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Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec spricht über die wichtigsten Themen 2026: den neuen Kindergarten mit Community-Nurses-Bereich, den Ausbau der Volksschule, die finanziellen Herausforderungen der Gemeinde, Sorgen rund um die geplante Schließung der Notarztstelle, das erfolgreiche Community-Nurses-Projekt sowie notwendige Infrastrukturmaßnahmen und den Start des Glasfaserausbaus. Gleichzeitig betont sie den starken Wunsch nach Frieden und einem respektvollen Miteinander – in der Gemeinde wie weit darüber hinaus.
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NewsTranskript
00:00Impulse 2026, wir sind heute in Grossensersdorf. Mir gegenüber sitzt die Frau Bürgermeister und
00:15wir fangen gleich ganz stürmisch an. Was hat sich im vergangenen Jahr so getan? Ja,
00:19was hat sich im vergangenen Jahr so getan? Wir haben zwei große Projekte gestartet. Das eine
00:24ist der Kindergartenausbau gemeinsam mit einer Wohnbaugenossenschaft, wo wir versucht haben,
00:28eine Synergie zu schaffen. Es wird im Wohnbau errichtet und unten im Erdgeschoss gibt es drei
00:33Kindergartengruppen, die im Herbst übergeben werden, plus einen Raum für unsere Community-Nurses,
00:39den wir dort auch errichten, weil die sind stark gewachsen und auch da hat sich der Bedarf verändert.
00:45Und gleichzeitig haben wir begonnen mit der Sanierung und mit der Erweiterung unserer Volksschule in
00:49Oberhausen. Auch ein großes Projekt, also zwei große Projekte, die gestartet haben. Wobei das ja während
00:56des Betriebes laufen muss. Ja, ja, aber wir nutzen da hier die Ferienzeiten, also das ist speziell in
01:01der Schule, versuchen wir in den Ferienzeiten halt die Arbeiten zu machen, die den Unterricht dann ein
01:06bisschen beeinträchtigen. Aber ja, Abbrucharbeiten haben während der Schulzeit stattgefunden, klar
01:10abgegrenzte Baustelle. Ja, ist schon herausfordernd. Aber auch das wird fertig und dann kann man sich
01:16erfreuen an dem neuen Lern- und Schulraum. Absolut. Überhaupt ein sehr forderndes Jahr des 2025 kann man schon sagen.
01:24Ja, 2025 war ein forderndes Jahr. Also wir waren die Gemeinderatswahlen, der Gemeinderat hat sich neu
01:29konstituiert. Wir sind jetzt statt 33 37 Mandatarinnen und Mandatare, viele neue Gesichter, viele neue
01:35Strukturen. Also bis das ins Laufen kommt, dauert es schon ein bisschen. Und das Zweite sind natürlich die
01:40finanziellen Herausforderungen, die wir als Gemeinde haben. Wie jeder einzelne zu Hause auch. Absolut. Wie
01:47sehr betrifft es die Gemeinde jetzt? Ja, schon. Ja, also wir haben im Prinzip aufgrund der Rahmenbedingungen,
01:53die wir hatten, sind wir als Konsolidierungsgemeinde ausgewiesen worden. Was bedeutet das? Das bedeutet,
01:59dass unsere Einnahmen, die wir aus den Ertragsanteilen von den Bürgern und auch von der Kommunalsteuer haben,
02:04geringer sind als unsere Ausgaben, unsere geplanten. Und da heißt es dann natürlich auch auszuhalten und zu
02:10schauen, wie kann man das Ganze wieder auf Null bringen oder zusammenführen. Was tendenziell ganz
02:15schwierig ist, weil die Abgaben und die Ausgaben, die wir machen müssen, die wir ans Land zum Beispiel
02:21ins Gesundheitswesen hinein zahlen oder in die Sozialfonds oder so, steigen pro Jahr zwischen sechs
02:25und sieben Prozent. Und unsere Ertragsanteile, die wir aus den Einnahmen vom Bund Land bekommen,
02:31steigen maximal um zwei Prozent. Also ist da schon ein massiver Unterschied drinnen. Und das natürlich
02:39auszugleichen bei so einer großen Gemeinde, wie bei allen Kleinen auch, ist es sehr, sehr schwierig.
