00:02Die Zahl der Asylanträge in Europa ist auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gesunken.
00:11Mokka am Roten Meer. Jemenitische Houthis übernehmen Kontrolle über strategisch wichtige Hafenstadt.
00:21Ungewöhnlicher Anblick. Auf den Straßen von Lissabon wurde ein mit Einschusslöchern überseter ukrainischer Krankenwagen ausgestellt.
00:32Die Zahl der Asylanträge in der Europäischen Union ist im ersten Halbjahr auf ein Fünfjahres-Tief gesunken.
00:38Das geht aus neuen Daten der Europäischen Agentur für Asyl hervor.
00:43Insgesamt wurden in der EU, Schweiz und Norwegen im ersten Halbjahr 2026 etwa 332.000 Anträge auf internationalen Schutz gestellt.
00:52Das entspricht einem Rückgang von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und setzt einen seit 2024 anhaltenden Abwärtstrend fort.
01:01Die Asylagentur der EU führte den Rückgang auf den politischen Wandel in Syrien zurück.
01:06Ein weiterer Faktor sei die Zusammenarbeit der EU mit Herkunfts- und Transitländern.
01:11So hat die EU beispielsweise Abkommen mit Tunesien und Mauritanien unterzeichnet,
01:16in deren Rahmen finanzielle Hilfe im Austausch für Grenzkontrollen gewährt wird.
01:20So sollen irreguläre Migrationsströme eingedämmt werden.
01:23Die Länder, in denen die meisten Asylanträge eingingen, waren Frankreich, dicht gefolgt von Italien, Spanien und Deutschland.
01:31Griechenland verzeichnete seinerseits die meisten Anträge pro Kopf, nämlich einen Antrag pro rund 400 Einwohner.
01:38Die Herkunftsländer mit der höchsten Anerkennungsquote waren Mali, Haiti und Afghanistan.
01:44Die meisten Antragsteller kamen aus Afghanistan, Venezuela und Bangladesch.
01:53Die jemenitischen Houthis haben am Donnerstag die Kontrolle über die strategisch wichtige Hafenstadt Mokka am Roten Meer übernommen.
02:01Sie rückten laut einer jemenitischen Militärquelle in Richtung der Meerenge von Bab El Manep vor.
02:10Augenzeugen berichteten, sie hätten gesehen, wie Houthi-Kräfte unter dem Ruf
02:14Tod für Amerika, Tod für Israel in die Stadt einmarschierten.
02:23Die Rebellengruppen, die etwa ein Drittel des jemitischen Staatsgebietes kontrolliert,
02:29strebt danach, die enge Wasserstraße, die Asien über das Rote Meer und den Suezkanal mit Europa verbindet,
02:37zu erobern und möglicherweise zu blockieren.
02:40Sie starteten letzte Woche eine groß angelegte Offensive gegen die jemenitischen Regierungsgruppen,
02:47die von Saudi-Arabien unterstützt werden.
02:49Zudem verübten sie Angriffe auf saudisches Gebiet, bei denen Dutzende Menschen verletzt wurden.
02:56Riyadh reagierte mit Luftangriffen auf Gebiete, die von den Houthis kontrolliert werden.
03:01Die anhaltenden Gefechte bergen die Gefahr, dass der Jemen erneut in den alten Konflikt zurückfällt.
03:15Der EZB-Rat hat am Donnerstag den Einlagensatz von 2,25 Prozent auf 2,5 Prozent angehoben,
03:22da der anhaltende globale Energieschock die Inflation in die Höhe treibt.
03:27Es ist die zweite Zinserhöhung seit Juni, als die EZB zum ersten Mal seit drei Jahren den Zinssatz angehoben hatte.
03:33In ihrer Erklärung stellte die Zentralbank fest, dass der Konflikt im Nahen Osten weiterhin Inflationsdruck erzeugt
03:40und die Inflation voraussichtlich über einen längeren Zeitraum deutlich über dem Zielwert bleiben wird.
