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  • vor 8 Monaten
Ewige Schadstoffe: Brüssel will Europas Gewässer sanieren

Die Europäische Kommission plant die Unterstützung von Wassersanierungen zur Beseitigung von ewigen Schadstoffen (PFAS). Dies geht aus der Europäischen Strategie für Wasserresilienz hervor. Umweltschützer bemängeln u.a., dass diese Strategie bei der Bekämpfung der Ursachen zu wünschen übrig lässt.

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Transkript
00:00Die Europäische Kommission plant, Pestizide wie PFAs aus einigen europäischen Gewässern zu reinigen.
00:06Um dieses Thema dreht sich die europäische Strategie für die Widerstandsfähigkeit von Wasser,
00:11der Mittwoch in Brüssel vorgestellt wurde.
00:14Umweltverbände, die sich für ein Verbot von PFAs direkt bei den Ursachen einsetzen,
00:19kritisieren eine verpasste Gelegenheit.
00:30Pär- und polyfluoralkylierte Stoffe werden auch ewige Schadstoffe genannt,
00:45weil sie sich besonders lange halten.
00:47Die Kosten, die dem Gesundheitswesen durch die Schadstoffe entstehen,
00:51werden auf 52 bis 84 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.
00:55Die Pestizide sind unter anderem wasserfest und hitzebeständig.
00:58Sie sind in vielen Artikeln des täglichen Lebens enthalten,
01:02darunter in Verpackungen, Antihaftpfannen, Feuerlöschern und in medizinischen Utensilien.
01:08In einem Interview mit Euronus sagte die EU-Kommissarin,
01:11sie sei für ein Verbot von PFAs in Produkten wie Kosmetika und Verpackungen.
01:15Jedoch sei es schwierig, PFAs zu verbieten, weil es derzeit keine wirksame Alternative gibt.
01:28Die Kosten für die Dekontaminierung in Europa werden auf 5 bis 100 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.
01:53Die Kommission möchte zudem, dass die für diese Verschmutzung Verantwortlichen
01:57durch das Verursacherprinzip herangezogen werden.
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