Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 19 Stunden

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Musik
00:12Musik
00:12Sauen wir da sind, die Eisens...
00:16Hattel?
00:19Musik
00:29Meinst du, ich darf vielleicht mit dir ein paar Tage wohnen?
00:33Hast du dich mit der Marion gestritten?
01:00Ferdinand?
01:05Ferdinand?
01:10Ferdinand?
01:24Frau Schretzmeier, was ist passiert?
01:31Herr Wein?
01:33Guten Morgen, Herr 80er.
01:35Guten Morgen, Frau Stockel.
01:37Sonst ist das nicht ein bisschen früh für die Post?
01:40Es gibt auch keine Post, es gab wieder Laich.
01:42Aha.
01:43Und?
01:43Sind die Herren schon informiert?
01:45Nein.
01:46Dann warum nicht?
01:47Weil der Hufer vier Wochen auf Fortbildung ist, der Herr Hansen ist auf das Wollhahn,
01:51der Herr Lindh, der den Herrn Hansen vertreten soll, ist auf der Autobahn
01:53und beim Hartl weiß ich nicht, ob er die Vertretung für den Hufer ist.
01:56Aber natürlich ist er.
01:57Wer denn sonst?
01:58Weißt du, hat sie schon wieder diese Schnapsidee ausgeräumt mit Nepal?
02:01Die Trekkingtour, weißt du schon?
02:03Aber ohne mich, hab ich gesagt.
02:04Ohne mich.
02:05Und dann ist natürlich wieder rumgegangen.
02:07Aber dieses Mal hab ich mir nix bischen lassen, gell?
02:10Stockel.
02:11Geh, Hartl!
02:15Stockel?
02:15Servus, Hartl.
02:17Hallo?
02:18Hallo?
02:18Stockel, du musst lauter reden.
02:20Ich hör dich nicht.
02:21Was?
02:22Gleich.
02:23Und zwar in Ganting, ja, bei einem Bildhauer.
02:25Was?
02:27Kollmann.
02:28Atelier.
02:29Ganting.
02:30Stockel, sag's ja bitte.
02:32Geh, lass.
02:32Du, ich leg auf, ich versteh gar nix, gell?
02:38Am Hartl, sein Handy muss kaputt sein.
02:40Na wunderbar.
02:41So macht Polizeiarbeit richtig Spaß.
02:43Die Nummer von der Frau Stockel ist unter 6 Stock eingespeichert.
02:47Was?
02:476 Stock, Sekretariat Stockel.
02:49Achso.
02:50Ja.
02:54Hartl, hörst du mich jetzt?
02:55Ja.
02:57Atelier Knollmann, gell?
02:58Nein!
02:59Knollmann in Ganting.
03:01Jetzt hör auf so zum Plären.
03:03Und Stockel, sag an Michi, dass ich gleich direkt hinfahre.
03:05Der Michi ist schon längst unterwegs.
03:08Der Schaufen Weg?
03:09Ja, alles klar, danke.
03:11Danke.
03:12Bitte.
03:13Bis später.
03:15Bis später.
03:24Kollege, warte mal.
03:26Haben Sie mir dann gefallen, da?
03:29Das einmal säubern, dann bringen Sie es mir wieder rein, gell?
03:39Gerhardl, da schaust.
03:41Grüß dich.
03:42Grüß dich.
03:43Michi, was haben wir denn schon?
03:44Es ist so, der Tote heißt Ferdinand Kohlmann und er war ein Bildhauer.
03:49In der Todeszeitpunkt sagte Frau Dr. Eckstein, was er gegen Mitternacht und gefunden hat ihn die Frau Schritzmeier.
03:55Die Frau Schritzmeier, das ist die Gattin vom Herrn Bürgermeister da in Gatti.
03:59Ah.
03:59Das ist der Hauptkommissar Hartl.
04:01Grüß Gott.
04:01Hallo.
04:06Grüß Gott.
04:07Grüß Gott.
04:09Grüß Gott.
04:09Der Herr Mose ist kurz nach der Frau Schritzmeier gekommen, weil er nämlich dem Herrn Kohlmann
04:14Modell gestanden hat für seine Christusstatue.
04:17Herr Doktor, wie ist einer?
04:18Hallo.
04:19Herr Christus.
04:21Sehr freilich.
04:22Die Gemeinde möchte eine große Christusstatue errichten und der Herr Kohlmann, der hätte
04:27die bauen sollen.
04:28Oder wie sagt man den bei Bildhauer?
04:30Also egal.
04:31Jedenfalls, das ist er.
04:33Ja, ich sag einmal, wie groß hätte denn die Statue werden sollen?
04:38Höher als die in Rio de Janeiro.
04:40Ah, okay.
04:41Geht schon wieder.
04:42Ah, merci.
04:50Aha.
04:52Was für eine Hand?
04:54Ist ja spannend.
04:55Ha.
04:56Das fängt ja gut an.
04:59Okay, Herr Hartl.
05:00Ähm, dann würde ich sagen, ich weiß Bescheid und wir sehen uns ja gleich.
05:06Okay?
05:07Bis dann.
05:19Ja, Helen, ich bin's.
05:20Ich wollte nur sagen, ich bin gut angekommen und äh, du kannst mich ja zurückrufen,
05:25wenn du Zeit hast.
05:26Oder auch nicht.
05:34Ja, genau so jetzt werden's in die Hand.
05:36Der erste Versuch von Ferit, Herrn Kohlmann.
05:41Ja, ich glaube, es ist ja so gewesen.
05:42Kommen wir mal mit.
05:43Die Hand ist hier auf diesem Holzpodest gestanden.
05:48Mhm.
05:49Und dann ist sie umgekippt und er war tot.
05:53Aber nicht von selber.
05:54Nein, der hat schon wieder nachgeholfen.
05:56Weil die Spuse hat hier auf dem Holzpodest Riffelspuren entdeckt.
06:00Und die stammen eindeutig von diesem Brecheisen.
06:02Und ich glaube, dass der Täter hinten die Hand so umgekippt hat.
06:08Dass er einen Kohlmann erschlackt.
06:09Ja, freilich.
06:10Glaub ich nicht.
06:11Wieso glaubst du das nicht?
06:12Ja, weil das unlogisch ist.
06:14Aber so ist es gewesen.
06:15Wegen die Riffelspuren.
