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  • vor 17 Stunden
Geleakt: EU will CO2-Steuer in Agrarsubventionen für Düngemittel umwandeln

Laut einem Dokument, das Euronews vorliegt, erwägt Brüssel, die Einnahmen aus dem EU-Emissionshandelssystem zu verwenden, um die Landwirte vor steigenden Energie- und Düngemittelpreisen zu schützen.

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Transkript
00:00Die Europäische Kommission plant laut einem durchgesickerten Entwurf der Euronews vorliegt,
00:05die von der Industrie erhobenen CO2-Steuern zur Subventionierung von Landwirten zu verwenden,
00:11die mit steigenden Düngemittelkosten zu kämpfen haben.
00:15Europas Düngemittelproduktion ist wegen der Kriege in der Ukraine und in Iran unter Druck.
00:21Landwirte leiden unter den steigenden Kosten, Verbraucher unter der steigenden Inflation.
00:27Brüssel plant das Problem anzugehen, indem Einnahmen aus dem CO2-Markt der Union,
00:33dem Emissionshandelssystem, wieder in die Landwirtschaft zurückfließen.
00:39Die EU-Kommission will offenbar mit dem Vorschlag etwas gegen die Probleme der Landwirte
00:44und für die Ernährungssicherheit in Europa unternehmen.
00:49Gerechnet werden muss allerdings mit Gegenreaktionen der energieintensiven Industrien,
00:54die für die mit ihrer Produktion verbundenen CO2-Emissionen zahlen müssen.
00:59Die Landwirtschaft war bisher vom Emissionshandelssystem ausgenommen.
01:04Umweltgruppen haben zudem die EU-Spitzen aufgefordert, die neue Düngemittelstrategie zu nutzen,
01:10um das Ende der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen im europäischen Ernährungssystem deutlich zu machen.
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