- 6 months ago
Category
🎥
Short filmTranscript
00:00I'm sorry that I didn't say that with the roof
00:02I didn't say that much earlier.
00:04Oh, that's right.
00:06Well, then I'll go to my new work.
00:08I'll see you later.
00:10Yeah.
00:12Benita was for you?
00:14Because of the time.
00:16I'm not going to speak with you, Herr Flickenschild.
00:18Come on, please.
00:30I'm worn and painted by the sun
00:32And it's in my eyes
00:34And it's in my eyes
00:38Caught by the rapture of the dawn
00:40And a restless sky
00:42And a restless sky
00:46This is my life
00:48This is my life
00:50This is the way to find my own
00:54This is my life
00:56This is my life
00:58This is the world
01:00Where I belong
01:04I'm rolling on
01:06I'm rolling on
01:14Das klingt ja so, als hätte Benita Ihnen schreckliche Dinge anvertraut.
01:18Es tut mir leid, Herr Flickenschild, als Pastor unterliege ich der Schweigepflicht.
01:22Pastor Mertens, ich werde in drei Tagen Benita heiraten, wenn es irgendetwas gibt, das sie erfahren sollte.
01:32Bin ich nicht der richtige Ansprechpartner, bedaure.
01:34Ich will doch nur wissen, ob Benita mir gegenüber irgendetwas verheimlicht.
01:38Bitte respektieren Sie, dass ich mich an das Seelsorgegeheimnis gebunden fühle.
01:42Das tue ich.
01:44Aber Sie verwirren mich mit jedem Ihrer Sätze immer mehr.
01:48Ja, deswegen denke ich, es ist besser, wenn wir das Gespräch hier beenden.
01:52Ja.
01:54Darf ich den mitnehmen?
01:58Natürlich.
02:00Oh.
02:02Entschuldigen Sie, das ist wichtig.
02:04Gibt's Neuigkeiten von Mama?
02:08Das ist doch zu ärgerlich, dass mir der Auftrag bei der Internationalen Gartenschau geplatzt ist.
02:14Das hätte mir Spaß gemacht.
02:16Das musst du mir nicht sagen.
02:18Aber du schreist ja bei jeder neuen Herausforderung hier.
02:22Wie konnte mein Vater sein Doppelleben bloß so lange geheim halten?
02:26Geheim ist immer relativ.
02:28Ach, du meinst, meine Mutter hat was geahnt und hat einfach weggeschaut?
02:32Na, wir wissen doch beide, dass Helena ziemlich konfliktscheu war.
02:35Na, entschuldige mal, aber Schwestern tauschen sich doch aus.
02:39Helena, Inge und du, habt ihr denn nie über Männer geredet?
02:41Doch, und das nicht zu knapp.
02:43Aber das Thema Cord, das haben wir immer ausgelassen.
02:48Ja, weil er ein Schürzenjäger war.
02:51Ihr wolltet meine Mutter schonen.
02:53Ja.
02:55Helena hatte große Verlustängste.
02:58Und ein Leben ohne Cord, das wäre für sie undenkbar gewesen.
03:02Trotzdem würde ich zu gern wissen, ob sie irgendetwas von dieser Zweitfamilie gewusst hat.
03:06Tja.
03:07Ich meine, warum hat sich dann mein Vater nicht einfach scheiden lassen?
03:10Das muss doch Stress pur für ihn gewesen sein.
03:12Die Antwort haben beide mit ins Grab genommen.
03:15Obwohl...
03:16Obwohl?
03:17Na ja, als sie damals tödlich verunglückt sind.
03:21Da warst du 41 und Rieke so um die 18.
03:23Also auch kein Kind mehr, nicht?
03:25Du meinst, sie müsste was wissen?
03:26Rede mit ihr.
03:27Vielleicht findest du was raus.
03:29Hm?
03:31Ich fäde die Hand und lege eine kleine Szene.
03:33Ich fde dich auf.
03:34Ich fde dich an, der ich nicht immer ausgleichen.
03:35Ohnen Okay.
03:36Wenn du mit mir schliessst.
03:37Ich fde dich.
03:39Ich fde dich.
03:40Auf!
03:41Ich fde dich.
03:42Es ist ein Image.
03:43Ich fde dich.
03:44Du bist die Frau.
03:45Die Frau übermorgen.
03:46Ich fde dich.
03:48Ich fde dich.
03:49Ich fde dich.
03:50Ich fde dich.
06:47Yeah.
06:55I wanted to speak with the Eigentümer.
06:58I will continue to do that, okay?
07:01Okay, I'll send you a quick call.
07:04We'll see.
07:05Super, thank you.
07:09A try, too.
07:11They're so thick.
07:13Let's see what the day brings.
07:19Frau Christiansen.
07:25Yeah?
07:31Dürfen wir kurz stören?
07:37Ach, dich wollte ich eh gerade einrufen.
07:39Worum geht's?
07:41Äh, darf ich vorstellen...
07:43...dann ich...
07:44...dann ich...
07:45...dann ich...
07:46...dann ich...
07:47...dann ich...
07:48...dann ich...
07:49...dann ich...
07:50...dann ich...
07:51...dann ich...
07:53...dann ich...
07:54...dann ich...
07:55...dann ich...
07:56...dann ich...
07:57...dann ich...
07:58...dann ich...
07:59...angenehm Flickenschild.
