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  • vor 19 Stunden
Unternehmungslustig macht sich die Baumannsche Sippe, einschließlich Erna und Ferdinand Mischke, auf den Weg, um ein Haus an der Ostsee in Besitz zu nehmen, das Herta überraschend von einem entfernten Onkel geerbt hat. Selbst als sich das Gehöft als recht baufällig erweist, tut das der romantischen Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Bei der Suche nach Wasser stößt Max mit seinem Sohn auf eine Quelle, der Jenö, ein ungarischer Freund, fachkundig Heilkräfte bescheinigt. Im Keller lagern noch ausgereifte alkoholische Spezialitäten, während die Phantasie von Schwiegertochter Waltraut durch eine versprochene Bootsfahrt mit Käpt’n Tarnevitz beflügelt wird.
Erna lässt ihre eindrucksvolle Stimme von Frau Bumke-Bollermann zur Theaterreife schulen, und Herta grübelt über ein geheimnisvolles Schriftstück nach, das sie zufällig entdeckt hat. Mit dem einsetzenden Regen kehren auch die Baumanns allmählich wieder auf den Boden der nüchternen Realitäten zurück. Max beginnt sich zu fragen, wie man das Gemäuer wieder loswerden kann. (Text: MDR)

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Transkript
00:00:05Musik
00:00:05Musik
00:00:05Musik
00:00:05Auf Wiedersehen.
00:00:38Ich steck die Frau wieder.
00:00:40Herka, komm doch mal her.
00:00:43Ja, was ist denn?
00:00:51Ich mach mich gar ein bisschen zu renn.
00:00:53Diese Schminkerei.
00:00:55Was fummelst du an dir rum immer hier?
00:00:58Wird mal auch ein Schlips.
00:01:00Das lernst du auch nie.
00:01:02Deine Schuld hast du ja bewusst unselbstständig erhalten.
00:01:04Dann bin ich abends nicht alleine aus hier.
00:01:07Papa, tanz Bambo.
00:01:08Also, halt doch mal still.
00:01:11Warum denn eigentlich diese Hetzerei?
00:01:14Ich denke, das Theater fängt erst um 19 Uhr an.
00:01:17Wenn du so weitermachst, werden wir erst gegen Mitternacht da sein.
00:01:20Du weißt ganz genau, die Kinder und Mischkes um halb fünfe bestellt haben.
00:01:25Sag mal, willst du mir erdrosseln?
00:01:27Noch sind wir nicht in der Oper.
00:01:29Also, du kannst dir das Ding gleich alleine binden.
00:01:31Warum müssen denn die Kinder schon so früh da sein?
00:01:34Warum, warum, Hertha?
00:01:35Weil ich doch eine kleine Einführung halte.
00:01:39Ja, sonst versteht das Stück doch kein Schwein, ne?
00:01:43Max.
00:01:44Ach, hör mal.
00:01:45Hör mal.
00:01:45Die Overtüre, gut, ne?
00:01:47Na ja.
00:01:48Wofür nicht schafft das Herr Mischke noch mit dem Reisenbüro wegen unserer Ferienplätze?
00:01:51Er hat's mir fest versprochen.
00:01:53Also, Herr, da tut mir eingefallen, wenn ich mir das Urlaub hier verarsel auf.
00:01:56Wir bleiben diesmal in Berlin und damit passt das.
00:01:59Ich nicht.
00:02:00Seit vier Jahren sitzen wir im Sommer in der Laune oder auf dem Balkon.
00:02:03Ich fahre, egal wohin.
00:02:05Ich fahre auch gleich.
00:02:06Und zwar aus der Haut, wenn ich dir nicht endlich dein Festdagsfummel auf die Hüfte knallse.
00:02:12Aber über den Urlaub ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.
00:02:16Das letzte Wort?
00:02:17Das letzte Wort spreche ich nächstes Jahr mal.
00:02:19Pumper.
00:02:19Also, ja, die Frau, wo war ich denn stehen geblieben hier?
00:02:24Aha, aha.
00:02:26Es ist seine Geliebte.
00:02:28Mit letzter Kraft stößt er selbst im Sterben noch rachsüche ihr seinen Dolch in die Brust.
00:02:37Mensch, das sind ja Zustände wie ein Polizeirufer.
00:02:41Ob das nicht zu aufreden für Erna ist?
00:02:43Naja, also hier.
00:02:45Leonora haucht in den Armeen, was hat er Soldaten?
00:02:49In den Armen, in den Armen ihres Geliebten, ihre Seele aus.
00:02:55Dann wird er mit jedem anderen Nieren.
00:02:57Hertha, nimm dir mal drei Traschentücher mit dem dritten Feuchterarm.
00:03:02Und mach die Tür auf, das sind die Kinder.
00:03:05Frau, jetzt steicht die Rakete, die werden stauen.
00:03:08Was hat Maxe alles auf seine Trickkiste zaubert?
00:03:11Na, Maxe.
00:03:23Jo, die Idee mit dem Theaterbesuch, was wird denn gespielt?
00:03:27Mann, ist das warm hier.
00:03:34Mann, weißt du, wie du aussiehst?
00:03:39Na?
00:03:40Wie du Schalas hörst du auf der Flucht.
00:03:47Na, in Worte und ich zieh mal aus.
00:03:51Aber nicht hier, bitte, wa?
00:03:53Nee, nee, siehst ganz prima aus.
00:03:55Duft, der war.
00:03:56Ein Ausschnitt.
00:03:57Ich finde das sehr, sehr schick.
00:04:00Ob ich so gehen kann?
00:04:02Hast du denn hier lange Kleid?
00:04:04Doch, mein Brautkleid.
00:04:07Aber das ist mir zu eng.
00:04:08Klar können Sie so gehen.
00:04:09Mensch, das sieht sehr doof aus, Frau Baumann.
00:04:12Übrigens, Ferdi kommt noch ein bisschen später.
00:04:14Der ist zum Reisebüro wegen ihrer Ferienplätze.
00:04:17Ach, das freut mich aber.
00:04:18Ja.
00:04:18Du, fang du ohne mit dem Thema an.
00:04:20Wir gehen heute im Theater und das erfordert unsere ganze Kraft.
00:04:24Setz dir.
00:04:25Ich glaube, ich probiere doch noch mal lieber.
00:04:27Das Helle sieht vielleicht ein bisschen festlicher aus.
00:04:30Mensch, von mir aus, sie im Bikini, aber beeil dir.
00:04:33Und kein Wort mehr von Urlaub und Reisen.
00:04:41Max, ich bin schon ganz gespannt auf heute Abend.
00:04:44Das letzte Mal, als wir im Theater waren, das war im Metropol.
00:04:48Vor fünf Jahren.
00:04:49Du, da saß ein Mann neben mir, der hat immer die Musiker gezählt.
00:04:54Was hat er?
00:04:55Die Musiker gezählt.
00:04:56Und kurz vor Beginn der Vorstellung hat er denn gesagt, das Orchester stimmt.
00:05:00Sag mal, hättest du gewusst, wie viel das sein müssten?
00:05:04Und dann am einen, da stand so eine große Uniform und hat Ferdi gefragt, ob er ein Glas haben will.
00:05:11Aber Ferdi hat gleich gesagt, nein danke, er trinkt nichts während der Veranstaltung.
00:05:16Aber später wurde das noch ganz lustig.
00:05:18Warte mal, das hieß auch die Lustige Wittfeier, obwohl sie dauernd immer gesungen hat.
00:05:22Ich bin eine anständige Frau.
00:05:25Du, Maxe, und dann das Ballett, wa?
00:05:27Ja, das Studium, der Weiber ist schwer.
00:05:31Maxe, aber nicht, dass das wieder so ein schweres Stück ist wie damals Zement?
00:05:35Du hast so geheimnisvoll getan mit den Karten, dass ich mir denke...
00:05:41Erna, du sollst nie denken, du sollst zuhören.
00:05:46Ich halte eine kleine Einführung.
00:05:48Eine Führung?
00:05:49Wie war denn im Museum?
00:05:51Warte mal, jetzt wird Ferdi sein.
00:05:53Ferdi, komm mal.
00:05:58Guten Abend, Papa.
00:05:59Guten Abend, Papa.
00:06:11Bitte kannst du uns vielleicht mal verraten, warum wir heute Abend schon...
00:06:22Scharas Fürstin Nummer zwei.
00:06:27Nein, ist das ärgerlich.
00:06:29Kaufen Sie denn neuerdings auch ein Exquisit?
00:06:34Also erstens, Kofi, wo ich will, sofern ich es mir finanziell leisten kann.
00:06:39Und zweitens, es meins ein einmaliges Modellkleid, hat die Verkäuferin gesagt.
00:06:46Ja, zu uns auch, Ernie.
00:06:47Nein, ist das lustig, Papa.
00:06:49Das kann uns Männern ja nicht passieren, weißt du?
00:06:52Also so kann man ja unmöglich gehen.
00:06:55Das Beste wird sein, Sie laufen jetzt rasch nach Hause und ziehen sich was anderes an.
00:06:59Icke?
00:07:00Wieso denn Icke?
00:07:01Ich war ja schließlich zuerst hier.
00:07:03Ich bleibe so.
00:07:06Wenn ich Kinder zum Umziehen ist, ist doch ja keine Zeit.
00:07:08Wir machen das ganz einfach.
00:07:10Wenn wir im Theater kommen, dann sag ich laut und deutlich, Nanu, wo sind denn unsere beiden süßen Zwillingsschwestern?
00:07:19Und damit ist alles klar.
00:07:22Nichts ist klar.
00:07:23Ich jedenfalls bleibe so.
00:07:25Ich weiß gar nicht, warum ihr euch so aufregt.
00:07:28Im Theater ist es die meiste Zeit dunkel.
00:07:31Und in der Pause?
00:07:33Mensch, da gehst du ein Rang spazieren und Erna im Pater.
00:07:40Ist das Kleid nun besser?
00:07:42Ja, Mama, auf alle Fälle besser als zwei Doppelte.
00:07:46Doppelte, Junge.
00:07:47Hier soll man ein paar kleine Mundarmacher ein.
00:07:48Verstehst du?
00:07:49Das macht die Kultur leichter verdaulich.
00:07:51Das ist aber wirklich Pech mit euren Kleidern.
00:07:55Ich glaube, ich ziehe aber doch lieber das braun Geblümte an.
00:07:58Das ist mir zu kurz.
00:08:00Hertha, langsam gehst du mal auf dem Doft.
00:08:04Schließlich muss ich das Kleid tragen.
00:08:06Mensch, dann hängst du über den Arm, vielleicht sieht es dann länger aus.
00:08:10Jedenfalls überhalte ich das Kiff so lange um, bis es dunkel wird.
00:08:15Also mach wieder, denkst du jedenfalls, halte ich jetzt meinen Einführungsvortrag.
00:08:19Auf Herminand können wir ja wohl nicht mehr warten.
00:08:20So, Papa, hier sind unsere Jacken, unsere Kognakten.
00:08:26Vielleicht könnte Hertha mir ihre lilaen Wolkstohler pumpen.
00:08:30Dann würde ich mir auch schon nicht mehr so ähnlich sehen.
00:08:34Ich meine, wie hängen die einen falschen Bart um, aber du setzt euch.
00:08:38So.
00:08:39Prost.
00:08:47Also, wir...
00:08:49Tschö.
00:08:49Wunderwetter, Erna, dufte.
00:08:53Entschuldigung.
00:08:54Ja, ja.
00:08:56Gut.
00:08:57Also, warte nun hier.
00:08:59Ja, also wir erleben heute.
00:09:00Wir erleben heute Abend.
00:09:03Nun ratet mal, was wir heute Abend sehen.
00:09:07Papa, weißt du was, ich sehe, ich sehe jetzt zwei verschiedene Damen in zwei gleichen Kleidern und find's lustig.
00:09:12Hoff, wenn du jetzt auch noch Kognak trinkst, ich werde wahnsinnig.
00:09:16Mal so gesprochen, ich würde auf der Stelle Abstand davon nehmen, wenn nicht wegen meiner Kulturarbeit im Betrieb das Theater
00:09:26für mich lebensnotwendig wäre.
00:09:28Ich bin nämlich im dramatischen Zirkel.
00:09:32Wahrscheinlich als komische Alte.
00:09:34Nein.
00:09:36Wird komischer lassen Sie, ja? Sie haben's gerade nötig, Mensch.
00:09:43Kinder, Mensch, Ruhe, also, Mensch, wenn man euch so hört, Mensch, da ist ja die Handlung von der Oper dahin
00:09:47geht rein zum Kinderfest.
00:09:48Richtig, Papa, fang an, kläre uns jetzt auf.
00:09:51Danke, ich bin aufgeklärt.
00:09:53Jedenfalls, gebe ich euch jetzt einen tiefen Einblick in ein Meisterwerk der Opernbühne.
00:09:59Wir sehen heute Abend die Macht des Schicksals, komische Oper.
00:10:05Macht des Schicksals? Hört sich ja nicht so komisch an.
00:10:10Das ist es ja auch nicht, das wird ja bloß in eine komische Oper geben.
00:10:13Erna, das ist wie bei unserem Eckladen. Da steht auch dran, feine Damenwäsche und drin gibt's Scheuerlappen und Putzmittel.
00:10:19Oder wie bei uns im Gemüsehaut drin ist, die Habe und...
00:10:23Erna, Erna, Horst, also, ich sage euch, Kinder, wenn...
00:10:25Also, ich bleibe bei dem braunen Geblüten.
00:10:28Oder was meint ihr? Das ist sehr hübsch, Mama.
00:10:31Nee, wirklich, hat er macht einen kleinen Fuß.
00:10:34Damit kannst du an der Kaffeefahrt bei der weißen Flotte teilnehmen.
00:10:38Also, Kinder, was soll ich denn nun machen?
00:10:41Mama, mach dir nichts draus, setz dich hin, Papa hat nur einen Jux gemacht.
00:10:45Mensch, Kinder, ich mach keinen Jux und euch wird auch gleich das Lachen vergehen.
00:10:48Also, hier, ich fahre also fort.
00:10:51Ach, da fällt mir wieder die Urlaubsreise ein.
