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  • vor 2 Monaten
Nachrichten des Tages | 6. September 2026 - Mittagsausgabe

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Transkript
00:03Reger Andrang auf dem Altenmarkt in Magdeburg. Es ist Endspurt im Wahlkampf für die Landtagswahl
00:08in Sachsen-Anhalt. Mit Flyern, Stiften und Worten versuchen die AfD-Unterstützer auf
00:13den letzten Metern noch Wähler vom blauen Programm zu überzeugen.
00:16Es geht einfach darum, dass diese Leute, die hier Frauen fähig bei denen oder Attentate
00:23verüben, dass die bestraft werden, dass die raus müssen. Wir wissen zwar, dass da irgendwelche
00:29Probleme rechtlich geben wird, aber wir finden da sicherlich eine Lösung.
00:33Ich bin hier, um Deutschland zu unterstützen, dass es besser wird, sicherer und weil ich Deutschland liebe.
00:43Geworben wird an dem Stand unter anderem für Christian Mertens, aktuell Landtagsabgeordneter
00:48der Rechtsextrempartei. Für eine Alleinregierung könnte es seiner AfD an Stimmen fehlen. Mit
00:53wem könnte er sich eine Koalition vorstellen?
00:55Also eigentlich mit keinen. Das muss ich so sagen. Also für uns kann es nur eine Alleinregierung
01:01geben. Denn erstmal sehe ich sonst die inhaltlichen Schnittmengen in der Menge nicht gegeben, wie
01:08wir sie bräuchten für eine stabile Regierung. Mal völlig abgesehen davon, dass die anderen
01:14ja auch alle sagen, mit uns würden sie nicht regieren wollen.
01:18Opposition statt Koalition also. Eine ganz andere Stimmung herrscht mehrere hundert Meter
01:23weiter. Seit mehr als 20 Tagen steht Bernhard Weizel in verschiedenen Städten Sachsen-Anhalts.
01:29Der Kölner Rentner versucht, AfD-Sympathisanten von der Partei abzubringen.
01:34Es ist nicht so, dass die gleich sagen, sie haben mich jetzt überzeugt, jetzt wähle ich,
01:37ich war bis vor zehn Minuten AfD, jetzt wähle ich grün oder links, so nicht. Aber trotzdem
01:43habe ich das Gefühl, dass manche ins Nachdenken kommen. Also von daher finde ich es schon gut.
01:48Und es geht auch um so ein Meinungsmonopol, das man in der Öffentlichkeit prägt.
01:52Aktuelle Umfragen zeigen die AfD in Sachsen-Anhalt bei 41 Prozent, mit weitem Vorsprung zur
01:57zweitplatzierten CDU mit 23 Prozent. Es ist einer der höchsten AfD-Werte in ganz Deutschland.
02:03Ich habe mich hier in Sachsen-Anhalt in Magdeburg mit mehreren AfD-Wählern unterhalten. Sie alle
02:09eint Unzufriedenheit mit dem Status Quo. Auf der anderen Seite sind die AfD Gegner, die vor allem Angst
02:15vor den Folgen einer AfD-Regierung haben. Die Gesellschaft hier ist tief gespalten.
02:20Laura Fleischmann aus Magdeburg für Euronews.
02:26Nach längerer Pause hat US-Präsident Trump seine Sondergesandten Wittkopf und Kuschner
02:31für dieses Wochenende wieder zur Vermittlung im Ukraine-Krieg nach Moskau entsandt. Und diesmal
02:36zum ersten Mal auch nach Kiew.
03:05Am Freitag hat er eine russische Drohne,
03:07das Hauptquartier des ukrainischen Sicherheitsdienstes in Kiew getroffen. An diesem Samstag
03:12meldeten die Behörden vier Tote bei einem Angriff im Südosten, nach einer russischen
03:16Großoffensive auf die Regionen Odessa, Kherson und Dnipro tags zuvor.
03:22Mit Blick auf den Besuch aus Washington wollte Präsident Zelenskyy dieses Wochenende zum Schutz
03:27des Luftraums auf Angriffe verzichten und hat auch Russland dazu aufgefordert.
03:36Die USA haben nach eigenen Angaben drei iranische Öltanker angegriffen. Zuvor hatte die iranische
03:42Revolutionsgarde an diesem Samstag ballistische Raketen auf die US-Marine abgefeuert. Das US-Zentralkommando
03:49CENTCOM teilte mit, ein US-Flugzeugträger und ein Zerstörer hätten mehrere unprovozierte
03:54iranische Angriffe erfolgreich abgewehrt. CENTCOM erklärte zudem, US-Streitkräfte hätten Öltanker
04:01vor der Küste der Insel Khark und in der Straße von Hormuz sowie einen weiteren Tanker im Golf
04:06von Oman zerstört. Das Zentralkommando, das für die US-Militäroperationen im Nahen Osten
04:11zuständig ist, erklärte, die drei iranischen Öltanker seien Teil eines Milliarden-Dollar-schweren
04:17Schattennetzwerks, das die Revolutionsgarde und ihre regionalen Verbündeten finanziere.
04:23Der Angriff erfolgte einen Tag, nachdem Teheran berichten zufolge Schiffsabwehrraketen auf Schiffe
04:28in der Straße von Hormuz abgefeuert hatte. Der Konflikt zwischen den beiden Ländern war
04:33am vergangenen Sonntag durch weitere US-Angriffe in der Straße von Hormuz wieder aufgeflammt.

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