Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 9 Minuten
Die gewalttätigen Ausschreitungen am Rande der GenZ-Proteste in Deutschland drohen die Anliegen der jungen Menschen zu übertönen.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Bilder aus den Straßen von Frankfurt am Main.
00:04Randalierer plündern mehrere Geschäfte,
00:06beschädigen mehr als ein Dutzend Läden.
00:08Die Polizei setzt Wasserwerfer ein, um die Straßen zu räumen.
00:12Die Bilanz, mehr als 100 Polizisten verletzt,
00:15Dutzende Randalierer festgenommen.
00:18Vorausgegangen war ein Tag
00:20mit überwiegend friedlichen Demonstrationen in ganz Deutschland.
00:26Bundesinnenminister Alexander Dobrindt
00:28warf gewaltbereiten linken Gruppen und Störern vor,
00:31die weitgehend friedlichen Proteste für ihre Zwecke gekapert zu haben.
00:38Der Bürgermeister der Stadt macht klar,
00:41Das möchte ich nur mal unterstreichen,
00:43das ist nicht hinnehmbar und das werden wir auch nicht hinnehmen.
00:49In Frankfurt kann jeder friedlich seine Meinung sagen und demonstrieren.
00:53Die, die gestern die Zerstörung und Gewalt ausgibt haben,
00:58das waren kriminelle
01:00und als solche werden sie auch behandelt.
01:03Viele sagen,
01:05die Gewalt hat die weitgehend friedlichen Proteste
01:07im ganzen Land überschattet.
01:10Zehntausende junge Menschen
01:11gingen auf die Straße, darunter in Hamburg, Frankfurt und Berlin.
01:15Aufgerufen hatte die Gruppe Gen Z regelt.
01:18Sie protestiert gegen marode Schulen,
01:20steigende Lebenshaltungskosten
01:21und höhere Militärausgaben.
01:24Das erwarten junge Menschen von der Politik.
01:28Ich erwarte konkret von der deutschen Regierung,
01:30dass mehr Geld in Bildung
01:32und weniger Geld in Aufrüstung gesteckt wird,
01:34weil die Konzepte für Ausrüstung meiner Meinung nach
01:36nicht die richtigen sind
01:38und die Bildung an der Stelle viel mehr bringt,
01:42demokratisch quasi zu agieren.
01:45Ich kann mir auch die Miete
01:47und die anderen Lebenshaltungskosten kaum leisten
01:49und ich sehe, dass es noch schlimmer wird,
01:52wenn wir uns jetzt nicht organisieren.
01:58Es sollte zumindest mehr Geld
02:00für Soziales und Umweltschutz geben.
02:02Und dann wird von jungen Menschen erwartet,
02:05in den Krieg zu ziehen,
02:06obwohl es hier vor Ort dringendere Probleme gibt,
02:09und die wir uns kümmern müssen.
02:13Die Bundesregierung verspricht,
02:15die Sorgen junger Menschen und ihre Ängste
02:17um die Zukunft ernst zu nehmen.
02:19Doch die Gewalt vom Wochenende droht,
02:21diese Anliegen zu übertönen.

Empfohlen