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KurzfilmeTranskript
00:00:00Wusstest du, dass eins von Großvaters Gemälden nächste Woche bei Boothbees unter den Hammer kommt?
00:00:05Das heißt, man hätte es auf eine Viertelmillion taxiert.
00:00:07Was? Nancy, was denkst du? Sollte ich sie verkaufen, die Bilder meines Vaters?
00:00:11Wenn ich sie nun hätte, diese Viertelmillion, was bitte sollte ich dann damit tun?
00:00:16Du würdest das ganze verdammte Geld verschleudern.
00:00:18Wie ist sie denn so?
00:00:19Oh, sie ist exzentrisch, unabhängig, eigenwillig und manchmal auch verdammt sturköpfig.
00:00:24Welch gutaussehender Mann.
00:00:25Und wenn ich dich fragen würde, ob du mich heiratest?
00:00:27Cosmo, wir beide wussten von Anfang an, dass ich nicht für immer hierbleiben kann.
00:00:33Ich weiß nicht, was ich tun soll, Olivia.
00:00:35Sie könnte natürlich auch bei mir wohnen, wenn sie das möchte.
00:00:39Women's Royal Naval Service.
00:00:41Du warst in der Marine?
00:00:47Ich bekomme ein Baby, Papa.
00:00:49Du bist schwanger?
00:00:51Heirate diesen Mann nur, wenn du liebst.
00:00:54Ich hätte ihn nie heiraten dürfen, niemals.
00:00:57Ich hätte ihn nicht.
00:00:58Ich hätte ihn nie lebst.
00:00:58Ich hätte ihn nicht.
00:00:59Ich hätte ihn nicht.
00:01:21Musik
00:01:51Hallo, Pottmouse-Wedge?
00:02:11Ah, ich bin's. Wie geht's dir?
00:02:14Noel, ausgezeichnet geht's mir.
00:02:16Schön.
00:02:17Hör zu, Ma, ich...
00:02:18Ich wollte mich entschuldigen dafür,
00:02:20dass ich mich neulich so daneben genommen
00:02:23und dich verärgert habe. Es tut mir leid.
00:02:24Ach, ist schon in Ordnung, mein Junge.
00:02:26Wie wär's? Hast du Lust, in die Stadt zu kommen?
00:02:28Und wir gehen was essen?
00:02:29Zum Beispiel nächsten Freitag?
00:02:30Oh, das wär ganz wundervoll.
00:02:32Prima, dann bestell dich schon mal einen Tisch.
00:02:34Pass bis dahin auf dich auch, Ma.
00:02:35Okay, bye.
00:02:37Bis dann.
00:02:37Also, ich hoffe, du wirst mir nicht während des ganzen Essens einzureden versuchen,
00:02:56ich solle meine Bilder verkauft.
00:02:58Ma, wenn du sie unbedingt behalten willst, behalt sie.
00:03:02Ich hoffe nur, dass wir das nicht irgendwann bedauern.
00:03:04Bedauern?
00:03:06Zum Beispiel, weil sie nicht versichert sind.
00:03:09Hast du eine Ahnung, was mich so eine Versicherung kosten würde?
00:03:12Na, stell dir mal vor, jemand bricht in der Nacht ein,
00:03:14haut dir einen über den Schädel und klaut sie.
00:03:16Na, wenn es mit der nötigen Kraft tut,
00:03:19ist das, was dann folgt, nicht mehr länger mein Problem.
00:03:21Gott, du bist unmöglich, Ma.
00:03:24Das hat man mir schon öfter gesagt.
00:03:26Ich hab da neulich übrigens etwas Interessantes erfahren.
00:03:29Ah ja?
00:03:29Ja.
00:03:30Offenbar pinselten Künstler zu Zeiten Großvaters,
00:03:32wenn sie ein besonderes Werk in Auftrag hatten,
00:03:34nicht einfach drauf los.
00:03:35Sie haben zunächst Skizzen angefertigt, Ölskizzen,
00:03:38um ihren Kunden schon mal eine Vorstellung zu vermitteln.
00:03:40Hm.
00:03:42Ich meine, hat Großvater auch so gearbeitet?
00:03:44Könnte ich mir schon vorstellen.
00:03:45Hm.
00:03:46Liegen denn solche Skizzen
00:03:47vielleicht irgendwo im Haus herum?
00:03:50Wieso? Wären die denn etwas wert?
00:03:54Keine Ahnung, weiß nicht.
00:03:56Es hätte mich einfach, einfach so mal interessiert.
00:04:03Soll ich dich zum Bahnhof fahren?
00:04:06Ach, Noel.
00:04:07Mir wär's lieber,
00:04:08du setzt mich an unserem alten Haus ab am Oakley Square.
00:04:11Was willst du ausgerechnet da?
00:04:14Naja, ich hab's seit Jahren nicht mehr gesehen.
00:04:17Gut.
00:04:20Und möchtest du wirklich nicht mitkommen?
00:04:36Nein, danke, Ma.
00:04:37Ich bin nicht allzu nostalgisch.
00:04:38Wie dein Vater.
00:04:39Er hatte auch nichts übrig für Gefühle in dieser Hinsicht.
00:04:43Danke für das schöne Essen.
00:04:44Ich fand's auch nett, Ma.
00:04:45Ja!
00:04:45Ich bin nicht allzu.
00:04:48Ich bin nicht allzu.
00:04:49Ich bin nicht allzu.
00:04:50Ich bin nicht allzu.
00:04:51Ich bin nicht allzu.
00:04:52Du hast es länger hier gemacht.
00:04:56Ja!
00:04:57Alle freuen sich.
00:05:17Schau doch mal, die schöne Wunderkerze.
00:05:20Der Krieg ist endlich aus, Schatz.
00:05:22Stell dir vor, er ist vorbei.
00:05:24Und Daddy wird bald nach Hause kommen, du wirst.
00:05:27Willkommen zu Hause, mein Schatz.
00:05:57Ich hoffe, du bist rum.
00:06:10Ich hab's nämlich geschafft, ein paar Steaks zu organisieren.
00:06:12Ich glaub's noch gar nicht ganz.
00:06:12Auf was ich jetzt wirklich Appetit hätte, wäre ein Riesenskopf.
00:06:15Ich bin jetzt, Riesenskopf.
00:06:17Ich bin jetzt.
00:06:18Ich bin jetzt.
00:06:22Ah! Ah!
00:06:52Wie ist das? Hat Vater uns viel vermacht?
00:07:00Naja, immerhin das Haus hier.
00:07:03Und das Cottage in Cornwall.
00:07:06Barvermögen?
00:07:09Nur wenig, tut mir leid.
00:07:12Was soll's, wir können hier immer noch das Cottage verkaufen.
00:07:16Dann hast du wohl keine Lust, dass wir dort hinziehen?
00:07:19Was? Etwa aus London weggehen? Großer Gott, nein.
00:07:22Das ist ein Verdammte.
00:07:36Ambrose?
00:07:37Hier oben bin ich!
00:07:40Das ganze verdammte Haus ist marode. Es regnet überall durch.
00:07:44Das Dach müsste schon lange repariert werden.
00:07:52Sind die was wert?
00:07:56Ja, mit Sicherheit. Die sind von Charles Renier.
00:07:58Wir brauchen irgendwoher Geld, um das Haus auf Vordermann zu bringen.
00:08:01Aber die hat Papa vom Maler persönlich geschenkt bekommen, Ambrose.
00:08:04Und sie werden bestimmt noch einen Wert gewinnen.
00:08:06Ja, Penelope, aber wir brauchen das Geld jetzt.
00:08:23Ich bin wieder da.
00:08:26Hallo, mein Schätzchen.
00:08:27Schau nur, Mami. Die Puppe hat mir Omi geschenkt.
00:08:32Omi?
00:08:34Ja, sie ist oben, macht sich frisch.
00:08:36Sie ist in der Stadt auf Wohnungssuche, also habe ich sie zu uns zum Essen eingeladen.
00:08:39Ich hoffe, wir haben genug im Haus.
00:08:41Ach, ich bin ganz sicher, Schatz, du treibst schon irgendwas auf.
00:08:44Falls du's vergessen hast, wir haben immer noch Rationierung, Ambrose.
00:08:46Ich kann leider nur Corned Beef Eintopf anbieten.
00:08:52Oh, keine Angst, ich esse alles, machen wir uns nichts vor.
00:08:55Die Zeiten sind nun mal so.
00:08:56Wenigstens ist der Wein einigermaßen.
00:08:59Ambrose sagt dir, du suchst eine Wohnung?
00:09:01Nicht mehr, Liebes, du wirst es nicht glauben.
00:09:03Aber ich hab was gefunden, gleich um die Ecke in der Lincoln Street.
00:09:06Beziehungsweise war's, Ambrose.
00:09:07Was du nicht sagst.
00:09:09Du hast mir gar nichts davon erzählt, Ambrose.
00:09:11Warum sollte ich?
00:09:12Bevor ich sicher war, ob ihr die Wohnung zusagt.
00:09:14Was natürlich bedeutet, dass wir uns ab jetzt viel öfter sehen werden.
00:09:18Oh, Ambrose, nach all den Jahren, die du fortfasst, haben wir uns ja so viel zu erzählen.
