zusammen hat.
05:56Pff, Peter sagt zwar ein Ausrutscher, dass er es beendet hat und es ihm nichts bedeutet, aber...
06:02Ich...
06:03Glaubst du ihm nicht?
06:06Nein.
06:08Es ist eh schon schwierig mit uns beiden.
06:09Also das Wichtigste ist jetzt, dass du dich auf dich und das Baby konzentrierst.
06:17Vielleicht ist ein bisschen Abstand ganz gut.
06:23Danach hat Laura Moos ihren Mann vor die Tür gesetzt.
06:26Hat der Martha Beck für die Trennung verantwortlich gemacht?
06:28Allerdings.
06:29Wieso sind Sie da so sicher?
06:31Er stand am nächsten Tag hier auf der Matte.
06:32In der Woche war alles gut und jetzt redet sie nicht mal mit mir.
06:35Es tut mir leid.
06:37Ja, kannst du bitte mit ihr reden?
06:38Ich...
06:39Ich...
06:40Ja klar, natürlich kann ich mit ihr sprechen, aber was möchtest du denn, was ich ihr sage?
06:43Du willst gar nichts machen, oder?
06:45Das ist doch eure Sache.
06:46Ihr müsst es miteinander klären.
06:47Ihr müsst miteinander sprechen.
06:48Weißt du, Laura hat mir gesagt, dass du ihr zur Trennung geraten hast.
06:51Ich...
06:51Moment.
06:52Da hat sie was missverstanden.
06:54Okay, gut.
06:54Wenn sie missverstanden ist, dann komm bitte mit uns reden.
06:56Nein, wir klären das jetzt.
06:58Haben Sie nicht gehört, Sie gehen jetzt besser.
06:59Lass mich los.
07:04Und wenn ich Sie noch einmal hier sehe, rufe ich die Polizei.
07:06Martha ist überzeugt, dass so etwas zur Betreuung einer Schwangeren gehört.
07:12Alles im Dienst des Babys, das gesund zur Welt kommen soll.
07:15Und wie sehen Sie das?
07:17Als Hebamme baut man ein sehr persönliches Verhältnis zu der Schwangeren auf.
07:21Na klar.
07:22Aber man muss seine Grenzen kennen.
07:24Sind Sie der Meinung, dass Martha Beck diese Grenzen überschritten hat?
07:29Martha ist vielleicht manchmal etwas zu engagiert.
07:31Na endlich.
07:47Herr Moos.
07:49Was haben Sie gegen die Hebamme Ihrer Frau?
07:51Ich wollte bei der Geburt meines Sohnes dabei sein.
07:53Das ist doch normal.
07:55Martha Beck hat das verhindert, indem sie sie rausgeschmissen hat.
07:58Und kurz danach ist sie verschwunden.
08:00Direkt nach der Geburt haben Sie sie zur Rede gestellt.
08:03Es kam zum Streit.
08:04Der Streit ist eskaliert.
08:05Ich habe ihr nichts getan.
08:06Ich bin gleich danach weg.
08:08Weg?
08:09Wohin?
08:11Wir wissen, dass Sie schon mal handgreiflich gegenüber Martha Beck geworden sind.
08:17Es hat sehr lange gedauert, bis Laura schwanger geworden ist.
08:21Es war nicht leicht für unsere Beziehung, wie Sie sich vielleicht vorstellen können.
08:23Was hat das mit Martha Beck zu tun?
08:25Wir haben früh über alles geredet.
08:28Dann gab es nur noch ein Thema.
08:30Die Schwangerschaft.
08:31Dafür war Martha dann zuständig.
08:34Und Sie waren abgemeldet?
08:35Ich habe dafür eine Menge Geld hingelegt.
08:37Eine Menge Geld?
08:38Wieso?
08:39Die Hebammenbetreuung übernimmt doch die Krankenkasse.
08:41Die schon.
08:42Aber gleich das erste Gespräch bei Azra Höfler war eine reine Verkaufsveranstaltung.
08:46Und was wurde da verkauft?
08:48Zusatzkurse hier, Gebühren da.
08:49Ich habe für eine einstündige Einführung 600 Euro gezahlt.
08:53Oh, das habe ich.
08:55Es war Laura sehr wichtig, im Huburtshaus zu entbinden.
08:58Und ich wollte nicht im Weg stehen.
08:59Ich habe ihr alles ermöglicht, was sie wollte.
09:02Aber nach der Sache mit Martha hatte ich keinen Bock mehr.
09:04Und haben dann was getan?
09:06Mir mein Geld zurückgeholt.
09:07Ich will mein Geld zurück.
09:09Wovon reden Sie?
09:10Ich habe 600 Euro für eine Stunde Einführung bezahlt.
09:13Niemand hat Sie gezwungen.
09:14Sie haben sehr deutlich gemacht, dass wir sonst keinen Platz hier bekommen.
09:17Das hat so niemand gesagt.