06:16Die sind frisch und die passen.
06:18Meine Herren, in fünf Minuten kann ich Ihnen mehr sagen.
06:30Helen.
06:31Ja.
06:32Bin gut angekommen.
06:33Genau.
06:34Nee, ich hab noch niemanden getroffen.
06:35Warum?
06:37Auch die Ortmann nicht.
06:38Nein?
06:39Hast du gleich noch eine subisante Bemerkung?
06:41Ich bin überhaupt nicht empfindlich.
06:45Entschuldigung, weil du hast gerade damit angefangen.
06:49Also, jetzt geht das schon wieder los.
06:52Hör mal.
06:53Helen.
06:54Helen?
06:56Helen?
06:58Das geht so leicht.
07:00Herr Lind, so ein Freit, dass Sie wieder da sind.
07:03Frau Stockl, lassen Sie sich drücken.
07:06Ich dachte in Hamburg, da ist man zurückhaltender.
07:08In Hamburg schon, aber nicht hier.
07:10Geht's Ihnen gut?
07:11Mir geht's sehr gut, danke.
07:13Wie läuft's bei Herrn Hansen?
07:14Ja, auch gut.
07:15Der ist ja gerade auf Regatta mit seiner Swollhahn.
07:17Und er hat den unbedingten Ehrgeiz, unter die Besten drei zu kommen.
07:21Na dann, viel Glück.
07:22Bin ich also wieder mit Herrn Hartl zusammen?
07:24Ja, selbstverständlich.
07:25Und wir haben auch schon einen neuen Fall.
07:27Einen Bildhauer in Ganting.
07:28Ich weiß, der Herr Hartl hat mich schon angerufen und grob informiert.
07:31Ja, dann sind Sie eh schon auf dem Weg.
07:32Ich müsste noch was erledigen.
07:34Wenn Sie vielleicht den Herrn Mohr anrufen und lassen sich über die Details aufklären?
07:38Selbstverständlich.
07:38Müsst du euch nicht länger.
07:41Da kracht's in den Gebäck.
07:47Stockli, ich hab keine Zeit.
07:49Du, der Lind ist wieder da.
07:51Und wie es ausschaut, hat der ganz schön Zoff mit der Roloff.
07:54Aber geh.
07:55Ja, jetzt sollst du mich über den Fall ins Bilde setzen, damit er vom Schreibtisch aus recherchieren kann.
08:01Warum kommt er da nicht selber her?
08:03Michi, ich sag nur, Roloff.
08:05Ach so.
08:09Herr Doktor, was?
08:11Was können wir denn jetzt sagen?
08:12Die feinen Risswunden da an den Schienbeinen deuten darauf hin, dass Kollmann über dem Boden geschleift wurde.
08:17Das passt auch zu den Ergebnissen der Spursie.
08:20Wir haben nämlich feine Blutspuren gefunden, die von da drüben hierher führen.
08:24Weil er erst von da drüber geschleift wurde.
08:27Und zwar auf dem Bauch liegt.
08:29War er da eigentlich schon tot?
08:31Das kann ich noch nicht sagen.
08:33Auf jeden Fall hat die Steinhand ihm die Wirbelsäule gebrochen.
08:35Die Täter hat ihn wohl da hingeschleift, dass er die Hand auf ihn hat kippen können.
08:40Er wollte halt, dass es wie ein Unfall ausschaut.
08:42Frau Schretzmeier, bitte nichts anfassen, gell?
08:51Frau Stottl?
08:52Ja?
08:53Rufen Sie doch bitte mal den Herrn Volker Feißler an, der ist Bauunternehmer.
08:56Nummer ist drauf.
08:57Und den Bürgermeister von Ganting, Herrn Schretzmeier.
08:59Und bestellen Sie beide her.
09:01Umgehend?
09:02Umgehend.
09:03Ach, und dann müssen Sie doch die Nummer von einem gewissen Benedikt Grasser rausfinden.
09:07Der ist auch Bildhauer.
09:08Auch umgehend?
09:09Ja.
09:11Weg damit.
09:12Das ist der alte Plan.
09:13Ja, ich sag's Ihnen doch.
09:16Und nicht so langsam wie gestern, gell?
09:18Ist ja klar.
09:21Ja.
09:22Krippe Rosenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
09:24Den Herrn Feißler würde ich gerne sprechen.
09:26Apparat?
09:26Herr Feißler, ich würde Sie bitten, zu uns ins Kommissariat zu kommen.
09:29Es handelt sich um einen Mordfall.
09:31Um wen geht's?
09:32Herr Kollmann.
09:34Was?
09:35Der Kollmann ist tot?
09:37Ja, nein.
09:39Wie ist denn das passiert?
09:40Ich würde Sie einfach bitten, zu uns zu kommen.
09:43Wiederhören, Herr Feißler.
09:45Ich bin nicht blöd.
09:47Herr Moser, sagen Sie, außer dass Sie für den Herrn Kollmann Modell gestanden sind,
09:52haben Sie da sonst noch irgendwas gemacht?
09:56Ja, ich bin Schauspieler.
09:58Schauspieler?
09:59Ja, sind Sie da irgendwo engagiert oder sowas?
10:03Ja, ich spiele den Jesus bei den Oberammergauer Festspielen.
10:06Der hätte jetzt gemeint, dass das der Chef auch anderen macht.
10:09Ich bin die Parallelbesetzung.
10:11Ah ja, zweite Besetzung, ja verstehst du schon.
10:14Und heute in der Früh, da sind Sie ganz normal zur Arbeit erschienen, ja?
10:20Ja.
10:21Und gestern auf die Nacht, wann sind Sie da gegangen?
10:23Gegen 19 Uhr.
10:27Und wie Sie da gekommen sind heute in der Früh, ist ja die Frau Schredzmeier auch schon
10:30da gewesen?
10:32Ja.
10:33Und ist Ihnen da was aufgefallen?
10:36Aha.
10:40Was hat denn die Frau Schredzmeier gemacht, wie Sie reingekommen sind?
10:45Ist da rumgestanden und hat rumgeblättert.
10:51Danke.
10:57Herr Moser?
11:01Ich glaube, Sie haben da was vergessen.
11:07Was ist das letzte Mal?
11:09Die verlassen Sie jetzt sofort das Grundstück.
11:11Sofort.