00:10:53Frau Mischke, ob ihr Mann noch was für uns bekommt?
00:10:55Na klar, Herrgärchen.
00:10:57Ja, die verhandelt mit dem Partner mal so lange, bis der weich ist.
00:11:01Ach, endlich mal richtig verreisen, das wär schön.
00:11:04Ja, Mama, und wir könnten uns so lange in eurem Garten richtig erholen.
00:11:07Ach, sagst du eben erholen.
00:11:09Also, zur Sache, Mensch, das Stück, das wir heute sehen, spielt also in Spanien.
00:11:19Erzgebirge oder Ostsee würden mir genügen.
00:11:22Die Musik ist von Verdi.
00:11:24Was denn, von mein Verdi?
00:11:26Was?
00:11:28Welche Musik?
00:11:30Werner Horst, also, ich rede im Gegensatz zu euch, rede ich immer noch von unserem Opa hier.
00:11:36Die Macht des Schicksals, italienischer Originaltitel, La Forza del Destino.
00:11:48Na, was?
00:11:52Na, hier, La Forza del Destino, ist italienisch.
00:11:57Erst Spanien, dann wieder italienisch.
00:11:59Da stimmt doch was nicht.
00:12:00Na, du musstet ja wissen, schließlich hab ich drei Tage und vier Nächte gebüffelt, um dir auf deiner ollen Paare
00:12:05noch die Höhen der Kultur zu erschließen.
00:12:08Und was macht ihr hier, Mensch?
00:12:09Ich zieh mich nochmal um.
00:12:14Die Frau ist mein Untergang.
00:12:17Was ist denn, Erna?
00:12:19Max, ich hab jetzt normale Fragen.
00:12:21Also, Ruhe jetzt.
00:12:24Also, wie gesagt, Leonora, eine spanische Adel hier, liebt Alvaro, den Sohn von einer gewissen, mit Frau Huykstein, von einer
00:12:36gewissen Inka.
00:12:37Inka?
00:12:38Leute, könnt ihr euch noch erinnern?
00:12:40So hieß damals unsere erste Filterziarette.
00:12:43Die schmeckte wie junger Huflattich und ganz altes Opa.
00:12:47Oh, Mischke, jetzt unterbrechen Sie doch nicht dauernd.
00:12:50Ja, danke, Walli.
00:12:51Also, Papa, wer oder was ist denn nun hier wirklich die Macht des Schicksals?
00:12:56Ja, Junge, das ist ja nie so einfach zu erklären.
00:13:00Dann lass es doch bleiben.
00:13:01Ich traue mir, zu einer Oper ohne Einführung zu verstehen.
00:13:04Nein, jetzt will ich's genau wissen.
00:13:09Ja, also, das ist nämlich so.
00:13:13Das Schicksal hat gebümmelt.
00:13:17Und um das zu erfahren, mussten wir stundenlang vorher erscheinen.
00:13:20Ja, Walli, in der Zeit hättest du noch drei neue Kleider anziehen können, was?
00:13:36Guten Abend allerseits komme ich soeben aus dem gut besuchten Reisebüro und sehe nun völlig durch.
00:13:43Vorher habe ich mir allerdings noch diesen hochmodischen Anzug erstanden.
00:13:48Was sagst du dazu, lieber?
00:13:51Das ist ein Stöftchen.
00:13:53Fühlen Sie mal, das ist...
00:13:54Genau wie ein Neiner.
00:13:55Ja, das möchten Sie gern.
00:13:56Nein, das ist ein einmaliges Exemplar aus den kapitalistischen Niederlanden.
00:14:02Und der Preis?
00:14:04Ja, genau, woher wissen Sie?
00:14:06Warten Sie mal.
00:14:07Ja, Mensch, Herr, das ist doch genau derselbe.
00:14:10Ja, derselbe ist unmöglich, höchstens der gleiche.
00:14:13Ja, tatsächlich.
00:14:14Jetzt frage ich Sie allen Ernstes, wie kommen Sie in meinen Anzug?
00:14:19Walli, ich gehe jetzt nach Hause, zieh mich um.
00:14:21Ach nee, ich denke, was kann einem Mann nicht passieren?
00:14:24Und im Theater ist immer dunkel.
00:14:26Mensch, ihr...
00:14:27Ihr bleibt jetzt hier.
00:14:28Ich halte jetzt meinen Einführungsvortrag.
00:14:31Dabei kann er uns ja nicht erklären, was nun wirklich die Macht des Schicksals ist.
00:14:35Oh, das trifft sich ausgezeichnet.
00:14:37Vergessen Sie Ihren Vortrag.
00:14:39Ich bin auf meinen bestens präpariert.
00:14:41Ich werde Sie im Handumdrehen mit den Reisemöglichkeiten im gesamten sozialistischen Lager vertraut machen.
00:14:47So.
00:14:48Ne, Mensch, Herr, mich, ich kann das nicht mehr, ich kann doch hier nicht einfach das Wort aus dem Mund
00:14:53nehmen.
00:14:53Mach da nichts draus, Papa.
00:14:55Wir verstehen die Oper auch so.
00:14:56Das glaube ich nicht, wo die immer so undeutlich singen.
00:14:59So, das wäre es dann.
00:15:00Wenn ich jetzt um einen kleinen Besenstier bitten dürfte, möchte ich gern mit Zeigestock demonstrieren.
00:15:05Aber es kommt ja nicht in die Tüte.
00:15:07Wir gehen heute Abend in die komische Oper.
00:15:10In die komische Oper, sagten Sie komische Oper.
00:15:12Moment, Herr Baumann, habe ich was Interessantes für Sie.
00:15:15Moment, bitte.
00:15:16Ja, komische Oper, Vorstellung fällt heute wegen Erkrankung aus.
00:15:21Lass es zufällig, bitte sehr.
00:15:24Das darf doch nicht wahr sein.
00:15:26So eine Unverschämtheit.
00:15:28Damit wäre ja die Kleiderfrage ein für alle Mal gelöst.
00:15:31Und deshalb der ganze Aufwand.
00:15:33Ich ruf sofort den Intendanten an.
00:15:35Ach, das Letzte ist doch meistens das Beste.
00:15:38So, Mexi, jetzt kannst du anfangen.
00:15:39Dein Humor ist ja wirklich heute wert.
00:15:41Ja, ich gehe jetzt wieder umziehen.
00:15:43Warum denn?
00:15:43Warum denn, warum denn?
00:15:45Weil die Vorstellung ausfällt.
00:15:46Ja, und dafür werde ich unbezüglich in die Bresche springen und Sie mit den reizvollsten
00:15:51Urlaubszenen vertraut machen.
00:15:53Sie werden staunen.
00:15:54Das ist aber schön mit dir.
00:15:55Haben Sie wirklich schon was für diesen Sommer bekommen?
00:15:57Na ja, nun für diesen Sommer nun nicht gerade.
00:15:59Aber für einen der Nächsten ist die Lage äußerst günstig.
00:16:03Nehmen wir zum Beispiel einmal Bulgarien.
00:16:06Wenn Sie vielleicht erlauben.
00:16:08Nein.
00:16:09Sehr schön.
00:16:11Da wollten wir schon immer mal hin.
00:16:13Ja, ja.
00:16:13Und da brechen Sie doch nicht dauernd.
00:16:16Mach weiter, Ferdi.
00:16:18Ja.
00:16:18Wann hat man denn schon mal Gelegenheit, sich fachkundig beraten zu lassen, ohne anzustehen?
00:16:23Und selbst dann, Mama, nicht?
00:16:24Ja, Sie sagen es.
00:16:25Und darum beginne ich jetzt.
00:16:27Hier haben wir den Kurort Slavni Pjassassi, zu deutsch Goldener Strand oder in Kurzform Goldstrand genannt.
00:16:35Es handelt sich um einen vier Kilometer langen und teilweise hundert Meter breiten Strand mit goldfarbenem Sand.
00:16:42Daher der Name Bratkartoffeln, wie der Volksmund so schön sagt.
00:16:46Herr Ehrlich, ich seh mal schon in der Sonne braten und schwarz wie eine Toaststulle wären.
00:16:52Aber nicht dieses Jahr.
00:16:54Na, das ist doch egal, Hauptsache das.
00:16:57Ja, ja, Wallin, nicht? Die Vorfreude ist immer das Schönste.
00:17:00Du, Weckchen, denk doch mal. So eine richtige Auslandsreise.
00:17:03Im Flugzeugwerk sehr krank.
00:17:05Naja, dann vertrauen Sie Ihren Körper doch der Deutschen Reichsbahn an und genießen Sie Ihren Urlaub in vollen Zügen.
00:17:11Aber weiter.
00:17:12Dieser Prospekt von Balkantourist enthält die für uns sensationelle Mitteilung,
00:17:17dass es im Schwarzen Meer überhaupt gar keine Haifische gibt.
00:17:19Weder schwarze noch weiße.
00:17:21Wassertemperatur 20 bis 27 Grad.
00:17:23Ach, das wäre was für mein Rheuma.
00:17:25Noch schneller wärst du dann Rheuma mit Haifische los.
00:17:31Schade, schade, dass ich keiner bin.
00:17:34Ich wüsste, wen ich fresse.
00:17:40Also, nun, nun, nun muss man sich ja auch nicht gleich fürs Erste Beste entscheiden.
00:17:45Darum begebe ich mich flugs mit einem kleinen elastischen Seitensprung an Karte 2.
00:17:50Hier handelt es sich um eine Städtereise.
00:17:52Kiew, auch Mutter der russischen Städte genannt, bietet neben anderen Sehenswürdigkeiten die berühmte Sophien-Kathedrale.
00:17:59Baujahr 1307.
00:18:01Walli, und die steht heute noch.
00:18:02Ja natürlich, Abbildung im Prospekt 14, wenn ich bitte.
00:18:071307, erstaunlich.
00:18:08Unser Skoda ist bei 1978 und der rostet jetzt schon.
00:18:14Wahrscheinlich haben sie die Sophie auch öfter mal Hohlraum konserviert.
00:18:19Immer wieder Ulkisch und so herrler, ne?
00:18:21Aber nun hat Waxel, ich meine, wenn er schon von dem Thema nicht loskommt, auch noch einen Trumpf in die
00:18:27Hinterhand.
00:18:28Ich schlage euch nämlich eine Reise nach Ungarn vor, na, das haut euch um, ne?
00:18:34Ungarn? Ungarn, Papa, nicht schlecht.
00:18:36Soll aber sehr überlaufen sein.
00:18:37Nicht für uns.
00:18:38Auch damit kann ich dienen.
00:18:40Ich begebe mich flugs wieder an Karte 1 und unser erstaunter Weg fällt wohin, na, auf den wunderschönen Ballerton.
00:18:46Ballerton!
00:18:46Dieser Ballerton!
00:18:47Paprika, Pushtach, Kunchi, doch, mach sie nicht mehr meine Welt.
00:18:52Nicht nur deine, Lana, ich bin nämlich eingeladen nach Budakest.
00:18:57Und zwar ganz privat, na, was sagt er nun?
00:19:00Was, Papa, doch nicht etwa zu diesem Fräulein, na, na, wie hieß er dann gleich?
00:19:04Na, na, sag's mal.
00:19:05Weiß ich nicht mehr, Eliko Lagartos.
00:19:09Ich hatte doch der Kleine da mit ihrem PKW im Winter mit den Auspuffern hier.
00:19:13Ja, ja, ja, die hat ja doch denn zum Schluss noch einen Kuss auf die Backe gegeben, ne?
00:19:18Max hat sich drei Tage das Gesicht nicht gewaschen.
00:19:22Und die junge Dame auch gleich zu uns eingeladen.
00:19:25Ich komme da sowieso nicht, ne?
00:19:27Aber wir, wir fahren hin, und zwar noch dieses Jahr.
00:19:31Ich sage euch, die Kleine Eliko wird sie freuen.
00:19:34Joi, Mama!
00:19:35Joi, Mama!
00:19:36Das Gefühl habe ich auch.
00:19:38Kinder, ich schreibe gleich einen Eibrief nach einer.
00:19:41Eimer, stopp!
00:19:41Moment, sagten Sie, im Eibrief gut, dass Sie drauf kommen, fällt mir gleich der andere ein.
00:19:46Was denn von anderer?
00:19:47Nachdem mir die Postbotin vorhin für Sie gegeben hat, ist vom staatlichen Notariat, wahrscheinlich hat sie jemand verklagt.
00:19:54Oh, Max, so, ein Wunder werdet nicht.
00:19:57Denk an die Aktion, die Ansel die uns...
00:20:00Anna!
00:20:02Staatliches Notariat.
00:20:03Ja.
00:20:04Mach doch mal auf.
00:20:05Na ja, doch, Mensch, ja doch.
00:20:06Hast du ja irgendwo Schulden.
00:20:07Ich spanne es doch nicht so auf die Folterfache.
00:20:09Wenn die gut schuldet, guck doch doch, wo selber nicht Kinder mit schützt doch.
00:20:15Tatsächlich staatliches Notariat.
00:20:17Du, der Brief ist doch an mich adressiert.
00:20:18Was?
00:20:19So.
00:20:20Na, den liest du vor, Herr Dahn.
00:20:23Herr Dahn, wer verklagt dir eigentlich im Wolljahrsdruck?
00:20:27Ach, hör, du sei doch mal still.
00:20:28Nun, lies, Mama, lies, lies.
00:20:30Ja, wenn ihr mich lasst.
00:20:31Oh, die Kline, wollen wir nicht lieber gehen?
00:20:33Ist doch hier eine intime Familie.
00:20:34Ach, das ist doch...
00:20:36Herr Dahn, sag die Wahrheit.
00:20:39Wir haben das Testament des am 22.06.1980 im Alter von 91 Jahren verstorbenen Otto Emil Julius Billerbeck eröffnet
00:20:49und informieren Sie in der Anlage über den Inhalt.
00:20:52Otto Billerbeck?
00:20:54Kenne ich nicht.
00:20:55Doch, doch, doch, warte mal.
00:20:57Meine Mutter hatte eine Schwester.
00:20:59Ja, das war Tante Isolde.
