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  • vor 1 Jahr
Mit der Kehrtwende Polens bei der öffentlichen Finanzierung von IVF-Behandlungen unterstützen nun alle EU-Mitgliedstaaten die Prozedur. Allerdings sind die Bedingungen und Wartezeiten in den 27 Ländern unterschiedlich.

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Transkript
00:00Wie werden Fruchtbarkeitsbehandlungen in der EU gehandhabt?
00:08In der Europäischen Union sind ungefähr 25 Millionen Bürger von
00:12Unfruchtbarkeit betroffen. Nach der Rücknahme einer Entscheidung aus dem Jahr
00:152015 zur Kürzung öffentlicher Mittel für In-vitro-Fertilisationsbehandlungen
00:19wurde in Polen 2025 das erste Baby geboren.
00:22Nach dem Politikwechsel bieten nun alle EU-Mitgliedsstaaten öffentliche Mittel
00:27für die Behandlungen an.
00:29Allerdings finanzieren nur 5 der 27 Länder den vollen Betrag der Kosten
00:34für eine solche Prozedur.
00:37In Österreich, Dänemark, Estland und Frankreich ist nach sechs Behandlungen
00:42nur noch eine Teilzahlung möglich und die Wartelisten sind bis zu einem Jahr lang.
00:47Die Kosten für einen IVF-Zyklus liegen im Schnitt zwischen 4.000 und 5.000 Euro.
00:52Der Zugang zu IVF hängt aber auch von der Sexualität des Paares ab.
00:56Heterosexuelle Paare haben in allen EU-Ländern Zugang zu einer
01:00Fruchtbarkeitsbehandlung mit ihren eigenen Keimzellen oder mit gespendetem Sperma.
01:04Deutschland und Luxemburg sind die einzigen Länder, die heterosexuellen Paaren
01:09den Zugang zu IVF mit gespendeten Eizellen verwehren.
01:12In 24 EU-Staaten können männliche Paare keine Behandlung in Anspruch nehmen.
01:17Ausnahmen sind Belgien, die Niederlande und Rumänien.
01:21Bei weiblichen Paaren ist in 15 EU-Ländern eine Fruchtbarkeitsbehandlung
01:25mit Spendersperma und in 13 Ländern eine Behandlung mit Spendereizellen möglich.
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