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  • vor 1 Jahr
Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) hat der SPD-geführten Bundesregierung ein Versagen auf ganzer Linie vorgeworfen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) kämen ihm vor "wie zwei angestellte Geschäftsführer, die das Unternehmen vor die Wand gefahren haben, anschließend zu den Eigentümern gehen und sagen: Wir würden das jetzt gerne nochmal vier Jahre so weitermachen", sagte Merz im Bundestag - und fügte hinzu: "Die Eigentümer würden sie freundlich bitten, das Unternehmen zu verlassen."

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Transkript
00:00Liebe Kolleginnen und Kollegen, was war das denn?
00:0725 Minuten abgelesene Empörung über den Oppositionsführer.
00:27Herzlichen Glückwunsch, Herr Bundeskanzler.
00:30Sie verwechseln den Plenarsaal des Deutschen Bundestages offensichtlich mit einem Juso-Bundeskongress.
00:35Wollen Sie uns allen Ernstes diese halbe Stunde hier heute Morgen zumuten,
00:43als eine Abschlussbilanz Ihrer dreijährigen Amtszeit als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland?
00:50Ist das allen Ernstes das, was Sie sozusagen zum Abschluss dieser drei Jahre hier vortragen
00:57und anschließend den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland zur Fortsetzung anbieten?
01:01Wissen Sie, wie Sie mir vorkommen? Sie beide, Herr Habeck und Herr Scholz,
01:04wie zwei angestellte Geschäftsführer, die das Unternehmen vor die Wand gefahren haben,
01:09anschließend zu den Eigentümern gehen und sagen, wir würden das jetzt gerne noch mal vier Jahre so weitermachen.
01:14So kommen Sie mir vor.
01:19Wissen Sie, was im normalen Leben, das bei Ihnen Jahrzehnte her ist, dass Sie es kennengelernt haben?
01:31Aber wissen Sie, was im normalen Leben die Eigentümer sagen würden, wenn die aus dem Lachen wieder herausgekommen sind?
01:37Die Eigentümer würden Sie freundlich bitten, das Unternehmen zu verlassen.
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