00:09:22Und ist es nicht toll, seine neue Arbeit?
00:09:24Neue Arbeit?
00:09:25In der alten Firma seines Vaters.
00:09:27Oh, warte.
00:09:29Wusstest du das etwa nicht?
00:09:31Bisher nicht, nein.
00:09:34Aber ich bin sicher, Ambrose hätte es bestimmt irgendwann noch erwähnt.
00:09:37Ich bitte dich, Sie haben gerade erst angerufen, um zu bestätigen, dass ich den Job habe, okay?
00:09:41Wozu hast du die ganze Aufregung?
00:09:43Ambrose, ich freue mich ja, dass du den Job hast.
00:09:45Es ist nur so, dass du mir nicht mal gesagt hast, dass du dich um ihn beworben hast.
00:09:48Außerdem hast du mir nichts davon gesagt, dass du deine Mutter hier gleich um die Ecke unterbringst.
00:09:51Hast du damit etwa auch noch ein Problem, ja?
00:09:53Sagen wir mal so, Ambrose.
00:09:55Ich will's nicht hoffen.
00:09:56Hast du eine blasse Vorstellung davon, was das für eine Hölle für sie gewesen sein muss, die letzten zwei Jahre?
00:10:00So ganz allein zurechtzukommen, ohne zu wissen, ob ich noch lebe oder nicht?
00:10:03Ich fürchte, ich kann mir das durchaus vorstellen, Ambrose.
00:10:06Ambrose, ich bin deine Frau.
00:10:06Nur mal so unter uns.
00:10:11Für mich war's auch nicht gerade übermäßig lustig.
00:10:14Und auch nicht für Nancy.
00:10:16Verzeihen Sie, kann ich Ihnen helfen?
00:10:23Vor Jahren habe ich hier gewohnt.
00:10:25Ach so, verstehe.
00:10:26Ja.
00:10:56Ich bin deine Frau.
00:11:26Wer ist da?
00:11:41Hallo?
00:11:46Guten Morgen, Mann.
00:11:46Verzeihen Sie, wenn ich Sie so anstarre.
00:11:57Ich, ähm...
00:11:58Sie haben mich einen Moment lang an jemanden erinnert.
00:12:02Entschuldigen Sie, wenn ich störe.
00:12:04Aber Sie haben da eine Pflanze in Ihrem Garten.
00:12:06Dort drüben.
00:12:08Äh, welche meinen Sie?
00:12:10Die lilafarbene da.
00:12:11Liege ich da richtig?
00:12:15Ist das eine Verbena bonariensis?
00:12:17Ja, da haben Sie recht.
00:12:19Wieso fragen Sie?
00:12:20Oh, die kenne ich nur von Fotos.
00:12:22Dürfte ich sie mir genauer ansehen?
00:12:23Natürlich.
00:12:25Sind Sie Gärtner?
00:12:27So ähnlich.
00:12:28Ich studiere Gartenbau.
00:12:30Pflanzen sind meine Leidenschaft.
00:12:32Ich hätte einen Gärtner nötig.
00:12:33Sie haben nicht zufällig etwas Zeit?
00:12:39Naja, ich könnte den Rasen mähen.
00:12:42Unkraut entfernen und sowas.
00:12:44Nichts zu schweres.
00:12:46Leider nur für ein, zwei Wochen.
00:12:47Das wäre doch schon mal was.
00:12:49Ah, mein Name ist übrigens Penelope Keeling.
00:12:52Dennis Muirfield.
00:13:03Tut mir leid.
00:13:12Hast du dich verletzt?
00:13:14Nein.
00:13:15Ich glaube nicht.
00:13:17Wirklich nicht?
00:13:19Tut nur ein bisschen weh.
00:13:21Geht schon.
00:13:21Danke.
00:13:33Ja, meinen neuen Gärtner.
00:13:35Ja.
00:13:37Hat mich gerade mit der Schubkoche über den Haufen gefahren.
00:13:39Was?
00:13:39Ist dir was passiert?
00:13:41Ich werde es überleben, denke ich.
00:13:44Blöder Idiot.
00:13:46Ach, Herr Leer.
00:13:48Ah.
00:13:48Ah.
00:14:03Guten Tag.
00:14:11Kann ich helfen?
00:14:12Ja.
00:14:12Wohnt vielleicht ein Arthur Bruckner hier?
00:14:15Früher einmal.
00:14:16Leider ist er vor Jahren gestorben.
00:14:18Er war mein Vater.
00:14:20Oh.
00:14:21Wissen Sie, wir verloren den Kontakt zu Ihrer Familie, nachdem mein Vater gestorben war.
00:14:25Lauren Stern.
00:14:27Oh.
00:14:28Dann sind Sie bestimmt Penelope Stern.
00:14:30Hallo.
00:14:30Ja, die will ich.
00:14:31Ich bin Roy.
00:14:32Roy Bruckner.
00:14:32Kommen Sie doch mit herein.
00:14:34Kommen Sie.
00:14:37Trinken wir den Tee im Garten?
00:14:40Ja, das wäre wunderbar.
00:14:42Mein Vater sagte immer, dass Arthur Bruckner mehr von Malerei verstünde als irgendwer in England.
00:14:48Und als ich mich dann entschloss, einige seiner Werke schätzen zu lassen, dachte ich, ich müsse unbedingt zu Ihnen kommen.
00:14:56Das freut mich wirklich sehr.
00:15:02Das freut sich immer wieder.
00:15:04Das.
00:15:04Das freut mich.
00:15:05Das freut sich immer wieder.
00:15:06Das freut sich immer wieder.
00:15:07Her���ということen.
00:15:07Potmore, Thatch?
00:15:22Antonia, hier ist Olivia.
00:15:24Oh, hi! Deine Mutter ist nicht da, sie ist irgendwo hingefahren.
00:15:27Nein, nein, ich wollte dich sprechen.
00:15:29Ähm, ich hätte da ein Angebot für dich.
00:15:31Ach ja?
00:15:32Ich wollte fragen, ob du hier für mich arbeiten willst.
00:15:34Ich meine, es wäre nur ein Aushilfsjob.
00:15:36Tippen, Fotografieren und so. Aber es wäre zumindest ein Einstieg.
00:15:40Hey, das klingt super.
00:15:42Aber ich müsste erst mit Penelope reden.
00:15:43Natürlich, klar. Du kannst mir ja dann am Wochenende Bescheid geben.
00:15:46Ich komme für eine Nacht zu euch raus, ja?
00:15:47Okay, ich muss los, hab's eilig. Bis dann!
00:15:57Diese Tafelbilder.
00:15:59Ganz eindeutig echte Lawrence Stearns.
00:16:03Wurden die schon einmal ausgestellt?
00:16:04Nein. Soweit ich weiß, hat niemand sie je gesehen.
00:16:07Abgesehen von der Familie.
00:16:09Ach, nein?
00:16:11Hören Sie, wenn Sie es mir gestatten, würde ich mich glücklich schätzen, sie selbst zu taxieren.
00:16:15Ich will nicht vorgeben, so gut zu sein wie mein Vater,
00:16:18aber wir sind immer noch eine der angesehensten Kunsthandlungen in London.
00:16:21Ich wäre froh, wenn Sie es täten.
00:16:33Guten Morgen!
00:16:34Morgen!
00:16:36Entschuldigung!
00:16:39Wo soll ich denn das ganze Zeug hier hinschaffen?
00:16:42Na ja, verbrennen kann ich das nicht.
00:16:43Na ja, das müsste dann zum Müllplatz nach Paddley gebracht werden.
00:16:48Ah ja?
00:16:49Und wie kriegen wir es da hin?
00:16:51Wir laden es in den Wagen.
00:16:58Ich kann ihn fahren, wenn du willst.
00:17:00Gut.
00:17:01Penelope hat gesagt, du könntest keine schweren Arbeiten verrichten.
00:17:11Ah ja?
00:17:14Hat sie das?
00:17:22Roy?
00:17:24Hallo, Penelope.
00:17:25Parken Sie um die Ecke und kommen Sie rein.
00:17:27Ich kann es kaum erwarten.
00:17:30Das war sein letztes großes Bild, Öl auf Leinwand.
00:17:35Er hat es mir damals zur Hochzeit geschenkt.
00:17:38Es ist prachtvoll.
00:17:40Ich kann kaum glauben, dass Sie einen Verkauf auch nur in Erwägung ziehen.
00:17:43Oh nein, ich wollte nur mal, dass Sie es sich ansehen.
00:17:48Die Tafelbilder hier sind seine beiden letzten Werke.
00:17:51Aber da hat er wegen seiner Arthritis den Pinsel kaum noch halten können.
00:17:55Und die würden Sie eventuell verkaufen wollen?
00:18:03Ja, aber da Sie unvollendet sind, sind Sie nicht allzu viel wert, nehme ich an.
00:18:08Penelope, alles von Ihrem Vater ist von erheblichem Wert heutzutage.
00:18:13Nun, ich würde vorschlagen, Sie in Fachzeitschriften zu annoncieren.
00:18:16Gut möglich, dass ich einen privaten Interessenten finde.
00:18:20Und nun bin ich gespannt auf die Ölskizzen.
00:18:22Dann, dann bist du also gar nicht hier in der Gegend?
00:18:36Nein.