02:43Gesundheit, die Gemeinde hat ja doch das Glück, dass es relativ viele Ärzte hier haben.
02:49Damit ist zumindest einmal in der Grundversorgung mal abgedeckt. Kann man das so sagen?
02:53Ja, also ich muss sagen, Gott sei Dank ist es noch so, dass wir Ansiedlungen von Ärzten hier bei uns in der Gemeinde haben.
03:00Es ist vor kurzem auch eine Facharztstelle für einen Lungenfacharzt ausgeschrieben. Der ist leider noch nicht besetzt.
03:05Also da würden wir uns freuen, dass es doch jemanden gibt, der sagt, ich möchte gerne in Großelzensdorf
03:10diese Stelle gerne führen. Ja, Kinderarzt natürlich ein Thema. Wir haben viele Wahlärzte, muss man auch sagen,
03:18bei uns in der Gemeinde. Grundsätzlich würde ich jetzt sagen, es gibt eine gute Abdeckung und was
03:24uns natürlich auch zugutekommt, Wien ist nah und auch wir können natürlich auch auf die ärztliche Versorgung in Wien zurückgreifen.
03:30Was natürlich so unwichtig ist. Ja, natürlich. Was natürlich in der spitalsmäßigen Versorgung und bei
03:36allem anderen ein bisschen anders ausschaut. Da muss man sagen, da merkt man wirklich eine ganz harte
03:42Grenze. Also das ist natürlich auch, was uns große Sorgen bereitet, muss ich sagen, der neue Gesundheitspakt
03:48des Landes Niederösterreich, wo es natürlich auch darum geht, die Notarztstelle bei uns in Großelzensdorf zu schließen,
03:54mit 2027. Wir haben im Gemeinderat eine Resolution beschlossen, dass wir uns vehement dagegen aussprechen,
04:01dass wir sagen, das braucht einfach der südliche Machfeld und Großelzensdorf weiterhin diese Notarztstelle.
04:07Ja, wir sind bei der überparteilichen Plattform weiterhin dabei. Wir weisen weiter darauf hin, dass das,
04:14glaube ich, neu verhandelt werden muss, neu besprochen werden muss oder es wirklich Rahmenbedingungen geben muss,
04:20die wirklich den Notarzt oder diese fehlende Stelle ersatzlos auffangen können.
04:26Kann eine Kooperation mit Wien sein. Ja, also was auch immer da das Land in der Planung hat.
04:32Aber das muss einfach gesichert sein für die Bevölkerung.
04:35Ja, weil vor allem, wenn man sich den Bezirk anschaut, der ist ja wirklich in die Länge gezogen.
04:39Also das ist ja schon ganz ein anderer Voraussetzungen, die da sind.
04:42Natürlich ändert sich auch die Medizin, muss man ja offen und ehrlich sagen.
04:45Wenn auch die Qualifikationen und die Rahmenbedingungen für die Notfallsanitäter erhöht werden.
04:50Aber trotzdem, du brauchst bei vielen Einsätzen einfach den Notarzt für die Sicherheit der Bevölkerung,
04:55der das entscheiden kann. Nicht umsonst hat er seine Ausbildung gemacht und das gelernt.
04:59Jetzt gehen wir davon aus, wenn der in Gensandorf stationiert ist,
05:02er hat einen Einsatz in dem nördlichen Bereich des Bezirkes Richtung Hohenau und so weiter.
05:07Bis der in Großentersdorf ist, wird das der Weg und die Dauer einfach absolut verlängert.
05:13Jetzt kann man sagen, ja, man kann das mit Hubschraubern abdecken,
05:16aber da muss ich sagen, das bezweifle ich noch ein bisschen, ob das wirklich so funktionieren kann.
05:21Das wäre ja momentan noch ein bisschen eine Zukunftsmusik,
05:24weil die Hubschrauber-Einsätze ja glaube ich noch gar nicht so ausgeregt sind.
05:27Genau, außerdem der Hubschrauber kann auch nicht rund um die Uhr starten,
05:31er hat auch seine begrenzte Anzahl an Staats, die er hat.
