00:00Die Lage in der Straße von Hormuz ist nach wie vor äußerst instabil.
00:04Wie wirkt sich dies auf die Ölpreise in Europa aus?
00:12Die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz ist nach wie vor ein riskantes Unterfangen.
00:16Immer wieder gibt es Berichte über Angriffe auf Öltanker,
00:19sowohl durch den Iran als auch durch die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen.
00:24Die USA betonen zwar, dass die Durchfahrt offen sei,
00:27drohen jedoch gleichzeitig mit Militärschlägen auf iranische Brücken und Kraftwerke,
00:32sollten die iranischen Attacken anhalten.
00:35Experten zufolge richteten sich die jüngsten Angriffe vor allem gegen große internationale Handelsschiffe
00:40und weniger gegen Schiffe, die im lokalen Handel unterwegs sind.
00:43Im vergangenen Monat, nach dem Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran für einen Waffenstillstand,
00:49wurde der Anstieg der Kraftstoffpreise in ganz Europa gestoppt, wenn auch nur vorübergehend.
00:54Im Vergleich zum Mai sanken die Dieselpreise im Juni laut Eurostat um 6,4 Prozent und die Benzinpreise um 4
01:01,2 Prozent.
01:02Den stärksten Rückgang verzeichneten Tschechien, Polen und Bulgarien.
01:06Bei den Benzinpreisen waren Zypern und Italien die einzigen EU-Länder,
01:10die zwischen Mai und Juni einen leichten Anstieg registrierten.
01:13Allerdings treibt die neue Phase stärkere Spannungen und Angriffe, ohne dass eine Lösung in Sicht ist,
01:19die Kraftstoffpreise wieder in die Höhe.
01:21Weltweit haben die Rohölpreise schon die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten,
01:26der höchste Stand seit zwei Monaten.
01:28den