09:19Das ist mir egal.
09:21Uns ist doch wohl allen bewusst, dass ich kein Geld dafür bezahle, dass meine Ehe in die Brüche geht, oder?
09:26Mir nicht.
09:28Azra, gib sie mal einfach.
09:29Würdest du dich da bitte raushalten?
09:33Peter, darf ich dich mal ganz kurz raus bitten?
09:35Ist gut, lass mich mal machen.
09:36Du kommst dann gehen.
09:37Danke.
09:38Danke.
09:40Brichst du jetzt völlig ab?
09:42Ich mache das nicht mehr mit, Azra.
09:46Drei Tage später hatte ich das Geld dann wieder auf dem Konto.
09:48Sie gehen davon aus, dass Martha Beck sich gegen Azra Höfler durchgesetzt hat.
09:53Sie hat mir geholfen, aus schlechtem Gewissen.
09:57Wir sind sozusagen quitt.
09:59Aber ich habe ihr nichts getan.
10:00Glauben Sie mir.
10:04Dann sollten Sie uns jetzt mal sagen, wo Sie nach dem Streit mit Martha Beck waren.
10:07Wenn Sie schweigen, behalten wir Sie in Ordnungshaft.
10:16Okay.
10:18Verena.
10:20Verena Breitenbacher.
10:23Wir haben nur geredet.
10:25Ich kann Ihnen die Nummer geben, aber bitte sagen Sie Laura nichts.
10:29Gut, wir werden das überprüfen.
10:31Hey, warte mal, hi.
10:47Hi.
10:50Sag mal, kann es irgendwie sein, dass du mir aus dem Weg gehst?
10:53Nee.
10:53Du gehst nicht ans Telefon, du beantwortest keine Nachrichten.
10:58Was ist denn los?
10:59Ich habe viel Arbeit, wie immer.
11:02Lucy, verarsch mich nicht.
11:07Mann, wir haben ein paar Mal miteinander gepennt.
11:08Und du machst den Aufstand, weil ich mal nicht ans Telefon gehe, ja?
11:11Das ist los.
11:13Moment mal.
11:15Du hast...
11:16Du hast letzte Woche gesagt, dass du mit mir glücklich bist.
11:19Habe ich mich wahrscheinlich geirrt.
11:22Ich muss.
11:24Hey.
11:28Alles okay?
11:29Ich würde mal sagen, es geht dich nichts an.
11:31Komm schon, ich sehe doch, dass was nicht in Ordnung ist.
11:34Kannst du vielleicht mal ein bisschen vorfahren?
11:36Nein.
11:49Laura schläft.
11:52Sie haben Ihrer Schwester Martha Beck als Hebam empfohlen?
11:55Ja.
11:57Martha und ich, wir sind befreundet.
12:00Haben Sie eine Idee, wo Ihre Freundin hin ist?
12:03Nein.
12:04Ist Ihnen heute Morgen irgendwas Ungewöhnliches an ihr aufgefallen?
12:08Nein.
12:09Aber ich habe natürlich nicht so darauf geachtet.
12:11Gab es denn in letzter Zeit irgendwelche Veränderungen bei Ihrer Freundin?
12:14Also, hat sie vielleicht von neuen Bekanntschaften erzählt,
12:17irgendwelchen besonderen Erlebnissen?
12:19Ja, das kann man so sagen.
12:25Willow, weißt du, ich brauche mal eine Pause.
12:27Du warst aber auch schon mal fitter.
12:28Aber sollte eh nicht so übertreiben beim Sport.
12:30Ich will Ulf im Urlaub abhängen.
12:33Aber ich dachte, ihr wollt am Strand sitzen und Cocktails trinken.
12:38Na, die muss man sich erst mal verdienen.
12:40Na los, komm, weiter.
12:42Nee, du lass mal, mir ist ein bisschen schlecht gerade.
12:43Nein.
12:49Bist du, bist du etwas schwanger?
12:55Echt jetzt?
12:58Boah.
13:00Aber wie?
13:02Ich, ich meine, wer?
13:07Ist nicht so wichtig.
13:08Ich, ich finde es so wichtig.
13:09Naja, warum hast du mir denn nichts gesagt?
13:11Naja, ich dachte, das...
13:13Ich meine, freust du dich?
13:17Na klar.
13:18Na klar.
13:19Das ist schön.
13:22Komm her.
13:23Alter.
13:27Das klappt bei dir auch wieder.
13:31Martha ist schon seit langem ohne feste Beziehung.
13:38Kennen Sie den Mann auf den Fotos hier?
13:44Das hing in Frau Becks Wohnung am Kühlschrank.
13:46Ich bin nicht so oft bei Martha.
13:56Was ist das, ein Tagebuch?
13:57Blasensprung nach Vollbad, Dampfschnitt, zwei Zentimeter, stark geblutet.
14:01Wohl eher Arbeitsnotiz, ne?
