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00:00:18I'll be right back.
00:00:26My Führer, today evening is not only your people, but the whole world is your listeners.
00:00:39My Führer, the Plutokraties of West are again once in a while, the whole world with their lies.
00:00:50They want to go back to the Lügenflut. They want to go back to the old recipe again once in
00:01:01a while, the German Volk to break and break it from them.
00:01:15But this recipe, but this recipe will not work.
00:01:29My Führer, the German Volk is like a man behind you.
00:01:38My Führer, the German Volk is like a man behind you.
00:01:58They want to go back to London or Paris to us.
00:02:05The German Volk is listening to only one voice and that's their fault.
00:02:12My Führer, the German Volk is like a man behind you.
00:02:28They want to go back to the German Volk.
00:02:29Their anger is only a loss of their fear.
00:02:38The German Volk is a man behind you.
00:02:54The German Volk is crumly keeps falling from us.
00:03:14We are going to say that our thanks should not be a clear word.
00:03:20Our thanks is our thanks and work for our great things.
00:03:27Amen!
00:03:29Amen!
00:03:29Amen!
00:03:40Der Führer spricht!
00:03:43Amen!
00:03:47Amen!
00:03:51Amen!
00:03:52Amen!
00:03:53Amen!
00:03:55Amen!
00:04:00Amen!
00:04:03Amen!
00:04:06Amen!
00:04:11Amen!
00:04:11Deutsche Volksgenossen und Genossinnen, sieben Jahre sind eine kurze Zeit.
00:04:25Der Bruchteil eines einzelnen menschlichen normalen Lebens.
00:04:34Eine Sekunde kaum im Leben eines Volkes.
00:04:39Und doch scheinen die hinter uns liegenden sieben Jahre länger zu sein, als viele Jahrzehnte der Vergangenheit.
00:04:50In ihnen ballt sich zusammen ein großes geschichtliches Erlebnis, die Wiederauferstehung einer von der Vernichtung bedrohten Nation.
00:05:05Eine unendlich ereignisreiche Zeit, die uns, die wir sie nicht nur erleben, sondern zum Teil gestalten durften.
00:05:16Manches Mal kaum überblickbar zu sein scheint.
00:05:27Wir reden heute sehr oft vom demokratischen Ideal.
00:05:37Das heißt nicht in Deutschland, sondern in der anderen Welt wird davon geredet.
00:05:42Denn wir in Deutschland haben ja dieses demokratische Ideal einst zur Genüge kennengelernt.
00:05:51Wenn die andere Welt also heute wieder dieses Ideal preist, so können wir darauf zunächst nur erwidern, dass dieses Ideal
00:06:04das deutsche Volk ja mindestens 15 Jahre lang in reiner Kultur kennenzulernen Gelegenheit hatte.
00:06:16Und wir selbst haben ja nur das Erbe der Demokratie angetreten.
00:06:26Wir bekommen jetzt wunderbare Kriegsziele vorgesetzt, besonders von englischer Seite.
00:06:35England ist ja in der Proklamation vom Kriegsziel erfahren, da es die meisten Kriege der Welt geführt hat.
00:06:45Es sind wunderbare Kriegsziele, die uns heute verkündet werden.
00:06:50Es soll ein neues Europa entstehen.
00:06:56Dieses Europa soll erfüllt sein dann von Gerechtigkeit.
00:07:02Und diese allgemeine Gerechtigkeit macht ja dann auch Rüstungen überflüssig.
00:07:07Es soll dann abgerüstet werden.
00:07:10Durch diese Abrüstung soll dann die wirtschaftliche Blüte beginnen.
00:07:17Handel und Wandel sollen dann eintreten.
00:07:21Und zwar hauptsächlich Handel, viel Handel, freier Handel.
00:07:29Und unter diesem Handel, da soll dann die Kultur blühen.
00:07:35Und nicht nur die Kultur, sondern auch die Religion soll dann wieder gedeihen.
00:07:42Mit einem Wort, es soll jetzt endlich das goldene Zeitalter kommen.
00:07:50Dieses goldene Zeitalter ist uns nur leider schon einige Male so ähnlich illustriert worden.
00:08:00Und zwar nicht einmal von vergangenen Generationen, sondern von den selben Leuten, die es heute wieder beschreiben.
00:08:08Es sind ziemlich alte, abgeleierte Platten.
00:08:13Und es können einen die Herren wirklich leid tun, die nicht irgendeinen neuen Gedanken gefunden haben,
00:08:22mittels dem man vielleicht ein großes Volk wieder würde ködern können.
00:08:28Denn das hat man ja im Allgemeinen schon im Jahr 1918 versprochen.
00:08:35Das damalige Kriegsziel der Engländer war ja auch das neue Europa, die neue Gerechtigkeit.
00:08:44Diese neue Gerechtigkeit, die das Selbstbestimmungsrecht der Völker als wesentlichstes Element besitzen sollte.
00:08:52Damals versprach man ja auch schon eine Gerechtigkeit, die das Tragen von Waffen in der Zukunft überflüssig erscheinen lassen würde.
00:09:02Daher auch damals bereits das Programm der Abrüstung, und zwar der Abrüstung aller.
00:09:10Und um diese Abrüstung nun besonders sinnfällig zu machen, sollte diese Abrüstung gegrönt werden durch einen Bund der abgerüsteten Nationen,
00:09:21die ja nun entschlossen sein sollten in der Zukunft.
00:09:24Alle ihre Differenzen, dass es noch einige Differenzen geben würde, daran zweifelte man damals wenigstens noch nicht.
00:09:33Aber diese Differenzen sollten nun ja, wie das so üblich ist, unter den Demokratien dann in freier Rede, in Gegenrede
00:09:43und Wechselrede weggeredet werden.
00:09:46Es sollte auf keinen Fall mehr geschossen werden.
00:09:55Und damals sagte man auch schon, dass die Folge dieser Abrüstung und dieses allgemeinen Weltparlaments dann eine ungeheule Blüte sein
00:10:04würde.
00:10:05Ein Aufblühen der Industrien und in Sonderheit auch, es wird das immer besonders betont, ein Aufblühen des Handels, des freien
00:10:15Handels.
00:10:17Auch die Kultur sollte dabei nicht zu kurz kommen und von der Religion hat man ja allerdings am Ende des
00:10:23Krieges damals etwas weniger gesprochen, wie jetzt am Beginn.
00:10:27Aber immerhin, man erklärte uns wenigstens noch im Jahr 18, dass es ein gesegnetes und gottwoll gefälliges Zeitalter werden sollte.
00:10:39Was nun gekommen war, das erlebten wir.
00:10:44Man hat die alten Staaten zerschlagen, ohne auch nur einmal die Völker zu befragen.
00:10:50In keinem einzigen Fall hat man damals erste Nationen gefragt, ob sie denn mit den Maßnahmen einverstanden sein würden, die
00:10:59man mit ihnen vorhatte.
00:11:01Man hat alte, historisch gewordene Körper, nicht nur staatliche Körper, sondern auch wirtschaftliche Körper aufgelöst.
00:11:10Man konnte an ihrer Stelle nichts Besseres setzen.
