00:00Mit einer umfassenden Erweiterung seiner Fahrerassistenzsysteme will BMW ab 2027 das
00:06teilautomatisierte Fahren auch im Stadtverkehr deutlich komfortabler gestalten. Besonders
00:13Modelle wie der neue BMW i3 profitieren von zusätzlichen Funktionen, die den Fahrer künftig
00:18nicht mehr nur auf Autobahnen und Landstraßen, sondern auch innerhalb geschlossener Ortschaften
00:24unterstützen. Dabei setzt der Hersteller auf eine intelligente Verknüpfung zwischen Navigation,
00:31Fahrzeugtechnik und automatisierten Fahrfunktionen. Übrigens, wenn du dich für aktuelle Fahrzeuge,
00:37innovative Technik und spannende Entwicklungen interessierst, abonniere unser Automagazin
00:42und entdecke täglich neue Inhalte. Im Mittelpunkt steht der weiterentwickelte Autobahn- und City-Assistent,
00:48der sich an der aktiven Routenführung über BMW Maps orientiert. Das System soll selbstständig
00:54bei Abbiegevorgängen, Spurwechseln und Vorfahrtssituationen unterstützen. Sogar das
01:00Durchfahren von Kreisverkehren gehört zu den geplanten Fähigkeiten. Das automatische Anhalten
01:06und Anfahren an Ampeln ist in Deutschland bereits verfügbar. Neu ist vor allem die Möglichkeit,
01:12mehrere unterschiedliche Verkehrssituationen entlang einer geplanten Strecke miteinander zu verbinden.
01:18Trotz dieser Fortschritte handelt es sich weiterhin um ein Assistenzsystem nach SIE Level 2. Der Mensch
01:26am Steuer bleibt vollständig für die Fahraufgabe verantwortlich und muss das Verkehrsgeschehen
01:31jederzeit aufmerksam verfolgen. Erkennt die Technik, dass keine ausreichende Aufmerksamkeit
01:37vorhanden ist, wird die entsprechende Unterstützung beendet. Von vollständig autonomem Fahren kann
01:43deshalb keine Rede sein. Eine wichtige Rolle übernimmt das sogenannte BMW Symbiotic Drive.
01:49Dahinter steckt ein Konzept, bei dem Fahrer und Assistenzsystem möglichst harmonisch zusammenarbeiten.
01:56Wer beispielsweise während einer unterstützten Fahrt leicht gegenlenkt, beschleunigt oder bremst,
02:02soll damit nicht automatisch die gesamte Assistenz deaktivieren. Stattdessen berücksichtigt das
02:07Fahrzeug die individuellen Eingaben und passt sein Verhalten entsprechend an.
02:12Auch bei sicherheitsrelevanten Lenkeingriffen soll die Technik intelligenter reagieren. Anhand
02:19der Blickrichtung und des Lenkverhaltens kann das System unterscheiden, ob ein Spurwechsel bewusst
02:24eingeleitet wird oder das Fahrzeug unbeabsichtigt seine Fahrspur verlässt. Dadurch sollen unnötige
02:30Korrekturen vermieden werden. Zusätzliche Informationen erhält der Fahrer über das neue
02:35BMW Panoramic Vision Display am unteren Rand der Frontscheibe. Dort erscheinen wichtige Hinweise
02:42zum aktuellen Assistenzstatus. Gleichzeitig kombiniert eine spezielle Ansicht von BMW Maps
02:48die Navigation mit einer dreidimensionalen Darstellung des Fahrzeugumfelds. Auf diese Weise lässt sich besser
02:55nachvollziehen, welche Verkehrssituation das Fahrzeug erkannt hat und welches Manöver als
03:00nächstes vorgesehen ist. Die technische Grundlage bilden moderne Hardware-Komponenten und das
03:06Betriebssystem mit BMW iDrive X. Entsprechende Voraussetzungen sind laut Hersteller beim iX3, iX4 sowie
03:14den neuen Generationen von 3er, 7er und iX5 vorhanden bzw. vorgesehen. Wichtige Zulassungstests im
03:21öffentlichen Straßenverkehr hat BMW nach eigenen Angaben bereits erfolgreich abgeschlossen. Grundlage
03:27dafür ist die aktualisierte UN-Regelung R171. Die behördliche Bestätigung erwartet das Unternehmen
03:34Anfang 2027. Anschließend soll die Einführung zunächst in Deutschland erfolgen, bevor weitere
03:42Märkte hinzukommen. Erste Eindrücke der Entwicklung liefern Erprobungsfahrzeuge des neuen i3 mit der
03:49internen Bezeichnung NA0. Ein teilweise getarntes Exemplar in FireRed wurde bereits in München
03:56fotografiert. Damit zeigt sich, dass BMW seine künftigen Elektrofahrzeuge nicht ausschließlich
04:02bei Antrieb und Reichweite weiterentwickelt, sondern auch beim intelligenten Zusammenspiel
04:07zwischen Mensch und Fahrzeug neue Möglichkeiten schaffen möchte.