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Nachrichten des Tages | 11. Juni 2026 - Mittagsausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 11. Juni 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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News
Transkript
00:00Der Iran und die USA haben den zweiten Tag in Folge ihre Angriffe fortgesetzt.
00:05Ein baldiger Waffenstillstand scheint in die Ferne zu rücken.
00:10Die Ukraine setzt im eigenen Land hergestellte Flamingo-Raketen in Russland ein
00:15und greift eine Drohnenfabrik sowie Ölanlagen an der Volga an.
00:20Deutschland und vier andere EU-Staaten fordern strengere Regeln für neue Mitglieder.
00:25Grund dafür sind die Erfahrungen der EU mit Viktor Orban.
00:30Die USA haben am Donnerstag in den frühen Morgenstunden neue Angriffe auf den Iran gestartet.
00:36Ein Waffenstillstand und ein mögliches Ende des Krieges scheinen zunehmend gefährdet.
00:41Iranische Medien berichteten über Explosionen in der Nähe der Straße von Hormuz.
00:45Im selben Gebiet haben die US-Streitkräfte bereits am Vortag Luftverteidigungs- und Radaranlagen bombardiert.
00:52Der Iran schlug zurück und behauptete, zwei Schiffe getroffen zu haben, die die Straße von Hormuz passieren wollten.
00:57Nach iranischen Angaben ist der Handelsweg erneut für jeglichen Schiffsverkehr gesperrt.
01:02Das US-Central Command dementierte das allerdings und erklärte, Handelsschiffe könnten die Meerenge weiterhin passieren.
01:09Der Iran hat erneut Bahrain und Kuwait angegriffen, die beide US-Truppen beherbergen.
01:14Kuwait hat deshalb seinen Luftraum geschlossen.
01:16Sollte der Iran die Bedingungen der USA zur Beendigung des seit drei Monaten andauernden Krieges nicht akzeptieren,
01:23würden die USA ihre Bombenangriffe fortsetzen, sagte US-Präsident Donald Trump.
01:28Davor hieß es, ein Friedensabkommen sei nur noch wenige Tage entfernt.
01:34Es wird nur ein diplomatisches Ende des Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran geben,
01:40sagte der ehemalige Leiter der französischen Militärmission bei den Vereinten Nationen im Euronews-Interview.
01:46Der Konflikt dauert bereits 100 Tage an.
02:15Der Iran und die USA hatten am 8. April unter Vermittlung,
02:19Pakistans einen Waffenstillstand geschlossen, der jedoch von beiden Seiten wieder gebrochen wurde.
02:25Teheran hat am Mittwoch amerikanische Stützpunkte in Jordanien und Bahrain angegriffen.
02:29Zuvor hatte Washington auf den Abschuss eines amerikanischen Hubschraubers reagiert
02:33und Angriffe auf den Iran gestartet.
02:58Der Iran hat betont, dass jedes Friedensabkommen einen Waffenstillstand im Libanon beinhalten muss.
03:04Die israelischen und libanesischen Behörden haben sich vergangene Woche auf einen Waffenstillstandsplan geeinigt.
03:09Darin war auch der Abzug der Hisbollah im Südlibanon vorgesehen.
03:13Doch die Miliz hat das Abkommen abgelehnt.
03:17Die Streitkräfte der Ukraine haben im eigenen Land produzierte Flamingo-Raketen eingesetzt,
03:24um eine russische Militärfabrik anzugreifen, in der Komponenten für Drohnen und Raketen hergestellt werden.
03:30Auf X erklärte der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky,
03:34sein Land nehme weiter russische Militär- und Öleinrichtungen ins Visier,
03:39um die Angriffsfähigkeiten Russlands gegen die Ukraine zu verringern.
03:43Die jüngsten ukrainischen Luftschläge trafen die russische Stadt Cheboksary an der Volga,
03:49rund 1000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
03:53Der Gouverneur der Region, Oleg Nikolayev, bestätigte Angriffe auf den Industriestandort.