00:11:13Denn was sich im Laufe von Jahrhunderten gebildet hatte, war wahrscheinlich an sich schon das Bessere gewesen.
00:11:19Auf keinen Fall konnten die Leute etwas Besseres hinsetzen, die der ganzen europäischen Geschichte ohnehin nur mit größter Arroganz gegenüberstanden.
00:11:29So hat man ohne Rücksicht auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker Europa zerhackt, Europa aufgerissen, große Staaten aufgelöst,
00:11:42Nationen rechtlos gemacht, indem man sie erst wehrlos machte und dann endlich eine Einteilung getroffen, die von vornherein Siege und
00:11:52Besiegte auf diese Welt übrig ließ.
00:11:57Man sprach dann auch nicht mehr von Abrüstung, sondern im Gegenteil, man rüstete weiter.
00:12:02Denn man hat auch dann nicht etwa begonnen, nun die Konflikte friedlich zu bereinigen, sondern im Gegenteil, die gerüsteten Staaten
00:12:09führten Kriege genau wie zuvor.
00:12:12Nur die Abgerüsteten waren nicht mehr in der Lage, die Gewalttaten der Gerüsteten zu verbieten oder gar vom Leibe zu
00:12:20halten.
00:12:22Parallel damit kam natürlich auch nicht die wirtschaftliche Wollfahrt, sondern im Gegenteil, ein wahnsinniges System von Reparationen führte zu einer
00:12:32wirtschaftlichen Verelendung nicht nur der sogenannten Besiegten, sondern auch der Sieger selber.
00:12:38Die Folgen dieser wirtschaftlichen Verelendung hat kein Volk mehr gespürt als das Deutsche.
00:12:47Die allgemeine wirtschaftliche Desorganisation führte gerade bei uns zu einer Erwerbslosigkeit, an der unser deutsches Volk zugrunde zu gehen schien.
00:12:59Auch die Kultur hat keine Förderung erfahren, sondern im Gegenteil, sie wurde vernarrt und verzerrt.
00:13:07Die Religion trat ganz in den Hintergrund.
00:13:10In diesen 15 Jahren hat sich kein Engländer der Religion erinnert, kein Engländer der christlichen Barmherzigkeit oder der Nächstenliebe erinnert.
00:13:20Da sind die Herren nicht mit der Bibel spazieren gegangen, sondern da war ihre Bibel der Vertrag von Versailles.
00:13:33Das waren 448 Paragrafen, die alle nur eine Belastung, eine Verpflichtung, eine Verurteilung und eine Erpressung Deutschlands oder an Deutschland
00:13:46darstellten.
00:13:48Und dieses Versailles wurde garantiert von dem neuen Völkerbund.
00:13:51Nicht ein Bund der freien Nationen, der gleichen Nationen, überhaupt gar kein Völkerbund.
00:13:56Die eigentliche begründende Nation blieb von Anfang an ferne.
00:14:01Sondern ein Völkerbund, dessen einzige Aufgabe es war, dieses gemeinste Diktat, das man nicht ausgehandelt hatte, sondern das man uns
00:14:10einfach aufbürderte,
00:14:11zu garantieren und uns zu zwingen, dieses Diktat zu erfüllen.
00:14:20Das war die Zeit nun des demokratischen Deutschlands.
00:14:25Wenn heute fremde Staatsmänner oft so tun, als ob man zum jetzigen Deutschland kein Vertrauen haben könnte,
00:14:34so konnte dies auf keinen Fall doch vom damaligen Deutschland zutreffen.
00:14:39Denn dieses damalige Deutschland war ja Ihre Geburt, Ihr ureigenstes Werk.
00:14:46Dazu konnten Sie doch Vertrauen haben.
00:14:48Und wie hatten Sie dieses Deutschland misshandelt?
00:14:54Wer kann sich die Geschichte dieser Jahre noch vollkommen zurückrufen?
00:14:59Das Elend des Zusammenbruchs vom Jahr 1918, die Tragik des Jahres 1919 und dann alle die Jahre des inneren wirtschaftlichen
00:15:10Verfalls,
00:15:11der fortdauernden Versklavung, der Verelendung unseres Volkes und vor allem der vollkommenen Hoffnungslosigkeit.
00:15:20Es ist auch heute noch erschütternd, sich in dieser Zeit zurückzuversenken, da eine große Nation allmählich das ganze Vertrauen nicht
00:15:29nur etwa auf sich selbst,
00:15:31sondern vor allem in jede irdische Gerechtigkeit verlor.
00:15:36In dieser ganzen Zeit hat nun dieses demokratische Deutschland vergeblich gehofft.
00:15:44Es hat genauso vergeblich gebettelt und es hat genauso vergeblich protestiert.
00:15:53Die internationale Finanz, sie blieb brutal rücksichtslos, sie presste unser Volk aus, soweit sie konnte.
00:16:03Die Staatsmänner der alliierten Nationen, sie blieben hartherzig.
00:16:09Im Gegenteil, man sagte damals ganz eiskalt, dass wir 20 Millionen Deutsche zu viel seien.
00:16:19Man blieb taub gegenüber dem Elend unserer Werbslosen.
00:16:24Man kümmerte sich nicht um den Ruin unserer Landwirtschaft oder denn unsere Industrie, auch nicht einmal um den unseres Handels.
00:16:40Wir erinnern uns dieser Verkehrsstille, die damals im Deutschen Reich um sich griff.
00:16:47In dieser Zeit, da alles Hoffen umsonst war, da alles Bitten vergeblich blieb und da alles Protestieren zu keinem Erfolg
00:17:00führte,
00:17:01da entstand die nationalsozialistische Bewegung.
00:17:05Und zwar ausgehend von einer Erkenntnis, nämlich der Erkenntnis, dass man auf diese Welt nicht hoffen darf und nicht bitten
00:17:16soll
00:17:16und nicht sich zu Protesten herabwürdigen darf, sondern dass man auf dieser Welt in erster Linie sich selbst zu helfen
00:17:24hat.
00:17:3515 Jahre lang ist in diesem damaligen demokratischen Deutschland die Hoffnung gepredigt worden auf die andere Welt, auf ihre Einrichtungen.
00:17:46Jedes Lager hatte so seinen internationalen Schutzpatron.
00:17:52Die einen hofften auf die internationale Solidarität des Proletariats, die anderen hofften wieder auf internationale demokratische Institutionen,
00:18:04auf den Völkerbund von Temp, wieder andere auf das Weltgewissen, auf das Kulturgewissen und so weiter.
00:18:12Dieses Hoffen war vergeblich.
00:18:16An die Stelle dieses Hoffens haben wir nun ein anderes Hoffen gesetzt,
00:18:23nämlich das Hoffen auf die einzige Hilfe, die es in dieser Welt gibt.
00:18:28Die Hilfe durch die eigene Kraft.
00:18:33Anstelle des Hoffens trat der Glaube an unser deutsches Volk und die Mobilisierung seiner ewigen inneren Werte.
00:18:43Es standen uns damals wenig, wenig reale Mittel zur Verfügung.