00:18:38Ich wohne nur für ein paar Wochen im Dorf, im Pub.
00:18:42Also bist du hier sozusagen in den Ferien?
00:18:44Sozusagen.
00:18:45Dann hast du einen Job. Ich meine, zu Hause in Edinburgh.
00:18:51Im Moment nicht.
00:18:56Also gut, ich war in der Army. Im Falklandkrieg.
00:19:00Sie haben mich entlassen, dienstuntauglich.
00:19:04Oh, verstehe.
00:19:08Großer Gott.
00:19:09Einige davon erkenne ich wieder.
00:19:13Das heißt, ich kenne die fertigen Bilder.
00:19:15Sind Sie irgendetwas wert?
00:19:17Ich bitte Sie.
00:19:18Das fertige Werk zum Beispiel hiervon hängt im Louvre.
00:19:28Und was halten Sie jetzt davon?
00:19:32Wie lange haben Sie die schon?
00:19:33Ich hatte etwa 40 Jahre. Ich hatte sie in meinem Kleiderschrank versteckt.
00:19:37Um sich die Versicherung zu sparen?
00:19:39Nein, um zu verhindern, dass Ambrose irgendwann in die Finger bekommt.
00:19:43Ambrose?
00:19:44Mein Mann.
00:19:46Er hätte sie sofort verkauft und das Geld verjubelt.
00:19:49Oh.
00:19:50Oh, verstehe.
00:19:51Wissen Sie, es war eine jener Kriegs-Ehen, die viel zu vorschnell geschlossen wurden damals.
00:19:56Nach dem Krieg wurde uns das klar, aber da hatten wir dann schon drei Kinder.
00:20:07Eines Abends, nachdem ich die Kinder endlich im Bett hatte,
00:20:12kam es dann, wie es kommen musste.
00:20:15Sei still, Olivia. Ich sag's zum letzten Mal jetzt. Schlaf.
00:20:21Ist er da?
00:20:28Wer?
00:20:30Ihr Mann. Wer sonst?
00:20:32Ist er da oder nicht?
00:20:35Ambrose ist nicht zu Hause.
00:20:37Würden Sie mir vielleicht sagen, um was es geht?
00:20:39Wenn er kommt, sagen Sie mal, ein Fastleet wäre da gewesen. Sein Buchmacher.
00:20:43Es geht um 500 Pfund, die er mir schuldet.
00:20:46Und die will ich bis Ende der Woche sehen.
00:20:48Sonst kracht's.
00:20:49Sonst kracht's.
00:20:51WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:21:21Hey, was machst du da?
00:21:38Schnüffelst du in meinen Bankunterlagen?
00:21:40Ich will nur wissen, wie tief wir in den Schulden stecken.
00:21:43Kannst du es wagen, in meinen privaten Papieren zu wühlen?
00:21:46Ambrose, wir haben um fast 1000 Pfund überzogen.
00:21:48Das gibt dir kein Recht, meinen Schreibtisch einfach so aufzubrechen.
00:21:50Es war jemand für dich hier.
00:21:53So?
00:21:54Ein Mr. Slade. Dein Buchmacher, wie er sagte.
00:21:58Was?
00:21:59Er verlangt, dass du ihm bis Ende der Woche die 500 Pfund zahlst, die du ihm schuldig bist.
00:22:20Erinnern, dass du ihm immer wiederkommst.
00:22:23Wenn du ihm schuldig bist, ist es er.
00:22:26Ihr Surfstviamente.
00:22:27Der Vorsitz schuldige.
00:22:28Erinnern, dass ich nichts für ihn schuldig bin.
00:22:30Es ist ein Sitz兒 für eine Reiser.
00:22:31Und erinnern, dass ich nur etwas für uns verletzte.
00:22:32Es ist, dass sie auch nicht zu tun 이런 Work.
00:22:33Das ist erinnern wie Schreib, dass er das nicht verletzt für uns verletzt wird.
00:22:34Was?
00:22:36Hör zu, Penelope.
00:23:02Wie auch immer, ich muss irgendwie an Geld kommen und das schnell.
00:23:07Es ist nicht nur Slade.
00:23:10Es gibt auch noch ein paar Casinos, denen ich was schulde und die haben bei sowas nicht die geringsten Skrupel.
00:23:15Wie viel?
00:23:18Ein paar tausend.
00:23:20Was?
00:23:20Was sollte ich tun? Ich hatte eine Pechsträhne, okay?
00:23:27Was ich sagen will, da sind doch noch die Bilder, die du von deinem Vater hast.
00:23:34Die müssten doch was wert sein, meine ich.
00:23:36Niemals.
00:23:38In einer Million Jahren nicht.
00:23:40Weißt du, was ich manchmal denke?
00:23:43Dass du von diesen Schmierereien anscheinend eine höhere Meinung hast als von mir!
00:23:47Weißt du was?
00:23:49Da könntest du verdammt Recht haben!
00:23:50Hallo, Kleines.
00:24:07Keine Angst, Mami geht's gut.
00:24:09Was macht ihr denn überhaupt hier?
00:24:19Ihr solltet doch im Bett sein.
00:24:21Na komm.
00:24:22Komm zu Mami.
00:24:24Komm.
00:24:25In dieser Nacht ist er wieder zu seiner Mutter gezogen.
00:24:39Bei ihr war sowieso meist mehr als bei uns.
00:24:43Haben Sie es beide nochmal versucht?
00:24:45Für eine Weile.
00:24:47Dann eines Tages kam er aus dem Büro nach Haus und sagte, er würde mit seiner Sekretärin wieder nach Norden gehen.
00:24:52Ich kann nicht sagen, dass es mir das Herz gebrochen hätte.
00:24:55Sie ließen sich scheiden?
00:24:59Mhm.
00:25:01Nicht lange darauf starb er.
00:25:06Noch recht jung eigentlich.
00:25:07Also schön.
00:25:12Ich mache Ihnen dann einen Preis für die Tafelbilder.
00:25:14Zudem ist dieser amerikanische Sammler, den ich erwähnte, sehr interessiert an den Skizzen.
00:25:19Ich melde mich bei Ihnen.
00:25:20Danke.
00:25:22Ich danke Ihnen wirklich sehr.
00:25:23Wiedersehen.
00:25:24Auf Wiedersehen.
00:25:24Mal komm, schaffst du's.
00:25:45Hey.
00:25:47Mann, hau.
00:25:48Hey.
00:25:54Du hast gesagt, du wärst dienstuntauglich gewesen.
00:26:09Heißt das, du bist verwundet worden?
00:26:11Ja.
00:26:14Durch einen Granatsplitter.
00:26:16Oben am Rücken.
00:26:18Oh.
00:26:18Ach, wird schon mit der Zeit.
00:26:20War sicher schrecklich.
00:26:21Hätte doch schlimmer kommen können.
00:26:24Wie?
00:26:24Wie denn?
00:26:25Als die Birne erwischt hätte.
00:26:31Mama?
00:26:35Mama?
00:26:43Mama?
00:26:49Mama?
00:26:49Mama?
00:26:55Olivia.
00:26:56Was für eine schöne Überraschung.
00:26:59Geht's dir gut?
00:27:00Mir geht's wunderbar.
00:27:02Ich freue mich, dich zu sehen.
00:27:05Willst du über Nacht bleiben?
00:27:06Ja, wenn's geht.
00:27:08Ah.
00:27:10Natürlich.
00:27:13Olivia!
00:27:13Hallo, Antonia.
00:27:15Hallo, Antonia.
00:27:17Ich stell die noch in die Küche, Mrs. Kieling.
00:27:19Dann muss ich los.
00:27:19Bis dann.
00:27:22Das ist Danis, mein Gärtner.
00:27:26Der hat was.
00:27:27Du siehst toll aus.
00:27:34Danke.
00:27:34Danke.
00:27:36Wie geht's dir inzwischen?
00:27:38Na ja.
00:27:40Was soll ich sagen?
00:27:42Es ist manchmal noch schwer.
00:27:44Ich weiß.
00:27:45Aber deine Mutter ist wundervoll.
00:27:47Genau das Gleiche sagt sie von dir.
00:27:50Und wann kommst du und arbeitest für mich?
00:27:51Für die Aphrodite?
00:27:54Na ja.
00:27:55Die Sache ist die.
00:27:57Ich glaub, ich wär da ganz schön nutzlos.
00:27:59Ich kann ja nicht mal tippen.
00:28:02Oh.
00:28:03Nee.
00:28:05Es eilt ja nicht.
00:28:06Aber trotzdem, danke.
00:28:09Hallo?
00:28:10Entschuldige mich.
00:28:15Also, wir gehen dann, ja?
00:28:16Wiedersehen, Miss Kieling.
00:28:17Amüsiert euch gut, ihr zwei.
00:28:21Jetzt weißt du, warum sie's nicht so eilig hat, nach London zu gehen.
00:28:26Ganz nett hier, was?
00:28:32Ja.
00:28:35Was, ähm, hast du eigentlich beruflich mal sofort, Danis?
00:28:43Am liebsten etwas, wo ich, ähm, na ja, wo ich mit Pflanzen arbeiten könnte.
00:28:48Du meinst, in einem Gartencenter?
00:28:51Nein, nein.
00:28:52Ein bisschen was Anspruchsvolleres.