11:12Und wer ist da nicht Sie?
11:13Schober, Roswitha.
11:15Und was machen Sie da?
11:15Ja, protestieren.
11:16Gegen was?
11:17Gegen den blasphemischen Jesus, den der Herr Kollmann auf dem Hausberg errichten will.
11:20Das mache ich jeden Tag.
11:22Und so lange, bis der Herr Kollmann ein Einsehen hat.
11:24Der Herr Kollmann hat bereits das endgültige Einsehen gehabt.
11:27Papiere bitte.
11:30Hartl!
11:31Komm Sie rein, bitte.
11:34Pass auf.
11:35Das ist die Frau Schober.
11:37Roswitha Schober.
11:38Roswitha Schober.
11:39Sie ist eine Gegnerin von einem Jesus-Projekt und sie kommt jeden Tag hierher, um zu protestieren.
11:44Wie protestieren?
11:45Da hat der Schüttel und da steht da was drauf.
11:49Zum Beispiel, wer hochmütig auftritt, wird gehasst.
11:52Das ist schon ein bisschen fanatisch, gell?
11:54Michi.
11:57Wenn die den Kollmann verumbracht hätten, dann wäre die doch jetzt heute nicht hergekommen.
12:01Aber das weiß doch nicht jeder, dass die jeden Tag da herkommt.
12:04Weil es heute nicht hergekommen wird.
12:05Wie schaut denn das aus?
12:07Ich weiß es nicht, Michi.
12:08Jedenfalls war es bei der Gemeinde angestellt.
12:11Heimatpflege, gell?
12:12Ja.
12:12Da hat eine so kleine Revoluzzerin, da hat sie den Burgemeister rausgeschmissen.
12:15Und jetzt sitzt sie auf der Straße, alles wegen der Figur.
12:17Gut, ich nehme sie mit aufs Präsidium, gell?
12:19Das ist doch mein Job.
12:21Für die habe ich eine andere Verwendung.
12:23Das Atelier hier wird nicht versiegelt.
12:25Du stellst deinen Wagen weg und kommst aus der Hintertür noch einmal rein.
12:28Ja, du hast recht.
12:30Du.
12:32Wieso?
12:33Du legst dich auf die Lauer.
12:35Ich habe so das dumpfe Gefühl, dass unsere Frau Bürgermeisterin noch einmal kommt.
12:40Ach so.
12:42So, Frau Schobansch.
12:43Ja, genau.
12:44Gehen wir.
12:46Herr Rein.
12:48Herr Achziger.
12:49Ach, der Herr Linz.
12:51Schön, dass Sie da sind.
12:52Willkommen da.
12:53Darf man doch sagen.
12:54Darf man, ja.
12:55Und, geht's gut?
12:56Ja, geht ganz gut.
12:57Ja.
12:58Was macht Ihre Hamburger Liebe?
12:59Da läuten ja wohl bald die Hochzeitsglocken bei Ihnen und Frau Rohloff.
13:03Nein.
13:04Äh, gleich mal zum aktuellen Fall.
13:06Es geht doch um diesen Bildhauer aus Ganting.
13:09Ja, dieser Herr Kollmann.
13:11Ich weiß, ich kannte den Mann zwar nicht persönlich, aber hab einiges von ihm gehört.
13:16Er soll ja diese ominöse Riesenstatue eines Jesus für die Gemeinde Ganting herstellen.
13:23Richtig.
13:24Und ich hab auch schon ein bisschen recherchiert, hab bei der Rosenheimer Zeitung angerufen.
13:27Motor des Projekts waren ja der Bauunternehmer Feißler und der Bürgermeister von Ganting.
13:32Ja, der Herr Schretzmeier.
13:34Herr Rein.
13:36Ah, Frau Hofer.
13:37Schauen Sie mal, wer da ist.
13:39Herr Lind.
13:41Mein schön, Sie zu sehen.
13:43Vertreten Sie mal wieder den Herrn Hansen.
13:45Herr Hansen.
13:46Und, wie geht's sonst so allein?
13:47Ja, bestens.
13:48Schade, dass mein Bruder auf Fortbildung ist.
13:50Der hätt Sie bestimmt auch gern gesehen.
13:52Der ist ja in vier Wochen wieder da, dann wird der Herr Lind sicher noch sehen.
13:55Sie, komm jetzt doch einmal hinaus zu mir zum Abendessen.
13:57Mit mir und am Hattl.
13:58Wieso?
13:59Wohnt der wieder bei ihm?
14:00Er hat sich mit seiner Frau gestritten.
14:03Na, nicht schon wieder.
14:04Entschuldigung, ich muss mal ganz dringend rangehen.
14:06Ja, ich meld mich.
14:07Herr Herr Lind.
14:09Schön.
14:10Ja.
14:11Herr Lind.
14:12Du, ich kann grad nicht.
14:13Ich muss.
14:14Warte mal kurz.
14:15Herr Lind, also, an Grasser hab ich nicht erreicht, aber Feißler und Schretzmeier
14:18sind unterwegs.
14:19Gut.
14:20Ja.
14:21Was?
14:22Entschuldigung, wer hat denn vorhin aufgelegt?
14:25Helen, hör mal, ich hab jetzt keine Zeit.
14:27Ich muss arbeiten.
14:28Können wir das nicht heute...
14:29Helen?
14:30Helen?
14:31Grüß dich, Christian.
14:33Hallo, Patricia.
14:34Verbindungsprobleme?
14:35Nein, ist Schluss.
14:36Ich.
14:36Man hat dich hängen lassen.
14:38Kenn ich.
14:44Willkommen in Rosenheim.
14:45Grüß Gott, Frau Hofer.
14:47Grüß Sie.
14:47Was hat Ihnen gerade noch gefehlt?
14:49Nichts, Frau Stopp.
14:51Nichts von Willa.
14:53Da.
14:55Haben Sie ja mitgekriegt, der Herr Lind ist wieder da.
14:57Ich weiß, hab ihn grad schon gesehen.
14:59Nein.
15:01Zwischen ihm und der Rolof, der scheppert's ganz schön.
15:04Okay.
15:05Ja, vorher haben sie am Telefon gestritten und dann hab's mitten unter dem Gespräch
15:08aufgelegt.
15:09Wer?
15:10Ja.
15:10Na, sie.
15:12Geht's um Herrn Lind?