00:18:50Was wir als die Bausteine des neuen Reiches ansahen, das war außer unserem Willen in erster Linie die Arbeitskraft unseres
00:19:00Volkes,
00:19:01zweitens die Intelligenz unseres Volkes und drittens das, was unser eigener Lebensraum uns bieten konnte, der eigene Boden.
00:19:15So begannen wir unsere Arbeit und erlebten nun diesen inneren deutschen Aufstieg.
00:19:23Dieser innere deutsche Aufstieg, der die Welt überhaupt nicht bedrohte, der eine reine innere deutsche Reformarbeit war,
00:19:31hat nichtsdestoweniger sofort der Hass der anderen hervorgerufen.
00:19:36Wir haben das vielleicht am tragischesten erlebt in der Zeit, da wir den Vier-Jahres-Plan proklamierten.
00:19:43Ein Gedanke, der die andere Welt eigentlich hätte begeistern sollen.
00:19:47Ein Volk will sich selber helfen.
00:19:50Es appelliert nicht an die Hilfe der anderen.
00:19:54Es appelliert nicht an Gaben, an Wohltätigkeiten.
00:19:59Es appelliert an seine eigenen schöpferischen Fähigkeiten, an seinen Fleiß, an seine Tatkraft, an seine Intelligenz.
00:20:09Und trotzdem, diese andere Welt begann aufzubrühen.
00:20:14Englische Staatsmänner schrien auf, was fällt euch ein, dieser Vier-Jahres-Plan, der fast nicht in unsere Weltwirtschaft,
00:20:22als ob sie uns an dieser Weltwirtschaft überhaupt hätten teilnehmen lassen.
00:20:27Nein, sie witterten den Wiederaufstieg des deutschen Volkes.
00:20:33Und deshalb, weil wir das voraussahen und weil wir das bemerken, haben wir sofort parallel mit diesem inneren Wiederaufstieg
00:20:42die Mobilisierung der deutschen Kraft vorgenommen.
00:20:45Sie kennen die Jahre 1933, also in dem Jahr, noch in dem wir die Macht übernahmen,
00:20:57sah ich mich veranlassen, den Austritt aus dem Völkerbund zu erklären und die lächerliche Abrüstungskonferenz zu verlassen.
00:21:03Wir konnten vor diesen beiden Forumen kein Recht erhalten, trotz jahrelangen Bittens und Protestierens.
00:21:1034 begann die deutsche Aufrüstung im größten Ausmaß.
00:21:1635 führte ich die allgemeine Wehrpflicht ein.
00:21:2036 ließ ich das Rheinland besetzen.
00:21:2437 begann der Vier-Jahres-Plan anzulaufen.
00:21:2938 wurde die Ostmarke im Reich eingegliedert und das Sudetenland.
00:21:3439 begannen wir, das Reich abzuschirmen gegen jene Feinde, die sich unterdessen bereits demaskiert hatten.
00:21:46Zum Schutz des Reiches sind die Maßnahmen des Jahres 39 geschehen.
00:21:53Alles das hätte anders kommen können, wenn diese andere Welt auch nur zu einer Stunde Verständnis für die deutschen Forderungen,
00:22:02für die deutschen Lebensnotwendigkeiten aufgebracht hätte.
00:22:05Man sagt so oft, man hätte das aushandeln sollen.
00:22:10Sie erringen sich meine Volksgenossen.
00:22:13Habe ich nicht öfter als einmal der Welt zum Aushandeln die deutsche koloniale Forderung vorgelegt?
00:22:20Haben wir jemals eine Antwort darauf bekommen?
00:22:25Außerdem ein Nein, außerdem eine Ablehnung, ja geradezu neue Anfeindungen.
00:22:35Nein, England und Frankreich waren in den führenden Schichten im Augenblick der Wiederauferstehung des Reiches entschlossen, den Kampf erneut aufzunehmen.
00:22:51Sie wollten es so.
00:22:57England hat seit 300 Jahren das Ziel verfolgt, eine wirkliche Konsolidierung Europas zu verhindern, genauso wie Frankreich eine Konsolidierung Deutschlands
00:23:10seit vielen Jahrhunderten zu verhindern und sich bemühte.
00:23:15Wenn nun heute ein Herr Chamberlain auftritt als Prediger und nun seine frommen Kriegsziele der Mitwelt verkündet, dann kann ich
00:23:30nur sagen, Ihre eigene Geschichte widerlegt Sie, Mr. Chamberlain.
00:23:37Seit 300 Jahren haben Ihre Staatsmänner bei Kriegsausbruch immer so geredet, wie Sie, Herr Chamberlain, heute reden.
00:23:48Sie haben überhaupt immer nur für Gott und für die Religion gekämpft.
00:23:53Sie haben niemals ein materielles Ziel gehabt.
00:23:56Aber gerade weil die Engländer nie für ihr materielles Ziel kämpften, hat der liebe Gott sie dann materiell so reich
00:24:04belohnt.
00:24:14Das England immer nur als der Streiter der Wahrheit, der Gerechtigkeit, der Vorkämpfer aller Tugenden auftrat, das hat Gott den
00:24:27Engländern nicht vergessen.
00:24:28Dafür sind Sie reich gesegnet worden.
00:24:32Sie haben in 300 Jahren rund 40 Millionen Quadratkilometer Erdraum sich unterworfen.
00:24:40Alles natürlich nicht etwa aus Egoismus, nicht etwa aus irgendeiner Lust an der Herrschaft oder am Reichtum oder am Genuss.
00:24:50Nein, im Gegenteil, alles das tat man nur im Auftrag Gottes und der guten und lieben Religion zuliebe.
00:25:01Freilich, England wollte auch nicht einmal allein nur Streiter Gottes sein, sondern es hat immer auch andere dann eingeladen, an
00:25:17diesem edlen Streit teilzunehmen.
00:25:21Es hat nicht sich gerade bemüht, die Hauptlast zu tragen, sondern für so gut wohlgefällige Werke, da kann man auch
00:25:30immer Mitkämpfer suchen.
00:25:32Das tun sie auch heute.
00:25:36Und es hat sich das, wie gesagt, für England reich bezahlt gemacht.
00:25:4140 Millionen Quadratkilometer und die englische Geschichte ist eine einzige Reihenfolge von Vergewältigungen, von Erpressungen, von tyrannischen Misshandlungen, von Unterdrückungen,
00:25:55von Ausplünderungen.
00:25:56Es gibt Dinge, die wirklich in keinem anderen Staat unter keinem anderen Volk denkbar gewesen wären.
00:26:04Man hat für alles Krieg geführt.
00:26:06Man führte Krieg, um seinen Handel zu erweitern.
00:26:10Man führte Krieg, um andere zu veranlassen, dass sie Opium rauchten.
00:26:15Man führte aber auch Krieg, wenn notwendig, um Goldgruben zu gewinnen, um die Herrschaft über Diamantengroben zu bekommen.
00:26:22Es waren immer materielle Ziele, allerdings immer naturgemäß edel und ideal verbrennt.