00:28:56Ich würd' mir gern was Eigenes aufbauen.
00:29:01Mich auf seltene Blumen spezialisieren.
00:29:02Sowas in der Art.
00:29:04Warum machst du's dann nicht?
00:29:05Für sowas braucht man Anfangskapital.
00:29:08Und ich hab nur ne kleine Rente von der Army.
00:29:11Keine Chance.
00:29:13Was soll's?
00:29:14Was hast du für Pläne?
00:29:16Ha.
00:29:16Olivia hat mir einen Einstiegsjob angeboten bei ihrer Zeitschrift in London.
00:29:21Machst du's?
00:29:23Weiß nicht genau.
00:29:24Kommt ganz drauf an.
00:29:30Wie, wie warst du eigentlich wirklich so auf dem Falklands?
00:29:35Ich glaube, ich muss ihn fragen.
00:30:03Es ist schon so schön.
00:30:05Ja, verstehst du?
00:30:06Ich mag mich.
00:30:07War schön mit uns heute Abend.
00:30:11Ja.
00:30:13Finde ich auch.
00:30:13Wie, wie warst du eigentlich so auf dem Falklands?
00:30:43Wisse, mein Lieb, unverwundbar auf ewig ist Liebe, den Stürmen trotzend.
00:30:57Ob schon die Natur sich verschwört und nimmermüde Welle auf Welle türmt, ist sie doch ohne Endgültigkeit.
00:31:06Ich gab mich ihr hin und empfing zum Lohne Furchtlosigkeit, Frieden und überströmende Harmonie.
00:31:14Guten Morgen.
00:31:37Morgen.
00:31:38Na, wie war's gestern Abend?
00:31:43Schön war's.
00:31:47Und hast du ein bisschen was über ihn erfahren können?
00:31:49Naja, er war Soldat im Falklandkrieg.
00:31:53Aber genau darüber will er nicht reden.
00:31:54Und über was habt ihr geredet?
00:32:00Über eine Menge Dinge.
00:32:02Er hat auf jeden Fall tolle Pläne.
00:32:03Er will einen Gartenbaubetrieb hochziehen, weißt du?
00:32:05Falls er je das Geld dafür zusammenkriegt.
00:32:07Hallo?
00:32:14Ja?
00:32:15Wer spricht da bitte?
00:32:17Einen Moment.
00:32:18Mama, ein Roy Bruckner für dich.
00:32:21Kannst du dich so lange um den Speck kümmern?
00:32:24Danke.
00:32:28Roy?
00:32:28Roy?
00:32:29Sagen Sie das nochmal.
00:32:40Ich glaube es nicht.
00:32:41Na, wie war's?
00:32:42Er ist wirklich toll.
00:32:44Super nett.
00:32:46Damit hätte ich nie gerechnet.
00:32:48Ich danke Ihnen.
00:32:49Was hast du?
00:32:59Was ist los?
00:33:00Oh mein Gott.
00:33:01Ich stehe noch völlig unter Schock.
00:33:02Ich fass es nicht.
00:33:04Wieso denn?
00:33:05Du musst wissen.
00:33:06Roy Bruckner ist Kunsthändler.
00:33:08Und sein Vater und dein Großvater waren sehr gut befreundet.
00:33:11Deshalb bat ich ihn, die Tafelbilder und Skizzen zu schätzen.
00:33:14Was für Skizzen?
00:33:15Großvater Störns frühe Skizzen.
00:33:17Ich hätte sie damals fast weggeworfen.
00:33:19Und zum Glück tat ich's nicht.
00:33:20Stell dir vor, Roy hat ein Angebot für sie über 45.000.
00:33:25Und 65.000 für die Tafelbilder.
00:33:27Oh mein Gott, Mama, dann bist du ja reich.
00:33:31Das ist ja irre.
00:33:34Tja, finanziell stehe ich jetzt besser da als vor fünf Minuten.
00:33:37Und was hast du jetzt vor?
00:33:39Was willst du mit dem ganzen Geld machen?
00:33:40Einmal um die Welt reisen?
00:33:41Ich weiß, was ich damit machen werde.
00:33:43Na ja, mit einem Teil davon.
00:33:45Was?
00:33:46Ich will nochmal nach Cornwall.
00:33:47Cornwall.
00:33:49So ganz allein?
00:33:51Vielleicht ja nicht allein.
00:33:52We sehr, sehr, sehr.
00:33:56Musik
00:33:57Musik
00:34:27Hose Paris
00:34:34Incense Hotel, das können Sie sich doch unmöglich leisten, dort zu wohnen. Das kostet Unsungen.
00:34:40Das können Sie sehr wohl. Sie hat die Bilder verkauft.
00:34:43Die, die Bilder verkauft?
00:34:45Nun, die Tafelbilder jedenfalls. Ja.
00:34:48Außerdem eine Sammlung von Ölskizzen, die Großvater gemacht hatte. Die nach den Noel gesucht hat, nehme ich an.
00:34:53Was hat sie dafür gekriegt?
00:34:54Äh, der Verkauf ist noch nicht über die Bühne, aber was hat sie gesagt? Zusammen kämen alles auf über 100.000.
00:35:00Was?
00:35:01Über 100.000?
00:35:04Was, was ist mit den, den Muschelsuchern? Hat sie die auch vor zu verkaufen?
00:35:09Weiß nicht, anscheinend hat sie dafür andere Pläne.
00:35:11Was denn für Pläne?
00:35:13Keine Ahnung, hat sie mir nicht gesagt.
00:35:16Kann es sein, dass sie plant, etwas von dem Geld vielleicht an uns zu verteilen?
00:35:20Oh, ich hab ihr geraten, das Ganze endlich mal für sich auszugeben. Das wäre bei Gott das erste Mal.
00:35:24Oh, es muss ein wundervolles Gefühl sein, finanziell derart unabhängig zu sein, Olivia.
00:35:34Wo willst du denn hin?
00:35:35Zu meiner Mutter natürlich, herausfinden, was sie mit diesem ganzen Geld vorhat.
00:35:39Ist meine Mutter da?
00:35:49Sie ist nach Cornwall, Mrs. Chamberlain. Heute Morgen abgereist.
00:35:55Und Miss König?
00:35:56Die ist mitgefahren. Und Dennis auch.
00:36:00Dennis? Der Gärtner?
00:36:02Mrs. Flickett?
00:36:16Die Muschelsucher. Sie sind weg.
00:36:19Ja, richtig. Die hat sie mitgenommen.
00:36:23Wozu denn nur um Himmels Willen?
00:36:25Ich habe wirklich keine Ahnung.
00:36:33Hallo!
00:36:37Hey!
00:36:38Hallo, Mrs. Kieling.
00:36:41Es ist so wunderschön hier.
00:36:43Ja, nicht wahr? Es ist wirklich schön.
00:36:46Ich pilgere noch ein wenig zu vergangenen Orten.
00:36:48Ja, gut.
00:36:50Kommen Sie mit uns schwimmen nachher?
00:36:52Vielleicht.
00:36:52Vielleicht.
00:36:55Ja, gut.
00:37:25Musik
00:37:55Guten Morgen!
00:38:09Los, Männer! Stellung auf den Klippenbezin!
00:38:12Arbeit im Laufschritt!
00:38:13Ich wusste gar nicht, dass die Army hier Übungen abhalten will.
00:38:16Das sind Royal Marines, mein Kind.
00:38:19Sie trainieren offenbar eine amerikanische Ranger-Einheit im Klippenklettern.
00:38:23Aber die Klippen fallen hier doch fast senkrecht ab. Das ist ja gefährlich.
00:38:28Ist dir kalt?
00:38:29Ja.
00:38:30Na gut, dann gehen wir rein. Das ist nicht so schön, wenn wir frieren.
00:38:34Denn nur um sind wirklich keiner von der Stelle.
00:38:36Hopp, hopp, hopp, hopp!
00:38:37Jasper hatte nicht die Absicht, davon zu fliegen.
00:38:53Na schön, ich erlaube es dir, aber komm bitte nicht zu spüren.
00:39:09Hallo, wie geht es dir?
00:39:12Danke, ganz gut. Man lebt. Und Sie?
00:39:15Sie wissen, ja. Aber mich interessiert natürlich immer noch, was so läuft.
00:39:20Oh, guten Morgen.
00:39:22Guten Morgen.
00:39:23Danke.
00:39:24Sind Sie nicht einer von den Burschen, die gestern mit den Amerikanern bei meinem Haus
00:39:54in den Klippen herumgeturnt sind?
00:39:56Das ist richtig, Sir.
00:39:57Aber Sie sind auch ein Kunstliebhaber, ja?
00:40:00Kann man wohl sagen, Sir.
00:40:02Schön. Ich bin Laurence Stern.
00:40:06Laurence Stern, der Maler?
00:40:07Genau.
00:40:07Und das ist meine Tochter, Penelope.
00:40:12Und meine kleine Enkelin, Nancy.
00:40:14Hallo. Freut mich.
00:40:17Guten Tag.
00:40:19Ich bin ein großer Verehrer Ihrer Kunst, Sir.
00:40:21Oh Gott. Wirklich. Ich dachte, solche gibt's gar nicht mehr.
00:40:28Sie wissen, dass das nicht stimmt, Sir.
