Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 6 Monaten
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) ist für eine härtere Gangart der EU im Zollstreit mit den USA. "Wir brauchen uns vor Donald Trump nicht fürchten", sagte der Minister am Freitag. Oberstes Ziel sei nach wie vor eine Verhandlungslösung, aber wenn nötig, sollte die EU auch Gegenzölle verhängen. Die geschätzten Einnahmen aus diesen Zöllen würden 16 Mrd. Euro betragen und sollten zweckgebunden den vom Zollstreit besonders betroffenen Branchen zugute kommen.

Thumbnail: APA/Tobias Steinmaurer

Mehr zum Thema und die neuesten Updates auf https://www.derstandard.at.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Im Zollstreit mit den USA ist Wirtschaftsminister Wolfgang Hartmannsdorfer für eine härtere Gangart der EU.
00:06Das betonte er am Freitag in einem Pressegespräch nach Beratungen mit führenden österreichischen Ökonomen.
00:13Etwas mehr Selbstbewusstsein würde der Europäischen Union gut tun, so der Minister.
00:18Es braucht eine härtere Gangart der Europäischen Union in den Verhandlungen mit den USA.
00:24Österreich hat sich gemeinsam mit anderen Staaten in dieser Linie durchgesetzt.
00:28Wir brauchen uns vor Donald Trump nicht fürchten. Europa soll selbstbewusster und konsequent auch auftreten.
00:35Oberstes Ziel bleiben Verhandlungen. Gerade für ein exportorientierter Land wie Österreich soll es eine Lösung im Verhandlungswege geben.
00:45Sollten die Zölle von Donald Trump aber kommen, braucht es entschiedene Gegenmaßnahmen gegen Zölle der Europäischen Union.
00:52Und wir fordern, dass diese Einnahmen aus heutiger Sicht rund 16 Milliarden Euro dann zweckgewidmet werden für die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union.
01:03Für jene Branchen, die besonders betroffen sind von den Zöllen und dass wir damit vor allem die Resilienz Europa stärken.
01:10Unterstützung bekommt Hartmannsdorfer auch von den Wirtschaftsforschern, die eine härtere Kommunikation gegenüber den USA auch als richtigen Schritt sehen.
01:18Unterstützung hat sich für die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union.
Kommentare

Empfohlen