00:26:28Auch der letzte Krieg, er wurde geführt nur für ideale Ziele, dass man nebenbei dann doch noch die deutschen Kolonien
00:26:34einsteckte.
00:26:35Das hat Gott wieder so gewollt.
00:26:45Dass man unsere Flotte wegnahm, dass man die deutschen Auslandsguthaben kassierte, das sind so Nebenerscheinungen in diesem edlen Streit für
00:26:54die heilige Union.
00:26:55Wenn Herr Tschemberlein heute mit der Bibel einhergeht und seine Kriegsziele predigt, dann kommt mir das vor, als wenn sich
00:27:05der Teufel mit dem Gebetbuch einer armen Seele nähert.
00:27:24Und dabei ist das jetzt wirklich nicht mehr originell.
00:27:28Das ist abgeschmackt.
00:27:32Das glaubt ihm ja niemand mehr.
00:27:36Ich glaube, er zweifelt selber an sich.
00:27:47Außerdem, jedes Volk verbrennt sich nur einmal die Finger.
00:27:54An den Rattenfängern von Hameln sind nur einmal die Kinder nachgelaufen.
00:28:01Und einem Apostel internationaler Völker, Verbrüderung, Verständigung und so weiter, auch nur einmal das deutsche Volk.
00:28:16Da lobe ich mir Herrn Mr. Churchill.
00:28:22Er spricht das offen aus, was der alte Mr. Chamberlain nur im Stillen denkt und hofft.
00:28:36Er sagt es, unser Ziel ist die Auflösung Deutschlands.
00:28:43Unser Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.
00:28:46Unser Ziel ist die Ausrottung, wenn möglich, des deutschen Volkes.
00:28:50Wir wollen Deutschland schlagen.
00:28:53Das glauben Sie mir, das begrüße ich.
00:28:56Und auch französische Generale, Sie sprechen jetzt ganz offen, um was es geht.
00:29:01Ich glaube, dass wir uns so auch leichter verständigen können.
00:29:06Warum denn nur mit diesen verlogenen Phrasen kämpfen?
00:29:11Warum nicht offen sagen?
00:29:13Es ist uns das so lieber.
00:29:17Wir wissen genau, welches Ziel Sie haben.
00:29:20Ob Herr Chamberlain mit der Bibel kommt oder nicht.
00:29:24Ob er fromm tut oder nicht.
00:29:26Ob er die Wahrheit spricht und ob er lügt.
00:29:30Wir wissen das Ziel.
00:29:31Es ist das Deutschland von 1648, das Ihnen vorschwebt.
00:29:36Das Deutschland aufgelöst und zerrissen.
00:29:42Sie wissen sehr genau, hier in diesem Mitteleuropa sitzen über 80 Millionen Deutsche.
00:29:49Diese Menschen haben auch einen Lebensanspruch.
00:29:52Ihnen gebührt auch ein Lebensanteil.
00:29:55In 300 Jahren sind Sie darum betrogen worden.
00:29:59Sie konnten nur betrogen werden, weil Sie in volljähriger Zerrissenheit das Gewicht Ihrer Zahlen nicht zur Geltung zu bringen vermochten.
00:30:09So leben heute 140 Menschen auf dem Quadratkilometer.
00:30:13Wenn diese Menschen eine Einheit bilden, dann sind sie eine Macht.
00:30:17Wenn sie zersplittert sind, sind sie wehrlos und ohnmächtig.
00:30:23In Ihrer Geschlossenheit liegt aber außerdem noch ein moralisches Recht.
00:30:30Was bedeutet es schon, wenn 30, 50 oder 200 Kleinstaaten protestieren oder Lebensrechte in Anspruch nehmen?
00:30:39Wer nimmt davon Notiz?
00:30:41Wenn 80 Millionen auftreten, dann ist das schlimmer.
00:30:44Daher die Abneigung gegen die staatliche Bildung Italiens, gegen die staatliche Bildung Deutschlands.
00:30:51Sie möchten am liebsten diese Staaten wieder auflösen in ihre ursächlichen Bestandteile.
00:30:58Vor wenigen Tagen, da schreit schon ein Engländer.
00:31:01Das ist es eben, die überstürzte Gründung des Kaiserreichs eins.
00:31:05Das war nicht richtig.
00:31:07Freilich, das war nicht richtig.
00:31:09Es war nicht richtig, dass diese 80 Millionen sich zusammenfinden, um ihre Lebensrechte gemeinsam zu vertreten.
00:31:17Es würde ihnen lieber sein, wenn diese Deutschen wieder unter 200, 300 oder 400 Fähnchen,
00:31:25wenn möglich unter 200, 300 oder 400 Dynasten kämen.
00:31:29Hinter jeden Dynasten ein paar Hunderttausend, die dann vollkommen mundtot der übrigen Welt gegenüber sind.
00:31:38Dann können wir natürlich als Volk von Dichtern und von Denkern weiterleben, so gut es geht.
00:31:45Der Dichter und der Denker braucht außerdem nicht so viel Nahrung als der Schwerstarbeiter.
00:31:54Das ist das Problem, das heute zur Diskussion steht.
00:32:00Hier sind große Nationen, die im Laufe von Jahrhunderten um ihren Lebensanteil auf dieser Welt bedroht worden sind,
00:32:09infolge ihrer Uneinigkeit.
00:32:12Diese Nationen haben aber jetzt diese Uneinigkeit überwunden.
00:32:17Sie sind heute als junge Völker in den Kreis der anderen eingetreten
00:32:24und erheben nunmehr ihre Ansprüche.
00:32:29Ihnen gegenüber befinden sich die sogenannten Besitzenden.
00:32:34Und diese besitzenden Völker, die große Gebiete der Welt ohne jeden Sinn und Zweck einfach blockieren,
00:32:42ja, vor wenigen Jahrzehnten noch Deutschland selbst mitberaubten.
00:32:48Diese Besitzenden stellen sich nun auf den Standpunkt der sogenannten besitzenden Klasse innerhalb der Völker.
00:32:55Es wiederholt sich im Großen der Welt das, was wir ja auch innerhalb der Völker im Kleineren erlebten.
00:33:02Auch hier gab es wirtschaftliche Auffassungen und politische Meinungen, die dahin gingen,
00:33:09dass der, der hat, eben hat und der nicht hat, eben nicht hat.
00:33:14Und dass es eine gottwohl gefällige Ordnung sei, dass der eine habe und der andere nichts besitze.
00:33:21Und dass das eben so bleiben müsse.
00:33:23Denen gegenüber traten nun andere Kräfte auf.
00:33:28Die eine Kraft, die einfach ausschreit, wir wollen uns zerstören.
00:33:36Wenn wir schon nicht besitzen, dann soll alles vernichtet werden.
00:33:42Diese nihilistische Kraft, sie hat in Deutschland anderthalb Jahrzehnte lang gewütet.
00:33:52Sie ist vom konstruktiven Nationalsozialismus überwunden worden.
00:33:57Dieser Nationalsozialismus, der nun nicht das Bestehende anerkannte,
00:34:01sondern der nur eine Modifikation vornahm in der Änderung oder in der Methode der Änderung dieses Zustandes,
00:34:10indem er sagt, wir wollen diesen Zustand ändern,
00:34:14indem wir allmählich die nicht besitzenden Klassen langsam teilnehmen lassen,
00:34:20erziehen zur Teilnahme am Besitz.