05:34Ich weiß schon, in den Notfall kommt auch der in Wien stationierte Hubschrauber,
05:37also das funktioniert schon.
05:39Aber ich glaube, es gehört auch zu 100 Prozent abgedeckt und abgesichert.
05:42Und das sehen wir jetzt nicht und darum weisen wir auch darauf hin,
05:45dass wir mit dem so nicht einverstanden sind.
05:48Jetzt vom Thema Gesundheit, vielleicht schauen wir mal in das heurige Jahr, was ist geplant?
05:56Ich weiß, große Sprünge kann wahrscheinlich die Gemeinde zurzeit nicht haben.
05:59Nein, nein.
06:01Ja, gesundheitsmäßig ist eben das Thema, dass wir uns noch weiter auf diesen Bereich konzentrieren.
06:08Wir werden auch das Projekt Community Nurses für die ältere Gesellschaft auch weiterführen.
06:13Auch da hoffen wir, dass die Förderung, die wir jetzt für dieses Projekt erhalten,
06:17auch für die nächsten Jahre gesichert ist.
06:20Wir wissen es nur bis zum Ende des Jahres.
06:22Also auch da ist natürlich unser Anspruch, das auch weiterzuführen.
06:26Schauen wir mal.
06:27Bis zum Sommer soll es eine Entscheidung geben.
06:29Ja, und ansonsten konzentrieren wir uns auch wieder mit diversen Aktionen
06:35und mit diversen Vorträgen in die Richtung Gesundheit.
06:38Das gibt es über die Volkshochschule, das gibt es über den Arbeitskreis Gesunde Gemeinde.
06:42Also da ist auch unser zuständiger Stadtrat sehr engagiert.
06:45Und da wollen wir halt auch weiter uns vertiefen.
06:49Community Nurses ist auch ein Erfolgsprojekt für Groß Entersdorf.
06:54Also es hat uns sehr gefreut, dass wir bei dem EU-Projekt teilnehmen durften und konnten.
07:01Und das hat sich wirklich gut etabliert und wir sehen, dass die älteren Bürgerinnen und Bürger
07:06wirklich länger zu Hause bleiben können, gut betreut sind.
07:09Und das aber auch für mich ganz wichtig, pflegende Angehörige einen Ansprechpartner haben,
07:14bei dem sie einfach ihre Sorgen einmal loslassen können.
07:17Oder wir haben eine Familie, die pflegende Angehörige sind, die gesagt haben,
07:23ja jetzt mit der Unterstützung konnten sie einmal Urlaub machen.
07:25Oder es konnte ein wichtiger Spitalsaufenthalt durchgeführt werden.
07:30Und ihr Kuss zu Hause ist alles gut versorgt und es passt alles.
07:33Wir haben auch aufgestockt mit einer Sozialberaterin, die wir jetzt haben,
07:38die auch natürlich unterstützt und in Krisensituationen da und vor Ort ist.
07:43Und wir sind gut vernetzt mit den Ärzten und mit dem Roten Kreuz.
07:46Also da hat sich eine Plattform aufgetan, wo ich sage, das ist sicher zukunftsweisend und kann gut funktionieren.
07:52Also was ich so mitbekommen habe, über sämtliche Gemeindegrenzen und politische Grenzen hinaus
07:57sind sie sehr anerkannt.
07:59Ja, wir haben grundsätzlich Vereinbarung bis Obersiebenbrunnen und unter Siebenbrunnen mit dem Boot.
08:07Also wir haben wirklich versucht, das wirklich auch über den Tellerrand zu schauen und nicht zu sagen,
08:10das gibt es nur in Krisensatzdorf, sondern auch für die Nachbargemeinden anzubieten.
08:14Und das wird gut angenommen und wir hoffen alle miteinander, dass es auch weitergehen wird.
08:20Was ist so geplant für dieses Jahr?
08:23Ja, die zwei großen Projekte habe ich schon gesagt, die Fertigstellung von dem Kindergarten
08:28und das zweite natürlich auch die Fertigstellung von der Volksschule, dass das fertig ist.
