00:00Schlagabtausch im EU-Parlament.
00:03Abgeordnete von den Konservativen bis zur Linken haben dem ungarischen Regierungschef
00:08Viktor Orban eine zu große Nähe zu dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeworfen.
00:14Zur selbst erklärten Friedensinitiative Orbans sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von
00:20der Leyen,
00:21Die Welt ist Zeuge der Grausamkeiten des Russischen Krieges geworden.
00:26Und doch gibt es immer noch einige, die diesen Krieg nicht dem Angreifer, sondern den Angegriffenen
00:31anlasten.
00:32Es gibt immer noch einige, die diesen Krieg nicht Putins Lust nach Macht, sondern dem
00:37Freiheitsdurst der Ukraine anlasten.
00:39Die EU-Abgeordneten prangern zudem Grundrechtsverstöße und Korruption in Ungarn an.
00:47Anlass für die Konfrontation ist eine Rede Orbans vor den Europaabgeordneten zu den Prioritäten
00:53des ungarischen Ratsvorsitzes in diesem Halbjahr.
00:56Der seit 2010 regierende Ministerpräsident fordert darin eine radikale Kehrtwende in
01:02der europäischen Klima-, Außen- und Migrationspolitik.
01:06Viele von ihnen protestieren gegen das, was ich sage, aber ich möchte einwenden, dass
01:11die Fakten für sich sprechen.
01:13In Europa trägt die illegale Einwanderung zum Anstieg des Antisemitismus, der Gewalt
01:18gegen Frauen und der Homophobie bei.
01:21Das mag ihnen nicht gefallen, aber es sind die Tatsachen.
01:25Unterstützung erhält Orban von seiner neuen Rechtsaußenfraktion Patrioten für Europa.
01:31Dazu gehören neben Orbans Fidesz-Partei das Rassemblement National der französischen
01:36Rechtspopulistin Marine Le Pen und die FPÖ aus Österreich.
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