00:34:24Keinesfalls aber kann einer, der nun besitzt,
00:34:30Sie auf den Standpunkt stellen, dass er alles Recht besitzt, unter anderem keines.
00:34:37Und so ähnlich ist es in der Welt.
00:34:39Es geht nicht an, dass 46 Millionen Engländer 40 Millionen Quadratkilometer der Erde einfach blockieren und erklären.
00:34:50Das ist uns vom lieben Gott gegeben.
00:34:53Und wir haben vor 20 Jahren nur etwas dazubekommen von euch.
00:34:57Das ist jetzt unser Eigentum und das geben wir nicht mehr her.
00:35:00Und Frankreich mit seinem wirklich nicht sehr fruchtbaren Volksboden.
00:35:09Knapp 80 Menschenchaften Quadratkilometer hat selber auch über 9 Millionen Quadratkilometer Raum.
00:35:20Deutschland mit über 80 Millionen noch nicht 600.000 Quadratkilometer.
00:35:27Das ist das Problem, das gelöst werden muss und das genauso gelöst werden wird, wie alle sozialen Fragen gelöst werden.
00:35:49Und wir erleben heute im Großen ja nur das Schauspiel, das wir einst im Inneren in kleineren Ausmaß auch erlebten.
00:35:57Als der Nationalsozialismus seinen Kampf für die breite Masse unseres Volkes begann, im Interesse der Herstellung einer wirklichen tragbaren Ordnung
00:36:07und einer wirklichen Gemeinschaft der Menschen,
00:36:11da wurde gerade von den damaligen liberalen und demokratischen, also besitzenden Kreisen und ihren Vereinigungen und Parteien versucht, den Nationalsozialismus
00:36:25zu zerschlagen, die Partei aufzulösen.
00:36:27Es war ihr ewiger Schrei, man muss sie verbieten, auflösen muss man sie.
00:36:33Man sah in der Auflösung, im Verbot der Bewegung, sah man die Vernichtung der Kraft, die vielleicht eine Änderung des
00:36:40bestehenden Zustandes hätte erbeiführen können.
00:36:45Der Nationalsozialismus ist mit diesem Wunsch fertig geworden.
00:36:49Er ist geblieben und er hat seine Neuordnung in Deutschland durchgeführt.
00:36:54Heute schreit diese besitzende andere Welt, man muss Deutschland auflösen, man muss diese 80 Millionen Menschen atomisieren.
00:37:04Man darf sie nicht in einem staatlichen, geschlossenen Gebilde lassen.
00:37:09Dann nimmt man ihnen die Kraft, ihre Forderungen durchzusetzen.
00:37:14Das ist das Ziel, das sich England und Frankreich heute gesetzt haben.
00:37:25Demgegenüber ist unsere Antwort die gleiche, wie wir sie unseren inneren Gegnern einst gegeben hatten.
00:37:34Sie wissen, meine alten Parteigenossen, dass uns der Sieg im Jahre 1933 nicht geschenkt worden war.
00:37:45Es ist ein Kampf sondergleichen gewesen, der fast 15 Jahre lang geführt werden musste.
00:37:51Ein dabei fast aussichtsloser Kampf.
00:37:54Denn Sie müssen sich vorstellen, meine Parteigenossen, dass wir ja nicht etwa, sagen wir, von der Vorsehung plötzlich eine große
00:38:03Bewegung erhalten hatten.
00:38:05Mit einer Handvoll Menschen ist das gegründet worden.
00:38:08Und diese Menschen mussten sich mühselig ihre Position erst sichern und dann erweitern.
00:38:16Aus einer Handvoll Menschen sind 100 und dann 1000 und dann 10.000 und 100.000.
00:38:22Und endlich ist die erste Million aus ihnen geworden.
00:38:25Und dann wurde eine zweite Million raus und eine dritte und eine vierte.
00:38:29So sind wir in einem dauernden Krieg gegen tausend Widerstände und Angriffe und Vergewaltigungen und Rechtsbrüche.
00:38:37Sind wir gewachsen und sind in diesem Kampf allerdings auch stark geworden.
00:38:42Innerlich stark.
00:38:46So ist in diesen 15 Jahren die Macht übernommen worden, nicht als ein Geschenk des Himmels, einem gegenüber, der es
00:38:59nicht verdiente,
00:39:00sondern als die Belohnung eines einmaligen tapferen Ringens, eines tapferen Ausharrens im Kampf um die Macht.
00:39:10Und als ich im Jahre 1933 diese Macht nun erhielt und nun mit der nationalsozialistischen Bewegung die Verantwortung für die
00:39:29deutsche Zukunft übernahm,
00:39:30da war mir klar, dass die Freiheit unserem Volk nicht geschenkt werden würde.
00:39:35Da war mir weiter klar, dass nun der Kampf nicht seinen Abschluss gefunden hat, sondern dass er nun in einem
00:39:42größeren Ausmaß erst recht beginnt.
00:39:45Denn vor uns stand ja nicht der Sieg der nationalsozialistischen Bewegung, sondern die Befreiung unseres deutschen Volkes.
00:40:00Was ich seitdem geschaffen habe, es ist ja alles nur ermittelt zum Zweck.
00:40:05Die Wehrmacht, Partei, Arbeitsfront, SA, SS, alle anderen Organisationen, die Wehrmacht, das Heer, die Luftwaffe, die Marine,
00:40:20sie sind ja kein Selbstzweck, sie alle sind ein Mittel zum Zweck.
00:40:23Über allem steht die Sicherung der Freiheit unseres deutschen Volkes.
00:40:38Ich habe natürlich genauso wie im Inneren versucht, durch Überredung, durch Verhandeln, durch den Appell an die Vernunft,
00:40:50die notwendigen, unabdingbaren Forderungen durchzusetzen.
00:40:55Es ist mir auf einigen Gebieten und einigemal gelungen.
00:41:01Allein schon im Jahr 1938 musste man erkennen, dass bei den gegnerischen Staaten die alten Hetzer des Weltkriegs wieder die
00:41:13Überhand gewannen.
00:41:15Ich habe damals schon zu warnen angefangen.
00:41:17Denn was soll man denken, wenn man sich erst in München zusammensetzt und ein Abkommen abschließt,
00:41:25nach London zurückkehrt und dort sofort dann zu hetzen anfängt,
00:41:31dieses Abkommen als eine Schande bezeichnet,
00:41:36ja, versichert, dass sich ein zweites Mal so etwas nicht mehr wiederholen darf,
00:41:40mit anderen Worten, dass eine freiwillige Verständigung überhaupt nicht mehr denkbar sein soll für die Zukunft.
00:41:49Damals sind in den sogenannten Demokratien die Außenseiter aufgetreten.
00:41:54Ich habe damals sofort davor gewarnt.
00:41:57Denn es ist ja klar, das deutsche Volk empfand keinen Hass,
00:42:01weder gegen Engländer noch gegen Franzosen.