08:00Hallo.
08:01Du suchst doch Ersatz für deine Bar, solange Herr Albers in Norwegen ist.
08:05Und Frau Friedrichs wäre die ideale Kandidatin.
08:08Tja, Herr Jansen war so freundlich und hier bin ich.
08:11Ah.
08:12Ihr drei Könige gefällt mir sehr gut.
08:14Danke.
08:15Du, jede einzelne Referenz vom Feinsten.
08:18Deine Barbesucher würden also keine Not leiden.
08:20Ja.
08:21Tolle Bewerbungen sind das eine, aber leider reichen sie nicht aus, um Herrn Albers zu ersetzen.
08:25Keiner repräsentiert das Haus so wie er.
08:28Tut mir leid.
08:29Sag mal, hast du denn schon einen Ersatz oder warum bist du so skeptisch?
08:33Frau Friedrichs hat in den angesagtesten Bars Europas gearbeitet und außerdem ist sie Merles Halbschwester.
08:42Merle, deine Halbschwester?
08:44Schwester, mhm.
08:45Und wir sind so.
08:46Also das alles zusammen, finde ich, ist Empfehlung genug.
08:52Also gut, wenn Sie auf Empfehlung von Herrn Jansen und Merle kommen, dann kann ich nur sagen, herzlich willkommen im Dreikönige.
08:59Dankeschön.
09:03Ich glaube nicht, dass sie groß gelitten hat.
09:27Sie hat Papa gesagt.
09:32Dass sie auf uns aufpassen soll.
09:36Und auf uns beide.
09:39Ich?
09:41Sie hat bereut, was sie getan hat.
09:46Gott, warum war ich nicht bei ihr?
09:49Warum war ich nicht bei ihr?
09:51Ich hätte ihr Absolution erteilen können.
09:56Als Sohn und als Pastor.
09:58Es tut mir leid, Svenke.
09:59Für dich und für sie.
10:00Dass ich in ihrer letzten Minute bei ihr war.
10:13So war das nicht gemeint.
10:15Mach dir bitte keine Vorführ, Papa.
10:18Papa.
10:19Papa.
10:20Papa.
10:21Papa.
10:25Hey.
10:26Na?
10:27Na?
10:28Na?
10:29Na?
10:30Es tut mir leid, dass ich dir Lilli aufs Auge gedrückt habe für ihn.
10:45Sie ist ja auch meine Tochter.
10:46Ja.
10:47Sonst wäre sie auch kaum so hübsch.
10:48Sag mal, war Sönke wieder im Krankenhaus?
10:49Ich hatte versucht, ihr ihn telefonisch zu erreichen, aber...
10:50Sönkes Mutter ist tot.
10:51Oh, scheiße.
10:52Der Arme.
10:53Das muss er noch alles durchmachen.
10:54Lily's Auge drückt hat für ihn.
10:56Sie ist ja auch meine Tochter.
10:58Ja, sonst wäre sie auch kaum so hübsch.
11:03Sag mal,
11:04war Sönke wieder im Krankenhaus?
11:07Ich hatte versucht,
11:07ihn telefonisch zu erreichen, aber...
11:10Sönkes Mutter ist tot.
11:13Oh, scheiße.
11:15Der Arme.
11:18Was muss er noch alles durchmachen?
11:24Wir müssen Julie Jansen benachrichtigen.
11:31Ja, ja, ja, unbesingt.
11:33Ich kann hoffen,
11:34dass sie sich nicht so schwere Vorwürfe macht.
11:37Es wird sehr schwer für sie sein.
11:44Das war ein tragischer Unfall.
11:47Nichts anderes als ein tragischer Unfall.
11:50Hast du es geschafft, Claudia zu verzeihen?
11:54Ja.
12:06Sie...
12:07Sie hat mich
12:10bei ihrem letzten Atemzug
12:12darum gebeten.
12:18Ich komme nicht.
12:19Ich komme nicht.
12:21Ich, ähm...
12:32Ich war einkaufen.
12:34Ja?
12:36Und hast du auch
12:37einen Babysitter organisiert?
12:39Wofür?
12:41Wir wollten essen gehen heute Abend.
12:42Wir wollten reden.
12:45Ach so, ja.
12:45Ja, klar.
12:46Dann machen wir das doch.
12:46Ja.
12:46Ja.
12:51Ach so, soll ich Frau Christiansen mal fragen?
12:53Ob die vielleicht Zeit hat?
12:55Wenn, die wird sicherlich andere Sorgen haben.
12:57Die wird sich um Familie Mertens kümmern.
13:00Ja, klar.
13:03Also ganz ehrlich,
13:03wir müssen auch nicht essen gehen,
13:04wenn du keine Lust hast.
13:06Doch, doch, doch.
13:07Ich freue mich ja drauf.
13:09Ja, dann ist ja gut.
13:10Ähm,
13:11könntest du vielleicht
13:12einen Babysit organisieren?
13:13Ich habe noch Termine
13:14und
13:14das Fleisch,
13:16es müsste eingefroren werden.
13:17Wo willst du denn
13:19jetzt schon wieder hin?
13:20Ich habe noch zu tun.
13:22Bis heute Abend.
13:23Ja, klar.
13:29Ein einziges Wort.
13:32Kopfnicken.
13:33Hätte genügt.
13:36Es hätte mich nichts gekostet.
13:41Sie hat versucht,
13:42uns umzubringen.
