00:00Wir haben in der Sache hart verhandelt, aber es waren auch immer offen und ehrliche und am
00:07Ende auch konstruktive Diskussionen, die wir miteinander geführt haben. Und so können Sie
00:13heute diesen Koalitionsvertrag sehen als das Werk beider Partner und eine gute inhaltliche Basis,
00:22nicht nur für die Zusammenarbeit dieser Partner in den kommenden Jahren, sondern als gute
00:27inhaltliche Basis auch für die Entwicklung unseres Landes insgesamt. Denn das ist unser Anspruch. Klar
00:33ist, dass die großen Herausforderungen nach wie vor bestehen. Erste große Herausforderung ist die
00:39weitere gute Entwicklung unserer Brandenburger Wirtschaft. Auch bei uns, trotz der Erfolgsbilanz
00:44der letzten Jahre, stehen viele Unternehmen im Wirtschaftsbereich momentan unter massiven
00:51Druck. Der zweite Punkt ist, dass wir im Bildungsbereich weiter vorankommen müssen. Das
00:56ist ein ganz wichtiger Punkt, der wiederum auch bei der Frage Fachkräfte wieder direkt in den
01:02Wirtschaftsbereich hineinspielt. Und das wird ein Bereich sein, wo wir sehr intensiv gemeinsam
01:11daran arbeiten werden, dass die Qualität der schulischen Bildung weiter erhöht wird in
01:17Brandenburg. Und da gibt es, wie Sie wissen, viel zu tun. Und der dritte Punkt ist die große
01:24Herausforderung Migration. Und da ist es in der Tat so, dass es hier große Unterschiede zu dem, was
01:30wir vor fünf Jahren vereinbart haben, gibt. Nämlich, dass wir Integration beispielsweise im
01:36Migrationsbereich vor allen Dingen als Integration über Arbeit verstehen und das auch in diesem
01:42Koalitionsvertrag so formuliert haben. Dass also Integration von Menschen, die zu uns gekommen sind,
01:48erfolgen soll über eine schnelle Arbeitsaufnahme und die notwendigen Qualifizierungsmaßnahmen,
01:54Sprachkurse, Integrationskurse und vieles andere mehr, soll parallel dazu laufen, also Menschen
02:01hier möglichst schnell ins Wirtschaftsleben und damit auch ins soziale Leben des Landes
02:06Brandenburg zu integrieren.
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