00:00Die Weltwirtschaft schwächelt. Der amerikanische Präsident sorgt mit seinen Aussagen über Grönland, Kanada, den Nahen Osten und Panama für Irritationen.
00:10Gerade hat er Strafzölle auf Stahl und Aluminium angedroht. Kurz, der Wind weht von vorn.
00:18Wenn es ein Land gibt, das vom vereinten Europa profitiert wie kein zweites, dann ist das Deutschland.
00:26Wir sind das größte Exportland in Europa.
00:30Wenn die Europäische Union ins Visier amerikanischer Zölle gerät, so wie sich das jetzt schon bei Stahl und Aluminium abzeichnet,
00:38dann sind wir stärker auf europäische Solidarität angewiesen als jedes andere Land.
00:45Ich habe die amerikanische Zölle schon erwähnt, die uns drohen, zunächst womöglich auf Stahl und Aluminium.
00:52Wenn uns die USA keine andere Wahl lassen, dann wird die Europäische Union geschlossen darauf reagieren.
00:58Als größter Markt der Welt mit 450 Millionen Bürgerinnen und Bürgern haben wir dazu die Kraft.
01:04Ich hoffe aber, dass uns der Irrweg von Zöllen und gegen Zöllen erspart bleibt.
01:10Handelskriege kosten am Ende immer beide Seiten Wohlstand.
01:14Aber selbst ohne Handelskrieg wird die harte Konkurrenz aus den USA, aus China und anderen aufstrebenden Weltregionen unsere Wirtschaft weiter enorm unter Druck setzen.
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