13:45Du hättest es gekonnt, oder?
13:47Du hättest es verziehen.
13:54Ich weiß es nicht.
13:58Könntest du es jetzt?
14:01Kann ich nicht sagen.
14:04Weiß nicht.
14:09Ich kann so nicht mehr überlegen,
14:10was sich Robin alles angetan hat.
14:15Sie hat ihn ins Gefängnis gebracht.
14:17Sie wollte nicht,
14:19dass Sönke
14:20schlecht von ihr denkt.
14:25Ich glaube ja,
14:26denen
14:26denen hat sie
14:28sehr geliebt.
14:31Sie hat Sönke wirklich
14:32geliebt,
14:34soweit sie das konnte.
14:36Ja.
14:38Sie hätte alles für ihn getan.
14:39Ja, komm doch mal,
14:43was mache ich mir vor allem an,
14:44irgendjemanden hier anzuklagen.
14:47Ich war für niemanden da,
14:48weder für Robin noch für Sönke.
14:50Ja.
14:51Aber jetzt,
14:52jetzt versuchst du es
14:53wieder gut zu machen.
14:56Hm?
14:56Habe ich mir fest vorgenommen.
15:03Ach,
15:04du weißt gar nicht.
15:08Es tut so gut,
15:09dass ich dich an meiner Seite habe.
15:11Ja.
15:13Ich lasse dich jetzt mal allein.
15:18Gut,
15:19ich gehe jetzt mal
15:19zu den Jungs.
15:21Mein Jungs.
15:39Hallo, Oma.
15:43Julchen.
15:44Na?
15:46Konntest du ein bisschen schlafen?
15:49Ich sehe immer
15:50diese schrecklichen Bilder vor mir.
15:54Ist Papa an der Uni?
15:56Nein, nein,
15:56er musste kurz
15:57zu Herrn Flickenschild
15:58und ist gleich wieder da.
16:01Packt mich bitte
16:01nicht in Watte, ja?
16:02Ich muss allein klarkommen
16:03mit dem,
16:04was ich getan habe.
16:05Sag mal,
16:06wie das klingt,
16:07Julchen.
16:07Du hast überhaupt nichts getan.
16:10Frau Merkens,
16:11sie ist dir direkt
16:12ins Auto geraten.
16:16Hauptsache,
16:16sie wird wieder
16:17richtig gesund.
16:18Ich könnte es mir nicht verzeihen,
16:19wenn sie was zurückbehält.
16:21Oh, Kühn.
16:23Wir wollen das Beste hoffen,
16:24ja?
16:25Ja.
16:26Ich bin colorblind,
16:31ich bin colorblind,
16:35Ich bin colorblind,
16:39ich bin colorblind,
16:41Ich bin colorblind,
16:48ich bin colorblind,
16:50ich bin colorblind,
16:52coffee black and egg white.
16:57Coffee black and egg white.
17:01Pull me out from inside
17:09paper and egg white.
17:10Pull me out from inside.
17:11As a small thank you for the nice invitation.
17:29And then, welcome.
17:31Oh, so one would I like.
17:33No, that's not me.
17:35No problem, I haven't been drunk yet.
17:38I'll mix the next one.
17:40Tell me, Rika, have you five minutes?
17:46I would like to talk with you about our father.
17:50What do you want to know?
17:52Helena, my mother,
17:55she had to go back to the end of her life.
17:58She was very depressed.
18:00I ask myself all the time,
18:02if she knew anything from me.
18:04I remember a nice meeting.
18:08What was the time?
18:10When was that?
18:11When was that?
18:12Once we had to visit the Gertje,
18:15all together.
18:16There was already a visit.
18:18My mother.
18:19Oh, no.
18:21Our father had his termine
18:23not properly coordinated.
18:25He was warm.
18:27And then?
18:29He was warm.
18:30Then he had his gun on the wrist.
18:32He was warm.
18:33And then he accepted the family
18:34either he loses.
18:35He was warm.
18:36Oh, no.
18:37Oh, no.
18:38Oh, no.
18:39Oh, no.
18:40Oh, no.
18:41Oh, no.
18:42Oh, no.
18:43Oh, no.
18:44Oh, no.
18:45Oh, no.
18:46Das Ganze wurde nie wieder thematisiert.
18:49Meine arme Mama.
18:51Was für eine Demütigung.
18:55Und was für eine Riesensauerei von meinem Vater.
18:58Entschuldige bitte unserem Vater.
19:02Ja.
19:03Ich war damals noch sehr klein.
19:06Aber jetzt...
19:08Es tut gut, drüber zu sprechen.
19:11Ja.
19:12Mir scheint, wir haben da noch rechtlich Gesprächsstoff.
19:17Oh, Gott.
19:21Ich war heute bei Pastor Merten zum Einzelheiten wegen der kirchlichen Trauung mit ihm zu besprechen
19:25und...
19:27und hab ich im Pfarrhaus Benitas Schal gefunden.
19:30Sie ist Katholikin.
19:32Was wollte sie denn bei Sönke?
19:34Vielleicht hat er ihr die Beichte abgenommen oder ein seelsorgerisches Gespräch geführt.
19:37Was weiß ich.
19:39Aber jedenfalls muss der Inhalt des Gespräches zwischen Pastor Mertens und Benita so brisant gewesen sein,
19:44dass er auf seine Schweigepflicht bestand.