15:13Meine Damen, es reicht.
15:17Hier bräuchte ich noch eine Unterschrift.
15:25Meine Gantin, grüß Gott.
15:27Herr Feisler, ich möchte den Bürgermeister sprechen.
15:29Tut mir leid, Herr Feisler.
15:30Herr Schretzmeier ist nicht mehr im Haus.
15:32Er ist auf dem Weg nach Rosenheim.
15:34Hat er jetzt auch eine Vorladung gekriegt?
15:36Darüber darf ich Ihnen leider keine Auskunft geben.
15:45Schretzmeier?
15:46Ja, Feisler.
15:47Hast du jetzt auch eine Vorladung gekriegt?
15:49Ja.
15:50Sauber das mit dem Krömer, was?
15:52Ja.
15:53Wo bist du?
15:55Kurz vor Ölerschlüssel.
15:56Warte, wenn ja.
15:57Ah, du bist ja.
15:58Ah!
15:59Du bist ja!
16:00Ah!
16:00Ah!
16:01Ah!
16:03Ah!
16:08Ja.
16:08Bis gleich.
16:18Rasser?
16:19Der Kollmann ist tot.
16:20Ermordet.
16:21Wie und warum weiß ich jetzt.
16:23Äh, ich fahr jetzt zur Polizei.
16:25Der Bürgermeister und ich mich haben eine Vorladung.
16:27Pass auf!
16:28Ich will, dass du den Kollmann ersetzt.
16:31Ja und was sagt der Bürgermeister dazu?
16:33Mit dem rede ich gleich. Ich muss nur wissen, machst du das.
16:35Ja logisch mache ich es.
16:36Ja, ich werde das an der Polizei sagen, gell, dass dir das klar ist.
16:40Ich habe nichts zum Verbergen.
16:42Das will ich hoffen.
16:43Denn wenn die erfahren, dass du den Kollmann beerbst,
16:45da wird dir der Wind gescheit ins Gesicht geblasen.
16:48Ja, damit kann ich leben.
16:55Wir müssen uns absprechen, gell?
16:57Ja, das ist da die Ersung.
16:59Geh her.
17:23Ah, Herr Lind, der Bürgermeister Schretzmeier und der Bauunternehmer Feisler wären jetzt da.
17:29Danke, Frau Stock.
17:29So, Frau Schober, dann sitzen Sie einen da mal, gell?
17:35Nein, da setze ich mich nicht hin.
17:38Ja, setzen Sie einen ums Eck.
17:39Da muss ich jetzt auch nicht ertragen, gell?
17:41Gott hat seine strafende Hand gegen Kollmann geführt.
17:44Sie werden ihm auch nicht entkommen.
17:46Ja, mir klappen nicht schon die Zehen.
17:48Gut, dann bleiben Sie einfach da, aber da bleiben.
17:53Der Herr wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben.
17:59Frau Schober, jetzt ist gut, gell?
18:02Dass die am Heiligen Sohn verdienen, das ist geschmacklos, eine Blasphemie.
18:07Wer unrechtem Gewinn nachgeht, zerstört sein Haus.
18:11Ja, und ich bin ja schließlich Bauunternehmer, oder?
18:14Wer sind Sie?
18:16Das ist der Herr Feisler, Bauunternehmer.
18:18Ich bin der Herr Schretzmeier, Bürgermeister von Ganting.
18:20Das gibt's nicht, oder?
18:21Gibt's ständig ein Wissen von nichts?
18:24Ja, selig sind die Umwissenden.
18:30Oh, der Herr Hartl!
18:32Ah, hier ist einer, Herr Lind.
18:34Sind wir wieder mal ein Team?
18:35Ja.
18:36Ich freu mich.
18:37Sie mit Ihren schlichten Mördern, ich mit meinen verzwickten Theorien.
18:41Das wird doch schön.
18:41Ja.
18:42Was ist das?
18:43Das sind die persönlichen Sachen und Unterlagen
18:45von unserem Toten, vom Kollmann.
18:46Ah ja, ich war auch nicht ganz untätig.
18:49Ich hab schon gemerkt, dass ich mein Bürgermeister Schretzmeier
18:51und der Bauunternehmer Feisler hergestellt.
18:53Aber jetzt sagen Sie mal, wie geht's Ihnen so?
18:57Ja, geht.
18:58Und bei Ihnen?
19:00Ja, auch nicht besser, oder?
19:03Hab schon gehört, Ärger mit Ihrer Frau.
19:06Macht das wieder mal die Runde, ja.
19:07Sie wissen doch, wie das hier läuft.
19:10Ja, äh...
19:11Ja, Frau Ortmann, jetzt können Sie zuschlagen, was?
19:16Na ja, Linds Krise nutzen.
19:19Warum binden Sie mir das auf die Nase?
19:22Frau Ortmann, es hat doch jeder gesehen, wie sehr Sie das gewurmt hat,
19:25dass der Herr Lind der Frau Rohl auf den Vorzug gegeben hat.
19:28Ja, ruhig dich, Frau Stockl.
19:29Hat. Gewurmt. Hat.
19:32Herr Lind ist für mich vergangen bald.
19:33Wer's glaubt.
19:58Unser Ort braucht diesen Jesus. Ohne Touristattraktionen.
20:02Da überlebt doch heutzutage kein Ort mehr. Bitte.
20:05Und so eine Pilgerstätte, das war natürlich schon eine enorme Bereicherung.
20:09Ja, vor allem für den Bauunternehmer Herrn Feisler.
20:12Ja, weil er muss ja schließlich machen.
20:14Wer hat das Projekt jetzt eigentlich eingestellt?
20:17Nein, der Herr Feisler hat einen anderen Künstler an der Hand, der damals den Kürzer gezogen hat.
20:21Erklären Sie uns das bitte.
20:23Die Idee für diesen Christus, der hat eigentlich der andere Künstler gehabt.
20:26Der heißt Benedikt Grasser.
20:28Der Herr Feisler hat dann diese Idee aufgegriffen.
20:30Ich wollte aber keine Spätzlewirtschaft haben. Idee hin oder her.
20:33Also habe ich eine Ausschreibung ins Leben gerufen.
20:36Und da hat dann der Herr Kollmann den Zuschlag gekriegt.
20:39Und der Bildhauer Grasser hat in die berühmte Röhre geschaut, ja?