00:40:30Und das dort dürfte ein Werk von Ihnen sein.
00:40:33Das dort?
00:40:37Vielleicht?
00:40:38Sie sind zu bescheiden. Das Motiv, die Farbgebung, großartig. Charakteristisch für Sie.
00:40:43Meinen Sie?
00:40:44Aber ja. Ich würde es immer als das Ihre erkennen.
00:40:46Ja, Mrs. Kieling?
00:41:03Barney, ich hab ein Riesenproblem.
00:41:05Mein Vater hat für heute Abend einen Offizier zum Essen eingeladen.
00:41:08Und ich hab keine Marken mehr.
00:41:09Das Einzige, was ich im Moment anbieten könnte, wären Käsesandwiches.
00:41:12Na schön. Was halten Sie in dem Fall von ein paar Dosen kalifornischer Pfirsiche?
00:41:21Pfirsiche? Ich hab Pfirsiche seit Jahren nicht mehr gesehen.
00:41:23Die wurden heute Morgen am Nordstrand angespült.
00:41:26Mein alter Herr hat sie entdeckt.
00:41:27Er war schon immer ein bisschen ein Strandgutsammler, mein Dad.
00:41:30Nun denn.
00:41:31Und um Ihren Korb noch ein wenig aufzufüllen,
00:41:33wie wär's mit ein paar Prachtexemplaren frischen Fisch?
00:41:36Fisch?
00:41:37Äh, Sie sind ein Engel.
00:41:38Sag ich doch. Und bloß kein Wort zu irgendjemandem.
00:41:42Sonst stürmen Sie mir noch den Namen.
00:41:46Guten Appetit. Danke.
00:41:49Willst du mal reiten?
00:41:50Komm, du setz dich aufs Pferd.
00:41:52Hallo, Nancy.
00:41:54Hallo.
00:41:55Wer ist denn das?
00:41:57Elizabeth.
00:41:59Elizabeth?
00:42:00Oh, hallo.
00:42:02Ah, bin ich zu früh?
00:42:03Nein, genau richtig.
00:42:05Elizabeth hat sie schon begrüßt?
00:42:07Ja.
00:42:07Ich muss Sie warnen. Das Abendessen wird ziemlich einfach.
00:42:12Dann probieren Sie mal das Zeug bei uns in der Messe.
00:42:16Er ist da, Papa.
00:42:18Guten Abend, Sir.
00:42:19Guten Abend, junger Mann.
00:42:21Bleiben Sie doch sitzen, bitte.
00:42:23Die, äh, habe ich Ihnen mitgebracht.
00:42:25Danke.
00:42:26Entschuldigung.
00:42:28Danke, danke. Wunderbar.
00:42:30Sie werden auch ein Gläschen mit uns trinken?
00:42:32Ja, bitte, gern.
00:42:33Penelope, würdest du?
00:42:35Natürlich.
00:42:35Bitte setzen Sie sich doch.
00:42:37Nehmen Sie Platz.
00:42:42Das ist wunderschön.
00:42:44Ich kann's nicht leiden.
00:42:47Jeder sagt, es ist meine beste Arbeit.
00:42:49Ich kann schon nicht mehr hören.
00:42:52Ich hab's vor Jahren gemalt.
00:42:54Es ist sogar schon mal als Hochzeitsgeschenk gegeben an Penelope.
00:42:56Ich hab's nicht gesagt, es sei Ihre beste Arbeit.
00:43:00Nein, nein, das haben Sie nicht.
00:43:02Wissen Sie, in Paris gibt es einen Maler.
00:43:05Mathis.
00:43:06Er hat auch solche Hände wie ich, aber er schafft immer noch bewundernswerte Werke.
00:43:11Ich nicht.
00:43:13Ich nicht.
00:43:14So viele Bilder in meinem Kopf.
00:43:23Diese Amerikaner, die Sie ausbilden, vermutlich ist das doch eine Art Vorbereitung auf die Invasion.
00:43:29Ich darf darüber leider nicht reden.
00:43:33Meine Aufgabe ist es, Ihnen Klettertechniken beizubringen.
00:43:35Hab ich vor dem Krieg in den Alpen gelernt.
00:43:37Unsere Klippen sind dann für Sie bestimmt ein Kinderspiel nach dem Matterhorn.
00:43:41Wenn man diese Klippen schafft, konnten sie ziemlich überall hoch.
00:43:44Das war's wohl.
00:43:58Ich muss mich, glaube ich, langsam auf den Weg machen.
00:44:02Danke für diesen schönen Abend.
00:44:04Noch nie haben mir Makrelen so gut geschmeckt.
00:44:06Das müssen Sie nicht sagen.
00:44:08Sie müssen wiederkommen.
00:44:09Schauen Sie einfach abends vorbei, egal wann.
00:44:12Wir sind immer da.
00:44:12Das ist ausgesprochen nett von Ihnen, danke.
00:44:16Gute Nacht, Sir.
00:44:17Gute Nacht.
00:44:19Allerdings können Sie mich nicht jedes Mal pfersicher versprechen.
00:44:28Ist das da drüben das Atelier Ihres Vaters?
00:44:31Ja.
00:44:32Das würde ich mir gerne mal anschauen.
00:44:34Wenn Sie wollen.
00:44:36Er geht nicht mehr dorthin.
00:44:38Er kann den Pinsel nicht mehr halten.
00:44:40Seine Hände.
00:44:41Das ist schlimm.
00:44:43Es hat ihm so gut getan, dass Sie da waren.
00:44:46Ich habe das Gefühl, als hätte ich kaum mit Ihnen gesprochen.
00:44:49Papa neigt dazu, Menschen in Beschlag zu nehmen.
00:44:51Ich würde mich sehr gern revanchieren, wenn Sie einverstanden sind.
00:44:55Wollen Sie vielleicht zum Essen ausführen?
00:44:56Ich würde mich freuen.
00:44:59Samstagabend?
00:45:01Gern, ja.
00:45:02Gut.
00:45:03Ich hole Sie dann um sieben ab.
00:45:05Gute Nacht.
00:45:08Gute Nacht.
00:45:09Gute Nacht.
00:45:24Ich muss verdunkeln.
00:45:25Er hat mich gefragt, ob ich mit ihm essen gehe.
00:45:36Hat er?
00:45:37Du meinst, ich sollte es tun?
00:45:42Warum nicht?
00:45:45Ich habe einen Ehemann, Papa.
00:45:46Wann hast du das letzte Mal von ihm gehört?
00:45:52Zum Briefeschreiben hat man an Bord eines Zerstörers sicher nicht sehr viel Zeit.
00:45:56Mein Kleines.
00:45:58Selbst auf Kriegsschiffen bleibt immer noch Zeit für ein paar Zeilen an die Familie.
00:46:02Ich habe ihn mit ihm gefeiert.
00:46:32Wie findest du's?
00:46:38Versteht mir.
00:46:40Besonders diese Farbe.
00:46:43Aber nicht ganz so viel Lippenstift.
00:46:46Bin bis zehn wieder da.
00:46:51Und Nancy, wie alt ist sie jetzt?
00:46:53Ich konnte noch nie das Alter von Kindern raten.
00:46:55Sie wird demnächst vier.
00:46:57Wir veranstalten ein großes Geburtstagsfest.
00:46:59Da müssen Sie kommen.
00:47:01Ja, sehr gern.
00:47:03Nein, ich komme wirklich gern.
00:47:05Haben Sie Kinder?
00:47:08Ich bin nicht verheiratet, falls Sie das meinen.
00:47:16Ist alles in Ordnung?
00:47:19Es ist so wohltuend, Richard.
00:47:21Wissen Sie, ich glaube, ich bin seit ungefähr drei Jahren nicht mehr ausgewiesen.
00:47:24Umso besser.
00:47:26Sie sehen wundervoll aus.
00:47:27Danke.
00:47:30Ich war mal bei der Nevi in ein paar Monaten.
00:47:32Zu Beginn des Krieges.
00:47:34Und dann haben Sie geheiratet?
00:47:37Ja, einen Navy-Offizier.
00:47:38Ziemlich vorhersehbar, würde ich sagen.
00:47:40Und wo ist er jetzt?
00:47:42Ach, irgendwo im Mittelmeer, denke ich.
00:47:44So genau weiß ich das nie.
00:47:45Hm, das ist der Krieg.
00:47:47Hm.
00:47:52Trinken wir auf die Heimkehr.
00:47:56Auf den Frieden.
00:47:58Ein neues Leben.
00:48:00Und hier an dieser Stelle hat er es gemalt, das Bild?
00:48:11Ja.
00:48:13Und die mit der Muschel, das waren Sie?
00:48:15Ja.
00:48:16Kommen Sie, ich zeige Sie.
00:48:18Ich zeige Sie.
00:48:29Oh je.
00:48:30Er hat es wirklich verwahrlosen lassen.
00:48:32Lauter Fliegen.
00:48:47Hier, das ist sie.
00:49:01Sie können wirklich das Meer rauschen hören, wenn Sie sie ans Ohr halten.
00:49:04Es ist dir kalt.
00:49:34Wie wäre es, wenn ich den Ofen anheize?
00:49:55Wieso sprichst du nie von deinem Mann?
00:49:57Möchtest du, dass ich von ihm spreche?