08:32Infrastruktur, Kleinstsanierungen, Kleinstmaßnahmen dort, wo halt Straßensanierungen dringend erforderlich sind,
08:38werden wir diese auch durchführen, aber in einem kleinen Rahmen.
08:41Was passiert noch?
08:42Glasfaserausbau hat endlich gestartet in der Großgemeinde.
08:45Es bauen zwei Firmen aus.
08:47Ja, also da gibt es natürlich viel Bautätigkeit, wo es in dem einen oder anderen Bereich sich was tut,
08:52wo wir dahinter sind, dass das natürlich auf die ganze Großgemeinde ausgestreckt wird.
08:56Aktuell ist es nur in der Stadt, wo ausgebaut wird.
08:59Aber wir sind auch hier zuversichtlich, dass das langsam fortschreitend auch in diese Bereiche kommen wird
09:05und dass es dort auch diese Verbindung mit Glasfaser geben wird.
09:08Absolut notwendig in Zeiten der Digitalisierung.
09:11Ja, Homeoffice und viele Dinge, wo du sagst, du brauchst eine gute Verbindung und dass das gut funktioniert.
09:16Wenn man sich da die Landkarte von ganz Österreich anschaut, die hat es jetzt vor kurzem auch wieder gegeben in den Medien,
09:22da sind wir da schon ein grauer Bereich hier im unteren Machfeld.
09:26Also ich hoffe, dass auch hier der Ausbau gut funktionieren wird.
09:29Grauer Fleck im Machfeld? Schnellstraße?
09:33Ja, Infrastruktur. Also ein ganz gutes Thema.
09:36Also da von allen Rahmenbedingungen, sei es der öffentliche Verkehr und sei es Schnellstraßen oder Verbindungen,
09:43die fehlen, muss man ganz offen und ehrlich sagen.
09:47Da ist einfach in der nächsten Zeit auch wirklich hier aufzurüsten, nachzurüsten
09:51und dass man schaut, okay, was kann man tun?
09:54Und wie kann man da wirklich eine gute Basis auch für die Zukunft schaffen?
09:58Wir brauchen hochrangige Straßen, um eben Betriebsansiedlungen zu machen,
10:03weil die Straßen sind derzeit so überlastet, dass man sagt, du kriegst keinen Betrieb hierher.
10:07Oder du brauchst eine andere Anbindung, dass du sagst, okay, die Bahn wird ganz stark verstärkt oder sonstiges.
10:14Dass ich sage, ich kann da auch Geld für die Gemeinde lukrieren, muss man ganz offen und ehrlich sagen.
10:19Und auf der anderen Seite kann es natürlich auch nicht sein, wenn ich Katastralgemeinden habe,
10:23wo am Sonntag kein Bus fährt oder nur einer in der Früh und einer am Abend.
10:26Also das ist in der heutigen Zeit, wo ich sage jetzt einmal, 2026, glaube ich, ein absolutes Nogo.
10:31Das ist schon fast Steinzeit eigentlich.
10:33Ja, und wenn man dann schaut auch auf die andere Seite von Wien oder in die andere Richtung,
10:37da gibt es halt ganz andere Armenbedingungen.
10:39Ja, also ich glaube, man muss da schon stark nachrüsten.
10:43Also wir sind da in Gesprächen ja auch mit dem Mobilitätsstaatrat.
10:46Wir versuchen da wirklich, also schon die letzten Jahre und auch jetzt,
10:50da Verbesserungen für die Bevölkerung zu erzielen.
10:52Aber das ist so ein Henne-Ei-Prinzip.
10:55Aber da vom Ortszentrum geht es ja einigermaßen, weil es es einen Autobus gibt.
10:58Also sehr dankbar, 26a.
11:01Da versuchen wir halt, es ist heute das Thema gegeben, Straßenbahn, Groß-Enzersdorf.
11:06Kommt sowas oder kommt was adäquat anderes?
11:09Was wird es da geben?
11:11Wenn es wirklich jetzt Einspange gibt, Umfahrung, Groß-Enzersdorf, Park-and-Ride-Parkplatz,
11:16rutscht ja dann weiterhin aus Richtung Vitao,
11:18wird es dann aber auch eine gute Verbindung geben von dort.