19:47Hat er das?
19:49Ja.
19:50Und als sie eine Antwort haben wollte, bat er mich zu gehen.
19:53Ja, was soll sie ihm schon gesagt haben?
19:56Dass sie sich betrügt?
19:57Dass sie nur auf dein Geld aus ist?
20:01Soll ich die Haushalt verschieben?
20:04Hallo Mama, was gibt's denn?
20:12Furchtbar.
20:14Und Jule?
20:21Danke.
20:22Claudia Mertens ist hier in Verletzungen entlegen.
20:34Der eigene Schwager führt ein Doppelleben.
20:36Tja, wundert mich gar nicht, dass meine Mutter kein Ausbund an Lebensfreude war.
20:41Ach, Herr Jansen, welch hoher Besuch.
20:45Thomas, ist irgendwas passiert?
20:51Claudia Mertens ist tot.
20:53Lebe jeden Tag, als wär's dein Letzter.
20:59Ich bin mal draußen, ja.
21:03Wie geht's, Jule?
21:06Ich hab mit ihr telefoniert, sie ist bei Sönke.
21:09Gut.
21:11Sie darf sich jetzt auf keinen Fall vergraben.
21:14Mich hält sie ein bisschen auf Abstand.
21:17Sie kommt schon, wenn sie dich braucht.
21:19Außerdem gibt es noch jemand anders, der mich braucht.
21:23Und dich vielleicht auch.
21:25Gunter geht's nicht so gut.
21:27Aha.
21:28Wieso?
21:30Er hat den Verdacht, dass Benita mit falschen Karten spielt.
21:33Oha.
21:35Schlechtes Timing, so kurz vor der Hochzeit, würde ich mal sagen.
21:38Allerdings.
21:40Ja.
21:42Jetzt, wo du's sagst.
21:44Ich hab Lorenzo und Benita gestern auf der Straße gesehen.
21:48Sah so aus, als hätten sie einen Streit.
21:51Weißt du, worum es ging?
21:53Oh nein, ich stand zu weit weg.
21:54Ja, woher willst du dann wissen, dass sie gestritten haben?
21:57Nach Harmonie sah das Ganze nicht aus.
21:59Das musst du Gunter erzählen.
22:01Mich zum Deppen machen, wieso? Nee.
22:03Außerdem, was geht's mich an?
22:04Irgendetwas stimmt nicht zwischen Cousin und Cousinchen.
22:10In den wenigsten Familien herrscht eitel Sonnenschein.
22:25Gunter, ich hab das Objekt für uns auf Sardinen gefunden.
22:29In San Theodoro.
22:30In San Theodoro.
22:33Hast du gehört, was ich gesagt habe?
22:37Benita, wir müssen unsere Hochzeit verschieben.
22:42Wieso denn das?
22:44Claudia Mertens ist gestorben.
22:46Ich habe es gerade erst erfahren.
22:47Das tut mir leid.
22:52Warst du aber denn mit ihrer Familie so einbefreundet?
22:57Das wäre zu viel gesagt, aber Jan Mertens ist mehr als nur ein guter Geschäftspartner von mir.
23:01Aber wir sprechen von seiner Ex-Frau.
23:05Wenn es dir so viel bedeutet, werde ich einen besonders exquisiten Kranz bestellen.
23:14Wir sollten ein paar Wochen verstreichen lassen.
23:16Lad doch Herr Mertens und seine Angehörigen zu unserer kleinen Feier ein.
23:22Das wird sie von ihrem Schmerz ablenken.
23:25Benita, warum bist du so fixiert auf diesen Termin? Die Hochzeit läuft uns nicht davon.
23:29Aber was ist mit dem Aufgebot und der ganzen Planung und unserer Reise nach Sardinien?
23:34Das kann man alles verschieben.
23:36Ich will aber nichts verschieben.
23:39Und warum nicht?
23:42Weil ich wieder endlich vor Gott und der Welt mit dir zusammen sein will.
23:48Nichts und niemand soll uns mehr trennen können nach all den verschenkten Jahren.
23:51Ich muss nach Lady Applewhite sehen. Sie war heute morgen etwas unruhig.
24:09Hallo.
24:11Hallo.
24:12Oh, sieht das lecker aus.
24:13Danke.
24:15Ihre Fracht ist kostbarer.
24:17Wie geht's Ihnen denn?
24:18Na ja, es geht einem viel durch den Kopf, wenn jemand stirbt.
24:23Ja, obwohl das bei mir ja zum Alltag gehört, werde ich mich nie daran gewöhnen können.
24:29Claudia Mertens hat viel Schaden angerichtet. Und trotzdem...
24:33Sönke hat uns davon erzählt, ja.
24:35Sie muss es sehr bereut haben. Sie hat kurz vor ihrem Tod Jan gebeten, ihr zu verzeihen.
24:43Und ich hoffe, dass Julia Jansen sich keine Vorwürfe macht.
24:48Das ist mein Mann.
24:50Und definitiv nicht mit seiner Therapeutin.
24:53Er macht Sport, mehr nicht.
24:55Vielleicht ist das diese Fiona, seine Kampfsportlehrerin.
25:00Er hat mir nicht mal erzählt, dass er überhaupt Kampfsport macht.
25:03Warten Sie, warten Sie. So ein Gespräch sollte man lieber auf später verschieben.
25:08Hm?
