00:00Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich habe zu Anfang an die Debatte erinnert, die wir vor
00:06dreieinhalb Jahren hier im Bundestag geführt haben, vor der letzten Bundestagswahl seinerzeit
00:10mit Armin Laschet und Annalena Baerbock. Damals lautete die Kritik in den Medien, die demokratischen
00:17Parteien, die Parteien der Mitte, die sind doch kaum unterscheidbar. Heute sagt das niemand mehr.
00:23Ein Tabu ist hier im Bundestag vor knapp zwei Wochen bereits gebrochen worden. Das Tabu,
00:31das Demokraten in unseren Parlamenten niemals gemeinsam in Mehrheiten mit extremen Rechten
00:38bilden. Sie hatten genau das vorher immer wieder wortreich ausgeschlossen, Herr Merz,
00:44sogar von diesem Pult, von dieser Stelle aus. Im November 2024, noch gar nicht so lange her,
00:51und Ihre Rede ist zitiert worden von der früheren Bundeskanzlerin, sehr genau. Und Sie haben Ihr
00:58Wort im Affekt gebrochen. Sie haben gezielt auf die Zustimmung der extremen Rechten gesetzt,
01:05um Ihre demokratischen Mitbewerber niederzustimmen. Die ganz große Mehrheit in Deutschland will nicht
01:11immer mehr extremes Geschrei, immer mehr Hass und immer mehr Polarisierung. Die ganz große
01:21Mehrheit wünscht sich Lösungen aus der Mitte und für die Mitte unseres Landes. Und diesen
01:26Bürgern und Bürgern, von denen viele verunsichert sind, gebe ich heute eine klare Zusicherung. Mit
01:33mir als Bundeskanzler und mit meiner Partei bleibt die Mitte stark in Deutschland.
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