14:03Arme Martha Beck verschwindet, kurz nach einer Geburt.
14:07Zuvor gibt es Streit mit dem werdenden Vater, Peter Moos.
14:11Wir haben seine Aussage überprüft.
14:13Kurz nach dem Streit ist er zu seiner Kollegin Verena Breitenbach gefahren.
14:16Und seine Ex-Geliebten, er hatte Redebedarf.
14:18Dann gibt es noch die andere Hebamme, Azra Höfler.
14:21Die leitet seit acht Jahren das Geburtshaus.
14:24Peter Moos hat uns erzählt, dass sie exorbitante Kursgebühren aufruft.
14:28Ich habe mit ein paar Eltern geredet, die dort entbunden haben.
14:32Azra Höfler hat ein ganz eigenes Geschäftsmodell entwickelt.
14:35Wie sieht es aus?
14:37Hebammen sind schon seit Jahren in Deutschland Mangelware.
14:39Besonders in Ballungszentren wie Berlin.
14:42Wer einen Platz in dem Geburtshaus von Azra Höfler und eine Hebamme haben will, muss zahlen.
14:47Und zwar richtig.
14:48Verdeckt als überteuerte Kursgebühren.
14:51Und wenn man jetzt keinen Kurs bucht, dann bekommt man einfach keinen Platz und keine Hebamme?
14:55Keine Chance.
14:57Das ist auf jeden Fall illegal.
14:59Martha Beck wusste wahrscheinlich von diesen Geschäften.
15:01Sonst hätte sie Peter Moos das Geld doch nicht zurückerstattet.
15:04Damit hätte sie was gegen Azra Höfler in der Hand.
15:07Vielleicht hat sie ihr sogar mit einer Anzeige gedroht.
15:10Höfler will nicht länger erpressbar sein und stellt Martha Beck heute früh zur Rede.
15:14Möglich. Was noch?
15:16Martha Beck ist schwanger.
15:17Ja, im dritten Monat.
15:18Ihre Freundin Jule Bongert sagt, sie ist solo.
15:21Allerdings hatte sie gestern Abend Männerbesuch.
15:23Wir haben im Bett Überreste eines Frühstücks für zwei gefunden.
15:27Und am Kühlschrank hingen diese Fotos.
15:30Sieht aus, als wäre es was Festes.
15:31Dann ist das wahrscheinlich der Vater des Babys.
15:35Warum weiß die Freundin nichts von der Beziehung?
15:37Und wer ist dieser Typ?
15:41Wartemal.
15:43Wartemal.
15:46Hier.
15:48Das ist von der Website von einem Krankenhaus, in dem Martha Beck ihre Hebammenausbildung gemacht hat.
15:54Dr. Tim Bender?
15:56Die Hebamme und der Arzt. Schön.
15:58Lucy, wir beide fahren ins Krankenhaus, lernt Dr. Bender kennen.
16:03Und ihr kümmert euch nochmal um Azra Höfler.
16:05Wenn es was Wichtiges ist?
16:15Unwichtig.
16:16Die Geburtsstation ist im vierten Stock.
16:19Entschuldigung.
16:23Können Sie bitte die Entlassungspapiere für Frau Rusche fertig machen?
16:26Ich hab dich vermisst.
16:36Augen auf bei der Berufswahl.
16:39Dabei bin ich nur Arzt geworden, um Zeit mit dem Krankenhaus zu verbringen.
16:41Augen auf bei der Berufswahl.
16:43Ja?
17:06Ja?
17:10Dr. Bender?
17:11Ja.
17:11Ja, Radek, LKA Vermisstenstelle. Das ist meine Kollegin Lucy Elbe. Können wir kurz sprechen?
17:16Ja, kommen Sie rein.
17:18Allein. Das ist meine Frau.
17:20Dr. Nina Bender, hallo.
17:22Hallo.
17:22Ich muss eh los.
17:23Schwester Karne, bitte sofort alles für Sie.
17:27Schwester Karne.
17:30Martha Beck hat ihre Notfälle zu uns überwiesen. Zwei bis dreimal im Jahr. Häufiger habe ich sie ihr nicht getroffen.
17:35Das spricht ja für Ihre Qualität als Hebamme, oder?
17:37Ja. Wir hätten sie auch gerne übernommen, aber sie hat sich entschieden, als freie Hebamme zu arbeiten.
17:42Dann würden Sie Ihr Verhältnis zu ihr also als rein professionell bezeichnen?
17:46Ja, natürlich.
17:49Wie sonst?
17:52Also, auf den Fotos hier, da sehen Sie schon eher vertraut aus.
17:57Die haben wir übrigens am Martha Becks Kühlschrank gefunden.
18:01Waren Sie letzte Nacht bei ihr?
18:03Ja, okay. Ich war da.
18:07Wussten Sie, dass sie schwanger ist?
18:09Ja, seit heute Morgen. Als sie weg ist, habe ich ein Ultraschallbild bei ihr gefunden.