25:09Sie haben recht.
25:27Hey! Hey!
25:30Ich hab's dir schon mal gesagt. Du übertreibst es!
25:33Entschuldigung, was ist das denn?
25:35Beim Temperament.
25:36Nee, mit Temperament hat das nichts zu tun.
25:38Du hast Frust und denen willst du abreagieren.
25:40Ja, na und? Das ist doch meine Sache, komm.
25:42Es gibt schon genügend bescheuerte Typen, die unseren Sport in Verruf bringen wollen.
25:46Ich bin raus.
25:47Na, was soll das denn? Komm!
25:54Bitte sehr.
25:56Dankeschön.
26:01Der schmeckt wirklich toll.
26:03Entschuldigen Sie, darf ich?
26:05Gerne.
26:07Eine Espresso, bitte.
26:09Wollen Sie nicht auch lieber einen Cocktail? Ich lad Sie ein.
26:12Ach, lieber nicht.
26:15Ist sie nicht gut?
26:18Meine Tochter Jule hat, ohne dass sie etwas dafür kann, die Mutter ihres Freundes angefahren.
26:29Oh.
26:31Schlimm?
26:33Frau Mertens ist heute gestorben.
26:36Oh Gott, das...
26:39Das tut mir leid.
26:41Ja, Jule ist gerade bei ihrem Freund.
26:44Das ist doch gut.
26:46Ja, das hat Merle auch gesagt.
26:49Wir sind eben Halbschwestern.
26:52Danke.
26:56Fischereischein?
26:58Ja, den habe ich gerade druckfrisch abgeholt.
27:01Eigentlich sollte ich meinen Mitbewohner coachen, damit er seine Angelkünste seiner Freundin zeigen kann und ihr damit imponieren kann.
27:11Aber der gute Herr Albers hat sich vorzeitig nach Norwegen abgesetzt.
27:17Und wie wäre es, wenn Sie stattdessen mich trainieren?
27:20Hm?
27:21Im Ernst, ich mag Fisch. Und ich mag das Fisch. Immer schon. Von Aal bis Zander, ich hatte sie alle.
27:30Hm.
27:32Sie wollten mir die Schönheit Lüneburgs zeigen.
27:35Hat aber nicht funktioniert.
27:36Dann zeigen Sie mir jetzt eben die Fischgründe der Region.
27:41Sie haben Recht. Lassen Sie uns Fische angeln.
27:45Auf geht's ins Lüneburger Anglerparadies.
27:50Ja, das war wohl nichts.
27:53Ich dachte schon, wir hätten ein bisschen mehr Erfolg.
27:56Ja, die Anglerei ist eine Wissenschaft und braucht Geduld.
27:59Ist mir aber auch peinlich.
28:01Och Herr Jansen, wir sind zum Vergnügen hier.
28:04Außerdem wo wenig bis keine Fische schwimmen, da beißt nichts.
28:09Und jetzt?
28:11Was ist denn das da drüben vom See?
28:17Schauen wir uns den nochmal an.
28:19Und was soll an dem Wässer sein?
28:22In der Lage, Ufer, Wasser. Da schwimmen sie.
28:27Sagt wer?
28:28Mein Anglerinstinkt.
28:30Moment mal, ich sollte Sie doch coachen.
28:32Das macht doch nichts. Hauptsache Sie kriegen wieder bessere Laune.
28:35Na gut, dann besorge ich uns mal für dieses neue Anglerparadies ein Gewässerschein.
28:41Vorausgesetzt...
28:43Was?
28:44Sie geben Ihrem Anglercoach eine zweite Chance.
28:47Selbstredend. Wir Petri-Jünger müssen ja zusammenhalten.
28:51Gucken wir uns den Tüppel mal.
28:53Los geht's!
28:58Na? Alle Termine erfolgreich abgehakt?
29:02Protokolle gibt's keine davon, falls du das meinst.
29:05Nee, braucht man ja normalerweise auch nicht für Skateboxen.
29:07Warum erzählst du mir nicht, dass du Kampfsport machst?
29:11Spielen willst du mir nach?
29:13Nein. Ich war mit unserer Tochter im Pro-Park spazieren.
29:17War sie das?
29:20Wer?
29:21Deine Trainerin. War das Fiona?
29:26Hast du mein Handy wieder durchforstet?
29:29So kommen wir nicht weiter, Ben.
29:31Nee, stimmt. So kommen wir auch nicht weiter.
29:33Ich musste über jeden Schritt Rechenschaft ablegen, ja?
29:35Wo kommst du her? Wo gehst du hin?
29:37Wie war die Therapie? Du engst mich total ein!
29:38Hast du auch mal überlegt, warum? Du erzählst mir ja nicht mehr.
29:41Weil ich genau weiß, wie du reagierst!
29:44Zum Beispiel darauf, dass ich meine Therapie geschmissen hab.
29:48Du machst nicht weiter.
29:50Nein, ich brauch diesen ganzen Psycho-Quatsch nicht.
29:53Nur weil du das toll fändest.
29:57Na frag schon, wo will ich hin?
29:58Du unterschätzt mein Repertoire.
30:04Ich geh duschen.
30:09Bleibt's bei unserem Essen heute Abend?
30:16Wie gehört denn das Gepäck?
30:19Kann man das nicht zur Seite räumen?
30:23Das sind die Sachen von Claudia.