20:42Ganz genau.
20:44Wie hat denn der Grasser darauf reagiert?
20:46Ja, wir werden ja darauf reagiert haben. Also glücklich war er nicht.
20:50Wir wissen von zwei Brandanschlägen auf Kollmanns Atelier.
20:53Und, dass man den Herrn Grasser verdächtigt hat.
20:56Das können ja genauso gut die Gegner von diesem Projekt gewesen sein.
20:59Haben Sie die da gesehen da draußen?
21:01Also dem Herrn Grasser hat man jedenfalls nichts nachweisen können.
21:05Hat der Herr Grasser eigentlich gegenüber seinem Künstlerkollegen, dem Herrn Kollmann,
21:08irgendwelche Drohungen ausgestoßen?
21:10Weiß ich nicht.
21:11Wissen Sie nicht oder wollen Sie uns einfach nicht sagen?
21:15Äh, Herr, äh, Dings.
21:17Ah, Herr Lind?
21:19Ich bin Bürgermeister.
21:20Und da werde ich nicht mit haltlosen Verdächtigungen Öl ins Feuer gießen, hm?
21:24Ja.
21:25Die Frau Doktor Eckstein möchte Sie gerne sprechen.
21:28Danke.
21:30Herr Bürgermeister, was haben Sie denn eigentlich an Ihrer rechten Hand gemacht?
21:34Da, äh, da wollte ich einen Schrank zusammenbauen.
21:37Nicht so ein bisschen blödlaufen.
21:43Herr Grasser.
21:44Du.
21:47Ja, die haben nicht lange auf Sie warten lassen.
21:50Ja, wissen die jetzt schon, dass du die Lesung machst?
21:52Keine Ahnung.
21:53Wo muss ich hin?
21:55Äh, da.
21:57Haben Sie schon mitgehört, Frau Schober, hm?
21:59Der Teil wird schon nachgelegt, hm?
22:01Dann muss ich Herrn Meister jetzt gescheit aufrüsten.
22:04Ja.
22:05Herr Schwerzweiler, Sie warten da.
22:07Ja.
22:08Herr Feisler dauert noch einen Moment, ja?
22:10Aha.
22:10Nein.
22:11Das gilt auch für Sie, Frau Schober.
22:18Benedikt Grasser.
22:19Ich bin hergestellt worden.
22:22Warten Sie bitte draußen, Herr Grasser, gell?
22:28Eine schöne Figura haben Sie.
22:31Kommen Sie da einmal zu mir?
22:33Dann machen wir was draus.
22:35Hallo?
22:37Geht's noch?
22:39Keine Angst, schöne Frau.
22:40Ich bin Bildhauer.
22:41Bei mir ist das alles sublimiert.
22:46Haben Sie das gehört, Herr Achtziger, was ich mir den ganzen Tag lang bieten lassen
22:49muss?
22:49Er hat ja bloß gesagt, dass bei ihm das Sexuelle quasi ins Künstlerische transformiert ist.
22:54Also, ihr könnt es mir viel verzeihen.
23:02Sehen Sie seine Verletzungen im Gesicht?
23:04Die können nicht von der Hand stammen.
23:06Er lag auf dem Bauch, als die Hand auf ihn fiel.
23:08Und der Daumenballen der Steinhand hat ihm das Rückgrat gebrochen.
23:14Sehen Sie?
23:16Kolmans Kopf lag unter dieser hohlen Hand.
23:19Der Ballen kann ihm also nicht das Gesicht verletzt haben.
23:21Wo stammen die Verletzungen dann her?
23:23Er wurde geschlagen.
23:25Vielleicht hat der Bürgermeister Schretzmeyer ja doch keinen Schrank zusammengebaut.
23:28Bei dem sehe ich aber weit und breit kommen und tief.
23:30Noch nicht.
23:32Einer unserer Verdächtigen hat eine Verletzung an der Hand.
23:35Wenn die jetzt daher stammt, dass er Kolman niedergeschlagen hat, könnte man doch nicht
23:39in seiner Hand Hautpartikel und Blutspuren von Kolman sicherstellen?
23:42Wenn er seine Hand noch nicht gründlich gesäubert hat.
23:44Aber ich kann an der Bange nach Spuren suchen und so durch eine Genanalyse mit dem Verdächtigen
23:49vergleichen.
23:50Das ist gut.
23:51Machen Sie das.
23:56Machen Sie das.
24:02Machen Sie das.
24:07Machen Sie das.
24:10Machen Sie das.
24:26Was suchen Sie den Frau Schretzmeyer?
24:31Herr Schretzmeyer, gehen Sie doch mit Frau Dr. Eckstein.
24:34Guten Tag.
24:35Was?
24:36Wohin?
24:37Sie wird Ihre Hand untersuchen.
24:40Wieso?
24:41Das sagen mir nicht, wenn die Ergebnisse aber da sind.
24:44Bitte.
24:45Aber jetzt schon!
24:46W puis doch!
24:48Sie sind Herr Grasser?
24:50Ist das ehrlich.
24:53Dann kommen Sie doch, bitte.
24:55Ja, und was ist mit mir?
24:57Ich wart auch schon ewig.
24:59Eigentlich könnten wir nicht gehen lassen.
25:00Da haben Sie geweiht und breit kommt ein Motiv.
25:02Wo sehen Sie bei ihr das Motiv?
25:03Die würden wir vom Moor aufs Auge drucken lassen.
25:06Na gut, Herr Feisler, Sie können gehen.
25:08Tut mir leid, dass Sie umsonst warten mussten,
25:10aber Sie halten sich bitte zu unserer Verfügung, ja?
25:12Ja, mein Telefon ist am Hauptzahn.
25:14Für Sie gilt dasselbe, Sie können gehen.
25:17Sommers?
25:18Na ja.
25:21Von vornherein war klar, dass kein anderer
25:22wie der Kollmann den Auftrag gehören sollte.
25:25Und dann haben Sie Kollmann, Feisler
25:26und den Bürgermeister angezeigt?
25:28Wegen Betrug, ja.
25:30Und als das nichts gekäuft hat, habe ich dann
25:32zwei Brandanschläge auf das Atelier von Kollmann verübt.
25:35Und dann habe ich als Ultima Ratio
25:37den Kollmann zu seinem Herrgott geschickt.