03:47Die EZB-Experten gehen weiterhin davon aus, dass die Gesamtinflation in diesem Jahr durchschnittlich 3 Prozent betragen wird.
03:54Die Energiekosten trugen fast ausschließlich dazu bei, wobei die Energieinflation von 10,3 Prozent auf 14,3 Prozent sprang,
04:03da die Kämpfe um die Straße von Hormuz das Rohöl-Angebot weiterhin einschränkten.
04:09Im Detail sieht das Bild ruhiger aus.
04:11Die Kerninflation bei der Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak unberücksichtigt bleiben,
04:17sank sogar von 2,5 Prozent im August auf 2,4 Prozent.
04:21Während die Dienstleistungsinflation, die Komponente, die am empfindlichsten auf Löhne reagiert,
04:26von 3,3 Prozent auf 3 Prozent zurückging.
04:39Die Wohnungskrise in Europa hat sich zu einem Notstand zugespitzt.
04:43Für viele junge Menschen ist es inzwischen unmöglich, eine Wohnung zu kaufen oder auch nur zu mieten.
04:49Das sagte der EU-Kommissar für Wohnungswesen Dan Jörgensen gegenüber Euronews.
04:54Die Immobilienpreise in der EU sind in den vergangenen zehn Jahren um rund 60 Prozent gestiegen.
04:59Die Mieten im selben Zeitraum um mehr als 20 Prozent.
05:21Direkte Gesetzgebungskompetenz im Wohnungsbereich hat die EU-Kommission zwar nicht.
05:25Trotzdem will sie Kommunen und nationalen Behörden mit neuen Regeln eine rechtliche Handhabe geben,
05:30um Ferienvermietungen künftig zu begrenzen.
05:33Der EU-Kommissar räumte dennoch ein, strengere Regeln für Kurzzeitvermietungen allein lösen das Problem nicht.
06:02Kurzzeitvermietungen machen zwar nur 1,2 Prozent des gesamten Wohnungsbestands in der EU aus.
06:07In einzelnen Tourismus-Hotspots liegt ihr Anteil jedoch bei bis zu 20 Prozent.
06:15Was wäre, wenn der Erwerb von Wohneigentum bald völlig unerreichbar wäre?
06:25Eine neue Analyse zufolge wird langfristiges Mieten statt Kaufen in Europa zur dauerhaften Realität.
06:31Der Forever Renter Index mit Daten aus 39 OECD-Ländern zeigt, dass europäische Länder die weltweite Rangliste dominieren.
06:39Dänemark belegt mit 67,2 von 100 möglichen Gesamtpunkten, die mehrere Wohnfaktoren zusammenfassen, Platz 2 beim langfristigen Mieten.
06:49Mieter und Eigentümer machen hier ungefähr jeweils die Hälfte aus.
06:53Die Schweiz und Luxemburg teilen sich mit 59,7 Punkten Platz 4.
06:57Die Schweiz verzeichnet im Übrigen mit 61,2 Prozent den höchsten Mieteanteil in der Studie.
07:03Finanzielle Belastungen drücken den Immobilienmarkt auf dem gesamten Kontinent.
07:08In Finnland und Schweden geben typische Mieter fast ein Drittel ihres Einkommens allein für ihr Dach über dem Kopf aus.
07:14In Portugal sind die Immobilienpreise seit 2015 um fast 50 Prozent stärker gestiegen als die lokalen Löhne.
07:21Der Erwerb von Wohneigentum ist damit für viele schier unerreichbar geworden.
07:26Selbst in Island, wo fast 80 Prozent der Menschen Wohneigentum besitzen, sehen sich die Mieter mit einer hohen Mietbelastung von
07:33durchschnittlich 28 Prozent konfrontiert.
07:36Da das Mieten allmählich zur Norm wird, ändert sich auch die Art und Weise, wie Europäer leben und wie sie
07:41in ihr Zuhause investieren.
