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  • vor 2 Tagen
Sechs EU-Staaten drängen auf Übergewinnsteuer für Ölkonzerne

Sechs EU-Staaten, darunter Deutschland und Italien, verweisen auf stark steigende Gewinne im Nahostkrieg und drängen die Finanzminister, die Abgabe beim Treffen nächsten Monat in Dublin zu beraten.

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Transkript
00:01Sechs EU-Länder haben eine EU-weite Sondersteuer für Ölkonzerne gefordert.
00:06Grund dafür sind deren Gewinne, die angesichts des Krieges im Nahen Osten derzeit in die Höhe schnellen.
00:12Die Finanzminister aus Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Portugal
00:16sowie der spanische Wirtschaftsminister forderten Irland auf,
00:19das Thema auf die Tagesordnung des Treffens der EU-Finanzminister im nächsten Monat in Dublin zu setzen.
00:25Die Minister forderten einen EU-weiten Rahmen zur Besteuerung von Marktlagengewinnen
00:30und stützten sich dabei auf die 2022 nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine eingeführte befristete Abgabe.
00:38Energieunternehmen haben in den letzten Monaten enorme Gewinne verbucht,
00:41da der Krieg den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz beeinträchtigte.
00:45Die EU hat jedoch noch keine Pläne für eine neue Abgabe signalisiert.
00:49Der Brief gilt bisher lediglich als vorläufiger Entwurf,
00:52während innerhalb der Mitgliedsstaaten, darunter auch in Deutschland,
00:56weiterhin politische Meinungsverschiedenheiten zu dem Thema bestehen.
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