00:00Die 9. Europäische Städtekonferenz fand letzte Woche in der Orania Wien statt und stand unter
00:05dem Motto »Gemeinsam gestalten – Demokratie und Partizipation in europäischen Städten«.
00:11Vertreter aus verschiedenen Städten Mittel- und Osteuropas kamen zusammen, um Erkenntnisse
00:16und Erfahrungen auszutauschen, bewährte Praktiken zu teilen und Allianzen für die Zukunft zu
00:21schmieden.
00:22Wien als europäische Hauptstadt der Demokratie präsentierte erfolgreiche Projekte aus seinem
00:27»Demokratiejahr 2024–25« und stellte Initiativen wie das Büro für Partizipation, das Wiener
00:34Klima-Team, die gemeinsame Wiener Demokratiestrategie und die finanzielle Unterstützung für partizipative
00:40Projekte der Zivilgesellschaft vor.
00:43Experten betonten, wie wichtig es ist, die demokratische Teilhabe über Wahlen hinaus
00:48zu fördern, und wiesen darauf hin, dass informelle Engagementmöglichkeiten für alltägliche
00:53demokratische Erfahrungen und die Stärkung des Einzelnen von wesentlicher Bedeutung sind.
00:58Die Diskussionen drehten sich auch darum, wie verschiedene europäische Städte Herausforderungen
01:03im Zusammenhang mit demokratischer Beteiligung und Nachhaltigkeit angehen.
01:06Städte wie Bratislava und Budapest stellten ihre Strategien zur Verbesserung demokratischer
01:12Prozesse und Initiativen vor.
01:15Bratislava beispielsweise stellte seine Stadtstrategie »Bratislava 2030« vor und betonte die zentrale
01:22Rolle demokratischer Prozesse.
01:24Budapest erörterte die Herausforderungen bei der Förderung und Ausweitung demokratischer
01:29Initiativen inmitten von Regierungsmaßnahmen auf nationaler Ebene, die die demokratischen
01:34Errungenschaften untergraben könnten.
01:36Zagreb stellte ein Infrastrukturprojekt auf Stadtteilebene vor, bei dem die Bewohner über
01:42eine einfache Mobile-App über Initiativen abstimmen konnten, und veranschaulichte damit
01:46innovative Ansätze zur Bürgerbeteiligung.
01:49Die Konferenz schloss mit einer Diskussion über die entscheidende Rolle der Partizipation
01:53bei der Bewältigung der dringenden Herausforderungen der Klima- und Energiewende, wobei Einigkeit
01:59darüber herrschte, dass sie unverzichtbar ist.
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