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Bundeshaushalt vorm Kollaps: 171 Milliarden fehlen und Finanzminister Lars Klingbeil ruft zum Sparzwang auf. Die Bundesregierung muss den Gürtel enger schnallen. Die Koalition steht vor der Zerreißprobe.

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Transkript
00:00Die Haushaltskrise in Deutschland spitzt sich dramatisch zu. Bis 2029 klafft im
00:11Bundeshaushalt ein riesiges Finanzloch von 171 Milliarden Euro. Während die Staatsausgaben
00:18von 474 auf 572 Milliarden Euro steigen sollen, wird nur mit 5 Milliarden Euro mehr Einnahmen
00:25gerechnet. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil schlägt deshalb Alarm und kündigt einen harten
00:30Sparkurs an. Er macht deutlich, jeder Minister und jede Ministerin muss sich auf Einschnitte
00:36einstellen. Besonders brisant ist, dass die Neuverschuldung von 33,3 Milliarden Euro im
00:42Jahr 2024 auf fast 127 Milliarden Euro im Jahr 2029 ansteigen könnte. Hinzu kommen milliardenschwere
00:52Investitionsprogramme und steuerliche Entlastungen für Unternehmen, die Länder und Kommunen weitere
00:57Einnahmen kosten. Auch die steigenden Ausgaben im Sozialbereich bereiten Sorgen. Bei Pflege,
01:04Gesundheit und Rente drohen zusätzliche Milliardenrisiken. Die Arbeitsproduktivität sinkt,
01:10obwohl die Löhne steigen. Klingbeil fordert die gesamte Bundesregierung zum Sparen auf und sieht
01:16den Haushalt 2027 als enorme Herausforderung. Die Sparmaßnahmen sollen sofort beginnen,
01:23um das drohende Milliardenloch zu schließen.
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