11:21Also das sind viele Fragezeichen, die es da noch gibt, wo wir heute in Gesprächen sind.
11:25Straßenbahn wäre eine gute Chance.
11:27Schwächheit kriegt es nicht.
11:28Vielleicht wäre das für Groß-Enzersdorf.
11:30Ja, aber ich glaube, so wie die aktuelle Lage auch bei der Stadt Wien ist
11:33und bei den Wiener Linien oder so, ich glaube, es ist sicher eine sehr schwierige Situation.
11:37Jetzt müssen wirklich auch alle zusammenwirken.
11:39Das wird man sich halt kostentechnisch wirklich ausrechnen,
11:42weil jeder schaut auf die Kosten.
11:44Aber adäquat, wir sind mit einem Bus auch zufrieden.
11:47Wobei natürlich ideal ist, wenn diese Straßenanbindung funktioniert,
11:50dann Betriebsansiedlungen wären, dann müssten viele gar nicht mehr auspendeln.
11:54Genau.
11:55Das ist die Kehrseite der ganzen Sache.
11:56Ja, muss man dazu sagen.
11:57Ich meine, die Stadtgemeinde ist mittlerweile einer der größten Arbeitgeber hier in der Stadt.
12:01Ich glaube, der zweitgrößte sind wir hier und da.
12:03Wir pendeln immer.
12:04Natürlich ist das auch eine Aufgabe, die wir haben und wo wir versuchen,
12:09auch vor Ort wirklich Arbeitsplätze zu schaffen.
12:11Und bewusst auch auf diese Personal- und Arbeitsplätze zu schauen.
12:16Also Arbeit, kann man nicht sagen, dass die ausgehen wird im kommenden Jahr oder in diesem Jahr?
12:22Nein, wird nie ausgehen, ja.
12:24Sie verändert sich halt.
12:25Sie hat halt andere Herausforderungen.
12:27Ich sage einmal, einmal geht es halt finanziell ein bisschen besser.
12:29Einmal muss man den Gürtel ein bisschen enger schnallen.
12:31So wie zu Hause auch.
12:32Das machen wir als Gemeinde auch.
12:34Und man überlegt sich dann bewusst bei den Ausgaben, wo gebe ich aus?
12:37Wo kann ich gemeindeseitig sparen?
12:39Wo kann ich Prozesse optimieren?
12:41Und was kann man dann umsetzen und in welche Richtung geht es?
12:45Wir versuchen halt trotzdem, die Lebensqualität so hoch wie möglich zu halten und vieles zu ermöglichen.
12:51Auch die Unterstützung bei Vereinen oder bei der Wirtschaft oder so zu schauen,
12:55dass wir da nur wenig kurzen müssen und das trotzdem noch am Leben zu erhalten.
13:00Aber es wird tendenziell schwieriger.
13:03Aber dafür sind wir da, sage ich jetzt einmal, dass wir halt da mitdenken und versuchen,
13:09für die Bevölkerung das so gut überzugestalten, dass es auch passt.
13:14Was passt ist, glaube ich, die Nahversorgung in der Gemeinde, in der Großgemeinde?
13:18Im städtischen Bereich auf jeden Fall.
13:21Ja, wir haben noch zwei Nahversorger in den Katastralen in Probstorf und in Vetau,
13:27wo wir froh sind, dass wir die haben, wo wir auch unterstützen beide.
13:31Ja, es gibt auch immer wieder neue Projekte.
13:34Initiative in Probstorf zum Beispiel, wo man sagt, man möchte aus dem alten Feuerwehrhaus jetzt etwas Neues gestalten und machen.
13:41Also es ist eine reine Bürgerinitiative, die da gute Ideen hat.
13:44Da wird man sehen, ob man das verwirklichen kann in den schweren finanziellen Zeiten, die wir zurzeit haben.
13:50Ja, dann bleibt mir nur eine Frage. Gibt es einen Neujahrsvorsatz oder einen Neujahrswunsch?
13:58Einen Neujahrsvorsatz und einen Neujahrswunsch? Jetzt hat es mich ein bisschen erwischt.