25:39Das wollen Sie doch hören, oder?
25:40Ja.
25:42Entschuldigt bitte, ich mache Schluss für heute.
25:45Schön für Sie.
25:45Hatl.
25:46Toi, toi, toi.
25:54Wo waren Sie letzte Nacht zwischen 23 und 1 Uhr?
25:57Da war ich in meinem Atelier.
25:59Keine Zeugen.
26:00Da können Sie einer jetzt selber einen Reim drauf machen.
26:02Und zwar schaut der folgendermaßen aus.
26:05Durchs Ableben von Herrn Kollmann
26:06ist der Jesus-Statuenauftrag an Sie gegangen.
26:10Und das heißt, der Tod von Herrn Kollmann nutzt Ihnen was?
26:13Genau.
26:14Psychologisch gesehen passt die Tat auch ganz gut zu Ihnen.
26:17Ah, ja?
26:18Kollmann wurde von seinem eigenen Werk erschlagen,
26:21als ob die Strafen der Hand Gottes ihn getroffen hätte.
26:23Sehr künstlerisch, sehr symbolisch.
26:26Aha.
26:27Quasi ein kreativer Macht.
26:31Herr Grauser, das war's dann fürs Erste.
26:34Sie dürfen gehen.
26:35Was?
26:35Sie sperren mich nicht gleich ein?
26:37Wenn Sie so weitermachen, tun wir's.
26:39Halten Sie es zu unserer Verfügung.
26:43Ich mach alles, was Sie sagen.
26:45Sogar die Mörder, wenn Sie ihn nicht kriegen.
26:47Ihre Frechheit wird Sie nicht schützen.
26:49Aber macht Spaß.
26:50Auf Wiederschauen, Herr Grauser.
26:56Dann machen wir Schluss für heute.
26:58Haben Sie was vor?
27:01Nein.
27:02Dann nehmen wir uns die Kiste vor.
27:04Warum nicht?
27:18Hattel, das war ein Volltreffer.
27:21Die Frau Schretzmeier ist wirklich zurückgekommen
27:23und genau das hat's gesagt.
27:26Seht und staunet.
27:34Tadam.
27:35Ja.
27:40Schaut her.
27:41A ist Anna Schretzmeier.
27:45Jetzt fragt Sie bloß, ob die Beziehung von Kolmer zur Schretzmeierin bloß eine künstlerische
27:50Natur gewesen ist.
27:50Nichts künstlerisch.
27:52Das war schon richtige Natur.
27:53Ja?
27:55Bisher trank ich an Busen der Natur.
27:58Fortan trinke ich an deinen Busen nur.
28:01Ferdinand Kolmann.
28:02Das klingt schon recht eindeutig.
28:03Ist sie da?
28:04Ja.
28:05Die war draußen.
28:06Ich mach das.
28:07Ja.
28:11Frau Schretzmeier.
28:18Bitte Platz zu nehmen.
28:23Ja, wir hatten was einmal.
28:26Wann?
28:27Letzte Woche.
28:29Er hat mich gezeichnet, da ist es passiert.
28:31Herr Kolmann war schon die ganze Zeit über verrückt nach mir.
28:34Das hat mir natürlich geschmeichelt.
28:37Und dann, nach diesem Fauxpas meinerseits,
28:41es war völlig abgehoben.
28:43Er war so seltsam euphorisch.
28:45Das hat mir Angst gemacht.
28:46Hat Ihr Ehemann von dem Techtelmechtel da gewusst?
28:51Weiß ich nicht.
28:52Kommen Sie.
28:53Keine Ahnung.
28:54Ich bin danach gleich nach Salzburg gefahren
28:56und erst heute früh wieder zurückgekommen.
28:59Ich wollte, dass Herr Kolmann mir die Zeichnungen gibt.
29:02Irgendwie hat sich alles nach Pulverfass angefühlt.
29:04Was haben Sie in Salzburg gemacht?
29:06Den Kopf in den Sand gesteckt.
29:08Genauer gesagt, mich an einem Wellnesshotel verwöhnen lassen.
29:11Aber das habe ich Ihrem Kollegen doch schon alles gesagt.
29:13Und den Ehemann, den haben Sie seitdem vom Fauxpas nicht mehr gesehen.
29:18Also gut.
29:20Auf dem Weg nach Salzburg habe ich meinen Mann angerufen
29:23und ihm gesagt, dass ich weg bin.
29:25Weiter.
29:27Ja, und dann hat er gesagt, dass er jetzt zu Kolmann gehe.
29:31Er habe ihn in sein Atelier bestellt.
29:34Ich habe nichts gesagt, aber natürlich alles befürchtet.
29:38Ich habe dann Kolmann angerufen.
29:41Der hat nur gesagt, lass mich nur machen.
29:43Ich habe dann gesagt, dass es nur ein One-Night-Stand war.
29:47Daraufhin ist der völlig ausgerastet und hat gesagt,
29:49ach, du bist nur verwirrt.
29:50Und hat einfach aufgelegt.
29:52Warten Sie doch bitte kurz draußen, ja?
29:56Kollege, bitte.
30:01Herr Mohr?
30:03Sie fahren jetzt zu Herrn Schretzmeier und holen ihn her.
30:08Jetzt?
30:08Ja, jetzt.
30:09Aber steht dringender Tatverdacht,
30:11wem müssen wir verhindern, dass die beiden sich absprechen?
30:13Wir können Schretzmeier ohne Probleme für 24 Stunden in Gewahrsam nehmen,
30:16Bürgermeister hin oder her.
30:18Soll ich die Schretzmeierin auch gleich heimbringen?
30:20Mit Frau Schretzmeier hinfahren,
30:22mit Herrn Schretzmeier zurückkommen,
30:24ohne dass die beiden miteinander reden.
30:25Kriegen Sie das hin?
30:26Das wird eine lange Nacht.
30:27Macht nichts.
30:28Herr Schretzmeier!
30:39Du bist noch da?
30:41Du ja auch.
30:44Ja.
30:45Auf mich wartet auch niemand.
30:49Du hast Kommunikationsprobleme mit Hamburg?
30:54Das Übliche, du kennst das ja.
30:56Nein, kenn ich nicht.
30:58Aber ich war auch nie mit dir zusammen.