18:15Das heißt, sie hat Ihnen vorher nichts von ihrer Schwangerschaft erzählt?
18:20Ja, und dann?
18:21Ich habe ein Foto vom Ultraschall gemacht und ihr geschickt. Ich wollte sofort mit ihr reden. Ich bin direkt zum Geburtshaus.
18:25Hey, ist mir da rumgeschlüsselt?
18:32Der Ultraschall ist zwei Wochen alt. Wieso hast du mir nichts gesagt?
18:36Freust du dich?
18:38Ich bin mit Nina zusammen.
18:42Komm, du liebst mich doch.
18:44Ich habe gedacht, dass du das aufwirst.
18:47Du hast es drauf angelegt. Du wolltest schwanger werden.
18:50Der Abend im Freiluftkino. Kannst du dich noch erinnern?
18:52Ich habe noch gesagt, dass es riskant ist. Du meintest, es passiert schon nichts.
18:57Das ist jetzt irgendwie Schicksal, oder?
19:01Hey, da ist jetzt ein Kind drin.
19:06Das ist unser Kind.
19:08Tut mir leid, Alter.
19:10Da gehe ich nicht mit.
19:13Wenn du das Kind behalten willst, dann rechne nicht mit mir.
19:17Das war eine Affäre.
19:22Ich wollte ganz sicher keine Kinder mit ihr.
19:25Sie offenbar schon.
19:27Das mit Martha war ein Fehler.
19:29Aber deswegen tue ich ihr doch nichts an.
19:32Hat sie Ihnen damit gedroht, die Affäre auffliegen zu lassen?
19:35Nein.
19:35Ich bin nach dem Gespräch mit ihr direkt zurück ins Krankenhaus.
19:38Das können Sie nachprüfen.
19:39Das werden wir.
19:42Und haben Sie Martha gefunden?
19:43Bisher noch nicht, nein.
19:44Das ist meine Kollegin Amiri.
19:45Hallo.
19:46Hallo.
19:47Und Peter Moos?
19:49Konnte uns leider auch nicht weiterhelfen.
19:51Wie würden Sie Ihre Beziehung zu Martha Beck beschreiben?
19:54Wir sind gute Kolleginnen.
19:55Aber Martha ist nicht bei Ihnen festangestellt, oder?
19:57Nein, sie ist selbstständige Hebamme, so wie wir alle hier.
20:00Die Leistung, Vorsorge, Geburten etc. zahlt die Kasse.
20:04Und wie finanziert sich das Geburtshaus?
20:06Wir bekommen von den Kassen Pauschalen für die Geburten.
20:09Verstehe.
20:09Das heißt, je mehr Geburten Sie anbieten, desto mehr verdienen Sie, richtig?
20:13Gleichzeitig gibt es immer weniger Hebammen, die Entbindungen in einem Geburtshaus machen.
20:18Und in der Presse hört man von dieser Haftpflichtversicherung, die freie Hebammen jährlich zahlen müssen.
20:23Wie hoch ist da der Betrag nochmal?
20:25Der Eigenanteil liegt bei mittlerweile um die 4000 Euro.
20:29Die muss man ja auch erstmal reinkriegen, richtig.
20:32Und die steigenden Mieten hier im Viertel, die drücken auch auf die Einnahmen.
20:37Was hat das mit Martha zu tun?
20:40Wir wissen, dass wir überteuerte Kurse anbieten.
20:43Das ist nicht verboten.
20:45Nur wenn man keine Bedingungen daran knüpft.
20:47Was wollen Sie mir unterstellen?
20:50Wir haben uns mit Eltern unterhalten, die hier entbunden haben.
20:53Wer keinen Kurs bucht, bekommt keinen Platz.
20:56Wusste Martha Beck davon.
20:57Hat sie gedroht, sie anzuzeigen?
20:59Sind Sie heute Morgen deswegen aneinander geraten?
21:02Nein.
21:03Martha hat ja selber davon profitiert.
21:12Für dich.
21:15Ist ganz gut gelaufen diesen Monat.
21:18Ich kann nicht mehr essen.
21:21Ich weiß, es ist viel im Moment.
21:24Ich will so nicht weitermachen.
21:25Ich muss ein paar Geburten abgeben.
21:26Und wie soll ich die laufenden Kosten decken?
21:28Du weißt, dass das nicht geht.
21:30Weiß ich nicht.
21:30Entweder du gibst mir weniger Geburten oder ich mache halt nur noch Vorsorge.
21:34Spare ich mir wenigstens auch die Versicherung zu.
21:36Du hast doch jetzt bezahlt, oder?
21:38Ja, ich habe bezahlt.
21:40Aber das ist hier alles der Wahnsinn, Azra.
21:41Ich habe schon wieder drei Geburten gemacht ohne Pause.
21:44Ich habe vier Stunden geschlafen in 48 Stunden.
21:46Die Sicherheit bleibt hier total auf der Strecke.