00:42:04Das französische Volk, das englische Volk, das deutsche Volk wollte mit ihnen ja nur in Frieden und in Freundschaft leben.
00:42:10Es hat Forderungen, die diesen Völkern ja auch nicht wehtun,
00:42:13die den Völkern gar nichts nehmen.
00:42:17Das deutsche Volk ist daher auch nie zur Feindschaft erzogen worden.
00:42:22Da begann man in England nun von gewissen Kreisen aus mit dieser impertinenten, unerträglichen Hetze.
00:42:31Und da kam der Augenblick, wo ich mir sagen musste,
00:42:35ich kann nun nicht mehr zusehen, sondern ich muss diese Hetze jetzt beantworten.
00:42:40Denn wir erziehen das deutsche Volk in keinem Hass gegenüber dem Englischen.
00:42:45Wir erziehen es in keinem Hass gegenüber dem Französischen.
00:42:48Während in England und in Frankreich die Hetze Tag für Tag in der Presse und in den Versammlungen
00:42:53das britische und das französische Volk in Weißglut bringen gegenüber den Deutschen.
00:42:59Eines Tages werden die Hetze die Regierung sein.
00:43:03Dann werden sie ihre Pläne verwirklichen.
00:43:05Und das deutsche Volk wird überhaupt nicht wissen, wieso das nun kommt.
00:43:09So gab ich den Befehl nunmehr, das deutsche Volk über diese Hetze aufzuklären.
00:43:13Aber ich war von diesem Augenblick an auch entschlossen, wenn notwendig, die Verteidigung des Reiches so oder so sicherzustellen.
00:43:27Und 1939 haben nun diese Westmächte die Maske fallen lassen.
00:43:34Sie haben Deutschland die Kriegserklärungen geschickt.
00:43:38Trotz all unserer Versuche, trotz unserem Entgegenkommen.
00:43:42Sie geben es heute ganz ungeniert selber zu.
00:43:45Jawohl!
00:43:46Polen hätte wahrscheinlich eingewildigt, aber das wollten wir nicht.
00:43:50Sie geben es heute zu, dass es möglich gewesen wäre, leichter eine Verständigung herbeizuführen.
00:43:57Aber sie wollten das nicht.
00:44:00Sie wollten den Krieg.
00:44:02Guten!
00:44:05Das haben mir einst meine inneren Gegner auch gesagt.
00:44:08Ich habe ihn auch so auf die Hand gegeben.
00:44:10Sie haben sie zurückgestoßen.
00:44:12Sie schrien ihn auch.
00:44:13Nein, nicht Versöhnung, nicht Verständigung, sondern Kampf.
00:44:17Gut, sie haben den Kampf bekommen.
00:44:20Und ich kann Frankreich und England nur sagen, auch sie werden den Kampf bekommen.
00:44:52Die erste Phase dieses Kampfes war eine politische Veränderung.
00:44:57Das war eine politische Aktion.
00:45:01Nur sie wurde uns zunächst der Rücken politisch freigemacht.
00:45:09Jahrelang hat Deutschland mit Italien eine gemeinsame Politik betrieben.
00:45:18Diese Politik hat sich bis heute nicht geändert.
00:45:22Die beiden Staaten sind eng befreundet.
00:45:27Ihre gemeinsamen Interessen sind auf den gleichen Ländern zu bringen.
00:45:34Im vergangenen Jahr habe ich nun versucht, England die Möglichkeit zu nehmen,
00:45:43den beabsichtigten Krieg in einen allgemeinen Weltkrieg ausarten zu lassen.
00:45:50Denn der fromme, die Bibelstudierende und lesende und predigende Herr Chamberlain hat damals sich monatelang bemüht,
00:45:59mit dem Atheisten Stalin zu einer Verständigung zu kommen.
00:46:05Zu einem Bund zu kommen, das ist damals nicht gelungen.
00:46:10Ich verstehe, dass man in England heute wild ist darüber,
00:46:15dass ich nun das getan habe, was Herr Chamberlain versucht hatte zu tun.
00:46:29Und ich begreife auch, dass das, was bei Herrn Chamberlain ein gottwohlgefälliges Werk gewesen wäre,
00:46:37bei mir ein gottnichtwohlgefälliges ist.
00:46:42Aber immerhin, ich glaube, der Allmächtige wird jedenfalls zufrieden sein,
00:46:49dass auf einem großen Gebiet ein sinnloser Kampf vermieden wurde.
00:46:54Denn durch Jahrhunderte haben Deutschland und Russland in Freundschaft und in Frieden nebeneinander gelebt.
00:47:08Und warum soll das in der Zukunft nicht wieder so möglich sein?
00:47:12Ich glaube, es wird möglich sein, weil die beiden Völker das wünschen.
00:47:17Und jeder Versuch der britischen und der französischen Plutokratie,
00:47:22uns in einen neuen Gegensatz zu bringen, wird scheitern.
00:47:26Einfach scheitern aus der nüchternen Überlegung der Absichten dieser Kräfte.
00:47:34Der Erkenntnis dieser Absichten.
00:47:37So ist heute Deutschland zunächst politisch in seinem Rücken frei.
00:47:46Die zweite Aufgabe des Jahres 1939 war, uns auch militärisch den Rücken frei zu machen.
00:47:53Die Hoffnung der englischen Kriegssachverständigen,
00:48:00der Kampf gegen Polen, würde unter keinen Umständen vor einem halben bis einem Jahr entschieden sein,
00:48:09wurde durch die Kraft unserer Wehrmacht zunichte gemacht.
00:48:26Der Staat, dem England die Garantie gegeben hat,
00:48:33ist ohne Erfüllung dieser Garantie in 18 Tagen von der Landkarte weggefegt worden.
00:48:47Damit ist die erste Phase dieses Kampfes beendet.
00:48:53Und die zweite beginnt.
00:48:56Herr Churchill brennt schon auf diese zweite Phase.
00:49:05Er lässt durch seine Mittelsmänner, und er tut es auch persönlich,
00:49:13die Hoffnung ausdrücken, dass nun endlich bald der Kampf mit den Bomben beginnen möge.
00:49:20Und sie schreiben schon, dass dieser Kampf natürlich auch nicht vor Frauen und Kindern Halt machen wird.
00:49:27I wo denn?
00:49:28Wann hat jemals England vor Frauen und Kindern Halt gemacht?
00:49:34Der ganze Blockadekrieg ist überhaupt nur ein Krieg gegen Frauen und Kinder.
00:49:41Der Krieg gegen die Buren war nur ein Krieg gegen Frauen und Kinder.
00:49:46Damals wurde das Konzentrationslager erfunden.
00:49:51In einem englischen Gehirn ist diese Idee geboren worden.
00:49:55Wir haben nur im Lexikon nachgelesen und haben das dann später kopiert.
00:50:00Nur mit einem Unterschied.
00:50:03England hat Frauen und Kinder in dieser Lage gesperrt.
00:50:07Und über 20.000 Burenfrauen sind damals jämmerlich zugrunde gegangen.
00:50:13Warum soll also England heute anders kämpfen?