00:49:59Mich wundert nur, dass du es nicht tust.
00:50:01Das ist alles.
00:50:02Liebst du ihn nicht?
00:50:05Nein, nicht mehr.
00:50:07Hast du ihn je geliebt?
00:50:09Irgendwann mal dachte ich das sicherlich.
00:50:12Er sah gut aus, konnte sehr charmant sein.
00:50:16Und was hinzukommt, er war mein erster richtiger Freund.
00:50:19Deshalb hast du ihn geheiratet?
00:50:22Ich war damals schon schwanger mit Nancy.
00:50:26Schockiert dich das?
00:50:27Nein.
00:50:31Und wenn der Krieg vorbei ist, was dann?
00:50:34Ich nehme an, dass ich zu ihm zurückkehren werde.
00:50:42Und sei es nur um Nancys Willen.
00:50:49Und gab es in deinem Leben nie jemanden?
00:50:51Oh, schon einige.
00:50:55Keine allerdings, die ich hätte heiraten wollen.
00:51:00Oh, ich habe dir was mitgebracht.
00:51:01Douglas MacTier.
00:51:11Ein schottischer Dichter.
00:51:13Danke.
00:51:14Hast du ein Lieblingsgedicht?
00:51:15Wisse, mein Lieb.
00:51:29Unverwundbar, auf ewig ist Liebe den Stürmen trotzend.
00:51:33Ob schon die Natur sich verspürt und nimmermüde Welle auf Welle türnt, ist sie doch ohne Endgültigkeit.
00:51:42Er sehnt, er sehnt, erhofft.
00:51:46Ich gab mich ihr hin und empfing zum Lohne Furchtlosigkeit, Frieden und überströmende Harmonie.
00:51:55Geliebte, du warst bestimmt meinem Herzen die Wogen zu glätten.
00:51:59Eng umschlungen trotzen wir jedwider Flut und treiben schimmernd auf der Wogen Meeresleuchten.
00:52:29Was macht eigentlich der junge Lomax?
00:52:40Den habe ich schon wochenlich gesehen.
00:52:42Auf den Klippen tonen die ja nicht mehr rum.
00:52:45Sie sind viel unterwegs, Manöverübungen und so.
00:52:48Er hat aber Nancy versprochen, zu ihrer Geburtstagsfeier wieder da zu sein.
00:52:52Schön.
00:52:54Da wir schon dabei sind, du müsstest leider für ein paar Stunden ausziehen.
00:52:58Was?
00:52:58Wir brauchen Platz für unsere Spiele.
00:53:01Und wohin willst du mich abschieben, harzherzig, wie du willst?
00:53:05In den Kohlenschub?
00:53:06Da wäre doch noch das Atelier.
00:53:09Es sei denn, du möchtest mit acht kleinen Mädchen Topfschlagen spielen.
00:53:21Schau mal, Nancy, was dir deine Freundin alles mit anmacht.
00:53:24Das ist ja nicht verpackt.
00:53:25Toll.
00:53:26Kommt doch ein Verhexer.
00:53:27Ein Verhexer?
00:53:28Nein, ich fürchte nicht.
00:53:29Was ist denn ein Verhexer?
00:53:31Sie meint wohl einen Zauberer.
00:53:33Nein, den gibt's nicht.
00:53:34Aber dafür gibt's Wackelpudding.
00:53:36Und zwar einen riesigen.
00:53:37Und er ist knallig.
00:53:38Oh ja.
00:53:39Toll.
00:53:40Schönen Takt im gleichen Schritt, das ziehen wir Kinder nach der Mitte.
00:53:45Wie ein riesen Schneckenhaus zieht jetzt unser Kreis bald aus.
00:53:50Schnecke, Schnecke, komm heraus, komm heraus aus deinem Haus.
00:53:54Vorsicht mit der Tappe, Kinder.
00:53:58Nicht so schnell, sonst stolpert ihr noch.
00:54:00Immer hübsch der Reihe nach.
00:54:01Alle Kinder, keine Angst.
00:54:03Und Limonade gibt's auch noch.
00:54:05Daisy, nicht mit den Fingern.
00:54:06Da wackelst du den, weil er so wackelt.
00:54:09Klar, sonst würde er doch wohl anders heißen, oder?
00:54:11Ja, für dich.
00:54:12Ich komme spät, entschuldige.
00:54:37Ach, war's schon gut.
00:54:38Dein neuer Hut?
00:54:45Du kannst nicht bleiben.
00:54:47Ich fürchte, nein.
00:54:50Genau genommen ist es für eine Weile die letzte Gelegenheit für mich, dich zu sehen.
00:54:55Oh.
00:54:58Wir haben Marschbefehle erhalten.
00:55:01Ich muss fort, Penelope.
00:55:07Aber
00:55:07wohin denn fort?
00:55:09Darf ich dir nicht sagen.
00:55:11Aber du liest ja die Zeitung und weißt, dass sich endlich einiges bewegt.
00:55:15Wann?
00:55:17Morgen vermutlich.
00:55:20Noch nie ist mir etwas so schwer gefallen, wie dich verlassen zu müssen.
00:55:23Auf Wiedersehen.
00:55:47Ich komme wieder.
00:55:56Daran zweifle ich niemals.
00:56:00Und wenn ich komme,
00:56:02dann werde ich dich heiraten.
00:56:06Vergiss du da nicht etwas.
00:56:09Trotzdem heirate ich dich.
00:56:10Richard!
00:56:12Richard!
00:56:13Richard!
00:56:13Oh, oh, oh.
00:56:43Oh, oh, oh.
00:57:13Oh, oh, oh, oh.
00:57:43Oh, oh, oh.
00:57:45Nein, nein, geht schon in Ordnung, das ist nicht das Zeug.
00:57:47Kein Problem.
00:57:47Die Post.
00:58:03Danke.
00:58:09Danke.
00:58:10Danke.
00:58:11Penelope, meine Liebste.
00:58:23Deine Briefe sind alle gut angekommen und ich trage sie bei mir wie ein liebeskranker Schuljunge und lese sie immer und immer wieder.
00:58:30Wenn ich schon nicht bei dir sein kann, so höre ich doch wenigstens deine Stimme durch sie.
00:58:34Ich habe keine Furcht und keine Zweifel, dass ich diesen Krieg überlebe.
00:58:39Ich kann es einfach nicht glauben, dass das Schicksal, nachdem es uns einmal zusammengeführt hat, nicht zulässt, dass wir zusammenbleiben.
00:58:45Alles, was zwischen uns war, war gut.
00:58:49Und in diesem Leben ist nichts Gutes wirklich verloren.
00:58:53Und so geht ein Teil von dir mit mir, wo immer ich auch bin, so wie ein Teil von mir für immer dein ist.
00:58:59Und wenn endlich alles vorbei ist, komme ich zurück zu dir.
00:59:05In Liebe, Richard.
00:59:07Mrs. Keeling?
00:59:09Ja?
00:59:13Ich bin Colonel Malaby, Richards befehlshabender Offizier.
00:59:23Am D-Day schiffte er sich mit den Männern ein, die er ausgebildet hatte.
00:59:27Das zweite US-Ranger-Regiment.
00:59:29Er hätte nicht mitfahren müssen, aber er wollte es.
00:59:32Und sie waren stolz, ihn dabei zu haben.
00:59:36Sie landeten am Ende von Omaha Beach, fast an der Spitze der Halbinsel von Cherbourg.
00:59:41Dann sind sie die Klippen hoch und haben eine deutsche Batterie gestorben.
00:59:45Bei diesem Angriff ist die Hälfte von ihnen gefallen.
00:59:49Richard war unter ihnen.
00:59:52Wir fanden das hier bei seinen Sachen.
00:59:56Seine Kameraden baten mich, es ihnen zu geben.
00:59:59Ich danke ihm.
01:00:06Gibt es sonst noch irgendetwas, was ich für Sie tun könnte?
01:00:09Vielleicht eines.
01:00:17Mein Vater ist drin im Haus.
01:00:21Es wäre nett, wenn Sie es ihm sagen.
01:00:25Er mochte Richard sehr gern.
01:00:28Aber natürlich.
01:00:28Ich bin es dir.
01:00:56Glockenzeichen
01:01:26Untertitelung. BR 2018
01:01:56Liebe Olivia, wenn dich diese Zeilen erreichen, bin ich noch in meiner alten Heimat, in Cornwall.
01:02:03Ich weiß nun, was ich mit dem Bild die Muschelsucher machen werde und glaube, dass dies auch im Sinne meines Vaters, deines Großvaters wäre.
01:02:10Ich denke, du wirst das verstehen und hoffentlich auch deine Geschwister.
01:02:17Ich geh schon ran!
01:02:24Hallo!
01:02:25Nancy, hier ist der...
01:02:28Ja, Olivia.
01:02:29Ich dachte, das solltest du wissen.
01:02:31Mama hat mir geschrieben, was sie mit den Muschelsuchern vorhat.
01:02:33Nancy, was für eine Überraschung. Du hier?
01:02:58Es ist also wahr.
01:03:00Oh ja!
01:03:01Ja, natürlich! Ich habe Vaters Bild der Stadt geschenkt und das ist Angela. Sie leitet die Galerie hier.
