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  • vor 1 Jahr
Moldaus Präsidentin Maia Sandu prangert einen "Angriff auf die Demokratie und die Freiheit" an. Kriminelle Gruppen haben die Stimmen vieler Bürger Moldaus vor dem EU-Referendum und der Präsidentschaftswahl am Sonntag gekauft, sagt sie.

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Transkript
00:00Mit 50,4 Prozent der Stimmen haben die Befürworter des EU-Beitritts das EU-Referendum in Moldau nur knapp gewonnen.
00:10Nun prangert Moldaus Präsidentin Maya Sandu den Stimmenkauf vor und während des Referendums an.
00:16Es hat einen Angriff auf Freiheit und Demokratie gegeben, sagt Sandu.
00:21Sie geht davon aus, dass 130.000 Menschen von kriminellen Vereinigungen für ihren Einstimmer bezahlt worden sind.
00:30Es gibt Menschen, die ihre Vögel verkauft haben.
00:34In einer Demokratie ist es normal, Menschen zu helfen, die andere Ansichten haben.
00:39Was nicht normal ist, ist eine Situation, in der kriminelle Gruppen Vögel bezahlen.
00:46Ich schulde den kriminellen Gruppen, die das dreckige Geld nutzen, um ihre Vögel zu kaufen.
00:54Sandu erwähnte weder Russland noch einen anderen ausländischen Akteur.
00:59Sie sprach lediglich von einer schmutzigen Einmischung, die den Weg der Republik Moldau in die EU blockieren sollte.
01:05Doch Sandu hat noch keine Beweise für den Stimmenkauf vorgewiesen.
01:10Die wichtigste Oppositionspartei Moldaus ist der Ansicht, dass Sandus mangelnde Glaubwürdigkeit der Grund für das knappe Ergebnis ist.
01:17Die internationale Wahlbeobachtungsmission hat keine Beweise für Stimmendiebstahl oder Korruption in den Wahllokalen gefunden.
01:25Ihr Bericht unterstreicht jedoch verschiedene Formen der manipulativen Einmischung zur Destabilisierung des Landes.
01:31Darunter befinden sich illegale Finanzierung politischer Akteure, Desinformationskampagnen und Cyberangriffe.
01:48Die Europäische Kommission erklärt, sie habe eine beispiellose Einmischung Russlands in Moldau erlebt.
01:54Moskau habe das Ziel, das Land zu destabilisieren.
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