00:00Das Interesse an gewidmeten Medizinstudienplätzen ist deutlich gestiegen.
00:05Erfolgreiche Studienbewerber verpflichten sich zur Arbeit im öffentlichen Interesse
00:10und bekommen dafür ein Stipendium und Erleichterungen beim Aufnahmetest.
00:15Das Modell wurde im Vorjahr eingeführt, um den Mangel an Ärztinnen und Ärzten in Spitälern,
00:21Kassenpraxen, beim Heer oder der Polizei zu bekämpfen.
00:2485 der 1.900 Plätze für das Medizinstudium sind in Österreich für Aufgaben im öffentlichen Interesse gewidmet.
00:34Während es im Vorjahr noch rund 600 Bewerbungen für gewidmete Studienplätze gab, waren es heuer bereits fast 900.
00:43Konkret verpflichten sich Interessierte, 17 bzw. 20 Jahre bei der Partnerinstitution zu bleiben.
00:50Dafür müssen sie beim Aufnahmetest nur unter den besten 25 Prozent landen.
00:57Ob damit alle gewidmeten Studienplätze tatsächlich besetzt werden und damit fix zusätzliche Ärztinnen und Ärzte
01:05etwa für Spitäler, Kassenpraxen oder das Heer gewonnen werden, ist allerdings nicht gesagt.
01:10Im Vorjahr konnten trotz der 600 Bewerbungen nur 49 der 85 Plätze für Aufgaben im öffentlichen Interesse vergeben werden.
01:20Zahlreiche Interessenten hatten nämlich entweder zu schlecht abgeschnitten, um einen gewidmeten Studienplatz zu ergattern
01:27oder lieferten so gute Ergebnisse, dass sie einen regulären Studienplatz ohne Verpflichtung erhalten haben.
01:34Nur Wien und das Bundesheer konnten im Vorjahr alle gewidmeten Plätze füllen.
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