00:21:00Nein, nein, nein, Tante Irene Isolde war die Nichte von Tante Gertrud.
00:21:03Ja, und Gertrud war die Schwester meines Vaters.
00:21:06Und 1912?
00:21:08Na, es kann auch 13 gewesen sein.
00:21:10Nicht Herr, das war ja, lies weiter.
00:21:12Oder jedenfalls heiratete sie eines kunden Tages.
00:21:13Einen Mann namens Otto Zillertal.
00:21:17Nein, Billerbeck.
00:21:18Na, oder so, das ist ja nur ich.
00:21:19Aber der hieß nicht Otto, sondern Franz Heinrich.
00:21:22Und auch nicht Billerbeck, sondern Jakobs.
00:21:24Ah ja, ah ja, ja, ja, ja.
00:21:26Preisfrage, wie alt war der Järbner?
00:21:31Mama, du komm doch helfen, Mama, Mama, du komm doch endlich mal zur Sache.
00:21:34Ja, darf ich nur jetzt nochmal zusammenfassen.
00:21:36Also die Schwester von Frau Herthas Mutter.
00:21:38Vater.
00:21:39Also wie Sie wollen, der Vater von Frau Herthas Mann.
00:21:41Nein, kein Vater.
00:21:42Was denn?
00:21:44Sie, Sie, Sie sind miteinander verheiratet und hatten einen Vater.
00:21:47Aber Herr Mischke, das führt doch jetzt zu nichts.
00:21:50Na, lass mal, lass mal, ich glaube, ich krieg's zusammen.
00:21:52Also, also Mamas Tante Gertrud heiratete 1912 oder 13.
00:21:56Einen Franz Heinrich Jakobs.
00:21:58Und Franz Heinrich Jakobs Cousine Irma.
00:22:00Hertha, wer ist dieser Otto Billerbeck?
00:22:04Wer will ich also nicht wissen?
00:22:05Ja, wahrscheinlich Ihr Bruder.
00:22:07Mein Bruder hieß Oswin, das wisst ihr genau.
00:22:09Doch nicht Ihr Bruder, sondern Ihr Bruder, dieser Jakobs oder Zillerbeck.
00:22:14Billerbeck.
00:22:14Ja, oder so ähnlich.
00:22:15Das war doch Onkel Ottchen.
00:22:17Ich habe ihn ja nur einmal gesehen, war damals noch ein ganz kleines Mädchen.
00:22:21Es war bei uns in Berlin.
00:22:22Später soll er dann ins Mecklenburgische gezogen sein und zur See gefahren.
00:22:26Ach, Max, wenn ich nicht irre, hat er uns noch zur Hochzeit geschrieben.
00:22:29Mir nicht.
00:22:30Ein Glück.
00:22:31Jetzt haben wir es.
00:22:32Ja, nun lief's weiter, Mama.
00:22:33Ja, also, meine Damen.
00:22:34Äh, bestimme ich hiermit zum alleinigen Erben meines Bauernhauses, inklusive Grundstück und Garten,
00:22:42sowie sämtlichen Inventar in Moritzhagen-Ostsee, das einzige Kind des Tischlermeisters Alfred Stolzenberg,
00:22:50das war mein Vater, Frau Hertha Baumann, geborene Stolzenberg, das bin ich.
00:22:54Hertha, Mensch, also dein Schaf, dein Schafsinn wird mal langsam unheimlich weiter.
00:23:00Nein, ich bin so aufgeregt.
00:23:01Was ist denn so aufgeregt?
00:23:03Ist man doch nicht aufgeregt damit, Mensch, ja, so.
00:23:05Dann bleibst man ruhig, verstehst du?
00:23:08Ja.
00:23:10Ja.
00:23:13Also, jetzt holen, Herr Büschke, ja, also.
00:23:16Frau Hertha Baumann, geborene Stolzenberg, das bin ich.
00:23:19Nee, warte.
00:23:21Weiter.
00:23:22Mensch, du ärgst doch nicht.
00:23:26Hier.
00:23:27Weil sie mir im zarten Alter von vier Jahren das Leben gerettet hat.
00:23:34Gott, das kann doch ja nicht stimmen, Mensch, als der vier Jahre alt war, da warst du doch
00:23:38noch nicht auf der Welt, oder?
00:23:40Als ich vier Jahre alt war.
00:23:42Mama hatte eben schon immer ein gutes Herz.
00:23:44Ja, das war auf der Weidenhundhammerbrücke, meine Mutter hat mir das später oft erzählt.
00:23:48Unkel Otzi, wenn er vor einem Omnibus gelaufen, werde ich ihn nicht am Hosenbein festgehalten.
00:23:52Seht ihr, ich sag's ja immer, Wohltaten seien Sie auch, Herr, ich gratuliere dir.
00:24:00Mama, Mama, du hast geerbt.
00:24:03Ein Hauernhaut an der Ostsee.
00:24:05Ich dachte, ich fände doch hin da.
00:24:07Schrei, was werden von Neid platzen mit ihrer armseligen Kriegchen Oberwiesenthal.
00:24:12Ja, ja.
00:24:13Herr Gaag, ich erinnere dir hiermit zur Frau des Jahres.
00:24:19Ja.
00:24:19Grüß Gott, Frau Gaag.
00:24:30Herr Mischke, fangen Sie Ihren Krämpeln wieder zusammen?
00:24:33Wir sind jetzt Hausbesitzer und verleben unsere Ferien auf einen Grund und Boden.
00:24:38Ja, Maxe, aber übernimmt eine wieder.
00:24:41Ich hab' mir noch nie übernommen.
00:24:43Wir wollen jetzt los, Erna, mit Sack und Pack an Ostsee.
00:24:46Ja, Max, ich glaube, ich werde diese Erbschaft nicht annehmen.
00:24:52Was ist los?
00:24:52Aber Mama, bist du denn noch zu retten?
00:24:54Aber wirklich, Frau Bauber, Mensch, du versündigst dir an Onkel Otzchen.
00:24:58Mächschen, wir sind zu alt.
00:25:01Das ist vielleicht ein großes Gehöft und die Felder und die Wiesen, das schaffen wir doch nicht mehr.
00:25:05Mama, Mama, aber wir sind doch auch noch da.
00:25:08Eben, du musst jetzt auch ein bisschen deine Familie denken.
00:25:11Hertha, für die Enkel und Urenkel werdet das reinste Paradies.
00:25:14Auch ich biete Ihnen jede erdenkliche Hilfe an.
00:25:17Stehe gewissermaßen zur Verfügung mit Herz und Hand.
00:25:20Du siehst, Hertha, Mensch, du kannst ja nicht annehmen.
00:25:23Und die Arbeit, Kinder, weil die nehmen wir hier doch, die nehmen wir ab.
00:25:26Ja, die Bräse für dich, für dich, Hertha, soll es nur Freude und Erholung sein.
00:25:32Mensch, stell doch noch mal vor, Mädel, Mensch.
00:25:34Sonne, Ostsee, frische Luft, Mensch.
00:25:37Und ein eigenes Dach, über den Körper, dieser Hertha-King, Mensch.
00:25:40Gut, ich schwöre dir, also, Kielfinger brauchst du krumm zu machen bei der Arbeit.
00:25:44Alles Nachtmachse.
00:25:45Also gut, ich nehme dich beim Wort, ihr seid alle Zeugen.
00:25:48Ja?
00:25:49Na, dann sehen wir uns das Haus eben mal an.
00:25:51Ja!
00:25:52Bravo, Herr Baubann, kühner Entschluss.
00:25:56Ja, wer kommt denn jetzt noch?
00:25:57Ja, ich habe keinen weiter bestellt.
00:25:59Ich sehe mal nach.
00:25:59Ja, vielleicht Jens und Konstanze mit den Zwillingen.
00:26:02Nein, ich meine, weil sie doch zweimal geklingelt haben.
00:26:05Nein, nein, wie kommt das denn 14 Tage aus Gerhard zurück?
00:26:07Warte, Moment, Sie können doch hier nicht einfach mit all dem Gepäck hier rauskommen.
00:26:11Das ist doch ganz unmöglich.
00:26:12Sehen Sie doch, dass sich keinen anderen Gepäck bringt der Typ selber mit.
00:26:15Gefällt der Typ?
00:26:16Na, gleich werden Sie kennenlernen, junge Frau.
00:26:18Ja, wo bleibt der Typ?
00:26:19Joichstin, Joichstin.
00:26:20Da kommt er ja an.
00:26:21Die Kintenbeleck waren bis draußen da.
00:26:23Dann war's gut.
00:26:24Aber nun, Kinderchen, bin ich da.
00:26:26Ist das Überraschung?
00:26:28Gessi Chocolom?
00:26:31Gessi Chocolom?
00:26:32Das ist ein Mäcke, mein Tutnerlokserät, nicht?
00:26:36Das ist ein Mäcke, mein Getschke.
00:26:39Alla Mischke.
00:26:41So, sagen Sie mal, wer sind Sie denn hier auch?
00:26:43Die gescheite Frage.
00:26:44Bin ich Lagadoschene aus Billisch-Wörrschwahr, ungellvoll kleines Ildiko.
00:26:49Können Sie herinnern?
00:26:51Kiwan Baumann, Max?
00:26:51Der Baumann?
00:26:52Nee, er, nicht Lagadosch.
00:26:53Kiwan, hier, Maxe.
00:26:55Maxe Baumann, hier, aber, aber.
00:26:56Nichts, nichts, aber kann ich kommen heuer auf das Ildiko.
00:26:59So bin ich da.
00:27:01Bin ich.
00:27:02Tartaleck, sagt man bei uns im Sport, bedeutet Ersatzmann in Deutsch.
00:27:07Ist das fein?
00:27:08Nein?
00:27:08Wir freuen uns natürlich sehr, Herr von Billisch-Wörrschwahr.
00:27:11Billisch-Wörrschwahr ist ein stilles Örtchen nahe bei dem Budapest.
00:27:16Name ist Lagadoschene.
00:27:19Aber können Sie mir ruhig, ja, Herr Batschi, sagen.
00:27:21In Deutsch, Onkel Jönö.
00:27:23Jovan?
00:27:24Ja, Herr, Herr Tartaleck, also, das ist ja, okay, sehr freundlich war, aber wir wollten
00:27:31aber demnächst auch verreisen, was?
00:27:33Äh, demnächst?
00:27:35Ja, demnächst.
00:27:36Also, vor dem, also, vor dem, ne?
00:27:38Ah, Leckhüsele, ich kann verstehe.
00:27:40Nun, das macht überhaupt nichts.
00:27:42Können Sie reisen, wie Sie wollen?
00:27:44Bleibe ich nur ganz kurze Zeit.
00:27:46Ach so.
00:27:47Igen, von morgen, genau, drei Wochen.
00:27:50Ist das fein?
00:27:50Oh, nein, Maxe, ich hab's jetzt.
00:27:56Das, das ist die Macht des Schicksals.
00:28:32Das haben wir dieses Schicksals.
00:28:50Auch das Austria schwingt auf.
00:28:50Das ist die Macht des Schicksals.
00:28:54Ja, Regen.
00:28:57Guten Morgen.
00:28:58Nicht so laut, die anderen schlafen.
00:29:01Guten Morgen.
00:29:03Bin ich schon fertig?
00:29:04Na wunderbar, dann können wir ja gleich losziehen.
00:29:07Ich kann leider kein Koffi gucken, das Wasser läuft nicht.
00:29:10Macht nichts.
00:29:10Werden wir frühstücken, wenn wir von Jakob kommen.
00:29:13Ja, ist gut.
00:29:13Ich sag nur meinem Mann Bescheid.
00:29:15Igen, ich warte draußen.
00:29:22Max?
00:29:24Maxchen!
00:29:25Wo bin ich?
00:29:28In Moritz Hagen.
00:29:30Du, Max, das Wasser läuft nicht.
00:29:32Kümmer dich mal drum.
00:29:33Waschwasser habe ich aus der Regenkörner geholt.
00:29:35Und dann gehst du einkaufen, besorgst Milch und Eier
00:29:38und räumst ein bisschen auf.
00:29:39Ich gehe mit Onkel Jenny in den Wald.
00:29:41Und deswegen holst du mich aus dem tiefen Schlaf?
00:29:43Wie spät?
00:29:44Fünfe durch. Bis nachher.
00:29:46Meine Güte.
00:30:01Da warte nicht, kriege ich.
00:30:04Halt!
00:30:06Papa!
00:30:08Wenn hast du die alle Tassen im Schrank.
00:30:11Aber entschuldige, das galt nicht dir.
00:30:14Hier warst du mit blöden Fliegen.
00:30:16Dann hau den nächsten Fliegen auf den Kopf.
00:30:18Nicht, Papa, mit.
00:30:20Entschuldige, Papa, sind mir leid. Schlaf weiter.
00:30:23Kann ich jetzt nicht, wenn ich erst haut Mama auf mir rum.
00:30:25Denn du, ich hatte gerade von Amanda Liga geträumt.
00:30:34Ich stehe auf.
00:30:36Ich bin aber noch so müde, Papa.
00:30:37Ja, denn.
00:30:39Aber ich, ich.
00:30:41Boah, ich bin da ein Toll im Bunde.
00:30:44Soll ich dir wohl helfen?
00:30:45Ja, lass mal die Mati hier langsam runter.
00:30:48Ich wollte, muss ich mich helfen.
00:30:52Oh, oh, oh.
00:30:56Oh.
00:31:03Langsam.
00:31:07Langsam habe ich gesagt.
00:31:12Ohne!
00:31:14Ohne!
00:31:14Und wir halten aber.
00:31:17Ihr seid wohl wahnsinnig mitten in der Nacht dieser Lärm.
00:31:20Das sei meine Schuld, wenn der Mann hier sämtliche Knochen bricht hier.
00:31:24Papa, aber du hast gesagt, ich soll die Mati langsam runterlassen.
00:31:28Ach, wie die kleinen Kinder.
00:31:30Jetzt will ich euch wieder hin.
00:31:31Ich brauche meinen Schönheitsschlaf.
00:31:32Geht nicht, hier läuft kein Wasser.
00:31:34Hier läuft erscheint überhaupt nichts.