04:00Während Moskau weiter die Ukraine bombardiert,
04:03nahmen die ukrainischen Raketen auch eine Ölraffinerie ins Visier,
04:07die jährlich fast vier Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet.
04:11Die ukrainischen Flamingo-Raketen wurden seit ihrer Vorstellung im August 2025 nur relativ selten eingesetzt.
04:19Diese Marschflugkörper haben eine Reichweite von bis zu 3000 Kilometern.
04:24Das erlaubt der Ukraine Angriffe tief im russischen Hoheitsgebiet.
04:29Die Flamingo-Raketen können mit Sprengköpfen von mehr als einer Tonne Gewicht bestückt werden.
04:38Eurofighter am Himmel, Soldaten zwischen den Hallen und tausend Besucher auf dem Ausstellungsgelände.
04:44In Berlin hat die ILA, die internationale Luft- und Raumfahrtausstellung, begonnen.
04:49Neben Flugzeugen, klassischen Waffensystemen und Hubschraubern stehen in diesem Jahr vor allem Drohnen und andere unbemannte Systeme im Mittelpunkt.
04:55Viele Unternehmen präsentieren Technologien, die aus den Erfahrungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hervorgegangen sind oder dort bereits eingesetzt
05:04werden.
05:04Wie groß das Interesse an den neuen Technologien ist, zeigt sich auch beim Rundgang vom Bundeskanzler Friedrich Merz.
05:11Einer seiner Stops führt ihn zum deutschen Drohnenunternehmen Quantum Systems.
05:14Das Unternehmen stellt auf der ILA erstmals die neue PULS P19 vor.
05:18Die Plattform kann sowohl bemannt als auch unbemannt eingesetzt werden und soll unter anderem für Aufklärungs- und Überwachungsmissionen genutzt
05:24werden.
05:25Man sieht hier auch kleinere Ausführungen dieser Abfangdrohnen, die hier montiert werden können und dann eingesetzt werden können, um andere
05:33Drohnen aus der Luft abzufangen.
05:36Jetzt kennen wir das in der Ukraine im klassischen Sinne so.
05:38Man stellt die Abfangdrohnen auf den Boden mehr oder weniger und von da starten die, um die Schahetts abzufangen.
05:45Und hier würde es eine Möglichkeit geben, diese Abfangdrohnen von einem fliegenden Flugzeug aus zu starten.
05:56Drohnen und autonome Systeme gehören zu den Themen, die die Branche derzeit besonders beschäftigen.
06:04Auf der Messe treffen Hersteller, Investoren, Militärs und Politiker aufeinander.
06:08Diskutiert wird darüber, wie sich neue Technologien entwickeln, welche Fähigkeiten benötigt werden und welche Rolle europäische Unternehmen künftig spielen können.
06:17Fragen, die angesichts der veränderten Sicherheitslage in Europa an Bedeutung gewonnen haben.
06:25Kampfjets am Himmel, Drohnen und autonome Systeme in den Hallen.
06:29Die ILA gilt als die wichtigste Luft- und Raumfahrtmesse Deutschlands.
06:32Ein Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf der Verteidigungsindustrie und den Innovationen, die die Streitkräfte der Zukunft prägen sollen.
06:39Johanna Urbanschik bei der ILA für Euronews.
06:46Bulgarien hat angekündigt, der Ukraine keine Waffen mehr aus seinen Armeebeständen zu liefern.
06:51Der neu gewählte Ministerpräsident Rumen Radev rief dazu auf, eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Krieges anzustreben.
06:58Die Verteidigungsindustrie Sofias wird jedoch weiterhin einer der Hauptlieferanten von Munition für Kiew bleiben.
07:06Radev betonte, dass sich die neue Regelung nur auf die Waffen- und Munitionsbestände der Armee und des Staates auswirken
07:12wird.
07:13Geschäfte mit dem Privatsektor sind weiterhin möglich.
07:17Vor einer Kabinettssitzung sagte der bulgarische Ministerpräsident, sein Land habe schon genug gegeben, und zwar auf Kosten seiner Wirtschaft.
