00:00Rauchdetektoren in einem Wald in Brandenburg. Bei dem Feuer handelt es sich um einen Test unter
00:06kontrollierten Bedingungen. Die Rauchmelder benachrichtigen diese Drohnenstation, die sich
00:11öffnet und ein Fluggerät losschickt, das die genaue Position und die Größe des Feuers erkundet.
00:17Die Daten werden an die Feuerwehr weitergeleitet. Die Einsatzkräfte können dann aus der Ferne
00:22beurteilen, wie groß ein möglicher Einsatz wird oder ob es sich um einen Fehlalarm handelt. Hinter
00:27dem System steckt eine Berlin-Brandenburger Firma mit Kunden in aller Welt. Die Rauchmelder
00:32bietet die Firma schon länger an. Brandherde sollen damit innerhalb von Minuten erkannt
00:36werden. Die Drohnen sind nun der nächste Schritt. Wir sehen immer mehr Waldbrände leider, sehr
00:42stark getrieben durch die Effekte des Klimawandels. Wir haben immer stärkere Trockenperioden, in
00:48denen die Wälder wesentlich brandgefährdeter sind als in der Vergangenheit. Brände breiten
00:53sich wesentlich schneller und aggressiver aus als in der Vergangenheit. Das bedeutet
00:58aber auch, dass wir schneller reagieren müssen. Die Drohnen sollen Brände aber nicht nur erkennen,
01:03sondern in Zukunft auch löschen, zum Beispiel per Schall, also ohne Wasser oder Löschschaum
01:07transportieren zu müssen. Das wird gerade getestet. Auf den Markt kommen soll die Drohne
01:12voraussichtlich 2026, wohl erst einmal außerhalb Europas.
01:17Wir sind hier, man könnte sagen cutting edge, also wirklich an der vordersten Front der technologischen
01:23Entwicklung und haben ein komplett autonomes Drohnensystem entwickelt, was ohne Piloten agiert,
01:28vom Anfang bis zum Ende. Diese Systeme brauchen noch die regulatorischen Voraussetzungen, damit sie
01:38auch kommerziell betrieben werden können. In der EU wird daran gearbeitet und wir erwarten,
01:44dass auch in den nächsten Jahren solche autonomen Drohnensysteme eingesetzt werden können.
01:49Und wenn das hier der Fall ist, werden wir das auch in Europa anbieten.
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