00:50:18Das haben wir vorhergesehen und haben uns darauf vorbereitet.
00:50:34Herr Churchill mag überzeugt sein, was England in den fünf Monaten jetzt getan hat, das wissen wir.
00:50:44Was Frankreich getan hat, auch.
00:50:47Aber anscheinend weiß er nicht, was Deutschland in den fünf Monaten getan hat.
00:50:58Die Herren sind wohl der Meinung, dass wir in den letzten fünf Monaten geschlafen haben.
00:51:04Seit ich in die politische Arena trat, habe ich noch nicht einen einzigen Tag von wesentlicher Bedeutung verschlafen.
00:51:14Geschweige denn fünf Monate.
00:51:24Ich kann dem deutschen Volk nur die eine Versicherung geben.
00:51:29Es ist in diesen fünf Monaten Ungeheures geleistet worden.
00:51:34Gegenüber dem, was in diesen fünf Monaten geschaffen wurde, verblasst alles, was in den sieben Jahren vorher in Deutschland entstand.
00:51:43Unsere Rüstung ist jetzt zu dem planmäßigen Anlauf gekommen.
00:52:05Die Planung hat sich bewährt.
00:52:12Unsere Voraussicht beginnt jetzt, Früchte zu tragen.
00:52:16Und zwar auf allen Gebieten Früchte zu tragen.
00:52:19So große Früchte, dass unsere Herren Gegner langsam zu kopieren anfangen.
00:52:24Allerdings, es sind nur sehr kleine Kopisten.
00:52:39Natürlich, der englische Rundfunk weiß ja alles besser.
00:52:45Wenn wir nach dem englischen Rundfunk gehen, dann müsste eigentlich in England heute keine Sonne mehr scheinen können.
00:52:54Die Flugzeuggeschwader müssen die Atmosphäre verdüstern.
00:53:00Die Welt müsste ein einziges Waffenlager sein, von England ausgerüstet, für England arbeitend und damit die britischen Massenheere versorgend.
00:53:17Deutschland umgekehrt steht vor dem totalen Zusammenbruch.
00:53:22Die U-Boote, ich habe es heute gerade gehört, haben wir noch drei Stück.
00:53:31Das ist sehr schlimm.
00:53:33Nämlich nicht für uns, sondern für die englische Propaganda.
00:53:36Denn wenn die drei Stück versenkt sind, und das tritt ja heute Nacht oder morgen sicher ein,
00:53:41was wird man dann noch versenken?
00:53:43Was wird man dann noch vernichten?
00:53:46Denn Engländer bleibt nichts anderes übrig, als dann vorweg die U-Boote versenken, die wir in der Zukunft bauen werden.
00:54:00Sie werden dann zu einer U-Boots-Auferstehungstheorie kommen müssen.
00:54:07Nachdem ja doch die englischen Schiffe sicherlich weiter versenkt werden, wir aber keine U-Boote mehr besitzen,
00:54:18kann es sich also nur um Boote handeln, die schon einmal von den Engländern vernichtet worden sind.
00:54:27Ich las weiter, dass mich tiefe Betrübnis und Trauer erfasst.
00:54:33Und zwar, ich hatte erwartet, dass wir jeden Tag zwei U-Boote bauen.
00:54:39Und wir bauen jetzt jede Woche nur zwei.
00:54:43Ich kann nur sagen, es ist nicht gut, wenn man seine Kriegsberichte und besonders seine Rundfunkansprachen
00:54:55von Angehörigen eines Volkes halten lässt, das seit einigen tausend Jahren nicht mehr gekämpft hat.
00:55:04Denn der letzte nachweisbare Kampf, der Makabeher, scheint allmählich doch...
00:55:24...scheint allmählich doch seinen militärisch-erzieherischen Wert verloren zu haben.
00:55:34Wenn ich diese ausländische Propaganda ansiehe, dann wird mein Vertrauen in unseren Sieg unermesslich.
00:55:46Denn diese Propaganda habe ich ja schon einmal erlebt.
00:55:50Fast 15 Jahre lang war diese Propaganda gegen uns gemacht worden.
00:55:56Meine ganzen Parteigenossen erinnern sich dieser Propaganda.
00:55:59Es sind dieselben Worte, dieselben Phrasen.
00:56:02Und wenn wir genauer hinschauen, sogar die gleichen Köpfe.
00:56:06Dasselbe Dialekt.
00:56:15Mit diesen Leuten bin ich fertig geworden als ein einsamer, unbekannter Mann, der eine Handvoll Menschen an sich zog.
00:56:26In 15 Jahren bin ich mit diesen Leuten fertig geworden.
00:56:29Heute ist Deutschland die größte Weltmacht.
00:56:44Es ist nicht so, dass das Alter an sich weise macht.
00:56:51Es werden auch durch das Alter Blinden nicht sehend.
00:56:57Wer aber früher schon mit Blindheit geschlagen war, ist es auch jetzt.
00:57:02Wer aber mit Blindheit geschlagen ist, den wollen die Götter verderben.
00:57:16Heute tritt diesen Kräften die deutsche Wehrmacht gegenüber.
00:57:21Die erste der Welt.
00:57:26Über allem aber tritt diesen Kräften gegenüber das deutsche Volk.
00:57:30Das deutsche Volk in seiner Einsicht und in seiner Disziplin erzogen nunmehr durch sieben Jahre nationalsozialistische Arbeit auf allen Gebieten.
00:57:42Dass das kein Phantom ist, das können wir heute erleben.
00:57:46Diese Erziehungsarbeit hat Klassen und Stände überwunden.
00:57:51Sie hat Parteien beseitigt.
00:57:53Sie hat Weltanschauungen ausgetilgt.
00:57:55Und hat an ihre Stelle eine Gemeinschaft gesetzt.
00:57:59Diese Gemeinschaft ist heute von einem einzigen glühenden Vertrauen beseelt.
00:58:05Und einem fanatischen Willen erfüllt.
00:58:09Diese Gemeinschaft, die wird dieses Mal nicht den Fehler des Jahres 1918 machen.
00:58:20Wenn heute Herr Dalladier zweifelt an dieser Gemeinschaft.
00:58:25Oder wenn er glaubt, dass in dieser Gemeinschaft Teile jammern.
00:58:31Oder er zitierte meine eigene Heimat und bemietleidete sie.
00:58:36Oh, Monsieur Dalladier, vielleicht werden Sie meine Ostmärkte kennenlernen.
00:58:54Sie werden Ihnen ja die Aufklärung persönlich geben.
00:58:59Sie werden mit diesen Divisionen und Regimentern ja genauso Bekanntschaft machen wie mit den anderen Deutschen.
00:59:05Und Sie werden dann von einem Wahnsinn geheilt werden.
00:59:09Nämlich von dem Wahnsinn zu glauben, dass Ihnen noch deutsche Stämme gegenübertreten.
00:59:14Herr Dalladier, Ihnen dritt das deutsche Volk gegenüber.
00:59:42Und zwar das nationalsozialistische deutsche Volk.
00:59:44Dieses Volk, um das der Nationalsozialismus gerungen hat.