30:25Ihre Wohnung in Hamburg, die muss ich auflösen.
30:32Ich helfe dir. Wir kriegen das zusammen hin, Stück für Stück.
30:41Du musst dich jetzt vor allem um dich selbst kümmern.
30:44Wenn du dich mal hinlegen willst, dann...
30:47Das ist eine gute Ablenkung.
30:48Oh, hallo.
30:52Hallo.
30:54Hallo.
30:56Schön, dass ihr da seid.
30:58Mein Beileid.
31:00Mein Beileid.
31:01Frau Janssen, wie schön, dass Sie da sind.
31:17Ich wollte meiner Enkel etwas Beistand leisten und verabschiede mich jetzt.
31:22Aber warum denn?
31:23Dieser erste Moment der Trauer um einen geliebten Menschen gehörter Familie.
31:33Na ja, Sie gehören doch quasi zur Familie.
31:36Der engsten Familie, hm?
31:39Also dann.
31:40Keine Predigt, keine Rede.
31:56Nur so viel.
31:57Ein kluger Mann hat mal gesagt, dass die Trauer ein Fluss ist, gegen den man nicht anschwimmen kann.
32:10Das trifft's verdammt gut.
32:13Dann ist es auch gut, dass wir die Last gemeinsam tragen.
32:32Entschuldige, bitte.
32:43Jan Mertens Apparat von...
32:54Es tut mir leid, ich muss Ihnen leider mitteilen, dass meine geschiedene Frau heute verstorben ist.
33:04Ja.
33:11Das war unser Lieferant aus Turin.
33:14Er wollte wissen, wann sie in Italien ankommt.
33:17Ihr wisst schon, das ist der Job, den Sie antreten.
33:20Heute.
33:22Sie hat sich wirklich auf diesen Neuanfang gefreut.
33:30Entschuldigt.
33:31Jule.
33:33Ich brauche nur ein bisschen frische Luft.
33:34Ich brauche nur ein bisschen frische Luft.
33:48Aber da war weit und breit kein Mensch.
33:51Ja, ist gut, hab schon verstanden.
33:54Ja.
33:55Kann man nichts machen.
33:56Wieder.
33:57Na, wie fühlt man sich so als frischgebackene Barkeeperin im Hotel Drei Könige?
34:02Komisch.
34:04Ich finde, das Outfit ist ganz schön...
34:06...bieder.
34:09Aber egal, ich brauche Geld.
34:11Und für das Haus in Mecklenburg ist mir jedes Opfer recht.
34:14Ja, hoffentlich sieht das Merle auch so.
34:16Ja, ich habe mich ganz gut mit ihr unterhalten.
34:19Sie wird mir immer sympathischer.
34:20Und die Urlaubsvertretung, die habe ich ja auch zur Hälfte ihr zu verdanken, oder?
34:26Ja, Gunther legt nach wie vor Wert auf Merles Meinung.
34:30Nach wie vor?
34:32Kennen Sie sich die beiden näher?
34:35Fragen Sie Merle.
34:36Also gut, was halten Sie davon, wenn wir zwei morgen früh im neuen Anglerparadies ein bisschen angeln gehen?
34:45Geht leider nicht.
34:47Ja, ich habe gerade mit dem Umweltamt telefoniert.
34:49Die stellen für den See keine Gewässerscheine aus.
34:53Angeblich sind alle vergeben, obwohl da war weit und breit kein Mensch.
34:58Und wo liegt das Problem?
35:00Angeln ohne Gewässerschein ist illegal.
35:02Aber sagten Sie nicht gerade, dass da weit und breit kein Mensch war?
35:14Vorhin im Fahrhaus diese Anrufe für Claudia und die Kommentare aus dem Leben gerissen.
35:22Das trifft es ziemlich gut. Ohne Ankündigung. Und ich saß am Steuer.
35:28Julchen, Sönkes Mutter hat dich nicht gesehen und ist dir vor das Auto gelaufen.
35:37Wenn ich das Diktilgerät nicht vergessen hätte, hätte ich mir Sönkes Auto nicht geliehen.
35:41Wäre niemals so lang gefahren. Natürlich bin ich schuld.
35:43Sag mal, was redest du denn da?
35:45Frau Christians und Herr Mertens haben bezeugt, dass es ein wirklich schrecklicher Unfall war.
35:53Kann ich das denn beurteilen?
35:56Julchen, du darfst dich nicht so zerfleischen.
36:02Was, wenn ich zu schnell war.
36:05Oder abgelenkt. Vielleicht war ich einfach in Gedanken noch bei diesem bescheuerten Telefonat.
36:08Frau Mertens war leider unaufmerksam und ist einfach hinter einem Lieferwagen auf die Straße gelaufen.
36:19Ja, bitte.
36:20Hallo.
36:21Hallo.
36:24Hey. Ich wollte sehen, wie es dir geht. Und ich wollte dir sagen, dass ich jederzeit für dich da bin.
36:31Danke für alles, was ihr für Frau Mertens getan habt.
36:35Es tut mir so leid, dass wir ihr nicht helfen konnten.
36:40Ich wollte heute Abend mit Ben essen gehen, weil ich dachte, dass du bei Sönke bist.
36:44Ja, bin ich auch. Ich musste nur mal kurz aus.
36:47Aber das ist sehr wichtig, so einen Abend zu zweit, wenn man ein kleines Kind hat.
