00:00Am Samstagnachmittag hat die Landespolizei Oberösterreich kurzfristig zu einer Pressekonferenz
00:05nach Linz geladen.
00:07Es gebe eine entscheidende Entwicklung rund um die Ermittlung zum Doppelmord im Mühlviertel.
00:12Heute Mittag wurde die Leiche des Gesuchten gefunden.
00:16Die Umstände deuten darauf hin, dass er Suizid begangen hat.
00:21Auch wenn drei Tote zu beklagen sind, erlauben Sie mir die Bemerkung, dass ich persönlich
00:29trotzdem Erleichterung verspüre, dass dieser extreme Einsatz, den wir seit Montag hier
00:35abwickeln mussten, damit aus dieser Phase in eine andere Phase übergeht.
00:41Ich bin jetzt, wenn mir diese persönliche Bemerkung erlaubt ist, seit 41 Jahren bei
00:46der Polizei und habe noch nichts Vergleichbares erlebt.
00:50Beamte der schnellen Interventionsgruppe haben den Mann Samstagmittag in einem Waldstück
00:55tot aufgefunden.
00:56Roland Drexler wurde mittlerweile mittels Fingerabdruck identifiziert, also die Leiche
01:02steht eindeutig fest.
01:04Mittlerweile wurde von der Staatsanwaltschaft Linz bereits die Obduktion angeordnet.
01:11Die Obduktion des Leichnams wird am kommenden Montag von der Gerichtsmedizin Salzburger
01:17vorgenommen werden.
01:18Zuvor, ebenfalls am Samstag, wurde eine Langwaffe des Täters sichergestellt.
01:23Am Vortag war das Fluchtauto gefunden worden.
01:26Es hat dann gestern in den frühen Morgenstunden den entscheidenden Hinweis gegeben, dass das
01:35Täterfahrzeug in einem Waldstück bei Anreit abgestellt ist.
01:39Das hat sich dann auch bestätigt.
01:44Wir müssen davon ausgehen, dass dieses Fahrzeug in den späten Abendstunden am Tag davor oder
01:54in der Nacht erst dort mehr oder weniger positioniert wurde.
01:59Das begründen wir darin, dass es einen entsprechenden Hinweis gibt, wonach in den späten Abendstunden
02:07in dieses Waldstück ein Fahrzeug hineingefahren sei.
02:10Insgesamt 400 Hinweise auf den Täter seien in den vergangenen Tagen eingegangen, berichtete
02:15Kepplinger.
02:16Er bedankte sich bei der Bevölkerung, die viel Verständnis für den Großeinsatz gezeigt
02:21habe, sowie den rund 250 im Einsatz stehenden Beamten.
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