00:59:52Und das in mühevoller Arbeit seine heutige Erziehung und damit seine heutige Formung erhielt.
01:00:01Es ist geheilt von allen internationalen Anwandloren.
01:00:06Und es wird geheilt bleiben, dafür bürgt die nationalsozialistische Partei.
01:00:12Und Ihre Hoffnung, Volk und Partei oder Partei und Staat oder Partei und Wehrmacht oder Wehrmacht, Partei und mich zu
01:00:23trennen, sind kindlich naiv.
01:00:26Und das ist die Hoffnung, von der meine Gegner einst schon 15 Jahre gelebt hatten.
01:00:44Ich habe als Nationalsozialist nichts anderes kennengelernt als Arbeit, Kampf, Sorgen, Mühen.
01:00:52Ich glaube, unserer Generation hat die Vorsehung nichts anderes bestimmt.
01:01:00Wir wollen deshalb uns dieser Vorsehung gegenüber nicht undankbar benehmen.
01:01:10Im Gegenteil.
01:01:11Wir haben hier eine Warnung.
01:01:16Einst vor 25 Jahren zog das deutsche Volk in einen Kampf, der ihm damals aufgenötigt worden war.
01:01:24Es war nicht gut gerüstet.
01:01:28Frankreich hatte seine Volkskraft ganz anders ausgewertet als das damalige Deutschland.
01:01:33Russland war damals der gewaltige Gegner.
01:01:36Eine ganze andere Welt konnte allmählich gegen dieses Deutschland mobilisiert werden.
01:01:41Da zog es in den Kampf und hat nun Wunder an Heldentaten verübt.
01:01:48Und die Vorsehung hat unser Volk gehalten.
01:01:53Das Jahr 14, es befreite die deutsche Heimat von der Gefahr feindlicher Einbrüche.
01:02:03Im Jahr 15 wurde die Stellung des Reiches verbessert.
01:02:0916, 17, Jahr für Jahr, Kampf um Kampf.
01:02:14Manches Mal schien alles schon zusammenzubrechen und wieder ein Wunder wurde das Reich immer wieder gerettet.
01:02:22Deutschland hat staunenswerte Proben seiner Kraft gegeben.
01:02:28Es war ersichtlich von der Vorsehung gesegnet worden.
01:02:31Da wurde das deutsche Volk undankbar.
01:02:35Da begann es, statt im Vertrauen auf seine eigene Zukunft und damit auf seine eigene Kraft zu blicken,
01:02:45begann es zu vertrauen auf die Versprechungen anderer.
01:02:48Und endlich hat es in seiner Undankbarkeit sich gegen das eigene Reich, gegen die eigene Führung empört.
01:03:00Und da wendete sich dann die Vorsehung vom deutschen Volk ab.
01:03:03Ich habe damals diese Katastrophe nicht als etwas Unverdientes angesehen.
01:03:11Ich habe niemals es beklagt, dass die Vorsehung uns etwa Unrecht getan hätte.
01:03:17Ich habe im Gegenteil immer die Auffassung vertreten,
01:03:19wir haben nur das von der Vorsehung quittiert bekommen, was wir letzten Endes selbst uns verdient hatten.
01:03:28Die deutsche Nation ist undankbar gewesen und sie hat demgemäß den letzten Lohn damals versagt erhalten.
01:03:41Ein zweites Mal wird sich das in unserer Geschichte nicht mehr wiederholen.
01:03:45Die nationalsozialistische Bewegung hat diese Bewährung selbst schon abgelegt.
01:03:51In den 15 Jahren ihres Kampfes, da gab es keineswegs immer nur glänzende Tage, wunderbare Siege.
01:03:59Das gab oft sorgenvollste Zeiten.
01:04:02Da jubelten oft schon die Gegner über unsere Vernichtung.
01:04:06Da hat die Bewegung sich aber bewährt, gläubigen und starken Herzens,
01:04:11immer wieder im Vertrauen auf die Notwendigkeit unseres Kampfes,
01:04:15sich aufgerafft und erneut dem Gegner die Stirne geboten und am Ende diesen Gegner besiegt.
01:04:24Das ist heute nun die Aufgabe der deutschen Nation.
01:04:3080 Millionen treten nunmehr in die Schranken.
01:04:37Ihnen gegenüber stehen genauso viele Gegner.
01:04:41Wie Sie 18 Millionen haben heute eine hervorragende innere Organisation,
01:04:46die Beste, die es geben kann.
01:04:48Sie haben einen starken Glauben.
01:04:51Und Sie haben nicht die schlechteste Führung, sondern, wie ich überzeugt bin, mit die Beste.
01:05:08Führung und Volk haben heute eine Einsicht,
01:05:13dass es keine Verständigung gibt ohne eine klare Durchsetzung unseres Rechtes.
01:05:22Und dass wir nicht wollen, dass vielleicht in zwei oder drei oder fünf Jahren der Streit von Neunen brennt um
01:05:29unsere Rechte.
01:05:31Dass aber hier das Recht von 80 Millionen zur Diskussion steht,
01:05:37nicht eine Partei oder eine Bewegung.
01:05:40Denn was bin ich endlich?
01:05:42Ich bin nichts deutsches Volk als dein Sprecher.
01:05:46Ich bin als der Vertrieb eines Rechts.
01:06:01Es handelt sich hier nicht um meine Person.
01:06:04Aber ich gehöre nicht auch zu jenen Leuten, die jemals die Fahne streichen.
01:06:10Das habe ich nicht gelernt.
01:06:15Das Volk hat mir sein Vertrauen geschenkt.
01:06:19Ich werde mich dieses Vertrauens würdiger weisen
01:06:22und will dabei nicht den Blick auf mich selbst und meine Umwelt,
01:06:27sondern will den Blick auf die Vergangenheit und in die Zukunft wenden.
01:06:31Ich möchte vor der Vergangenheit und vor der Zukunft in Ehren bestehen.
01:06:36Und mit mir soll in Ehren bestehen das deutsche Volk.
01:06:39Die heutige Generation, sie trägt Deutschlands Schicksal,
01:06:46Deutschlands Zukunft oder Deutschlands Untergang.
01:06:49Und unsere Gegner, sie schreien es heute raus,
01:06:51Deutschland soll untergehen.
01:06:54Und Deutschland kann ihnen nur eine Antwort geben.
01:06:57Deutschland wird leben.
01:06:59Und Deutschland wird deshalb sieben.
01:07:19Am Beginn des achten Jahres der nationalsozialistischen Revolution
01:07:25wenden sich unsere Herzen, unserem deutschen Volk zu, seiner Zukunft.
01:07:31Hier wollen wir dienen, für sie wollen wir kämpfen,
01:07:35wenn notwendig fallen, niemals kapitulieren.
01:07:38Deutschland, sieg heil!
01:07:40Heil!
01:08:04Wir grüßen den Führer, sieg heil!
01:08:08Sieg Heil! Sieg Heil!
01:08:12Die Kundgebung ist geschlossen!
01:08:47Die Kundgebung ist geschlossen!
01:09:22Die Kundgebung ist geschlossen!