21:48Machst du dir etwa immer noch Vorwürfe wegen der Todgeburt?
21:50Du hast keinen Fehler gemacht.
21:53So etwas kommt vor.
21:55Das gehört zu unserem Beruf.
21:59Ich bin es ernst, Azra.
21:59Ich mache das nicht mehr.
22:03Okay, versuchen wir es.
22:05Ich weiß zwar nicht, wie wir das hinkriegen sollen, aber irgendwas fällt mir schon ein.
22:08Okay.
22:11Danke.
22:12Marthas Belastungsgrenze war erreicht.
22:14Das musste ich akzeptieren, sonst hätte ich sie verloren.
22:17Diese Todgeburt, was genau hat es damit auf sich?
22:21Eine Plazentaablösung.
22:23Als die Schwangere von hier aus ins Krankenhaus kam, wurde ein Kaiserschnitt gemacht.
22:27Wer war die Frau?
22:31Das darf ich Ihnen nicht sagen.
22:33Wir finden sie auch so raus.
22:37Jule Bongartz.
22:40Moment mal, die gleiche Frau, die heute Morgen im Geburtshaus war?
22:46Aha.
22:48Gut, dann fahrt ihr jetzt nochmal zu hier.
22:52Nein, wir haben Dr. Ben das Alibi überprüft.
22:54Der war die ganze Zeit beim Dienst im Krankenhaus.
22:56Gut.
22:57Später.
23:00Jule Bongartz hatte eine Todgeburt.
23:02Und es ist gerade mal, wer die Hebamme war.
23:04Nein.
23:07Das heißt, diese Frau verliert ihr Kind und empfiehlt ihrer Schwester trotzdem Martha Beck als Hebamme.
23:14Gehst du nur mal ihre Arbeitsaufzeichnung durch?
23:16Ja, völlig egal.
23:25Was machen Sie denn hier?
23:26Ich warte, bis meine Frau sich ausgeschlafen hat und mich vielleicht empfängt.
23:30Wissen Sie, wo Frau Bongartz ist?
23:32Oben kümmert sich auf, opfernd um alles.
23:36Schon komisch, wenn man sich nicht mehr in die eigene Wohnung traut, oder?
23:39Peter, Laura schläft noch immer.
23:45Peter, Laura schläft noch immer.
23:49Frau Bongartz, hier ist Mina Amiri von der Vermisstenstelle.
23:52Wir müssten Sie nochmal sprechen, bitte.
23:54Hallo, mein Kollege kennen Sie ja.
24:00Kommen Sie rein.
24:03Danke.
24:03Gibt es Neuigkeiten von Martha?
24:16Frau Beck war Ihre Hebamme?
24:18Ja.
24:19Warum haben Sie uns das nicht gesagt?
24:23Leider spricht man nicht gleich drüber.
24:25Hm.
24:25Und Sie haben trotz der Todgeburt Ihre Schwester Martha Beck als Hebamme empfohlen.
24:31Martha hat ja nichts falsch gemacht, sondern das Krankenhaus.
24:35Ohne Martha hätte ich das alles nicht geschafft.
24:36Hey.
24:52Was machst du denn hier?
24:55Wollte mal gucken, wie es dir geht.
24:59Geht so.
25:02Ich habe mich entschieden.
25:04Ich werde den Arzt verklagen.
25:07Meinst du wirklich, es ist so eine gute Idee?
25:11Er hat mit dem Kaiserschnitt zu lange gewartet.
25:15Wird schwer sein, ihm das nachzuweisen.
25:18Vor Gericht wird es dann alles wieder aufgerollt, dann musst du da nochmal durch.
25:25Vor allem macht es dein Baby nicht wieder lebendig, Jula.
25:36Du musst nach vorne schauen, das Leben geht weiter.
25:44Da bin ich mir nicht so sicher.
25:48Du schaffst es.
25:49Martha hat recht.
25:51Für das, was mir passiert ist, gibt es keinen Schuldigen.
25:55Sie hat mir neuen Lebensmut gegeben.
25:57Wie hat sie das geschafft?
25:58Na ja, ich wollte damals nie wieder schwanger werden.
26:04Martha hat das nicht gelten lassen.
26:07Und jetzt versuchen mein Mann und ich es wieder.
26:10Hm.
26:11Sie verliert ein Kind.
26:12Jetzt wird ausgerechnet ihre Hebamme schwanger.
26:14Und sie freut sich?
26:15Vielleicht hat sie ja Frieden mit ihrem Schicksal geschlossen.
26:19Vielleicht nehme ich sie aber auch einfach nicht ab.
26:21Was denn genau?
26:23Jule Bongatz macht angeblich niemand mehr verantwortlich für den Verlust ihres Kindes, wer es glaubt.
26:27Das ist doch eine gesunde Einstellung.
26:28Etwas zu gesund.
26:30Hast du die Notizen durchgesehen von der Geburt?