31:09Ah, Herr Lind, da sind zwei Artikel,
31:12ein wissenschaftlicher aus dem History Journal
31:14und einer aus der Kulturbeilage.
31:16Und beide handeln von dem Thema,
31:18dass man das Bild, was man sich vom historischen Jesus gemacht hat,
31:21dass man das korrigieren muss.
31:23Das ist zwar eine stocke Qualität, aber tut's auch.
31:25Danke.
31:26Wie korrigieren?
31:27Der historische Jesus, der soll einen viel kräftigeren Körperbau gehabt haben
31:31und größer soll auch gewesen sein.
31:32Und?
31:33Herr Kollmann hat da Moser hingeschrieben, mit drei Fragezeichen dahinter.
31:39Moser?
31:40Moser ist der, der im Modell gestanden hat?
31:42Aha, genau.
31:44Und wie sieht der aus, Herr Moser?
31:46Ja, schon eher Christblick.
31:48Wie?
31:48Ja, eher dünner, zerbrechlicher.
31:51Vielleicht war der Kollmann der Mimosa unsfremd.
31:53Vielleicht wollte er ja einen anderen Typ und ihn ersetzen.
31:56Und deswegen bringt er den Kollmann gleich um?
31:58Ja, warum nicht?
31:59Sie und Ihre einfachen Theorien.
32:01Ja, das habe ich nicht schon gehört.
32:04Ja, freilich.
32:06Der Schretzmeier ist da, aber der führt sich auf.
32:08Na, dann rein mit ihm.
32:09Ja.
32:11Hallo!
32:15Sie wissen schon, dass ich Sie und Sie morgen ans Kreuz nageln werde.
32:19Jetzt lassen Sie mal Ihre Jesus-Metaphern und nehmen erst mal Platz, Herr Schretzmeier.
32:26Wir wissen, dass Sie letzte Nacht bei Herrn Kollmann waren.
32:30Das hat Ihnen sicher meine Frau erzählt.
32:32Ich habe aber bloß gesagt, dass mich der Kollmann in sein Atelier bestellt hat.
32:35Ich bin aber nicht hingegangen.
32:37Wo sind Sie denn da umgegangen?
32:39Im Rathaus von Gawert bis spät auf die Nacht.
32:42Zeugen?
32:42Nein.
32:43Schlecht.
32:44Wollen Sie uns noch was sagen?
32:46Ja, dass ich Sie und Sie und Sie morgen ans Kreuz nageln werde.
32:52Wissen wir schon, Herr Mohr.
32:55Herr Schretzmeier, jetzt gehen wir wieder.
32:56Also, das ist eine Un...
32:57Das ist eine Unverschämtheit!
32:59Mich wegen Haltlosen!
33:01Wegen so einer...
33:03Schön.
33:04Morgen ist die Genanalyse fertig und dann nageln wir ihn fest.
33:07Oder wir müssen zur Kreuze kriechen.
33:09Aha.
33:10Ich krieche es erst mal ins Bett, Herr Kollege.
33:12Dann, äh, gute Nacht.
33:13Ja.
33:14Gute Nacht.
33:22Meine Herren, war das wirklich nötig, den Herrn Schretzmeier über Nacht in Gewahrsam zu nehmen?
33:27Nicht, dass ich sonderlich viel Mitleid mit dem Herrn hätte, aber die Sache sollte schon Hand und Fuß haben, sonst
33:32gibt's Ärger.
33:32Die Sache hat Hand und Fuß.
33:34Hier ist der Laborbericht.
33:36Erwanger der Leiche wurden Hautpartikel gefunden, die eindeutig von Schretzmeier stammen.
33:40Er hat Herrn Kohlmann niedergeschlagen.
33:41Hat er schon gestanden?
33:42Wir vernehmen ihn dann gleich.
33:44Und was glauben Sie, hat er für ein Motiv?
33:46Ja, Eifersucht, ganz klassisch.
33:48Sind Sie auch der Meinung?
33:50Nein.
34:08Ich hab den nicht umgebracht.
34:11Ich hab den bloß auch nicht duscht und noch bin ich gegangen.
34:14Ich hab keinen Stachen auf den gehabt.
34:16Immer schön der Reimdach. Sie kann hin und dann ...
34:23Oder mir eröffnet, dass er mit meiner Frau das halt miteinander ...
34:28Und dass sie jetzt ein Paar werden.
34:29Hat er mir einfach so erzählt. Einfach so.
34:31Gerade raus.
34:34Aber ich hab ihn nicht duscht.
34:36Was war dann weiter?
34:39Na, ist er halt so da gelegen. Aufgestanden ist er nicht mehr.
34:41Dann bin ich gegangen.
34:42Weiter?
34:44Ich hab dann die ganze Nacht versucht, meine Frau zu erreichen.
34:46Das hat aber nicht geplant.
34:49So war's.
34:52Der war bewusstlos und nicht dort, als ich gegangen bin.
34:54Und die Storchen hab ich nicht angerührt.
34:57Bring's den bitte raus.
34:59Jetzt bitte schön. Jetzt glauben Sie mir das doch bitteschön.
35:01So war das.
35:18Der Krasse ist noch nicht aus dem Rennen.
35:20Aber er hat den Kolmer nicht niedergeschlagen.
35:22Ja, Moser auch nicht. Oder haben Sie den schon gestrichen von Ihrer Liste?
35:25Na, Gott.
35:30Wobei ...
35:34Der Täter hat doch Kollmann zu der Hand hingeschleift.
35:38Ja, und?
35:40Ich hab ne Idee.
35:44Herr Mohr, holen Sie bitte Herrn Moser und Herrn Grasser her.
35:47Herr Mohr, von beiden die Fingerabdrücke nehmen.
35:50Ja.
35:51Herr Lind?
35:52Ja.
35:52Ist das alles?
35:53Ja.
35:54Entschuldigung.
35:57Kippe Rosenheim-Apparat Stockel, grüß Gott.
36:00Frau Roloff.
36:02Nein, der ist noch nicht da.
36:04Ach so, schon zweimal.
36:06Es tut mir leid.
36:07Der ist in einer Vernehmung, da kann ich ihn nicht stören.
36:09Aber ich könnte ihm was ausrichten.
36:11Nicht.
36:12Ja.
36:13Äh, gut.
36:14Schönen Tag noch, ja.
36:15Wiederhören.