01:03:06Und es ist dir nie in den Sinn gekommen, es erst mit uns zu besprechen.
01:03:17Schätzchen, wir haben doch schon lange nicht mehr miteinander geredet. Schon vergessen?
01:03:21Zumindest hast du nicht mit mir geredet.
01:03:23Nancy?
01:03:38Oh, Nancy!
01:03:41Ich finde das nicht besonders lustig, Mutter.
01:03:48Da hast du recht, Kind. Ich auch nicht.
01:03:50Nein, ich meine die Muschelsuche einfach so wegzugeben.
01:03:54Was für ein verrückter Einfall. Ich fasse es nicht.
01:03:56Das war mein Bild, entschuldige.
01:03:58Es war ein Hochzeitsgeschenk meines Vaters an mich.
01:04:01Ja, sicher. Und es war unser Erbe.
01:04:05Es war schon schlimm genug, die Tafelbilder zu verkaufen, ohne uns ein Wort zu sagen.
01:04:09Aber dann auch noch einen Riesenbatzen von dem Geld zum Fenster rauszuwerfen, in den du hierher fährst.
01:04:13Kannst du schweigen davon, dass du auch noch Antonia mitgenommen hast und diesen Gärtner.
01:04:18Bist du fertig? Darf ich jetzt was sagen?
01:04:20Der Verkauf der Tafelbilder war doch genau das, wozu du und Noel mich andauernd gedrängt habt.
01:04:27Und ich wollte schon lange nochmal herfahren.
01:04:30Jeden von euch habe ich gefragt und jeder von euch hat abgelehnt.
01:04:33Soweit ich mich erinnere, habe ich dir erklärt, warum es mir unmöglich war, mitzukommen.
01:04:36Das sind doch Ausreden.
01:04:42Es war kein verrückter Einfall, glaub mir.
01:04:45Ich wollte dieses Bild der Stadt schenken.
01:04:47Der Galerie, die er gegründet hat.
01:04:55Es ist ein wenig so, als würde ich es ihm zurückgeben.
01:05:00Natürlich, was mit uns wird, ist dir völlig egal. Nicht, war Mutter.
01:05:04Weißt du, was mir immer klarer wird?
01:05:07Was ich eigentlich immer schon ahnte?
01:05:11Dass du mich eigentlich nie leiden konntest.
01:05:13Ebenso wenig wie George oder die Kinder.
01:05:15Nancy, das ist wirklich lächerlich.
01:05:18Aber es ist doch die Wahrheit, Mutter.
01:05:20Gib's doch zu, die einzige aus der Familie, an der dir je etwas gelegen war, ist Olivia.
01:05:24Sie ist so gescheit, nicht wahr?
01:05:26So wahnsinnig witzig, so eisenhart, genau wie... wie du.
01:05:31Hat Vater das vielleicht auch so gesehen?
01:05:33Hat er dich deswegen verlassen?
01:05:34Sie sind extrem—
01:05:48Sie sind extrem genauer!
01:05:52Okay.
01:05:53Besser?
01:06:14Kann man sagen.
01:06:17Wie war dein Tag?
01:06:20Das Wasser war eiskalt.
01:06:23Aber das ist hier nichts Ungewöhnliches.
01:06:28Du bist schwer verliebt in ihn, nicht?
01:06:32Oh ja.
01:06:34Und er ebenso in dich?
01:06:36Manchmal glaube ich das schon, ja?
01:06:38Aber ein andermal wieder...
01:06:40Ich weiß nicht, Penelope.
01:06:42Irgendwas ist da, was er mir nicht erzählen will.
01:06:45Ich weiß es genau.
01:06:46Trotzdem, wenn ich mit ihm zusammen bin, ist alles so unbeschwert, so leicht.
01:06:51So was habe ich noch nie erlebt.
01:06:53Er ist so einfühlsam und so humorvoll.
01:06:56Und er ist sexy.
01:06:58Ich bin mit ihm einfach glücklich.
01:07:00Die fröhle, die fröhle, die fröhle, die fröhle, die fröhle.
01:07:03Aber das lässt mich nicht gerlen.
01:07:04Ich bin mit ihm einig.
01:07:05Ich bin mit ihm einig, ich bin mit ihm.
01:07:06Ich bin mit ihm einig, mit ihm.
01:07:09Ich bin mit ihm mit ihm.
01:07:10Hallo.
01:07:37Hallo.
01:07:39Ah, Danis.
01:07:43Hab von mich hingeträumt.
01:07:51Ich wollte mich nur verabschieden, Mrs. Keeling.
01:07:55Ich gehe fort. Noch heute.
01:07:58Zurück nach Schottland.
01:08:00Aber, Danis, wieso denn?
01:08:03Ich liebe Antonia.
01:08:06Die Zeit mit ihr war unbeschreiblich.
01:08:12Ich würde sie sofort morgen heiraten.
01:08:17Aber das...
01:08:20Das kann ich nicht.
01:08:23Und deswegen muss ich fort.
01:08:26Ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden.
01:08:30Also gut, ich bin im Falklandkrieg verwundet worden.
01:08:35Ein Splitter, ein Granatsplitter hat mich oben an der Wirbelsäule erwischt.
01:08:39Er steckt immer noch drin.
01:08:40Konnte man ihn nicht operieren, ihn herausholen?
01:08:43Können schon.
01:08:45Aber nicht ohne das Risiko einer Lähmung vom Hals abwärts.
01:08:49Tja, dieses Risiko wollte ich nun mal nicht eingehen.
01:08:57Aber was hat das damit zu tun, ob Sie Antonia heiraten oder nicht?
01:09:02Das Problem ist, falls er durch irgendeine Einwirkung auch nur minimal verschoben wird, dann wäre ich in der Folge ebenfalls gelähmt.
01:09:15Auf jeden Fall so schwer behindert, dass ich ein ständiger Pflegefall wäre.
01:09:19Was wäre das für ein Leben für Antonia?
01:09:22Sie haben mit ihr darüber gesprochen?
01:09:24Ja.
01:09:25Und was hat sie gesagt?
01:09:26Sie sagt, es wäre nicht von Bedeutung, nicht für Sie.
01:09:28Das ist es auch nicht, mein Junge.
01:09:29Für mich schon, Mrs. Keeling.
01:09:30Danis, tun Sie es nicht.
01:09:32Ich kann das nicht verantworten.
01:09:33Auf keinen Fall.
01:09:34Danis.
01:09:35Danis, bitte.
01:09:36Sie lieben sich doch.
01:09:38Sie wollen Ihr ganzes Leben miteinander teilen.
01:09:40Sie müssen dieses Glück beim Schopf packen.
01:09:43Sie dürfen es nicht wieder loslassen.
01:09:44Ich glaube, es verlagert sich bereits.
01:09:49Ich habe jetzt manchmal so ein eigenartiges Kribbeln in meinen Armen und im Rücken.
01:09:56Und ich muss ganz einfach wissen, was da los ist.
01:09:59Natürlich, aber ja.
01:10:00Ich kann nicht zulassen, dass Antonia ihr Leben an jemanden vergeudet, der irgendwann vielleicht querschnitts gelebt ist.
01:10:05Das wäre einfach nicht richtig.
01:10:09Hier bin ich dabei.
01:10:10Und dann versuche ich mich wirklich.
01:10:12краesslich nur eine Geschichte für seinen Weg im Rücken.
01:10:15Sergey cumin Artikel
01:10:20Garage
01:10:244 Miranda
01:10:26Benjamin
01:10:34Das ist auch ein Teufel.
01:10:36Ach, Penelope.
01:10:51Es tut mir so leid.
01:10:56Ja.
01:11:01Ich liebe ihn so sehr.
01:11:04Und ich will, dass er zurückkommt.
01:11:06Und ich will, dass er zurückkommt.
01:11:20Noel!
01:11:21Na?
01:11:23Wieder zurück von deinem kleinen Ausflug?
01:11:25Ans raue Gestade der See?
01:11:27Mhm.
01:11:27Wie war's denn in Cornwall?
01:11:40Oh, es war so wunderschön wie in meiner Erinnerung.
01:11:43Möchtest du nicht was trinken?
01:11:45Nein, danke.
01:11:47Würdest du mir einen Drink machen?
01:11:51Na schön.
01:11:51Danke, mein Lieber.
01:12:14Ich kann es einfach nicht fassen, Mutter, dass du die Muschelsuche an diese lausige kleine Kunstgalerie verschenkt hast.
01:12:21Hast du eigentlich nur den Hauch einer Ahnung, was für einen Wert dieses verdammte Bild hat?
01:12:24Nein, ich habe es nie schätzen lassen, nein.
01:12:27Nun, ich schon.
01:12:27Aber das Einzige, worauf es ankommt, was es mir wert ist.
01:12:37Erstaunlich, wie diese Skizzen plötzlich aufgetaucht sind.
01:12:39Ja, nicht wahr?
01:12:41Sind die einfach so hoppla aus einer Schublade gesprungen?
01:12:44Nein, aus dem Kleideschrank.
01:12:51Noel, den größten Teil des Geldes aus dem Verkauf werde ich euch sowieso hinterlassen.
01:12:56Zusammen mit allem, was unter euch dreien aufgeteilt wird, wenn ich mal tot bin.
01:13:01Da ist das Cottage einfach drin.