26:33Es gibt ein paar Ungereimtheiten.
26:34Ich wollte deswegen nochmal zu Azra Höfler.
26:37Okay.
26:38Also wenn man sich jetzt...
26:40Entschuldige mich mal ganz kurz.
26:45Was wird denn das jetzt?
26:49Stalkst du mich jetzt?
26:49Ich will es verstehen.
26:51Was denn?
26:52Was denn?
26:54Es kann sein, dass ich vielleicht ein bisschen zu sehr auf die Tube gedrückt habe.
26:57Aber du auch.
27:00Ich fühle mich einfach wohl mit dir.
27:01Ich muss arbeiten.
27:03Hat dich mein Gerede von Familie unter Druck gesetzt?
27:06Lucy, ich habe es nicht eilig damit.
27:07Ich will nur so das...
27:08Fabian.
27:11Heb dir das für einen anderen auf.
27:13Ich will nicht mehr.
27:15Ich dachte, du bist glücklich mit deinem Spusi.
27:38Der für Kinder.
27:47Familie, das ganze Programm.
27:50Das kann er mit mir vergessen.
27:55Emma, das weißt du doch noch gar nicht genau.
28:00Und außerdem hat er dann immer noch dich...
28:02Selbst wenn, dann ist er in zwei Jahren oder so weg.
28:09Ich habe da keinen Bock drauf.
28:14Kommst du mit zu der Höfler?
28:16Ja, klar.
28:24Ich möchte vorab feststellen, dass ich das offizielle Protokoll aller Geburten habe.
28:29Was hier in Martas Notizen steht, ist für mich nicht relevant.
28:32Frau Höfler, heißt das, die beiden Versionen stimmen nicht überein?
28:37Martha Beck schreibt von erhöhter Pulsfrequenz und Blutdruckabfall.
28:40Danach hat sie aber keinerlei Maßnahmen eingeleitet.
28:42Worauf weisen die Symptome hin?
28:44Man muss sich immer von dem Schlimmsten ausgehen.
28:46Und wenn man es täte?
28:48Ja, es könnten Anzeichen einer Plazentaablösung sein.
28:52Aber von starken Blutungen steht denen Aufzeichnungen nichts.
28:56Manchmal treten nur innere Blutungen auf.
28:57Sind die notierten Symptome Anzeichen genug, um jemanden ins Krankenhaus zu überweisen?
29:04Wieso hat Frau Beck weiter versucht, das Kind hier im Geburtshaus zur Welt zu bringen?
29:08An dem Tag war ich nicht da.
29:11Martha Beck war überarbeitet.
29:13Und hat deswegen die Symptome falsch gedeutet, richtig?
29:16Laut Aufzeichnungen war das ihre dritte Geburt innerhalb von 48 Stunden.
29:20Eins verstehe ich trotzdem nicht.
29:23Es muss doch auch dem Krankenhaus aufgefallen sein, dass die Frau viel zu spät eingeliefert wurde.
29:28Wer hat den Kaiserschnitt eigentlich durchgeführt?
29:37Super Idee, mich mitten im Dienst hierher zu bestellen.
29:39Im Moment ist nur noch ein Bereitschaftsarzt auf der Station.
29:41Na, dafür ist er doch da, oder?
29:43Was wollen Sie noch von mir? Ich habe Ihnen alles gesagt.
29:47Lesen Sie.
29:47Und?
29:50Erinnern Sie sich an Jule Bongards Todgeburt?
29:53Für mich zählt nur das Protokoll, nicht irgendwelche Notizen.
29:56Martha Beck hat die Symptome ihrer Patientin verkannt und sie zu spät eingeliefert.
30:00Zu diesem Zeitpunkt hatte sie keinen aktiven Versicherungsschutz.
30:03Sehr nobel von Ihnen, hier zu helfen.
30:05Gut, ich denke, wir reden am besten weiter, wenn man Anwalt dabei ist.
30:07Damit hatte sie sie allerdings in der Hand.
30:09Als sie ihr einen Korb gegeben haben, hat sie damit gedroht, sie aufliegen zu lassen.
30:13Stimmt das so?
30:13Warum riskiert er seine Approbation für Martha Beck?
30:18Ich habe bei der Versicherung angerufen.
30:21Sie hat damals keine Beiträge gezahlt.
30:25Eine Verurteilung wäre also für sie der Ruin gewesen.
30:29Er hat die zeitlichen Abläufe in der Krankenakte verändert.
30:32Und damit war die Totgeburt Schicksal und kein menschliches Versagen mehr.
30:35Also erst hilft er Martha Beck, dann schwängert er sie und dann lässt er sie sitzen.
30:41Super Typ.
30:42So vorkommen.
30:44Wenn rauskommt, dass Dr. Bender die Patientenakte gefälscht hat, dann verliert er seine Approbation.
30:49Was ich aber nicht verstehe ist, warum sollte Martha Beck alles rausposaunen?