00:31:36Herr Walli, wir werden die Fehlerquelle bald haben und dann kochen wir Kaffee.
00:31:39Aber leise, wenn ich bitten darf.
00:31:41Ich schlafe nämlich jetzt weiter.
00:31:43Typisch, also.
00:31:44Zwei Frauen im Haus und wer macht die Arbeit?
00:31:47Wir.
00:31:47Wo ist eigentlich Mama?
00:31:49Die Lust wandelt hier mit den Salami-Kavalier-De-Botanikern.
00:31:54Papa, wir werden mal die Fehlerquelle in der Küche suchen, nach Wasserhahn und verfolgen die Sache dann rückwärts.
00:32:00Rückwärts ist immer gut.
00:32:04Guten Morgen.
00:32:06Darf man näher trinken?
00:32:09Scheint nicht am Wort zu sein, die neuen Besitzer.
00:32:11Völlig ausgeschlossen.
00:32:13Gestern Abend betraten fünf Personen das Haus.
00:32:16Heute früh gegen fünf verließen es zwei.
00:32:21Daraus folgt, dass noch drei Personen anwesend sind.
00:32:24Wie haben Sie denn dann aus der Entfernung so schnell festgestellt?
00:32:27Es ist ein messerscharfes Opernglas.
00:32:29Oh, da sind Sie mir ja am Haaresbreite voraus.
00:32:32Ich probiere mich kein Glas, weil ich immer wohl den Brudel suche.
00:32:35Ja, das ist wohl das Einzige, was Sie im Kopf haben.
00:32:38Nee, das Eins geht nicht. Das andere sind es sollten dernste.
00:32:40Ach, mal wissen Sie das.
00:32:42Das ist doch nicht zum Aushalten.
00:32:47Oh, Besuch.
00:32:49Oh, das ist schon nütlich.
00:32:53Das ist schon eine reizende, Lülle, Frau.
00:32:56Guten Morgen, Guck.
00:32:57Oh, guten Morgen und vielen Dank.
00:32:59Oh, ich sehe ja fürchterlich aus.
00:33:02Komme sofort.
00:33:03Na, bitteschön.
00:33:04Ich sagte doch, es sei jemand zugegen.
00:33:06Ja, ja.
00:33:14Gestatten.
00:33:16Talewitz.
00:33:18Jochen Talewitz.
00:33:19Oh, donerwetter.
00:33:22Was für ein Händedruck.
00:33:23So kräftig und männlich bin ich ja schon lange nicht mehr gedrückt worden.
00:33:27Das bringt die christliche Seefahrt so witzig.
00:33:30Ach, Sie fahren so richtig zur See?
00:33:32Ja, das soll wohl so sein.
00:33:36Ach so, ja.
00:33:37Das ist hier uns Frau Bumke.
00:33:39Bernarda Bumke Bollermann.
00:33:42Angenehm, Frau.
00:33:43Äh, Baumann.
00:33:43Ah, die neue Besitzerin.
00:33:45Nein, das ist meine Schwiegermutter.
00:33:47Das könnte ich auch gar nicht angehen, weil doch die Erbin eine ältere Dame sein soll.
00:33:51Was man von Ihnen ja nun wahrhaftig nicht behaupten kann.
00:33:54Das ist ja wirklich ganz bezaubernd, wie Sie das sagen, Herr Talewitz.
00:33:57Wir brauchen Wasser, wir müssen den Hauptmann suchen.
00:33:59Äh, Papa, Horst, schätzt ihr denn nicht, dass wir ganz lieben Besuch haben?
00:34:03Och, das noch, was liegt denn an?
00:34:04Das ist Kapitän Talewitz.
00:34:05Ach, den Käpt'n lassen wir mal wieder beiseite.
00:34:07Ich bin Fischer und außerdem im Rat der Gemeinde.
00:34:10Ich wollte nur fix mal mit eingucken, um die neuen Mitbürger zu begrüßen.
00:34:13Bauern, meine Frau ist aber nicht momentan.
00:34:16Das ist mein Mann?
00:34:16Frau, ach, wie war noch gleich der Name?
00:34:20Bernarda Bumke Bollermann.
00:34:22Ihr Name.
00:34:24Angenehm.
00:34:25Sie haben sicher von mir gehört?
00:34:26Nee, nicht, denn ich wüsste es.
00:34:27Entschuldigen Sie, mir ist auch nichts bekannt.
00:34:28Sie müssen mir unbedingt noch die beiden Nebenräume zeigen.
00:34:32Ja, der Matau.
00:34:33Gut, wo?
00:34:34Hier, Backbord.
00:34:35Backbord, gut.
00:34:36Ich freue mich sehr.
00:34:37Herr Talewitz, ich bin wirklich sehr gespannt.
00:34:39Hatten Sie ja auch ein Stuhl aufgerufen?
00:34:41Moment mal!
00:34:43Sie kennen mich wirklich nicht?
00:34:46Einst war ich einer der gefeiertsten Tragödien in deutscher Zunge.
00:34:50Man nannte mich die Duse des Nordens.
00:34:54Mein verglichener Gatte und ich, wir unterhielten sogar zeitweilig eine eigene Direktion.
00:35:00Dort war ich Prinzipalin und Hauptaktrice in einer Person.
00:35:05Der macht es jetzt bei Ihnen.
00:35:06Nee.
00:35:07Noch immer nicht.
00:35:09Schade.
00:35:13Hätten Sie mein Rautenbelein erlebt.
00:35:17Du Sumserling von Gold!
00:35:24Na, ich sehe schon, bei Ihnen muss ich beim Punkte Null beginnen.
00:35:27Und Sie, Sie atmen falsch.
00:35:30Mich wunders, dass Sie auch noch einen Ton hervorbringen.
00:35:34Ich bin.
00:35:35Na ja, hier und hier sitzt die Apotheke.
00:35:40Wer bitte?
00:35:41Die Atemstütze.
00:35:43Und bei Ihnen stimmt die alveoläre Ventilation nicht.
00:35:46Darum haben Sie auch ein völlig verwahrlostes Organ.
00:35:53Erlauben Sie mal!
00:35:55Oh, Bruder, Gott!
00:35:56Sie stehen ja kurz vor dem Laryngospasmus, wenn Sie so weitermachen.
00:36:01Ich könnte Ihnen sagen, Sie das nochmal.
00:36:02Wovor steht mein Vater?
00:36:03Wenn Sie die einfachsten Fachtermine nicht beherrschen,
00:36:07vor einem Stimmritzenkrampf,
00:36:09da hilft nur eins.
00:36:11Die von mir...
00:36:13Die von mir...
00:36:16Die von mir stets empfohlene und praktizierte kombinierte Zwerchfellflankenart.
00:36:23Moment mal, Moment mal.
00:36:24Welches Organ soll bei mir verwahrlost sein?
00:36:29Das möchte ich also wirklich mal ganz eindeutig von Ihnen wissen.
00:36:33Na, Ihren Wachs!
00:36:34Ihre Stimme!
00:36:36Meine Herren, ich schreibe einmal ganz kurz zu einer kleinen Experimental-Dekonstration.
00:36:41Bestatten Sie mal bitte, ja?
00:36:42Ah, mein Gott, nehmen Sie doch dieses alberne Dinder weg!
00:36:47So, doch einmal.
00:36:48Zunächst die Einatmung, die Inspiration.
00:37:07Oh, Sie simpel, saugte, sabbert, süße Suppen!
00:37:14Warte!
00:37:14Das war die Exploration!
00:37:16Die Ausatmung!
00:37:18Ist Ihnen nicht gut?
00:37:20Aber vielleicht war die Suppe nicht mehr gut.
00:37:22Ach, ich bin ein wenig berauscht von meiner Arbeit.
00:37:26Also berauscht von der Arbeit möchte ich auch mal sein, würde ich mir jetzt sagen.
00:37:29Aber ich werde ein bisschen frische Luft reinlassen.
00:37:31Ja, ja, tun Sie das, junge Mann, tun Sie das.
00:37:34Frische Luft ist das A und O einer gesunden Atemtechnik.
00:37:37Sie haben ja auch die ganze Luft hier weggeatmet.
00:37:39Nicht wahr?
00:37:41Oh, mein Gott, wenn ich daran denke, was ich am Theater in Püritz die Hygiene gab.
00:37:47Bravo rufe, 19 Vorhänge und schließlich der Reisernde.
00:37:52Der Heiserne Justa!
00:37:53Nein, Vorhang!
00:37:55Nun ja, was soll's, das ist ja alles vorbei, vorbei und vergessen.
00:38:00Heute widme ich mich nur noch dem Nachwuchs.
00:38:03Ja, ja, hier in Moritzahein.
00:38:04Ja, selbstverständlich.
00:38:05Wissen Sie, alle Urlauber, Kurlauber und Badegäste, die alle atmen und sprechen sich nach meiner Methode gesund.
00:38:13Oh, wenn Sie wollen, unterrichte ich Sie auch.
00:38:16Nee, also, Frau Ballermann, das ist ja wirklich sehr freundlich.
00:38:21Aber bei mir ist ja Hopfen und Malz verloren, außer die Musiker.
00:38:25Ich muss mich auch um die Wasserleitung kümmern, Entschuldigung.
00:38:27Vielleicht mein Sohn könnte.
00:38:28Ja!
00:38:29Ein kleiner Moment, bitte.
00:38:31Die Leitung beginnt draußen am Brunnen.
00:38:33Papa, Papa!
00:38:38Sagen Sie, wohnt hier schon lange, fließt hier schon lange kein Wasser?
00:38:42Seit langem.
00:38:43Otto Billerbeck, der Himmel, sei mit ihm.
00:38:46Hat ja bis zuletzt noch in der offenen See gebadet.
00:38:48Und trinken hat ja nur Doppelkorb.
00:38:50Aha.
00:38:51Der brauchte gar kein Wasser.
00:38:54Ist lustig, ne?
00:38:57Das ist drollig!
00:39:00Wissen Sie zufällig, wo man eine Frau geblieben ist?
00:39:02Ihre Gattin?
00:39:03Dann lässt sich von Herrn Tarniewicz die Nebenräume zeigen.
00:39:07Also nicht so lange schon, wenn Sie mich fragen.
00:39:09Ja, natürlich.
00:39:10Eben hier gibt es ja nur eine Küche und zwei kleine Kammern, nicht?
00:39:12Walli!
00:39:13Walli, bist du da...
00:39:14Oh, Herr Tarniewicz hat mich eben zu einer Lustfahrt in See eingeladen.
00:39:20So, hat er das?
00:39:20Na, wenn Sie möchten, dann könnten Sie auch mit von der Partie sein.
00:39:23Herzlich gerne.
00:39:24Ach, mein Mann wird ja so leicht sehkran.
00:39:26Ja, das stimmt zwar gut, das stimmt, aber in diesem Falle würde ich...
00:39:29Nein, nein, Horst, das Opfer kann ich nicht von dir verlassen.
00:39:32Ja, berührend besorgt Sie sind.
00:39:35Na, dann will ich mal wieder eins.
00:39:36Also, hat mich sehr gefreut.
00:39:38Und wir beiden Hübschen bleiben wir dabei heute wieder.
00:39:41Aber selbstverständlich.
00:39:42Ich spüre doch jetzt schon den Wind in den Locken und das Salz der Wellen auf den Lippen.
00:39:47Reizend, wie Sie das gesagt haben.
00:39:48Also.
00:39:51Wiedersehen.
00:39:53Tschüss, Frau.
00:39:55Wiederschauen.
00:39:56Wiedersehen.
00:39:57Also, Walli, Walli, wenn man nichts so hört und sieht, da könnte man ja fast misstrauisch werden.
00:40:03Na, du bist doch nicht etwa eifersüchtig. Das wäre ja ganz was Neues.
00:40:07Eifersüchtig? Ich doch nicht, aber...
00:40:08Was machen Sie denn da?
00:40:09Bitte?
00:40:11Ich?
00:40:12Ich mache den Weg frei.
00:40:14Und wohin?
00:40:15Meinen Keller.
00:40:16Oh, in dieser Gruft ruht noch so manches Geheimnis.
00:40:20Das spüre ich.
00:40:21Walli, weißt du, was Frau Bumke-Bollermann gesagt hat?
00:40:24Papa hätte ein völlig verwahrlostes Organ.
00:40:25Wenn Sie das sagen, dann muss ja schon was dran sein.
00:40:28Sie wollen doch jetzt nicht etwa in den Keller steigen.
00:40:30Ich?
00:40:31Oh, Gottes Willen.
00:40:32Ich wollte doch nur zeigen, dass es Ihnen gibt.
00:40:35Mehr sage ich nicht.
00:40:36Sagen Sie mal, stimmt etwas mit diesem Keller nicht?
00:40:39Ich weiß von gar nichts.
00:40:41Na also, Horst, du jetzt Papa.
00:40:44Walli.
00:40:44Und ich werde mir inzwischen etwas anziehen.
00:40:48Walli, Vorsicht!
00:40:53Wiedersehen, Frau Bumke-Bollermann.
00:40:59Diese Frau ist nun Großmutter.
00:41:03Ich werde inzwischen die Klappe schließen, damit keiner reinfällt.
00:41:07Ja, tun Sie das, tun Sie das.
00:41:09Ich gehe jetzt.
00:41:11Meine Schüler, die warten.
00:41:12Äh, Frau Bumke-Bollermann.
00:41:14Ja, bitte.
00:41:14Würden Sie freundlicherweise den kleinen Teppich dalassen?
00:41:17Nicht den Teppich?
00:41:18Na ja, den Sie doch unter dem Arm haben.
00:41:20Was reden Sie denn da für einen Unsinn?
00:41:23Ich habe doch keinen Teppich unter Arm.
00:41:24Was sollte ich denn mit einem Teppich?
00:41:27Ah!
00:41:28Der scheint mir zugeflogen zu sein.
00:41:32Das kommt vielleicht davon,
00:41:34weil mir dieses Objekt in einer früheren Fassung des Testamentes zugestellt.
00:41:37gesprochen wurde.
00:41:38Ja, es ist bloß schade, dass das dann geändert wurde.
00:41:40Ja, c'est la vie.