01:13:02Und wie viel werden wir am Schluss davon sehen, nachdem das verdammte Finanzamt seinen Teil gepresst hat?
01:13:05Ich werde dir jetzt nichts geben.
01:13:07Wieso nicht?
01:13:07Ich meine, wir sind zufällig deine Kinder am Arzt.
01:13:10Erzählen das denn überhaupt nicht für dich, oder was?
01:13:11Ich liebe euch wirklich sehr, dich und deine Schwester nur...
01:13:13Das ist doch eine komische Art, das zu zeigen.
01:13:15Alles so zum Fenster rauszuwerfen.
01:13:18Du weißt doch, wie sehr wir das Geld hätten brauchen können.
01:13:24Ich bin völlig verzweifelt.
01:13:27Ich habe das Gefühl, als Mutter habe ich bei dir total versagt.
01:13:30Was du nicht sagst.
01:13:32Könnte es sein.
01:13:33Könnte es sein.
01:13:37Wisse, mein Lieb, unverwundbar.
01:14:01Auf ewig ist Liebe, den Stürmen trotzend.
01:14:05Ob schon die Natur sich verschwört und nimmermüde Welle auf Welle türnt,
01:14:10ist sie doch ohne Endgültigkeit ersehnt, erhofft.
01:14:16Ich gab mich ihr hin und empfing zum Lohne Furchtlosigkeit, Frieden und überströmende Harmonie.
01:14:31Wisse, mein Lieb, unverwundbar.
01:14:47Untertitelung des ZDF, 2020
01:15:17Untertitelung des ZDF, 2020
01:15:47Untertitelung des ZDF, 2020
01:16:17Untertitelung des ZDF, 2020
01:16:47Untertitelung des ZDF, 2020
01:17:17Untertitelung des ZDF, 2020
01:17:47Penelope?
01:17:59Untertitelung des ZDF, 2020
01:18:29Und so übergeben wir ihren Leib der Erde, Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.
01:18:49In der sicheren und gewissen Hoffnung auf die Auferstehung zu ewigem Leben durch unseren Herrn Jesus Christus,
01:18:58der unseren Leib der Niedrigkeit verwandeln wird, sodass er gleichgestaltet wird seinem Leib der Herrlichkeit,
01:19:05Vermöge der Kraft, mit der er alle Dinge sich untertan machen kann.
01:19:10Und ich höre eine Stimme vom Himmel, die sagt, schreibe, selig sind die Toten, die im Herrn sterben, von jetzt an immer da.
01:19:22Ja, ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihren Mühsalen.
01:19:28Guten Tag.
01:19:33Guten Tag, guten Tag, guten Tag.
01:19:34Hallo.
01:19:37Für diejenigen von Ihnen, die mich noch nicht kennen, mein Name ist Anderby.
01:19:40Und ich war der Anwalt der verstorbenen Mrs. Keeling.
01:19:45Es war eine letzte Bitte von ihr, dass die hier Anwesenden unmittelbar nach der Beerdigung über den Inhalt ihres Testamentes informiert werden.
01:19:53Was macht denn Antonia hier?
01:19:55Dies ist der letzte Will und das Testament von Penelope, Sophia Keeling, geborene Stern.
01:19:59Unterzeichnet am 8. Juli 1980.
01:20:02Eine Kopie des Dokumentes wird Ihnen allen nach der Testamentseröffnung ausgehändigt.
01:20:06Deshalb werde ich, wenn Sie keine Einwände haben, statt alles im Wortlaut zu verlesen,
01:20:11die wesentlichen Verfügungen Ihrer Mutter der Reihe nach kurz umreißen.
01:20:15Hier ist eine Liste bestimmter einzelner Möbelstücke, die Sie jedem Ihrer Kinder zugedacht hat.
01:20:21Was ist mit Ihrem Schmuck?
01:20:22Weißt du nicht mehr? Sie musste ihn doch verkaufen.
01:20:24Unser lieber Vater hatte ihr einen Haufen Schulden hinterlassen.
01:20:27Auch Tante Eddles Ohrringe?
01:20:29Die goldenen Ohrringe hinterlässt Sie Miss Antonia König.
01:20:32Einschließlich einer Summe in Höhe von 10.000 Pfund und einer Seemuschel.
01:20:39Der übrige Besitz, Ihr Haus samt Einrichtung, Ihr Portfolio an Wertpapieren,
01:20:46soll von den ihr benannten Treuhändern verkauft und zusammen mit Ihren gegenwärtigen Bankguthaben
01:20:50zu gleichen Teilen unter Ihren Kindern aufgeteilt werden.
01:20:53Und was macht das alles zusammen so? Überschlägen?
01:20:56Ähm, wenn ich die gegenwärtigen Hauspreise zugrunde lege, dürften das für jeden etwa 250.000 Pfund sein.
01:21:06Vor Steuern natürlich.
01:21:08Hört, hört. Keine schlechte Ausbeute, würde ich sagen.
01:21:12Es gibt da noch eine Zusatzklausel.
01:21:15Verfasste Mrs. Kielings eigene Handschrift,
01:21:18unterzeichnet den Gegenwart meiner Sekretärin und meines Bürovorstehers vor einer Woche.
01:21:22Und zwar dahingehend, dass sie Danis Mierfield, 14 Ölskitzen vermacht,
01:21:28Vorlagen zu einigen der Hauptwerke von Lawrence Stern.
01:21:31Was? Die Dinger sind 4.000 bis 5.000 Pfund pro Stück wert.
01:21:35Das ist empörend.
01:21:37Hat Mama sich irgendwie geäußert, wieso sie sie Danis hinterlässt?
01:21:41Sie sagte zu mir nur, sie hätte gehört, er wollte sein eigenes Geschäft gründen
01:21:44und damit hätte er die nötige Kapitalgrundlage.
01:21:47Die Guthalte, Ma, gerissen.
01:21:53Wie ein Fuchs bis zum Ende.
01:21:56Haben Sie noch mehr solche tolle Überraschungen für uns, Mr. Enderby?
01:21:59Ich denke, das dürfte es gewesen sein.
01:22:02Da bin ich aber froh.
01:22:03Da wird er sich freuen, oder?
01:22:21Sie war offenbar nicht ganz bei Sinn.
01:22:23Wir werden das vor Gericht anfechten. Das ist doch sonnenklar.
01:22:26Das tun wir nicht.
01:22:27Oh, jetzt komm, Olivia!
01:22:28Weil ich aussagen werde, dass sie nicht nur absolut bei Sinnen war,
01:22:35sondern außerdem die intelligenteste und geistig fitteste Frau,
01:22:39die ich je im Leben gekannt habe.
01:22:43Die es geschafft hat, obwohl sie mit einer Null verheiratet war,
01:22:46uns trotz aller Widrigkeiten eine wunderbare, magische Kindheit zu geben
01:22:50und einen hervorragenden Start ins Leben.
01:22:53Ganz zu schweigen von einer Erbschaft in Höhe von immerhin einer Viertelmillion Pfund.
01:22:57Und selbst ohne die Ölskizzen darf ich euch außerdem daran erinnern,
01:23:02dass wir sie vor nicht ganz einer Stunde erst beerdigt haben.
01:23:11Also bitte, Schluss mit dem dummen Gerede, das Testament anzufechten.
01:23:16Denn wenn ihr es auch nur versucht, bekommt ihr es mit mir zu tun.
01:23:19Also, es geht einfach nicht.
01:23:20Okay, wir sind jetzt mit dir,
01:23:49Amen.
01:24:19Alles okay?
01:24:42Der ist doch nicht von Danis, oder?
01:24:44Nein.
01:24:45Nein, ich habe immer noch nichts von ihm gehört.
01:24:47Es ist nur dieses Buch von deiner Mutter.
01:24:50Ich wollte fragen, ob ich es haben kann.
01:24:55Natürlich.
01:24:56Ich bin sicher, dass sie sich darüber freuen würde.
01:25:02Wieso rufst du ihn nicht an?
01:25:04Versuchst herauszufinden, was los ist.
01:25:07Der Anwalt hat ihm geschrieben.
01:25:09Aber ich glaube nicht, dass er von mir was hören will.
01:25:17Ich gehe mal kurz nach oben.
01:25:32Du weißt vom Testament?
01:25:35Ja.
01:25:36Ich konnte es kaum glauben.
01:25:43Sie wollte, dass du Erfolg hast.
01:25:46Genau wie ich auch.
01:25:55Antonia.
01:25:55Der Granatsplitter.
01:25:58Was ist damit?
01:26:00Ich lasse die Operation machen.
01:26:09Und ich wünsche mir, dass du bei mir bist.
01:26:12Denn wenn du da bist, wird alles gut.
01:26:18Wirst du bei mir sein?
01:26:22Natürlich.
01:26:22Natürlich.
01:26:25Was ist das?
01:26:36Das ist eine Seemuschel.
01:26:38Es ist die, die auf dem Bild ist.
01:26:44Kann man das Meer hören?
01:26:53Ja.
01:26:55Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:26:57Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:26:58Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:26:59Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:00Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:01Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:02Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:03Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:04Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:05Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:06Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:07Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:08Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:09Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:10Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:11Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:12Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:13Das ist die, die auf dem Bild ist.
01:27:14Was?
01:27:44Was?
01:28:14Was?
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