00:012015 kam sie aus der syrischen Hauptstadt Damaskus nach Berlin.
00:06Heute betreibt Malaki Jasmati ihr eigenes Restaurant in der Hauptstadt.
00:11Eine syrische Köchin mit einer besonderen Geschichte und einem besonderen Gast.
00:16Nur zwei Jahre nach ihrer Ankunft kochte sie für Angela Merkel.
00:20Zehn Jahre ist es her, dass die damalige Bundeskanzlerin ihren wohl berühmtesten Satz sagte.
00:26Wir schaffen das. Und auch Jasmati sieht das ähnlich.
00:29Ich denke, wir schaffen das. Aber vielleicht mit vielen Problemen.
00:37Manche davon sehen die Menschen nicht. Aber sie sind in uns.
00:41Es ist nicht leicht, außerhalb deiner Heimat zu leben.
00:52Zehn Jahre nach Merkels berühmtem Satz ist Jasmati angekommen. Beruflich und auch privat.
00:58Ich habe deutsche Freunde. Ich zahle meine Steuern. Ich versuche Deutsch zu sprechen.
01:08Ich bin offen für die Kultur hier und ich probiere viel deutsches Essen.
01:12Vor allem Käsespätzle. Ich bin ein großer Fan von Käsespätzle.
01:16Und meine Kinder sehen sich selbst als Deutschsyrer.
01:26Ihre beiden Söhne sind in Deutschland geboren und leben zwischen zwei Kulturen.
01:34Sie wussten nichts über Syrien. Über die Geschichte ja. Sie wissen, was dort passiert ist. Aber sie haben nicht da gelebt.
01:44Sie haben keine Erinnerungen, die sie mit diesem Land verbinden.
01:48Ihre Söhne sind zweisprachig. Sie selbst tut sich mit der deutschen Sprache schwer.
01:58Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit. Und in Berlin kommt man auch mit Englisch gut durch.
02:03Doch wo Worte fehlen, erzählt ihr Essengeschichten. Und bringt Menschen zusammen.
02:09Sie haben keine Erinnerungen, die sich immer wieder hin.
02:11Sie haben immer wieder zu einem Schönen, zu einem Schönen, der mit einem Schönen,
02:15später mit einem Schönen, der mit einem Schönen kann.
02:16Jetzt haben wir einen Fall.
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