00:41:42So ist das Leben.
00:41:43Papa, Sie sind da!
00:41:46Oh nein!
00:41:47Ach, was war das?
00:41:49Dieses herrliche Naturorgan.
00:41:51Wer war denn das?
00:41:52Ja, sehen Sie, das war mein Papa.
00:41:53Ach, Unsinn, Ihr Vater hat doch überhaupt keine Stimme.
00:41:56Nein, nein, ich war das weibliche Organ.
00:41:58Ach, ein herrliches Dörmle.
00:42:00Ach, das weibliche?
00:42:01Das war bloß Ernie Mischke, eine nette Bekannte von uns.
00:42:03Das herrliche Fläschchen aus und kippt Max ein bisschen.
00:42:08Ach, Mensch, eine Klasse, die Hütte hier.
00:42:12Guten Tag, Herr Hau.
00:42:13Frau Mischke, ich habe Ihre wundervolle Stimme gehört.
00:42:18Sie haben Talentkindchen.
00:42:19Ja, wozu?
00:42:21Das ist Frau Bumke-Bollermann.
00:42:23Ach, Sie sind das?
00:42:24Sie kennen mich.
00:42:26Sie kennt mich?
00:42:27Na klar, Bernarda Bumke-Bollermann, stimmt?
00:42:30Ja, Sie sind nicht nur begabt, sondern auch sehr intelligent, wie mir scheint.
00:42:35Der scheint trüb.
00:42:36Bitte?
00:42:39So oft.
00:42:40Aber in diesem Falle...
00:42:42Das wollte ich auch gehört haben.
00:42:45Woher kennen Sie denn Frau Bumke-Bollermann, Ernie?
00:42:47Vom Bahnhof.
00:42:50Na, da ist doch das große E-Meine-Schild da.
00:42:54Äh, dramatischer Unterricht, Stimmbildung bis zur Bühnenreife.
00:42:58Genau zwischen Ha-O-Kiost und Darm-Toilette.
00:43:03Ich glaube, ich kaputt.
00:43:04Wenn das so ist.
00:43:06Nun ja, trotzdem, Kindchen.
00:43:08Ich werde Sie ausbilden aus Ihnen.
00:43:10Mach ich etwas auf Gott.
00:43:11Es wäre doch ein Jammer, wenn Ihre prachtvollen Einlagen verkümmern sollten.
00:43:15Mensch, Künstlerin, das wäre ja sehr dufte.
00:43:19Wissen Sie, ich bin nämlich bei uns im Betrieb, in einer Leihenspielgruppe.
00:43:22Da kämpfe ich ja an vorderster Front.
00:43:24Könnten wir die eine Rolle mal gleich durchgehen?
00:43:26Nein, nein, nein, nein, nein, keine Blumen.
00:43:29Kommen Sie heute, sagen wir so, 10.15 Uhr in mein Studio und dann werden wir weitersehen.
00:43:36Aber hier, ich meine, hätte mir die Kunst überhaupt leisten.
00:43:40Aber Kindchen, für Sie mache ich doch einen Freundschaftspreis und in Ausnahmefällen, da nehme ich ja auch Sachwerte.
00:43:47Ja, ich bin im Moment sehr überlaufen, aber Sie schiebe ich noch dazwischen, mein liebes Kindchen.
00:43:54Und nun, meine lieben beiden, eine kleine Kostprobe meines Könnens.
00:44:03Psst!
00:44:08Psst!
00:44:09Lebt wohl, ihr Berge, ihr Geliebten trifftend, ihr traulich stillen Täler.
00:44:21Lebt wohl!
00:44:22Und nun, Johanna wird nun nicht mehr auf euch wandeln.
00:44:27Johanna, sagt euch ewig, lebe wohl!
00:44:32Du, Echo, holde Stimme dieses Tals, die oft mehr Antwort gab auf meine Lieder.
00:44:42Johanna geht!
00:44:45Und nimmer kehrt sie wieder!
00:45:00Na, hoffen wir's Beste.
00:45:05Kunstbanause, wenn ich die Frau ist ja insame Spitze.
00:45:09Zwei Wochen bei dir Unterricht und ich lege hier das Gretchen hin, wie selbst die Gisela Meine besser spielen würde.
00:45:17Ach, das war Hallo Dolly, ja?
00:45:20Nein, das war die Jungfrau von New Orleans.
00:45:24Aber trotzdem, sehr dufte.
00:45:26Also, Ernie, Sie meinen das wirklich im Ernst.
00:45:29Ja, die Frau ist eine Offenbarung.
00:45:32Da kann man bloß stumm den Hut ziehen, Mensch.
00:45:36Ach, toffer Mischke, schon da?
00:45:38Wie Sie sehen.
00:45:39Na, fein.
00:45:40Dann können Sie ja gleich die beiden Stückchen entrümpeln.
00:45:42Durch die Küche links und rechts.
00:45:43Wir nehmen das Rechte.
00:45:45Ach, du gehst von Mischke wohl etwas zur Hand.
00:45:46Wally, wie siehst du denn aus und wo willst du hin?
00:45:49Ähm, ich will noch einen Sprung zum Fischereihafen.
00:45:52Herr Tachnewitz hat mir frische Flundern versprochen.
00:45:55Na, hoffentlich hat er dir sonst nichts versprochen.
00:45:56Also hoffentlich, ja?
00:45:58Ich esse keinen Fisch.
00:45:59Umso besser, dann reicht er eben länger.
00:46:01Wally, du kannst uns beide doch nicht so ganz alleine lassen hier.
00:46:07Aber warum denn nicht?
00:46:08Frau Mischke ist doch für dich absolut ungefährlich.
00:46:10Tschüss.
00:46:13Ihr werdet euch noch alle wundern, werdet ihr euch eif.
00:46:18Aber jetzt wird mir erst mal hier das Nachtlau von Kanada ankicken.
00:46:22Aber wer schießt, Sie wissen, wo man sein Müh, das hofft, wenn das ist.
00:46:25Soll ich Ihnen helfen, Arrie?
00:46:27Das wäre etwas.
00:46:38Ah, Mann, den Fuß kann ich wegschmeißen.
00:46:44Papa, du hast mich aber erschreckt.
00:46:45Du musst sofort nach draußen, Herr Mischke, kommt alleine nicht zugande.
00:46:49Verstehst du?
00:46:49Ich muss den Haaren wieder anschauen, sonst läuft alles in die Küche, wenn es kommt.
00:46:52Ja, wenn dann was kommt?
00:46:54Mensch, das Wasser, Junge, du mach, beeil dir.
00:46:56Halt mal, mach so.
00:46:57Was macht denn Ferdi so lange da draußen?
00:46:59Der haut den Rost von dem Rumpel, bei uns läuft kein Wasser.
00:47:03Prima.
00:47:04So habe ich mir den Urlaub immer vorgestellt.
00:47:07Aktiver Erholung.
00:47:08Ja, aber nicht bei mir.
00:47:09Ich muss außerdem gleich weg, ich habe eine Verabredung.
00:47:12Was denn, du hoch?
00:47:13Etwa oben mit dem Kapitän Panowitz?
00:47:16Nein, bei mir ist es rein dienstlich.
00:47:19Ja, das klingt schon so.
00:47:20Papa, Papa, Herr Mischke kann das Wasser nicht halten.
00:47:26Ach, du dicker Eimer, ich alle mal an Bord hochste in die Küche, Abdichtung.
00:47:30Erna, du assistierst mir.
00:47:32Ferdinand, wir kommen.
00:47:33Ja, zu spät.
00:47:46Ich hatte Daumen, Daumen fest drauf, aber Gegendruck war zu stark.
00:47:52Mindestens 16 Atmosphären.
00:47:56Na ja, und nun schießt das Wasser tausendlos steil in die Höhe.
00:48:00Man kommt sich vor, wie ein Song zu singen.
00:48:04Na, wenigstens haben wir jetzt Wasser.
00:48:06Ja, brauchen wir Garten nicht mehr zu sprengen, ne?
00:48:09Weiter habt ihr nichts zu sagen?
00:48:10Und wie wollen wir die Natur hier walten wenden und in die Kochkessel umleiten, was?
00:48:15Da hängen die doch wenigstens mal eine Decke über, der holt's ja sonst was.
00:48:19Keine los, komm mit.
00:48:23Wir brauchen jede Arbeitskraft.
00:48:26Boah, ich lass uns mal selbstkritisch überlegen, Mensch, hier muss da irgendwo ein Absperrhahn sein.
00:48:31Na ja, klar.
00:48:32Das sieht aber sehr hübsch aus, Nächschen.
00:48:35Was sieht hübsch aus?
00:48:37Da draußen im Garten mehr Springbrunnen.
00:48:42Und dekorativ.
00:48:43Nee, nix dekorativ.
00:48:46Verstehen, ne?
00:48:47Wasser, blub, blub, ne?
00:48:49Kaputt.
00:48:50Luft, zisch, peng, was?
00:48:52Nix gut.
00:48:53Wie kann ich verstehen, warum in Ihrem Land dann mit Ausländern immer spricht so merkwürdig und so falsches Deutsch?
00:49:01Wie soll man davon Sprache richtig erinnern?
00:49:05Hat da auch wieder recht, was?
00:49:07Ja, wo wart ihr denn überhaupt?
00:49:09Na, waren wir auf Jagd.
00:49:11Aha, haben Sie was geschossen?
00:49:13Aber hier ist doch kein Jäger, er ist Sammler.
00:49:16Ich sammle auch härter, Erfahrung.
00:49:19Wir wollten eine Messing-Eule fangen.
00:49:21Sag mal, seid ihr wahnsinnig?
00:49:22Messing-Eulen, Mensch, die steht ja unter Naturschutz.
00:49:25Vater, vielleicht sind sie in Ungarn nicht so selten.
00:49:28Eule steht unter Schutz von Natur, ich weiß.
00:49:31Aber Messing-Eule ist nicht ein Kreuzchen oder Uhu, ist ein kleines Schmetterling aus der Gattung der Nachtfaltern.
00:49:39Ja, zu dieser Gattung scheinst du neuerdings auch zu hören.
00:49:44Vor mir um fünf Uhr aufstehen.
00:49:46Na und?
00:49:47Ich hab doch Urlaub.
00:49:49Jedenfalls gehen wir heute nach Einbruch der Dunkelheit wieder auf die Pirschhoch.
00:49:53Mir macht das Spaß.
00:49:54Die, gell?
00:49:55Was, die, gell?
00:49:56Naja, ich muss mal um die Wasserleitung kümmern, wer weiß, wie viel die Quelle nachher gibt.
00:50:00Sonst sitzen wir gleich wieder auf dem Kopf, mit was?
00:50:04Äh, sagte er eben Quelle von Wasser?
00:50:07Ah, das ist vielleicht Naturquelle.
00:50:10Müssen wir pünktlich probieren.
00:50:12Geben Sie mir bitte kleine Gläschen.
00:50:15Kehren Sie mir.
00:50:16Ja.
00:50:18Ob das so geht, ja?
00:50:20Und Sie glauben wirklich, das könnte eine Naturquelle sein?
00:50:22Na, weiß man, nicht genau, ist nicht.
00:50:24Sieht aber so aus.
00:50:25Hab ich ein Gefühl?
00:50:28Ich habe auch ein Gefühl.
00:50:31Und zwar, dass ich hier nicht sehr alt werde.
00:50:33Wie das hier aussieht.
00:50:35Ach, bleib doch wieder alles an mir hängen.
00:50:39Tachau.
00:50:41Ich wollte Frau Bauer sprechen.
00:50:44Ist er nicht da?
00:50:45Doch, sie steht vor Ihnen.
00:50:46Oh, der Hemmsich, aber mächtig verändert, sei verhältlich.
00:50:49Ach, Sie meint meine Schwiegertochter.
00:50:51Ja, wenn das so eine lüge, quicke Person ist, dann soll das wohl so sein.
00:50:55Ich wollte Ihnen nämlich ein paar frische Flundern bringen.
00:50:58Aber wenn Frau Wally, so wie es sich ja wohl genannt, nicht da ist,
00:51:02dann kann ich das Päckchen hier hoch Ihnen geben, ne?
00:51:05Vielen Dank, Herr.
00:51:06Tarnowitz.
00:51:07Tarnowitz.
00:51:08Bitte nehmen Sie doch Platz.
00:51:09Ja, ich bin so frei.
00:51:15Und sonst?
00:51:16Ja, was sonst?
00:51:18Ja, ich meine mal bloß, ob Sie sich hier in dem Karten schon ein bisschen wohlfühlen tun.
00:51:22Ja, ich weiß nicht, so recht die kaputte Wasserleiter.
00:51:25Die kriegen Sie nicht hin.
00:51:26Meinen Sie?
00:51:27Nee, das meine ich nicht, das will ich.
00:51:29Ach, na ja, sonst ist das Haus aber doch noch ziemlich entstanden.
00:51:32Solange, bis es nicht Regen tut.
00:51:34Denn ist das Dach ein fünfte Leck.
00:51:36Nein, was Sie nicht sagen.
00:51:38Tja, das soll wohl so sein.
00:51:40Ach, na und sonst?
00:51:41Was sonst?
00:51:42Na, sonst ist aber doch alles in Ordnung.
00:51:43Ja, sonst ist alles, bis auf das Elektrische.
00:51:47Das hat aber gestern Abend gebracht.
00:51:48Ja, gestern geht's schon getrocken.
00:51:50Aber wenn Regen kommt, dann läuft das Wasser durch das defekte Dach nach der Stromleitung,
00:51:56die auch nicht in Ordnung ist.
00:51:57Und der ist zappenduster.
00:51:59Na, das sind ja schöne Aussichten.
00:52:01Ach, nun lassen Sie sich mal nicht bange machen, Frau Baumann.
00:52:03Dann ist alles halb so schlimm, was sich das angehört hat.
00:52:06Noch ist ja trocken.
00:52:08Ja, ballig trockene Luft haben Sie hier.
00:52:14Also, Alkohol habe ich nicht im Haus, wenn Sie das meinen.
00:52:17Ach, das macht ja nichts.
00:52:18Dafür haben Sie ja bald Wasser, mehr als genug.
