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  • vor 1 Jahr
Die jüngsten Wahlen in Georgien und Moldawien haben gezeigt, wie der Kreml einer Osterweiterung der EU entgegenwirkt.

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Transkript
00:00Die Erweiterungspolitik der Europäischen Union steht offenbar in einem Scheideweg.
00:11Am Mittwoch hat die Europäische Kommission ihren jährlichen Fortschrittsbericht über die Kandidatenländer vorgelegt.
00:17Die Veröffentlichung erfolgt nach den Wahlen in Moldawien und Georgien, die, so scheint es, die politische Dynamik erschüttert haben.
00:25Chisinau sagt Ja zu Europa, allerdings mit einer sehr knappen Mehrheit von 50,4 Prozent.
00:32In Georgien hingegen bleibt eine Partei an der Macht, die Gesetze nach russischem Vorbild verabschiedet hat.
00:38Diese beiden Ergebnisse werfen die Frage nach der Attraktivität des Projekts Europäische Union auf.
00:54Russland wird vorgeworfen, sich in die Wahlen in Moldau und Georgien eingemischt zu haben.
01:19Die Wahlen stellen die Fähigkeit der Europäischen Union infrage, als politische Alternative oder als Garant für Sicherheit und Stabilität aufzutreten.
01:26Einige denken, dass eine Erweiterung der EU nicht mehr länger hinausgezögert werden darf.
01:34Sonst würde die Glaubwürdigkeit leiden.
01:49Die Beobachter fordern die Union auf, Reformen und die Verteidigung demokratischer Werte bei den Beitrittskandidaten zu unterstützen, um sie enger an das europäische Projekt zu binden.
02:16Wenn die europäische Reaktion jedoch unzureichend ist, bestünde die Gefahr, dass Russland seinen Einfluss in diesen Gebieten verstärkt.
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