36:52Ja. Ben und mir geht's gerade nicht so gut und da wollten wir heute Abend mal in Ruhe reden.
36:57Ihr wollt reden?
36:58Also, ich will, wenn muss. Aber vielleicht wird auch nichts draus. Ich finde nämlich keinen Babysitter.
37:04Ju, entschuldige bitte. So war das überhaupt nicht gemeint. Du hast wirklich gerade andere Sorgen.
37:09Ja, aber ich hätte doch Zeit.
37:16Keine Rückfragen? Kein Wenn und Aber?
37:19Die Gärtnerei Albers genießt mein volles Vertrauen. Was frei hat?
37:23Das war jetzt aber kurz und schmerzlos. Die Firma dankt.
37:25Deine Halbschwester hat hoffentlich mehr von dir als von deinem Bruder.
37:29Tja, ich würde sagen, sie liegt irgendwo in der Mitte.
37:32Sonst hättest du sie mir wohl kaum empfohlen.
37:34Aber von einer Vertretung für Herrn Albers erwarte ich einiges.
37:37Sind ihre Zeugnisse denn nicht so gut?
37:40Doch, die waren hervorragend, aber du weißt, dass mir andere Dinge wichtig sind.
37:44Hm. Ihre Bauernschleue hat sie jedenfalls von unserem Vater.
37:49Ach so, die Hochzeitsvorbereitungen laufen auf vollen Touren?
37:52Ich denke gerade darüber, nachher einen Gang runter zu schalten.
37:57Äh...
38:01Merle?
38:05Was weißt du von Lorenzo Lombardi?
38:08Wenig. Warum fragst du?
38:10Ich verstehe einfach nicht, wieso Benita Daun an den Fersen hängt und sie es zulässt.
38:14Oh. Gunther, ich wollte es eigentlich gar nicht sagen, aber...
38:20Ich habe die beiden gestern zufällig auf der Straße gesehen und gesehen, wie sie gestritten haben.
38:25Es ging da wohl um einen Brief.
38:27Mehr weißt du aber nicht.
38:29Na ja, sie wollte verhindern, dass er ihn einwirft, aber das konnte sie nicht.
38:33Ich möchte, dass er endlich aus ihrem Dunstkreis verschwindet.
38:36Ja, das kann ich verstehen.
38:39Ich bin mir auch sicher, dass er Torben reingeritten hat und der eigentliche Drahtzieher ist.
38:44Ja, und ich fürchte, dass Benita Daun verwickelt ist, aber ich brauche endgültig Gewissheit und Klarheit, bevor...
38:50Bevor du wieder die Falsche heiratest?
38:52Ich muss dir über jeden Schritt Rechenschaft ablegen, ja? Wo kommst du her? Wo gehst du hin? Wie war die Therapie? Du engst mich total ein!
39:19Ja?
39:20Hallo.
39:21Hallo.
39:22Störe ich? Äh, nein. Ich wollte wissen... Nein, eigentlich wollte ich Ihnen sagen, dass Sie gut aussehen.
39:42Dankeschön.
39:44Ich wollte wissen, ob sich die Situation entspannt hat.
39:46Im Gegenteil.
39:49Und jetzt?
39:51Jetzt hoffe ich, dass Ben genauso gesprächsbereit ist wie ich.
39:54Sie wollen sich doch versöhnen, oder?
39:57Auf jeden Fall muss sich irgendwas ändern. Lili merkt die Anspannung zwischen uns beiden auch.
40:02Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie eine Lösung finden.
40:05Dankeschön. So geht's in jedem Fall nicht mehr weiter.
40:08So, Feierabend.
40:16Oh, hoher Besuch.
40:18Du warst bei mir und hast behauptet, du würdest hier ein paar Wochen den Barkeeper vertreten.
40:25Mach ich doch.
40:26Du warst aber erst danach bei Gunther. Du hast mich ungefragt als Türöffner benutzt.
40:33Und wen interessiert die Reihenfolge, wenn das Ergebnis stimmt?
40:36Ich kann was zu den Renovierungskosten des Hauses beisteuern.
40:40Und ich mein, geht's hier um mich oder um Gunther?
40:43Du hängst dich als frischgebackene Halbschwester, aber ganz schön weit aus dem Fenster.
40:48Ich bin schwindelfrei und nicht für deine Männerprobleme verantwortlich.
40:52Aha. Spricht da die Expertin, oder was? Ich dachte, du wärst Single.
40:56Ja, wieder.
40:58Vorher war ich sieben Jahre mit einem und demselben Mann zusammen.
41:01Ähm.
41:04Und selbst?
41:07Erste Rate nächste Woche.
41:09Was für ein schwacher Abgang.
41:13Danke, Papa, aber du brauchst dir wirklich keine Sorgen um mich zu machen.
41:28Sünke steht voll und ganz hinter mir.
41:30Er hätte mir nicht mal einen Vorwurf gemacht. Kein einziges böses Wort.
41:33Ja, es wäre auch noch schöner.
41:36Wenn es okay für dich ist, würde ich jetzt gerne wieder zu ihm gehen, ja?
41:39Absolut okay.
41:43Mach's gut.
41:45Tschüss, Papa.
41:47Hallo, Ben.
41:48Hi.
41:50Herr Berger.
41:53Na?
41:54Na?
41:55Immer noch Stress mit Ihrer Frau?