30:53Die ist doch dann selber auch dran.
30:55Vielleicht enttäuschte Liebe.
30:58Moment mal.
30:59Als ihr, Jule Bongatz, das Foto von Tim Bender gezeigt habt, da hat sie doch behauptet, sie kenne ihn gar nicht.
31:08Warum hat sie gelogen?
31:12Sie war heute Morgen im Geburtshaus.
31:15Was, wenn sie Martha Beck und Tim Bender zusammen gesehen hat?
31:18Sie wird sich fragen, warum ihre Freundin ihr verschwiegen hat, wer der Vater ihres Babys ist.
31:24Ausgerechnet der Mann, der in ihren Augen verantwortlich für ihre Totgeburt ist.
31:27Hallo.
31:40Ja, wir wollten eigentlich zu Frau Bongatz. Ist sie da?
31:43Ich wohne jetzt wieder hier.
31:44Ah.
31:45Ah, okay.
31:47Er hat Bewährung.
31:50Das sind die Emmett-Larina-Mathas-Uhen.
31:53Schauen Sie mal, das ist Miro.
31:55Wissen Sie, wo Ihre Schwester ist?
31:56Sie war heute nach Hause.
31:58Wie lange ist das her?
31:59Eine halbe Stunde ungefähr.
32:01Danke.
32:02Sehr süß.
32:04Danke schön.
32:21Frau Bongatz, wohin des Weges?
32:23Ich habe einen Termin, beruflich.
32:26Ach, und Ihre Arbeitsunterlagen haben Sie da in der Reisetasche oder was?
32:30Darf ich mal nachsehen?
32:32Sie haben uns gesagt, Sie kennen Tim Bender nicht.
32:36Sie wissen über damals Bescheid, stimmt's?
32:39Wo ist Martha Beck?
32:39Sie haben Tim und Martha vor dem Geburtshaus gesehen.
32:44Und da wurde Ihnen alles klar.
32:46Und dann?
32:46Habe ich Martha sofort angerufen.
32:52Nachdem ich Milo und Laura zu Hause abgesetzt habe, bin ich los.
32:57War es dir schon ein Paar, als er mein Baby umgebracht hat?
33:00Jule, so war das nicht.
33:01Doch.
33:02Er hat einen Fehler gemacht.
33:03Und du hast es mir ausgeredet, weil ihr was am Laufen hattet.
33:05Nein.
33:06Du hast ihn gedeckt.
33:07Du hast verhindert, dass ich ihn anzeige.
33:09Und jetzt, da kriegst du von ihm ein Kind.
33:12Tim hat keinen Fehler gemacht.
33:17Ich war das.
33:19War die dritte Geburt an dem Tag.
33:20Ich habe fast keine Pausen gemacht.
33:25Ich habe einfach zu spät gemerkt, was mit ihm los ist.
33:34Mir tut es so leid.
33:38Du hast mir monatelang die beste Freundin vorgespielt.
33:41Ich wollte es dir sagen.
33:42Die ganze Zeit hast du mir was vorgemacht, weil du ein schlechtes Gewissen hattest.
33:48Ich wollte helfen, Jule.
33:49Wir mochten uns doch.
33:53Hörst du dir eigentlich selber zu?
33:56Ich werde zu Tim ins Krankenhaus gehen.
33:58Ich werde ihm sagen, dass ich mich anzeige.
34:00Nein.
34:01Dafür ist es jetzt zu spät.
34:02Nein, bitte, Jule.
34:03Lass mich.
34:04Bitte, Jule.
34:04Lass mich los.
34:06Sie hat sich nicht mehr gerührt.
34:15Und sie sind einfach abgehauen.
34:17Das war hier.
34:37Dann ist sie ja am lieben.
35:02Hoffentlich.
35:09Radek?
35:12Wir haben Blutspuren gefunden, aber sie selber ist nicht da.
35:15Ohne meinen Ansagen Sie gar nichts.
35:20Ich weiß, dann hören Sie einfach zu.
35:21Jule Bongatz weiß Bescheid.
35:27Martha hat ihr gestanden, dass Sie Ihre Fehler gedeckt haben.
35:29Sie hat unseren Kolleginnen alles erzählt.
35:32Martha ist verschwunden.
35:33Sie war auf dem Weg zu Ihnen ins Krankenhaus.
35:35Ja, da war sie aber nicht.
35:36Ich hätte Sie sofort benachrichtigt.
35:38Martha hat gesagt, dass sie sich selber anzeigen wird.
35:40Ihre Karriere können Sie damit vergessen.
35:42Sie sind aneinander geraten.
35:43Ein Wort gab das andere.
35:44Ich habe aber nichts gemacht.
35:45Für was halten Sie mich?
35:46Dann sagen Sie uns, was passiert ist.
35:48Wo ist sie?
35:49Keine Ahnung.
35:50Meinen Sie, mir ist wohl dabei, dass sie verschwunden ist?
