00:00Wladimir Putin steht im Kreml vor einer Herausforderung, die ihm sichtlich unangenehm ist.
00:05Bei einem Treffen mit Veronika Nikishina, der Chefin des russischen Exportzentrums,
00:10geht es um Russlands neue Exportstrategie, trotz der westlichen Sanktionen.
00:16Im Mittelpunkt stehen dabei die sogenannten freundlichen Länder wie China, Belarus und Nordkorea,
00:23die weiterhin mit Russland Handel treiben.
00:25Nikishina präsentiert das Programm Made in Russia, das russische Produkte im Ausland beliebter machen
00:31und den Zugang zu internationalen Märkten erleichtern soll.
00:35Besonders in China, Russlands wichtigstem Partner, ist das Konzept schon weit fortgeschritten.
00:41Doch als Putin gezielt nach dem Online-Handel fragt, kommt es zum peinlichen Moment.
00:47Er möchte wissen, ob der Verkauf hauptsächlich über russische Online-Plattformen läuft.
00:52Die Antwort ist eindeutig und dürfte Putin nicht gefallen haben.
00:57Nikishina erklärt, dass auf russischen Plattformen kaum jemand einkauft.
01:01Stattdessen werden russische Waren über internationale E-Commerce-Plattformen angeboten.
01:07Um das Image russischer Produkte weiter zu stärken, setzt Russland zudem auf Festivals und Messen im Ausland.
01:14Diese sollen nicht nur die Nachfrage steigern, sondern auch ein positives Bild von Russland vermitteln.
01:20Doch angesichts der Sanktionen bleibt der Kreis der Handelspartner begrenzt.
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