41:57Ich bin mit Britta verabredet zum Essen.
42:00Das klingt ja nicht nach Stress.
42:02Ja.
42:03Aber der Hausding hängt schief.
42:05Aber richtig.
42:06Aha.
42:07Und warum?
42:08Na ja, Britta fühlt sich aus und ich fühle mich eingesperrt.
42:15Na ja, Kompromisse gehören zu einer Ehe.
42:17Ja, aber doch von beiden Seiten.
42:19Es gibt ein Ungleichgewicht und die ganze Kiste geht den Bach runter.
42:21Na jetzt malen Sie mal den Teufel nicht an die Wand.
42:23Oder sie hat niemanden für Lilly gefunden.
42:25Auch immer sehr gerne als Grund genommen.
42:27Wofür?
42:28Na ja, wer besorgt den Babysitter?
42:30Ja, du hast doch gesagt, ich hab gesagt, du hast und so weiter und so fort.
42:33Jetzt seien Sie mal nicht so pessimistisch, junger Mann.
42:37Ihre Frau sieht nicht so aus, als ob sie Streit sucht.
42:40Ja, ich will auch keinen Streit.
42:42Glauben Sie, wie Britta verlieren?
42:44Ja, ganz oben.
42:45Tschüss.
42:46Frau Dr. Berger, hallo.
42:47Hallo.
42:49Hi.
42:50Hi.
42:55Das ist der Tisch.
43:03Und was gibt das?
43:05Eine Mischung aus Trauerarbeit und Aktionismus.
43:09Mal probieren?
43:10Nein, danke.
43:11Wieso?
43:12Du kostest doch immer.
43:13Gunther stellt seine Hochzeit mit Benita in Frage.
43:17Was?
43:18Und das erzählt er ausgerechnet dir?
43:20Ja, das hat mich auch überrascht.
43:23Er misstraut dir auf einmal.
43:27Und das gefällt dir natürlich gar nicht.
43:30Na, ich hab ja nichts davon, wenn Gunther auf die Nase fällt.
43:33Nach all dem, was er dir angetan hat.
43:35Ach, so schon genug am Hals.
43:37Rieke, das neue Haus.
43:39Das Erbe.
43:40Und jetzt ist auch noch Jens Gerke abgesprungen.
43:42Ich muss mir was Neues für die Gartenschau ausdenken.
43:44Ja, der Gartenarchitekt.
43:49Damit bist du Haus?
43:50Ja.
43:52Aber irgendjemand muss das Projekt ja übernehmen.
43:54Und an den hänge ich mich dran.
43:55Ja.
43:56Klar, ich kenn die Materie, wenn eingearbeitet und außerdem unwiderstehlich.
44:00Tja.
44:01Ich habe versucht, Benita davon zu überzeugen, den Termin für unsere Trauung wegen des Todes
44:09von Frau Mertens zu verschieben, aber sie beharrt eisern auf diesen Termin.
44:15Ich finde das nicht so irritierend.
44:18Wenn ich nur wüsste, wo und welche Art diese Klammer zwischen Lombardi und Benita ist.
44:26Lombardi ist doch nur hier wegen des Gemäldes für die Magdalenen-Gemeinde.
44:31Die Anbetung Jesu.
44:32Glaubst du, er geht, wenn er das Geschäft abgewickelt hat?
44:36Es gibt nur eine Möglichkeit, das herauszufinden.
44:39Du zahlst den fehlenden Betrag, damit die Gemeinde das Bild kaufen kann.
44:43Anonym natürlich.
44:44Und wenn er verschwindet, dann ist alles in Ordnung.
44:47Und wenn nicht?
44:49Dann muss Benita der Grund dafür sein.
44:51Und ich muss herausfinden, was sie mir verschweigt.
44:54Dieses ständige Misstrauen, das ist doch kein Zustand.
45:02Das ist so wichtig.
45:04Das ist so wichtig.
45:06I don't know.
45:36I have your life destroyed.
46:06Oh.
46:08Danke schön.
46:10Ah.
46:12Danke sehr.
46:18Also wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich nicht gedacht,
46:20dass dieses Essen hier zustande kommt.
46:22Ich auch nicht.
46:28Ich habe keine Lust mehr auf diese täglichen Streitereien.
46:30Früher, da gab es nichts Schöneres für mich, als nach Hause zu kommen.
46:34Und jetzt?
46:38Mir geht es doch genauso.
46:42Wie kommen wir da wieder raus?
46:46Indem wir uns die Freiräume geben, die wir brauchen.
46:50Tja, und wie soll das funktionieren?
46:54Ich möchte, dass du ausziehst.
46:56Ja.
47:02Sie sind dir bestenfalls noch geduldet, Herr Lombardi.
47:04Das gilt sowohl für mich, als auch für meine zukünftige Frau.
47:08Ich bleibe in dieser Stadt, solange es mir gefällt.
47:18Weil Sönkes Aufgabe ist es, Trost zu spenden.
47:22Und dabei vergisst er sich selbst.
47:26Und Robin versteckt sich hinter seiner coolen Art.
47:28Ich kann nur hoffen, dass Claudias Tod ihn nicht zurückwirft.
47:32Ich mache uns erstmal einen Tee, okay?
47:34Ich mache uns erstmal einen Tee, okay?
47:36Ich mache uns erst mal einen Tee.
47:38Ich mache uns
Comments