14:04Ja, ich glaube, der Wunsch für mich ist, also die Herausforderungen, die da sind,
14:09wirklich gut für die Bürgerinnen und Bürger gestalten zu können und dass wir als Gemeinde,
14:15so wie wir das in den letzten Jahren gemacht haben, gut über die Runden kommen und gut und positiv in die Zukunft starten können.
14:23Und was meines ist, ich habe gesagt, auch wenn es schwierig ist, bin ich überzeugt davon, dass wir alle gemeinsam das gut schaffen werden.
14:30Großenzersdorf ist ja nicht nur eine gesunde Gemeinde, wie wir mitbekommen haben, sondern hier ist auch Kultur groß geschrieben.
14:36Man kann sagen, eine Kulturstadt.
14:37Ja, also das würde ich unterstreichen. Wir sind Kulturstadt. Also es ist auch spannend.
14:42Ich glaube, das Machfeld mit seiner Weite gibt wirklich Raum für Kulturschaffende, sich hier anzusiedeln und hier auch Kultur zu machen.
14:49Und mit unserem neuen Stadtsaal haben wir natürlich auch eine Basis geschaffen, wo Kultur wirklich gut auch umgesetzt werden kann.
14:56Wir haben auch etwas Neues. Es gibt das Kulturabo jetzt bei uns in Großenzersdorf.
15:00Vier Veranstaltungen mit einem fixen Sitzplatz, wo man sagt, okay, ich habe meine Karte schon im Vorfeld und kann dort hingehen.
15:07Ja, würde mich freuen, wenn der eine oder andere noch dieses Kulturabo für sich selber in Anspruch nimmt.
15:12Wir sind auch am überlegen betreffend einem Kulturabo für Kinder, wo wir sagen, wo wir auch Kinderveranstaltungen hier anbieten.
15:19Also, und da muss ich auch sagen, es gibt ganz, ganz viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, jetzt nicht nur im Bereich der Kultur, sondern allgemein, die die Gemeinde da in der Zukunft auch und jetzt unterstützen.
15:30Und ohne die wäre vieles gar nicht möglich, muss man ganz offen und ehrlich sagen.
15:35Die Große Insatser erfahrt ja auch, die ist in der glücklichen Lage, dass sie sehr viel Freine und vor allem sehr viel Freiwilligentätigkeit hat. Kann man das schon so sagen?
15:43Ja, von dem lebt auch die Gesellschaft und ich bin wirklich sehr dankbar und möchte auch ein großes Danke an alle Ehrenamtlichen, die sich da engagieren, gleich jetzt auch weitergeben.
15:53Weil von dem lebt die Gesellschaft und ohne dies, das wäre unser Leben in der Gemeinde nicht das, was es wäre.
15:59Ich denke da an die Feuerwehren, ich denke an alle anderen Organisationen, den Henry-Laden, den es bei uns gibt.
16:06Gesundheit und soziale Dienste vom Roten Kreuz, wo es einfach Besuchsdienste gibt oder so.
16:12Also jeder macht auf seine Art in seinem Bereich, ob das Sportvereine sind, ob das die Kinderfreunde sind bei den Kindern, ob das ein, weiß ich nicht, Müttertreff ist.
16:23Also es gibt ganz, ganz viele und sehr viele Kulturvereine auch bei uns und das macht die Gesellschaft aus.
16:29Und für das bin ich eigentlich als Bürgermeisterin sehr dankbar und da versuchen wir halt doch auch zu unterstützen und die Basis so zu schaffen, dass das auch möglich ist.
16:38Wunderbar. Dann bleibt mir Nummer eins zu sagen, ich wünsche der Gemeinde alles Gute.
16:43Danke.
16:44Dass auch alles in Erfüllung geht, was man sich vornimmt.
16:46Ja, hoffen wir, ja.
16:49Ich glaube man darf einfach den Mut nicht verlieren und auch in schwierigen Zeiten positiv in die Zukunft zu gehen.
16:53Und ich sehe es auch auf meine Aufgabe, dafür die Bevölkerung die Verantwortung zu übernehmen und zu sagen, wir werden das gemeinsam schaffen.
17:00Wir werden das gemeinsam schaffen.
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