00:00Jubel bei diesen Anhängern der venezolanischen Opposition im Exil in Panama.
00:06Doch die Freude ist verfrüht.
00:08Nachdem die Opposition den Sieg bei der Präsidentschaftswahl schon für sich beanspruchen wollte,
00:13gibt die Wahlkommission den Sieg von Amtsinhaber Nicolás Maduro bekannt.
00:18Dennach erhält Maduro eine Mehrheit von 51,2 Prozent.
00:23Auf den aussichtsreichsten Oppositionskandidaten Edmundo González Urrutía
00:28entfielen demnach nur 44,2 Prozent.
00:32Das Ergebnis sei unumkehrbar, teilte der Wahlleiter mit.
00:36Maduro kündigt in einer ersten Reaktion Frieden, Stabilität und Gerechtigkeit für Venezuela an.
00:43Er hatte sich bei der Wahl um eine dritte Amtszeit von sechs Jahren beworben.
00:47Der 61-Jährige, bekennende Marxist, ist wegen der Wirtschaftskrise im Land bei vielen Wählern unbeliebt.
00:55Maduros Machtapparat stützt sich unter anderem auf das Militär und die Polizei.
01:00Vor dem Ohnengang hatte der Staatschef mehrfach gesagt,
01:03er werde die Macht im Falle einer Wahlniederlage nicht abgeben.
01:07Unter anderem hatte er mit einem Blutbad gedroht.
01:11Die Opposition erkennt das Wahlergebnis nicht an und behauptet,
01:15ihr Kandidat Urrutía habe 70 Prozent der Stimmen erhalten und nicht 44 Prozent.
01:21Auch von Seiten der USA werden Zweifel angemeldet.
01:24US-Außenminister Antony Blinken spricht von, Zitat,
01:28ernsten Bedenken, dass das verkündete Ergebnis nicht den Willen
01:32oder die Stimmen des venezolanischen Volkes widerspiegelt.
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