00:52:20Ist nämlich Regen angesagt.
00:52:21Nein.
00:52:23Ja, dem will ich mal wieder eins.
00:52:25Ach so, Frau Baumann.
00:52:27Ich, äh, ich wollte mir noch einen löten Hinweis bestatten.
00:52:32Und zwar werfen Sie mal zwischendurch fixen Auge in den Keller.
00:52:36Ach, ein Keller ist hier auch.
00:52:37Ja, das könnte wichtig werden wegen der Getränke.
00:52:40Und denn, untersuchen Sie doch auch mal hier diesen rückenorientalischen Läufer.
00:52:46Der hat oben jetzt nicht.
00:52:47Ja, also, dann, tschüss auf.
00:52:50Auf Wiedersehen.
00:52:51Ich werde Ihnen Ihre Ratschläge befolgen.
00:52:53Ja, ist gut.
00:52:54Vater, Vater, alles verbrechtet, aber die olle Klamotte muss hier raus.
00:52:58Wir müssen uns nicht einmal unsere Luftmatte aufblasen.
00:53:01Na, immer raus, damit hier ist ja genug Platz.
00:53:03Ja, äh...
00:53:04Nein, bitte, setz langsam ab und nach die Tür zu.
00:53:06Jawohl.
00:53:11Ja, hier draußen seid ihr ja auch noch in die Fülle weiter.
00:53:13Ja, ich hatte Besuch.
00:53:15Ach, vielleicht diese Frau Bummermann, von der meine Frau so schwärmt?
00:53:19Bumkebollermann.
00:53:20Nein, die kenne ich nicht.
00:53:21Ein Fischer war da.
00:53:22Die hat mir so einiges über das Haus erzählt.
00:53:25Also, in diesem Zusammenhang, Frau Müssen, habe ich Sie gerne mal gesprochen.
00:53:27Ja, das später sehr gern.
00:53:29Aber jetzt muss ich weg zum Unterricht.
00:53:31Zum Unterricht, ja?
00:53:32Ja, meine Frau hat ihre Liebe zur dramatischen Kunst entdeckt
00:53:35und lässt sich jetzt den letzten Rest von Talent beseitigen.
00:53:38Ferdi.
00:53:39Über mein Talent entscheiden jetzt andere Kapazitäten, ja?
00:53:43Ja.
00:53:44Denn Erna geht.
00:53:46Und nimmer kehrt sie wieder.
00:53:49Ja.
00:53:59Nimmer kehrt sie wieder.
00:54:00Immer diese leeren Versprechungen.
00:54:04Herr Mischke, da Sie gerade hier sind, könnten Sie mir einen Gefallen tun.
00:54:07Sie könnten mir helfen, einen Blick in den Keller zu riskieren.
00:54:09Der interessiert mich nämlich.
00:54:11Selbstverständlich.
00:54:11Bitte, boh, bitte.
00:54:12Gleich hier.
00:54:13Ach, ja.
00:54:15Ah ja, ist alles klar.
00:54:17Oh, blicke tiefer.
00:54:19Das haben wir gleich.
00:54:20Oh, das ist aber sehr tief.
00:54:22Ja.
00:54:22Und Licht scheint da auch nicht zu sein.
00:54:24Soll ich Ihnen eine Kerze mitgeben?
00:54:26Danke, nicht nötig.
00:54:27Bin mit Halle ausgerichtet.
00:54:28Oder soll ich Sie gleich abseilen?
00:54:30Auch nicht.
00:54:31Nein, dieses Gewölbe ist für mich ein Klacks.
00:54:34Ein Moment.
00:54:35Hier ist eine Leiter aus stabilem Material.
00:54:38Ja, das wird gehen.
00:54:40Jawohl.
00:54:41Herr Mischke, wenn Sie unten sind, mache ich die Luke wieder zu.
00:54:44Mein Mann war auf dem Keller nicht gleich zu sehen, sonst fühlt er da auch noch drin.
00:54:48Ja, ist in Ordnung.
00:54:49Bei Aufstieg gebe ich Klopfzeichen.
00:54:51Wenn Luft rein, antworten Sie bitte mit kräftigem Fußstampfen auf der Luke.
00:54:56Ja, ist gut, Herr Mischke.
00:55:02So, und was war jetzt mit diesem Läufer?
00:55:04Ach, na, der sieht ja sehr wertvoll aus.
00:55:08Was ist denn das?
00:55:13Knistert doch was.
00:55:17Ein Brief?
00:55:19Das scheint Englisch zu sein.
00:55:22Man hätte doch Fremdsprachen lernen sollen.
00:55:25Ist das gut?
00:55:27Hat ich doch recht behalten.
00:55:29Geschmack wie von Quelle bei der Marke sichert.
00:55:32Haben wir eine Naturquelle mit Mineralwasser aufgefunden?
00:55:35Sind Sie ganz sicher?
00:55:37Ja, sicher, wie Aaron in Matthias steht.
00:55:39Mama, ist das nicht fantastisch?
00:55:40Hat er denn eine übergeschnappt?
00:55:42Nein, im Gegenteil.
00:55:43In unserem Garten ist trinkt eine ganz natürliche Heilquelle.
00:55:46Herr, da und das Wasser hat dieselbe Zusammensetzung wie ongelienes berühmte Quelle da in Budapok.
00:55:51Ja, und wer sagt das?
00:55:52Ich sage.
00:55:53Aber sage ich nicht nur, weil es bestimmt und bünktlich.
00:55:57Ja, und das sollte vorher noch kein Mensch bemerkt haben?
00:55:59Nein, vorher hatten wir noch keinen echten ungarischen Wasserverkoster.
00:56:02Na, probieren Sie.
00:56:05Ist das fein?
00:56:06Nein?
00:56:07Ja, schmeckt schön frisch.
00:56:09Schmeckt schön frisch, aber weiter hast du nichts zu sagen?
00:56:12Werfst du nicht wie das beleben, wenn es hier...
00:56:14Gib aber mal einen Schluck.
00:56:16Und inzwischen sprüle dieses kostbare Zeug in den Garten.
00:56:19Nein, Mama, wir haben die Quelle mit einem Holzstopfen fest verschlossen.
00:56:23Hier.
00:56:24Jede, jede Jeppe, äh, die sagt Wandel...
00:56:26Tropfen, Tropfen, Tropfen.
00:56:28Ja, ich gehe tropfen.
00:56:29Ja, kann schon ungarisch.
00:56:31Jede Tropfen ist teuer und wenn es...
00:56:33Ja, ja, also Onkel Jenny, der will also sagen, dass jeder Tropfenwasser wahres Geld wert ist.
00:56:39Ah, was hat schon gut gelernt.
00:56:41Geleser euch, unsere Zukunft liegt im Wasser.
00:56:45So ein Mäckchen.
00:56:46So eine Quelle muss doch erstmal wissenschaftlich untersucht werden.
00:56:49Na, dafür haben wir doch Jönny Baci, der ist doch Fachmann.
00:56:51Wir ziehen das Wasser auf Flaschen und eröffnen einen Großhandel.
00:56:54Ja.
00:56:55Sehr gut.
00:56:55Machen wir internationalistisches Getränkkombinat.
00:56:59Du, Papa, Papa, ob die Quelle dafür auch genügend hergibt?
00:57:02Junge, wenn wir das Heilwasser kräftig verdünnen, dann reicht es ja Tausende.
00:57:07Na eben, warum sollen ausgerechnet wir unsere Getränke ungepankst verkaufen was?
00:57:10Sagen Sie, Jelle, verstehen Sie zufällig auch etwas Englisch?
00:57:14Kann nicht ein wenig.
00:57:15Jetzt aber machen Mathematik.
00:57:16Mathematik.
00:57:17Und das ganze Unternehmen nennen wir Moritz Heger Wasser aus den Jungbrunnen von Maxe Baumann.
00:57:26Lakatos und Baumann.
00:57:28Ja, ja, Matthias.
00:57:29Baumann und Lakatos.
00:57:31Das hat mir nicht mehr zu retten.
00:57:33Kies, Matthias.
00:57:34Ja.
00:57:35Was sagt er?
00:57:35Das ist fertig.
00:57:37Fertig, fertig.
00:57:38Garantiere Vorgallung von 500.000 Forint per eine Jahr.
00:57:43Ja, was heißt Vorgallung?
00:57:45Vorgallung.
00:57:45Erster Umsatz.
00:57:47Ja, von unsern.
00:57:48Ja, aber sehr gepackt.
00:57:50Bitte, bitte, sagen Sie doch mal, wie viel ist denn das im Markt der DDR?
00:57:55Ungefährlich.
00:57:56Einmal 100.000 Marker.
00:57:58Und gefährlich?
00:57:59In fünf Jahren sind das 500.000 Marker.
00:58:02Ach, Kinder, macht, was ihr wollt.
00:58:03Ich möchte jetzt Mittagessen.
00:58:07Mama möchte Mittagessen.
00:58:11Hast du was gemacht?
00:58:16Hörter macht alles.
00:58:17Nein, mein Lieber.
00:58:18Du hast mir gesagt, ich habe Urlaub und brauche nichts zu tun.
00:58:21Ich halte mich da.
00:58:22Also, Herr, werde ich Sie begleiten zum Essen.
00:58:26Gut.
00:58:26Wasser von Quelle tragen wir mit uns zum Geutzertag.
00:58:30Ja.
00:58:31Wohin?
00:58:33Zum Apotheker.
00:58:34Lasst Lothar uns suchen.
00:58:36Zur Sicherheit ist besser.
00:58:38Ja.
00:58:38Also dann, schönen Tag noch.
00:58:40Kommen Sie gerne.
00:58:41Und Sie verstehen wirklich ein bisschen Englisch?
00:58:44Äh, ja.
00:58:44Gut.
00:58:49Bis und mal nachschauen.
00:58:51Wiedersehen.
00:58:52Was sagt denn jetzt Papa?
00:58:54Bin ich Moses?
00:58:56Ich denke, du kannst ungeräusch, Papa.
00:58:58Ja, kann ich.
00:58:59Aber jetzt im Moment ist mir nicht danach.
00:59:02Sag mal, Horst.
00:59:03Ja?
00:59:04Wie findest du denn eigentlich das Verhalten von deiner Frau Mutter?
00:59:09Von Mama?
00:59:10Ja.
00:59:10Von Mama.
00:59:11Wieso fragst du?
00:59:12Na, ich weiß nicht.
00:59:12Ist sie nicht irgendwie verändert oder sowas?
00:59:15Was?
00:59:15Wieso?
00:59:16Bloß weil sie mit Jörg essen geht?
00:59:17Vielleicht hat sie Hunger?
00:59:18Ja.
00:59:20Auch, aber nicht nur.
00:59:21Junge.
00:59:22Seit wann interessiert sie Mama für Englisch?
00:59:26Ach, meine Güte, ist das ein Weg.
00:59:30Ach, und ihr buddelt ja draußen immer noch im Dreck rum.
00:59:33Ja, immer noch.
00:59:34Ach.
00:59:35Erfreulich, dass ihr nicht überhaupt noch blicken lässt.
00:59:37Ach, wenn du wüsstest, wie weit das bis zum Fischereihafen ist.
00:59:40Und bis zum Strand ist das noch viel weiter.
00:59:41Das schafft man gar nicht an einem Tag hin und zurück.
00:59:44Musst ihr eben übernachten, ne?
00:59:47War Kapitän Tarnewitz zufällig hier?
00:59:50Ja, der war da und er hat sich auch mit Mama sehr nett unterhalten.
00:59:53Dann ist er jetzt wieder zum Hafen.
00:59:54Ich muss ihm sofort nach.
00:59:56Wallkraut, du bleibst jetzt hier.
00:59:58Du kannst auch diesen fremden Mann nicht dauernd hinterherlaufen.
01:00:03Erstens sticht er mit mir in See, was ich als Kind schon vermisst habe.
01:00:08Und zweitens gibt es Männer, für die es sich lohnt, bis ans Ende der Welt zu laufen.
01:00:12Hör aber auf.
01:00:12Ihr gehört allerdings nicht dazu.
01:00:15Wallkraut.
01:00:15Walli, was willst du damit sagen?
01:00:18Du bist manchmal sehr ungerecht.
01:00:20Von dieser Ungerechtigkeit werde ich euch auf der Stelle befreien.
01:00:24Also, Walli, alles was recht ist.
01:00:25Du bleibst jetzt hier.
01:00:26Und machst du ein zweites Mittag.
01:00:28Echt?
01:00:29Ist deine Mama nicht da?
01:00:30Nein, die ist essen gegangen mit dir, ne?
01:00:32Recht hat sie.
01:00:33Ihr wühlt ja wie die Maulwürfe und darfst ein Urlaub sein?
01:00:36Bei mir nicht.
01:00:37Wallkraut, wir sind dafür aber auch auf Wasser gestoßen.
01:00:40Ach, und weißt du, worauf ich gestoßen bin?
01:00:43Nee, aber das wüsste uns ja wobei sein.
01:00:46Ja, ich habe bisher ein eingeengtes und kerkliches Leben geführt.
01:00:52Aber heute wurde ich von der Weite des Meeres und der Landschaft ergriffen.
01:00:57Walli, ich bin oft von Bad Ergriffen.
01:01:01Und zwar von einer ganz unheimlichen Wut.
01:01:07Was ist denn da?
01:01:09Das alte Holz wird arbeiten, Papa.
01:01:12Das ist wohl das Einzige, was hier arbeitet.
01:01:14Also, Wallkraut, ich bitte dich nochmals mit allem nachdruckiert zu bleiben.
01:01:17Zu spät, Horst.
01:01:18Das Klopfen galt sicherlich mir.
01:01:20Ich muss der innere Stimme meines Schicksals prüfen.
01:01:24Weitraut, Janisch musst du.
01:01:27Mädel, du bleibst hier.
01:01:28Nein, nein, nochmals, nein.
01:01:30Wennst du nicht mehr zusammen?
01:01:31Nein, ich bin auch sein, nein.
01:01:33Ich bin auch sein, nein.
01:01:41Ich bin auch sein, nein.
