Säuglingssterblichkeit in der EU: Ein unerwartet düsteres Bild
Rumänien, Frankreich und Spanien haben zwischen 2023 und 2024 eine der höchsten Kindersterblichkeitsraten in der EU, während Lettland und Schweden die niedrigsten Raten haben.
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00:00Wie hoch ist die Kindersterblichkeit in der EU?
00:06Die Säuglingssterblichkeitsrate ist im letzten Jahr in mindestens acht EU-Ländern gestiegen.
00:122024 meldeten sowohl Frankreich als auch Rumänien eine Säuglingssterblichkeitsrate,
00:18die den EU-Durchschnitt von 3,3 Todesfällen pro 1.000 Lebendgeburten aus dem Jahr 2023 übertraf.
00:24Rumänien verzeichnete einen deutlichen Anstieg von 2,1 Todesfällen pro 1.000 Lebendgeburten im Jahr 2023 auf 6,4 im Jahr 2024.
00:35In Frankreich hat sich die Rate von zwei Sterbefällen pro 1.000 Lebendgeburten im Jahr 2023 auf 4,1 Sterbefälle pro 1.000 Lebendgeburten verdoppelt.
00:45Seit 2015 liegt die Kindersterblichkeitsrate in Frankreich durchweg über dem EU-Durchschnitt.
00:51Jungen haben ein 1,2-mal höheres Risiko als Mädchen, vor dem ersten Lebensjahr zu sterben.
00:56Und Zwillinge oder Drillinge sind fünfmal stärker gefährdet als andere, so das französische Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien.
01:04Zwischen 2023 und 2024 verzeichnete Portugal einen Anstieg der Kindersterblichkeit um 20 Prozent.
01:11Ein Trend, der von der Gesamtsterblichkeitsrate des Landes abweicht.
01:14Warum ist nicht klar, aber mehrere Faktoren könnten dazu beitragen.
01:18Darunter das steigende Alter der Mütter und die Zunahme von mehr Linksschwangerschaften.
01:222024 war auch von einem Mangel an Personal und der Schließung vieler Entbindungsliniken in Portugal und Frankreich geprägt.
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