07:48Beim Parteitag der Republikaner in Dallas hat US-Präsident Donald Trump jedem erwachsenen Amerikaner eine Prämie von 5000 Dollar versprochen,
07:56falls die Partei bei den Kongresswahlen siegt.
07:59Die Republikaner liegen in den Umfragen für die Zwischenwahlen im November für das Repräsentantenhaus und den Senat knapp hinter den
08:06Demokraten.
08:07Trump kritisierte die Demokraten scharf als radikal links und warnte vor einem Übergang in den Kommunismus.
08:13Falls sie siegten.
08:14Den Iran-Krieg verteidigte er vehement.
08:17Der Krieg sei notwendig gewesen, da der Iran sonst, so Trump, zwei, vielleicht drei Wochen davon entfernt gewesen sei, eine
08:24Atomwaffe zu besitzen.
08:26Er schien aber anzuerkennen, dass der Krieg der US-Wirtschaft geschadet hat.
08:30Das Land sei zuvor auf einem sehr guten Weg gewesen.
08:34Dennoch, die Trump-Dividende, wie er sie nennt, die 5000 Dollar Prämie, begründete er mit dem enormen wirtschaftlichen Erfolg der
08:41USA.
08:43If the Republicans win the House of Representatives and the United States Senate, both of them, because of our economic,
08:52tremendous economic success,
09:06Das könnte gut eine Billion Dollar kosten.
09:09Vizepräsident Vance ruderte auch gleich danach zurück.
09:12Wohlhabende könnten außen vor bleiben.
09:16Ein ungewöhnlicher Anblick in Lissabon.
09:19Mitten auf den Straßen steht ein von Kugeln durchsiebtes, völlig zerstörtes Rettungsfahrzeug.
09:24Es kam 2022 bei einem Rettungseinsatz in Kharkiv in der Ukraine zum Einsatz.
09:29Die Krankenhäuser kamen, um die Frau Friede zu beobachten.
09:34Die Krankenhäuser kamen, um die Frau Friede zu beobachten.
09:36Sie kamen in das Rettung, um die Frau zu beobachten.
09:38Als diese Ambulanz wurde beobachten, kamen sie als Frau Friede zu beobachten.
09:45Es gab keinen Transport.
09:46Aber sie waren alle mit Leben.
09:49Als sie alle mit Leben waren, war es eine sehr schöne Part.
09:54Es war nur ein Metall, keine Menschheit zu beobachten.
09:57Was einst ein Rettungswagen war, ist heute ein Ausstellungsstück,
10:02das laut dem portugiesisch-ukrainischen Verein Oranta die Schrecken des Konflikts
10:06und der russischen Angriffe auf Zivilisten veranschaulichen soll.
10:10Das Fahrzeug hat mehrere europäische Länder durchquert und ist kürzlich in Portugal angekommen.
10:16Vor Lissabon machte es Stationen in zahlreichen anderen portugiesischen Städten.
10:40In der Hauptstadt stand er neben der Botschaft der russischen Föderation.
10:49Für Roman Grimaliuk ist dies ein weiterer Akt des Widerstands.
10:53Insbesondere nachdem der Attaché der Botschaft kürzlich erklärt hatte,
10:57Portugal sei eines der feindseligsten Länder Europas.
11:01Portugal ist ein Schrecken des Terroristen.
11:06Wir können sagen, dass sie auf der Welt und auf der Umwelt und auf der Umgebung.
11:12Der Krankenwagen und die begleitende Ausstellung sind Teil der Aktion Ukraine is Calling,
11:18die bereits durch elf europäische Länder gereist ist.
11:21Die Kampagne, die bereits 2023 mit dem Europäischen Bürgerpreis ausgezeichnet wurde,
11:26hat sich zum Ziel gesetzt, mehr als 100 Rettungsfahrzeuge für die Ukraine zu sammeln.
11:32Oranta hat bereits 31 Rettungs- und Einsatzfahrzeuge in das Land geschickt.
Kommentare