00:00Die Freiheitlichen haben wenige Tage vor der Nationalratswahl eine Retourkutsche an die
00:05ÖVP geschickt.
00:06Die Pressekonferenz mit dem Titel »Nehammer kann es nicht« sollte eine Antwort auf den
00:13ÖVP-Slogan »Kickel kann's nicht« sein.
00:16Typen, die selbst schlecht dastehen, Typen, die Mist gebaut haben, denen man nichts mehr
00:23glaubt, die nichts zusammenbringen, die dann aus Reaktion dessen dann hergehen und versuchen,
00:30andere runterzumachen und andere schlecht zu machen, um eben selbst besser dazustehen.
00:35Das ist genau das Problem, dass nämlich die Bilanz von »Nehammer« ein einziges Desaster
00:42ist.
00:43Die Republik fünf Jahre gegen die Wand gefahren, so könnte man das Gesamte auch zusammenfassen.
00:49Beweise seien etwa ein Schuldenberg, gestiegene Armut und hohe Zuwanderung, so die FPÖ.
00:56Aufgezählt wurden angebliche Verfehlungen der Regierung und ÖVP-Skandale, wie etwa
01:01die Schredder-Affäre.
01:02Der René Hamm hat vergessen dazuzusagen, dass er die FPÖ nur dann ausbremsen kann,
01:07wenn er zwei linke Parteien in seine Koalition mit hinein nimmt.
01:10Da werden sich die bürgerlichen Wähler freuen, wenn ihnen klar wird, dass man, wenn man eine
01:14Stimme für die ÖVP abgibt, dass man dann eigentlich links wählt.
01:19Es gibt eine Katalliste, die ist länger, als der komische groß gedruckte Zettel von
01:24Herrn Barber, der dauernd runterfällt, weil er gar nicht weiß, was draufsteht, die ist
01:27wirklich meterlang.
01:29Wir werden noch Jahre damit beschäftigt sein, die Untaten der ÖVP aufzuarbeiten.
01:34Trotz der Kritik an Bundeskanzler Kadl Nehammer betonten die blauen Generalsekretäre aber,
01:40dass es etliche Übereinstimmungen im Wahlprogramm der ÖVP mit dem eigenen gebe.
01:45Übereinstimmungen gibt es im Parteiprogramm sowohl mit der SPÖ als auch mit der ÖVP.
01:49Das ist wichtig herauszustreichen, damit da jetzt ein eigener Spin daraus entsteht.
01:52Aber das Allerwichtigste ist, und das haben sie auch nicht gefragt, dass wir natürlich
01:57den Führungsanspruch in einer Bundesregierung stellen.
02:00Das heißt, dass alle anderen in Frage kommenden Koalitionspartner natürlich dann unter einer
02:05freiheitlichen Regierung, unter einem freiheitlichen Bundeskanzler stehen.
02:10Und das ist ja genau der springende Punkt, den nur der Regierungschef kann in einer Regierung
02:14angeben, in welche Richtung die Reise geht.
02:17Und da wird man natürlich auch im Zusammenhang mit der ÖVP ein entsprechendes Korrektiv sein müssen.
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