35:52Hat sie gedroht, Ihrer Frau alles zu erzählen?
35:54Und wenn schon.
35:55Das würde keinen Unterschied machen.
35:57Ich habe das mit Nina geklärt.
36:04Ihre Frau weiß Bescheid?
36:05Ja, nachdem Sie im Krankenhaus waren,
36:07wollte sie wissen, worum es ging.
36:10Die ganze Zeit.
36:12Nina, jetzt warte.
36:13Hey, hör mir zu.
36:15Hör mir zu.
36:15Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe.
36:18Ich habe es scheiße gebaut.
36:18Es tut mir leid.
36:19Das kann doch alles nicht wahr sein.
36:28Nina, ich liebe dich.
36:31Lass mich.
36:33Nina, warte.
36:34Da ist nur was.
36:46Sie ist schwanger.
36:48Ich wusste davon nichts.
36:49Bis heute Morgen.
36:50Ich...
36:50Es bedeutet mir nichts.
36:53Ich habe ihr das auch genauso gesagt.
36:56Es bedeutet dir nichts.
36:57Woher willst du das denn wissen?
36:58Es ist dein Kind.
37:01Nina und ich haben das geklärt.
37:02Weiß sie auch, dass Sie Martha damals gedeckt haben?
37:07Damit wollte ich sie nicht auch noch belasten.
37:10Hm.
37:11Befindet sich Ihre Frau momentan im Krankenhaus?
37:14Ja, sie hat immer noch Dienst.
37:15Wieso?
37:15Kommen Sie mit.
37:16Ähm, Frau Beck?
37:36Ja?
37:37Was haben Sie denn da gemacht?
37:42Äh, ich muss mit Herrn Benner sprechen.
37:44Warten Sie mal.
37:46Der ist nicht da.
37:48Erstmal kümmere ich mich um Ihre Wunden.
37:56Wahrscheinlich nur eine leichte Gehirnerschütterung.
37:59Aber zur Sicherheit sollten wir ein CT machen.
38:02Ich gebe Ihnen mal was gegen die Schmerzen.
38:06Sie können mir nicht aber irgendein Medikament geben.
38:09Ich bin schwanger.
38:11Keine Sorge.
38:11Die Tropfen sind harmlos.
38:21Tim liebt mich.
38:23Er hat mir alles erzählt.
38:24Also, falls Sie zu ihm wollten, um ihn umzustimmen, das können Sie sich sparen.
38:36Ich werde mich anzeigen.
38:38Wovon reden Sie?
38:40Hat er Ihnen doch nicht alles erzählt?
38:45Tim hat eine Krankenakte für mich geändert.
38:49Wie bitte?
38:49Ich habe damals eine schwangere Frau zu spät eingeliefert und die hat ihr Baby verloren.
38:55Tim hat Ihnen geholfen, Behandlungsfehler zu vertuschen?
38:58Ich werde das rein im Tisch machen.
39:00Damit zerstören Sie ihn beruflich.
39:02Ja, das tut mir auch leid.
39:04Soll das so eine Art Erpressung sein?
39:06Kind gegen Karriere oder was?
39:07Es ist das einzig Richtige, mich anzuzeigen.
39:25Hier.
39:27Die wirken ganz schnell.
39:28Entschuldigung.
39:53Entschuldigung.
39:58Mir ist ganz schwindelig.
39:59Ich kann gar nicht aufstehen.
40:04Das kommt vom Sturz.
40:07Runde sich aus.
40:08Das wird sicher gleich besser.
40:13Was haben Sie mir gegeben?
40:16Ist gleich vorbei.
40:17Tim hat Ihnen geholfen und Sie drehen uns einen Strick draus.
40:30Wissen Sie eigentlich, wie niederträchtig das ist?
40:33Frau Bender!
40:34Sind Sie da drin?
40:39Nina.
40:40Nina, was hast du gemacht?
40:41Was?
40:47Martha!
40:49Sie ist so unmächtig.
40:51Was haben Sie ihr gegeben?
40:53Das hier!
40:56Das ist ein Schlafmittel.
40:57Sofort den Magen auspumpen.
41:11Sie haben Glück, dass Martha Beck lebt.
41:14Und das Kind auch.
41:15Frau Beck, was haben wir am Wasser gefunden?
41:22Danke.
41:25Passen Sie auf sich auf!
41:31Gehen wir noch einen trinken?
41:33Nee, heute nicht.
41:35Ich bin müde.
41:35Andermal.
41:38Tschüss.
41:40Ich komm mit.
41:42Ah, auf dich ist Verlasse.
41:45Oh, Juri, das reicht.
42:07Hey, was ist los?
42:08Sorry.
42:08Sorry.
42:09Hallo, das ist die Mailbox von Fabian Handke.
42:21Nach dem Ton die Nachricht und meistens rufe ich zurück.
42:23Fabi, hier ist Lucy.
42:27Ich liebe dich.
42:31Scheiße.
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