07:25Der bulgarische Regierungschef gilt als Russland-freundlich.
07:28Er hat Europa im Anschluss an seine Kampagne zu einem direkten Dialog mit Moskau aufgerufen.
07:34Es sei der einzige Weg, den Krieg zu beenden, betonte er.
07:38Ihm zufolge sind Russland und die Ukraine in einen Zermürbungskrieg verwickelt.
07:42Der einzige Preis, den man zahlen müsse, sei in Menschenleben, egal wie viele Waffen man schicke, sagte Radev.
07:49Der bulgarische Verteidigungsminister stimmte ihm zu.
07:53Beide Seiten müssten sich an den Verhandlungstisch setzen und zu einem gerechten Frieden für beide Länder kommen, sagte er.
08:03Fünf EU-Staaten fordern strengere Regeln für neue Mitglieder in der Europäischen Union.
08:08Probleme, wie sie die EU mit Ungarn unter Orban hatte, sollen so in Zukunft vermieden werden.
08:13Deutschland schlägt gemeinsam mit Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg vor, die Beitrittsverträge zu verschärfen.
08:21Sollten neue Mitglieder gegen EU-Grundsätze verstoßen, wollen die EU-Staaten künftig Gelder und Stimmrechte aussetzen.
08:27Außerdem soll das Vetorecht neuer Mitgliedsstaaten eingeschränkt werden, um die Blockade wichtiger Entscheidungen zu verhindern.
08:35Die Initiative ist eine Reaktion auf die Erfahrungen der EU mit Viktor Orban.
08:39Der ehemalige ungarische Ministerpräsident hatte mit seinem Veto Finanzhilfen für die Ukraine blockiert und Reformen durchgeführt, die die Rechtsstaatlichkeit geschwächt
08:49haben.
08:49Brüssel steht derzeit am Anfang der Ausarbeitung des Beitrittsvertrags für Montenegro.
08:54Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Dokuments wurde bewusst so gewählt, dass der Montenegro-Vertrag als Vorlage für die übrigen Beitrittskandidaten
09:02dient.
09:03Auf der Warteliste stehen unter anderem die Ukraine, Moldau, Albanien, Nordmazedonien und Serbien.
09:09Es wird zwar kein Kandidat ausdrücklich genannt, doch einige Formulierungen im Änderungsvorschlag, wie die Koalitionspolitik, könnten Bedenken hinsichtlich des Beitrittsantrags
09:19der Ukraine widerspiegeln.
09:23Das Bergkloster des Heiligen Neophytus in Paphos auf Zypern wurde im 12. Jahrhundert gegründet.
09:29Der Einsiedler und Schriftsteller hatte sich hier niedergelassen.
09:33Jetzt ist der Heilige, mit Hilfe von 3D-Digitalisierung und künstlicher Intelligenz, digital wieder zum Leben erweckt worden.
10:04Das Projekt entstand in Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Zypern und der Universität Gelder.
10:11Eine der größten Herausforderungen bestand darin, die Klostergemeinschaft zu überzeugen.
10:37Diese Initiative ist Teil des Eureka 3D-XR-Programms, das von Digital Europe finanziert wird.
10:44Der Schriftsteller des Eureka 3D-XR-Programms wurde, wie die 3D-Digitalisierung kann arbeiten für den Kulturell-Kultur.
10:56Das bedeutet, dass sie die Daten aufzunehmen, die sie mehr interessanten für die Studierenden, die Studierenden und die Bürgerinnen.
11:09Und die Daten aufzunehmen, die sie mehr schriftst.
11:15Das ist die Daten aufzunehmen.
11:15Das ist die Daten aufzunehmen, die sie mehr schriftst.
11:15Aber in den Tagen, die Technologie kann man die Verwache machen, dass sie nicht wahrnehmen.
11:19Und weil sie nicht wahrnehmen, dass sie sich die Gäste anwählen und die Gäste anwählen.
11:25...se ein övrteres und neuerteres Kino.
11:27Von den Pafo, für den Euro News, Apostolos Taegos.
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