01:02:14Applaus
01:02:24Mensch, Herr Mischke, jetzt habe ich ja schon wieder die falsche Dame gespielt.
01:02:28Sie haben vorhin selbst gesagt, ich soll mein Kreuz beiseite legen.
01:02:31Ja, da war ja auch Herztrumpf.
01:02:33Ja, und nun? Na, Kreuz, Sie ja.
01:02:36Ja, Sie können ja nicht prekürlich die Trumpfarbe ändern, ohne mich zu fragen.
01:02:39Ach, kommt, Jungs, das hat keinen Zweck für Herrn Hof.
01:02:41Mensch, Papa, ausgerechnet jetzt, wo ich so ein schönes Blatt habe.
01:02:44Ach, Sie auch?
01:02:46Ja, da muss ich herzlich lachen.
01:02:47Wissen Sie, was ich mal war?
01:02:49Kanastermeister von Eberswalde.
01:02:50Das hätten Sie bleiben sollen.
01:02:52Bitte gut, hören wir auf, wie Sie räumen.
01:02:58Wenn ich Bummer wieder ableibe.
01:03:00Also, die sitzt jetzt wenigstens in einem Restaurant, soweit wir wissen.
01:03:04Aber Waldkraut hat sich mit diesem Fischer in der Ostsee eingeschifft.
01:03:08Das bei diesem Wetter.
01:03:10Aber Erna kommt auch nicht wieder.
01:03:12Wahrscheinlich übernachtet sie bei dieser Frau Bummer an.
01:03:16Der Regen lässt nach.
01:03:21Wenigstens etwas.
01:03:22Wer weiß, wie lange.
01:03:30Aber Strom ist noch keiner da.
01:03:32Junge, jetzt muss doch mal die Leitung trocknen.
01:03:34Los an die Arbeit, Männer.
01:03:35Prost.
01:03:36Prost, Herr Mischke.
01:03:37Ihr schnappt euch hier die kleine Wanne.
01:03:39Die kleine.
01:03:40Und hier ist das Wasser eine Regentrolle.
01:03:42Wir brauchen jeden Tropfen.
01:03:46Herr Mischke.
01:03:47Herr Mischke, drehen Sie sich lieber um, sonst läuft Ihnen das Wasser hinten in die Hose.
01:03:52Jetzt müssen unsere Frauen hier sein, was?
01:03:55Bist du ja selber schuld, Mensch.
01:03:57Wie die Walli.
01:03:58Wie die Walli diesen Kapitän anhimmelt.
01:04:01Also, sowas duldet man nicht als Mann.
01:04:03Mama scheint ja diesen Onkel Jönne auch sehr nett zu finden.
01:04:07Und das duldest du auch.
01:04:08Sag mal, wie redest du denn von Mama?
01:04:10Ja, aber, weißt du, da hat man in Vertrauen, da braucht man nicht zu unternehmen.
01:04:15Ja, das ist ja typisch.
01:04:16Von meinen Sorgen spricht kein Mensch.
01:04:18Was haben Sie denn für Sorgen?
01:04:19Ja, seit erne eine Zeit, ehe er mit der dramatischen Kunst eingegangen ist, bin ich doch auch nur noch ein
01:04:23halber Mensch.
01:04:24Ja, ja, die Frauen.
01:04:25Ja, ja, sowas, das kann man nicht.
01:04:27Sag mal, was, Herr Mischke, Mensch, also, wird schon halb sechste, wenn's gut denn der Mischke im Teller, was zu
01:04:34Priebeln gefunden hat.
01:04:35Sonst müssten wir hier noch verhungern und verdursten.
01:04:43Prima, die Luft ist rein.
01:04:46Ich kann ja gleich schon mal eine Übung machen.
01:04:51So, einatmen.
01:04:56Hu, hu, hu, ha!
01:05:03Ah, meine Mama.
01:05:05Hu, hu, hu, ha!
01:05:13Ja, na, Mensch, was soll denn der Unfug hier?
01:05:16Was heißt hier Unfug? Ich arbeite an meiner Stütze.
01:05:19Ich lege hier.
01:05:20Im Diaphragma.
01:05:22Ja, was?
01:05:24Hier im Zwergfell.
01:05:26Das soll gesund sein?
01:05:28Jetzt schon.
01:05:29Was heißt Gesundheit des Kunst?
01:05:31Soll ich's dir mal vorführen?
01:05:32Pass auf.
01:05:34Man atmet ein, ja...
01:05:35Nee, lass mal, ich hab dir schon genug.
01:05:37Komm, setz da mal hin hier, ich hab mit dir.
01:05:38Jetzt ist gut.
01:05:41Ja, na, ich hab da, ich hab da ein Problem.
01:05:44Das heißt eigentlich, mehrere, ich glaube, ich hab mal da übernommen, wa?
01:05:48Womit?
01:05:49Ja, hier mit das Haus, ja?
01:05:51Das magst du erst jetzt?
01:05:53Ja, leider.
01:05:54Ich glaube, die Nummer ist zweimal zu kompliziert für Max, wa?
01:05:58Ja, da verkaufst du doch ganz einfach.
01:06:01Da verkaufst du doch ganz einfach, Mensch.
01:06:05Und Hertha, das wäre Herthas Unterjank, das Erbteil von den Juden, Onkel Otzchen, verstehst du?
01:06:11Dann reitet sie mir noch mit Jenny in den Pusten.
01:06:13Ja.
01:06:13Hör mal, Max, das spinnst du.
01:06:15Mhm.
01:06:18Obwohl, wir Frauen sind ja oft wundersame Geschöpfe.
01:06:22Ja.
01:06:23Das merk ich an mir immer wieder aufs Neue.
01:06:25Ja.
01:06:28Soll ich dir mal was raten?
01:06:30Nee.
01:06:31Rat mir mal was.
01:06:33Ja, musst mir sagen.
01:06:34Wie in Hertha oder wie in der Hütte?
01:06:37Mensch, wegen Beil.
01:06:38Du bist doch so schwerfällig, Mensch.
01:06:39Ja, das ist aber auch schwer zu sagen.
01:06:41Guck mal, wenn du dir von das Haus nicht trennen kannst, weil du denkst, dass ich den Hertha verarbeitet habe.
01:06:46Erna, also mach mal ernsthaft, erna, nicht in Hauptjahre geht das mir um das Wasser.
01:06:51Welches meinst du jetzt?
01:06:52Was in der Küche noch nicht läuft oder hier bereits durch das Riesel?
01:06:56Mädel, die Moritz-Häger-Heilquelle meine ich, verstehst du?
01:07:00Da setze ich doch meine ganze Hoffnung drin.
01:07:02Aha.
01:07:02Na, dann lass mal dein Wasser fröhlich weitersprudeln, Max.
01:07:06Ja.
01:07:06Da kann ich dir lange gar nicht helfen.
01:07:08Frisch, du sitzt doch mal alle zu gut in den Griff, hm?
01:07:11Sag mal, weiterfährst du nicht mehr?
01:07:13Nein, im Moment nicht.
01:07:15Ich muss außerdem gleich noch mal zu meiner Lehrerin.
01:07:18Ich muss noch Übung machen.
01:07:19Ho, hu, ja.
01:07:22Mensch, also diese Weiber, Mensch, ist ähne wie die andere.
01:07:24Ho, hurra, Mathias.
01:07:26Junge, Junge, Junge, nicht die Schereien, die soll ja bloß weitergehen, Mathias.
01:07:30Du, Papa, jetzt wird's draußen gewaltig dunkel.
01:07:32Ja, jetzt sind die Regenwolken, mein Junge, auch unsere Familie, muss auch bald zappenduster sein.
01:07:37Erna ist eben auch wortlos an mir vorbeigeilt.
01:07:40Die wusste, noch mal zu ihrer Lehrerin, sagt sie.
01:07:45Er geht aber in eine ganz andere Richtung, Papa.
01:07:48Vielleicht will sie jetzt auch in die Ostsee stechen.
01:07:51Komm, los.
01:07:52Wir nehmen uns noch leben zur Brust, ja.
01:07:55Sonst sind wir den grausamen Schicksal überhaupt nicht mehr gewachsen hier.
01:07:58Alter schottischer Whisky, was auf hier?
01:08:02Abgefüllt beim Untergang der Santa Anna, anno 1910, in eine Windhose.
01:08:10O.B.
01:08:11O.B.
01:08:12Was heißt denn das?
01:08:14O.B.
01:08:14Wahrscheinlich ohne Befund.
01:08:17Mensch, Quatsch, Otto Billerbeck.
01:08:19Der gute Onkel Ottchen, der wusste schon, was auf uns zukommt.
01:08:24Prost.
01:08:25Ja, prost, ihr Kinder.
01:08:26Prost.
01:08:26Ach, hier.
01:08:27Entschuldigung.
01:08:27Sag mal, Waltraud hat sich auch noch nicht gemeldet.
01:08:31Na wie denn, Junge, Mensch, haben wir hier Telefon?
01:08:34Vielleicht gibt's hier ein Kabel über Rügenradio durch.
01:08:36Ach, hören Sie da mit drauf, mich macht schon der Gedanke an diese mächtig gewaltigen Wellensee krank.
01:08:40Ja, ich hab's.
01:08:42Ja, wenn der Mast aufbricht und die Wellen so hoch wie ein Haus ist und so walli, die schlucken sie
01:08:50nicht oder spucken sie geigende Haus.
01:08:55Ja, aber du bist vielfältlos.
01:08:57Entschuldigung, wir sind rausgerutscht.
01:08:59Möglicher brauchen wir nicht.
01:09:00Alles, was sich reimt, ist ein Gedicht.
01:09:01Prost.
01:09:02Wie lange ist er mich gern?
01:09:03Komm auf, die Schauke, Luise, das ist ein schöne Plaisir.
01:09:12Hallo, Männer, all people am Wort.
01:09:14Wie geil tut das?
01:09:15Herr Tarnowitz, Sie sind ja hier.
01:09:17Ja, das soll wohl so sein.
01:09:19Ganz und leibhaftig.
01:09:20Aber ein bisschen düster ist es hier.
01:09:24Ja, das ist kein Strom da.
01:09:28Dafür stehe ich heute ganz schön unter Stroken.
01:09:31Und das andere, das andere hätten wir auch klick.
01:09:36Latene, Latene, die Sonne, Mond und Stelle.
01:09:41Präummelig.
01:09:44Ihr wusst nie, das ist alles.
01:09:47Sagen Sie, sind Sie mit der Nummer noch frei?
01:09:49Nummer ist gerade noch frei.
01:09:51Frei will ich nur seit heute nicht mehr.
01:09:53Ich habe heute nämlich der schwarzen Lilo mein Ja-Warte gegeben.
01:09:59Dann, wenn er mir dann eine Sause seit heute vor mir da.
01:10:05Ja, Moment mal.
01:10:07Soll der Teils in der Zieh sich heute vor der Tag verlobt haben?
01:10:10Das soll wohl so sein.
01:10:12Vor vier Jahren brachte mir Lilo mal morgens das Frühstück ans Bett
01:10:16und ging dann erst am Abend wieder.
01:10:18Und seit der Zeit hält sie um meine Hand an.
01:10:20Und heute habe ich zugeschlagen.
01:10:22Einmal trifft sie ihn.
01:10:24Ja, ja.
01:10:25Meinen herzlichen Glückwunsch.
01:10:27Sie glauben gar nicht, wie mich das freut.
01:10:29Ja, wollte ich auch gerade sagen.
01:10:30Alles bedenklich Gute.
01:10:31Hat denn Ihre Braut auch einen Hang zur Dramatik?
01:10:34Nicht, nicht, dass ich davon wüsste, du.
01:10:36Na, Glückspilz.
01:10:38Ihr ganz Spezielles.
01:10:40Und auch das verehrte Frau der Braut.
01:10:42Frau der Braut, die Junge wurde erwartet.
01:10:45Nix für unguter Bauern.
01:10:46Noch ein Lipp zum Abgewöhnen.
01:10:49Prost.
01:10:50Und denn, denn werden wir auf der Stelle solide.
01:10:54Ja, bitte sagen Sie, Herr Kamerwitz.
01:10:55Ach, für mich will ich es noch, Junge.
01:10:57Halt!
01:10:59Für euch alle.
01:11:01Entschuldigung.
01:11:01Alle auch.
01:11:02Jo, Jochen, sag mal, wo ist mein Früh?
01:11:07Du, Papa, Papa, jetzt bin ich ja platt.
01:11:09Mensch.
01:11:10Du, du, Junge, Junge, da bin ich zur Zeit überfracht.
01:11:15Die wird denn seit heute früh schon vermisst?
01:11:17Ja.
01:11:17Es handelt sich um eine Seefahrt mit Lust.
01:11:19Nein, Lustfahrt mit See.
01:11:20Ach so, na ja.
01:11:21Ach so, das habe ich noch total im Hang vergessen.
01:11:25Ich traf Sie noch an meinem Korn.
01:11:27Dann habe ich ihr erzählt, dass eine Fracht aus Almukalla für euch eingetroffen ist
01:11:31und im Überseehafen lagert.
01:11:33Aber der schnappte mir dann auch schon Lilo aus und zog mich in den grünen Walfisch.
01:11:38Moment, Moment, Moment, Moment.
01:11:39Warte, eine Fracht aus Übersee für uns?
01:11:42Ja.
01:11:43Ja, die wurde gestern schon gelöscht.
01:11:46Ach, wieso?
01:11:46Hat sie denn gebrannt?
01:11:48Ha, ha, ha.
01:11:50Wo ist meine Frau?
01:11:52Du, du, da bin ich schon wieder überfracht.
01:11:55Sie, sie sagte nur noch, ich kümmere mich und dann war sie nicht.
01:12:00Na ja, und meine Frau, weil die Hertha Baumann, die hat...
01:12:03Die, die, die, die habe ich heute.
01:12:05Die hatte heute.
01:12:06Warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte.
01:12:07Das war heute Mittag, da habe ich, ich sie persönlich zur Station, Station der jungen Chemiker geschickt.
01:12:16Ja.
01:12:16Weil, weil, weil die Apotheke zu hatte.
01:12:19Ja, dieser, dieser Ungar wollte wohl sein Wasser untersuchen lassen.