36:17So eine Zicke.
36:19Herr Stockel?
36:21Ja?
36:22Nix.
36:22Gut, dann machen Sie mir bitte eine Verbindung mit Dr. Schneider vom Kriminaltechnischen Labor
36:26im Landeskriminalamt, ja?
36:27Sofort.
36:29Wieso jetzt das?
36:30Ja, wir brauchen deren Hilfe.
36:32Wir haben nicht die technischen Möglichkeiten für so eine Analyse.
36:35Was denn bitte für eine Analyse?
36:37Ja, Fingerabdrücke.
36:38Herr Lind, es tut mir leid, ich stehe jetzt am Schlauch, aber wenn Sie so gnädig werden.
36:42Ähm, Moment.
36:45Lind?
36:46Ah, Dr. Schneider, schön, dass Sie schon dran sind.
36:49Herr Stockel, Frau Ortmann.
37:03Frau Ortmann, der Herr Lind hat grad zwei Anrufe weggedrückt.
37:09Und dann hat die Rulof persönlich bei mir angerufen.
37:14Fangen Sie schon wieder damit an?
37:16Das ist Ihre Chance.
37:18Interessiert mich nicht.
37:20Ah, okay.
37:21Nein, interessiert mich nicht die Bohne.
37:23Sie haben ihm immer noch nicht verziehen, gell?
37:25Was?
37:28Das mit der Rulof, obwohl Sie schon auf der Zielgerade waren.
37:33Können wir aber was anderes reden.
37:36Ich finde das spannend.
37:38Ich aber nicht.
37:41Sein ist Fingerabdrücken.
37:43Ja.
37:44Merci, Sepp.
37:45Und der Herr Moser wäre jetzt auch da.
37:47Ich nehme mit ihm.
37:48Grüße.
37:48Dankeschön.
37:49Servus.
37:50Wir sehen uns heute Nachmittag, gell?
37:51Genau.
37:53Grüße Sie, Herr Moser.
37:54Wenn Sie bitte gleich mit Herrn Hindlmayr noch mal mitgehen.
37:56Und Michi, bringst du Herrn Grasser zum Herrn Lind?
37:58Ja, ist richtig.
37:59Herr Grasser, bitte.
38:00Michi, machst du jetzt?
38:02Jawohl.
38:05Herr Grasser.
38:06Ja.
38:10Sagen Sie, wie gut kennen Sie Antonio Moser?
38:14Er ist einmal im Modell für mich gestanden.
38:16Für meine römischen Studien.
38:18Wie finden Sie ihn?
38:21Wie meinen Sie jetzt das?
38:22Rein künstlerisch.
38:23Ob er in Ihren Augen ein gutes Jesus-Modell abgibt?
38:26Auf jeden Fall.
38:28Heztags sind alle so groß und muskelbepackt.
38:30Gefällt mir nicht.
38:32Ich mag mir das filigrane.
38:36Weiß Herr Moser das auch?
38:38Warum fragst du das?
38:40Ich möchte nur wissen, ob Sie ihm gegenüber das haben durchblicken lassen.
38:45Ich glaub schon, dass er das weiß.
38:47Übernehmen Sie ihn?
38:48Für den Jesus?
38:49Ja, mach ich.
38:51Der ist ideal dafür.
38:52Das ist das Einzige, wo ich mit dem Kollmann d'accord gegangen bin.
38:56Ja?
38:57Entschuldigung.
38:59Das haben gerade die Kollegen reingebracht.
39:01Das sind die Ergebnisse von der Spezialkamera.
39:03Danke, Frau Stöckle.
39:04Bitte.
39:12Warten Sie doch bitte draußen, Herr Grasser.
39:14Herr Grasser, will Sie bitte mitkommen?
39:30K
39:31Gassel oder Mose?
39:34Herr Moser.
39:42Herr Moser.
39:44Komm mal.
39:50Herr Moser.
39:53Sie haben vorgestern um Mitternacht Herrn Kollmann aufgesucht.
39:57Nein, habe ich nicht.
39:58Er lag bewusstlos am Boden.
40:00Weil der Herr Schreizmeier niedergeschlagen hat.
40:04Ich war zu Hause.
40:07Geben Sie mir Ihre Hände.
40:09Machen Sie schon.
40:15Kommt Ihnen das bekannt vor?
40:16So haben Sie Kollmann vor die Steinhand geschleift
40:19und sind auf ihn herabstürzen zu lassen.
40:21Dann haben Sie Ihre Fingerabdrücke vom Stemmeisen abgewischt,
40:23haben es vor dem Atelier weggeworfen und sind nach Hause gegangen.
40:27Nein, ich war zu Hause.
40:30Das war uns nicht und das können wir ja beweisen.
40:32Ja.
40:32Weil wir Ihre Fingerabdrücke von Kollmanns Unterarm genommen haben.
40:37Sie können von der Haut Fingerabdrücke nehmen?
40:40Ja.
40:41Mit einer Spezialausrüstung.
40:43Die Berührung muss nur intensiv genug sein
40:45und es darf nicht zu viel Zeit dazwischen liegen.
40:51Pech, Herr Moser.
40:52Sie sind überführt.
40:55Der Kollmann hat mir gekündigt.
40:59Knallauffall.
41:00Ich war ihm nicht mehr gut genug.
41:03Wir haben heftig gestritten.
41:05Dann bin ich gegangen.
41:08In der Nacht bin ich dann wiedergekommen.
41:11Ich wollte mir eine Restgage holen.
41:13Und mit der Nacht.
41:14Der Kollmann hat immer bis tief in die Nacht gearbeitet.
41:18Ja, da ist er dann da gelegen.
41:21Da habe ich mir gedacht.
41:23Das ist die Gelegenheit, dass Sie Jesusrolle wieder kriegen.
41:26Weil Sie ja wussten, dass Krasser Sie nicht hängen lässt.
41:29Herr Moser, Sie sind frohlich festgenommen,
41:30weil es unter dringendem Tatverdacht stehen,
41:32Herrn Kollmann am Morde zu haben.
41:33Michael, nimmst du ihn bitte mit?
41:35Herr Moser, wenn Sie bitte mit dem Kollegen mitgehen möchten.
41:44Hätten wir wieder geschafft.
41:46Genau.
41:52Linden.
41:53Moin, Hartl.

Empfohlen