01:12:28Moment mal, Moment mal, da ist ja, da ist ja irgendwas schief gelaufen.
01:12:33Mensch, Lustkinder, wir müssen eine Suchaktion starten.
01:12:35Ja, ja.
01:12:35Horst, du gehst sofort noch Richtung Hafen und nicht bei den jungen Chemikern.
01:12:38Ja, ich, ich halte hier die Stellung.
01:12:40Und ich, ich halte mir Backwörter.
01:12:43Schafen Backwörter.
01:12:44Ich muss, ich muss es schrauben.
01:12:46Doch, oh Gott, das ist ja total falsch.
01:12:50War eine leichte Brise von Achtan bei Kappelige See.
01:12:55Voller Kraft, voll auf.
01:12:57Oh, Jungen, kämpfig aus mit seinen letzten Tanten.
01:13:01Oh, ich habe kein Louis.
01:13:04Womit kennt der sich aus?
01:13:05Sechs Tanten?
01:13:08Ich habe nur drei und komme nicht klar.
01:13:13Prost, Ferdinand.
01:13:15Das ist so ein Ding.
01:13:16Während ich bei dem kalten Regenwetter dienstliche Prozesse in Jams setze,
01:13:21amüsierst du die hier mit schönen, ja ist die Getränke.
01:13:23Dienstliche Prozesse nennst du das alberne Aufsagen von zweideutigen Versen.
01:13:27Also erstens, ja, war ich eben wenig härter unterwegs.
01:13:31Zweitens, sage ich nicht auf, sondern deklamiere.
01:13:35Und drittens schon ja keine zweideutigen, sondern ganz eindeutige Verse.
01:13:39Soll ich es dir mal vorführen?
01:13:41Guck mal, der Kopf hat gelernt.
01:13:42Pass auf, setz dich.
01:13:50Es braust durch die Lande der herbstliche Wind.
01:13:55Untreu war der liebste mir armem Kind.
01:13:59Nein.
01:13:59Doch, weil Silbern kein Kettlein am Halse mir gleich ist.
01:14:04Ach, weiß es wohl einer, was Sehnsucht heißt?
01:14:08Ach, dort unten rauscht's Wasser, so tief und so hohl.
01:14:14Könnte ich nur sterben, so wäre mir.
01:14:21Himmel ist diese Ruhe.
01:14:24Aber gut vorgetragen.
01:14:26Musst ihr den Neid lassen?
01:14:28Neid lassen?
01:14:29Ja, schön, was schön.
01:14:35Frauenauge, will ich vielleicht was damit sagen, wenn du es könntest, dass du nicht mehr kannst.
01:14:39Ich meine, dass die Stimme weg ist.
01:14:42Ja, was machen wir denn dann?
01:14:43Zur Hilfe.
01:14:45Alkohol, wir können es versuchen.
01:14:47Du meinst, das hilft.
01:14:48Moment.
01:14:51Ja, mach die Stimme freier.
01:15:05Mimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimimim
01:15:06in euch anarbeitet.
01:15:08Ja, so gesehen hast du recht.
01:15:09Ob ich auch noch mal was trinke,
01:15:10ich werde auch schon heißer.
01:15:12Ich will jetzt nur zurück.
01:15:15Aber Kindchen,
01:15:17wo bleiben Sie denn?
01:15:18Ich warte und warte und warte.
01:15:19Sie kommen wie gerufen.
01:15:21Was haben Sie denn mit meiner entzückenden kleinen Frau gemacht?
01:15:24Ach, nach Ihrem Trämmolo
01:15:27muss aber auch noch gearbeitet werden.
01:15:29Au!
01:15:30Friedrich, nichts werde ich Ihnen zeigen.
01:15:33Und bei mir wird überhaupt nicht gearbeitet.
01:15:34Es genügt ja wohl,
01:15:35wenn Sie meiner Frau
01:15:37die glockenglare Stimme versaut haben.
01:15:39Ich bin total leid.
01:15:40Du hältst dich da raus.
01:15:41Mit dieser Dame verhandle ich persönlich.
01:15:43Sehen Sie doch, was Sie angerichtet haben.
01:15:45Moment mal.
01:15:46Hat sie etwa ohne Anleitung deklamiert?
01:15:50Nein, mit und zwar mit meiner.
01:15:52Ha!
01:15:52Na dann ist mir alles klar.
01:15:54Das sind Anfänger mal essen.
01:15:56Das bisschen Heiserkeit ist doch morgen wieder weg.
01:15:59Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte.
01:16:01Bei mir ist eine Pute in der Röhre.
01:16:03Eine Pute in der Röhre?
01:16:05Ach, treten Sie im Fernsehen auch.
01:16:06Oh, Geist, den du begreifst.
01:16:10Nicht Bier.
01:16:13Katza, warte, willst du einsame Schmitz ihrer Abhinde?
01:16:17Imponiert mir überhaupt nicht.
01:16:18Herr Kahn.
01:16:19Herr Kahn.
01:16:20Ach, Erna.
01:16:22Erna, du bist da.
01:16:23Ja, sie ist da, aber ihr Stimme ist weg.
01:16:25Oh, Hertha.
01:16:26Hertha bleibt das.
01:16:27Ich mach mir echt.
01:16:27Mach mir Sorgen, was?
01:16:28Ich bin Onkel Jenny auf der Post.
01:16:32Was sagt sie mal?
01:16:33Ihre Frau ist auf der Post, sagt sie.
01:16:35Das haben wir alles dieser Frau Bummerang zu verdanken.
01:16:37Sie hat Erna die Stimme genommen.
01:16:39Freu dich bloß nicht so früh.
01:16:44Und ihre Stimme ist tatsächlich weg?
01:16:47Ich meine ihre.
01:16:48Ganz.
01:16:49Ganz.
01:16:49Ganz weg.
01:16:50Ganz weg.
01:16:50Das ist hart.
01:16:51Ja.
01:16:52Nein.
01:16:53Ja.
01:16:53Nein.
01:16:54Ja.
01:16:54Das gibt's doch nicht.
01:16:55Herr Mischke.
01:16:55Was denn?
01:16:56Hier.
01:16:57Mensch, Erna.
01:16:57Da.
01:16:57Mensch, da.
01:16:58Eine Maus.
01:17:00Sehr lieb.
01:17:02Und ein Hintergrund.
01:17:04Was machst du schon getan, Erna?
01:17:06Ich schenke dir hiermit deine zwar nicht schöne, aber dafür laute Stimme wieder.
01:17:10Ja.
01:17:12Oh.
01:17:13So eine bodenlose Gemeinheit.
01:17:21Ja.
01:17:23Wohl, wohl.
01:17:25Aber alles was rechtes.
01:17:27Meine Volkspopul ist wieder völlig frei.
01:17:30Jedes Theater würde sich um sie reißen.
01:17:32Ja.
01:17:33Na ja, na ja, um Herrn Baumann und seine Methode.
01:17:37Kinder, ist das alles aufregend.
01:17:39Oh.
01:17:40Oh.
01:17:43Hertha.
01:17:44Hm.
01:17:44Wie siehst du denn aus?
01:17:48Herr Taufl, ist das ein einmaliges Modellkleid?
01:17:51Frau Baumann hätte sich kaum wiedererkannt.
01:17:52Ja, weißt du, Mächschen, Onkel Jenny meinte ich...
01:17:55Haben Sie abgelegt, Heilige Eid?
01:17:58Das liebe Frau Hertha muss nicht arbeiten, sondern kann erholen.
01:18:03Na ja, aber...
01:18:05Nichts, wenn, nix, aber.
01:18:07Zum Erdwohnen gehört auch Schönheit und Wohlfühlen und ein bisschen Freude.
01:18:13Auch wenn Möbel ist schon ein wenig älter, man bett sieht mit neues Stoff und Wert wird doppelt so groß.
01:18:18Meine Hertha ist kein Möbel.
01:18:20Mensch, Maxe, das meint der Onkel Jenny bloß so symbolistisch, wie du mal sagst.
01:18:24Gratuliere Ihnen zu dieser Frau, Herr Bauern.
01:18:27Ist das not, Sir, in Bombard?
01:18:29Großartig in Deutsch.
01:18:30Aber Kinder, noch viel großartiger ist dieser Brief an Onkel Otzi, den ich eingenehmt in den Teppich gefunden habe.
01:18:37Hier haben wir Sets.
01:18:38Ihr seid staunend.
01:18:40Habe ich übergesetzt aus Englisch in Deutsch.
01:18:44My dear friend Otto.
01:18:46Das heißt mein Zierfreund Otto.
01:18:48Englisch klingt wie Sächsisch.
01:18:52Darum sagt man ja auch Amelsächsisch.
01:18:54Ich wollte nur hören, Sie im Brief stehen oder nicht.
01:18:57Ja, ja.
01:18:58My dear friend Otto.
01:19:00Ja.
01:19:00Du hast mit Besatzung von deinem Schiff und Good Medicine geholfen, dass viele Kinder bei uns konnten gesund werden.
01:19:09Auch mein Sohn war dabei.
01:19:10Darum, wir werden schicken wertvolles Geschenk mit Schiff an dich, wenn kleine Ahmet 30 Jahre alt ist.
01:19:18So wirst du und viele Kinder bei euch große Freude haben.
01:19:22Herzliche Grüße, dein alter Freund Ali.
01:19:26Na, was hast du denn nun?
01:19:27Wertvolles Geschenk aus dem Orient?
01:19:29Wenn man wüsste, wann der Bengel 30 wird.
01:19:32Moment mal, Moment mal, die Fracht aus Übersee.
01:19:34Aus Kanna.
01:19:35Kanna entspracht davon.
01:19:36Müssen wir sofort zum Schiff.
01:19:38Vielleicht, das sind Bananen.
01:19:40Ja, müssen wir pünktlich essen?
01:19:42Ja.
01:19:42Ich glaube, es hat geklopft.
01:19:43Und wer kommt noch hinaus im Keller? Los, Kinder, komm.
01:19:47Guten Abend.
01:19:50Na nun?
01:19:51Saga, wie kommt ihr denn her?
01:19:53Sie haben eben gesagt, los, Kinder, komm.
01:19:56Und wir kommen von der Station Junger Chemiker, wegen des Wassers.
01:20:00Von dem an da.
01:20:01Und was ist mit Wasser?
01:20:03Wir haben die Probe mit unserer Lehrerin wissenschaftlich geprüft und teilen folgende Analysen mit.
01:20:08Dieses H2O ist farb- und geruchlos, hat einen zufriedenstellenden Sauerstoffenteil, enthält 300 Milligramm gelöster Salz sowie 0,018%
01:20:18schweres Wasser pro Liter.
01:20:19Außerdem ist es frei von Griffstoffen und enthält keine pathogenen Bakterien.
01:20:25Mensch, Mensch, der Onkel Jenny hat recht mit deinen Kindern. Los, weiter.
01:20:30Der Gehalt an sonstigen Bakterien überschreitet in dieser leicht geklörten Flüssig nicht die zulässigen Normalwerte.
01:20:36Also ganz gewöhnliches Leitungswasser.
01:20:38Das war's.
01:20:49Mensch, nun ist meine Heilquelle in Wasser gefallen.
01:20:52Im wahrsten Sinn des Wortes.
01:20:55Irrtum ist menschlich, kann man nichts machen.
01:20:58Während ich zu Frau Bollermann Bumke gehen, hat sie, glaube ich, ein kleines Fügerchen für mich gebracht.
01:21:03Servus.
01:21:04Servus.
01:21:05Ach, Maxe, da tut mir ja nur wirklich leid.
01:21:08Ja, schließe mich an.
01:21:09Na, ist ja schon gut, Mensch.
01:21:12Maxe, könntest du dir jetzt nicht entschließen, dich von dem Haus zu trennen?
01:21:17Äh, Mexchen, sieh mal, ich hab doch gemerkt, dass das Haus für uns mehr Belastung als Freude bringt.
01:21:22Und da hab ich mir gedacht, das heißt, ich habe telefoniert.
01:21:25Mit wem hast du telefoniert?
01:21:27Mit unserem Direktor.
01:21:29Und habe ihm das Haus als Ferienobjekt für den Betrieb angeboten.
01:21:33Sehr vernünftig.
01:21:33Und er hat zugegriffen, Mexchen.
01:21:35Die Kollegen werden das Haus instand setzen.
01:21:37Wir hätten doch weder die Kraft noch das Material gehabt.
01:21:40Und Hertha, Hertha Mönchchen, ist ja die Idee.
01:21:42Das könnt ihr direkt von mir sein.
01:21:44Moin, Moin, Moin muss Werner her.
01:21:47Der Klimt, da verstehst du nicht.
01:21:48Ja, und vor allen Dingen Gustav, der Dachter.
01:21:50Ja, und dann Mario als Elektriker.
01:21:51Ja, wenn alles fertig ist, ziehen wir ein.
01:21:53Doch, aber nur für 14 Tage oder drei Wochen im Jahr und nicht mehr als Besitzer.
01:21:57Sondern als Kurjiste.
01:22:00Meine Hertha.
01:22:02Kinder, ist sie nicht die Größte?
01:22:05Und sieht sie nicht gut aus?
01:22:06In die neuen türkischen Fungeljahre?
01:22:11Für uns zwei, die Leila.
01:22:14Mama, Mama, ich habe sie, ich habe sie wieder.
01:22:17Wen hast du?
01:22:18Die Walli, Walli, ich habe sie gefunden, endlich.
01:22:21Und wo war sie?
01:22:22Sie war im Überseehafen und hat unsere Fracht in Empfang genommen.
01:22:26Sie kommt direkt hinter mir her.
01:22:27Und Walli schlägt die schwere Kiste ganz allein?
01:22:30Nein, Mama, es ist wieder mal ganz anders.
01:22:32Ihr werdet staunen.
01:22:33Papa, Herr Mischke, helft mir mal das große Tor zu öffnen.
01:22:36Was?
01:22:38Jetzt bin ich aber gespannt.
01:22:40Und ich bin auf das Schlimmste gefasst.
01:22:43Du.
01:23:00Ich bin auf das Schlimmste gefasst.
01:23:08Vielen Dank.

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